Jubilare der IG BCE Oberaden erhalten als Geschenk ein Modell des Schachts 2 Haus Aden
Das Foto zeigt mit dem Modell des Schachts 2 Klaus Petschke mit der Markennummer 1096. Vorsitzender der Ortsgruppe Volker Wagner links und stellv. Willi Null rechts übergaben für 65 Jahre Treue zur Gewerkschaft das Geschenk.
Die IG BCE Ortsgruppe Oberaden ehrt in diesem Jahr ihre Jubilare für 70, 50, 40 und 25 Jahre gewerkschaftlicher Mitgliedschaft.
„Wir bedauern es sehr, das aus Corana-bedingten Vorgaben eine Zusammenkunft auch im diesem Jahr nicht stattfinden kann. Dennoch sind wir bemüht und der Vorstand hat beschlossen, die Jubilargeschenke zu überreichen und beginnt damit in dieser Woche mit einem persönlichen Besuch zu Hause um ihre Rund 60 Jubilare mit Urkunden und Anerkennung für die Treue zur Gewerkschaft damit zu danken“, erklärt der Vorsitzende Volke Wagner.
Es ist für die Ortsgruppe gelebte Tradition auch die 65-jährigen Mitgliedschaft zu ehren die normaler weise von der IGBCE nicht vorgesehen sind. Daher hat sich der Vorstand hierzu ein besonderes Präsent einfallen lassen, das nicht nur die Treue zum Bergbau unterstreicht, sondern auch der Erinnerungskultur der ehemaligen Landmarke und Identifikation vieler Menschen in Bergkamen symbolisiert. Das Modell von dem Abgerissenen Schacht 2 Haus Aden, den nicht nur Bergleute schmerzlich vermissen und zur Adventszeit wo der echte Förderturm besonders strahlte, soll nun das Modell einen schönen Platz bei den Jubilaren finden.
Jetzt auf vor-Pandemie-Niveau: Belebung des Arbeitsmarkts setzt sich im gesamten Kreis Unna fort
Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat
um 560 auf 14.695. Im Vergleich zu Oktober 2020 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 1.778 (-
10,8 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank um 0,2 Punkte auf 6,9 Prozent. Vor einem Jahr betrug
sie 7,7 Prozent.
„Nach über anderthalb Jahren Corona liegt die Arbeitslosenquote mit einer sechs vor dem Komma
in diesem Monat erstmals wieder auf vor-Pandemie-Niveau“, beschreibt Agenturgeschäftsführer
Thomas Keyen die aktuelle Lage auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. Grund sei die anhaltende
Nachfrage nach Arbeitskräften und der daraus resultierende deutliche Abbau von insbesondere
jüngeren Arbeitslosen sowie Langzeitarbeitslosen. Keyen weiter: „Die Region profitiert besonders
von der Fachkräftenachfrage in konjunkturunabhängigen Branchen, wie zum Beispiel dem
Gesundheitswesen, sowie von Stellenmeldungen aus dem gewerblich-technischen Bereich. Hinzu
kommt die wachsende Bereitschaft zur Qualifizierung, die gerade in den letzten Monaten zu vielen
Abschlüssen und damit verbesserten Jobchancen geführt hat.“ Für das Jahresende erwartet der
Agenturgeschäftsführer eine generelle Fortsetzung mit leichten witterungsbedingten Eintrübungen.
Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In allen zehn Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen
Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Fröndenberg (-6,9 Prozent bzw. 37 auf 498).
Danach folgen Bönen (-4,4 Prozent bzw. 31 auf 670), Lünen (-4,1 Prozent bzw. 184 auf 4.293),
Selm (-4,1 Prozent bzw. 36 auf 836), Bergkamen (-3,9 Prozent bzw. 88 auf 2.174), Unna (-3,5
Prozent bzw. 67 auf 1.844), Werne (-3,1 Prozent bzw. 26 auf 805), Holzwickede (-2,6 Prozent bzw.
12 auf 444), Schwerte (-2,5 Prozent bzw. 36 auf 1.418) und Kamen (-2,4 Prozent bzw. 43 auf
1.713).
„Gewalt kommt nicht ins Netz“: Kreisweite Kampagne
Eins von mehreren tausend Obst- und Gemüsenetzen. Foto Anita Lehrke Kreis Unna
Als außergewöhnliches Zeichen im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen anlässlich des 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen), stellen die Gleichstellungsbeauftragten und das Frauenforum im Kreis Unna gemeinsam mit den Bürgermeister*innen der zehn Kommunen, Landrat Mario Löhr und den Sparkassen im Kreis Unna ihre Kampagne „Gewalt kommt nicht ins Netz“ vor.
Psychisch, sexualisiert, körperlich und längst auch digital: Gewalt stellt immer eine Verletzung der körperlichen und seelischen Integrität dar, verletzt Menschen- und Grundrechte. Die Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Unna wollen das Thema in Kooperation mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Unna stärker in das Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung rücken und gezielt auf örtliche Schutz- und Unterstützungsangebote aufmerksam machen.
Obst- und Gemüsenetz
So steht groß „Gewalt kommt nicht ins Netz“ auf den wiederverwendbaren Obst- und Gemüsenetzen, die als mehrere tausend Give-Aways zum Kampagnenstart am Mittwoch, 27. Oktober im Kreisgebiet ausgegeben werden. Ebenso ist die Nummer des bundesweiten Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ auf den Beuteln zu finden. Wichtige finanzielle Hilfestellung leisteten die Sparkassen im Kreis Unna, sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, die die solidarische Aktion der Gleichstellungsbeauftragten entsprechend unterstützen. PK | PKU
Ein Licht für Kinderrechte – Engagierte Vereine und Institutionen in Bergkamen setzen ein Zeichen
Das Motto des diesjährigen Weltkindertags am 20. September 2021 lautete: „Kinderrechte jetzt.“ Dieses Motto haben die Vereine des Stadtjugendringes Bergkamen e.V. zusammen mit Bergkamener Schulen, Kindertagesstätten und der Stadtbibliothek aufgenommen und in eine bunte Aktion umgemünzt.
Am 30.10.2021 in der Zeit von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr wollen sie – rund um den Stadtmarkt – an 10 Stationen auf 10 ausgewählte Kinderrechte aufmerksam machen. Und das mit viel Bewegung, Kreativität und Engagement.
„Wir wollen ein Licht für Kinderrechte setzen!“, sind sich Christian Stork, Vorsitzender des Stadtjugendringes und Geschäftsführer Arne Vogt einig. Zusammen mit den Kindertagestätten der AWO in Bergkamen, den städtischen Familienzentren Mikado und Tausendfüßler, dem Offenen Ganztag der Prein- und Pfalzschule, der Friedenskirchengemeinde, der Schreberjugend, dem Pfadfinderstamm Pendragon, der Jugendfeuerwehr, der Stadtbibliothek und dem Kinder- und Jugendbüro (kijub) der Stadt ist daher ein vielseitiges Konzept erarbeitet worden, dass am 30.10.2021 rund um den Marktplatz mit Leben gefüllt wird.
Dabei findet Bewegung in Form einer Hüpfburg oder im Tanz genauso seinen Platz wie das kreative Basteln rund um das Thema Licht. Eifrige Kinderreporter können Wünsche an den Bürgermeister der Stadt zusammentragen, echte Feuerwehrautos und Angebote der Stadtbibliothek bestaunt werden. „Auch ein Mut-mach-Parcours für kleine Superhelden ist extra entwickelt worden – das wird ein weiteres Highlight der Veranstaltung!“, macht Christian Stork deutlich.
Ab 17.30 Uhr findet dann das Finale der Veranstaltung auf dem Marktplatz statt – die gemeinsame Inszenierung der „Lichter für Kinderrechte“ steht dabei im Mittelpunkt.
Die Veranstaltung findet unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes statt – daher müssen sich alle Teilnehmenden vor Ort anmelden und erhalten dann ihre Spielkarte mit der sie die Aktivitäten nutzen können.
Spendenerlös der VHS-Veranstaltung mit Eugen Drewermann geht an den Kinderschutzbund
Spendenübergabe an den Kinderschutzbund Kreis Unna (v.l.): VHS-Leiterin Sabine Ostrowski, Hannah Westermann und Frank Zimmer vom Kinderschutzbund sowie die stellvertretende VHS-Leiterin Manuela Sieland-Bortz .
Nach einer pandemiebedingten Pause war Dr. Eugen Drewerman auf Einladung der Volkshochschule, am 7. September wieder zu Gast in Bergkamen. Der gebürtige Bergkamener bringt seine Verbundenheit zu seiner Heimatstadt jedes Jahr mit einem Vortrag zum Ausdruck, für den er kein Honorar erhebt, aber zu einer Spende aufruft, die dann einem gemeinnützigen Zweck zufließt.
Da sich sein diesjähriger Vortrag zum Thema „Christentum und Strafrecht“ auch mit dem Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs in der Katholischen Kirche auseinandersetzte, war es für Drewermann und VHS naheliegend, den Spendenerlös dem Kinderschutzbund im Kreis Unna zu Gute kommen zu lassen.
Der Kinderschutzbund im Kreis Unna unterhält eine Fachberatungsstelle zum Schutz gegen jegliche Form von Gewalt an Kindern und Jugendlichen und ist auch in Bergkamen tätig. Dazu gehören vor allem die körperliche Gewalt, die sexuelle Kindesmisshandlung und die Vernachlässigung von Kindern.
Hier können sich Kinder, Jugendliche und ihre Eltern kostenfrei und auf Wunsch auch anonym zu allen Kinderschutzthemen beraten lassen. Alle MitarbeiterInnen unterliegen der Schweigepflicht.
Weitere Infos finden Sie unter: www.kinderschutzbund-kreisunna.de.
Die VHS Bergkamen freut sich, dem Kinderschutzbund eine Spende in Höhe von 587,00 € überreichen zu können. Herzlichen Dank dafür an Dr. Eugen Drewermann.
Den Vortrag können sich Interessierte, die nicht vor Ort sein konnten, auf dem YouTube Kanal von Dr. Drewermann anschauen. Die VHS hat einen Mitschnitt der Veranstaltung dafür zur Verfügung gestellt. Einen Link zum Vortrag finden Sie auf der Internet Seite der VHS Bergkamen (www.vhs.bergkamen.de).
Homeoffice: Gewerkschaft NGG fordert klare Regeln bei der Heimarbeit
Homeoffice – schöne neue Welt oder Frust-Faktor für Beschäftigte? Die Gewerkschaft NGG macht sich für klare Regeln bei der Heimarbeit stark. Foto: NGG | Alireza Khalili
Schöne neue Arbeitswelt oder Rund-um-die-Uhr-Einsatz für den Chef? Das Homeoffice ist seit Beginn der Corona-Pandemie zum Alltag für viele Beschäftigte im Kreis Unna geworden. Doch die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vermisst klare Regeln für die Heimarbeit – und fordert die nächste Bundesregierung zu Nachbesserungen auf. „Das Arbeiten von zuhause aus macht manches einfacher und sollte auch nach Corona möglich sein. Allerdings müssen wichtige Punkte für die Beschäftigten geklärt werden – vom Aufzeichnen der Arbeitszeit über die Bezahlung der Büroausstattung bis hin zur Mitsprache von Gewerkschaften und Betriebsräten“, sagt Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund.
Homeoffice und mobiles Arbeiten seien dabei längst nicht nur ein Thema für Bürojobs, sondern auch in Wirtschaftszweigen wie der Ernährungsindustrie relevant. Die Branche beschäftigt im Kreis Unna laut Arbeitsagentur rund 2.700 Menschen. „Hier geht es vor allem um Stellen in der Verwaltung, Buchhaltung und Logistik, bei denen seit dem Frühjahr vergangenen Jahres das Homeoffice erprobt wurde. Aber auch im Außendienst und in Teilen der Produktion hat sich die Heimarbeit mittlerweile etabliert“, so Gebehart.
Entscheidend sei allerdings, dass das Homeoffice für Beschäftigte freiwillig bleibe. Ihnen dürften keine Nachteile entstehen, wenn sie nicht zuhause arbeiten könnten – oder zurück in den Betrieb wollten. „Und es kommt darauf an, dass die Arbeitszeiten auch am heimischen Schreibtisch dokumentiert werden. Homeoffice braucht Grenzen und darf nicht dazu führen, dass Beschäftigte rund um die Uhr für den Chef erreichbar sind. Privates und Berufliches müssen getrennt bleiben“, betont Gebehart.
Die Gewerkschaft NGG sieht nun insbesondere die nächste Bundesregierung in der Pflicht: „Es geht darum, auch über die Pandemie hinaus faire Regeln im Sinne der Beschäftigten zu finden.“ Ein entscheidender Punkt dabei: „Betriebsräte und Gewerkschaft sollten beim Homeoffice stärker mitreden – etwa bei der technischen Ausstattung des heimischen Büros oder bei der Online-Wahl von Arbeitnehmervertretern“, so Gebehart.
Außerdem könne es nicht sein, dass Beschäftigte auf den Kosten für das dienstlich genutzte Telefon sitzen blieben oder bei einem fehlenden Arbeitszimmer den Küchentisch als Schreibtisch nutzen müssten. „Die Unternehmen sparen hier teilweise enorme Summen ein, während Heimarbeitende mit ihren Problemen oft allein gelassen werden“, kritisiert Gebehart. Die von der letzten Bundesregierung geschaffene steuerliche Absetzbarkeit beim Homeoffice sei mit 600 Euro pro Jahr deutlich zu niedrig. Unterm Strich bringe das einem Großteil der Beschäftigten keine spürbare Entlastung.
Eine repräsentative Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) aus dem vergangenen Jahr unterstreicht, dass beim Zuhause-Arbeiten noch etliches im Argen liegt. So gaben 29 Prozent der Befragten im Homeoffice an, häufig außerhalb ihrer Arbeitszeit unbezahlt für die Firma zu arbeiten. Unter allen Beschäftigten waren es nur 13 Prozent. Fast jeder zweite Heimarbeiter berichtete, auch in der arbeitsfreien Zeit nicht richtig „abschalten“ zu können. Gleichzeitig erklärten 85 Prozent der Homeoffice-Befragten, ihre Arbeitszeit selbstständig planen zu können – bei Beschäftigten mit einem festen Arbeitsplatz waren es nur 65 Prozent. Unter den Menschen, die nicht im Homeoffice arbeiten wollen, gaben 73 Prozent fehlende Arbeitsmittel als Hemmnis an. Fast zwei Drittel befürchten eine Vermischung von Arbeits- und Privatleben. Weitere Infos unter: https://index-gute-arbeit.dgb.de/
Gruppe der Pflegenden Angehörigen bietet Hilfe
Die Selbsthilfegruppe für Angehörige, die an Demenz erkrankte Menschen pflegen, trifft sich am Montag, 25. Oktober, wieder von 15 bis 16 Uhr in der Kapelle in Heil.
In dieser Selbsthilfegruppe haben Angehörige von Demenzkranken, die Möglichkeit sich im Gespräch auszutauschen und praktische Anregung für die Bewältigung der Pflege zu bekommen. Dabei können sie mit einer Atmosphäre des Verstehens und Vertrauens, mit Anteilnahme und Verständnis rechnen, weil alle Teilnehmer ähnliche Probleme haben. Oft hilft schon das Gespräch mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben. Das Treffen der Selbsthilfegruppe ist regelmäßig an jedem vierten Montag im Monat.
Zu dem Treffen sind alle Interessierte eingeladen, die sich die Selbsthilfegruppe einmal anschauen wollen. Nähere Informationen bekommen Sie bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus in Unna. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. (02303) 272829, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de
Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Verkaufsstart am Donnerstag auf dem Wochenmarkt
Lions-Präsident Roland Schäfer (r.) übergibt die ersten Exemplare des Llions-Weihnachtskalenders des LC BergKamen an den Bergkamener Bürgermeister Bernd Schäfer.
Auch in diesem Jahr präsentiert der BergKamener Lions Club einen Weihnachtskalender mit Kamener und Bergkamener Motiven. Die sechzehnte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders ist ab nächster Woche in vielen Bergkamener Geschäften zu bekommen.
Die „Löwen“ werden am Donnerstag, dem 28. Oktober, mit einem kleinen Stand auf dem Wochenmarkt den Verkauf starten.
Helfen und Gewinnen ist das Motto dieser Kalender-Aktion. Mit dem Reinerlös werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Kamen und Bergkamen gefördert.
Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von fast 12.000 Euro. Allesamt gestiftet von großzügigen Handel- und Gewerbetreibenden, Sparkassen/Banken und Großunternehmen aus beiden Städten, dafür bedankt sich der Club bei allen Unterstützern.
Zu den über 350 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro und wertvolle Sachpreise. Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein im Wert von 1000 Euro.
Jeder Weihnachtskalender hat auf der Rückseite eine Gewinnnummer. Die hinter den Türchen versteckten Gewinne und die entsprechenden Gewinnnummern werden vom 1. -24. Dezemberauf den Lokalseiten der heimischen Zeitungen und im Internet veröffentlicht.
Zu haben sind die Kalender auch in den Geschäften der Sponsoren und unterstützenden Unternehmen in Kamen und Bergkamen. Plakate weisen auf dieses Angebot hin.
Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert werden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt.
Geschenkpaten gesucht: Kinder- und Seniorenwünsche zur Weihnachtszeit erfüllen
Schon vor Weihnachten etwas Gutes tun; Andrea Kollmann und Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen verteilen die von Senioren und Kindern aufgeschriebenen Geschenkwünsche. Gerade zu Weihnachten fällt es einigen Eltern sehr schwer ihren Kindern Geschenke zu bereiten, ebenso gibt es viele Senioren welche keine Verwandtschaft mehr haben. Hier hilft die von Tabea Kollmann ins Leben gerufene Weihnachtswunschaktion in Kooperation mit der Stabstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ und dem Jugendamt der Stadt Bergkamen, wo Kinder und Senioren aus Bergkamen nun Wunschzettel ausfüllen können, welche sich dann hoffentlich erfüllen lassen.
Die Stadtverwaltung lädt daher ein, Weihnachtsgeschenkpate zu werden und sich bereit zu erklären, für eines (oder mehrere) der Kinder oder der Senioren ein Weihnachtsgeschenk im Wert von max. 15 Euro zu kaufen.
„Das geht ganz einfach“, berichtet Thomas Lackmann, Stabsstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“. „Wir geben Ihnen den Wunschzettel, sie erwerben das Geschenk und wir sorgen dafür, dass das Kind oder der Senior das Geschenk bekommt. Versprochen!“
Bis zum 12. Dezember werden die Geschenke in der Poststelle der Stadt Bergkamen gesammelt. Die Geschenke werden dann am 15. Dezember im Foyer des Rathauses verteilt.
Damit alle ein kleines Geschenk zu Weihnachten bekommen, wäre eine rege Teilnahme sehr schön.
Weitere Informationen bekommen Sie bei Andrea Kollmann unter der Nummer: 02307/965-240.
Mehr Geld für 560 Maler und Lackierer im Kreis Unna
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Beschäftigte im Maler- und Lackiererhandwerk haben auch in Pandemie-Zeiten viel zu tun – jetzt gibt es für sie mehr Geld. Foto: IG BAU | Ferdinand Paul
ohn-Plus für die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die rund 560 Maler und Lackierer im Kreis Unna streichen mehr Geld ein. Fachkräfte kommen nun auf einen Stundenlohn von 17,51 Euro – 2,1 Prozent mehr als bisher. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit und rät den Beschäftigten in der Region, die letzten Lohnabrechnungen zu prüfen. Bereits ab der Mai-Abrechnung müsse das Plus auf dem Konto sein, erklärt Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. Es gebe aber immer wieder Chefs, die um eine Lohnerhöhung gern einen Bogen machten. Wer bislang leer ausgegangen sei, solle sich deshalb an die Gewerkschaft wenden und die Lohnerhöhung rückwirkend einfordern, empfiehlt die IG BAU.
„Die Bauwirtschaft brummt – auch in Zeiten der Pandemie. Davon profitieren die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die Beschäftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung“, so Kreft. Fachleute mit Gesellenbrief sollten sich nicht unter Wert verkaufen und auf der Bezahlung nach Tarif bestehen. Anspruch auf den Tariflohn haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb in der Malerinnung ist.
Zudem sind die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk gestiegen. Gelernte Kräfte müssen aktuell mindestens 13,80 Euro pro Stunde bekommen – ein Plus von 2,2 Prozent. Beschäftigte ohne Ausbildung haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,40 Euro (plus 2,7 Prozent). „Diese Löhne sind aber nur eine absolute Untergrenze. Gerade mit Blick auf die aktuelle Hochkonjunktur im Baunebengewerbe sollten Fachleute auf dem deutlich höheren Tariflohn bestehen“, betont die IG BAU.�
Inklusionsunternehmen der AWO erarbeiten Lösungen gegen die Auswirkungen der Pandemie
Die Mitglieder des Arbeitskreises der AWO-Inklusionsunternehmen vor dem Kaufhaus Die Stöberei in Kamen.
Am Donnerstag (7. Oktober) hat der Arbeitskreis der Inklusionsunternehmen der AWO im westlichen Westfalen in Kamen getagt. Die zehn Leitungskräfte der Inklusionsfirmen trafen sich seit Pandemiebeginn zum ersten Mal wieder persönlich. Diesmal waren die Teilnehmer*innen zu Besuch beim Inklusionsunternehmen DasDies Service GmbH, dem Tochterunternehmen der AWO Ruhr-Lippe-Ems.
Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Dienstleistungszweigen wie Einzelhandel, Seniorenservice, Gartenlandschaftsbau, Gastronomie, Catering, Reinigung und Hotelbranche. Sie trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen für die Sozialunternehmen und die hier beschäftigten Menschen mit Handicap. Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der DasDiesService GmbH: „Besonders betroffen waren der Einzelhandel und die Gastronomie. Hier geht es jetzt zwar wieder aufwärts, aber für einige Mitarbeiter*innen, die teils auch krank oder in Quarantäne waren, ist es noch schwierig, zu alter Leistung zurückzufinden.“
Die Teilnehmer*innen waren aus Dortmund, Gelsenkirchen, Münster, Siegen, Wetter und dem Kreis Unna angereist. In Kleingruppen sahen sie sich schließlich Betriebsbereiche der DasDies Service GmbH an der Unnaer Str. 39 in Kamen an: das Secondhand-Kaufhaus „Die Stöberei“, den Menüservice, den Hausnotrufdienst, den Fahrdienst und die Radstation.