Blutspendetermin am kommenden Montag im Martin-Luther-Zentrum Oberaden

Der nächste Blutspendetermin in Bergkamen findet am kommenden Montag, 28. September,16:00 – 19:30 Uhr im  Martin-Luther-Zentrum, Preinstraße 38, in Oberaden statt.

Die Blutkonserve, welche gestern gespendet worden ist, kann bereits heute Mittag getestet und aufbereitet an ein Krankenhaus ausgegeben werden. Dazu benötigt der DRK- Blutspendedienst maximal 24 Stunden. „Spenden Sie Blut und werden Sie Teil dieser einzigartigen Kette.“ ermuntert Stephan Jorewitz, Pressereferent beim Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen alle Mitbürger und verweist auf die täglichen Terminangebote: „Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden.“ Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Aus Infektionsschutzgründen bittet der Blutspendedienst darum, nach Möglichkeit auf Begleitpersonen zu verzichten sowie einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eine eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona.

Da die Bewirtung nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




GSW beteiligen sich Mittwoch am Warnstreik der ver.di

Am Mittwoch, den 23. September, werden die Kundencenter und Bäder der GSW aufgrund der Teilnahme am Warnstreik im öffentlichen Dienst weitestgehend geschlossen bleiben. Geöffnet bleiben nur das Hallenbad und das Kundencenter in Kamen.

Im Kundencenter werden durch eine Notbesetzung nur sehr dringende Anliegen der Kunden bearbeitet werden können. Alle anderen Anliegen von geringerer Dringlichkeit werden ab Donnerstag wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten bearbeitet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, durch einen Besuch auf der GSW-Webseite die Funktionen des Online-Kundencenters zu nutzen. Dort können einige persönliche Angelegenheiten komfortabel vom Sofa aus erledigt werden.

Der persönliche Besuch in den Kundencentern der GSW ist seit einiger Zeit wieder ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Es gelten selbstverständlich die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. So ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen sowie ein 1,5 Meter weiter Abstand einzuhalten. Es dürfen sich pro Kundencenter maximal 2 Kunden beziehungsweise Personen (Ausnahme 1 minderjähriges Kind) gleichzeitig im Kundencenter aufhalten.

Der Entstörungsdienst ist selbstverständlich auch in Streikzeiten Tag und Nacht für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar:

Für Störungen im Bereich Strom unter der Rufnummer 02307 978-4433, in den Bereichen Gas, Wasser und Fernwärme unter 02307 978-4422.

Die GSW beteiligen sich am Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Am Montagnachmittag erfolgte der Streikaufruf an die Mitarbeiter der GSW. Am Donnerstag befinden sich alle Bäder und Kundencenter wieder im normalen Betrieb. Für einen Hallenbadbesuch lassen sich unter www.gsw-freizeit.de Zeitfenster online buchen.

 




AWO begrüßte 50 neue Mitarbeitende

Die AWO Ruhr-Lippe-Ems hat rund 50 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei drei Informationsveranstaltungen in Kamen willkommen geheißen. Geschäftsführer Rainer Goepfert begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle in Kamen: „Ich freue mich sehr, dass Sie sich für uns als Arbeitgeberin entschieden haben. Wir wollen mit unseren Angeboten und Dienstleistungen Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen unterstützen – dafür brauchen wir Ihre Kompetenz und Ihr Engagement.“ Gerade die aktuelle Corona-Pandemie zeige, wie wichtig die Arbeit in den sozialen Berufen sei.

Der Bereich der sozialen Dienstleistungen bleibt auch in Zukunft ein wichtiger Arbeitsmarkt mit guten Perspektiven. „Wir begegnen dem Fachkräftemangel tagtäglich“, stellt Rainer Goepfert die Situation dar. „Allein bei unseren Kindertageseinrichtungen werden in den nächsten fünf Jahren rund 80 der 830 Mitarbeiter*innen altersbedingt ausscheiden. Hier müssen wir Ersatz finden und gleichzeitig auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die neuen Einrichtungen gewinnen. Die AWO Ruhr-Lippe-Ems ist dabei mit einer guten tariflichen Bezahlung und einem guten Fortbildungs- und Qualifizierungsangebot eine attraktive Arbeitsgeberin.

Die AWO Ruhr-Lippe-Ems lädt üblicherweise mehrmals im Jahr neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unterbezirks und der Tochtergesellschaften Bildung+Lernen gGmbH, DasDies Service GmbH sowie AWO Gebäudeservice GmbH zu Infoveranstaltungen ein, um ihnen einen Überblick über die AWO als Mitgliederorganisation und leistungsstarkes soziales Dienstleistungsunternehmen zu geben. Die neuen Mitarbeitenden erfahren hier Wissenswertes über die Geschichte der AWO, ihre aktuelle Struktur und Arbeitsbereiche sowie über die Themen Qualitätsmanagement und IT-Sicherheit.




ver.di ruft Tarifbeschäftigte des Öffentlichen Dienstes in Bergkamen zum Warnstreik auf

Die Tarifbeschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Bergkamen (Stadtverwaltung, Müllabfuhr, etc.) sind am Mittwoch, 23. September zu einem Warnstreik aufgerufen.

Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ergebnislos geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Warnstreiks angekündigt. „Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich zwei Runden lang eingemauert. Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren. Damit sind Warnstreiks unvermeidlich“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag nach zweitägigen Verhandlungen in Potsdam. Die Arbeitgeberseite hatte auch in dieser Runde kein Angebot vorgelegt. Enttäuscht sei er vom schleppenden Verlauf und der Verzögerungstaktik der kommunalen Arbeitgeber.

Offensichtlich sei ihnen der Ernst der Situation nicht bewusst, sagte Werneke.

In zentralen Punkten lägen die Verhandlungsparteien noch weit auseinander. „Besonders skandalös ist, dass die Ost-West-Angleichung bei der Arbeitszeit erst 2025 verwirklicht werden soll sowie die angestrebte Laufzeit der Tarifvereinbarung bis in das Jahr 2023“, sagte Werneke. „Die Arbeitgeber verschärfen den Konflikt. Die Antwort wird jetzt aus den Betrieben kommen“, sagte Werneke. Erste Warnstreiks mit regionalem Bezug beginnen am Dienstag, 22. September 2020.

ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4, 8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Erwartet wird die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Darüber hinaus soll in den Tarifverhandlungen das Thema der Entlastung der Beschäftigten behandelt werden. Die besonderen Themen des Gesundheitswesens und der Pflege werden an einem eigenen Tisch im Rahmen der Tarifrunde besprochen.




Nächster Blutspendetermin am 22. 9. im Martin-Luther-Haus

Der nächste Blutspendetermin des DRK in Bergkamen findet statt am Dienstag, 22.  September, 15:00 – 19:30 Uhr im Martin-Luther-Haus,  Goekenheide 7, in Weddinghofen.

Auch gestern haben die DRK Blutspendedienste wieder rund 15.000 Blutprodukte an die Kliniken und Krankenhäuser im gesamten Bundesgebiet abgegeben. „Helfen Sie uns dabei, diese Aufgabe auch morgen wieder zu erfüllen.“ bittet Stephan Jorewitz, Pressereferent beim Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und verweist auf die täglichen Terminangebote: „Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden.“ Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger.

Aus Infektionsschutzgründen bittet der Blutspendedienst daher darum, nach Möglichkeit auf Begleitpersonen zu verzichten sowie einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eine eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen. Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona. Da die Bewirtung nach der Blutspende zurzeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“.

Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




Pfarrei Heilig Geist Bergkamen lädt ein: Ferienfreizeit für 8- bis 15-Jährige in Dänemark

In der Zeit vom 31. Juli bis 14. August 2021 bietet die Pfarrei Heilig Geist in Bergkamen allen Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 15 Jahren an, eine tolle Zeit in Dänemark zu verbringen! Das Schöne ist: Einige Mädchen und Jungen können noch mitfahren.

Kosten: 499,- € pro Person

Darin enthalten sind:

  • Hin- und Rückfahrt mit dem Bus
  • Unterkunft mit Vollverpflegung (Selbstversorgerhaus)
  • Abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen
  • Mögliche Ausflugsziele sind: Stadt Ribe, Schwimmbad oder Legoland

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie bestimmen weiterhin unser gesellschaftliches Leben und werden wahrscheinlich auch noch bis zum nächsten Sommer anhalten. Das Betreuer-Team hat diese Entwicklungen aber im Blick und plant das Programm dementsprechend.

An einem Informationsabend erhalten alle Teilnehmer und ihre Eltern Informationen über unsere Unterkunft und auch die Betreuer der Kinderfreizeit werden sich vorstellen. Eine Einladung hierzu erhalten die angemeldeten Teilnehmer rechtzeitig.

Anmelden bis spätestens zum 1. März 2021 online auf unserer Internetseite oder im Pfarrbüro an!




Trikot-Sammelaktion für Kinder, Jugendliche und Sportbegeisterte in Afrika – wer macht mit?

Jede Menge an gespendeter Sportkleidung. Foto: Matthias Kollmann

Kaum zu glauben aber war, die erste Runde war schon ein voller Erfolg. Aber die Menge an Trikots und Hosen für Afrika konnte nach der Übergabe der ersten Sammlung noch einmal übertroffen werden. Damit soll es das aber auch jetzt noch nicht gewesen sein. „Wer noch Sportbekleidung egal welcher Größe hat, wir sammeln bis Ende des Jahres weiterhin für diese tolle Aktion. Je mehr Beteiligung desto schöner“, heißt es von den Initiatoren vom SuS Rünthe und vom Personalrat der Stadt Bergkamen

„Wenn auch Ihr den Menschen in Afrika ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollt mit Sportbekleidung egal in welcher Größe, dann meldet Euch unter 02307/965-350 oder personalrat@bergkamen.de. Wir sammeln bis Ende des Jahres! Vielen Dank für Eure Unterstützung“, sagt der Personalrat der Stadtverwaltung Bergkamen.

Weitere infos auch unter https://www.sus-ruenthe.de/index.php/home/ressorts/sport/129-gluecklich-geht-einfach-sportartikel-fuer-afrika

Auftakt der Spendenaktion, von rechts Personalratsmitglied und Initiatorin der Sammelaktion bei der Stadtverwaltung Andrea Kollmann, Toni Tuklan und Dietmar Wurst vom SuS Rünthe.




Regionales Ausbildungsmanagement im Kreis Unna: Passgenaue Beratung als Modell für ganz NRW

Expertenrunde zum Thema „Regionale Ausbildungsmanagement“ im Kreis Unna

Ausbildungsfähige Jugendliche finden keine Lehrstelle, Ausbildungsbetriebe können ihre Nachwuchsstellen nicht besetzen, weil sie nicht den passenden Bewerber finden. Diese schon typische Situation der Vorjahre könnte sich im Zuge der Corona-Pandemie bis zum Herbst erheblich zuspitzen, wenn Betriebe in wirtschaftlichen Notsituationen ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können. Das „Regionale Ausbildungsmanagement“ im Kreis Unna hatte es sich erfolgreich zum Hauptanliegen gemacht, Betriebe und Jugendliche passgenau zusammenzubringen. Das Modellprojekt wird jetzt im Lande Schule machen: Die Impulse werden bei der laufenden Neugestaltung des Übergangssystems von Schule zu Beruf einfließen. Dies sicherten Stephanie PudenzReferatsleiterin im Ministerium für Schule und Bildung, sowie Dr. Jens Stuhldreier, Referatsleiter im NRW-Arbeitsministerium, zu. Auf Einladung von Landrat Makiolla tagte am 9. September eine hochkarätige Expertenrunde im Kreishaus.

Von 2017 bis 2019 wurden im Rahmen des Modellversuches „Regionales Ausbildungsmanagement“ (RAM) unter der Regie der Werkstatt im Kreis Unna im Kreis Unna/Hamm über 1.000 Jugendliche und mehr als 550 Betriebe erreicht und intensiv beraten. Am Ende fanden nach passgenauer Vermittlung 100 junge Menschen den Weg zum Berufsabschluss. Entwickelt und getragen wurde der innovative Ansatz von den Geschäftsführungen und Leitungen aller relevanten Arbeitsmarktakteure, von der Bundesagentur für Arbeit und den beiden Jobcentern im Kreis Unna und Hamm, über die IHK zu Dortmund, die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft Hellweg, den DGB bis hin zum Kreis Unna. Zentrale Zielgruppe waren ausbildungsfähige Jugendliche ohne Berufsabschluss an den Berufskollegs der Region. Die praktische Umsetzung erfolgte durch die Werkstatt im Kreis Unna, die auch die Förderung beim Arbeitsministerium NRW und dem europäischen Sozialfond einlobte.

Die Auswertung der beteiligten Partner Ende 2019 fiel überaus positiv aus, und man verabredete sich darauf, gemeinsam mit den beiden zuständigen Ministerien (Arbeit und Schule) Bilanz zu ziehen. Die hochkarätige Runde war sich einig: Das Ausbildungsmanagement war erfolgreich, auch als Baustein in der erfolgreichen Halbierung der Jugendarbeitslosigkeit im Kreis. Gelernt haben alle Beteiligten: Der Schwerpunkt müsse bei einer frühzeitigen und individuellen Berufsorientierung ausbildungsfähiger Jugendlicher liegen. Wenn passgenaue und motivierte Bewerber*nnen gefunden wären, seien auch die nötigen Lehrstellen verfügbar und zu besetzen. Berufsorientierung allein in den allgemeinbildenden Schulen reiche nicht aus, gerade auch in den Berufskollegs müsse eine weitere Potenzialberatung und frühzeitige Orientierung erfolgen, damit Schüler*innen hier keine sinnlosen „Warteschleifen“ drehen und am Ende doch am höheren Schulabschluss scheitern, empfahl auch Dr. Heike Stiepelmann, Schulleiterin des Friedrich-List-Berufskolleg Hamm.

Landrat Michael Makiolla hofft: „Es wäre gut und wünschenswert, wenn das Land erfolgreiche Elemente des regionalen Ausbildungsmanagements, wie etwa die zielgerichtete Beratung von Berufsschülern, in sein Regelsystem einarbeiten würde. Dies könnte sowohl grundsätzlich beim Kampf gegen den Fachkräftemangel helfen als auch in der momentanen Corona-Krise eine wichtige Unterstützung bieten“. Für Werkstatt-Geschäftsführer Herbert Dörmann sprechen die aktuellen Ausbildungszahlen für sich. Von den 3.680 Lehrstellenbewerbern im Bereich der Arbeitsagentur Hamm waren im August noch immer 700 unversorgt. Auf der anderen Seite blieben bisher noch 634 der 3.113 Ausbildungsstellen unbesetzt: „Es wird eine Daueraufgabe bleiben, Jugendliche gerade aus den Berufskollegs und verfügbare Stellen in der Region systematisch zusammenzubringen“, sagt Dörmann. Der Landrat und der Werkstatt-Geschäftsführer werden die Ergebnisse des Modellprojektes und die daraus abgeleiteten Forderungen und Empfehlungen jetzt noch einmal beiden Fachministern schriftlich mitteilen. Dass die Briefe dort auf offene Ohren treffen, sicherten deren Vertreter bei der Fachtagung im Kreishaus zu.




„Bergkamen for all“ hat jetzt auch einen Stimme: Elias veröffentlicht die ersten beiden Podcasts

Elias am Mikro.

„Bergkamen for all“ hat jetzt auch eine Stimme. Das ist wortwörtlich zu nehmen, denn der Jugend-Blog der gleichnamigen Internetseite hat jetzt seinen ersten Podcast veröffentlicht. Weitere sollen folgen.

Möglich gemacht hat dies Elias. Der 17-jährige Schüler der Q2 des Bergkamener Gymnasiums beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ausdrucksformen im Internet. So hat er bereits eine Reihe von Videos auf seinem Youtube-Kanal veröffentlicht. Da er gerne Neues ausprobiert, hat er sich nun mit dem Thema „Podcast“ beschäftigt. Dabei handelt es sich um Wortbeiträge, die in einer Audio-Datei gespeichert werden. Sie kann man jederzeit auf einer Internetseite anhören oder für den späteren Gebrauch Downloaden.

Eine gewisse Berühmtheit haben inzwischen die Podcasts von Christian Drosten, des Leiters der Virologie der Charité gewonnen. Im Gespräch mit einer Redakteurin oder Redakteurs des NDR erklärt er die neuesten Ergebnisse zur Erforschung des Coronavirus.  https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4684.html

Ganz so hoch greift Elias nicht, was den wissenschaftlich Anspruch betrifft. Allerdings setzt er sich in seinem rund 11-minütigen ersten Beitrag unter dem Obertitel „Timeout“ mit dem ernsten Thema „Rassismus“ auseinander. Hier hat er sich als Gesprächspartnerin de Bloggerin Lia an Mikrofon geholt. Sie hat auf Internetseite „Bergkamen for all – der Blog“ zwei Beiträge veröffentlicht: „George Floyd und die Welle der Wut“ und „Kunst der Seuchen – Covids Game Changer“.  https://bergkamen-for-all.de/

Was die Beiden genau zu bereden haben, kann man sich mit dem Audio-Player unten anhören. Einfach auf das Startzeichen mit der Maus klicken. Inzwischen hat Elias einen zweiten Podcast produziert und veröffentlicht zum Thema „Über Kollegen, die man nicht leiden kann“.

Für diesen Beitrag hat Elias das Online-Studio „Soundtrap“ benutzt. Damit lassen sich die aufgenommenen Wortbeiträge beliebig schneiden, wieder neu zusammenfügen und auch mit Musik unterlegen. Das kann man einen Monat kostenlos ausprobieren und die Podcasts auf Spotify veröffentlichen. Die Podcasts lassen sich auch downloaden. Zudem kann der Podcast mit einem Player auf andere Internetseiten eingebunden werden, wie es in diesem Beitrag geschehen ist.

 

 




Bundesweiter Warntag: Probealarm am 10. September

Großbrände, Unwetter, Bombenentschärfungen oder andere Ernstfälle: Nur wenn alle rechtzeitig Bescheid wissen, können Gefahren gebannt und größere Schäden abgewendet werden. Gewarnt wird die Bevölkerung beispielsweise durch Sirenen. Doch wie klingen die, und was ist bei einem Alarm zu tun? Genau das soll beim ersten bundesweiten Warntag am 10. September geübt werden.

Seit zwei Jahren gibt es den Warntag in Nordrhein-Westfalen. Jetzt wurde beschlossen, ihn jährlich jeweils am zweiten Donnerstag im September durchzuführen – und zwar in ganz Deutschland. Bundesweite Premiere ist am kommenden Donnerstag, 10. September um 11 Uhr.

Wie wird gewarnt?
Sirenen, Radiomeldungen, Lautsprecherfahrzeuge – diese altbewährten Warnmittel sind noch immer im Einsatz. Doch im digitalen Zeitalter kommen neben den altbewährten Warnmitteln heute auch Warn-Apps wie z.B. „NINA“ oder soziale Medien zum Einsatz. Gewarnt wird grundsätzlich immer mit einem Mix der verschiedenen Mittel, um möglichst alle zu erreichen.

So klingt die Sirenen-Warnung
Ältere kennen die Signale der Sirene aus dem Krieg und denken mit Schrecken daran zurück, Jüngeren sagen die Warntöne meist nichts. „Angst muss niemand haben, Ahnung schon“, meint Landrat Michael Makiolla. Er wirbt dafür, sich im Vorfeld über die Signale zu informieren, sie sich einzuprägen und dann am 10. September genau hinzuhören. Die Möglichkeit zur „Hörprobe“ der unterschiedlichen Sirenensignale gibt es unter www.warnung.nrw/sirenen.

Probe im gesamten Kreis
Möglich ist die Warnung der Bevölkerung über Sirenen in allen Städten im Kreis Unna mit Ausnahme der Stadt Lünen. Je nach Ausbaustufe des Sirenennetzes werden aber nicht überall im Kreisgebiet die Sirenen zu hören sein.
Die Signalfolge des Probealarms mit fünfminütigem Abstand zwischen den Signalen und deren Bedeutung:

Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung
An- und abschwellender Ton, eine Minute lang, Bedeutung: Warnung! Radio einschalten, auf Durchsagen achten, Informationen über das Internet einholen
Dauerton, eine Minute lang, Bedeutung: Entwarnung

Parallel zu den Sirenen wird pünktlich um 11 Uhr über die über die kostenfreie Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) eine Probewarnmeldung versendet.
 
Was im Ernstfall zu tun ist
Am 10. September handelt es sich nur um einen Probealarm. Doch wenn es wirklich ernst wird, gibt es über „NINA“ auch ganz konkrete Handlungsempfehlungen. Das kennen diejenigen, die „NINA“ auf ihrem Smartphone haben, schon von Unwetterwarnungen (z.B. „Suchen Sie Schutz in einem Gebäude“) oder der Corona-Gefahreninformation (z.B. „Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände“).

Bei einer realen Gefahrenlage werden diese Hinweise nicht nur über „NINA“ versendet, sondern über viele Quellen. Bürgerinnen und Bürger sollten Radio oder Fernsehen einschalten und auf Lautsprecherdurchsagen achten. Außerdem erhalten sie verlässliche Informationen auf der Internetseite www.kreis-unna.de und in den Social Media-Kanälen des Kreises (www.facebook.com/KreisUnna, www.twitter.com/kreis_UN) oder der betroffenen Stadt oder Gemeinde.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag am 10. September um 11 Uhr gibt es auf der vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe geschalteten Internetseite www.bundesweiterwarntag.de und im Nachrichtenportal des Kreises Unna www.kreis-unna.de/nachrichten. PK | PKU




Kulturreferat weist auf Fördermöglichkeiten von Projekten von freien Einrichtungen und Initiativen der kulturellen Bildung und Medienbildung

Der Fonds Soziokultur fördert, vorbehaltlich der Bewilligung der Finanzmittel, aus Mitteln des Programms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, BKM, mit insgesamt 10 Millionen Euro in den Jahren 2020/21 partizipative Kulturprojekte. Bis 15. September 2020 können Projektanträge gestellt werden. Das teilt jetzt das Bergkamener Kulturreferat mit.
 
Der Fonds Soziokultur fördert Projekte von freien Einrichtungen und Initiativen der kulturellen Bildung und Medienbildung, der Soziokultur und Kulturarbeit bei der krisenbedingten Neuausrichtung und Stärkung ihrer Arbeit im Schnittfeld von Kunst und Gesellschaft. Der Fonds Soziokultur legt im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR der BKM zeitlich versetzte Förderprogramme und Begleitworkshops für Projektträger*innen auf. Jetzt startet mit AUFTAKT die erste von insgesamt fünf geplanten Sonderausschreibungen beim Fonds Soziokultur.
 
AUFTAKT – Offene Ausschreibung
 
Die Pandemie hat auch die Kulturszene immer noch fest im Griff. Unterstützung und Ideen sind gesucht, diese Zeit nicht nur zu überstehen, sondern auch mutig zu gestalten. Gefördert werden Projekte partizipativer Kulturarbeit, deren Träger*innen rasche Unterstützung benötigen, um wieder arbeitsfähig zu werden oder es zu bleiben. Die Projekte sollen dazu beitragen, das Teams aus festen und insbesondere freien Künstlerinnen und Künstlern mit und in der Gesellschaft gemeinsam künstlerisch aktiv werden. Community Dance- Projekte auf Abstand, Audio-Tausch-Projekte im Netz, Ausstellung von Glücksbringern in Fensterfluchten oder die eigene Einrichtung mit wandernden Kunstprojekten wieder sichtbar machen. Soziokultur leistet einen relevanten Beitrag für eine krisenfeste Gesellschaft.
Der Antrag erfolgt online.
Das Antragsportal ist noch bis zum 15.09.2020 geöffnet.
https://www.fonds-soziokultur.de/portal/login.html
 
Was wird gefördert:
Zeitlich befristete partizipative Kulturprojekte, soziokulturelle Projekte gemäß den jeweiligen Ausschreibungsprogrammen, insbesondere mit Teams aus freien und ggf. festen Mitarbeiter*innen, die mit und in der Gesellschaft und bestimmten Zielgruppen aktiv werden.
 
Was wird nicht gefördert?
Ausstattungen, Investitionen, reine Kulturveranstaltungen bzw. Vorführungen, rein künstlerische Produktionen, Stipendien, Jubiläen, Festivals, Solokunstprojekte, Ausfallhonorare etc.
 
Wer ist antragsberechtigt:
Einrichtungen, Träger und Akteure der Soziokultur, Kulturarbeit, der Kulturellen Bildung, der Medienbildung und Kulturpädagogik.
 
Wieviel kann beantragt werden?
Mindestens 5.000 €, maximal 30.000,- €, jedoch nicht mehr als 80% des Gesamtbudgets.
 
Wann dürfen die Projekte frühestens starten?
Die Projekte dürfen frühestens Ende Oktober 2020 beginnen. Als Beginn gilt der kostenrelevante Start.
 
Bis wann muss das Projekt durchgeführt worden sein?
Die Laufzeit der Projekte richtet sich nach den einzelnen Programmausschreibungen, in der Regel müssen alle Projekte bis zum 30.09.2021 beendet sein.
 
Weitere      Informationen      sowie      den      Antragstellung      unter:  https://www.fonds- soziokultur.de/foerderung/foerderprogramme/sonderprogramm- neustart-kultur.html