Ehemalige der Pfalzschule wollen nicht noch einmal 25 Jahre aufs nächste Klassentreffen warten

Die Ehemaligen des Entlassjahrgangs 1968 der Pfalzschule Weddinghofen.

Ein fröhliches Wiedersehen gab es am Samstag im Forellenhof für 14 Ehemalige des Entlassjahrgangs 1968 der Pfalzschule Weddinghofen. Zuletzt hatte man sich vor 25 Jahren wiedergesehen. Damals noch in der Gaststätte „Zum schrägen Otto“. Für dieses Klassentreffen nach 50 Jahren hatte einige Ex-Schülerinnen und Ex-Schüler weite Reisen in Kauf genommen, aus Lübeck beispielsweise oder aus dem Frankfurter Raum.

Einige sind natürlich auch Bergkamen treu geblieben. Und die trafen sich im vergangenen Jahr zur Feier der Goldenen Konfirmation in der Auferstehungskirche. Als sie danach im Martin-Luther-Haus gemütlich zusammensaßen, wurde über die Erinnerungen an die gemeinsame Kindheit und Jugendzeit gesprochen. Die spielte sich auch in der Pfalzschule ab. Dabei stellten die Goldkonfirmanden fest, dass der 50. Jahrestag ihrer Schulentlassung kurz bevorstand. Schnell verabredeten die Ehemaligen, das „goldene“ Klassentreffen zu organisieren.

Dieser Entlassjahrgang ist übrigens der erste und letzte Jahrgang, der an der Pfalzschule mit dem Hauptschulabschluss endete. Erst im Sommer 1967 ist die ehemalige Volksschule zu einer Hauptschule umgewandelt worden. Im Sommer 1968 wurde sie dann zur Grundschule. Die Schülerinnen und Schüler verließen bereits nach etwas mehr als acht Jahren die Schule nach der 9. Klasse. Der Grund: Es gab damals zwei Kurzschuljahre, damit das Schuljahr im Sommer und nicht zu Ostern beginnen konnte.
Auf ihr drittes Klassentreffen wollen die Ehemaligen des Entlassjahrgang 1968 nicht noch einmal 25 Jahr warten. Ein Wiedersehen gibt es bereits in fünf Jahren, versprachen sie sich am Samstag.




Ehemalige der Pfalzschule Weddinghofen treffen sich 50 Jahre nach dem Hauptschulabschluss

Am Samstag, 22. September,treffen sich ab 16 Uhr in der Gaststätte Forellenhof in Rünthe ehemalige Schülerinnen und Schüler der Pfalzschule Weddinghofen, um 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung ein Wiedersehen zu feiern.

Dies ist erst das zweite Treffen innerhalb der vergangenen 50 Jahre. Das letzte war vor 25 in der Gaststätte „Zum Schrägen Otto“.

Dieser Entlassjahrgang ist der erste und letzte Jahrgang, der an der Pfalzschule mit dem Hauptschulabschluss endete. Erst im Sommer 1967 ist die ehemalige Volksschule zu einer Hauptschule umgewandelt worden. Im Sommer 1968 wurde sie dann zur Grundschule. Die Schülerinnen und Schüler verließen nach gut acht Schuljahren die Schule nach der 9. Klasse, da zwischenzeitlich zwei Kurzschuljahre waren, um das Schuljahr bundeseinheitlich im Sommer zu beginnen. Nicht, wie in NRW üblich, schon Ostern.

Es werden ca. 20 Ehemalige anwesend sein, die teilweise lange Anfahrten in Kauf nehmen , um an diesem Treffen teilnehmen zu können.




Realschule Oberaden trauert um Martina Butzke-Rudzynski und Udo Högemann

Die Realschule Oberaden musste Mitte dieser Woche zwei traurige Nachrichten vernehmen. Mit Herrn Udo Högemann und Frau Martina Butzke-Rudzynski verstarben zwei ehemalige Schulleitungen der RSO.

Herr Högemann wurde nach seiner Versetzung von der Wilhelm-Busch-Realschule in Schwerte am 01.06.1989 zum Realschulrektor in Oberaden ernannt worden. Vierzehn Jahre leitete er die Geschicke an der RSO. Unter seiner Führung wurden 1998 der erste Computerraum der Schule eingerichtet, die Naturwissenschaftsräume modernisiert und erweitert sowie der Innenhof neu gestaltet. Zudem fiel in seine Amtszeit die Aufstockung des Neubautraktes.

Frau Butzke-Rudzynski übernahm den Schulleitungsposten von Herrn Högemann, nachdem sie unter ihm zuvor bereits als Stellvertreterin tätig war, am 11.10.2004. Bis Ende April 2011 zeichnete sie sich für diese Aufgabe verantwortlich und forcierte vor allem die pädagogischen Inhalte an der RSO wie z.B. das heute noch gültige Motto „Friedliches Miteinander“. Zudem war sie im Schulchor der RSO aktiv und sorgte zweitweise für einen Schüleraustausch mit einer französischen Schule. Seit Mai 2011 war Frau Butzke-Rudzynski für die Bezirksregierung Arnsberg tätig.




Flohmarkt an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Am Freitag, 21. September, veranstaltet die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen einen Flohmarkt in der Zeit von 14.30 – 17.00 Uhr. Für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.

Kinder und Eltern der Schule sowie Ehemalige können Verkaufsstände einrichten. Kommerzielle Anbieter sind nicht zugelassen. Angeboten werden vorrangig Kinderspiele, Kinderkleidung und allerlei Gebrauchsgegenstände. Das Anbieten lebender Tiere ist nicht gestattet.

An Verpflegungsständen werden Getränke, Kaffee und Kuchen, Grillwürstchen und türkische Spezialitäten angeboten. Der Reinerlös, der an den Versorgungsständen erzielt wird, ist für den Förderverein der Gerhart-Hauptmann-Grundschule bestimmt und kommt letztendlich den Kindern der Schule zu Gute. So werden zum Beispiel Pausenspielzeug und Bücher für die Leseinsel angeschafft oder Projekte wie eine Zirkuswoche oder der Besuch einer Theaterreihe gegen sexuellen Missbrauch unterstützt.

Ausreichende Parkmöglichkeiten bestehen an der Schule auf dem Parkplatz der Dreifachturnhalle.




Kein Abschluss ohne Anschluss: Potenziale erkennen, Chancen entdecken

Für viele kommt sie immer näher – die Frage, die jeder Schüler früher oder später beantworten muss: Was willst du nach der Schule machen? Um dann nicht ganz ahnungslos nach einer Antwort suchen zu müssen, gibt es neben den schulischen Angeboten auch die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“. Und für die Schüler der achten Klassen im Kreis Unna heißt das in diesem Schuljahr wiederum: Potenzialanalyse.

Was kann ich besonders gut? Was macht mir am meisten Spaß? Wo liegen meine Stärken? Diese Fragen sollen bei einer Potenzialanalyse beantwortet werden. Dabei verlassen die Schülerinnen und Schüler ihr gewohntes Lernumfeld – die Schule – und gehen zu einem Bildungsträger. Das sind im Kreis Unna der Bildungskreis Handwerk e.V., die SBH West, der TÜV Nord oder die Werkstatt im Kreis Unna.

Stärken erkennen
In der Werkstatt im Kreis Unna achten geschulte Mitarbeiter zum Beispiel bei verschiedenen Übungen der sechsstündigen Potenzialanalyse auf die sozialen, personalen, methodischen und beruflichen Kompetenzen.

„Da geht es um Teamfähigkeit, motorisches Geschick, Problemlösefähigkeiten und auch um die Übernahme von Verantwortung“, sagt Dirk Mahltig, Leiter Dienstleistungszentrum Bildung. Von dort wird die Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ im Kreis Unna koordiniert.

Getestet wird das bei Übungen wie Holzarbeiten, einer Inventur oder den gemeinsamen Bauen einer Papier-Brücke, über die dann eine Murmel rollen soll. „Diese Analyse ist der erste Baustein der Landesinitiative ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘“, so Mahltig. „Schüler sollen sich so umfassend in Richtung Beruf oder Studium orientieren. Dabei ist es für die eigene Berufsorientierung besonders wichtig, seine persönlichen Stärken und Interessen gut zu kennen.“

Weitere Informationen
Weitere Infos zur NRW-Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sind unter www.mags.nrw/uebergang-schule-beruf-Startseite zu finden oder direkt beim Team der Kommunalen Koordinierung des Kreises Unna für den Übergang Schule-Beruf. Ansprechpartnerin ist Andrea Kunzner. Sie ist erreichbar unter Tel.: 0 23 03 / 27 – 43 40. Auch unter www.kreis-unna.de (unter dem Stichwort: Übergang Schule-Beruf) sind Informationen zu finden. PK | PKU




Ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums berichten am „Alumni“-Tag aus Ausbildung & Studium

Am Dienstag, 11. September, findet am Städtischen Gymnasium Bergkamen im Rahmen der Berufsorientierung wieder der „Alumni“-Tag für den Jahrgang Q2 statt.

Zwischen 14:30 und 16 Uhr referieren ehemalige Schülerinnen und Schüler des SGB vor den kommenden Abiturienten über ihre Ausbildungs- und Studiengänge. Dabei wird es nicht nur um fachliche Inhalte gehen, sondern auch um Rahmenbedingungen: Welche Voraussetzungen sind beispielsweise zu erfüllen, wie läuft das Bewerbungsverfahren, wie sind die Zukunftsaussichten, wie die Verdienstmöglichkeiten und vieles mehr.

In diesem Jahr sind Referentinnen und Referenten zu folgenden Ausbildungs- und Studiengängen eingeladen:
• Machinenbauingenieurwesen
• Lehramt für Sozialwissenschaften und Pädagogik
• Elektroniker für Anlagentechnik
• Biologie
• IT-Sicherheit und Informationstechnik
• Au-Pair
• Jura
• BWL
• Polizei




Schuleingangsuntersuchung 2018: Gute Förderung, weniger Übergewicht

Dr. Petra Winzer-Milo, Leiterin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. Foto: Kreis Unna

Ob Kinder eine besondere Unterstützung zum Start in die Schulkarriere benötigen, soll durch Schuleingangsuntersuchungen geklärt werden. In diesem Jahr hat sich der Trend der Vorjahre bestätigt: Die Kinder im Kreis werden in der Familie und der Kita grundsätzlich gut gefördert.

Im Zeitraum September 2017 bis Juli 2018 untersuchten die Kreismediziner wie im Vorjahr circa 3.350 Kinder. Insgesamt stellten die Schulärztinnen weniger gravierende Störungen und Auffälligkeiten in den Bereichen Motorik, Sprache, Wahrnehmung und Verhalten fest. „Hier zeigen sich Effekte der guten Förderung“, sind die Medizinerinnen überzeugt.

Weniger Übergewicht
„Besonders erfreulich ist der Rückgang von starkem Übergewicht bei den Schulanfängern“, berichtet Dr. Petra Winzer-Milo, Leiterin des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes. 2013 hatten noch 7,5 Prozent der Kinder starkes Übergewicht. 2018 sind es „nur“ noch 5 Prozent.

Die Schulärztinnen des Kreises Unna empfahlen jedem elften Kind eine Kontrolle beim Kinderarzt und jedem achten Kind eine Kontrolluntersuchung beim Augenarzt. 2013 war noch jedes fünfte Kind beim Sehtest auffällig. Das spricht für eine gute und frühzeitige Versorgung mit Sehhilfen bereits im Vorschulalter. Allerdings bestätigt sich ein schon in Vorjahren festgestelltes Phänomen: Kinder im Norden des Kreises Unna haben häufiger eine korrekturbedürftige Sehschwäche als im Südkreis. PK | PKU




Herzlich willkommen!: 113 neue Fünftklässler am Städtischen Gymnasium Bergkamen

Die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern sowie der stellvertretenden Schulleiterin Maria von dem Berge (4.v.o.r.) im „grünen Klassenzimmer“. Foto: Fahling/SGB

Drei ereignisreiche Tage liegen hinter den 113 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Nach der offiziellen Einschulungsfeier am Mittwoch mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche, verbrachten die Schülerinnen und Schüler zwei Einführungstage mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern.

Mit einem gemeinsamen Frühstück und weiteren Teambuilding-Aktionen sollte das Kennenlernen erleichtert und der Klassenverbund gleich zu Beginn nachhaltig gestärkt werden. Bei der Schulrallye flitzten die Neuankömmlinge beispielsweise in kleinen Teams über das Schulgelände und erkundeten die Gebäudeteile, die Mensa sowie den Pausenhof. Aber auch wichtige Elemente wie die Verkehrserziehung durch Rainer Geyer von der Polizei Bergkamen oder Organisatorisches wie die Bücherausgabe standen auf dem Programm, um den neuen Mitgliedern der Schulgemeinde einen perfekten Empfang zu bereiten.

An diesem Montag starteten die Fünftklässler nun in ihre erste „richtige“ Schulwoche und lernen nach und nach die neuen Fächer und die neuen Lehrerinnen und Lehrer kennen.




Schüler des Bergkamener Gymnasiums würfeln mit um eine Russlandreise

Russland ist für seine Gastfreundschaft berühmt – das hat es bei der Fußballweltmeisterschaft im Sommer eindrücklich gezeigt. Wer selbst mal erleben möchte, wie es ist, in Moskau oder St. Petersburg zu Gast zu sein, lernt am besten die Sprache des Gastlandes. So wie beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“: Mehr als 4.500 Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz pauken eifrig Vokabeln, um sich dann mit anderen in Sprachkenntnis zu messen. Wer schließlich ins Finale einzieht, spielt Anfang November auf Einladung von GAZPROM Germania im Europa-Park in Rust um eine mehrtägige Russlandreise. „Pojechali“ – los geht’s!

Die zweite NRW-Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ startet am 6. September in Lüdenscheid. Insgesamt finden zwischen Ende August und Mitte Oktober 16 Ausscheide in 12 Bundesländern statt, dazu je einer in Österreich und der Schweiz. In Lüdenscheid sitzen dieses Jahr Russisch-Kenner aus Wadersloh, Olpe, Bergkamen, Harsewinkel, Marsberg, Dortmund, Lüdenscheid, Ahaus, Brühl, Herne (NRW) und Neuerburg (Rheinland-Pfalz) an den Würfeltischen und kämpfen um den Regionalsieg.

Für das Deutsch-Russische Forum ist der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ eines der nachhaltigsten Projekte im bilateralen Austausch. Allein in diesem Jahr sind mehr als 4.500 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 226 Schulen in drei Ländern bei dem Sprachturnier dabei.

„Der Bundescup fördert ein tieferes Verständnis für die russische Kultur und schlägt Brücken zwischen beiden Ländern. Gerade in Zeiten politischer Spannungen macht das Mut, denn es zeigt, dass junge Menschen ohne Ressentiments ganz unbefangen und leicht Meilensteine für die deutsch-russische Verständigung setzen können“, betont Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums e.V. Dass Russisch Spaß macht, erfahren die Sprachspieler beim Würfeln. Und alle gemeinsam wetteifern um den Einzug ins Finale, das traditionell vom langjährigen Hauptsponsor GAZPROM Germania veranstaltet wird.

„GAZPROM Germania fördert den Bundescup „Spielend Russisch lernen” seit elf Jahren. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei nicht nur eine Fremdsprache kennen, sondern erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, seine Kultur und seine Geschichte. Mit unserem Engagement setzen wir uns für mehr gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein. Durch das Finale im Europa-Park schaffen wir einen weiteren Anreiz für Schüler und Lehrer am Bundescup teilzunehmen“, sagt Zoia Smirnova, Leiterin Sponsoring der GAZPROM Germania GmbH.




Anmeldeverfahren zur Einschulung der schulpflichtigen Kinder zum Schuljahr 2019/20

Alle Erziehungsberechtigen, deren Kinder im Zeitraum vom 01.10.2012 bis 30.09.2013 geboren sind, wurden im August vom Amt für Weiterbildung, Schule und Sport der Stadt Bergkamen angeschrieben. Im Sommer 2019 werden voraussichtlich 420 Kinder eingeschult.

Mit einem Anschreiben wurden den Eltern ein „Anmeldeschein“ zugesandt, den sie ausfüllen und zum Schulverwaltungsamt zurücksenden sollen. Außerdem erhielten die Eltern eine Liste aller Bergkamener Grundschulen, da sie ihr Kind an einer Grundschule ihrer Wahl anmelden können.

Sobald die Anmeldescheine dem Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport vorliegen, steht fest, wie viele zukünftige Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Grundschulen im Sommer 2019 besuchen wollen.

Das Anmeldeverfahren wird an den Bergkamener Grundschulen in der Zeit vom 08. – 12.10. und 29.10. – 14.11.2018 durchgeführt. Hierzu erhalten die Erziehungsberechtigten von der entsprechenden Grundschule einen Termin. Es sollte das Familienstammbuch bzw. eine Geburtsurkunde des Kindes/der Kinder sowie bei getrennt lebenden oder geschiedenen Elternteilen einen beglaubigten Nachweis über das elterliche Sorgerecht vorgelegt werden.

Sollten Erziehungsberechtigte versehentlich keine Mitteilung erhalten haben, können sie sich unter der Rufnummer 0 23 07 / 965 – 394 beim Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport melden.

Eltern, die ihr Kind vorzeitig einschulen wollen, können sich ebenfalls beim og. Amt melden und erhalten einen Anmeldeschein für die vorzeitige Einschulung zum Schuljahr 2019/20.

Über die Aufnahme eines Kindes entscheidet letztendlich die entsprechende Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.




Bayerstiftung fördert Aufbau eines Forschungslabors an der Willy-Brandt-Gesamtschule mit 18.000 Euro

Die Bayerstiftung fördert den Aufbau eines Forschungslabors an der Willy-Brandt-Gesamtschule zum Verständnis des Pflanzenwachstums mit 18.000 Euro. Das ist ein Teil eines jetzt aufgelegten Förderprogramms, mit denen innovative Unterrichtskonzepte in 22 Städten unterstützt werden. Insgesamt stellt die Bayerstiftung dafür 380.000 Euro zur Verfügung.

Slow Food, die Rettung eines Sees, Naturwirkstoffe in Medikamenten, das Anlegen einer Streuobstwiese und die Betreibung einer Biogasanlage – mit diesen und vielen weiteren spannenden Inhalten beschäftigen sich junge Menschen in den 42 Bildungsprojekten, welche die Bayer Science & Education Foundation neu in ihr Schulförderprogramm aufgenommen hat. Die Fördergelder von insgesamt rund 380.000 Euro fließen unmittelbar in Projekte zur Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts an Schulen sowie außerschulischen Bildungseinrichtungen im Umfeld der deutschen Bayer-Standorte. Thematisch sind die Projekte zumeist in den Fächern Biologie und Chemie angesiedelt. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei häufig in den Bereichen Gesundheit, Medizin, Life Science und Ernährung.

„Mit der Umsetzung von attraktiven Unterrichtskonzepten werden Kinder und Jugendliche nachhaltig für Wissenschaft und Fortschritt begeistert“ sagt Thimo V. Schmitt-Lord, Vorstand der Bayer-Stiftungen. „Durch den ausgeprägten Praxisbezug der Projekte tragen die Lehrer dabei den Forschergeist förmlich ins Klassenzimmer. Damit fördern sie Kreativität, Neugier und letztlich auch die Berufsperspektiven junger Menschen – das unterstützen wir aus voller Überzeugung.“

In der aktuellen Runde hat der Stiftungsrat Bildungsprojekte mit Vorbildfunktion aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein ausgewählt. Diese sind in folgenden 22 Städten beheimatet: Bergisch Gladbach, Bergkamen, Berlin, Bitterfeld, Bochum, Darmstadt, Dormagen, Dortmund, Frankfurt am Main, Gatersleben, Gernsheim, Grenzach, Halle an der Saale, Kiel, Köln, Langenfeld, Leverkusen, Monheim, Neuss, Radevormwald, Solingen und Wuppertal. Seit Programmstart 2007 wurden insgesamt 554 Initiativen mit einem Gesamt-Fördervolumen von rund 5,9 Millionen Euro unterstützt.

Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Insbesondere sollen sie dazu beitragen, bei Schülern den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Orientierung bei der Berufswahl zu erleichtern.

Im Rahmen des Bayer-Schulförderprogramms macht das Humboldt-Bayer-Mobil erneut Station an verschiedenen Schulen im Bundesgebiet. Das rollende Forschungslabor, eine Kooperation der Bayer-Stiftung mit der Humboldt-Universität zu Berlin und der Stiftung Humboldt-Universität, wird von Studierenden der naturwissenschaftlichen Didaktik betreut. Es bietet Jugendlichen die Gelegenheit, zu medizinischen und lebenswissenschaftlichen Themen auf Wissenschaftsexkursion zu gehen.