Selbsthilfegruppe lädt zum gemeinsamen Singen ein!

Die Selbsthilfegruppe „Singen für Körper, Geist und Seele“ lädt am Montag, den 12. Oktober, wieder zu einem gemeinsamen Singnachmittag ein. Das Treffen findet im Haus St. Elisabeth, Parkstraße 2a, in Bergkamen-Mitte statt. Einlass ist ab 15.00 Uhr; Beginn 15.30 Uhr und Ende gegen 17.30 Uhr.

Eingeladen sind alle, die Freude am Singen haben – unabhängig von Alter oder Gesangserfahrung. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Singen, das Erleben von Gemeinschaft und die positiven Auswirkungen der Musik auf Körper, Geist und Seele. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Die Selbsthilfegruppe freut sich sowohl über bekannte Gesichter als auch über neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wer gerne singt oder die Gemeinschaft in entspannter Atmosphäre erleben möchte, ist herzlich willkommen.




Podiumsdiskussion: Tabu-Thema Sterben – Wenn die Seele Halt braucht

Sterben, Abschied und Trauer gehören zum Leben – und dennoch fällt es vielen Menschen schwer, darüber zu sprechen. Was geschieht, wenn Menschen mit dem Tod konfrontiert werden? Welche seelischen Belastungen können entstehen und was hilft in schweren Momenten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Podiumsdiskussion „Tabu-Thema: Sterben – Wenn die Seele Halt braucht“ am Montag, 19. Oktober 2026, in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen.

Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit lädt das Umweltzentrum Westfalen als Mitglied des Aktionsbündnisses dazu ein, gemeinsam einen offenen Blick auf ein Thema zu werfen, das häufig aus dem Alltag verdrängt wird. Von 18 bis 21 Uhr berichten Mitarbeitende aus der Notfallseelsorge und der Hospizarbeit von ihren Erfahrungen in der Begleitung von Menschen in schweren Lebenssituationen.

Dabei geht es nicht nur um den Umgang mit dem Tod selbst. Die Gesprächsrunde nimmt auch die Trauer und die damit verbundenen seelischen Belastungen in den Blick. Gemeinsam soll darüber gesprochen werden, was Menschen in Situationen des Abschieds brauchen und welche Rolle Unterstützung, Mitgefühl und menschliche Nähe dabei spielen können.

Auf dem Podium nehmen Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrums Westfalen und Notfallseelsorger, und Sebastian Roth, Hospizleitung des Hospizes am Wallgang in Lünen, Platz. Sie bringen unterschiedliche Erfahrungen aus der Begleitung von Menschen in schwierigen und belastenden Situationen mit und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Die Veranstaltung möchte dazu beitragen, Berührungsängste abzubauen und einen offenen Austausch über Sterben, Tod und Trauer zu ermöglichen. Denn auch wenn der Tod häufig ein Tabuthema ist, gehört die Auseinandersetzung damit zum Leben – und kann helfen, Betroffene und Angehörige in schweren Zeiten besser zu verstehen und zu unterstützen.

Die Podiumsdiskussion findet am Montag, 19. Oktober 2026, von 18 bis 21 Uhr in der Ökologiestation des Kreises Unna, Dr.-Detlef-Timpe-Weg 1, 59192 Bergkamen, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 15. Oktober, beim Umweltzentrum Westfalen erforderlich. Ansprechpartnerin ist Sandrine Seth, Telefon 02389 980911, E-Mail: sandrine.seth@uwz-westfalen.de.




Pflege- und Wohnberatung im Bergkamener Rathaus: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 15. Oktober in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.

Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Rathaus, Rathausplatz 1, Raum 600 in Bergkamen zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden.

In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Oktoberfest beim städtischen Kaffeeklatsch

Bei bestem Spätsommerwetter und guter Laune fanden sich erneut rund 100 Seniorinnen und Senioren im St. Elisabeth-Haus an der Parkstraße zusammen.  Die 51. Ausgabe des städtischen Kaffeeklatsches stand hierbei ganz im Zeichen des Oktoberfestes. Inmitten bayerischer Karomuster feierten die Teilnehmenden einen geselligen Nachmittag. Auch die Helferinnen und Helfer waren passend gekleidet und bedienten die Feiernden in Lederhose, Dirndl oder Dirndlschürzen.

Für die passende musikalische Begleitung sorgte das Duo „Andy & Lucia“ mit schwungvollen Melodien, die zum Mitschunkeln einluden. So blieb kaum jemand ruhig sitzen und die zuvor aufgenommenen Kalorien des schmackhaften Kuchenbuffets wurden gleich wieder in Bewegung umgesetzt. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle einmal mehr den fleißigen Kuchenspenderinnen und -spendern, die das leckere Kuchenbuffet möglich machten!

Die nächste Gelegenheit für einen geselligen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und guter Musik bietet sich bereits am Sonntag, den 8. November. Dann lädt der städtische Kaffeeklatsch wieder in das St. Elisabeth-Haus, Parkstraße 2a, ein. Wie gewohnt beginnt die Veranstaltung um 14.30 Uhr und endet gegen 17.00 Uhr.

Wichtig für alle Anreisenden, der Zugang zur Veranstaltung wird trotz Baustelle weiterhin barrierearm möglich sein.

Die Teilnahme am Kaffeeklatsch ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Telefonisch unter 02307 / 965 – 350. Eine Absage ist unter der Nummer, auch am Sonntag noch möglich.




Alle Absolventen haben einen Job: Pflegeschule der Diakonie Ruhr-Hellweg verabschiedet Pflegefachassistenzkurs

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Die Absolventinnen und Absolventen: Karim Alnabhan, Leonard Börner, Maimouna Diallo, Agnieszka Barbara Dylag, Véronique Garlt, Dennis Goebel, Alina Krasova, Natali Kremer, Beate Magdalene Lenninghaus, Verena Marina Manthey, Ave Mary Gislaine Mushime, Antonina Nazarova, Johanna Päsler und Samantha Szyc. Foto: (drh)

Die Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg in Bergkamen hat ihren aktuellen Pflegefachassistenzkurs erfolgreich verabschiedet. Nach bestandenen Prüfungen starten die Absolventinnen und Absolventen nun in das Berufsleben. Besonders erfreulich: Alle haben bereits eine Anstellung in stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen der Region gefunden. Viele werden von ihren Ausbildungsträgern übernommen.

Die Abschlussfeier fand nun in der Friedenskirche in Bergkamen statt. Gemeinsam mit Angehörigen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ausbildungseinrichtungen wurden die Absolventinnen und Absolventen feierlich geehrt.

Zu Beginn der Veranstaltung gestaltete Pfarrer Bernd Ruhbach eine Andacht. Anschließend richteten Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer und Kursleiterin Isabel Hennenberg persönliche Worte an die Examinierten. Grußworte sprachen zudem Christine Busch, Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen, sowie Pfarrer Matthias Schlegel, stellvertretender Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Unna. Sie gratulierten den Absolventinnen und Absolventen und wünschten ihnen einen gelungenen Start in ihre berufliche Zukunft.

Mit den Worten „Nun können Sie Ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten in die Pflegepraxis umsetzen. Hierbei wünschen wir Ihnen gutes Gelingen, viel Freude, Begeisterung und Gottes Segen“ verabschiedete das Team der Pflegeschule die neuen Fachkräfte.

Als Erinnerung an die Ausbildungszeit erhielten die Absolventinnen und Absolventen einen symbolischen „Koffer für ihre Reise in die berufliche Zukunft“. Darin befand sich unter anderem ein Schlüsselanhänger mit einem eingravierten Segenswunsch. Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer verband damit die Hoffnung, dass die ehemaligen Schülerinnen und Schüler sich auch in Zukunft an den Beginn ihres beruflichen Weges und die Menschen erinnern, die sie während ihrer Ausbildung begleitet haben.

Zum Abschluss bedankten sich die Examinierten mit persönlichen Worten bei ihren Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern für die gemeinsame Ausbildungszeit.

Bereits am 1. Oktober hat an der Pflegeschule in Bergkamen der nächste Pflegefachassistenzkurs seine Ausbildung begonnen.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 8. Oktober in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.
Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Gemeindebüro an der Christuskirche, Rünther Str. 42 in Bergkamen-Rünthe zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden.

In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September verbessert

Im Kreis Unna gab es im September 16.651 arbeitslose Menschen und damit 438 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zu September 2025 stieg die Arbeitslosigkeit um 505 Personen (+3,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent und lag damit um 0,3 Punkte über Vorjahresniveau.

„Nachdem der August noch von einer deutlich steigenden Arbeitslosigkeit geprägt war, konnte sich die Lage in den letzten vier Wochen wieder verbessern – in der Folge verzeichnet der Kreis Unna aktuell 438 arbeitslose Menschen weniger. Damit hat die Herbstbelebung in diesem Jahr früh eingesetzt“, beschreibt Agenturchefin Sandra Pawlas die derzeitige Lage. Pawlas weiter: „Gewinner waren in diesem Monat insbesondere junge Menschen, viele von ihnen nahmen eine Ausbildung auf oder entschieden sich für einen weiteren Schulbesuch. Da dies auch in den kommenden Wochen noch möglich ist, rechne ich mit einer Verstetigung der Herbstbelebung und weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen im Oktober.“ Ergänzend weist die Arbeitsmarktexpertin auf positive Tendenzen auf Stellenseite hin: „Die verfügbaren offenen Stellen und damit Jobchancen für die Menschen im Kreis Unna haben sich im letzten Monat um 72 erhöht. Und da sich die Konjunkturaussichten verbessert haben, gehe ich davon aus, dass die regionalen Betriebe zum Jahresende wieder vermehrt Mitarbeitende einstellen werden.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Alle zehn Kommunen im Kreis Unna konnten Arbeitslosigkeit im September abbauen. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Unna aus (-5,1 Prozent bzw. 111 auf 2.074), danach folgte Fröndenberg (-3,7 Prozent bzw. 24 auf 630), Schwerte (-3,6 Prozent bzw. 66 auf 1.769), Bönen (-3,1 Prozent bzw. 23 auf 724), Holzwickede (-2,9 Prozent bzw. 16 auf 529), Selm (-2,8 Prozent bzw. 26 auf 889), Werne (-2,4 Prozent bzw. 21 auf 869), Bergkamen (-2,2 Prozent bzw. 53 auf 2.410), Kamen (-1,5 bzw. 29 auf 1.916) und Lünen (-1,4 Prozent bzw. 69 auf 4.841).




Zwischen Likes und Vorurteilen: Wie soziale Medien über psychische Gesundheit sprechen

Ein persönlicher Erfahrungsbericht auf Instagram, ein Aufklärungsvideo bei TikTok oder ein Beitrag über Depressionen und Angststörungen: Soziale Medien sind längst zu einem wichtigen Ort geworden, an dem über psychische Gesundheit gesprochen wird. Doch zwischen Aufklärung und Unterstützung finden sich dort auch Klischees, Vorurteile und vereinfachende Darstellungen. Mit dem Online-Vortrag „Zwischen Likes und Vorurteilen – Psychische Gesundheit in Social Media“ möchte das Umweltzentrum Westfalen am Dienstag, 13. Oktober 2026, von 19 bis 21 Uhr genauer hinschauen.

Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit geht es darum, welchen Einfluss soziale Medien darauf haben können, wie wir psychische Erkrankungen und seelische Krisen wahrnehmen. Persönliche Geschichten können Mut machen, Verständnis schaffen und dazu beitragen, dass psychische Gesundheit weniger tabuisiert wird. Gleichzeitig können stereotype Darstellungen oder vorschnelle Zuschreibungen bestehende Vorurteile verstärken.

Der Online-Vortrag lädt dazu ein, diese unterschiedlichen Seiten sozialer Medien zu betrachten und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie ein respektvoller und unterstützender Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit im digitalen Raum gelingen kann.

Das Umweltzentrum Westfalen beteiligt sich als Mitglied des Aktionsbündnisses an der Woche der Seelischen Gesundheit und möchte mit dem Angebot einen Raum für Austausch und Reflexion schaffen. Denn die Art und Weise, wie über psychische Erkrankungen gesprochen wird, kann beeinflussen, wie Betroffene wahrgenommen werden – und auch, ob Menschen sich trauen, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und Unterstützung zu suchen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 13. Oktober 2026, online statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 7. Oktober, beim Umweltzentrum Westfalen möglich. Ansprechpartnerin ist Sandrine Seth, telefonisch unter 02389 980911 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de. Die Veranstaltung wird vom Umweltzentrum Westfalen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Bildungswerk Ostalbkreis e. V. angeboten.




Wenn Komplimente stärker machen: 16 Rünther Mädchen erleben besonderen Trainingstag

Fotos: SuS Rünthe

Selbstvertrauen, Zusammenhalt und der Umgang mit verletzenden Worten: Beim SuS Rünthe ging es für 16 Mädchen diesmal um weit mehr als Fußball.

Ein persönlicher Brief voller Komplimente von den eigenen Mitspielerinnen – für Anne war das einer der schönsten Momente eines ganz besonderen Samstags. Gemeinsam mit 15 weiteren Mädchen der D-Jugend des SuS Rünthe nahm sie am 26. September an einem rund fünfstündigen Teamtraining von Peter und Lena Gehle von SMART Family teil.

Unter dem Motto „Stark für mich. Stark für dich. Stark als Team.“ beschäftigten sich die zehn- bis zwölfjährigen Mädchen mit Themen, die sie nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch in der Schule und im Alltag begleiten. Gerade in diesem Alter verändert sich vieles: Der Wechsel auf die weiterführende Schule, neue Freundschaften, die eigene Entwicklung und die Frage, wie man innerhalb einer Gruppe wahrgenommen wird. Umso wichtiger ist es, die eigenen Stärken zu kennen, Grenzen setzen zu können und zu lernen, mit Enttäuschungen und negativen Bemerkungen umzugehen.

Warum ein Kompliment manchmal mehr bewirkt als ein Tor

In kleinen Gruppen, mit spielerischen Übungen und viel Austausch lernten die Mädchen, sich selbst und ihre Mitspielerinnen bewusster wahrzunehmen. Besonders gefreut hat sich Anne über die Komplimente, die sie von den anderen Mädchen erhalten hatte. Auch Komplimente anzunehmen, war für sie eine wichtige Erfahrung. Ihre Erkenntnis aus dem Tag: Man sollte sich auf das konzentrieren, was man gut kann, und nicht immer nur auf das Negative. Auch der respektvolle Umgang miteinander blieb ihr besonders im Gedächtnis. Niemanden beleidigen, andere wertschätzen und füreinander einstehen – Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, im Alltag aber manchmal gar nicht so einfach sind. Und dann war da noch die Übung mit dem „Kackhaufen“, die bei den Mädchen für einige Lacher sorgte. Dahinter steckte eine wichtige Botschaft: Verletzende Worte müssen nicht immer an einem haften bleiben. Man kann lernen, sie auch einmal abprallen zu lassen. Eine Erkenntnis, die gerade im Schulalltag und im Umgang mit Gleichaltrigen wertvoll sein kann.

Ein Fußballverein, der Kindern mehr mitgeben möchte

Für den SuS Rünthe ist der Trainingstag Teil seines Projekts „Trainer–Eltern–Kind“, mit dem der Verein Kinder, Eltern und Trainer gemeinsam für ein respektvolles Miteinander sensibilisieren möchte.

Dabei geht es nicht nur um Gewaltprävention und Regeln, sondern zunehmend auch darum, Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.

„Wir haben unsere Kinder viele Stunden in der Woche auf dem Sportplatz. Diese Zeit möchten wir nicht nur nutzen, um ihnen das Fußballspielen beizubringen. Wenn wir ihnen auch Selbstvertrauen, Respekt und den Umgang mit schwierigen Situationen mitgeben können, haben wir etwas erreicht, das weit über den nächsten Spieltag hinausgeht“, erklärt Vereinsvorsitzender Dietmar Wurst.

Peter und Lena Gehle von SMART Family brachten dafür ihre Erfahrungen aus den Bereichen Resilienz, Selbstbehauptung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung ein.

Am Ende des Tages nahm jedes Mädchen eine persönliche Stärkenanalyse mit nach Hause. Für die Mannschaft entstand außerdem ein gemeinsames Werteplakat, das künftig in der Kabine hängen soll.

Fünf Stunden voller Konzentration, gemeinsamer Übungen, Freude und vieler positiver Worte gingen damit zu Ende.

Und vielleicht ist es gerade dieser Brief voller Komplimente, den Anne noch einmal hervorholen wird, wenn sie irgendwann an sich selbst zweifelt.

Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um ein Kind stark zu machen. Manchmal reicht es schon, wenn andere ihm zeigen, was alles in ihm steckt.




Jubilarfeier der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen: Heiner Hollin seit 75 Jahren aktives Mitglied

Am Samstag fand die Jubilarfeier der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen im Restaurant ‘‘Olympia“ in Weddinghofen statt.

Geehrt wurden 26 Jubilare.

  • 1 Kollege für 25- jähriges
  • 13 Kollegen für 40- jähriges
  • 8 Kollegen für 50- jähriges
  • 2 Kollegen für 60- jähriges
  • 1 Kollege für 70- jähriges
  • und 1 Kollege für 75- jähriges

Folgende Kollegen nahmen persönlich an dieser Jubilarfeier teil:

Klaus Petrat (50), Klaus Weiß (50), Uwe Müller (50), Bernhard Geßner(60), Manfred Mark (70), Heiner Hollin (75), Wenzel Peter (50), Bernd Rogge (40), Erwin Andreas (40), Klaus- Dieter Bittrich (40), Martin Föst (40), Martin Kallenbach (40), Mehmet Aladag (40), Mustafa Kaya (40), Recep Kelez (40), Thorsten Zawisza (40), Bodo Meyer(50).

Die Lebenspartner der Jubilare waren ebenfalls zugegen.

Die Ehrung nahmen der Vorsitzende der Ortsgruppe Mario Unger, Bürgermeister Thomas Heinzel und die Landtagsabgeordnete der SPD im Landtag von NRW Silvia Gosewinkel vor. Alle drei dankten den Jubilaren für ihre langjährige Treue zur Gewerkschaft. Insgesamt kamen doch auch 1210 Jahre zusammen.

Ehrung von Heiner Hollin

Es fiel auf, dass die meisten Jubilare länger mit der IGBCE ‘‘ verheiratet“ sind, als mit ihren Ehefrauen, was für viel Spaß sorgte. Herausragende Jubilare waren Heiner Hollin, der für 75- jähriges Gewerkschaftsjubiläum geehrt wurde, und Manfred Mark, der für 70- jähriges Gewerkschaftsjubiläum gehrt wurde.

Ehrung von Manfred Mark

Gelobt wurde auch die Solidarität unter den Gewerkschaftern, ohne die viele Errungenschaften nicht erreicht worden wären. Man denke nur an den sozialverträglichen Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlen Bergbau. Gewerkschaften seien wichtig, sicherten sie doch Arbeitsplätze und verbessern die Arbeits- und Lebensbedingungen der arbeitenden Menschen“, erklärte Vorsitzende Mario Unger. Darin waren sich alle einig.

Anschließend stärkte man sich mit einem Glas Bier und einem warmen Büffet und ließ bei guten Gesprächen die Jubilarfeier ausklingen.

 

 




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag im Martin-Luther-Haus wieder geöffnet

ie Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 26. September,  in den hinteren Räumen des Martin-Luther-Hauses, Goekenheide 5, in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen. Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.