AWO Ruhr-Lippe-Ems begrüßt 55 neue Auszubildende im Circus Travados

Die Förderung von Nachwuchskräften liegt der AWO Ruhr-Lippe-Ems besonders am Herzen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es umso wichtiger, Menschen für die entsprechenden Berufe auszubilden. Zur diesjährigen Azubibegrüßung im Circus Travados in Unna durfte die AWO Ruhr-Lippe-Ems (AWO RLE) rund 130 Gäste begrüßen.

Die Begrüßung im Circus Travados ist mittlerweile eine Tradition. Die Auszubildenen der Bereiche Kindertagesbetreuung und der Jugend-und Familienhilfe kamen hier mit ihren Praxisanleiter*innen zusammen, um von den Verantwortlichen und offiziellen Gästen bei der AWO RLE willkommen geheißen zu werden.

Daniel Frieling, Bereichsleiter Kindertagesbetreuung und Nicole Neises-Weiler, Bereichsleiterin Jugend- und Familienhilfe eröffneten die Veranstaltung und hießen die neuen Azubis, die in diesem Ausbildungsjahr in einem der Bereiche ihre Ausbildung gestartet haben, recht herzlich willkommen.

Der Unterbezirksvorsitzende der AWO RLE, Oliver Kaczmarek MdB brachte es bei seiner Begrüßung auf den Punkt „Sie werden in Ihrer Ausbildung Höhen und Tiefen durchlaufen, aber wir stehen an Ihrer Seite und unterstützen sie. Ich freue mich sehr, dass Sie sich für uns als Ihren Ausbildungsbetrieb entschieden haben. Schön, dass Sie da sind“.

Mario Löhr, Landrat des Kreises Unna drückte sein Willkommen u.a. mit den Worten „Die AWO ist ein toller Laden, der hat mich inspiriert und abgeholt. Von daher herzlich willkommen. Viel Erfolg für Ihre Ausbildung“ aus.

Jens Degelmann, stellvertretender Geschäftsführer der AWO RLE begrüßte die Auszubildenen ebenfalls und gab Ihnen einen Einblick in das Unternehmen und den Mitgliederverband. Zum Abschluss gab es sowohl für die Auszubildenen ein kleines Willkommensgeschenk als auch für die Praxisanleiter*innen ein Dankeschön für ihre so wertvolle Arbeit.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. n Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 11. September in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Gemeindebüro an der Christuskirche, Rünther Str. 42 in Bergkamen-Rünthe zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden.
In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Erziehungsberatungsstelle bietet Sprechstunden im Familienzentrum „Tausendfüßler“ an

Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen bietet Sprechstunden im Familienzentrum „Tausendfüßler“ an.

Es gibt eine Vielzahl von Fragen, die Eltern bewegen und manchmal ist es schwierig, alleine passende Lösungen zu finden. In Rahmen von Sprechstunden haben deshalb Eltern und Anwohner aus dem Sozialraum Oberaden die Möglichkeit ihre Anliegen, Unsicherheiten oder Sorgen vertraulich zu besprechen. Frau Stephanie Hagemeier (Diplom-Sozialpädagogin) oder Herr Joachim Ronge (Diplom-Psychologe) von der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen stehen hierfür von 9:00 bis 11:00 Uhr im Familienzentrum „Tausendfüßler“ zu Verfügung.

Die Termine im Überblick:

19.09.2025

24.10.2025

21.11.2025

19.12.2025

Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich und wird im Familienzentrum unter der Rufnummer 02306-80141 oder per Mail unter tausendfuessler@helimail.de entgegengenommen.




Tanja Pisarz Betriebsratsvorsitzende und Thomas Leitmann Stellvertretender Betriebsratsvorsitzender am Bayer-Standort Bergkamen

Tanja Pisarz.

Der Betriebsrat der Bayer AG am Standort Bergkamen hat eine neue Führung gewählt: Mit Tanja Pisarz übernimmt erstmals eine Frau den Vorsitz des Gremiums am größten Bayer-Standort für die Produktion pharmazeutischer Wirkstoffe. Thomas Leitmann wurde zu ihrem Stellvertreter gewählt.

Für den Betriebsrat markiert die Wahl von Tanja Pisarz zur Betriebsratsvorsitzenden einen besonderen Moment. Zum ersten Mal in der mehr als 60-jährigen Geschichte des Bayer-Standorts steht mit Tanja Pisarz eine Frau an der Spitze der Arbeitnehmervertretung. Das Kollektivgremium habe nach eigener Auskunft mit dieser Wahl am Standort Bergkamen ein Zeichen für Diversität und moderne Führung in der Arbeitnehmervertretung gesetzt. Zuvor hatte Christian Heßler das Amt inne, sein Vorgänger Heinz Georg Webers war nach langjährigem Vorsitz im Sommer 2024 in Ruhestand gegangen.

Sozialpartnerschaftliche Kontinuität in herausfordernden Zeiten

„Der Umgang zwischen Standortleitung und Betriebsrat ist in der Vergangenheit stets von Fairness im Sinne der Sozialpartnerschaft geprägt gewesen. Es ist wichtig und ich bin sehr zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird,“ sagt Thomas Wessa, Leiter des Supply Center Bergkamen.

Denis Panknin, Leiter Standortmanagement Bergkamen, betont: „Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem neuen Führungsduo des Betriebsrates zur Festigung der Zukunftsfähigkeit unseres Standortes.“

„Ich übernehme den Betriebsratsvorsitz in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen in der Arbeitswelt, die von neuen Arbeitsmodellen, strukturellen Anpassungen im Konzern und sich wandelnden Arbeitsumgebungen geprägt sind“, hebt Tanja Pisarz hervor. „Umso wichtiger ist es uns als Betriebsratsführung, die bewährte konstruktive Kooperation mit der Standortleitung fortzuführen.“ Gerade in der gegenwärtigen Phase biete das innovative Bayer-Arbeitsmodell „Dynamic Shared Ownership“ laut der Betriebsratsvorsitzenden neue Chancen auf mehr Mitgestaltung und Verantwortung. Thomas Leitmann ergänzt: „Es sind die starken Netzwerke der IGBCE und die langjährige Erfahrung des Teams, die in dieser Transformation Orientierung und Sicherheit geben.“




Bayer-Standort Bergkamen: Auszubildende starten in Berufsleben

Luca Joa, Ladan Hokmabadi und Eknoor Singh Ghuman (2., 3., 4. v.l.) beginnen heute ihre Ausbildung bei Bayer am Standort Bergkamen. Sie wurden begrüßt von Denis Panknin (l.), Leiter Standortmanagement, und der Ausbilderin Julia Marie Friedrich.. Foto: Bayer AG

Neue Talente für den Bayer-Standort Bergkamen: Heute starten 34 Auszubildende am größten Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe ins Berufsleben.

„Wir freuen uns, dass die jungen Menschen sich für eine Ausbildung bei uns entschieden haben und begrüßen die neuen Kollegen und Kolleginnen sehr herzlich!“ sagt Denis Panknin, Leiter Standortmanagement Bergkamen. „Unser Standort ist weiterhin auf junge Talente angewiesen, die unseren Bedarf an Fachkräften decken und die sich mit Engagement und ihren Ideen in unsere Teams einbringen.“

Die Schulabgänger und Schulabgängerinnen werden innerhalb von drei bzw. dreieinhalb Jahren in folgenden Berufen ausgebildet zu: Anlagenmechaniker, Chemielaborant, Chemikant, Elektroniker für Automatisierungstechnik, Mechatroniker und Fachkraft für Lagerlogistik.

Zudem werden Auszubildende bei Bayer immer auch in Veranstaltungen einbezogen. Entsprechend gestalten Auszubildende älterer Jahrgänge den heutigen Willkommenstag für die neuen Kolleginnen und Kollegen am Standort Bergkamen mit und geben diesen praktische Tipps zum Ausbildungsstart.

Bewerbungen für Ausbildungsjahrgang 2026 noch möglich

Seit Juli 2025 sind Bewerbungen, gegliedert nach einzelnen Berufen, für eine Ausbildungsstart im kommenden Jahr 2026 über www.ausbildung.bayer.de möglich. Das Ausbildungsportal bietet zudem umfassende Informationen über die Ausbildungsberufe bei Bayer.

Der Bayer Chemiepark Bergkamen

Der Standort von Bayer in Bergkamen ist ein Industriepark für die chemisch-pharmazeutische Produktion. Er ist der größte Produktionsstandort von Bayer für pharmazeutische Wirkstoffe. Im Supply Center Bergkamen, zu dem auch ein Mikronisierbetrieb in Berlin, in dem die Wirkstoffe zermahlen und aufbereitet werden, gehört, sowie den Bereichen der Infrastruktur-Dienstleistungen und des Standortmanagements sind insgesamt circa 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Bayer ist der größte Arbeitgeber und eines der Unternehmen mit der höchsten Ausbildungsquote in der Region.

Weltweit bekannt und führend ist der Standort seit mehr als sechs Jahrzehnten für die Herstellung von hormonellen Wirkstoffen für Produkte der Empfängnisverhütung und der Frauengesundheit sowie für die Produktion von Kontrastmitteln. Das erste Kontrastmittel der Welt für die Magnetresonanztomografie wurde 1988 in Bergkamen produziert. Im Jahr 2024 investierte das Unternehmen rund 50 Millionen Euro in den Standort Bergkamen.

Im Bayer Chemiepark Bergkamen produziert zudem die Lanxess Organometallics GmbH mit rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedene metallorganische Verbindungen. Sie ermöglichen die gezielte Herstellung von Kunststoffen, Feinchemikalien und Pharmaka. Zudem sind sie essentiell bei der Herstellung von Halbleitern und Photovoltaik-Modulen sowie bei Anti-Korrosionsbeschichtungen im Automobilbau und bei der Beschichtung von Glas.

Ebenfalls ansässig ist die Huntsman Advanced Materials (Deutschland) GmbH. Rund 65 Mitarbeitende stellen Härter für Epoxidharze, Druckfarbenharze und Schmelzklebstoffe her. Diese finden in den Bereichen Transport, Flugzeug- und Automobilbau, Energieerzeugung, Elektronik sowie Korrosions- und Bautenschutz Anwendung.

 




GSW und Landbäckerei Braune starten besondere Geburtstagsaktion: Teil des Erlöses geht an ambulanten Hospitzdienst

Amerikaner für den guten Zweck. Foto: GSW

Süße Idee mit großer Wirkung: Im September startet eine besondere Aktion der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen. Gemeinsam mit der Landbäckerei Braune bringt der Energieversorger den ganzen Monat über GSW-Amerikaner in den Verkauf. Das leckere Gebäck mit sympathischer Optik ist in insgesamt 13 Filialen in Kamen und Bergkamen erhältlich und verbindet Genuss mit sozialem Engagement.

Das Besondere daran: Von jedem verkauften Amerikaner zum Preis von 1,60 Euro werden 50 Cent an das Kamener Hospiz gespendet. So wird jeder Kauf zum kleinen Beitrag für den guten Zweck. Der ambulante Hospizdienst leistet wertvolle Arbeit in der Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen. Ein Ausdruck echter Gemeinschaft im GSW-Versorgungsgebiet.

Neben dem süßen September-Highlight gab es bereits im August eine besondere Aktion zum 30-jährigen Bestehen der Gemeinschaftsstadtwerke: Die GSW hatten zum großen Grill-Picknick an den Förderturm in Bönen eingeladen. Unter ihren Kunden hatte die GSW 30 Tische für je acht Personen verlost. Dabei stellte der Energieversorger das Grillequipment wie die Grills sowie Besteck, Geschirr und die Getränke. Die rund 240 Gäste brachten Grillgut, Salat, Brot, Soßen und natürlich gute Laune mit. Bei perfektem Wetter und Live-Musik vom DJ verwandelte sich der Platz am Förderturm in einen lebendigen und fröhlichen Treffpunkt. Die Gäste und die Verantwortlichen der GSW zogen ein positives Fazit: Es war ein gelungenes Fest, das nicht nur das 30-jährige Bestehen des Energieversorgers feierte, sondern vor allem das Miteinander.

Einen Überblick über alle Aktionen zum 30. Geburtstag der GSW in diesem Jahr gibt es auf der Internetseite www.gsw-kamen.de/geburtstag




Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit in Bergkamen und im Kreis Unna

Im Kreis Unna verringerte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 48 auf 16.681. Im Vergleich zu August 2024 stieg die Arbeitslosigkeit um 292 (+1,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote verblieb bei 7,7 Prozent und lag damit um 0,1 Punkte über dem Wert von August 2024.

„Im Verlauf des letzten Monats hat es einen leichten Abbau an arbeitslosen Menschen im Kreis Unna gegeben, von dem insbesondere junge Menschen, Langzeitarbeitslose und Ausländer profitieren konnten“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die aktuelle Entwicklung. „Gleichzeitig erkennen wir einen Einbruch auf der Stellenseite, sowohl Zugang als auch Bestand sind im August zurückgegangen und lassen darauf schließen, dass sich der Abbau der Arbeitslosigkeit nicht weiter fortsetzt. Stattdessen gehen wir von weiteren Schwankungen und einer abnehmenden Vorhersehbarkeit der Entwicklung aus, denn die allgemein schwache wirtschaftliche Lage ist noch nicht vorüber, der Arbeitsmarkt befindet sich noch nicht im Aufschwung.“

Wesentlich vorhersehbarer sei die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt: „Wir wissen schon jetzt, dass aufgrund der Rückkehr zu G9 der Abiturjahrgang im nächsten Jahr fehlen wird und mit ihm hunderte junger Menschen, die sich für eine Ausbildung interessieren. Umso wichtiger ist es, diese Lücke schon jetzt mit den aktuellen Bewerberinnen und Bewerbern zu füllen und auch in den nächsten Wochen noch so viele Ausbildungsverhältnisse wie möglich zu schließen.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Sechs der zehn Kommunen des Kreises Unna konnten im vergangenen Monat Arbeitslosigkeit abbauen. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Werne aus (-2,6 Prozent bzw. 24 auf 909). Danach folgten Fröndenberg (-1,8 Prozent bzw. 11 auf 617), Unna (-1,5 Prozent bzw. 33 auf 2.150), Lünen (-1,0 Prozent bzw. 48 auf 4.833), Bergkamen (-0,6 Prozent bzw. 13 auf 754) und Bönen (-0,3 Prozent bzw. zwei auf 754). In Selm stieg die Arbeitslosigkeit an (+0,5 Prozent bzw. vier auf 860), ebenso in Schwerte (+1,4 Prozent bzw. 25 auf 1.784), Holzwickede (+2,0 Prozent bzw. 10 auf 516) und Kamen (+2,3 Prozent bzw. 44 auf 1.922).




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag im Martin-Luther-Haus wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist auch am Samstag, 30. August, in den hinteren Räumen des Martin-Luther-Hauses, Goekenheide 5, in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Wanderausstellung „Abgestempelt: Das Schicksal der Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus“

Die Wanderausstellung „Abgestempelt“ über das Schicksal behinderter Kinder im Nationalsozialismus ist ab 31. August im Bergkamener Stadtmuseum zu sehen.

Die Wanderausstellung des Kreises Unna „Abgestempelt – Das Schicksal der Menschen mit Behinderung im Nationalsozialismus“ wird vom 31. August bis zum 05. Oktober 2025 im Stadtmuseum Bergkamen ausgestellt.

Das Stadtarchiv Bergkamen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer offenen Führung durch die Ausstellung „Abgestempelt“ ein! Die Führung markiert den Start der Ausstellung und findet am Sonntag, den 31. August, um 13 Uhr im Wolfgang-Fräger-Raum im Stadtmuseum Bergkamen statt.

„Abgestempelt“ beschäftigt sich mit den hunderttausenden Menschen, die während des Nationalsozialismus wegen geistiger oder körperlicher Behinderungen als „unwertes Leben“ abgestempelt wurden. Was die Nationalsozialisten als „Euthanasie“ auslegten, bedeutete für die Betroffenen in den meisten Fällen das Todesurteil und war ein als Sterbehilfe getarnter Massenmord.

Die Ausstellung besteht aus 15 Roll-Ups, die die Geschichte der Krankenmorde im Nationalsozialismus aufarbeiten. Am Ende der Ausstellung werden die Menschen aus Bergkamen vorgestellt, die Opfer der sogenannten NS-Euthanasie geworden sind. Das Schicksal der 14-jährigen Hilda Malcherek ist als exemplarischer Fall detailliert ausgearbeitet. An ihr Schicksal erinnert auch ein Gedenkstein vor dem Haus Stresemannstraße 2 in Bergkamen-Mitte, den der Aktionskünstler Gunter Demnig am 25. Januar 2023 verlegt hatte. Sie litt unter anderem an Epilepsie.  Sie wurde in der Kinderfachabteilung der Heilanstalt Marsberg getötet. Demnig setzt an diesem Tag zwei weitere Stolpersteine in Bergkamen für zwei Kinder vor deren letzt bekannten Wohnadresse:

an der Schlägelstr. 36 in Rünthe für Christa Vertcheval, sechs Monate alt, ermordet in der Kinderfachabteilung der Heilanstalt Aplerbeck

und an der Taubenstr.4 in Rünthe, für Willi Domick, zwölf Jahre alt, ermordet in der Kinderfachabteilung der Heilanstalt Marsberg. Mehr Infos über die in Bergkamen von Gunter Demnig verlegten Stolpersteine gibt es hier: https://www.stolpersteine-bergkamen.de/

Eine Gruppe aus Ehrenamtlichen, Vereinen, Mitarbeitenden aus Archiven und Verwaltungen aus dem Kreis Unna hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf die Opfer im heutigen Kreisgebiet in Form einer Wanderausstellung aufmerksam zu machen. Diese Ausstellung wird unterstützt und finanziert durch das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Unna.

Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Museums von Mittwoch bis Sonntag, 10 – 17 Uhr, zu besichtigen.




IG BCE am Büdchen „Bella Kiosk“ in Weddinghofen

Am Freitag, den 15.08.2025 folgten die Anwohner der Berliner-, Königsberger und Breslauerstraße der Einladung der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen um über ihre Probleme in der Siedlung zu berichten. Neben Bürgermeister Bernd Schäfer ( SPD ) und Ortsvorsteher Rüdiger Hoffmann, konnte Mario Unger auch seine beiden Kontrahenten zur Bürgermeisterwahl, Thomas Heinzel ( CDU ) und Lucie Kleinstäuber ( Bündnis 90 / Die Grünen) begrüßen. Claudia Schewior von Bergauf war ebenfalls zu Gast.

Kandidaten, die im September für den Stadtrat in Bergkamen kandidieren, wie Julian Deuse, tdezy54Alexandra Meinberg, Brigitte Matiak,  Stephan Wehmeier und Harald Brückner standen ebenfalls als Diskussionspartner zur Verfügung.

Viele Kinder tummelten sich um den Kiosk. Jens Schmülling organsierte daraufhin schnell Popcorn und Wassereis. Bei Bratwurst und kühlen Getränken entwickelte sich schnell ein Smalltalk an den Tischen. Die Bundespolitik spielte dabei eine durchaus große Rolle. Natürlich wurde auch über die Wohnsituation in der Wohnsiedlung gesprochen.

Einige Mütter merkten an, dass in einer solch großen Siedlung kein vernünftiger Spielplatz für die Kinder vorhanden ist. Jens Schmülling ( SPD ) nahm sich dieses Problems an und wird eine Begehung mit den Müttern in der Siedlung vornehmen.

Illegal abgelagerter Müll bereitet den Anwohnern oft Probleme. Dadurch werden oft Ratten angelockt.Die Politik wird in dieser Hinsicht tätig werden.

Ältere Bewohner der Siedlung merkten an, dass das Gemeinschaftsgefühl in dieser Siedlung stark nachgelassen hat. Früher habe man mehr aufeinander geachtet und sich geholfen, was heute längst nicht mehr der Fall ist.

Eine gelungene Veranstaltung, wie der Vorsitzende der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen Mario Unger befand.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 21. August in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Rathaus, Rathausplatz 1 auf der sechsten Etage in Raum 600 in Bergkamen zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden.
In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK |