Realschule Oberaden startet am Dienstag wieder einen „Hungermarsch für Ghana“
Nach zwei Jahren Corona-Pause startet am Dienstag, 5. April, die Realschule Oberaden ihren traditionellen Spendenlauf für Ghana. Der ehemalige Pfarrer Chudaska, der dieses Projekt seit 20 Jahren betreut, wird mitlaufen, sowie etwa 70 6. Klässler. Der Hungermarsch führt auf die Halde. Vorher haben die Kinder sich um Sponsoren gekümmert, die für die Schule in Princesstown in Ghana Geld spenden.
Trotz Pandemie weiterer Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen
Im Kreis Unnasankder Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um255 auf 14.439.Im Vergleich zuMärz 2021reduzierte sichdie Arbeitslosigkeitum2.408 (–14,3 Prozent). Die Arbeitslosenquoteverringerte sich um 0,2 Punkte auf 6,7 Prozent.Vor einem Jahr betrug sienoch7,9Prozent.
„Die vergangenen vier Wochen haben die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt stabilisiert, die Zahl arbeitsloser Menschen ist deutlich zurückgegangen, und zwar in beiden Rechtskreisen“, beschreibt AgenturchefThomas Helmdie Entwicklung im März. Sein Fazit zum Einfluss von Corona fällt eindeutig aus: „Bis auf kleinere Effekte hat sich die Pandemie nahezu vom Arbeitsmarkt entkoppelt und übtnur einen geringenEinfluss aus.Der Krieg in derUkrainehat allerdings einnicht unerhebliches Potenzial an Unsicherheitengebracht,dies könnte sich zum Beispiel auf die Zahl derStellenausschreibungen niederschlagen. Das werden wir weiter beobachten müssen.“ FürdenApril geht Thomas Helm von einer weiteren Reduzierung der Arbeitslosigkeit aus.
Entwicklung inden zehn Kommunen des Kreises In fast allen Kommunen des Kreises Unna ging die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat zurück. Den stärksten Rückgang verzeichnete Selm (–6,2 Prozent bzw. 54 auf 824). Danach folgenBönen (–3,6 Prozent bzw. 23 auf 615), Werne (–2,9 Prozent bzw. 25 auf 829), Kamen (–2,2 Prozent bzw. 37 auf 1.613), Lünen (–1,4 Prozent bzw. 61 auf 4.279), Schwerte (–1,2 Prozent bzw. 17 auf 1.398), Unna (–1,1 Prozent bzw. 21 auf 1.858), Bergkamen (–0,7 Prozent bzw. 16 auf 2.123) und Fröndenberg (–0,2 Prozent bzw. eine Person auf 505). In Holzwickede verblieb die Arbeitslosigkeit von 395 Personen auf dem Niveau des Vormonats.
Coole und trendige Taschen kaufen für den guten Zweck
Ran an die Taschen! Der Frühlingsmarkt, der wegen der Corona-Pandemie zweimal abgesagt werden musste, erfährt am 14. und 15. Mai eine Neuauflage – und damit kann endlich auch der Kamener Taschen-Segen über die Bühne gehen, bei dem sich so mancher Schnapper machen lässt.
Zur Erinnerung: Anfang 2020 sammelte eine Initiative von Frauen Taschen für den guten Zweck. Innerhalb weniger Wochen kamen sage und schreibe rund 1500 Taschen zusammen, die auf dem 28. Frühlingsmarkt zugunsten des Kinderschutzbundes und des Frauenforums verkauft werden sollten. Dann kam das Coronavirus und machte alle Planungen zunichte. Die Taschen mussten also irgendwo aufbewahrt werden. Dankenswerterweise stellte ein Küchenanbieter in Heeren-Werve Lagerräume zur Verfügung.
Mit dem angekündigten Comeback des Frühlingsmarktes laufen nun auch die Vorbereitungen für den Taschen-Segen auf Hochtouren. Mit Unterstützung der Stadt ist es der Initiative gelungen, ein geeignetes Ladenlokal zu beziehen: In der Weststraße 86 (ehemalige Räumlichkeiten vom Stadtspiegel) sind am 14. und 15. Mai jede Menge coole, sportliche, trendige und verrückte Taschen – auch reichlich Markentaschen – zu finden. Darüber hinaus gibt es einen Stand mit den beliebten Bussy-Eimern. Vorbeischauen lohnt sich also auf jeden Fall. Und wer kauft, kann sicher sein, dass er Gutes tut: Der gesamte Erlös der Aktion geht an den Kinderschutzbund und das Frauenforum im Kreis Unna.
Noch einmal bedanken sich die Frauen bei all jenen, die sie bei dieser Aktion unterstützt haben: Den zahllosen Spender*innen, den Mitarbeiter*innen in den Annahmestellen, die bisweilen kaum mehr wussten, wohin mit den vielen Taschen, Guido Muermann für tolle Gestaltungsideen, Kemna Druck für Flyer und Plakate, Küchenstudio Specht für den Lagerraum, den Mitarbeiter*innen des Wertstoffhofs für die kostenlose Entsorgung und der Stadtverwaltung für die prompte und unkomplizierte Mitwirkung.
Bleibt schließlich zu hoffen, dass das Virus nicht noch einmal dazwischengrätscht...
Infoabend für Ehrenamtliche in der rechtlichen Betreuung: Gesundheitssorge im Fokus
Wenn Menschen wegen ihres Alters oder einer Erkrankung wichtige Entscheidungen nicht mehr allein treffen können, wird eine rechtliche Betreuung notwendig: eine verantwortungsvolle Aufgabe, vor allem dann, wenn es um die Gesundheit der zu betreuenden Menschen geht. Der Betreuungsverein der Diakonie Ruhr-Hellweg lädt am Mittwoch, 06. April, alle ehrenamtlichen rechtlichen Betreuer*innen des Aufgabenkreises Gesundheitssorge zu einem Infoabend in die Evangelische Friedenskirche in Bergkamen ein.
Die Veranstaltung nimmt die Aufgaben, Rechte und Pflichten der Ehrenamtlichen in den Blick. Was muss ich tun und wo sind die Grenzen? Wie kann ich mich gut auf ein Arztgespräch vorbereiten? Diese und mehr Fragen werden diskutiert. Weitere Informationen sind erhältlich bei Claudia Lechleitner unter Tel. (0 23 07) 9 83 00 20 oder clechleitner@diakonie-ruhr-hellweg.de.
Spendenlauf an der Gerhart-Hauptmann-Schule für die Ukraine-Hilfe
Am kommenden Mittwoch findet an der Gerhart-Hauptmann-Schule von 11.45 – 13.15 Uhr ein Spendenlauf unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ statt. Jedes Kind sucht sich Sponsoren, die für jede Runde, die es läuft Geld zahlen. Die Anzahl der Runden werden auf Laufkarten dokumentiert. Zusätzlich werden Waffeln und Kaffee angeboten. Der Erlös ist für die Ukraine-Hilfe gedacht und wird über den Verein „Helping Hands Unna e.V.“ weitergeleitet.
In den 1x monatlich stattfindenden Kinderkonferenzen thematisierten die Kinder ihre Unsicherheiten und Ängste bzgl. des Kriegs in der Ukraine. In diesen Gesprächen wurde deutlich, dass die Kinder der OGS das Bedürfnis haben zu helfen, aber wie? Ideen wurden gesammelt und Zusammengetragen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und OGS, kommunizierte Frau Hasse die aktuelle Bedarfslage sowie die Ideensammlung der OGS-Kinder mit der stellv. Schulleitung Frau Grzenda. Daraufhin folgten engmaschige Absprachen bzw. Planungen zwischen Gruppenleitung Frau H. und stellv. Schulleitung Frau G. Zeitnah entwickelten die Schülerinnen und Schüler die Idee eines „Spendenlaufs“. Die Kinder gestalteten aus Pappe Friedenstauben, Spardosen und die Vielfalt der außereuropäischen Nationen die sich an der GHS vereinen auf zwei Plakate.
Weiterer Transport von Hilfsgütern für polnische Partnerstadt Wieliczka gestartet
Am Wochenende ist ein weiterer Transport mit Hilfsgütern für Flüchtlinge aus der Ukraine nach Wieliczka gestartet.
Nachdem die Stadt Bergkamen mit einem Hilfsgüter-Transport Ende der 2. März-Woche bereits die Arbeit ihrer polnischen Partnerstadt Wieliczka bei der Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine unterstützt hatte, war schnell klar, dass weitere Spenden dringend benötigt werden.
So wurde ein erneuter Aufruf gestartet und es kamen nochmals mehr als 12 Paletten mit dringend gebrauchten Gütern zusammen.
Die Stadt Bergkamen bedankt sich für die große Spendenbereitschaft ihrer Bürgerinnen und Bürger und freut sich, dass mit Unterstützung der Spedition Dachser aus Dortmund am vergangenen Wochenende ein weiterer Transport nach Wieliczka auf den Weg gebracht werden konnte.
Die humanitäre Hilfe, die die Bergkamener Partnerstadt am Montag erreichte, wird zum einen für die dort untergebrachten Flüchtlingen benötigt, aber auch an die polnisch-ukrainische Grenze weiter verschickt.
Stadt ruft zur Teilnahme auf: Tag der Nachbarn“ am 20. Mai steht ganz im Zeichen des Kriegs in der Ukraine
Ein gutes nachbarschaftliches Miteinander ist Grundvoraussetzung für Zusammenhalt und Frieden. Das gilt im Großen wie im Kleinen, für Staaten genauso wie für Menschen. Wohl nichts verdeutlicht das momentan anschaulicher als der erschütternde Krieg in der Ukraine. Auf Ebene der Städte und Gemeinden erinnert traditionell der „Tag der Nachbarn“ daran, nachbarschaftliches Miteinander und gegenseitiges Verständnis zu fördern. Wie in den vergangenen Jahren ruft die Stadt Bergkamen auch jetzt wieder dazu auf, sich an dem Aktionstag zu beteiligen – diesmal jedoch mit einem anderen Schwerpunkt. „Aus aktuellem Anlass appellieren wir daran, ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine zu setzen“, betont Bürgermeister Bernd Schäfer.
Die gesamte Öffentlichkeit – Einzelpersonen, Vereine, Organisationen aller Art, Städte und kommunale Einrichtungen – sollten den „Tag der Nachbarn“ am 20. Mai 2022 deshalb dazu nutzen, sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Verbundenheit mit den Menschen aus der Ukraine zu zeigen. Zum Beispiel mit Wohnungen für Geflüchtete und Spendenaktionen. Mitmachen ist einfach: Egal ob mit einer kleinen Nachbarschaftsaktion oder (je nach Pandemie-Lage) mit einem Nachbarschaftsfest. Alle Interessierten können ab sofort ihre Aktion auf www.tagdernachbarn.de anmelden und bekommen auf Wunsch ein kostenloses Mitmach-Set zugeschickt. Darin befinden sich Materialien, die dabei helfen eine gelungene Nachbarschaftsaktion auf die Beine zu stellen.
Der deutschlandweite „Tag der Nachbarn“ geht auf die Stiftung nebenan.de zurück und hat sich zur Aufgabe gemacht, Nachbarschaft zu stärken. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt rund 5.000 Aktionen. Das große nachbarschaftliche Engagement, das sich in der Pandemie gezeigt hat, soll jetzt weiter gestärkt werden. Unterstützt vom deutschen Städtetag und dem Bundesfamilienministerium bringt der Aktionstag jedes Jahr Menschen zusammen, die sich im Alltag oft nur flüchtig begegnen. Bei Nachbarschaftsfesten und -aktionen kommen Menschen ins Gespräch, verbringen Zeit miteinander und fördern so den Zusammenhalt. Dieser soziale Faktor macht die Orte lebenswerter und stärkt die Gesellschaft.
Treffen der pflegenden Angehörigen in der Kapelle Heil
Wer Angehörige pflegt, ist oft großen Belastungen ausgesetzt – körperlich und psychisch. Dann hilft es, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen. Die Stadt Bergkamen hat aus diesem Grund die Gruppe „Pflegende Angehörige“ ins Leben gerufen, die sich jeden letzten Montag im Monat in der Kapelle in Heil trifft. Die nächste Zusammenkunft findet am 28. März von 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr statt.
Es sind alle Angehörigen eingeladen, die sich in einer Betreuungs- oder Pflegesituation befinden. Diejenigen, die der Gruppe bereits seit Längerem angehören, wissen: Sich auszutauschen, eigene Erfahrungen weiterzugeben und anderen zuzuhören, kann sehr entlastend und unterstützend sein. Auch neue Angehörige sind deshalb herzlich willkommen.
Die Treffen finden unter der fachlichen Leitung von Margarete Krabbe und den aktuellen Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung statt. Für weitere Informationen steht die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen in Unna gerne zur Verfügung. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Telefon 02303/272829, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de
POCOs Hilfstransport für Kriegsopfer aus der Ukraine ist gestartet
Nur wenige Tage nach dem Entschluss, Kriegsopfer aus der Ukraine zu unterstützen, verließ Dienstag, den 22.03.2022 um 13 Uhr ein 40 Tonner LKW das Firmengelände der POCO Einrichtungsmärkte in Richtung Polen. An Bord 31 Paletten mit Hilfsgütern, die dringend für die Versorgung der Flüchtenden in Polen benötigt werden.
„Unbürokratisch und direkt“, so erhoffte sich CEO Thomas Stolletz die Unterstützung, die das Unternehmen leisten sollte: „Wir beschäftigen Mitarbeiter aus allen Gegenden dieser Welt. Einige haben Krieg und Vertreibung selbst erlebt und können die Verzweiflung der Flüchtenden nachvollziehen. Bereits unmittelbar nach Ausbruch des Krieges erreichten uns die ersten Stimmen unserer Kollegen, ob und wie POCO in dieser humanitären Katastrophe helfen kann.“, so Thomas Stolletz.
In Absprache mit den Partnern in Polen wurden auch einige Paletten mit Tiernahrung auf den Weg gebracht.
Im Zusammenspiel mit Mitarbeitern, Partnern und anderen engagierten Unternehmen wurde innerhalb weniger Tage ein LKW bereitgestellt. Nach Abstimmung mit Verantwortlichen in Polen wurde eine Liste der benötigten Dinge erstellt und die Beschaffung organisiert.
Unterstützung fand die Initiative des Bergkamener Unternehmens im eigenen Partnerkreis: Die Medienagentur Sommer & Gossmann aus Aschaffenburg und das Technologieunternehmen Factor 11 GmbH beteiligten sich umgehend an der Beschaffung der benötigten Nahrungs- und Hygienemittel sowie Tiernahrung. Auch die Firma Fressnapf unterstützte die Aktion großzügig und unbürokratisch: Sie stellte innerhalb kürzester Zeit mehrere Paletten Tiernahrung und Transportboxen zur Verfügung, die ebenfalls dringend benötigt werden. „Diesen engagierten Menschen und Ihren Unternehmen gilt unser ganz besonderer Dank“, so Thomas Stolletz. Pragmatisch wurde gemeinsam angegangen, was gemeistert werden muss. Dies sei das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft fußt, so der gebürtige Nordrhein-Westfale. Er ist sich sicher, dass dieser LKW-Transport ein Auftakt zu weiteren Aktionen sein wird, die gemeinsam mit Partnern dazu beitragen werden, die Härten Einzelner abzumildern.
SuS Oberaden: 5.200 Euro „plus x“ für die Ukraine
von Andreas Milk
Das hat sich gelohnt: Am vergangenen Sonntag hatte die Leichtathletik-Abteilung des SuS Oberaden zum Spendenlauf ins Römerbergstadion gebeten. Ein erster Kassensturz Anfang der Woche ergab 5.200 Euro für die Opfer des Kriegs in der Ukraine. Einige Spenden dürften noch dazu kommen. Das berichtet der Verein auf seiner Homepage. Schön sei es gewesen, zu sehen, wie viele Menschen sich für die gute Sache begeistern ließen.
Und tatsächlich kam da alles zusammen, was Beine hat – vom Kleinkind an der elterlichen Hand bis zum Laufsport-Veteran. 210 Jungen, Mädchen, Männer, Frauen waren es am Ende binnen zwei Stunden, angefeuert von mindestens so vielen Zuschauern. Jede gelaufene Runde füllte die Spendenkasse: „Externe“ zahlten für sich selbst, für die Abteilungsmitglieder übernahm das der Verein. 3.080 Runden wurden absolviert – macht 1.232 Kilometer. Der SuS merkt an: Das sei fast schon die Strecke Bergkamen – Lwiw (1.357 Kilometer). Der Spendenlauf habe „gezeigt, dass unsere Abteilung nicht nur kreativ ist, sondern auch, dass wir in kürzester Zeit in der Lage sind, eine solche Idee mit vielen Helfern zu bewerkstelligen. Unsere Veranstaltung lässt die Hoffnung zu, dass wir immer Menschen finden, die sich für eine Mitarbeit begeistern lassen“.
Laufen für die Ukraine scheint ohnehin angesagt zu sein: Am kommenden Sonntag veranstalten die Dortmunder Endorphinjunkies einen Spendenlauf auf Phoenix West. Und in Kamen läuft die 10-jährige Lotta samt Hund Theo täglich noch bis diesen Donnerstag. Für jeden Kilometer, den das Mädchen zurücklegt, leisten Sponsoren eine Spende.
Gespendetes Blut rettet Leben – aber nur, wenn es da ist, wenn man es braucht
Der nächste Blutspendetermin in Bergkamen ist am Montag, 28. März, von 16 bis 19.30 Uhr im Martin-Luther-Zentrum, Preinstraße 38, in Oberaden.
Damals ist es ein mutiges Experiment gewesen, heute ist es Routine: Viele Millionen Menschen spenden Blut beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) oder verdanken ihre Genesung einer Bluttransfusion. Im Jahr 1950 mussten nach einem Grubenunglück auf einer Zeche zahlreiche Blutkonserven aus Frankreich geholt werden, um die Verletzten zu behandeln. In Deutschland stand gespendetes Blut nicht in ausreichender Menge zur Verfügung. Das DRK übernahm die Verantwortung zur Versorgung der Patienten mit Blut. Von Beginn an bedurft es verantwortungsvoller Frauen und Männer, die Blut spenden. Heute, nach über 70 Jahren, gehören Blutspender immer noch zu einer kleinen Gruppe von Menschen, die durch ihr Handeln gesellschaftliche Verantwortung übernimmt. Regelmäßige Appelle bleiben trotzdem unverzichtbar. Bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit überlebenswichtigen Blutpräparaten beginnt der Blutspendedienst tagtäglich erneut bei null. Etwa 14.000 Blutspenden werden in Deutschland jeden Tag benötigt; daher ist Kontinuität beim Blutspenden so wichtig. „Nur wenn wir immer wieder die Ärmel hochkrempeln, kann der gleichbleibende Bedarf an Blutpräparaten beispielsweise für krebskranke Menschen gedeckt werden.“ berichtet Stephan David Küpper, Pressesprecher des Blutspendedienst West und ergänzt: „Bereits 24 Stunden nach einer Blutspende steht das gespendete Blut als „medizinisches Wunder“ zum Einsatz bereit. Bitte nutzen Sie das breit gefächerte Angebot und reservieren Sie sich einen Termin in Ihrer Region unter www.blutspende.jetzt“
Seit Ende 2021 gilt auf allen Blutspendeterminen vom DRK-Blutspendedienst West (NRW/Rheinland-Pfalz/Saarland) eine 3G-Regelung. Zutritt erhalten ausschließlich Menschen, die den Status geimpft, genesen oder getestet (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Es besteht zusätzlich FFP2-Maskenpflicht. Terminreservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. www.blutspende.jetzt Sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände. Aktuell gibt es anstelle der Bewirtung zum Abschluss der Blutspende einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona