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Gruppe der Pflegenden Angehörigen bietet Hilfe

Die Selbsthilfegruppe für Angehörige, die an Demenz erkrankte Menschen pflegen, trifft sich am Montag, 25. Oktober, wieder von 15 bis 16 Uhr in der Kapelle in Heil.

In dieser Selbsthilfegruppe haben Angehörige von Demenzkranken, die Möglichkeit sich im Gespräch auszutauschen und praktische Anregung für die Bewältigung der Pflege zu bekommen. Dabei können sie mit einer Atmosphäre des Verstehens und Vertrauens, mit Anteilnahme und Verständnis rechnen, weil alle Teilnehmer ähnliche Probleme haben. Oft hilft schon das Gespräch mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal haben. Das Treffen der Selbsthilfegruppe ist regelmäßig an jedem vierten Montag im Monat.

Zu dem Treffen sind alle Interessierte eingeladen, die sich die Selbsthilfegruppe einmal anschauen wollen. Nähere Informationen bekommen Sie bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Gesundheitshaus in Unna. Ansprechpartnerin ist Margret Voß, Tel. (02303) 272829, E-Mail: margret.voss@kreis-unna.de




Weihnachtskalender des Lionsclub BergKamen: Verkaufsstart am Donnerstag auf dem Wochenmarkt

Lions-Präsident Roland Schäfer (r.) übergibt die ersten Exemplare des Llions-Weihnachtskalenders des LC BergKamen an den Bergkamener Bürgermeister Bernd Schäfer.

Auch in diesem Jahr präsentiert der BergKamener Lions Club einen Weihnachtskalender mit Kamener und Bergkamener Motiven. Die sechzehnte Auflage dieses inzwischen im heimischen Raum bekannten und beliebten Kalenders ist ab nächster Woche in vielen Bergkamener Geschäften zu bekommen.

Die „Löwen“ werden am Donnerstag, dem 28. Oktober, mit einem kleinen Stand auf dem Wochenmarkt den Verkauf starten.

Helfen und Gewinnen ist das Motto dieser Kalender-Aktion. Mit dem Reinerlös werden Projekte der Kinder- und Jugendarbeit in Kamen und Bergkamen gefördert.

Hinter den 24 Türchen verbergen sich Gewinne im Gesamtwert von fast 12.000 Euro. Allesamt gestiftet von großzügigen Handel- und Gewerbetreibenden, Sparkassen/Banken und Großunternehmen aus beiden Städten, dafür bedankt sich der Club bei allen Unterstützern.

Zu den über 350 attraktiven Gewinnen zählen Einkaufs- und Warengutscheine bis zu 300 Euro und  wertvolle Sachpreise.  Der Hauptpreis am 24. Dezember ist ein Reisegutschein  im Wert von 1000 Euro.

Jeder Weihnachtskalender hat auf der Rückseite eine Gewinnnummer. Die hinter den Türchen versteckten Gewinne und die entsprechenden Gewinnnummern werden vom 1. -24. Dezemberauf den Lokalseiten der heimischen Zeitungen und im Internet veröffentlicht.

Zu haben sind die Kalender auch in den Geschäften der Sponsoren und unterstützenden Unternehmen in Kamen und Bergkamen. Plakate weisen auf dieses Angebot hin.

Da die Herstellungskosten des Kalenders und sämtliche Preise von Spendern und Sponsoren finanziert werden, ist gewährleistet, dass der gesamte Erlös der Aktion Projekten für Kinder und Jugendliche in Bergkamen und Kamen zukommt.




Geschenkpaten gesucht: Kinder- und Seniorenwünsche zur Weihnachtszeit erfüllen

Schon vor Weihnachten etwas Gutes tun; Andrea Kollmann und Thomas Lackmann von der Stadt Bergkamen verteilen die von Senioren und Kindern aufgeschriebenen Geschenkwünsche. Gerade zu Weihnachten fällt es einigen Eltern sehr schwer ihren Kindern Geschenke zu bereiten, ebenso gibt es viele Senioren welche keine Verwandtschaft mehr haben. Hier hilft die von Tabea Kollmann ins Leben gerufene Weihnachtswunschaktion in Kooperation mit der Stabstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“ und dem Jugendamt der Stadt Bergkamen, wo Kinder und Senioren aus Bergkamen nun Wunschzettel ausfüllen können, welche sich dann hoffentlich erfüllen lassen.

Die Stadtverwaltung lädt daher ein, Weihnachtsgeschenkpate zu werden und sich bereit zu erklären, für eines (oder mehrere) der Kinder oder der Senioren ein Weihnachtsgeschenk im Wert von max. 15 Euro zu kaufen.

„Das geht ganz einfach“, berichtet Thomas Lackmann, Stabsstelle „Soziale Inklusion und Seniorenarbeit“. „Wir geben Ihnen den Wunschzettel, sie erwerben das Geschenk und wir sorgen dafür, dass das Kind oder der Senior das Geschenk bekommt. Versprochen!“

Bis zum 12. Dezember werden die Geschenke in der Poststelle der Stadt Bergkamen gesammelt. Die Geschenke werden dann am 15. Dezember im Foyer des Rathauses verteilt.

Damit alle ein kleines Geschenk zu Weihnachten bekommen, wäre eine rege Teilnahme sehr schön.

Weitere Informationen bekommen Sie bei Andrea Kollmann unter der Nummer: 02307/965-240.




Mehr Geld für 560 Maler und Lackierer im Kreis Unna

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Beschäftigte im Maler- und Lackiererhandwerk haben auch in Pandemie-Zeiten viel zu tun – jetzt gibt es für sie mehr Geld. Foto: IG BAU | Ferdinand Paul

ohn-Plus für die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die rund 560 Maler und Lackierer im Kreis Unna streichen mehr Geld ein. Fachkräfte kommen nun auf einen Stundenlohn von 17,51 Euro – 2,1 Prozent mehr als bisher. Das teilt die IG BAU Westfalen Mitte-Süd mit und rät den Beschäftigten in der Region, die letzten Lohnabrechnungen zu prüfen. Bereits ab der Mai-Abrechnung müsse das Plus auf dem Konto sein, erklärt Bezirksvorsitzender Friedhelm Kreft. Es gebe aber immer wieder Chefs, die um eine Lohnerhöhung gern einen Bogen machten. Wer bislang leer ausgegangen sei, solle sich deshalb an die Gewerkschaft wenden und die Lohnerhöhung rückwirkend einfordern, empfiehlt die IG BAU.

„Die Bauwirtschaft brummt – auch in Zeiten der Pandemie. Davon profitieren die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die Beschäftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung“, so Kreft. Fachleute mit Gesellenbrief sollten sich nicht unter Wert verkaufen und auf der Bezahlung nach Tarif bestehen. Anspruch auf den Tariflohn haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb in der Malerinnung ist.

Zudem sind die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk gestiegen. Gelernte Kräfte müssen aktuell mindestens 13,80 Euro pro Stunde bekommen – ein Plus von 2,2 Prozent. Beschäftigte ohne Ausbildung haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 11,40 Euro (plus 2,7 Prozent). „Diese Löhne sind aber nur eine absolute Untergrenze. Gerade mit Blick auf die aktuelle Hochkonjunktur im Baunebengewerbe sollten Fachleute auf dem deutlich höheren Tariflohn bestehen“, betont die IG BAU.�




Inklusionsunternehmen der AWO erarbeiten Lösungen gegen die Auswirkungen der Pandemie

Die Mitglieder des Arbeitskreises der AWO-Inklusionsunternehmen vor dem Kaufhaus Die Stöberei in Kamen.

Am Donnerstag (7. Oktober) hat der Arbeitskreis der Inklusionsunternehmen der AWO im westlichen Westfalen in Kamen getagt. Die zehn Leitungskräfte der Inklusionsfirmen trafen sich seit Pandemiebeginn zum ersten Mal wieder persönlich. Diesmal waren die Teilnehmer*innen zu Besuch beim Inklusionsunternehmen DasDies Service GmbH, dem Tochterunternehmen der AWO Ruhr-Lippe-Ems.

Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Dienstleistungszweigen wie Einzelhandel, Seniorenservice, Gartenlandschaftsbau, Gastronomie, Catering, Reinigung und Hotelbranche. Sie trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen für die Sozialunternehmen und die hier beschäftigten Menschen mit Handicap. Maciej Kozlowski, Geschäftsführer der DasDiesService GmbH: „Besonders betroffen waren der Einzelhandel und die Gastronomie. Hier geht es jetzt zwar wieder aufwärts, aber für einige Mitarbeiter*innen, die teils auch krank oder in Quarantäne waren, ist es noch schwierig, zu alter Leistung zurückzufinden.“

Die Teilnehmer*innen waren aus Dortmund, Gelsenkirchen, Münster, Siegen, Wetter und dem Kreis Unna angereist. In Kleingruppen sahen sie sich schließlich Betriebsbereiche der DasDies Service GmbH an der Unnaer Str. 39 in Kamen an: das Secondhand-Kaufhaus „Die Stöberei“, den Menüservice, den Hausnotrufdienst, den Fahrdienst und die Radstation.

Weitere Informationen: www.dasdies.d




Kommunales Integrationszentrum in Bergkamen ist wichtiger Ansprechpartner in der Region

(v.l.): Tauschten sich über die Integrationsarbeit des Kreises Unna aus: Dezernent Torsten Göpfert, KI-Leiterin Karolin Nix und die SPD-Kreistagsmitglieder Angelika Chur und Hartmut Ganzke.

Das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Unna mit Sitz in Bergkamen war das Ziel von Hartmut Ganzke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, und Angelika Chur, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Inklusion und Familie.

Gemeinsam mit Torsten Göpfert, zuständiger Dezernent des Kreises Unna, stellte die Leiterin des KI, Karolin Nix das umfangreiche Aufgabenportfolio sowie Programme, Projekte und Angebote vor. Das KI ist die Fachstelle des Kreises Unna für Migration, Integration, interkulturelle Angelegenheiten und Demokratieförderung und unterstützt die Kommunen in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit.

Torsten Göpfert unterstrich, dass vor dem Hintergrund einer sich verändernden Gesellschaft auch die Integration von Zugewanderten in den vergangenen Jahren einen erheblichen Bedeutungswandel und Richtungswechsel erfahren habe. „Der Fokus Blick richtet sich zunehmend darauf Chancen in der Vielfalt zu sehen und zu nutzen“. Eine umfassende Teilhabe von Migrantinnen und Migranten spiele auch unter dem Aspekt des gesellschaftlichen Zusammenhalts eine wichtige Rolle.

Dabei ist es entscheidend, neuzugewanderten Menschen oder Menschen, die erst seit einigen Jahren hier leben, schnell Unterstützung zukommen zu lassen. „Die zu uns gekommenen Menschen bringen viel Potenzial mit, und wir dürfen uns nicht erlauben, das liegen zu lassen“, unterstreicht Karolin Nix. Der Kreistag hat daher im März grünes Licht für die Umsetzung des Landesprogramms „Kommunales Integrationsmanagement NRW (KIM)“ gegeben. In der Kreistagssitzung am Dienstag wurden die notwendigen Vereinbarungen mit den kreisangehörigen Kommunen beschlossen. KIM zielt darauf ab, Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte, neu eingewanderten oder zukünftig nach NRW Einreisenden, ein passgenaues Angebot zu ermöglichen, um ihre Integration zu erleichtern. Darüber hinaus richtet sich KIM auch an Anbieter integrationsfördernder Maßnahmen, die sich im Rahmen des Prozesses weiter interkulturell öffnen und noch besser miteinander arbeiten sollen.

„Gerade Neuzugewanderte begegnen unterschiedlichen Herausforderungen, wie ausländerrechtlichen Fragestellungen, gesellschaftlicher Erstorientierung, Integration in Arbeit, Wohnen, Schule und Gesundheit. Hier versprechen wir uns vom Kommunalen Integrationsmanagement den sprichwörtlichen „Blick über den Tellerrand“ und einen deutlichen Schub für die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Rechtskreise“, erläutern die SPD-Politiker Hartmut Ganzke und Angelika Chur die Unterstützung der SPD zum Programm




Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg entlässt neue Fachkräfte ins Berufsleben  

Für die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Pflegeberufe hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Foto: drh

Für sie hat nun ein ganz neuer Lebensabschnitt begonnen: 15 Auszubildende der Fachschule für Pflegeberufe der Diakonie Ruhr-Hellweg haben erfolgreich ihre Abschlussprüfung bestanden und sind nun staatlich examinierte Altenpflegerinnen und Altenpfleger. Und: Alle haben bereits direkt im Anschluss eine Arbeitsstelle in stationären und ambulanten Einrichtungen in der Region gefunden. Viele wurden von ihren Ausbildungsträgern direkt übernommen. Nun erhielten sie feierlich ihre Zeugnisse.

Die Verabschiedung und Zeugnisübergabe fanden im Rahmen eines von Pfarrer Frank Behr gestalteten Gottesdienstes in der Stadtkirche Unna statt. Pfarrer Behr bediente sich für den Gottesdienst eines schönen Bildes: Er nahm Bezug auf das Lied „Über sieben Brücken musst Du gehen“ von Karat. „Brücken bauen“, das sei, so Pfarrer Behr, ein Sinnbild für die Überwindung schwerer Zeiten, wie es die Corona-Krise gerade eine sei. Für die Auszubildenden war die Pandemie durch Homeschooling und Isolation geprägt. „Brücken bauen“, so hieß es im Gottesdienst, müssten die Pflegekräfte aber auch zu Patientinnen und Patienten und Bewohnern von Pflegeheimen, die unter Einsamkeit leiden.

Schulleiterin Heike Brauckmann-Jauer gratulierte den Absolventinnen und Absolventen: „Sie haben Ihr Examen trotz der Corona-Krise gut gemeistert. Das ist eine Leistung, auf die Sie sehr stolz sein können. Nutzen Sie nun das von unserem Dozententeam gegossene Kompetenz-Fundament. Hierauf können Sie Ihre berufliche Existenz aufbauen. Entwickeln Sie sich entsprechend Ihrer eigenen individuellen Neigungen und Fähigkeiten weiter. Die Altenpflege ist ein Beruf mit Zukunft.“

Zur Erinnerung an ihre Ausbildungszeit in der Pflegeschule der Diakonie Ruhr-Hellweg erhielten die neuen Fachkräfte noch ein Segenskreuz. „Das soll Sie auf Ihrem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg begleiten und stärken“, verabschiedete sich Heike Brauckmann-Jauer von dem Kurs.

Ihre Zeugnisse haben erhalten: Monique Beckmann, Sophia Elbing, Justin Fernholz, Jasmin Friedrich, Ann-Chaleen Grötsch, Birte Gulcz, Janine Hanke, Melanie Mook, Ousama Nahari, Nadja Pisarewskij, Zofia Rowczynska, Marc-Andrej Schlegel, Stefanie Stark, Jennifer Willemsen, Sofia Haffner.

Weitere Informationen über das Ausbildungsangebot der Pflegeschule gibt es unter Telefon 02303/250 24 911.

Internet: www.diakonie-ruhr-hellweg.de




Römerpark Bergkamen wird barrierefreier: Inklusionsscheck fürs Engagement

Freuen sich über den Inklusionsscheck (v. l.) Museumsleiter Mark Schrader und der Vorsitzende des Museumfördervereins Roland Schäfer.

Der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen e.V. erhält einen Inklusionscheck zur Überarbeitung der Zugänglichkeit auf dem Gelände der Holz-Erde-Mauer im Römerpark Bergkamen.

Der Inklusionscheck des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) unterstützt die Maßnahmen des Fördervereins für einen barrierefreien Rundweg. Die vorhandenen Infoschilder werden an die ebenerdige Wegeführung angepasst.
Roland Schäfer, 1. Vorsitzender: „Diese Maßnahme ist der Start für den 1. Bauabschnitt des barrierefreien Rundweges, der zukünftig über das gesamte Gelände führen soll.“

Mit dem Inklusionsscheck werden gute Ideen und Aktivitäten vor Ort mit 2.000 Euro pro Scheck unterstützt, insgesamt 300 dieser Schecks stehen landesweit bis Jahresende zur Verfügung.

Gefördert werden können Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit und zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, die noch in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen  stattfinden. Dabei sind natürlich die während der Corona-Pandemie landesweit geltenden Regeln zu beachten.

 




1. Spatenstich für das 24 Mio.-Euro-Projekt Gesundheitszentrum auf Grimberg 3/4 ist gesetzt

„Jetzt geht es los – der Spaten ist in der Erde.“ Der Bau des ersten „wohnvoll village“ kann beginnen. Für die
wohnvoll AG ist das nicht nur der Start ihres Projektes in BergkamenWeddinghofen, in das sie rund 24 Mio. Euro investieren will. „Wir setzen damit auch deutschlandweit das erste Projekt unseres innovativen Konzeptes für ein aktives Leben im Alter in die Realität um“, betont Sebastian Holl, Vorstandsvorsitzender der wohnvoll AG. Diese will Menschen im Alter eine hohe Lebensqualität zu bezahlbaren Konditionen ermöglichen. Zum modernen Wohnumfeld zählen dazu Gesundheitsangebote, gemeinsame Unternehmungen, digitale Kommunikation ebenso wie bedarfsgerechte Pflegeleistungen aus einer Hand kommen.

Der Bedarf an altersgerechtem Wohnraum wächst seit Jahren. Die Menschen wollen ihre Selbstbestimmung und Individualität erhalten, gleichzeitig aber ein Umfeld der Begegnungen mit Serviceangeboten kombinieren. „Wir werden hier einen Wohlfühlort mit vielen Service und begleitenden Pflegeangeboten errichten“, ergänzt Holl.

Bei dem einen Projekt soll es nicht bleiben. Ab dem Jahr 2023 seien deutschlandweit weitere sechs bis zehn „wohnvoll villages“ pro Jahr geplant, davon auch mehrere im Ruhrgebiet. Auf dem ehemaligen Bergkamener Gelände der Zeche Grimberg 3/4 an der Ecke Schulstraße/Kleiweg werden zwei Baukörper errichtet. Es entstehen 28 Wohnungen, zwei
Wohngruppen, eine Tagespflege und ein Café/Restaurant mit Aufenthalts- und Verweilqualität. Das „wohnvoll village“ wird auf dem Gelände durch ein breites Gesundheits- und Dienstleistungsangebot ergänzt. Eine Kita, ein zahnärztliches Kompetenzzentrum, eine Apotheke, ein vorbeugendes Physiotherapie-/Fitness-Angebot sowie Allgemein- und Fachärzte runden das Konzept ab.

„Wir bauen hier ein modernes Quartierskonzept als zukünftig festen Bestandteil für den Stadtteil und Bergkamen“, erläutert der wohnvoll-CDO

1. Spatenstich für das Gesundheitszentrum auf Grimberg 3/4 (v. l.): Andreas Skoberne, Christine Busch und Sebastian Holl.

, der die lokale Koordination verantwortet. „Wir wollen dazu
beitragen das Quartier zu entwickeln und einen Impuls setzen. Wir wollen Menschen zusammenbringen und mit allen Verantwortlichen, Vereinen, Politikern sowie den Bürgern vor Ort etwas wirklich Neues schaffen“.

Die Idee, ein Gesundheitshaus mit angrenzenden Wohneinheiten, zu verbinden, stößt in Bergkamen schon seit langem auf breite politische Unterstützung. Das Konzept, auf einer Fläche mit Tradition (Bergbau) ein neues Kapitel in einer Zukunftsbranche (Gesundheit und Wohnen) aufzuschlagen, überzeugt.

So soll das künftige Gesundheitshaus auf Grimberg 3/4 aussehen. Die Außenfassade wird verklinkert. Grafik: wohnvoll AG

Über den Baustart, der nach den jetzt folgenden vorbereitenden Arbeiten im nächsten Frühjahr erfolgen soll, freut sich natürlich auch Bergkamens Beigeordnete Christine Busch, die dieses Projekt über viele Jahre begleitet hat. In ihrer kurzen Ansprache begrüßte sie den Geschäftsführer der PueD GmbH Dirk Grünhagen, der ursprünglich das Konzept eines Gesundheitshauses verwirklichen wollte. „Wir sind von der Position eines Investors zum Dienstleister gewechselt. An PueD muss man sich zum Beispiel wenden, wenn man später eine Wohnung mieten möchte. Unter den Gästen der kleinen Feier auf Grimberg 3/4 befanden sich auch Vertreterinnen und Vertreter des Betreibers des künftigen Kindergartens, der Lebenshilfe Königsborn. Zuerst soll ab Frühjahr 2022 das Gebäude errichtet werden, das die Kita und die 28 Wohnungen aufnehmen wird.

Auch bei der Umsetzung des Bauvorhabens setzt die wohnvoll AG auf Innovation: Zeitgemäßes Bauen müsse die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung berücksichtigen. So entstehen die Gebäude etwa nach dem KfW-40-Standard und verbrauchen damit rund 60 Prozent weniger Energie als ein Standardhaus. Auf diese Weise könnten Quartiere entstehen, die Wohnen und Leben auf neuem Niveau möglich machen und den Menschen Lebensqualität
und Wohnfreude ermöglichten. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Über die wohnvoll AG: Die wohnvoll AG mit Sitz in Berlin will für Menschen ab 65 deutschlandweit attraktive Wohnmodelle schaffen. Dafür liefert sie von der Einrichtung der „wohnvoll villages“ bis zur Pflege und Digitalisierung alles aus einer Hand. Das wohnvoll-Konzept setzt auf nachhaltiges Bauen, am Menschen orientierten
Service, Komfort und Genuss“. Mehr Informationen gibt es unter www.wohnvoll.com




Prüfungen erfolgreich bestanden: AWO-Familienpflegekräfte erhalten wohlverdientes Abschlusszeugnis

Die Auszubildenden mit ihren Dozentinnen und Dozenten sowie der Geschäftsführung nach der Zeugnisüberreichung. (Foto: AWO Ruhr-Lippe-Ems / Stefan Kuster)

Endlich ist es geschafft: Am 1. Oktober haben die dreizehn Auszubildenden des Fachseminars für
Familienpflege der Bildung + Lernen eGmbH der AWO ihre letzten Abschlussprüfungen hinter sich gebracht. Das Ergebnis: Alle haben bestanden!

Begonnen hatte die Ausbildung in dem durch die Bezirksregierung Arnsberg geförderten
Fachseminar für Familienpflege am 7. Oktober 2019. Seitdem wurden die Auszubildenden in zwei
Ausbildungsjahren in Fächern wie Hauswirtschaft, Pädagogik, Psychologie und Säuglings-, Kinder- und Krankenpflege geschult. Sie haben ihr erlerntes Wissen immer wieder in Praktika angewandt
und sich erprobt. In den letzten Wochen hieß es dann Pauken, Schwitzen und Zittern für die
anstrengenden schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungen.

Nun endlich haben die Auszubildenden auf ihrem Weg zur staatlich anerkannten Familienpflegerinnen und -pflegern einen Meilenstein erreicht. Die dreizehn Prüflinge sind: Serife Arin-Dincer,
Tserenragchaa Baatarjav, Hannah-Joline Bauer, Cennet Bilgam, Marina Bock, Kai Demmich,
Darline Kruse, Marita Mahey, Archchigaa Puvanendra, Joanna Raman, Andrè Rogge, Francesca
Rudek und Hamide Tasan.

Sehr gute Jobaussichten

Mit dem erfolgreichen Abschluss des theoretischen Teils der Ausbildung sind sie nun zum Anerkennungsjahr zugelassen. Zur Feier des Tages gratulierten Rainer Goepfert, Geschäftsführer der AWO Ruhr-Lippe-Ems, Thorsten Schmitz, Geschäftsführer der Bildung+Lernen gGmbH sowie Dozent Hans-Jürgen Engelbert den angehenden Familienpflegekräften. Jetzt treten die Prüflinge ihr Anerkennungsjahr an, das weiter vom Fachseminar begleitet wird. Danach stehen sie dem Arbeitsmarkt als staatlich anerkannte Familienpflegekräfte zur Verfügung.

Und hier sind die Berufsaussichten mehr als gut. Alle Teilnehmenden haben einen Praktikumsplatz bekommen: in ambulanten sozialen Diensten, der Senioren- und Familienbetreuung oder in Wohneinrichtungen für psychisch Erkrankte und Menschen mit Behinderung. Aber auch Förderschulen für Kinder mit Behinderung oder offene Ganztagsschulen stellen ein späteres Arbeitsfeld dar. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig und breitgefächert, wie die Ausbildungsinhalte selbst. Und die Übernahmechancen: hervorragend.

INFO:
Am 2. November startet ein neuer Durchgang im Fachseminar für Familienpflege. Aktuell sind
noch Ausbildungsplätze frei. Interessenten können ihre Bewerbungen senden an das Fachseminar
für Familienpflege, Kornelia Geisler, Unnaer Str. 29a, 59174 Kamen oder per E-Mail an
geisler@bildungundlernen.de. Weitere Infos finden Sie zudem unter diesem Link.




Gute Tradition: Bürgermeister ehrte besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger

Ehrenamts-Ehrung Gruppe 1.

Es ist gute Tradition in Bergkamen, dass der Bürgermeister einmal im Jahr Bürgerinnen und Bürger auszeichnet, die sich besonders um die Stadt verdient gemacht haben. 68 sollte es sein, für die Bernd Schäfer am Freitagnachmittag im großen Ratssaal die Silbermedaille und Ehrennadel der Stadt Bergkamen sowie Ehrenamtskarten bereithielten.

Einige mussten absagen, weil sie krank oder verhindert waren. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeehrt werden. Ein paar haben solch eine öffentlichen Ehrung mit Namensnennung und Foto in der Presse bewusst abgelehnt. Sie engagierten sich allein für die Sache, erklärten sie. Medaille, Nadel oder Karte bekommen sie aber trotzdem.

Weil es so viele waren, nahm Bürgermeister Bernd Schäfer die Ehrungen in zwei Gruppen vor. Er betonte, dass das Ehrenamt in den unterschiedlichen Bereichen für die Gesellschaft eine besondere habe. Nicht zuletzt deshalb, weil die Geehrten ihre Aufgaben unentgeltlich absolvieren. Er wies auch darauf hin, dass die Stadt dieses Engagement durch Schulungen, kostenlose Bereitstellung städtischer Räume und durch finanzielle Hilfen bei der Jugendarbeit durch den Stadtjugendring und die Stadtsportgemeinschaft unterstütze.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Tim Schmiedner (Violine und Jazz Piano), Buck Wolters (Gitarre) und Uli Bär (Kontrabass).

Ehrenamts-Ehrung Gruppe 2.

Ausgezeichnet wurden:

Verleihung von Silbermedaillen der Stadt Bergkamen

Elke Brückner
Engagement im sozialen Bereich
Schatzmeisterin für den Sozialverband Deutschland NRW e. V. (SoVD)

Wilma Cramer
Engagement im sportlichen Bereich
2. Vorsitzende und Übungsleiterin beim TLV Rünthe 77 e. V.

Karl-Otto Goerdt
Engagement im sportlichen Bereich
Ring- bzw. Punktrichter mit Internationaler Lizenz, VFK Rünthe 55 Boxsport e. V.

Michaela Strunk
Engagement im sozialen Bereich
Geschäftsführerin der Behindertensportgemeinschaft

Beate Tebbe
Engagement im kulturellen Bereich
Geschäftsführerin des Vereins der Freunde und Förderer des Stadtmuseums Bergkamen
(Museumsförderverein)

Verleihung von Ehrennadeln der Stadt Bergkamen 

Mehmet Ala: Türkisch Islamische Gemeinde Oberaden e. V.
Wolfgang Appel: KZV W339 Bergkamen „Züchterstolz“
Heinz Brückner: SoVD-Sozialverband Deutschland NRW, Ortsverband Bergkamen
Ulrike Dahlmann: Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e. V.
Wolfgang Dahlmann: Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e. V.
Melina Hachenberg: TLV Rünthe 77 e. V.
Hasan-Hüseyin Karadag: Türkisch Islamische Gemeinde Oberaden e. V.
Rasin Kaynar: Türkisch Islamische Gemeinde Oberaden e. V.
Martina Kops: TLV Rünthe 77 e. V.
Irene Köstens: Museumsförderverein
Hartmut Kubina: OGS Gerhart-Hauptmann-Grundschule
Ilse Lehning: 1.Bergkamener Seniorenband
Cornelia Löffler: Bayern- u. G. Tr. e. V. „Bavaria“ Bergkamen
Gerhard Löffler:Bayern- u. G. Tr. e. V. „Bavaria“ Bergkamen
Tino Lowak: TLV Rünthe 77 e. V.
Volker Marufke: Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e. V.
Petra Neumann: KG Narrenzunft Rot-Gold Bergkamen e. V.
Norbert Schäfer: Vorstandsmitglied im Siedlerbund „In der Dille“
Rainer Schmidt: Aktionskreis Wohnen und Leben Bergkamen e. V.
Jürgen Schulze: TLV Rünthe 77 e. V.
Inge Weitkunat: Freundeskreis Bergkamen im Blauen Kreuz
Michael Wind: Neuapostolische Kirche, Gemeinde B.-Oberaden

Verleihung von Ehrenamtskarten NRW

Recep Alkan: FC Overberge 1951 e. V.
Heinz Brückner : SoVD-Sozialverband Deutschland NRW, Ortsverband Bergkamen
Thomas Hahn: SuS Rünthe 08 e. V.
Susanne Isensee: SuS Rünthe 08 e. V.
Ilse Lehning: 1.Bergkamener Seniorenband
Cornelia Löffler: Bayern- u. G. Tr. e. V. „Bavaria“ Bergkamen
Gerhard Löffler: Bayern- u. G. Tr. e. V. „Bavaria“ Bergkamen
Lucas Polley: Wasserfreunde TuRa Bergkamen
Christina Schäfer: KG Narrenzunft Rot-Gold Bergkamen e. V.
Elke Wessel: Sound Celebration