Alle Absolventen haben einen Job: Pflegeschule der Diakonie Ruhr-Hellweg verabschiedet Pflegefachassistenzkurs

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung! Die Absolventinnen und Absolventen: Karim Alnabhan, Leonard Börner, Maimouna Diallo, Agnieszka Barbara Dylag, Véronique Garlt, Dennis Goebel, Alina Krasova, Natali Kremer, Beate Magdalene Lenninghaus, Verena Marina Manthey, Ave Mary Gislaine Mushime, Antonina Nazarova, Johanna Päsler und Samantha Szyc. Foto: (drh)

Die Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg in Bergkamen hat ihren aktuellen Pflegefachassistenzkurs erfolgreich verabschiedet. Nach bestandenen Prüfungen starten die Absolventinnen und Absolventen nun in das Berufsleben. Besonders erfreulich: Alle haben bereits eine Anstellung in stationären oder ambulanten Pflegeeinrichtungen der Region gefunden. Viele werden von ihren Ausbildungsträgern übernommen.

Die Abschlussfeier fand nun in der Friedenskirche in Bergkamen statt. Gemeinsam mit Angehörigen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Ausbildungseinrichtungen wurden die Absolventinnen und Absolventen feierlich geehrt.

Zu Beginn der Veranstaltung gestaltete Pfarrer Bernd Ruhbach eine Andacht. Anschließend richteten Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer und Kursleiterin Isabel Hennenberg persönliche Worte an die Examinierten. Grußworte sprachen zudem Christine Busch, Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen, sowie Pfarrer Matthias Schlegel, stellvertretender Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Unna. Sie gratulierten den Absolventinnen und Absolventen und wünschten ihnen einen gelungenen Start in ihre berufliche Zukunft.

Mit den Worten „Nun können Sie Ihre neuen Kenntnisse und Fähigkeiten in die Pflegepraxis umsetzen. Hierbei wünschen wir Ihnen gutes Gelingen, viel Freude, Begeisterung und Gottes Segen“ verabschiedete das Team der Pflegeschule die neuen Fachkräfte.

Als Erinnerung an die Ausbildungszeit erhielten die Absolventinnen und Absolventen einen symbolischen „Koffer für ihre Reise in die berufliche Zukunft“. Darin befand sich unter anderem ein Schlüsselanhänger mit einem eingravierten Segenswunsch. Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer verband damit die Hoffnung, dass die ehemaligen Schülerinnen und Schüler sich auch in Zukunft an den Beginn ihres beruflichen Weges und die Menschen erinnern, die sie während ihrer Ausbildung begleitet haben.

Zum Abschluss bedankten sich die Examinierten mit persönlichen Worten bei ihren Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern für die gemeinsame Ausbildungszeit.

Bereits am 1. Oktober hat an der Pflegeschule in Bergkamen der nächste Pflegefachassistenzkurs seine Ausbildung begonnen.




Pflege- und Wohnberatung in Bergkamen-Rünthe: Kostenfrei und neutral

Elke Möller. Foto: Max Rolke / Kreis Unna

Mit Eintritt eines Pflegefalles stehen Betroffene und Angehörige vor vielen Fragen. Hilfe gibt es vor Ort in den Sprechstunden der Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna. In Bergkamen-Rünthe findet die nächste Sprechstunde der Pflege- und Wohnberatung am Donnerstag, 8. Oktober in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt.
Die Pflegeberaterin Elke Möller ist im Gemeindebüro an der Christuskirche, Rünther Str. 42 in Bergkamen-Rünthe zu erreichen und bietet eine individuelle und kostenfreie Beratung an. Ein Beratungstermin sollte vorher vereinbart werden.

In der Beratung geht es um alle Fragen rund um das Thema Pflege, wie zum Beispiel zu den verschiedenen Leistungen der Pflegeversicherung oder der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Ebenfalls informiert die Beraterin über ortsnahe Betreuungs- und Pflegeangebote und deren Finanzierung. Informationen gibt es auch zu Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. Die Beratung ist kostenlos und unabhängig.

Terminvereinbarung
Um eine vorherige Terminvereinbarung unter Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei) wird gebeten. Wer den Termin nicht wahrnehmen kann, erreicht die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna im Severinshaus, Nordenmauer 18 in Kamen, unter Fon 0 23 07 2 89 90 60 oder Fon 08 00 27 20 02 00 (kostenfrei).
Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff Pflege- und Wohnberatung). PK | PKU




Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im September verbessert

Im Kreis Unna gab es im September 16.651 arbeitslose Menschen und damit 438 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zu September 2025 stieg die Arbeitslosigkeit um 505 Personen (+3,1 Prozent). Die Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,2 Punkte auf 7,7 Prozent und lag damit um 0,3 Punkte über Vorjahresniveau.

„Nachdem der August noch von einer deutlich steigenden Arbeitslosigkeit geprägt war, konnte sich die Lage in den letzten vier Wochen wieder verbessern – in der Folge verzeichnet der Kreis Unna aktuell 438 arbeitslose Menschen weniger. Damit hat die Herbstbelebung in diesem Jahr früh eingesetzt“, beschreibt Agenturchefin Sandra Pawlas die derzeitige Lage. Pawlas weiter: „Gewinner waren in diesem Monat insbesondere junge Menschen, viele von ihnen nahmen eine Ausbildung auf oder entschieden sich für einen weiteren Schulbesuch. Da dies auch in den kommenden Wochen noch möglich ist, rechne ich mit einer Verstetigung der Herbstbelebung und weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen im Oktober.“ Ergänzend weist die Arbeitsmarktexpertin auf positive Tendenzen auf Stellenseite hin: „Die verfügbaren offenen Stellen und damit Jobchancen für die Menschen im Kreis Unna haben sich im letzten Monat um 72 erhöht. Und da sich die Konjunkturaussichten verbessert haben, gehe ich davon aus, dass die regionalen Betriebe zum Jahresende wieder vermehrt Mitarbeitende einstellen werden.“

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Alle zehn Kommunen im Kreis Unna konnten Arbeitslosigkeit im September abbauen. Am deutlichsten fiel der Rückgang in Unna aus (-5,1 Prozent bzw. 111 auf 2.074), danach folgte Fröndenberg (-3,7 Prozent bzw. 24 auf 630), Schwerte (-3,6 Prozent bzw. 66 auf 1.769), Bönen (-3,1 Prozent bzw. 23 auf 724), Holzwickede (-2,9 Prozent bzw. 16 auf 529), Selm (-2,8 Prozent bzw. 26 auf 889), Werne (-2,4 Prozent bzw. 21 auf 869), Bergkamen (-2,2 Prozent bzw. 53 auf 2.410), Kamen (-1,5 bzw. 29 auf 1.916) und Lünen (-1,4 Prozent bzw. 69 auf 4.841).




Zwischen Likes und Vorurteilen: Wie soziale Medien über psychische Gesundheit sprechen

Ein persönlicher Erfahrungsbericht auf Instagram, ein Aufklärungsvideo bei TikTok oder ein Beitrag über Depressionen und Angststörungen: Soziale Medien sind längst zu einem wichtigen Ort geworden, an dem über psychische Gesundheit gesprochen wird. Doch zwischen Aufklärung und Unterstützung finden sich dort auch Klischees, Vorurteile und vereinfachende Darstellungen. Mit dem Online-Vortrag „Zwischen Likes und Vorurteilen – Psychische Gesundheit in Social Media“ möchte das Umweltzentrum Westfalen am Dienstag, 13. Oktober 2026, von 19 bis 21 Uhr genauer hinschauen.

Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit geht es darum, welchen Einfluss soziale Medien darauf haben können, wie wir psychische Erkrankungen und seelische Krisen wahrnehmen. Persönliche Geschichten können Mut machen, Verständnis schaffen und dazu beitragen, dass psychische Gesundheit weniger tabuisiert wird. Gleichzeitig können stereotype Darstellungen oder vorschnelle Zuschreibungen bestehende Vorurteile verstärken.

Der Online-Vortrag lädt dazu ein, diese unterschiedlichen Seiten sozialer Medien zu betrachten und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen. Dabei steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie ein respektvoller und unterstützender Umgang mit dem Thema psychische Gesundheit im digitalen Raum gelingen kann.

Das Umweltzentrum Westfalen beteiligt sich als Mitglied des Aktionsbündnisses an der Woche der Seelischen Gesundheit und möchte mit dem Angebot einen Raum für Austausch und Reflexion schaffen. Denn die Art und Weise, wie über psychische Erkrankungen gesprochen wird, kann beeinflussen, wie Betroffene wahrgenommen werden – und auch, ob Menschen sich trauen, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen und Unterstützung zu suchen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 13. Oktober 2026, online statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis zum 7. Oktober, beim Umweltzentrum Westfalen möglich. Ansprechpartnerin ist Sandrine Seth, telefonisch unter 02389 980911 oder per E-Mail an sandrine.seth@uwz-westfalen.de. Die Veranstaltung wird vom Umweltzentrum Westfalen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Bildungswerk Ostalbkreis e. V. angeboten.




Wenn Komplimente stärker machen: 16 Rünther Mädchen erleben besonderen Trainingstag

Fotos: SuS Rünthe

Selbstvertrauen, Zusammenhalt und der Umgang mit verletzenden Worten: Beim SuS Rünthe ging es für 16 Mädchen diesmal um weit mehr als Fußball.

Ein persönlicher Brief voller Komplimente von den eigenen Mitspielerinnen – für Anne war das einer der schönsten Momente eines ganz besonderen Samstags. Gemeinsam mit 15 weiteren Mädchen der D-Jugend des SuS Rünthe nahm sie am 26. September an einem rund fünfstündigen Teamtraining von Peter und Lena Gehle von SMART Family teil.

Unter dem Motto „Stark für mich. Stark für dich. Stark als Team.“ beschäftigten sich die zehn- bis zwölfjährigen Mädchen mit Themen, die sie nicht nur auf dem Fußballplatz, sondern auch in der Schule und im Alltag begleiten. Gerade in diesem Alter verändert sich vieles: Der Wechsel auf die weiterführende Schule, neue Freundschaften, die eigene Entwicklung und die Frage, wie man innerhalb einer Gruppe wahrgenommen wird. Umso wichtiger ist es, die eigenen Stärken zu kennen, Grenzen setzen zu können und zu lernen, mit Enttäuschungen und negativen Bemerkungen umzugehen.

Warum ein Kompliment manchmal mehr bewirkt als ein Tor

In kleinen Gruppen, mit spielerischen Übungen und viel Austausch lernten die Mädchen, sich selbst und ihre Mitspielerinnen bewusster wahrzunehmen. Besonders gefreut hat sich Anne über die Komplimente, die sie von den anderen Mädchen erhalten hatte. Auch Komplimente anzunehmen, war für sie eine wichtige Erfahrung. Ihre Erkenntnis aus dem Tag: Man sollte sich auf das konzentrieren, was man gut kann, und nicht immer nur auf das Negative. Auch der respektvolle Umgang miteinander blieb ihr besonders im Gedächtnis. Niemanden beleidigen, andere wertschätzen und füreinander einstehen – Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, im Alltag aber manchmal gar nicht so einfach sind. Und dann war da noch die Übung mit dem „Kackhaufen“, die bei den Mädchen für einige Lacher sorgte. Dahinter steckte eine wichtige Botschaft: Verletzende Worte müssen nicht immer an einem haften bleiben. Man kann lernen, sie auch einmal abprallen zu lassen. Eine Erkenntnis, die gerade im Schulalltag und im Umgang mit Gleichaltrigen wertvoll sein kann.

Ein Fußballverein, der Kindern mehr mitgeben möchte

Für den SuS Rünthe ist der Trainingstag Teil seines Projekts „Trainer–Eltern–Kind“, mit dem der Verein Kinder, Eltern und Trainer gemeinsam für ein respektvolles Miteinander sensibilisieren möchte.

Dabei geht es nicht nur um Gewaltprävention und Regeln, sondern zunehmend auch darum, Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken.

„Wir haben unsere Kinder viele Stunden in der Woche auf dem Sportplatz. Diese Zeit möchten wir nicht nur nutzen, um ihnen das Fußballspielen beizubringen. Wenn wir ihnen auch Selbstvertrauen, Respekt und den Umgang mit schwierigen Situationen mitgeben können, haben wir etwas erreicht, das weit über den nächsten Spieltag hinausgeht“, erklärt Vereinsvorsitzender Dietmar Wurst.

Peter und Lena Gehle von SMART Family brachten dafür ihre Erfahrungen aus den Bereichen Resilienz, Selbstbehauptung, Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung ein.

Am Ende des Tages nahm jedes Mädchen eine persönliche Stärkenanalyse mit nach Hause. Für die Mannschaft entstand außerdem ein gemeinsames Werteplakat, das künftig in der Kabine hängen soll.

Fünf Stunden voller Konzentration, gemeinsamer Übungen, Freude und vieler positiver Worte gingen damit zu Ende.

Und vielleicht ist es gerade dieser Brief voller Komplimente, den Anne noch einmal hervorholen wird, wenn sie irgendwann an sich selbst zweifelt.

Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um ein Kind stark zu machen. Manchmal reicht es schon, wenn andere ihm zeigen, was alles in ihm steckt.




Jubilarfeier der IG BCE-Ortsgruppe Weddinghofen: Heiner Hollin seit 75 Jahren aktives Mitglied

Am Samstag fand die Jubilarfeier der IG BCE Ortsgruppe Weddinghofen im Restaurant ‘‘Olympia“ in Weddinghofen statt.

Geehrt wurden 26 Jubilare.

  • 1 Kollege für 25- jähriges
  • 13 Kollegen für 40- jähriges
  • 8 Kollegen für 50- jähriges
  • 2 Kollegen für 60- jähriges
  • 1 Kollege für 70- jähriges
  • und 1 Kollege für 75- jähriges

Folgende Kollegen nahmen persönlich an dieser Jubilarfeier teil:

Klaus Petrat (50), Klaus Weiß (50), Uwe Müller (50), Bernhard Geßner(60), Manfred Mark (70), Heiner Hollin (75), Wenzel Peter (50), Bernd Rogge (40), Erwin Andreas (40), Klaus- Dieter Bittrich (40), Martin Föst (40), Martin Kallenbach (40), Mehmet Aladag (40), Mustafa Kaya (40), Recep Kelez (40), Thorsten Zawisza (40), Bodo Meyer(50).

Die Lebenspartner der Jubilare waren ebenfalls zugegen.

Die Ehrung nahmen der Vorsitzende der Ortsgruppe Mario Unger, Bürgermeister Thomas Heinzel und die Landtagsabgeordnete der SPD im Landtag von NRW Silvia Gosewinkel vor. Alle drei dankten den Jubilaren für ihre langjährige Treue zur Gewerkschaft. Insgesamt kamen doch auch 1210 Jahre zusammen.

Ehrung von Heiner Hollin

Es fiel auf, dass die meisten Jubilare länger mit der IGBCE ‘‘ verheiratet“ sind, als mit ihren Ehefrauen, was für viel Spaß sorgte. Herausragende Jubilare waren Heiner Hollin, der für 75- jähriges Gewerkschaftsjubiläum geehrt wurde, und Manfred Mark, der für 70- jähriges Gewerkschaftsjubiläum gehrt wurde.

Ehrung von Manfred Mark

Gelobt wurde auch die Solidarität unter den Gewerkschaftern, ohne die viele Errungenschaften nicht erreicht worden wären. Man denke nur an den sozialverträglichen Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlen Bergbau. Gewerkschaften seien wichtig, sicherten sie doch Arbeitsplätze und verbessern die Arbeits- und Lebensbedingungen der arbeitenden Menschen“, erklärte Vorsitzende Mario Unger. Darin waren sich alle einig.

Anschließend stärkte man sich mit einem Glas Bier und einem warmen Büffet und ließ bei guten Gesprächen die Jubilarfeier ausklingen.

 

 




Spielzeugbörse „Kinderkram“ ist am Samstag im Martin-Luther-Haus wieder geöffnet

ie Spielzeugbörse „Kinderkram“ der ev. Friedenskirchengemeinde ist am Samstag, 26. September,  in den hinteren Räumen des Martin-Luther-Hauses, Goekenheide 5, in Weddinghofen, wieder von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

„Kinderkram“ wird dieses Angebot genannt, weil hier Kinder und Erwachsene aus momentan sozial schwachen Familien kostenfrei nach Büchern und Geschenken kramen und stöbern dürfen. Selbstverständlich kann in dieser Zeit auch neues oder sehr gut erhaltenes Spielzeug abgegeben werden. Hier sind die Organisatoren dringend auf IHRE Spenden angewiesen. Bitten Sie ihre Kinder doch einmal, die Zimmer oder Dachböden zu durchforsten. Sicher gibt es dort einige nie gelesene Bücher oder Spielzeuggeschenke, aus denen sie herausgewachsen sind.

Die Organisatoren freuen sich uns über jede Spende.




Bergkamen is(s)t vielfältig – Gemeinsam essen, teilen und ins Gespräch kommen

Am 2. Oktober 2026 ab 16:00 Uhr lädt „Bergkamen is(s)t vielfältig“ zum interkulturellen Dinner in den Hof des Pestalozzi-Hauses ein. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Austausch und das gemeinsame Essen. An einer langen Tafel kommen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Generationen zusammen, lernen sich kennen, teilen Zeit, Geschichten und vor allem mitgebrachtes Essen miteinander.

Wichtig: Das Essen wird von den Besucherinnen und Besuchern selbst mitgebracht und gemeinsam mit anderen geteilt. Bitte eigenes Geschirr und Besteck mitbringen.

Gerahmt wird der Abend auch von musikalischen und künstlerischen Beiträgen aus der Bergkamener Bevölkerung. Gemeinsam wollen wir die kulturelle Vielfalt Bergkamens sichtbar machen und einen offenen Raum für Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen schaffen.

„Kommt vorbei, bringt etwas zu essen und vor allem Zeit und Offenheit mit – und macht Bergkamen gemeinsam vielfältig!“ lädt Martin de Crignis vom Kulturreferat ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation zwischen dem Integrationsmanagement, Bergkamen for All und dem Kulturreferat statt.

 

Veranstaltung: Bergkamen is(s)t vielfältig – Interkulturelles Dinner
Datum: Freitag, 2. Oktober 2026
Beginn: ab 16:00 Uhr
Ort: Hof des Pestalozzi-Hauses, Pestalozzistraße 6, 59192 Bergkamen
Veranstalter/Kooperation: Integrationsmanagement der Stadt Bergkamen, Bergkamen for All und Kulturreferat Bergkamen




Familienberatung zieht nach 33 Jahren um

Seit 1993 ist die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Städte Bergkamen und Kamen in der Zentrumstraße 22 am Wasserpark zu finden. Mehr als drei Jahrzehnte nahmen Familien dort eine Vielzahl unterschiedlichster Beratungs- und Unterstützungsangebote wahr. Nun endet diese Ära. Ein Umzug steht an. Ab dem 05.10.2026 werden die Bergkamener Räumlichkeiten der Beratungsstelle in der Präsidentenstraße 52 zu finden sein.

Beratungsstellenleiterin Silvia Brand freut sich sehr darauf, ratsuchende Bürger und Bürgerinnen aus Bergkamen und Kamen bald in den frisch renovierten Räumlichkeiten in der Präsidentenstraße empfangen zu können: „Wir sind voller Vorfreude, die neuen Räumlichkeiten bald einrichten und mit Leben füllen zu dürfen.“ Neben der Beratungsstelle sind in dort das Schwerter Netz für Jugend und Familie, der Verein Familiäre Kinder-Tagesbetreuung sowie die CompetenzWerkstatt Beruf zu finden.

Vor dem Umzug gibt es allerdings noch so einiges zu tun. Deshalb wird die Beratungsstelle vom 28.09.2026 bis zum 02.10.2026 geschlossen sein. In dieser Zeit sind die Mitarbeiter*innen weder telefonisch noch per e-mail zu erreichen. Ab dem 05.10.2026 werden Ratsuchende in den neuen Räumlichkeiten in der Präsidentenstraße empfangen. Dann sind die Mitarbeiter*innen auch wieder unter der Telefonnummer 02307-68678 sowie per mail (beratungsstelle@helimail.de) erreichbar.

Auch in den Kamener Räumlichkeiten der Beratungsstelle am Rathausplatz 4 werden vom 28.09.2026 bis zum 02.10.2026 keinerlei Angebote stattfinden. Hier wird der Betrieb ebenfalls am 05.10.2026 wiederaufgenommen.

Infos in Kürze: Neue Adresse ab dem 05.10.2026: Präsidentenstraße 52; 59192 Bergkamen.  Vom 28.09.2026 bis zum 02.10.2026 ist die Beratungsstelle geschlossen und weder telefonisch noch per mail zu erreichen.

 




Zum Weltkindertag: Kinder für eine nachhaltige Zukunft stärken

Kinder sind nicht nur die Zukunft – sie gestalten unsere Gesellschaft schon heute mit. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September rückt das Umweltzentrum Westfalen deshalb die Bedeutung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in den Mittelpunkt. Denn wer Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, ihre Umwelt zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und eigene Ideen zu entwickeln, schafft wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Zukunft.

Bildung für nachhaltige Entwicklung geht dabei weit über die klassische Umweltbildung hinaus. Es geht nicht nur darum, Wissen über Natur, Klima oder Ressourcen zu vermitteln. Kinder sollen vielmehr ermutigt werden, Fragen zu stellen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.

An der Ökologiestation können Kinder und Jugendliche Nachhaltigkeit auf vielfältige Weise erleben. Naturerfahrungen, kreative Angebote, Ferienprogramme und Veranstaltungen verbinden praktisches Tun mit Wissen über ökologische und gesellschaftliche Zusammenhänge. Ob beim Entdecken von Tieren und Pflanzen, beim gemeinsamen Kochen, beim handwerklichen Arbeiten mit natürlichen Materialien oder bei der Auseinandersetzung mit Fragen rund um Klima und Nachhaltigkeit: Im Mittelpunkt steht das eigene Erleben.

„Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, Fragen stellen und eigene Erfahrungen machen können“, betont Oliver Wendenkampf, Geschäftsführer des Umweltzentrum Westfalen. „BNE bedeutet für uns deshalb auch, Kindern zuzutrauen, ihre Umwelt aktiv mitzugestalten und ihre eigenen Ideen einzubringen.“

Der Weltkindertag erinnert daran, dass Kinder ein Recht auf Bildung, Beteiligung und gute Entwicklungsbedingungen haben. Das Umweltzentrum möchte dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, ihre Umwelt selbst zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Natur erleben. Zukunft gestalten. Gemeinsam handeln. – unter diesem Leitgedanken bietet das Umweltzentrum Westfalen vielfältige Möglichkeiten, Nachhaltigkeit praktisch zu erfahren und gemeinsam zu gestalten.




Vergabe der Kita-Plätze 2027/28: Online-Vormerkungen bis zum 31.10.2026 abschließen

Wie bereits im Juni 2025 mitgeteilt, erfolgt die Anmeldung für einen Kindergartenplatz in Bergkamen über das neue Online-Elternportal myKitaVM. Auch für das kommende Kindergartenjahr 2027/28 ist eine Online-Anmeldung sowie die Bestätigung der Daten durch die Prio1 Kita Voraussetzung dafür, bei der Vergabe der Kita-Plätze rechtzeitig berücksichtigt werden zu können.

Das Jugendamt der Stadt Bergkamen weist daher alle Eltern darauf hin, dass bis spätestens zum 31.Oktober 2026 sowohl die Anmeldung im Online-Portal als auch die persönliche Bestätigung der eingegebenen Daten durch die Kita der Prio 1 erfolgt sein müssen. Anfang November 2026 beginnt die Vergabe der Plätze für das Kindergartenjahr 2027/28.

Eltern, die ihr Kind bereits online vorgemerkt haben und noch nicht in ihrer Prio1 Kita vorgesprochen haben, müssen somit bis zum 31. Oktober 2026 einen persönlichen Termin vereinbaren und die Vormerkung dort bestätigen lassen. Erst nach dieser persönlichen Bestätigung wird das Kind in das Vergabeverfahren aufgenommen. Eine alleinige Registrierung beziehungsweise Dateneingabe im Online-Portal reicht für die Teilnahme an der Platzvergabe nicht aus.

Das Verfahren zur Anmeldung sowie der Link zum Online-Portal sind außerdem auf der Homepage der Stadt Bergkamen im Bereich Kinderbetreuungsangebote zu finden. Eltern die Unterstützung bei der Online-Vormerkung benötigen oder Fragen zum Verfahren haben, können sich an das Jugendamt der Stadt Bergkamen wenden