Gewerkschaft fordert Lohn-Plus – Bau-Boom hält an: 1.006 neue Wohnungen im Kreis Unna gebaut

Um Richtfest zu feiern, braucht es Bauherren, Architekten, Projektentwickler – und Bauarbeiter. Angesichts kräftig steigender Umsätze fordert die IG BAU für die Beschäftigten der Branche in der laufenden Tarifrunde deutlich mehr Geld und eine Entschädigung der Wegezeit. Foto: IG BAU

Boomende Baubranche: Im Kreis Unna wurden im vergangenen Jahr 1.006 neue Wohnungen gebaut – in Ein- und Zweifamilienhäusern, in Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU beruft sich hierbei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamts. Danach flossen für den Neubau im Kreis Unna Investitionen in Höhe von rund 146 Millionen Euro. „Der Boom der Branche hält schon seit Jahren an. Und es ist kein Ende in Sicht“, sagt Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. Der Gewerkschafter verweist auf einen wachsenden Berg genehmigter, aber noch nicht fertiggestellter Wohnungen, der zu „prall gefüllten Auftragsbüchern“ bei den Unternehmen führe: Nach einer Auswertung des Pestel-Instituts wurden im Kreis zwischen 2011 und 2019 Baugenehmigungen für rund 1.200 Wohnungen erteilt, die noch gebaut werden müssen.

„Es gibt einen regelrechten Stau am Bau. Maurer, Zimmerleute und Fliesenleger arbeiten am Anschlag, um die Auftragsflut zu bewältigen. Statt Kurzarbeit und Homeoffice heißt es bei ihnen: Überstunden und Wochenendarbeit“, so Kreft. Die IG BAU Westfalen Mitte-Süd fordert, die Beschäftigten in der Region an den guten Geschäften der Firmen fair zu beteiligen.

In der laufenden Tarifrunde setzt sich die Gewerkschaft für ein Einkommensplus von 5,3 Prozent ein. Außerdem sollen die sogenannten Wegezeiten, also die langen, meist unbezahlten Fahrzeiten zu den Baustellen, entschädigt werden. Darüber hinaus sollen die Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung überwunden werden.

„Bauleute machen einen unverzichtbaren Job: Sie schaffen dringend benötigten Wohnraum, halten Straßen und Brücken instand, bauen Gleise und errichten Windräder“, betont IG BAU-Verhandlungsführer Carsten Burckhardt. Zugleich habe die Baubranche die Binnenkonjunktur im Corona-Krisenjahr 2020 entscheidend stabilisiert und einen noch stärkeren Einbruch verhindert. „Es ist überfällig, dass die Arbeitgeber diese Leistung anerkennen“, so Burckhardt. Die Beschäftigten erwarteten ein kräftiges Lohn-Plus und einen Ausgleich für die oft stundenlange Pendelei zu den Baustellen – „das ist Zeit, in der sie ihre Familie nicht sehen, um für den Chef unterwegs zu sein“.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im vergangenen Jahr 306.376 neue Wohnungen in Deutschland fertiggestellt – ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wurden so viele Wohnungen neu gebaut wie seit 2001 nicht mehr. Die Statistikbehörde geht zudem von bundesweit rund 780.000 genehmigten Wohnungen aus, die erst noch gebaut werden müssen. Dieser sogenannte Bauüberhang habe ein Rekordhoch erreicht. Laut Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) stieg der Umsatz der Branche im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 143 Milliarden Euro.

Die Tarifverhandlungen zwischen der IG BAU und den Arbeitgebern gehen am 21. und 22. Juni in Mainz in die zweite Runde.

 




Digitale Veranstaltung über neue Ausbildung: Berufe in der Pflege sind Berufe mit Herz

Am Donnerstag, den 24. Juni, informiert die WBS TRAINING SCHULEN gGbmH in einer vom BiZ organisierten digitalen Veranstaltung über die neue Ausbildung zum Pflegefachmann und zur Pflegefachfrau.

Das Angebot richtet sich an Interessierte, denen die Unterstützung bedürftiger Menschen am Herzen liegt, die sich als einfühlsam, liebevoll und geduldig im Umgang mit anderen Menschen beschreiben und darüber hinaus körperlich und psychisch belastbar sind.

Die Teilnehmer erhalten Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen sowie zu Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Veranstaltung findet statt ab 16 Uhr. Infos und Anmeldung unter 02381/910-1001 oder an hamm.biz@arbeitsagentur.de.




ZWAR-Gruppe Bergkamen lädt zum ersten Treffen nach der Corona-Pause ein

Das Treffen der ZWAR-Gruppe („Zwischen Arbeit und Ruhestand“) findet am Mittwoch, 23.Juni, ab 18 Uhr ausnahmsweise in der Gaststätte Schützenheide, An der Schützenheide 17 in Bergkamen statt.

Das Angebot richtet sich an Menschen ab 55 Jahren, die ihre Freizeit gerne mit Gleichgesinnten verbringen möchten. Die Gruppe trifft sich zum Radfahren, Wandern und zu vielen anderen Aktivitäten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Weitere Informationen: www.zwar-bergkamen.de




2.700 Mitarbeiter*innen im Kreis Unna: Bis zu fünf Prozent mehr Geld für Beschäftigte in der Ernährungsindustrie

Damit der Einkaufskorb nicht leer bleibt: Beschäftigte in der Ernährungsindustrie sorgen für ausreichend Lebensmittel auch in Krisenzeiten. Jetzt gibt es für sie mehr Geld. Foto: NGG

Lohn-Plus für Ernährer: Wer im Kreis Unna Lebensmittel herstellt oder Getränke abfüllt, bekommt deutlich mehr Geld. Um bis zu fünf Prozent steigen die Einkommen in der Branche, teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. „In der Corona-Pandemie ist deutlich geworden, wie sehr es auf die Ernährungsindustrie ankommt. Damit Supermarktregale voll bleiben, machen die Beschäftigten in vielen Betrieben Überstunden und Sonderschichten. Für ihre systemrelevante Arbeit erhalten sie nun eine faire Anerkennung“, sagt NGG-Regionalchef Torsten Gebehart. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt die Lebensmittelindustrie im Kreis Unna rund 2.700 Menschen in 69 Betrieben.

In der nordrhein-westfälischen Süßwarenindustrie steigen die Löhne zum Juni um 2,5 Prozent – im kommenden Jahr gibt es ein weiteres Plus von noch einmal 2,5 Prozent, so die NGG. Die Einkommen in der obst- und gemüseverarbeitenden Industrie erhöhen sich ebenfalls um insgesamt fünf Prozent. Beschäftigte in der Milchverarbeitung erhalten rückwirkend zum April 2,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr – und eine steuerfreie Corona-Prämie von 250 Euro. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rheinisch-Westfälischen Brauereien gibt es eine 750-Euro-Prämie und im kommendem Jahr 2,4 Prozent beim Lohn oben drauf.

„Vom Einkauf der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Logistik – ohne den Einsatz der Beschäftigten in der Ernährungsindustrie wäre die Versorgung der Bevölkerung nicht gesichert. Jetzt wird diese Arbeit deutlich besser bezahlt“, unterstreicht Gebehart. Beschäftigte, die keine Lohnerhöhung bekommen, sollen sich an die Gewerkschaft wenden, so die NGG.

Die Ernährungswirtschaft gilt als viertgrößter Industriezweig Deutschlands. In Nordrhein-Westfalen beschäftigt die Branche laut Arbeitsagentur knapp 150.000 Menschen in 3.300 Betrieben. Zu den Firmen, die an Rhein, Ruhr und Weser produzieren, zählen unter anderem Haribo, Lieken, Nestlé, Lindt, Sinalco, Warsteiner, Diebels, Storck und Dr. Oetker.




Bergkamener Martin Weber wird Distrikt-Governor und deutscher  „Vizepräsident“ der Lionsclubs

Der scheidende Distrikt-Governor Peter R. Fricke (re) gratuliert seinem Nachfolder Martin Weber vom Lionsclub BergKamen.

Der neue Governor des Lions-Distrikts Westfalen-Ruhr ist der Bergkamener Martin Weber. In dieser Woche übernahm er das „Zepter“ von seinem Vorgänger Peter R. Fricke. Weber ist damit der Ansprechpartner und Verantwortliche für rund 4500 Lions in 89 Clubs im östlichen Ruhrgebiet und im südlichen Münsterland.

Mit seinem „Amtsantritt“ zum 1. Juli wird Weber noch eine weitere Aufgabe übernehmen. Als stellvertretender Vorsitzender des Governorrates, zu dem er ebenfalls gewählt wurde, ist er gewissermaßen Vizepräsident der rund 50.000 deutschen Lions-Club-Mitglieder. Martin Weber, der sich in seinem heimischen Lionsclub BergKamen immer sehr engagiert für Belange von Kindern und Jugendlichen einsetzte, hat für das beginnende Lionsjahr angekündigt, sich auf Distrikt-Ebene vor allem um Umweltthemen wie Klimawandel, Naturschutz und Ökologie kümmern zu wollen. „Pflanzen Tiere und Menschen haben – und sind – zusammen diese einzigartige Welt“, formuliert er sein Motto.

Der Präsident des Lionsclubs BergKamen, Dr. Christian Fastenrath, sein designierter Nachfolger Roland Schäfer und etliche Weggefährten Webers gratulierten ihrem neuen Governor und zeigten Stolz und Freude, dass sich nun ein Mitglied ihres Clubs auch bundesweit für die Lions engagieren wird.

 




BiZ organisiert Telefonsprechstunde mit der Bundespolizei

Am Dienstag, den 22. Juni, informiert Maurice Vogelmann, Einstellungsberater der Bundespolizei, telefonisch über Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven im Polizeidienst des Bundes.

Für die Sprechstunde, die von 14.30 Uhr bis 17:30 Uhr stattfindet, ist eine Anmeldung im BiZ Hamm unter 02381 / 910-1001 oder per Mail an hamm.biz@arbeitsagentur.de erforderlich.




Digitale Infoveranstaltung zum beruflichen Wiedereinstieg

Martina Leyer von der Agentur für Arbeit

Der „Berufliche Wiedereinstieg“ ist Thema eines Online-Seminars, das die Agentur für Arbeit am Donnerstag, 24. Juni, von 15 bis 16 Uhr anbietet. Wie der Wiedereinstieg nach Elternzeit, beruflicher Neuorientierung oder Arbeitslosigkeit gelingen kann, erfahren die Teilnehmer*innen im Rahmen einer kostenlosen Online-Beratung von Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt.

„Corona hat den Blick auf den beruflichen Wiedereinstieg für Frauen verändert“, sagt Martina Leyer. Pandemiebedingt seien vor allem die Mini-Jobs weggefallen. Das habe viele wachgerüttelt – denn Mini-Jobber haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. „Mini-Jobs sind nach wie vor einfach ein Frauenthema, doch Corona hat viele wachgerüttelt“, so Leyer. Die Frauen suchen nun nach alternativen Lösungen, Antworten auf ihre Fragen erhalten sie unter anderem im Rahmen des Online-Seminars zum Wiedereinstieg.

„Wer nach längerer Auszeit zurück in den Beruf möchte, kann passgenaue Beratung gut gebrauchen“, sagt Bürgermeister Bernd Schäfer. „Mit den digitalen Infoveranstaltungen der Agentur für Arbeit erhalten Wiedereinsteiger wertvolle Unterstützung für einen gelungenen Neustart.“

Wenn es darum geht, Wege zu finden, die eigene Rolle im Berufsalltag neu zu entdecken, richtet Martina Leyer im Rahmen der Online-Seminare den Focus auf den lokalen Arbeitsmarkt. Die Teilnehmer einer solchen Infoveranstaltung seien heterogen: Von der Mutter mit drei Kindern über die Akademikerin bis hin zu einigen wenigen Männern. Die seien aber eher die Ausnahme, so Leyer. Sie alle sollen um die Möglichkeiten wissen, die ihnen offen stehen. „Einige wissen gar nicht, dass im Fall einer Ausbildung oder Umschulung Weiterbildungskosten von der Agentur für Arbeit übernommen werden, auch wenn sie kein Arbeitslosengeld erhalten“, sagt Martina Leyer.

Ein Wiedereinstieg in den Beruf ist immer eine individuelle Geschichte: Das Online-Seminar soll helfen, die Vielfalt der Möglichkeiten auf den unterschiedlichsten Ebenen zu entdecken. „So kann jeder anschließend gut vorbereitet in die Beratung gehen“, sagt Leyer. Intention des Seminars ist es zudem, die Teilnehmer zu motivieren, den so wichtigen ersten Schritt zu machen und dann den eigenen beruflichen Weg und passende Angebote kontinuierlich zu verfolgen.

Geklärt werden auch Fragen wie: Wo erhalte ich weitere Informationen zum beruflichen Wiedereinstieg? Reicht meine Qualifikation auch noch aus? Wie sind meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Welche Arbeitszeitmodelle sind für mich realisierbar? Wann und wie hilft mir die Agentur für Arbeit beim Wiedereinstieg?

Anmeldungen sind jeweils möglich unter Tel.: 02381 910-1001 oder hamm.biz@arbeitsagentur.de, Ansprechpartner: Frau Skoludek

Für Interessierte, die noch Fragen haben, steht Martina Leyer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, unter Tel.: 02381 910-2167 oder Martina.Leyer@arbeitsagentur.de zur Verfügung.

 

Weitere Online-Seminare zum beruflichen Wiedereinstieg starten am 15. Juli, 26. August, 23. September, 28. Oktober, 25. November, jeweils von 15 bis 16 Uhr




Kostenerstattung für Kinderferienprogramme aus dem Bildungs- und Teilhabepaket möglich

Familien mit geringem Einkommen können eine Förderung für die Teilnahme an Kinderferienprogrammen für ihr Kind beantragen. Möglich ist das durch das Bildungs- und Teilhabepaket.

Mit Hilfe des Bildungs- und Teilhabepakets können Kosten ganz oder teilweise übernommen werden. Hierzu zählt nicht nur das Mittagessen in Schule oder Kita, Klassenfahrten oder Lernförderung, sondern auch Kosten für Sport und Freizeit. So können Familien mit geringem Einkommen auch für die Kostenerstattung bei Teilnahme an Kinderferienprogrammen einen Antrag stellen.

Viele kommunale Anbieter nehmen noch Anmeldungen für Kinder und Jugendlich für die Sommerferien an. Informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Stadt oder Gemeinde. Jobcenter-Teamleiterin Christiane Klanke ist zuständig für Bildung und Teilhabe und erklärt: „Die Teilnahme am Kinderferienprogramm wird genauso gesehen, wie das Mitmachen im Sportverein. Bis zu 15 Euro monatlich können pro Kind übernommen werden.“ Anträge finden interessierte Eltern auf der Homepage des Kreises Unna unter www.kreis-unna.de/but
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Hinweise zum Antragsverfahren:
Kundinnen und Kunden des Jobcenters Kreis Unna können ihre Anträge, Vordrucke und Kostennachweise in allen Dienststellen des Jobcenters Kreis Unna abgeben (siehe auch www.jobcenter-kreis-unna.de). Für die Entscheidung über Anträge von Kindern und Jugendlichen im Wohngeldbezug, im Bezug des Kinderzuschlages, Sozialhilfe, Grundsicherung bei Erwerbsminderung oder Asylbewerberleistungen ist der Kreis Unna zuständig. Die Anträge, Vordrucke und Kostennachweise können beim Kreis Unna, den örtlichen Wohngeldstellen, Bürgerämtern und/oder Sozialämtern in den jeweiligen Rathäusern gestellt werden. Es ist gewährleistet, dass die Anträge an den Kreis Unna weitergeleitet werden.




Ausbildungsplätze 2022 beim Kreis Unna: Bewerbung ab sofort möglich

Möglich ab 2022 für Azubis: Ein Arbeitsplatz im Kreishaus. Foto: Marcel Budinger / Kreis Unna

Der Kreis Unna hat am 10. Juni das Bewerberportal für angehende Azubis freigeschaltet. Ab sofort können sich alle Interessierten auf die Ausbildungsplätze beim Kreis Unna bewerben. Bis zum 30. September ist das Portal geöffnet. Zehn Ausbildungsberufe sind unter www.kreis-unna.de/ausbildung zu finden. Start der Ausbildung ist im Sommer 2022.

Im Angebot sind die folgenden Ausbildungsberufe (m I w I d):

Heilerziehungspfleger
Kreisvermessungsoberinspektoranwärter
Kreissekretäranwärter
Verwaltungsfachangestellter
Vermessungstechniker
Straßenwärter
Fachinformatiker (Fachrichtung Systemintegration)

Zudem sind drei duale Studiengänge im Angebot:

Kreisinspektoranwärter (Bachelor of Laws) (m I w I d)
Verwaltungsinformatik (Bachelor of Arts)
Soziale Arbeit (Bachelor of Arts)

Die Bewerbung ist schnell mit wenigen Klicks online erledigt.

Kreis Unna als Arbeitgeber
Die Kreisverwaltung ist mit mehr als 1.400 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region. Durch den demografischen Wandel verabschieden sich auch hier in den nächsten Jahren viele Mitarbeitende in den Ruhestand. Nachwuchs wird also gesucht und ist herzlich willkommen.

Der Kreis Unna hat auch als Arbeitgeber einiges zu bieten: Künftige Azubis haben gute Aufstiegs- und Übernahmechancen, sie haben einen krisensicheren Arbeitsplatz, tun etwas Sinnvolles für die Gesellschaft, können sich auf flexible Arbeitszeiten freuen und werden fair nach Tarif bzw. Gesetz bezahlt. PK | PKU




Ausbildung mit Kind? In Teilzeit machbar! Erstmals Beratung via Skype

Martina Leyer (Agentur für Arbeit Hamm) und Tina Riedel (Jobcenter Kreis Unna) laden erstmals am 01. Juli 2021 um 10:00 Uhr zu einer virtuellen Beratungsstunde via Skype ein, um interessierten Eltern Fragen zum Thema (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu beantworten.

Martina Leyer und Tina Riedel sind als Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt im Einsatz und möchten insbesondere für die Teilzeitberufsausbildung werben. „Vielen ist oft nicht bewusst, dass es auch die Möglichkeit gibt, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren“, erklärt Martina Leyer. „Gerade für junge Eltern kann das eine gute Perspektive sein, um den Einstieg in die Arbeitswelt zu schaffen.“ Für Menschen, die Angehörige pflegen oder anderweitig im Privatleben stark eingespannt sind, könne die Ausbildung in Teilzeit ebenfalls eine Alternative sein.

„Die Corona-Pandemie hat viele Menschen vor neue Herausforderungen gestellt. Insbesondere Familien waren und sind durch die teilweise großen Einschränkungen der Kinderbetreuung in Kindergärten und Schulen belastet“, weiß Tina Riedel. „Die Perspektive, eine Ausbildung zu absolvieren, sollte aber nicht aus den Augen verloren werden. Denn es gibt Möglichkeiten!“

Erstmals findet die Beratung aufgrund der weiter vorherrschenden Pandemie virtuell via Skype statt. Teilnehmen kann jede/jeder Interessierte mit einer vorherigen Anmeldung per Telefon oder E-Mail bei Frau Leyer oder Frau Riedel. Die Teilnahmebestätigung erfolgt per E-Mail mit den notwendigen Anmeldedaten für das Skype-Programm.

Martina Leyer
(02381) 910 2167
Martina.Leyer@arbeitsagentur.de

Tina Riedel
(02303) 2538 1060
Tina.Riedel@jobcenter-ge-de




Nächstes Anmeldeverfahren für den Kita-Besuch erfolgt in Bergkamen digital und online

Das Anmeldeverfahren für den Besuch einer Kita in Bergkamen wird zum Kindergartenjahr 2022/23 auf Online und Digital umgestellt. Darauf können sich insbesondere die Eltern freuen, die sich im kommenden Frühjahr auf die Suche nach einem Kita-Platz für ihren Nachwuchs begeben wollen. Vieles wird einfacher und geht auch schneller

Im Internet können sie sich anmelden. Sie bekommen dann online eine Liste, bzw. einen Stadtplan für Bergkamen, auf dem die Kita eingetragen sind. Es gibt dazu kurze Portraits der Einrichtungen mit Angabe der Entfernung von der Wohnadresse. Hier können sich die Eltern „ihre“ Wunsch-Kitas mit einer Priorisierung aussuchen.

Natürlich bleibt es den Eltern unbenommen, ihre Wunsch-Kitas persönlich zu besuchen. In jedem Fall soll es vor dem Start des Anmeldeverfahren „Tage der offenen Tür“ geben, hieß es in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses, der die „Digital-Pläne“ einhellig begrüßte.

Nach wie vor wird aber die Entscheidung darüber, welche Kinder aufgenommen werden, bei den Einrichtungen bzw. ihren Trägern bleiben. Danach soll es auch weiterhin persönliche Aufnahmegespräche geben. Ein wesentlicher Vorteil für die Eltern ist, dass sie Zeit und auch manchen Weg für ein Vorgespräch sparen.

Möglichst schnell sollen jetzt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kitas mit dem neuen Aufnahmesystem vertraut gemacht werden. Das passierte Corona-bedingt bisher nicht, weil diese Fortbildungsveranstaltung persönlich und nicht als Video-Konferenz stattfinden sollten.

Das neue digitale Online-Anmeldeverfahren wird nicht nur per heimischen Computer oder Laptop, sondern auch per Smartphone und Tablet funktionieren. Eltern, die dabei Schwierigkeiten haben, sollten in den Kitas und auch im Rathaus Unterstützung erhalten.

Wichtig ist auch, dass die Chance für Kinder über drei Jahren einen Kita-Platz zu bekommen, in Bergkamen immer größer wird. Nach dem Entwurf des neuen „Jugendhilfeplans Tageseinrichtungen für Kinder“ ist in den Stadtteilen Bergkamen-Mitte, Oberaden/Heil und Overberge eine Vollversorgung bereits erreicht. Weddinghofen wird nachziehen, wenn die neue Kita im Pued gebaut und in Betrieb gegangen ist. Schwieriger scheint es in Rünthe zu sein, eine Vollversorgung zu erreichen. Die zuständige Beigeordnete Christine Busch berichtete im Ausschuss von Gesprächen mit den Trägern, die Zahl der Kita-Plätze durch Erweiterungen oder Neubau zu vergrößern.