DRK-Blutspende im Treffpunkt nur mit 3G-Regeln, FFP2-Maske und Termin

Der nächste DRK-Blutspendetermin in Bergkamen ist am Freitag, 10. Dezember, von 15 bis 20 Uhr im Treffpunkt an der  Lessingstraße.

Seit Montag, den 29. November 2021 gilt auf allen vom DRK-Blutspendedienst West veranstalteten Blutspendeterminen (NRW/Rheinland-Pfalz/Saarland) eine 3G-Regelung. Zutritt erhalten ausschließlich Menschen, die den Status geimpft, genesen oder getestet (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Es besteht zusätzlich eine unumgängliche FFP2-Maskenpflicht.

„Seit Ausbruch der Coronapandemie hat für die DRK-Blutspendedienste der Schutz der Blutspenderinnen und Blutspender sowie der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden an oberster Stelle gestanden.“ betont Stephan Jorewitz, Pressereferent vom Zentrum für Transfusionsmedizin in Hagen und fährt fort. „Dadurch haben die DRK-Blutspendedienste es erreicht, dass zehntausende Blutspende­termine in Coronazeiten ein sicherer Ort für alle Beteiligten geblieben sind.“ Aufgrund der bundesweit rasant ansteigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) sowie der damit verbundenen wachsenden Hospitalisierungsrate, werden die DRK-Blutspende­dienste ihre bisherigen, erfolgreichen Sicherheitskonzepte weiter verstärken. Terminreservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. Sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände.

Terminreservierung www.blutspende.jetzt

Weitere Infos und Corona-FAQ www.blutspendedienst-west.de/corona

Aktuell gibt es anstelle der Bewirtung zum Abschluss der Blutspende einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet.




Weniger Arbeitslose – aber Fachkräftemangel deutlich spürbar

Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat
um 525 auf 14.170. Im Vergleich zu November 2020 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 1.949
(-12,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank um 0,3 Punkte auf 6,6 Prozent. Vor einem Jahr betrug
sie 7,5 Prozent.

„Im November hat sich der Abbau der Arbeitslosigkeit im Kreis Unna noch einmal deutlich
fortgesetzt, und zwar über alle Personengruppen hinweg“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm
die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt. Dies sei nicht nur für Pandemieverhältnisse
zufriedenstellend: „De facto übt Corona derzeit nur einen geringen Einfluss auf den Arbeitsmarkt
aus.“ Eine Trendwende prognostiziert Helm nicht: „Selbst dann, wenn die derzeit wieder
angespanntere Gesundheitslage zu wirtschaftlichen Einschränkungen führen sollte, hat der
Gesetzgeber mit dem erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld bis Ende März 2022 dafür
gesorgt, dass daraus keine Entlassungen resultieren müssen.“

Stärker als vor der Pandemie fällt für Thomas Helm hingegen der Fachkräftebedarf aus: „Gerade
aus Berufen in Gastronomie und Gastgewerbe hat es während der Pandemie eine starke
Abwanderung langgedienter Mitarbeiter gegeben. Diese Stellen neu zu besetzen, stellt sich als
großes Problem dar, zumal die Attraktivität der Berufe in den letzten Monaten besonders gelitten
hat. Und auch in handwerklichen Berufen fällt es immer schwerer, geeignete Nachwuchs- und
Fachkräfte zu finden. Daher lautet mein Appell und gleichzeitig Angebot, mithilfe der Arbeitsagentur
stärker in individuelle Lösungen, wie zum Beispiel die betriebliche Einzelumschulung, zu
investieren.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
In allen zehn Kommunen des Kreises Unna entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen
Monat rückläufig. Den größten Abbau verzeichnete Bönen (-6,9 Prozent bzw. 46 auf 624). Danach
folgen Holzwickede (-6,3 Prozent bzw. 28 auf 416), Kamen (-5,9 Prozent bzw. 101 auf 1.612), Selm
(-5,4 Prozent bzw. 45 auf 791), Schwerte (-4,7 Prozent bzw. 66 auf 1.352), Unna (-4,1 Prozent
bzw. 76 auf 1.768), Bergkamen (-3,3 Prozent bzw. 71 auf 2.103), Lünen (-2,0 Prozent bzw. 84 auf
4.209), Werne (-0,7 Prozent bzw. sechs auf 799) und Fröndenberg (-0,4 Prozent bzw. zwei auf
496).




Kaffeeklatsch für Senioren am kommenden Samstag fällt aus

Der Kaffeeklatsch der Stadt Bergkamen für Senior:innen, der am kommenden Samstag, 04.12.2021 in der Thomaskirche stattfinden sollte, fällt aus. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen sieht sich die Stadt Bergkamen gezwungen, den Kaffeeklatsch abzusagen.

Der nächste Termin für den „Kaffeeklatsch“ ist der 09. Januar 2022. Geplant ist der Nachmittag in der Kath. Kirchengemeinde Heilig Geist St. Barbara in Oberaden, wieder von 14.30 bis etwa 17 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Diese ist telefonisch unter 02307/965-433 von montags bis freitags oder per E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de. möglich. Das 2G-Zertifikat sowie der Impfnachweis werden am Eingang überprüft.




Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Gewinnnummern gezogen

vlnr
Klaus-Dieter Schindler
Dr Hubert Brinkschulte
Roland Schäfer
Friedrich-Wilhelm Brumberg

Unter notarieller Aufsicht wurden jetzt die Gewinnnummern für den diesjährigen Lions-Weihnachtskalender gezogen. Zur Freude der Lions ist die sechzehnte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders fast ausverkauft.

Die Löwen hatten reichlich zu tun, über 350 Gewinne mussten ausgelost werden. Jetzt stehen die Gewinnnummern fest. Sie werden ab dem ersten Dezember in den heimischen Zeitungen  und im Internet u.a. auf der Homepage www.weskamp-partner.de  zu lesen sein. Natürlich werden die Gewinnzahlen auch durch den Bergkamen-Infoblog, auf der Facebook-Seite Bergkamener Nachrichten und in der Bergkamener Nachrichten-Facebook-Gruppe veröffentlicht.

Zu den genau 358 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro und  wertvolle Sachpreise.  Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein  im Wert von 1000 Euro.

Doch nicht nur die Gewinner werden sich freuen. Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert wurden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt.

 




40. Gedenktag Opfer von Gewalt an Frauen: Licht-Stele auf der Halde und Rathaus-Fenster leuchten in Orange

Das „Impuls-Licht“ auf der Bergkamener Halde sowie die Rathaus-Fenster werden zum Tag gegen Gewalt an Frauen am Donnerstag, 25. November, in der Farbe Orange leuchten. Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper stellte gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Schäfer in Kooperation mit Stadtmarketing und Kulturreferat den Bergkamener Beitrag zum Projekt „Orange your city“ vor.

Seit 1991 ist der 25. November internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. An diesem Tag sind weltweit viele repräsentative Gebäude in der Farbe Orange beleuchtet – und in diesem Jahr auch in Bergkamen. „Das Orange symbolisiert eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen“, so die Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper.

Maßgeblich an der gemeinsamen Aktion vor Ort beteiligt ist auch der Zonta-Club Hamm/Unna: Der Club setzt sich weltweit für die Verbesserung der Lebensbedingungen und Bildungschancen von Frauen und Mädchen ein. Seit sechs Jahren werden am 25. November Wahrzeichen und Gebäude in den Städten Hamm und Unna, in diesem Jahr im gesamten Kreis orange beleuchtet.

Edith Werdt und Dr. Sabine Blass-Kampmann vom Zonta-Club Hamm-Unna waren mit dabei, als das Licht auf der Halde erstmals in Orange leuchtete. Die Künstler Maik und Dirk Löbbert, die ihr Kunstwerk „IMPULS Bergkamen“ 2010 auf der Halde installierten, konnten leider nicht teilnehmen, begrüßen aber die Aktion „Orange your city“ ausdrücklich. Für die Installation der Interims-Beleuchtung sorgte die Firma Smartlite.

Neben der Aktion zum „Orange Day“ erinnert die Stadt Bergkamen mit der Fahnenaktion „Frei leben – ohne Gewalt“ am Donnerstag, 25.11. an das Thema Gewalt an Frauen. Zudem ist eine mehrteilige Online-Fortbildungsreihe des Bergkamener Mädchen- und Frauen-Netzwerkes zum Thema „Sexting – das Internet vergisst nichts“ gestartet.

Zonta-Film auf YouTube:




Wie wollen wir im Kreis Unna wohnen?: Telefon-Befragung läuft

Wollen mehr über die Wohn-Wünsche von Familien erfahren: Landrat Mario Löhr (l.), UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer (r.) und Katja Sträde vom Bündnis für Familie im Kreis Unna. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna

Was macht gutes Wohnen für Familien im Kreis Unna aus? Das will das Bündnis für Familie genauer wissen und lässt rund 1.500 Familien aus dem Kreis Unna befragen. Die Telefon-Befragung läuft in diesen Tagen. Darauf weist der Kreis Unna hin.

Geht es vor allem um die Größe der Wohnung, um bezahlbare Miete, um ein sicheres Umfeld oder um kurze Wege zur Arbeit, in die Schule oder Kita? Welche Faktoren spielen noch eine Rolle, damit sich Familien wohl fühlen und gern im Kreis Unna leben? Diese Fragen möchte das Bündnis für Familie im Kreis Unna genauer klären.

Telefon-Befragung und Online-Fragebogen
Beauftragt für die Telefon-Befragung wurde InWIS Forschung & Beratung GmbH InWIS – das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der EBZ Business School und der Ruhr-Universität Bochum. Es befragt derzeit rund 1.500 Familien im Kreis Unna telefonisch. „Es handelt sich ausdrücklich um eine seriöse Befragung“, unterstreicht Katja Sträde vom Kreis Unna. Sie ist Geschäftsführerin des Bündnisses für Familie und gleichzeitig verantwortlich für die Koordination des Handlungsfeldes Leben und Wohnen.

UKBS ist Bündnispartner
Der Fragebogen ist mit dem Bündnis für Familie und der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH (UKBS) als Bündnispartner abgestimmt worden. Teilnehmen können alle Interessierten auch im Internet. Der Online-Fragebogen ist hier erreichbar: www.kreis-unna.de/buendnisfamilie. PK | PKU




Schriftliche Vereinbarung unterzeichnet: Frauenforum und Kreispolizeibehörde Unna erneuern ihre Kooperation in der Gewaltschutzarbeit für Frauen und Mädchen

Die Geschäftsführerin des Frauenforum Birgit Unger und Landrat Mario Löhr unterzeichneten die schriftliche Vereinbarung. Foto: Kreispolizeibehörde Unna

Am 1. Januar 2002 trat in Deutschland das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) in Kraft. Damit wurde häusliche Gewalt nicht länger als Privatangelegenheit angesehen, die die Beteiligten unter sich auszutragen hatten, der Schutz davor wurde zur gesetzlich verpflichtenden staatlichen Aufgabe. „Für Nordrhein-Westfalen gilt ergänzend § 34a Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (PolG NRW)“, erläutert Landrat Mario Löhr als oberster Chef der Kreispolizeibehörde Unna. „Dieser Paragraf berechtigt die Polizei bei häuslicher Gewalt – ohne eine richterliche Genehmigung einzuholen -, die gewalttätige Person der Wohnung zu verweisen und zum Schutz vor weiterer Gewalt ein Rückkehrverbot von bis zu zehn Tagen auszusprechen. Gleichzeitig erstattet die Polizei in jedem Fall eine Strafanzeige.“

Mit Beginn dieser gesetzlichen Grundlagen arbeiten das Frauenforum mit der Frauen- und Mädchenberatungsstelle und das Sachgebiet Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna eng in den Verfahren zusammen. „Im polizeilichen Einsatz werden die Frauen auf die Möglichkeit der Beantragung zivilrechtlichen Schutzes hingewiesen“, berichtet Birgit Unger, Geschäftsführerin des Frauenforums. „Die Frauen werden über die Angebote der Beratungsstelle informiert. Mit deren Einverständnis wird mit einem Fax-Formular die Beratungsstelle über die ausgesprochene polizeiliche Wegweisung informiert. Die Frauen- und Mädchenberatungsstelle nimmt dann Kontakt zur betroffenen Frau auf.“

Jetzt haben beide Beteiligte die bereits mit dem vorherigen Landrat Michael Makiolla bestehende „Vereinbarung zur Umsetzung des Gesetzes zum zivilrechtlichen Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen (Gewaltschutzgesetz – GwSchG) gegenüber Frauen und ihren Kindern und damit der § 34 Polizeigesetz NRW“ erneuert. Landrat Mario Löhr: „Mit der Einbettung unserer kooperativen Zusammenarbeit und ihrer Prozesse in diese Vereinbarung haben wir uns unserer gemeinsamen Verantwortung erneut versichert.“

Ein Blick auf das laufende Jahr macht deutlich, dass es funktioniert. „Unsere Mitarbeiterinnen haben bis Mitte November bereits 112 Faxe von der Kreispolizeibehörde Unna erhalten“, so Birgit Unger. „Darunter waren 50 tatsächliche polizeiliche Wegweisungen sowie zusätzliche 62 Informationen der polizeilichen Opferschützerinnen über Einsätze bei häuslicher Partnerschaftsgewalt ohne polizeiliche Wegweisung des Täters, die mit Einverständnis der betroffenen Frau an die Beratungsstelle geleitet wurden.“

Dieser Teil der kooperativen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Frauenforum ist für die Beteiligten von besonders hoher Bedeutung. Landrat Mario Löhr: „Ein wesentlicher Baustein unseres Zusammenwirkens ist die präventive Arbeit, da ggf. Schlimmeres verhindert werden kann. Es bewährt sich die intern enge Zusammenarbeit der Beratungsstelle mit dem Frauenhaus, wenn hier Schutz sowie Auswege vor weiteren häuslichen Eskalationen gefunden werden können.“




Ökologisch wertvolles Biotop des Hermann-Görlitz-Seniorenzentrums der AWO wächst weiter

Pflanzaktion am Hermann-Görlitz-Zentrum mit Bürgermeister Bernd Schäfer.

Das Hermann-Görlitz-Seniorenzentrum hat seinen 16.000 qm großen Außenbereich in den letzten Jahren ökologisch immer weiter entwickelt. Daher wurde das AWO-Seniorenzentrum in diesem Sommer vom AWO-Bundesverband ausgewählt, um zusammen mit 90 anderen AWO-Einrichtungen im gesamten Bundesgebiet Ideen für „Klimafreundliches Pflegen“ zu erarbeiten.

Als in diesem Jahr im Ruhrgebiet die Aktion Klimabäume ins Leben ausgeschrieben wurde, hat sich die Einrichtung um Klimabäume beworben, um auch einen Vielfalt von Obstbäumen den Bewohnern anbieten zu können.  Sechs Klimabäume wurden der Einrichtung bewilligt und Bürgermeister Bernd Schäfer kam dazu, um mit Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen diese einzupflanzen und zu begießen.

Im Anschluss stellte Einrichtungsleiter Ludger Moor die weiteren Vorhaben mit einer Präsentation vor.  Eine Projektgruppe mit Mitarbeitern aus allen Arbeitsbereichen hat zahlreiche Ideen entwickelt und dem Bundesverband einen 25 seitigen Fragebogen zur Ermittlung des CO2 Fußabdruckes der Einrichtung zur Verfügung gestellt.

Bevor weitere Aktionen zur Müllvermeidung auch unter Einbezug der Bewohner gestartet werden, wird zunächst der Außenbereich weiter gestaltet.

Es wird ein 6 Meter langer, begehbarer „Dufttunnel“ im Bereich des großen Barfußpfades errichtet. Zum Schutz vor der Sonne sollen entweder Kugelbäume oder sogenannte „Dachbäume“ für die vielen Veranstaltungen und Betreuungsaktionen im Freien für die Bewohner gepflanzt werden.

Im Frühjahr wird eine ca. 200qm große Wildblumenwiese in Zusammenarbeit mit einem bekannten Blumensamenhersteller ausgesät.

Das Besondere bei allen Maßnahmen ist, dass diese von verschiedenen Sponsoren gefördert werden.

Bürgermeister Bernd Schäfer lobte das Engagement des gesamten Mitarbeiterteams. „Es ist schon erstaunlich, welche Entwicklung die Einrichtungen in den letzten 10 Jahren genommen hat. Sie ist mitten in der Stadt für die Gemeinschaft zu einem ökologisch wertvollen Biotop geworden und bietet den Bewohnern vielfältige Anregungen. Zusammen mit der benachbarten Kleingartenanlage Grüne Insel ist es für das Klima in der Stadt sehr wertvoll.“

„Gerade diese Nachbarschaft zur Kleingartenanlage hat dazu geführt, dass Imker im nächsten Jahr vor Vandalismus geschützte Bienenstöcke aufstellen“, freut sich Ludger Moor. Seine Vertretung Silke Naruhn lächelt und ist begeistert, den Bewohnerinnen den süßen  „Echten Wildblütenhonig“ Marke AWO-Hermann-Görlitz Seniorenzentrum  anbieten zu können.

 




Existenzgründungsberatung im Bergkamener Rathaus am 14. Dezember

Sylke Schaffrin-Runkel

Für die ersten Schritte in die berufliche Selbstständigkeit gibt es Unterstützung: Egal ob Unternehmensgründung, Existenzgründung oder Startup, Gründer*innen stehen vor vielen Fragen und Sylke Schaffrin-Runkel von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna kann helfen. Sie berät Gründungsinteressierte regelmäßig vor Ort im Bergkamener Rathaus. Das nächste Mal am Dienstag, 14. Dezember, von 9 bis 16 Uhr.

Mit dem Startercenter NRW ermöglicht die Wirtschaftsförderung Kreis Unna eine kompetente und kostenlose Begleitung in allen Phasen der Existenzgründung: „Neben Basisinformationen bieten wir eine Reihe individueller Starthilfen, damit Existenzgründer*innen möglichst schnell auf stabilen Füßen stehen,“ sagt Sylke Schaffrin-Runkel.

Sie berät rund um das persönliche Gründungsvorhaben – ganz gleich, ob Neugründer – oder Jungunternehmer*innen den Weg in die Sprechstunde finden. Mit der professionellen Unterstützung der Existenz-Gründungsberaterin können sie alle das eigene Geschäftsmodell planen und erarbeiten. Sylke Schaffrin-Runkel überprüft im Rahmen einer zielorientierten Beratung Konzepte und gibt Insidertipps, leistet konkrete Hilfestellung zu Fragen der Finanzierung, des Marketings, des möglichen Standorts oder der Räumlichkeiten.

Anmelden können sich Beschäftigte, Arbeitslose oder Freiberufler: Im Rahmen der Sprechstunden, die jeden zweiten Dienstag im Monat im Bergkamener Rathaus angeboten werden, erhalten sie Angebote und Beratung zur Existenzgründung oder Unternehmensentwicklung. Eine Chance auch für all jene, die eine Gründung im Nebenerwerb planen.

Für die Sprechstunde im Raum 600 im 6. Obergeschoss des Rathauses ist eine Terminabsprache unter Tel.:  02303/27-2590 oder per E-Mail an s.schaffrin-runkel@wfg-kreis-unna.de unbedingt erforderlich. Der nächste Termin für die Gründungsberatung im Rathaus ist Dienstag, 11. Januar 2022.




Info-Abend für Eltern und Erziehende: Was wir aus der Pandemie lernen können

Der Verein der Freunde und Förderer der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen lädt Eltern und Fachleute zu einer Veranstaltung am Dienstag, 23. November. um 19:30 Uhr in das Freizeitzentrum Lüner Höhe in Kamen ein.

Der Referent Matthias Bartscher wird mit Blick auf die Coronakrise im gemeinsamen Austausch mit den Teilnehmenden eine Standortbestimmung entwerfen und Ideen beleuchten, wie wir als Einzelne und als Gemeinschaft gut aus dieser Krise herauskommen können. Neben der Teilnahme vor Ort besteht auch die Möglichkeit, online daran teilzunehmen. Für beide Varianten ist eine Anmeldung entweder per E-Mail beratungsstelle@helimail.de oder telefonisch unter 02307/68678 notwendig.

Allein letzterer Hinweis macht deutlich, wo sich die Gesellschaft und damit jeder Einzelne im Verlauf der Pandemie gerade bewegt: Nämlich mitten in der vierten Infektionswelle, die erneut vielerlei Einschränkungen im Alltag mit sich bringt. „Umso wichtiger ist es“, so Bernd Lefarth, der Vorsitzende des Fördervereins der Beratungsstelle, „darauf zu schauen, was die Jüngsten, die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Familien insgesamt benötigen.“ Lefarth hat für die Veranstaltung den bekannten Familienberater, Coach und Supervisor Matthias Bartscher aus der Nachbarstadt Hamm gewinnen können.

„Krisen bedeuten immer auch Chancen – für uns Erwachsene aber auch für unsere Kinder.“ unterstreicht Bartscher. So sollen an dem Abend auch Perspektiven aufgezeigt werden. Was lernen wir aus der Zeit der Pandemie? Was war vielleicht auch gut und sollte bewahrt werden? Helfen die Erfahrungen der letzten zwei Jahre möglicherweise bei der Bewältigung zukünftiger Krisen?

Neben diesen perspektivischen Aspekten werden bei der Veranstaltung allerdings auch Fragen, die viele nach Schulschließungen und Kontaktbeschränkungen mit Blick auf die Kinder umtreiben, genügend Raum haben: Welche Unterstützung braucht mein Kind in seiner sozialen und emotionalen Entwicklung? Wie wichtig ist es, den verpassten Schulstoff nachzuholen?

Bartscher kann u.a. als ehemaliger Kinderbeauftragter der Stadt Hamm und langjähriger Leiter der dortigen Familienberatungsstelle auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz im Bereich der Familienbildung und –beratung zurückgreifen. Er freut sich, den Abend zu moderieren und möchte nach einem einführenden Vortrag mit den Anwesenden die Bedürfnisse der Einzelnen, aber auch der Gemeinschaften in der aktuellen Krise beleuchten. Bartscher weiß: „Sie alle – Familien, KiTas, Schulen -, unsere gesamte Gesellschaft wird durch die Belastungen stark gefordert. Und es zeigen sich auch Risse.“ Eben darum ist es ihm wichtig, nicht nur eine Standortbeschreibung vorzunehmen, sondern Ideen zu entwickeln, was es braucht, um als Einzelner oder Gemeinschaft gut aus der Krise zu kommen.
Familie 2022: Reset, Neustart oder weiter wie zuvor? Was wir aus der Pandemie lernen können – wenn wir uns trauen.

(Bezüglich 3G- oder 2G-Regel beachten Sie bitte die aktuelle Coronaschutzverordnung)
Alternativ ist auch eine online Teilnahme möglich.
Anmeldung: Per E-Mail: beratungsstelle@helimail.de oder telefonisch: 02307/68678




Spendenaktion des Ev. Kirchenkreises Unna: Konkrete Hilfe nach Hochwasser in Region ist angekommen

Als im Juni starke Regenfälle an vielen Orten in Deutschland zu Hochwasser führten, waren auch Orte im Evangelischen Kirchenkreis Unna betroffen. Besonders in Bergkamen und in den Orten an der Ruhr kam es zu Überschwemmungen oder Erdrutschen, viele Wohnungen waren renovierungsbedürftig, viele Gegenstände unbrauchbar.

Der Evangelische Kirchenkreis hatte zu Spenden aufgerufen und weit über 15.000 Euro für die Betroffenen erhalten. Mit diesen Spenden konnte ganz gezielt geholfen werden, berichtet Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz. „Auch wenn die Situation hier nie so dramatisch war wie an Erft und Ahr, so standen doch auch hier viele Menschen vor großen Problemen“, weiß Pfarrerin Anja Josefowitz.

Zwei Beispiele zeigen die Bandbreite der durch diese Spenden ermöglichte Hilfen: ein gesundheitlich eingeschränktes Ehepaar musste nach einem Wasserschaden den Keller ausräumen. Doch es fehlte es an Verwandten oder Unterstützern, die mit anpacken konnten. So wurde für sie ein Unternehmen beauftragt, das die notwendigen Entsorgungsarbeiten übernahm. In einem anderen Fall wurde eine junge werdende Mutter unterstützt, die in ihrem Keller die gesamte demnächst benötigte Erstausstattung für ihr Baby gelagert hatte und nun kurz vor der Geburt ohne all dies stand. „Da haben wir schnell und unbürokratisch geholfen und den Schaden ersetzt“, erzählt Anja Josefowitz. Diese Beispiele zeigten, dass die Spenden ganz direkt zu den Betroffenen gingen, denen in einer Not ganz konkret geholfen werden konnte. „Ihre Spende ist angekommen und hat Gutes bewirkt“, so Josefowitz. „Ganz herzlich Dafür bedanke ich mich auch im Namen des Evangelischen Kirchenkreises Unna für jede Unterstützung.“