Pflege- und Wohnberatung: Persönliche Beratung im Bergkamener Rathaus

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 17. März von 10 bis 12 Uhr statt. Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Rathaus Bergkamen im Raum 600 zu erreichen.

Bei der kostenlosen und anbieterunabhängigen Beratung geht es um Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Hilfeangeboten, die pflegende Angehörige eines an Demenz erkrankten Menschen entlasten können.

Um eine vorherige Terminvereinbarung unter 0800 27 200200 (kostenfrei) wird gebeten.

Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen unter Tel. 0 23 07 / 28 99 060 oder 0 800 / 27 200 200 (kostenfrei).

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung).




Stadt Bergkamen organisiert Hilfstransport für ukrainische Kriegsopfer: Weitere Spenden dringend erbeten

Die Hilfsbereitschaft der Bergkamener Bevölkerung gegenüber den Kriegsopfern in der Ukraine und den Geflüchteten ist enorm. Unvorstellbar groß ist allerdings auch das Leiden der Zivilbevölkerung. Direkt nachdem am vergangenen Samstag der erste Hilfstransport aus Bergkamen in der polnischen Partnerstadt Wieliczka eingetroffen war, bedankte sich der dortige Bürgermeister Arthur Koziol daher bei seinem Amtskollegen Bernd Schäfer ausdrücklich für die großzügige Unterstützung und startete einen erneuten Spendenaufruf.

„Die Zahl der Flüchtlinge steigt mit jedem neuen Tag. Gleichzeitig verschlechtern sich die Lebensumstände in der Ukraine immer schneller“, berichtet Bernd Schäfer nach dem Telefonat mit den polnischen Partnern. Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Bergkamen sofort entschieden, gemeinsam mit den zahlreichen Helferinnen und Helfern in Wieliczka bereits am kommenden Wochenende einen weiteren Lkw-Hilfstransport in die Ukraine zu schicken.

Um Spenden dafür – akuter Bedarf besteht vor allem bei Hygieneartikeln, Lebensmitteln, Verbandsmaterial sowie warmen Decken und Schlafsäcken (siehe beigefügte Liste) – wird dringend gebeten. Die Spenden können von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9-17 Uhr in der Sammelstelle in der Marina Rünthe (ehemaliges Gate to Asia) abgegeben werden – um das Verpacken und den Transport zu erleichtern, bitte möglichst in Kartons.

Dringend benötigte Produkte für die Ukraine und ukrainische Geflüchtete

  • Lebensmittel für Kinder und Erwachsene
  • Essen für Kinder über 1 Jahr (Babybrei, Babygläser, Fruchtbrei, modifizierte Milch / Pulvermilch)
  • Waschpulver, flüssiges Waschmittel, Spülmittel
  • Badeseife / Duschgel, flüssige Seife
  • Shampoo
  • Zahnpasta
  • Toiletten- / Badreiniger, Feuchttücher, Toilettenpapier
  • Flüssigkeiten zur Raumreinigung
  • Flüssigkeiten zum Waschen von Böden
  • Reinigungstücher / Handtücher
  • Hygieneprodukte für Frauen
  • Verbände (Verbände, Pflaster, Müllbeutel, Flüssigkeiten zur Wunddesinfektion) – alles zum Verbinden von Verletzungen, Wunden und Frakturen
  • Decken und Schlafsäcke



Verein „Akuthilfe Ukraine“ schickt zweiten Hilfstransport zur ukrainisch-polnischen Grenze

Der Verein „Akuthilfe Ukraine Werne und Umland“ hat am Wochenende einen weiteren Transport mit zwei Fahrzeugen und fünf Tonnen Hilfsgütern zur ukrainisch-polnischen Grenze geschickt. „Zudem konnten unsere Fahrer:innen 25 Menschen in den Kreis Unna unterbringen sowie eine junge Mutter mit ihrer unter einjährigen Tochter bei Ihrer Familie in Bad Oeynhausen“, berichtet der Sprecher des Vereins Oliver Schröder. Möglich gemacht haben dies zahlreiche Spenden.
Oliver Schröder weiter: „Des Weiteren konnten wir in unserer Kleiderkammer, im zentralen Sammellager in Bergkamen-Rünthe über 30 geflüchtete Ukrainer:innen aller Altersgruppen einkleiden und mit Artikel des täglichen Bedarfs ausstatten. … Darüber hinaus haben sich unsere Kontakte in Polen als Verein „Immediate Medical and Evacuation Service“ gegründet. Diese bringen u.a. unsere Hilfsgüter direkt und gezielt in die Ukraine, bspw. zu einem Krankenhaus in Lviv oder gar in die Hauptstadt Kiew.
Besonders wichtig sind aktuell:
• starke Medikamente
• medizinische Ausstattung und Instrumente
• notfallmedizinische Ausstattung und Instrumente
• Sicherheitsschuhe (halbhoch)
Diesbezüglich freuen wir uns auch über die entsprechende Vermittlung zu Unternehmen unter vorstand@akuthilfe-werne.de.
Jedoch haben wir auch einen kleinen Wehrmutstropfen: Da alle uns zur Verfügung gestellten oder stehenden Unterkünfte (verteilt auf den gesamten Kreis Unna) belegt sind, werden künftig keine aus der Ukraine geflüchteten Menschen mehr aus den Sammellagern im Grenzgebiet geholt. Zudem wollen wir uns zukünftig auf die Unterstützung der Familien und Menschen vor Ort konzentrieren.
Wenn aber Menschen aus dem Kreis Unna oder angrenzenden Städten eine Unterkunft für geflüchtete Menschen zur Verfügung stellen möchte, kann sich unter unterkunft@akuthilfe-werne.de an uns wenden.
Natürlich kann man uns nicht nur mit Sachspenden, sondern auch mit Geldspenden unterstützen:
Akuthilfe für die Ukraine Werne und Umland
IBAN: DE25 4415 2370 0000 0760 00
Weitere Informationen über unser Tun und Handeln können ab sofort auf unserer Homepage www.akuthilfe-werne.de nachgelesen werden.“



Nach zwei Jahren Pause wieder eine Ausbildungsmesse in Bergkamen: Unternehmen können sich noch anmelden

Margarete Hering.

Gemeinsam mit regionalen Unternehmen richten das Jobcenter Kreis Unna, die Agentur für Arbeit Hamm, das Multikulturelle Forums und die Stadt Bergkamen in diesem Jahr wieder eine Ausbildungsmesse aus. Interessierte Arbeitgeber aus dem Kreis Unna können sich noch anmelden.

Unter dem Motto „Mission Ausbildung“ findet die Messeveranstaltung am 18. Mai 2022 in diesem Jahr auf dem FAKT Campus (Kleiweg 10) in Bergkamen statt. Coronabedingt war die Veranstaltung bereits zwei Jahre in Folge ausgefallen. In den Jahren davor fand sie im Ratstrakt des Rathauses in Bergkamen statt. Um allen aktuell geltenden Sicherheits- und Hygienebedingungen gerecht zu werden, entschieden sich die Veranstalter für eine deutlich größere Lokation.

Folglich können sich in diesem Jahr sogar mehr Betriebe auf der Messe vorstellen und potentielle Azubis kennenlernen. Bis zum 28.03.2022 können sich interessierte Arbeitgeber bei Frau Hering unter 02303 2538-2511 melden. Parallel werden alle teilnehmenden Betriebe (sofern gewünscht) auf der Webseite www.mission-ausbildung.de vorgestellt. Ab April wird es hier auch eine Praktikumsbörse geben. Auch Unternehmen, die sich ausschließlich auf der genannten Internetseite mit Ihren Ausbildungs- und Praktikumsplätzen vorstellen möchten, könnten sich an Frau Hering wenden.




Ukrainische Flüchtlinge: Hilfe bei einer privaten Aufnahme

Wer einen geflüchteten Ukrainer oder eine Familie bei sich privat aufgenommen hat, fragt sich vielleicht, wie es nun weitergeht. Grundlegende Regeln sind vom Bund in dieser Woche an die Kommunen weitergereicht worden. Klar ist jetzt, welche Schritte zu gehen zu sind, um zum Bespiel auch Leistungen beantragen zu können.

Ankommen und Anmelden
Ukrainische Staatsangehörige können mit biometrischem Pass visumsfrei in die Europäische Union, also auch nach Deutschland, einreisen. Ist die Einreise geschafft und zum Beispiel privat eine Unterkunft bezogen, sollten sich die Geflüchteten bei der jeweiligen Kommune anmelden.
 
Aufenthaltstitel beantragen
Der zweite Weg sollte spätestens bis zum 23. Mai in die Ausländerbehörde des Kreises Unna führen, um dort eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Diese gilt zunächst für ein Jahr, kann dann aber um weitere zwei Jahre verlängert werden. Mitzubringen sind der biometrische Pass (oder sonstige Ausweisdokumente), Passfoto, Meldebescheinigung (wird von der Kommune erstellt) und der ausgefüllte Antrag (ist unter www.kreis-unna.de/ukraine zu finden). Mit diesen neuen EU-Regelungen müssen Vertriebene aus der Ukraine kein Asylverfahren durchlaufen. Ein Asylantrag ist nicht mehr erforderlich.

Leistungen beantragen
Sofern Bedarf besteht, können nach der Anmeldung bei der Kommune und mit der ausgestellten Aufenthaltserlaubnis Leistungen beim Sozialamt vor Ort beantragt werden. Aber auch die Möglichkeit, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen, wird unbürokratisch ermöglicht.

Das Bundesinnenministerium gibt Tipps und antwortet auf häufig gestellte Fragen unter www.bmi.bund.de. Häufig gestellte Fragen werden auch unter www.kreis-unna.de/ukraine beantwortet. Dort gibt es auch hilfreiche Tipps und Links für Menschen, die helfen möchten. PK | PKU




Noch freie Plätze beim Kaffeeklatsch für Seniorinnen und Senioren

Nach langer Corona-Zwangspause ist die Freude auf Austausch und Gemeinsamkeit groß – gerade bei älteren Menschen, die von fehlenden sozialen Kontakten und Vereinsamung besonders betroffen sind. Das merkt auch Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen, der für die Organisation der Veranstaltungsreihe „Kaffeeklatsch“ verantwortlich ist. „Innerhalb kurzer Zeit haben sich für das nächste gemütliche Zusammensein bei Kaffee und Kuchen 40 Personen angemeldet. Dennoch gibt es noch rund 30 freie Plätze“, hofft er am Samstag, 19. März, ab 14.30 Uhr auf ein voll besetztes Martin-Luther-Haus (Goekenheide 5). Interessierte Seniorinnen und Senioren können sich bis dahin gerne noch bei ihm anmelden. Kontakt: Thomas Lackmann, Telefon 02307/965-433, E-Mail an t.lackmann@bergkamen.de




Ukraine-Hilfe bittet um Geldspenden wegen erheblich gestiegener Transportkosten nach Polen

Der privaten Ukraine-Hilfe laufen wegen der erheblich gestiegenen Spritpreise die Transportkoten davon. Deshalb bittet Oliver Schröder für die Akuthilfe Ukraine Werne und Umland um Geldspenden. Dazu schreibt er:

„In den vergangenen Tagen und Wochen haben wir viele Kleider- und Sachspenden erhalten. Für diese enorme Hilfs- und Spendenbereitschaft, die uns immer wieder auf’s Neue berührt, möchten wir uns an dieser Stelle im Namen der Menschen auf der Flucht bei allen Helfenden ganz herzlichst bedanken.
Durch diese Spenden ist es uns nicht nur möglich Ukrainer:innen hier vor Ort einzukleiden und mit Hygieneartikel auszustatten, sondern auch wichtige und dringend benötigte Hilfsgüter an die polnisch- ukrainische Grenze zu bringen.

So ist auch für das kommende Wochenende wieder eine Fahrt geplant um neben wichtigen Hilfsgütern auch Medikamente und medizinische Ausstattung sowie Wasser für ein Krankenhaus in der Ukraine zu transportieren.
Nun sind diese Fahrten nicht nur gefährlich, sondern aufgrund der aktuellen Spritpreisentwicklung auch sehr kostenintensiv geworden. Damit wir über dieses Wochenende hinaus weiterhin wichtige Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze bringen können, sind wir auf weitere Spenden und Unterstützung angewiesen.

Wir freuen und bedanken uns über Geldspenden auf folgendes Konto:
Kontoinhaber: Akuthilfe Ukraine Werne und Umland
IBAN: DE25 4415 2370 0000 0760 00

Was tun wir mit den Geldspenden? Wir…
• … übernehmen die Spritkosten für die Transportfahrten zur polnisch-ukrainischen Grenze,
• … kaufen diverse Hilfsgüter,
• … unterstützen Familien, die privat Geflüchtete aufnehmen, die Zimmer entsprechend auszustatten,
• … kaufen Essen,
• … bezahlen Materialkosten für das zentrale Sammellager in Bergkamen-Rünthe.“




Vereinbarkeit von Job und Privatleben: WFG lädt Personalverantwortliche zu Workshop ein

Das Team des bei der WFG Kreis Unna angesiedelten Kompetenzzentrums Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) lädt Personalverantwortliche aus kleinen und mittleren Betrieben im Kreis Unna für Donnerstag, 31. März, zwischen 14:30 und 17:30 Uhr unter dem Motto „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben: Wünsche und Bedarfe in den Blick nehmen!“ zu einem Workshop in das Naturwissenschaftliche Zentrum des Hellweg Berufskollegs Unna (Raum 303), Parkstraße 42, 59425 Unna ein.

Darum geht es: Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben spielt bei der Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber zunehmend eine Rolle und ist damit auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen. Oft wird das Thema allerdings auf die Schlagworte „Kind und Beruf“ oder „Beruf und Pflege“ reduziert oder es profitieren nur Eltern im Betrieb von Maßnahmen zur so genannten „Work-Life-Balance“. „Ziel des Workshops ist es deshalb, das Thema ‚Vereinbarkeit‘ etwas breiter zu betrachten und alle Mitarbeitenden gleichermaßen in den Fokus zu nehmen“, sagt WFG-Mitarbeiter Matthias Müller.

Doch welche Instrumente zur Ermittlung von Vereinbarkeitsbedarfen gibt es und wie können Wünsche und Bedarfe zielgerichtet und fair miteinbezogen werden? Diese und viele weitere Fragen sollen im Rahmen des Workshops beleuchtet und diskutiert werden. Dozentin Jana-Madeline Staupe wird selbstverständlich auch Anregungen und Tipps zur Umsetzung im eigenen Unternehmen geben.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Es gelten die 3G- Regeln. Anmelden sind bis zum 25. März 2022 formlos per E-Mail an Matthias Müller (m.mueller@wfg-kreis-unna.de) unter Angabe des Unternehmens und der teilnehmenden Person/en möglich.




Auftaktveranstaltung zu den Internationalen Wochen gegen Rassismus: Für Frieden und solidarisches Miteinander

Bergkamens Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim. Foto: Stadt Bergkamen

Der aktuellen Nachrichten zeigen vor allem eins: Frieden, solidarisches Miteinander und Vielfalt waren selten so wichtig wie jetzt – und genau darum geht es bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom 14. bis 27. März auf dem Programm stehen. Die Auftaktveranstaltung findet am kommenden Donnerstag, 10. März 2022, ab 11 Uhr auf dem Markt statt.

Rassismus betrifft alle Menschen. Dagegen anzugehen, ist daher eine gemeinsame Aufgabe. Um diese Gedanken einer möglichst breiten Öffentlichkeit in Bergkamen nahe zu bringen, plant das städtische Integrationsmanagement ca. 20 Veranstaltungen, an denen 23 Partner aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen beteiligt sind. Sie alle eint ein Anliegen: die Bereitschaft, sich gegen Rassismus zu engagieren.

Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus stellt dabei ein Zusammenkommen am Donnerstag, 10. März auf dem Marktplatz in Bergkamen dar. In der Zeit von 11:00 bis 12:30 Uhr laden das Organisationsteam des Bergkamener Vielfaltsnetzwerks „Bergkamen for all“ und die städtische Integrationsmanagerin Hevidar Yildirim dazu ein, gemeinsam Haltung gegen Rassismus zu zeigen.

Am „Stand gegen Rassismus“ können Bürgerinnen und Bürger durch eine Fotoaktion ein Zeichen gegen Rassismus setzen, sich mit beteiligten Akteuren austauschen und sich über die anstehenden Internationalen Wochen gegen Rassismus und deren Veranstaltungen informieren. Alle Interessierten erhalten ein kleines Dankeschön.

In den kommenden zwei Wochen finden weitere Aktionen an unterschiedlichen Standorten in Bergkamen statt. Neben dem Markt sind beispielsweise Veranstaltungen in der Stadtbibliothek, am Gymnasium, in verschiedenen Kitas, in Anlaufstellen des Streetwork, der Moscheegemeinde DITIB und Bildungs- und Kulturzentrum (BKZ) sowie im Pestalozzihaus, Sportvereinen und in den evangelischen Kirchengemeinden geplant.

Begleitet werden diese auch durch einen interaktiven Teil, in dem Aussagen gegen Rassismus eine Rolle spielen. Ziel der Wochen ist es, sichtbar zu machen, dass Rassismus keinen Platz in Bergkamen hat und die Bürger*innen für das Thema weiter zu sensibilisieren. Das gesamte Programm ist auf der Homepage des Bergkamener Vielfaltnetzwerks „Bergkamen for all“ zu finden: www.bergkamen-for-all.de

Weitere Informationen gibt es beim städtischen Integrationsmanagement unter 02307/965-132 oder per mail unter h.yildirim@bergkamen.de

 




AWO hilft: Transporter gen Ukraine gestartet – Freiwillige Helfer für den zweiten Transport gesucht

Unterwegs zur ukrainischen Grenze – Rainer Lemke und Frank Willenberg (rechts) sind heute morgen gestartet und hoffen, den Zielort Siret bis Freitag zu erreichen. Foto: AWO

Der erste Hilfsgüter-Transport für ukrainische Flüchtlinge hat heute Morgen das Firmengelände des AWO-Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems in Kamen verlassen. Im Cockpit des 7,5-Tonners sitzen die freiwilligen Helfer Rainer Lemke und dessen Schwager in spe, Frank Willenberg. Während andere Konvois die Route über Ungarn wählen, wollen die beiden Kamener die ukrainische Grenze via Rumänien ansteuern. Der Grund: Vor 20 Jahren ist im rumänischen Toplet eine AWO-Ortsverein gegründet, der sich an den deutschen Statuten orientiert und nach rumänischem Recht anerkannt worden ist. Die Freunde und Freundinnen und Freunde vor Ort verfügen über ein solides Netzwerk und vermitteln Kontakte zum Deutschen Roten Kreuz, das an der rumänischen Grenze im Einsatz ist und genau weiß, wo welche Sachspenden benötigt werden. Zielpunkt der Reise ist die Kleinstadt Siret. Welche Situation sie vorfinden werden, wissen die beiden Fahrer nicht. Mehr als 2000 Kilometer liegen vor ihnen. Sie hoffen, die Grenzregion bis Freitag erreichen zu können.

Derweil laufen in Kamen bereits die Vorbereitungen für den nächsten Transport, denn die Spendenbereitschaft in Hamm und den Kreisen Unna und Warendorf ist überwältigend gewesen. Die Lager der Secondhand-Kaufhäuser „Die Stöberei“ an den Standorten Lünen, Bergkamen, Bönen und Kamen sind voll.  „Für die nächste Tour werden wir die Leerfahrt eines 24-Tonner aus Rumänien nutzen“, erläutert Peter Resler, der den AWO-Arbeitskreis humanitäre Hilfe in Rumänien leitet.

Weitere Sachspenden werden vorerst nicht benötigt, sehr wohl aber helfende Hände. „Wir freuen uns über jeden freiwilligen Helfer“, sagt Peter Resler, der unter Telefon 02307/2600532 erreichbar ist.




Blumiger Gruß zum Internationalen Frauentag

Mit blumigen Grüßen an die weibliche Belegschaft der Stadtverwaltung Bergkamen erinnern die Gleichstellungsbeauftragte, der Personalrat, die Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die Schwerbehindertenvertretung an den heute stattfindenden 38. Internationalen Frauentag. „In Sachen Gleichberechtigung ist zwar schon vieles erreicht, aber trotzdem wird über solche Fortschritte kritisch diskutiert oder werden sie im schlimmsten Fall sogar infrage gestellt“, weist Martina Bierkämper, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bergkamen, auf den unverändert großen Handlungsbedarf hin.

Die Blumen für die weiblichen Beschäftigten würdigen daher nicht nur die bisherigen Anstrengungen und die damit verbundenen Errungenschaften. Sie sind zugleich ein Symbol dafür, dass weiterhin viel zu tun bleibt, um die Benachteiligung von Frauen in manchen gesellschaftlichen Bereichen zu beenden. Die genannten Personen und Gruppen – vom Personalrat bis hin zur Schwerbehindertenvertretung – haben daher allen Grund, an der bewährten Tradition des Blumengrußes zum Internationalen Frauentag festzuhalten.

Die diesjährige Matinee-Veranstaltung zum 38. Internationalen Frauentag ist aufgrund der Corona-Pandemie für den 28. August 2022 geplant. Nähere Informationen zum Termin erfolgen zeitnah zur Veranstaltung.