Antike zum Anfassen: Museumsleiter bietet im Gymnasium spannende Einblicke in die Lebenswelt der Römer

Mark Schrader, Leiter des Bergkamener Stadtmuseums, war am Montag zu Gast in den vier Klassen fünf des Städtischen Gymnasiums. Eingeladen hatten die Fachschaften Geschichte und Latein, um ihren Fachunterricht zu ergänzen und im Falle der Fachschaft Latein einen ersten Einblick in die Lebenswelt der Römer zu ermöglichen, die für künftige Lateinschüler ständiger Bezugspunkt sein wird, wenn sie die Sprache ab Klasse sechs erlernen.

Museumsleiter Mark Schrader und Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums beim Ausprobieren typisch römischer Legionärsutensilien. Fotos: Pytlinski/SGB

In jeweils einer Doppelstunde brachte Mark Schrader den Kindern Ausrüstung und Alltag eines römischen Legionärs näher. Dabei hatte jeder die Möglichkeit, die Ausrüstung selbst Probe zu tragen und dabei viele faszinierende Details zu erfahren – das Gewicht der Ausrüstung (ca. 40 kg) beispielsweise oder die Anwendung von Schild (scutum) und Kurzschwert (gladius). Die 90 Minuten vergingen jeweils wie im Fluge, da es Mark Schrader gelang, die Schülerinnen und Schüler mit spannenden Informationen und erstaunlichen Details zu fesseln.

Die Fünftklässler nahmen die Möglichkeit der „Antike zum Anfassen“ begeistert wahr und stellten Schrader viele Fragen. So erfuhren sie unter anderem, dass die Legionäre durchaus auch Frauen und Kinder auf ihren Märschen mitnahmen. Im Rheingebiet machten sie dabei die Bekanntschaft mit germanischen Stämmen, deren Gewohnheit es war, ihre Nachbarn „mit Keulen“ auszuplündern. Schrader machte hier den Unterschied zu unserer heutigen vergleichsweise sicheren und friedlichen Gesellschaft deutlich.

Dass auch die Soldaten Roms bereits Stollen unter ihren Stiefeln hatten, erstaunte zunächst, ebenso wie die Tatsache, dass der lange Helmbusch dank verschiedener Farben zur Erkennung, aber auch zur Abwehr von Schwerthieben diente.

Die Tatsache, dass Legionäre keine Unterhosen trugen, war erstmal befremdlich, aber der praktische Nutzen dieses „Verzichts“ für die Schüler auch nachvollziehbar. Die in der Antike übliche Nutzung von Gemeinschaftstoiletten, auf denen man sogar Geschäfte abschloss – woher sich unsere heutige Beschönigung „Geschäft machen“ ableitet, war ein weiteres pikantes Detail.

In Zukunft werden die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen häufiger in den Genuss derartiger Veranstaltungen – in der Schule und am Museum – kommen – eine intensive Zusammenarbeit beider Fachschaften und des Museums ist geplant.




6. Earth Day am Wertstoffhof: Elektro-Schrott sammeln für die Freiherr-vom-Stein-Realschule Bergkamen

Man kann sie schon fast eine Traditionsveranstaltung nennen, die Elektro-Schrott-Sammlung am Wertstoffhof in Bergkamen, die in den letzten fünf Jahren von dem Bergkamener Elektrorecycling-Unternehmen Sims M+R GmbH und der Kreisentsorgungsgesellschaft GWA in Kooperation mit der Stadt Bergkamen durchgeführt wurde. Nach den bisherigen Erfolgen haben sich die Veranstalter entschlossen, die Sammelaktion am Wertstoffhof Bergkamen am kommenden Samstag, 29. April 2017 erneut durchzuführen.

Bisher haben das Städtische Gymnasium, die Gesamtschule Bergkamen, die Realschule Oberaden, Bergkamener Grundschulen und im letzten Jahr die städtischen Kindergärten profitiert. Nun ist es die Freiherr-vom-Stein-Realschule in Bergkamen, die gefördert werden soll.

Bürger, die an diesem Samstag am Wertstoffhof an der Justus-von-Liebig-Straße 7 ein ausrangiertes Elektrogerät abgeben, tragen damit nicht nur zum Umweltschutz bei, sie unterstützen gleichzeitig Bergkamener Schüler. Ab 3.000 kg Sammelmenge spendet Sims M+R eintausend Euro, ab der doppelten Menge sind es sogar 2.500 €.

Von 9 bis 13 Uhr können an diesem Samstag Elektroaltgeräte abgegeben werden. Die Abgabe erfolgt auf einer gekennzeichneten Fläche des Parkplatzes links vor der Einfahrt zum Wertstoffhof. Die Veranstalter bitten, die Ausschilderung zu beachten. Als Dankeschön wird allen Unterstützern dieser Aktion eine schmackhafte Bratwurst serviert und ein kleines Präsent überreicht. Die Fachleute von Sims M+R und der GWA geben darüber hinaus interessante Informationen zum Recycling von Elektroaltgeräten.

Sims M+R und GWA möchten mit der Aktion auf die Notwendigkeit der getrennten Sammlung von Elektroaltgeräten aufmerksam machen. Dabei geht es sowohl um die ordnungsgemäße Entsorgung von Schadstoffen als auch um die Schonung von Ressourcen durch die stoffliche oder auch energetische Verwertung von Rohstoffen. Die Aktion findet im Rahmen des Earth Day statt, einem international gefeierten Umwelttag.

Weitere Informationen gibt es bei der GWA-Abfallberatung gerne unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei) – montags bis donnerstags von 8:30 bis 17 Uhr und freitags von 8:30 bis 15:00 Uhr.




Gesamtschüler erkunden an drei Tagen Berufsalltag in jeweils drei Betrieben

Alle Schüler der achten Klassen der Willy-Brandt-Gesamtschule nehmen von 25.04 – 27.04.17 an der neuen Landeskampagne (KAoA) zur Berufsfelderkundung (BFE) teil. Neben einem theoretischen Teil wird es an drei Tagen in drei verschiedenen Unternehmen einen Schnuppertag geben, um das Berufsfeld zu erkunden. In der Berufsfelderkundung erhalten die Schüler die Möglichkeit, an drei Tagen jeweils in verschiedenen Betrieben den Berufsalltag in unterschiedlichen Bereichen, die die Potenzialanalyse vorgeschlagen hat, vor Ort zu erleben.

Für Unternehmen und Schüler ist dies eine gewinnbringende Situation. Die Unternehmen können auf diese Weise junge interessierte Menschen kennenlernen, die sich für ihr Unternehmen interessieren. Die Schüler haben die Chance, in Berufsbilder zu schnuppern und Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln. Im günstigen Fall werden hier die ersten Weichen für ein längeres Praktikum zu einem späteren Schulzeitpunkt (dreiwöchiges Schulpraktikum im 9. Jahrgang) gestellt und vielleicht folgt daraus sogar nach der Schule eine Ausbildung.

Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit zu erfahren, dass Arbeit mehr ist als die Unterbrechung ihrer Freizeit. Viele Jugendliche seien einfach noch zu orientierungslos, wenn sie sich entscheiden müssen, wie es nach der Schule für sie beruflich weitergehen solle.

Gesucht wurden die Plätze über das Online-Portal des Kreises Unna sowie durch die Eigeninitiative der Schüler/innen.

Die Lehrer wiesen jedem Schüler ein Kennwort zu, so dass der Schüler selbst im Portal sich seine Wunschfirma für einen Schnuppertag aussuchen konnte. Über eine Rückmeldung an den betreuenden Lehrer wurde daraus eine feste Zusage. Selbstverständlich konnte ein Schüler aber auch auf Eigeninitiative hin tätig werden und sich bei Unternehmen vorstellen und diese um einen Schnuppertag im genannten Zeitraum bitten.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule möchte sich bei allen Betrieben/Unternehmen recht herzlich für ihre Bereitschaft, die Schüler/innen für die Berufsfelderkundungen aufzunehmen, bedanken.




Willy-Brandt-Gesamtschule freut sich über die Auszeichnung der Gesellschaft für Informatik

Für das Engagement der Willy-Brandt-Gesamtschule im Bereich Informatik gab es öffentliches Lob. Die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ der Gesellschaft für Informatik hat 20 Schulen aus NRW in Anerkennung ihrer Aktivitäten bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben einen Preis verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen des 16. Informatiktags an der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Angewandte Informatik statt.

Informatiklehrer Patrick Koehne nimmt die Auszeichnung für die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen entgegen.

Am Informatik-Biber 2016 nahmen bundesweit 290.808 Schülerinnen und Schüler teil. Für hervorragende Teilnahmezahlen am Informatik-Biber ehrte die Fachgruppe „Informatische Bildung in NRW“ das Städtische Gymnasium Kreuztal aus Siegen, die Willy-Brandt-Gesamtschule aus Bergkamen, das Ravensberger Gymnasium aus Herford, das Städt. Heinrich-Heine-Gymnasium aus Bottrop, die Realschule Hausberge aus Porta-Westfalica, die St. Franziskus-Realschule aus Olpe, die Sekundarschule Wadersloh, das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Leverkusen und die Realschule Odenthal.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schülerwettbewerb und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben und richtet sich an begabte Nachwuchsinformatiker bis 21 Jahre. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe wollen Barrieren gegenüber der Informatik abbauen und junge Menschen für das Fachgebiet interessieren. Außer dem Bundeswettbewerb Informatik gehören dazu das Einstiegsformat Informatik-Biber für Schüler der Jahrgangsstufen 3–13, seit 2017 der Jugendwettbewerb Informatik (JwInf)  und das Verfahren zur Auswahl des deutschen Teams für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI), bei der Spitzentalente aus der ganzen Welt antreten. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schülerwettbewerb und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.




Schülergruppe des Gymnasiums begeistert von der französischen Tropeninsel La Réunion zurück

Strand, Tropenwald, Vulkan- und alpine Berglandschaft: Von einem außergewöhnlichen Schüleraustausch kehrten jetzt 22 Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen aus dem französischen Übersee-Départment La Réunion zurück. Die Jugendlichen aus den Jahrgängen acht, neun und Q1 verbrachten zwei abwechslungsreiche Wochen bei den Familien ihrer Gastschüler vom Collège Mille Roches in St. André.

Bergkamener Schülerinnen und Schüler auf der französischen Tropeninsel La Réunion. Fotos: Constanze Lieb

Neben der Teilnahme am Schulunterricht mit Gleichaltrigen, in dem die Bergkamenerinnen und Bergkamener ihre Französisch-Kenntnisse anwenden und vertiefen konnten, erkundeten sie bei zahlreichen Ausflügen die tropische Insel, die neben Traumstränden, Tropenwäldern auch mit einer alpinen Vulkan- und Berglandschaft zu begeistern weiß. Bei tropischen Temperaturen um 30 Grad standen zahlreiche Ausflüge in die exotische Natur auf dem Programm. Zu den absoluten Höhepunkten zählten dabei sicherlich die Delfin-Beobachtungstour, das Schnorcheln in einer Lagune und die Wanderung auf einen Vulkan. Auch Einblicke in die spannende Geschichte der zu Frankreich gehörenden Insel im indischen Ozean durften nicht fehlen. Die Wochenenden verbrachten die Schülerinnen und Schüler in ihren Gastfamilien und brachen von dort zu individuellen Unternehmungen auf.

Gemeinsamer Unterricht im Collège Mille Roches in St. André.

Begleitet wurde die Gruppe von den Französisch-Lehrerinnen Mathilde Kappenstein und Constanze Lieb. Constanze Lieb hatte über eine Bekannte, die sie aus ihrer Zeit als Fremdsprachenassistentin auf der Insel kennt, den Kontakt zum dortigen Collége Mille Roches in St. André hergestellt und die Fahrt initiiert. Gefördert wurde der Austausch vom Förderverein der Schule und vom Deutsch-Französischen Jugendwerk. Zudem hatte die Reisegruppe selbst für eine gut gefüllte Reisekasse gesorgt. Durch den Verkauf von Socken und anderen Produkten in Zusammenarbeit mit der Spenden-Sammel-Aktion „Neue Masche“ hatten die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld knapp 800 Euro eingenommen.

Das Fazit des außergewöhnlichen Austausches fiel ausnahmslos positiv aus: „Es war für alle eine tolle Erfahrung, die Gastfreundschaft, die wir erfahren durften, war außerordentlich. Wir stehen einer Fortführung dieses Austausches sehr offen gegenüber und freuen uns jetzt auf den Gegenbesuch“, berichtet Fahrtleiterin Constanze Lieb.

Bereits an diesem Freitag werden die französischen Gäste für zwei Wochen in Deutschland erwartet. Sie werden in Paris landen und dann mit dem Bus nach Bergkamen weiterreisen. Nach dem Empfang in der Schule geht es zunächst in die Gastfamilien, ehe am Samstag das umfangreiche Programm startet.




Gesamtschüler setzen deutliche Zeichen gegen Rassismus

Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen setzten in den vergangenen Tagen gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus.

Fotos: Michael Wengemann

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2017 war vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der WBGE im Foyer der Mensa ein großes Comic-Banner (Thema: Vorurteile gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund) aufgehängt worden. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9F im Unterricht intensiv mit dem Thema „Menschenrechte“ befasst hatten, luden sie die Klassen der Jahrgänge 5 bis 7 zu einer Gesprächsrunde vor dem Comic-Banner ein.

Unter der Moderation von Eylem Halici und Lucas Schmidt (beide 9F) vermittelten die Älteren ihr im Unterricht erworbenes Wissen und sie regten die Jüngeren zu einem Meinungsaustausch über die Notwendigkeit der Vermeidung von Vorurteilen sowie über den unschätzbaren Wert von Menschenrechten an.

Ihre Wünsche für ein friedliches und gerechtes Miteinander durften die jüngeren Schülerinnen und Schüler danach in schriftlicher Form auf Wunschbändern hinterlassen.




Fitte Füchse der Realschule Oberaden kämpfen gegen den Müll

Unter dem Motto „Kampf dem Müll“ führten die Klasse 6a der Realschule Oberaden, die so genannte Profilklasse Fitte Füchse, ein Projekt Rund um das Thema Müll durch. Im Rahmen des Projektes erstellten die Schülerinnen und Schüler zunächst unterschiedliche Vorträge rund um das Thema Müll, Recycling sowie Müllvermeidung und präsentierten diese. Zum Abschluss des Projektes räumte die 6a das Außengelände unserer Schule auf.

Das Foto zeigt die fleißige 6a.

 




Gymnasiasten besuchen die Jugend-Uni: „Wir erklär’n der Welt das Geld“

Ein großer Teil der Klasse 7a des Bergkamener Gymnasiums nahm am Mittwochnachmittag an einem Seminar der Jugend-Uni des Kreises Unna im Capitol Kino Lünen teil. Der Besuch bildete den Abschluss der Unterrichtsreihe rund um Verbraucherrechte von Jugendlichen im Fach Politik/Wirtschaft bei ihrem Lehrer Matthias Fahling.

Unter dem Motto „Wir erklär’n der Welt“ referierten Mitarbeiter des Projekts „Funny Money“ der Technischen Universität Dortmund im Kinosaal 2 über den richtigen Umgang mit den eigenen Finanzen. Die anschauliche Präsentation war kombiniert mit „Mitmach“-Phasen, in denen die Schülerinnen und Schüler der 7a mit ihren Beiträgen glänzen konnten. Für jede Antwort gab es als Belohnung einen kleinen „Anti-Stress“-Ball und davon sammelten die Siebtklässler reichlich. Im Anschluss an den rund 60-minütigen Vortrag folgte der Film „Money Monster“, in dem auf höchstspannende Weise deutlich gemacht wurde, wie wichtig der umsichtige Umgang mit dem eigenen Geld ist.

Die begleitenden Lehrer Herr Siebeneicher, Herr Fahling und Frau Gartmann sowie die Schülerinnen und Schüler waren sich am Ende einig: Der Besuch der Jugend-Uni des Kreises Unna hat sich gelohnt. Die nächste „Vorlesung“ im November im Fach Physik ist daher bereits vorgemerkt.




Tolle Leistung der RSO-Kicker beim Turnier in Dortmund-Aplerbeck

Das Fußballteam der Realschule  Oberadeb mit den Jahrgängen 2004 und jünger bot beim Hallenturnier in Dortmund-Aplerbeck eine überzeugende Leistung und präsentierte sich auch insgesamt absolut vorbildlich. Am Ende stand ein guter dritter Platz.

Die erfolgreichen Kicker der Realschule Oberaden.

Die ersten beiden Gruppenspiele gegen die Teams aus Essen und Dortmund entschieden die RSOler ohne Gegentore mit jeweils 4:0 für sich. Im abschließenden Gruppenspiel setzte es trotz aufopferungsvollem Kampf eine knappe 1:2 Niederlage.

Daher musste man im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger spielen. Nach packenden zehn Spielminuten, während der beide Teams den Siegtreffer auf dem Fuß hatten, stand es 0:0. Somit folgte ein Achtmeterschießen, das die RSO leider mit 1:2 verlor.

Im Spiel um Platz 3 gab es keine Zweifel darüber, wer auf dem Treppchen stehen sollte und die Mannschaft aus Oberaden siegte deutlich mit 3:0.




Willy-Brandt-Gesamtschule: Mit Comics über den Salafismus aufklären

Im Zusammenhang mit der Projektarbeit zum Thema „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ findet am Freitag, 7. April, ein Comic-Workshop zum Thema „Salafismus“ an der Willy-Brandt-Gesamtschule statt.

Der extremistische Salafismus stellt Schulen und Behörden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit vor zunehmend neue und schwierige Herausforderungen: Wie kann man mit Jugendlichen ins Gespräch kommen, sie erreichen, sie aufklären und sie gegen diese Form der Gefährdung schützen?

Der Workshop unter Federführung des Ministeriums für Inneres und Kommunales und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung versucht darauf Antworten zu geben.

Am gleichen Tag organisiert die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen bereits zum achten Mal eine interreligiöse Feier im Studiotheater der Schule, die inzwischen zur Tradition geworden ist. Diese Mal heißt das Motto „Loyalität“.

Zu beiden Terminen wird als Gast der Hagener Geschichtsprofessor Peter Brandt, Sohn Willy Brandts und Schirmherr der Gesamtschule, erwartet.




Gymnasium: Rebecca Staubach bei „Jugend debattiert“ unter den Top-Ten

Rebecca Staubach aus dem Jahrgang Q1 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen belegte in Oberhausen einen hervorragenden 9. Platz unter den 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Altersgruppe Sekundarstufe II, die sich für das Finale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ auf Landesebene qualifizierten wollten.

Rebecca Staubach bei der Qualifikationsrunde für das Landesfinale in Oberhausen. Foto: Echtermann/SGB.

Rebecca Staubach musste für je eine Hin- und Rückrunde sowohl die Pro- als auch die Kontraposition dreier Themen vorbereiten, von denen nur zwei am Tag der Qualifikation debattiert wurden, was aber erst unmittelbar an diesem Tag bekannt gemacht wurde, ebenso wie die tatsächliche Position, die einzunehmen war. Das Thema der Hinrunde lautete: „Sollen in der Sekundarstufe II die herkömmlichen Schulfächer durch fächerübergreifenden `Phänomen-Unterricht‘ ersetzt werden?“; Thema der Rückrunde: „Soll der Polizei erlaubt werden, DNA-Spuren auch zur Bestimmung der äußeren Erscheinung von Straftäterinnen und Straftätern zu nutzen?“

Da alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits rhetorisch geschult waren, gab es nur Debatten auf höchstem Niveau, die interessant und facettenreich waren. Diesen Eindruck hatte auch die jeweils vierköpfige Jury gewonnen, die die Bereiche Sachkenntnis, Überzeugungskraft, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit bewertete und bepunktete. Zweimal war auch Katrin Echtermann, Schulkoordinatorin von „Jugend debattiert“ am Städtischen Gymnasium Bergkamen an diesem Tag Teil einer solchen Jury. Sie hatte Rebecca Staubach zur Qualifikation nach Oberhausen begleitet.

Katrin Echtermann hatte, unterstützt die durch die weiteren Projektlehrerinnen Isabel Heiling und Monja Schottstädt, Rebecca Staubach als beste Debattantin der Schule ausgemacht. Im Anschluss setzte sich die Q1-Schülerin auch im Regionalentscheid des Verbundes Arnsberg 4 durch. Im Anschluss wurde sie in einem dreitägigen Rhetorikseminar für die Landesqualifikation geschult.

Auch für die diesjährige Teilnahme am Wettbewerb „Jugend debattiert“ konnte Katrin Echtermann wieder ein sehr positives Fazit ziehen:„Ich bin sehr stolz auf Rebecca und alle anderen Debattantinnen und Debattanten unserer Schule. Ihnen möchte ich an dieser Stelle einmal danken, dass sie mich durch ihre stets gewissenhafte und intensive Vorbereitung auf die Wettbewerbsrunden darin bestärkt haben, wie großartig dieses Projekt ist.“

Über die Schultore hinaus waren in diesem Jahr für das Städtische Gymnasium Bergkamen bei „Jugend debattiert“ neben Rebecca Staubach auch Nora Varga (EF), Bjarne Uhlig und Laureen Ludwig (jeweils Klasse 9) erfolgreich.