Wie wollen wir wohnen? – Online-Befragung läuft noch
Wollen mehr über die Wohn-Wünsche von Familien erfahren: Landrat Mario Löhr (l.), UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer (r.) und Katja Sträde vom Bündnis für Familie im Kreis Unna. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna
Was macht gutes Wohnen für Familien im Kreis Unna aus? Das will das Bündnis für Familie genauer wissen und lässt rund 1.500 Familien aus dem Kreis Unna befragen. Die Telefon-Befragung läuft noch vereinzelt in diesen Tagen. Die Teilnahme zur Online-Umfrage ist dagegen noch bis Ende Februar möglich. Darauf weist der Kreis Unna hin.
Geht es vor allem um die Größe der Wohnung, um bezahlbare Miete, um ein sicheres Umfeld oder um kurze Wege zur Arbeit, in die Schule oder Kita? Welche Faktoren spielen noch eine Rolle, damit sich Familien wohl fühlen und gern im Kreis Unna leben? Diese Fragen möchte das Bündnis für Familie im Kreis Unna genauer klären.
Online-Fragebogen noch bis Februar
Beauftragt für die Telefon-Befragung wurde InWIS Forschung & Beratung GmbH InWIS – das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der EBZ Business School und der Ruhr-Universität Bochum. Der Fragebogen ist mit dem Bündnis für Familie und der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft mbH (UKBS) als Bündnispartner abgestimmt worden. Teilnehmen können alle Interessierten auch im Internet. Der Online-Fragebogen ist noch bis Ende Februar hier erreichbar: www.kreis-unna.de/buendnisfamilie. PK | PKU
Provisorische Rettungswache in Rünthe auf dem Feuerwehr-Gelände
Am Donnerstag wurde die neue provisorische Rettungswache in Rünthe vorgestellt.
Die für den Stadtteil Rünthe notwendige neue Rettungswache ist jetzt provisorisch auf dem Gelände der Feuerwehr an der Martin-Luther-Straße in Dienst gegangen. Die für das Rettungswesen zuständige Beigeordnete Christine Busch bei den Rünther Feuerwehrleuten für ihr entgegenkommen. Denn sie, bzw. deren Fahrzeuge mussten vorher etwas zusammenrücken.
Der Rettungswagen, der zunächst von der Bambergstraße in Mitte nach Rünthe beordert wurde, steht in der Fahrzeughalle der Feuerwehr. Dafür werden der Einsatzleitwagen und der Rüstwagen der Einheit Rünthe hintereinander stehend in einer Halle untergebracht.
Der „Containerstandort“ besteht aus einem Aufenthaltscontainer mit Küchenbereich und 2 Schlafcontainern für die jeweils 2-Personen-Besatzung des RTW. Die Umkleide- und Sanitäranlagen des Feuerwehrgerätehauses stehen diesen zur Verfügung und werden entsprechend mitbenutzt.
Die Container wurden zunächst für einen Zeitraum von 15 Monaten angemietet, in der Zeit soll der Bau eines endgültigen Standortes erfolgen. Der Mietvertrag kann jederzeit verlängert werden. Eine Dauerlösung soll das Feuerwehrgelände aber nicht sein. Künftig sollen am Standort der Rettungswache Sanitäterinnen und Sanitäter ausgebildet werden. Dafür reicht der Platz an der Martin-Luther-Straße nicht.
Die geplante neue Rettungswache an der Einmündung Rünther Straße / Gewerbestraße steht auf der Tageordnung der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Sicherheit und Ordnung am 10. Februar. Laut Vorlage der Verwaltung gibt es zu diesem Standort kaum Alternativen. Viele in der politischen Diskussion um das „Bürgermeistergrundstück“ genannten Flächen stehen offensichtlich für solch eine Zweck nicht zur Verfügung. So auch die Jockenhöfer-Fläche, auf der ein neues Hotel geplant ist, oder eine Fläche am Sandbochumer, auf die sich ein Betrieb ansiedeln will.
Wesentlich geräuschloser vollzog sich die Standortsuche für die geplante Rettungswache in Oberaden. Hier hat ein privater Eigentümer eine Gewerbehalle angeboten. Die anschließend Prüfung verlief positiv.
Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe: Online-Kurs ab März
Die Pflege- und Wohnberatung des Kreises Unna informiert über die Teilnahme an der Qualifizierung zur Nachbarschaftshelferin und zum Nachbarschaftshelfer: Am Dienstag, 1. März startet der neue Online-Kurs „Qualifizierung zur Nachbarschaftshilfe“, durchgeführt durch das Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Dortmund in Kooperation mit dem Malteser Bildungszentrum Westfalen.
Das Kurs-Angebot richtet sich an alle Menschen, die sich bereits ehrenamtlich im Rahmen der Nachbarschaftshilfe für eine Person mit einem Pflegegrad in ihrem Umfeld engagieren oder dies zukünftig in Nachbarschaft, Freundeskreis oder entfernter Verwandtschaft tun möchten. Die Unterstützung im Alltag beinhaltet z.B. die Begleitung beim Einkauf oder die Unterstützung bei der Haushaltsführung, aber auch gemeinsame Aktivitäten der Freizeitgestaltung wie Spaziergänge. Für den Entlastungsbeitrag
Um diese Unterstützungsangebote über den Entlastungsbeitrag der Pflegekassen in Höhe von 125 Euro monatlich abrechnen zu können, muss man gemäß der Landesverordnung eine Qualifizierung nachweisen. Die Qualifizierung im Umfang von 12 Stunden findet im Blendet Learning Format statt, eine Kombination aus Digitalunterricht und E-Learning.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalbüros unterstützen Sie gerne bei der Durchführung des Online-Kurses. Kontakt und Anmeldung bis zum 25.02.2022 über das Regionalbüro Alter Pflege und Demenz Dortmund bei Frau Frye unter Tel. 0231/ 50 25 400 oder per E-Mail an jfrye@rb-apd.de. PK | PKU
Ausbildungschance für alle: Als gefragte Fachkraft für Lagerlogistik die Warenströme steuern
Der Online-Handel und der Versand boomen, die Logistikfirmen der Region suchen dringend Personal. Das Werkstatt-Berufskolleg bildet die nötigen Fachkräfte aus. Am 1. März startet, wie jedes Jahr, das 1. Ausbildungsjahr der 3-jährigen Ausbildungzur Fachkraft für Lagerlogistik in vollzeitschulischer Form. Einstieg ist bis Ende April 2022 möglich. Voraussetzung für Bewerber*innen: hohe Motivation, Interesse an logistischen Lagerprozessen, Lagerarbeiten und den herausfordernden Umgang mit der unterschiedlichen Lagertechnik. Erfolgreiche Absolvent*innen haben beste Berufschancen, sagt die Bildungsgangleiterin Kerstin Ilsen: „Nach Bestehen des letzten Teils der praktischen Prüfung geht ein großer Teil der Auszubildenden als Fachkräfte für Lagerlogistik in die Betriebe zurück, in denen sie schon vorab ein Praktikum absolviert haben.“
Seit 2014 bietet das Berufskolleg erfolgreich die Ausbildung an. Die Fachkräfte für Lagerlogistik organisieren den Warenfluss vom Wareneingang bis zur Auslieferung an den Kunden. Die Fachkräfte sind in Lagern der Industrie- oder Handelsunternehmen, der Speditionen oder bei logistischen Dienstleistern tätig. Sie organisieren alle lagerlogistischen Prozesse von der Warenannahme, Warenkontrolle hin zur fach- und sachgerechten Einlagerung, der Kommissionierung von Kundenaufträgen, der Verpackung der Ware unter Umweltaspekten bis zur Versendung der Ware. Zur Durchführung der Arbeitsabläufe setzen die Fachkräfte für Lagerlogistik verschiedene Dokumente, Prüfverfahren und Lagertechniken ein: Das Bedienen der Flurförderfahrzeuge gehört zur täglichen Arbeit am Lager und wird gegen Ende des ersten Ausbildungsjahres in Theorie und Praxis gelehrt und auf dem Gelände des Lagers an der Unnaer Viktoriastraße in die Praxis umgesetzt. Bei erfolgreichem Absolvieren dieser Ausbildungseinheit wird die Fahrerlaubnis für Flurförderfahrzeuge erteilt, die auf dem künftigen Arbeitsmarkt die Chancen auf Einstellung merklich erhöht. Zur Optimierung des Güterversandes erarbeiten die Fachkräfte optimale Tourenpläne unter Berücksichtigung der Transportkosten, der Umweltbelastung, der einzuhalten- den Termine und der nationalen bzw. internationalen Bestimmungen. Und: „Um der Globalisierung Rechnung zu tragen, erwerben oder vertiefen die Auszubildenden auch fachspezifische Fremdsprachenkenntnisse“, erklärt der Logistikmeister Rene Wehner.
Die Ausbildung erfolgt in Kombination von Theorie und Praxis “: Der theoretische Unterricht findet in den Klassenräumen mit den Fachlehrer*innen an der Unnaer Viktoriastraße statt, die praktische Ausbildung erfolgt im Logistikzentrum der Werkstatt, ebenfalls an der Viktoriastraße mit dem Logistikmeister Rene Wehner. Zur praktischen Ausbildung gehören auch zwei vierwöchige Betriebspraktika pro Ausbildungsjahr in externen Unternehmen. „Häufig finden die Auszubildenden dort schon ihre späteren Arbeitgeber“, sagt die Bildungsgangleiterin.
Weitere Informationen und die Bewerbungsmöglichkeiten finden Interessentinnen unter: www.werkstatt-Berufskolleg.de in der Rubrik Bildungsgänge „Duale Berufsausbildung – Fachkraft für Lagerlogistik“ oder direkt bei Rene Wehner, mail: r.wehner@werkstatt-berufskolleg.de Kerstin Ilsen, mail: k.ilsen@werkstatt-berufskolleg.de
Bewerbungen können auch im Sekretariat des Werkstatt-Berufskollegs abgegeben werden: Werkstatt-Berufskolleg Nordring 39 59423 Unna Tel.: 0 23 03 – 58 88 9-20 Fax: 0 23 03 – 97 92 97 8
Nächster Blutspendetermin am 11. Februar im Haus der Mitte in Rünthe
Der nächste DRK-Blutspendetermin in Bergkamen findet am Freitag, 11. Februar, von 15 bis 19.30 Uhr im Haus der Mitte in Rünthe, Kanalstraße 7, statt.
„Eine zuverlässige Blutversorgung benötigt Kontinuität bei den Spenden. Jede Blutspende hilft,Eine zuverlässige Blutversorgung benötigt Kontinuität bei den Spenden. Jede Blutspende hilft!“ Mit Aufrufen wie diesem hat der DRK Blutspendedienst in der Vergangenheit auf die Notwendigkeit von Blutspenden hingewiesen. Wer bisher Blut gespendet hat, konnte nur selten erfahren, wem durch sein Blut geholfen worden ist. Das Rote Kreuz kennt mittlerweile viele Beispiele von Patienten und schwerverletzten Unfallopfern wie Gina Rühl, die ihren linken Arm bei einem Motorradunfall verlor. Die Studentin arbeitet als Motivationstrainerin und ist als Influencerin aktiv. Sie ruft jetzt zur Blutspende beim DRK auf! „Ich habe überlebt, weil im richtigen Moment die passenden Blutkonserven bereitstanden.“ sagt Gina Rühl im Gespräch mit dem DRK und möchte der Blutspende ein Gesicht geben. „Wir haben uns an eine zuverlässige Versorgung mit Blutpräparaten gewöhnt.“ berichtet Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK Blutspendedienst West und ergänzt: „Sie funktioniert allerdings nur, wenn viele Menschen regelmäßig Blut spenden.“
Seit Ende 2021 gilt auf allen Blutspendeterminen vom DRK-Blutspendedienst West (NRW/Rheinland-Pfalz/Saarland) eine 3G-Regelung. Zutritt erhalten ausschließlich Menschen, die den Status geimpft, genesen oder getestet (Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Es besteht zusätzlich FFP2-Maskenpflicht. Terminreservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. www.blutspende.jetzt Sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände. Aktuell gibt es anstelle der Bewirtung zum Abschluss der Blutspende einen kleinen Imbiss als „Lunch-ToGo“. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona
Vortreffen zum Internationalen Frauentag 2022 in Bergkamen
Weltweit wird der Internationale Frauentag am 8. März gefeiert. Ein Tag für die Rechte der Frauen, für den Frieden und eine humane Gesellschaft. Auch in Bergkamen soll der 38. Internationale Frauentag wieder gefeiert werden – coronakonform.
Denn erneut ausfallen lassen mag das Frauentagsteam um die Bergkamener Gleichstellungsbeauftragte Martina Bierkämper diesen so wichtigen Tag nicht. „Ideen zum Frauentag 2022 gibt es bereits genug“, sagt Martina Bierkämper. Wie diese aber angesichts der aktuell geltenden Coronaregeln ausgestaltet und tatsächlich umgesetzt werden können, darüber berät nun das Frauentagsteam:
Am Donnerstag, 20. Januar 2022, beginnt um 18.30 Uhr in den Räumen der VHS, Lessingstraße 2 in Bergkamen das erste Vorbereitungstreffen in hybrider Form.
Dazu kommt ein Teil der Frauen direkt im Treffpunkt zusammen. Wer online an den Planungen teilnehmen möchte, kann sich telefonisch oder via Mail bei der Gleichstellungsbeauftragten Martina Bierkämper unter M.bierkaemper@bergkamen.de oder Tel. 02307/965-339 anmelden.
Der Bergkamener Internationale Frauentag wird unter Federführung der Gleichstellungsstelle der Stadt Bergkamen in Kooperation mit vielen Frauenverbänden und –gruppen seit 1984 jährlich im März groß gefeiert – mit Ausnahme des vergangenen Jahres, da verhinderte die Pandemie zumindest größere Pläne.
Doch der Tag, den Frauen auf der ganzen Welt zum Anlass nehmen, ihren Forderungen nach Gleichberechtigung und Chancengleichheit Nachdruck zu verleihen, soll in diesem Jahr in Bergkamen wieder eine besondere Note erhalten.
Angebot der Erziehungsberatungsstelle für Eltern: Abenteuer Pubertät
Diplom-Psychologin Andrea Brinkmann.
Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen laden Eltern und andere Erziehende von pubertierenden Kindern und Jugendlichen am Donnerstag, den 20. Januar um 19:00 Uhr zu einem ca. zweistündigen, kostenlosen Informationsabend ein. Die Psychologin und ausgewiesene Expertin für das Thema Pubertät Andrea Brinkmann beleuchtet die typischen Anzeichen sowie ihre Auswirkungen für das Familienleben, skizziert hilfreiche Tipps zu den sich daraus ergebenden Herausforderungen im Alltag und stellt sich den Fragen der Teilnehmenden. Aufgrund der Pandemie findet die Veranstaltung im Online-Format per Zoom statt. Interessierte können sich bis einschließlich 20.01.2022, 16.00 Uhr, per E-Mail anmelden.
Familien von pubertierenden Kindern und Jugendlichen sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, woraus sich nicht selten große Belastungen ergeben, die häufig nicht allein mit gutem Willen oder gut gemeinten Ratschlägen zu bewältigen sind.
Wer kennt das nicht: Zu Beginn der Pubertät verwandeln sich die sonst so umgänglichen Lieblinge in rabiate Störenfriede, möchten mit „Familie“ nichts mehr zu tun haben und ziehen sich immer mehr zurück. Der erste Liebeskummer wird zur totalen Krise und der Einfluss der Clique sowie erste Kontakte mit Zigaretten, Alkohol und vielleicht auch anderen Drogen lassen Eltern an sich und ihren bisherigen Erziehungsstrategien zweifeln. In solchen Situationen geraten Eltern nicht selten unter Stress und fühlen sich hilf- und ratlos.
„Darum ist es günstig durch frühzeitiges, vorbeugendes Handeln typische Konfliktsituationen durch das konsequente Einhalten erprobter Strategien schon im Vorfeld zu entschärfen“, weiß die Referentin Andrea Brinkmann. Wie das im Einzelnen aussehen kann, veranschaulicht Brinkmann in der Veranstaltung.
SuS Rünthe für sein soziales Engagement mit der Sepp-Herberger-Urkunde auszuzeichnet
Gruppenbild nach der Ehrung (v. l.): FLVW Geschäftsführer Wilfried Busch , FLVW Präsidenten Gundolf Walaschewski, Dietmar Wurst 1. Vorsitzender SuS Rünthe, Alexander Lüggert FLVW, Toni Tuklan und Elke Robert FLVW.
Der SuS Rünthe wurde am Dienstag für seine Aktion „Glücklich geht einfach/ Sportartikel für Afrika“ mit der Sepp Herberger Urkunde ausgezeichnet. Die Sepp Herberger Stiftung schrieb folgendes zur Begründung: „Wir freuen uns Ihr beeindruckendes Engagement mit einer Sepp-Herberger-Urkunde auszuzeichnen. Nochmals: herzlichen Dank für Ihre Bewerbung. Ihr Engagement ist großartig und wir hoffen, dass Sie Ihre Arbeit auch zukünftig genauso erfolgreich fortsetzen werden.“ Sepp Herberger war von 1950 bis 1964 Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Alljährlich werden die Sepp-Herberger-Urkunden für beeindruckendes ehrenamtliches Engagement an Akteure des organisierten Fußballs verliehen. Daher ist der SuS Rünthe stolz darauf, diese Auszeichnung von der DFB-Stiftung Sepp Herberger bekommen zu haben. Von den mehr als 24.000 Vereine, die im DFB organsiert sind, ausgewählt zu werden ist sicherlich eine sehr schöne Auszeichnung! Der SuS Rünthe bekommt die Urkunde in der Kategorie „Sozialwerk“ verliehen.
Übergeben wurde die Urkunde im SportCentrum Kaiserau durch den Präsidenten, Gundolf Walaschewski und dem Geschäftsführer, Wilfried Busch, des Fußball- und Leichtathletikverbandes (FLVW). Mit dabei waren auch Elke Robert und Alexander Lüggert aus dem Integrations Team des FLVW.
Auch FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski zeigte sich begeistert von der geehrten Aktion. „Es freut uns sehr, wenn wir solch ein politisches Engagement unterstützen können. Die Umsetzung ist nicht immer einfach, deswegen braucht es Privatpersonen, die sich in diesen Bereichen einsetzen“, sagt Walaschewski.
Pflege- und Wohnberatung wieder persönlich in Bergkamen
Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ist nach längerer Pause ab Januar 2022 wieder regelmäßig mit einer persönlichen Sprechstunde in Bergkamen-Mitte präsent. Das kostenlose und anbieterunabhängige Beratungsangebot bietet Hilfe und kompetente Informationen für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und andere Ratsuchende an.
Die Pflegeberaterin Elke Möller ist am 20. Januar in der Zeit von 10 – 12 Uhr im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen. Zukünftig wird die Pflege- und Wohnberatung immer am 3. Donnerstag im Monat persönlich im Rathaus präsent sein.
Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter 0800 27 200200 (kostenfrei) wird gebeten.
Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).
Jugendpsychiatrischer Dienst: Beratung für Jugendliche und junge Erwachsene
Eine psychische Erkrankung kann den Alltag eines Menschen auf den Kopf stellen. Auch für Angehörige ist es häufig eine große Herausforderung, sich mit Psychosen, Störungen oder einer geistigen Behinderung auseinanderzusetzen. Dabei hilft der sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Unna. Um eine Lücke zwischen Angeboten für Kindern und Erwachsenen zu schließen, wurde der sozialpsychiatrische Dienst 2021 um den Jugendpsychiatrischen Dienst (JpDi) erweitert.
Der Jugendpsychiatrische Dienst bietet eine kreisweite Anlaufstelle für junge Heranwachsende im Alter von 14 bis 21 Jahren an. Ziel ist es, die bisherige Versorgung für Jugendliche im Kreisgebiet zu ergänzen und einen einfachen Zugang zu Hilfe zu ermöglichen. Vor allem Jugendliche die aus dem Regelsystem herausfallen, können so mit Hilfemaßnahmen begleitet werden. Das kostenlose Angebot des Jugendpsychiatrischen Dienstes konzentriert sich auf die Beratung und Diagnostik, nicht aber auf die psychotherapeutische bzw. psychiatrische Behandlung.
Franziska Wahlers und Carsten Vollmers bilden das Team des Jugendpsychiatrischen Dienstes (JpDi) des Kreises Unna. Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna
„Wir wollen kein Gegenmodell für die existierenden Hilfsangebote im Kreis Unna sein, sondern ein Zusatzangebot für Jugendliche, die sonst gar nicht erst bei diesen Angeboten ankommen“, erklärt Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Carsten Vollmers, einer von zwei zuständigen Ansprechpartnern des Jugendpsychiatrischen Dienstes. „Wir arbeiten eng mit Institutionen wie den Jugendämtern und Schulen im Kreis zusammen, die wir auch beratend unterstützen.“ Ein weiteres Ziel des Dienstes: eine kreisweite Vernetzung und Kooperation der Angebote für die mentale Gesundheit von Jugendlichen.
Von der ersten Beratung bis zur Nachsorge
Den ersten Kontakt können Jugendliche auch selbst aufnehmen, häufig ist es aber das Jugendamt, die Schule oder auch besorgte Eltern, die die erste Brücke schlagen. Auch anonyme Fallanfragen sind möglich. Hauptbestandteil der darauffolgenden Arbeit des Jugendpsychiatrischen Dienstes ist die aufsuchende Beratung – sprich Hausbesuche. „Dabei können wir häufig einen langen Atem haben“, erklärt Sozialarbeiterin Franziska Wahlers, zweite Ansprechpartnerin des JpDi. „Wir können dranbleiben, die betroffenen Personen und Familien so oft zu Hause besuchen wie notwendig, bis der- oder diejenige bereit für einen Zugang und weitere Hilfsangebote ist. Wichtig dabei ist natürlich, dass wir nichts erzwingen, nur Lösungsvorschläge anbieten und alle beteiligten unterstützen.“
Gilt ein Fall als abgeschlossen – meist durch Übermittlung an weitere Anlauf- oder Hilfsstellen – wird dieser im Rahmen der Nachsorge in Form von Follow-up-Gesprächen nach zwei und sechs Monaten nachgehalten, um den Erfolg der Beratung einzuschätzen und gegebenenfalls erneut zu unterstützen. Das Team des Jugendpsychiatrischen Dienstes hat ein offenes Ohr für alle psychischen Lasten, die ihr junge Klientel zu tragen hat, seien es Probleme in der Schule, Motivations- und Antriebslosigkeit oder gar schwerwiegende Lebenskrisen.
Zentral für Jugendliche und Institutionen
Seit Mitte des letzten Jahres ist der Jugendpsychiatrische Dienst für den Kreis Unna voll einsatzfähig. Im August starteten die beiden Kollegen Vollmers und Wahlers mit einer noch andauernden Vorstellungsrunden bei Institutionen wie Jugendämtern und Schulen im Kreis und auch bei niedergelassenen Ärzten. Allerlei Weiteres zu tun gab es ebenfalls: Um die 45 Fälle hat das Team in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 bereits betreut. Mit dabei ist alles von einmaligen Beratungsangeboten bis hin zu Diagnostik und Vermittlung an weitere Hilfsangebote.
„Das PsychKG (Psychisch-Kranken-Gesetz) NRW kennt kein Alter, darum ist es nur folgerichtig, dass die Untere Gesundheitsbehörde des Kreises Unna nun ein Angebot etabliert hat, das sich explizit an Jugendliche mit psychischen Krankheiten richtet“, unterstreicht Carsten Vollmers. Seine Kollegin Franziska Wahlers ergänzt: „Wir sitzen in Kamen, um alle Kommunen kreisweit gut erreichen zu können und somit ein zentraler Ansprechpartner für junge Betroffene, ihre Familien und Institutionen aus dem gesamten Kreis zu sein.“
Ansprechpartner und Kontakt
Der Jugendpsychiatrische Dienst des Kreises Unna sitzt in der Beratungsstelle des Diakonie Ruhr-Hellweg e.V. an der Kampstraße 22 in 59174 Kamen. Ansprechpartner sind Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Carsten Vollmers und Sozialarbeiterin Franziska Wahlers. Mehr Informationen und Kontaktdaten sind unter www.kreis-unna.de/jpdi zu finden. PK | PKU
Pflege- und Wohnberatung: Persönliche Beratung in Bergkamen-Rünthe
Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ist nach längerer Pause ab Januar 2022 wieder regelmäßig mit einer persönlichen Sprechstunde in Bergkamen-Mitte und in Rünthe präsent. Pflegeberaterin Elke Möller ist am Donnerstag, 13. Januar in der Zeit von 10 bis 12 Uhr im Haus der Mitte, Kanalstraße 7, in Rünthe zu erreichen.
Zukünftig wird die Pflege- und Wohnberatung immer am zweiten Donnerstag im Monat persönlich im Haus der Mitte in Rünthe präsent sein. Das kostenlose und anbieterunabhängige Beratungsangebot bietet Hilfe und kompetente Informationen für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und andere Ratsuchende an.
Beratung rund um Pflege
Bei der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls erhält man Informationen über Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung, spezielle Hilfen für Menschen mit Demenz sowie Entlastungsangebote für pflegende Angehörige.
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter 0800 27 200200 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU