Fahrräder für ukrainische Geflüchtete übergeben – Kinderräder als Spende gesucht

Die AWO und ihre DasDies-Radstationen mobilisieren Geflüchtete aus der Ukraine: Über 30 Spenden-Räder hat der Arbeitskreis humanitäre Hilfe der AWO für Geflüchtete gesammelt. Nach einem Check durch den Leiter der AWO-DasDies-Radstationen, Stefan Rose, konnten jetzt Michael Jäger und Jürgen Senne vom Arbeitskreis direkt die ersten Fahrräder an Ukrainerinnen und Ukrainer übergeben.

Peter Resler, Sprecher des Arbeitskreises: „Wir danke allen Spenderinnen und Spendern!“ Was jetzt noch fehlt: Kinderfahrräder. Spenderinnen und Spender können Kinderräder im Sozialkaufhaus der DasDies, der Stöberei in 59174 Kamen, Unnaer Str.39 (Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr geöffnet) abgeben. Oder sich an den Arbeitskreis Humanitäre Hilfe der AWO wenden unter akhh@awo-rle.de. Die Räder werden dann abgeholt oder nach Rücksprache direkt vermittelt.




Wohnraumförderung im Kreis Unna: Für bezahlbares Wohnen

ohnen wird immer teurer, schon längst kann sich nicht mehr jeder ein eigenes Haus leisten. Auch die Mieten steigen vielerorts. Damit Wohnen weiterhin bezahlbar bleibt, stellt das Land NRW über den Kreis Unna verschiedene Fördermöglichkeiten bereit. Zum Beispiel für den Bau oder den Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum. Dafür stehen zum Beispiel 1,6 Millionen Euro zur Verfügung.

„Die Anträge laufen über den Kreis Unna, wir sind die Bewilligungsbehörde“, so Sabine Leiße, Leiterin in der Wohnraumförderung. „Unser Job ist es vor allem zu beraten. Wer also nicht so genau weiß, ob er Wohnraumfördermittel des Landes  für seinVorhaben nutzen kann, der kann unsere Berater kontaktieren. Wollen sie dann einen Antrag stellen, ist das ebenfalls problemlos bei den Beratern möglich.“

Neue Internetseite hilft
Grundsätzlich gibt es drei Förderoptionen:

  • Kaufen oder Bauen (Eigentumsförderung)
  • Wohnungen bauen (Mietwohnraum-Förderung)

Umbauen und Renovieren von Mietwohnungen und selbstgenutzten Eigenheimen (Förderung von Modernisierungsmaßnahmen)

Alle drei Optionen sind kurz auf einer neuen Internetseite unter www.kreis-unna.de/wohnraumfoerderung skizziert. Dort ist nachzulesen, wer die Förderung beantragen kann, was gefördert wird und wie die Förderung aussieht. Sollte eine Option interessant sein, kann Kontakt zu den Beratern aufgenommen werden. Diese gehen Schritt für Schritt den Antrag durch und klären über Einkommensgrenzen und weitere Möglichkeiten auf.

Förderung in Zahlen
„In den vergangenen Jahren sind die Fördertöpfe fast vollständig ausgeschöpft worden“, so Leiße. „Wir wollen, dass weiterhin möglichst viele Menschen davon profitieren.“ Neun Eigenheimprojekte mit einem Volumen von 1,2 Millionen Euro sind 2021 genehmig worden (2020: 1,04 Millionen Euro). In diesem Jahr stehen 1,6 Millionen Euro bereit. 2021 sind 70 Mietwohnungsprojekte gefördert worden. Insgesamt sind rund 12,8 Millionen Euro geflossen (2020: 22,8 Millionen Euro). Zur Verfügung stehen in diesem Jahr 12 Millionen Euro. Für sechs Modernisierungsmaßnahmen sind 2021 557.500 Euro abgerufen worden (2020: 118.590 Euro). Zur Verfügung stehen dieses Jahr 2,2 Millionen Euro. PK | PKU




40 Prozent aller Neueinstellungen haben „Verfallsdatum“: NGG kritisiert hohe Zahl befristeter Jobs im Kreis Unna

Nach der Ausbildung in der Bäckerei: Berufsstarter im Lebensmittel- und Gastgewerbe haben oft nur einen befristeten Arbeitsvertrag, kritisiert die Gewerkschaft NGG. Foto: NGG | Alireza Khalili

Ein Großteil der Neueinstellungen im Kreis Unna hat ein Verfallsdatum: 3.837 von insgesamt 9.592 neu abgeschlossenen Arbeitsverträgen im Kreis waren im zweiten Quartal des vergangenen Jahres befristet. Das entspricht einer Quote von 40 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG-Region Dortmund beruft sich hierbei auf eine aktuelle Auswertung der Hans-Böckler-Stiftung. „Befristete Stellen sind in der Lebensmittelbranche und im Gastgewerbe besonders verbreitet. Und das, obwohl Bäckereien, Metzgereien, Hotels und Restaurants dringend neues Personal suchen. Das gewinnt man aber nicht, indem man wackelige Jobs bietet. Beschäftigte suchen keine Arbeit mit Ablaufdatum, sondern eine langfristige Perspektive“, betont NGG-Geschäftsführer Torsten Gebehart.

Nach Beobachtung der Gewerkschaft werden Befristungen häufig zur „Karrierefalle“ – gerade für Berufsstarter. „Die Betroffenen haben größere Schwierigkeiten, eine Wohnung zu finden oder einen Kredit zu bekommen. Manchmal muss wegen unklarer Job-Aussichten sogar der eigene Kinderwunsch hinten angestellt werden“, so Gebehart. Jeder Arbeitsvertrag habe eine Probezeit. Diese reiche in der Regel, um sich ein Bild vom Beschäftigten zu machen. Trotzdem argumentierten Wirtinnen oder Bäckermeister häufig damit, sie wollten „auf Nummer sicher gehen“, was die Eignung des Mitarbeiters angehe. „Dass es sich dabei um ein vorgeschobenes Argument handelt, liegt auf der Hand. Befristungen sorgen vielmehr dafür, dass bewährte Fachleute zu anderen Firmen wechseln“, so Gebehart.

Befristungen brächten für die Betroffenen gleich mehrere Nachteile, so der Gewerkschafter. Er verweist auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken (Drucksache 20/2418). Danach arbeitet fast ein Drittel aller befristet Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen zu Niedriglöhnen (31,8 Prozent) – unter allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern liegt die Quote bei 21,2 Prozent. Für knapp 60 Prozent aller Befristungen gibt es laut Bundesregierung in NRW keinen „Sachgrund“ wie etwa eine Elternzeitvertretung oder eine Probezeit. Und junge Beschäftigte sind weit überdurchschnittlich oft auf Zeit angestellt: In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen liegt der Befristungsanteil an Rhein und Ruhr bei 31,4 Prozent – Auszubildende nicht mitgerechnet. Unter den 25- bis 34-Jährigen hat jeder Sechste eine befristete Stelle (16,4 Prozent). Zum Vergleich: Im Schnitt liegt die Befristungsquote landesweit bei 9,8 Prozent.




Vorbildertag bei der TalentWerkstatt im Gästehaus der Ökologiestation in Bergkamen

Neue Eindrücke sammeln und inspirierende Menschen kennenlernen – das können 30 Teilnehmende der TalentWerkstatt in Bergkamen am „Vorbildertag“. Sieben Tage lang probieren sich die Jugendlichen aus Bergkamen und dem gesamten Ruhrgebiet im Ferienangebot der TalentMetropole Ruhr in drei unterschiedlichen Workshops aus und entdecken ihre Stärken. Beim „Vorbildertag“ am 26. Juli besuchen externe Speaker:innen ihre Workshops.

Von 13:30-16.00 Uhr berichtet der CEO & Gründer von Campus Held Genia Lewitzki im Wirtschaftsworkshop von seinem beruflichen Werdegang. Im Workshop „Sport und Kultur“ werden die Jugendlichen von Carsten Ringler, Capoeira Lehrer und Muay Thai Kämpfer, trainiert und im Workshop „Demokratie & Medien“ ist ab 14 Uhr der SPD-Abgeordnete Serdar Yüksel zu Gast.

Im neuen Bildungsangebot der TalentMetropole Ruhr können sich Jugendliche ausprobieren und mit ihren eigenen Fähigkeiten auseinandersetzen.Mit sechs TalentWerkstätten im ganzen Ruhrgebiet in den Oster-, Sommer- und Herbstferien 2022 richtet sich das außerschulische Bildungsangebot an Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die TalentWerkstätten bieten dabei jungen Menschen, speziell mit Einwanderungsgeschichte und aus herausfordernden Stadtteilen im Ruhrgebiet, die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Wirtschaft, Demokratie und Medien sowie Kultur und Sport in konkreten Lernsituationen auszuprobieren und ihre Talente zu entdecken.

Jeweils 30 Jugendliche beschäftigen sich 7 Tage lang mit ihrem Workshopthema und verbringen eine ereignisreiche Ferienwoche mit Übernachtung und Vollverpflegung mit neuen Menschen. Ein spannendes Freizeitprogramm sorgt für Abwechslung und lässt genügend Zeit, sich untereinander kennenzulernen. Für die Jugendlichen ist das gesamte Angebot kostenlos.

Die Werkstätten leisten einen positiven Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen, indem sie z.B. das Selbstbewusstsein stärken. Beim gemeinsamen Lösen von Aufgaben werden die Teamfähigkeit und interkulturelle Kompetenz gefördert. Ein mentorengestützes Alumni-Programm begleitet die Jugendlichen auch nach der gemeinsamen Woche weiter – z.B. bei der beruflichen Orientierung – und stellt Übergänge zu den Angeboten der TalentMetropole Ruhr und ihrer Partner:innen her.

Die TalentWerkstätten der TalentMetropole Ruhr wurden als Projekt der Ruhr-Konferenz ausgewählt. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) fördert das Vorhaben bis Ende 2024.




Feierliche Übergabe der Montri-Awards für ehrenamtliches Engagement am Gymnasium

Bereits zum vierten Mal vergab das Städtische Gymnasium Bergkamen zu Schuljahresende „montri-Awards“ an ehrenamtlich Engagierte. Diesmal erhielten wieder über eine große Anzahl an Schülerinnen und Schüler diese Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde im PZ der Schule. Pandemiebedingt hatte die Veranstaltung in 2020 und in 2021 abgesagt werden müssen. Umso größer war nun die Freude bei allen Beteiligten, dass der „montri-Award“ nun wieder im bewährten Rahmen vergeben werden konnte.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung durch das B-Orchester unter der Leitung von Bettina Jacka.

Die Moderation übernahmen in diesem Jahr die Q1-Schülerinnen Kim Griestock und Greta Burkhardt. Zum Auftakt der Ehrung betonte Schulleiterin Dr. Mirja Beutel, wie stolz sie auf das starke ehrenamtliche Engagement innerhalb der Schülerschaft sei und sie sich freue, dass sich die Anerkennung dieser Arbeit durch den „montri-Award“ am SGB in einem solchem Rahmen etabliert habe. In ihrer Ansprache würdigte Frau Dr. Beutel die einzelnen ehrenamtlichen Kategorien mithilfe kleiner Bildergeschichten und hob die jeweilige Bedeutung für die Schulgemeinde hervor.

Sie dankte auch den Fördervereinen des SGB, die auch diesmal die Kosten für die kleinen Pokale übernahmen.

Eine besondere Ehre wurde der Klasse 5c zuteil: Die Schülerinnen und Schüler von Herrn Rau legten beim Stadtradeln die meisten Kilometer zurück! Stefan Braune, Vorsitzender des Fördervereins, würdigte dies mit einer Spende für die Klassenkasse.

Ebenso ehrte Manuel Reschke die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mathematik-Wettbewerbe „Känguru“ und „Mathe-Olympiade“.

Ein „montri-Award“ wurde für ehrenamtliches Engagement in folgenden Kategorien vergeben: Pflanzendienst; Medienscouts; Schulgarten; Schulbücherei; ausgezeichnete Teilnahmen an internationalen Wettbewerben (Englisch- und Französisch-Unterricht) und Engagement zur Erinnerungskultur, Antirassismus-AG; Jugend debattiert; Juniorwahl zum Bundestag und zum Landtag NRW; Deutsch-Tutorien/Willkommens-AG für neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler; Schulsanitätsdienst, Theater und Literatur.




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag in der Auferstehungskirche wieder geöffnet

Die Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 25. Juni, in der Auferstehungskirche, Goekenheide 7 in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen.

Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Oberadener Realschüler überreichen Spendengelder für die die Partnerschule in Princesstown in Ghana

Noch kurz vor den Sommerferien überreichten Schüler*innen des 7. Jahrgangs der Realschule Oberaden die erwanderten Spendengelder vom Hungermarsch. Stellvertretend für die Jahrgänge 6 und 7 übergaben sie zusammen mit einer Religionslehrerin die stolze Summe von 1.066,20 an die Jugendreferentin Lea Filler von der Martin-Luther-Gemeinde aus Oberaden. Die Schüler*innen waren bereits im April und Mai jeweils über 10 Kilometer zur Halde und wieder zurück marschiert und haben bis jetzt fleißig Spendengelder gesammelt

Von dem Geld wird  die Partnerschule in Princesstown in Ghana unterstützt.




565 Euro für Ukrainehilfe gespendet – Offenes Kaffeetrinken der AWO Mitte / Rünthe findet am 28. Juni zum letzten Mal vor der Sommerpause statt

Wenn der AWO-Ortsverein Bergkamen-Mitte / Rünthe zum Offene Kaffeetrinken im Seniorentreff einlädt, sind die Weichen für einen informativen wie fröhlichen Nachmittag gestellt. Aktuell kamen
rund 30 Gäste in das Heinrich-Martin-Heim, und alle kamen bei einem Stück Kuchen schnell ins Gespräch mit Haupt- und Ehrenamtlichen des Sozialen Zentrums.

OV-Vorsitzende Karin Schäfer, die die Veranstaltung moderierte, zeigte sich mit der Resonanz zufrieden und staunte nicht schlecht, als ein blau-gelbes Sparschweinchen für die Ukrainehilfe überreicht wurde: „Ich wusste zwar, dass es mittlerweile 3D-Drucker gibt, aber ein Produkt, das aus
so einem Gerät stammt, habe ich bislang noch nicht in Händen gehalten“, zeigte sie sich beeindruckt. Applaus gab es auch für den Inhalt: 500 Euro.

Ein Ehepaar, dessen bessere Hälfte die Seniorengruppe regelmäßig besucht, hatte aus Anlass seines 60-jährigen Ehejubiläums seine Gäste um Geldspenden gebeten. Das Schweinchen hatte dann der Sohn des Paares hergestellt. Die putzige Figur kam so gut an, dass einige AWO-Mitglieder sofort die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und sich auch ein Schweinderl bestellten und zudem wurden noch 65 zusätzliche Euro gespendet.

Der Dank aller galt der PSAG, der Schwangerschaftsberatungsstelle und dem Familienzentrum Wackelzahn, die sich und ihre Arbeit vorstellten und natürlich dem Ortsverein, der dafür sorgte, dass niemand hungrig oder durstig heim musste. Wer die regelmäßig stattfindende Veranstaltung
besuchen möchte, hat dazu noch einmal am Dienstag, 28. Juni, von 14 bis 16 Uhr Gelegenheit. Dann pausiert das Offene Kaffeetrinken für die Dauer von drei Wochen und öffnet wieder am Dienstag, 19. Juli.




Angebot der Arbeitsagentur: Karriereplanung in den Sommerferien

Endlich beginnen die Sommerferien! Doch bei aller Freude ist diese Zeit häufig noch von vielen Fragen hinsichtlich der beruflichen Orientierung geprägt. Auch Eltern, die gemeinsam mit dem Nachwuchs überlegen, wie es zum Schulende weitergehen kann, finden bei der Berufsberatung ein breites Informationsangebot vor. Welche Karriere passt? Ein Studium, aber welches und wo? Oder ein Duales Studium? Oder Karriere mit einer Ausbildung? Zu allen Themen gibt es fundierte Informationen.
Auch eine professionelle Anleitung beim Schreiben von Bewerbungen wird angeboten.

Interessierte Jugendliche und ihre Eltern können die Sommerferien nutzen und einen gemeinsamen Termin bei der Berufsberatung buchen. Die Beratung kann telefonisch, per Videoanruf oder natürlich auch persönlich in der Arbeitsagentur Hamm erfolgen.

Terminbuchungen sind über das Berufsinformationszentrum (BiZ) Hamm unter Telefon 02381 – 910 1001 oder per Mail an hamm.biz@arbeitsagentur.de möglich.




Nächster Blutspendetermin am kommenden Montag im Martin-Luther-Zentrum Oberaden

Das DRK lädt zum nächsten Blutspendetermin in Bergkamen ein am Montag, 27. Juni, von 16 bis 19.30 Uhr im Martin-Luther-Zentrum, Preinstraße 38, in Oberaden.

Zum Weltblutspendetag am 14. Juni haben die DRK-Blutspendedienste mit der bundesweit angelegten Kampagne #missingtype – erst wenn’s fehlt, fällt‘s auf aufmerksam gemacht. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Temperaturen, Ferien, Feiertage sowie ein hohes Reiseaufkommen sorgen seit Wochen für eine rückläufige Spendebereitschaft und eine mittlerweile bundesweit kritische Versorgungslage. Stephan Jorewitz vom Zentrum für Transfusions­medizin in Hagen ruft zur Blutspende: „Bitte beziehen Sie die Blutspende mit ein in Ihre Ferienplanung. Reservieren Sie sich einen Termin zur Blutspende unter www.blutspende.jetzt “ Ein Blutkonserven-Notstand – auch in Nordrhein-Westfalen – kann nur durch eine erhöhte Spende­bereitschaft in der Region abgewendet werden.

Infos sowie Bilder und Grafiken von der Kampagne  gibt es unter www.missingtype.de. Die 3G-Regelung auf allen vom DRK-Blutspendedienst West angebotenen Blutspendeterminen entfällt. Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (mindestens OP-Maske) besteht jedoch weiterhin. Termin­reservierungen bleiben Bestandteil des Corona-Schutzkonzeptes. www.blutspende.jetzt Sie reduzieren Warteschlangen und sichern Abstände. Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren; Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss immer ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen und Corona-FAQ finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de/corona




Jobcenter warnt vor Betrugsmasche in Flüchtlingsunterkünften

In den vergangenen Tagen sprachen vermehrt Personen in Flüchtlingsunterkünften im Kamen vor, die sich als Mitarbeiter des Jobcenters Kreis Unna zu erkennen gegeben haben und Personen mit einem gefälschten Anschreiben (mit Jobcenter-Logo) ansprachen, um persönliche Daten (u.a. die Ausländerzentralregister-Nummer) abzufragen.

Denjenigen, die sich weigerten, die Informationen herauszugeben, wurde mitgeteilt, dass sie keine Geldleistungen durch das Jobcenter erhalten würden. Hierbei handelt es sich um eine Betrugsmasche. Das Jobcenter Kreis Unna entsendet keine Mitarbeiter in die Flüchtlingsunterkünfte. Die Verantwortlichen behalten sich vor, Strafanzeige gegen unbekannt zu stellen.