„AzuBo-Tag“ an der Gesamtschule – Besuch von Auszubildenden-Botschaftern der Stiftung Weiterbildung

Die Auszubildenden-Botschafter der Stiftung Weiterbildung sollen Schüler/innen der weiter-führenden Schulen authentische Einblicke in mögliche Ausbildungsberufe vermitteln. Dabei berichten sie von ihrer eigenen Berufswahl, stellen ihren Ausbildungsberuf, ihr Ausbildungsunternehmen und den Arbeitsalltag vor. Sie beantworten Fragen der Jugendlichen rund um die Ausbildung.

Folgende AzuBo und Firmen kommen am Mittwoch, 19. Juni:

1. Steden Logistik GmbH – Berufskraftfahrer/in
2. Stappert Spezial Stahl GmbH – Kauffrau/-mann im Groß- u. Außenhandel
3. AuK Alten- und Krankenpflege zu Hause Born GmbH -Altenpfleger/in
4. Bayer AG – Mechtroniker/in, Elekroniker/in für Automatisierungstechnik, Anlagenmechaniker/in, Chemielaborant/in, Chemikant/in
5. Remondis IT – Fachinformatiker/in
6. RCS Rohstoffverwertung und Container-Service GmbH – Industriekaufmann/-frau
7. Paul Vahle GmbH – Fertigungsmechaniker/in / Industriekauffrau/-mann
8. DHL Solutions Fashion GmbH – Fachkraft Lagerlogistik

Von 10.45 Uhr bis 12.20 Uhr informieren die AzuBo`s die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 über ihre Ausbildung und Unternehmen und machen Werbung für die duale Ausbildung.




Ein Woche im Zeichen der Städtepartnerschaft: Erste Gespräche der Gesamtschule mit dem Collège Edouard Vaillant in Gennevilliers

Die Bergkamener Delegation in Gennevilliers an der „Rue de Bergkamen“.

Das vergangene Wochenende lag ganz im Fokus der Bergkamener Städtepartnerschaften. Während im französischen Gennevilliers der alle drei Jahre stattfindende „CARNAVAL“ eine Gruppe aus Bergkamen lockte, besuchte eine Abordnung des Lions-Clubs BergKamen die sachsen-anhaltinische Partnerstadt Hettstedt. Aber damit nicht genug, reiste der Chor „Camerata“ aus Wieliczka/Polen im Rahmen der Musikschuljubiläums nach Bergkamen.

Drei Maßnahmen mit vielversprechenden Zukunftsaussichten!

Eine Schülergruppe sowie zwei Lehrerinnen der Willy-Brandt-Gesamtschule besuchte unter der Leitung von Bürgermeister Roland Schäfer die französische Partnerschaften.

Neben der Teilnahme an der Großveranstaltung, standen nicht nur eine Führung durch die Partnerstadt Gennevilliers und ein Besuch der Metropole Paris auf dem Programm, sondern auch erste persönliche Gespräche mit der Verwaltung zur Schaffung einer Schulpartner-schaft zwischen dem Collège Edouard Vaillant in Gennevilliers und der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule.

Der Lions Club BergKamen besuchte in Hettstedt den Lions Club der Partnerstadt in Sachsen-Anhalt.

Zeitgleich reiste eine 20-köpfige Gruppierung des Lions-Clubs Bergkamen in die Bergkamener Partnerstadt Hettstedt. Mit Unterstützung des Bürgermeisters Dirk Fuhlert kam ein erster Kontakt mit dem Lions-Club Hettstedt zustande. In angeregten Unterhaltungen wurde unter anderem ein Gegenbesuch in Bergkamen diskutiert.

Eine Stadtführung unter der Leitung des Ortschronisten der Stadt Hettstedt, Herrn Otto Spieler, der einigen Bergkamenern schon seit vielen Jahren bekannt ist, ließ keine Fragen zu unserer Partnerstadt offen.

Verschiedene andere sehenswerte Orte im Mansfelder Land wurden angesteuert und den Abschluss bildete eine Fahrt in den Schacht Röhrig in Wettelrode, der die Teilnehmer/-innen auf anschauliche Weise etwas über den Kupferschieferbergbau und damit auch über die Un-terschiede zu „unserem“ Steinkohlebergbau erfuhren.

Last but not least begab sich der Chor „Camerata“ aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka im Rahmen des Jubiläums der Bergkamener Musikschule auf den Weg nach Bergkamen.

„Camerata“ ist als einer der besten Chöre in Kleinpolen bekannt und hat ein weitreichendes Repertoire von geistlicher Chormusik über Opern- und Musicalklängen bis hin zu Popmusik.

Diese stimmgewaltige Gesangsgruppierung trat am Wochenende in der Ludgerikirche in Selm sowie der St. Elisabeth-Kirche in Bergkamen auf. Den krönenden Abschluss ihrer 3-tägigen Konzertreise bildete jedoch die Teilnahme an der Gesangsrevue der Musikschule am Sonntag im studio theater bergkamen.

Aber nicht nur die hiesigen Bühnen waren Ziel dieser Reise, sondern auch eine Führung durch das Sportbootzentrum Marina-Rünthe, bei der sich die Chormitglieder ein Bild vom Wandel eines Industriehafens zu einem Freizeit- und Dienstleistungszentrum mit mediterra-nem Flair machen konnten.

Der Chor „Camerata“ aus Wieliczka besuchte Bergkamen.




Imposantes Jubiläumskonzert der Großfamilie Bachkreis zum 50-jährigen Bestehen

Das vereinte Ehemaligen- und Bachkreisorchester auf der Bühne der Kamener Konzertaula.

Die monatelangen Vorbereitungen haben sich gelohnt: Die Bergkamener Bachkreis-Familie feierte am Samstag eine rauschende Geburtstagsfeier, zunächst feierlich in der Kamener Konzert-Aula und danach ausgelassen in der Schützenheide.

Zumindest die Sorgen, die die die Konzertaula betrafen, haben sich letztlich als gegenstandslos erwiesen. „Passen dort tatsächlich 200 weitestgehend sitzende Musikerinnen und Musiker auf die Bühne?“ lautete die bange Frage. Dies vorher auszuprobieren war ja nicht möglich gewesen. Und siehe da: Sie passen. Allerdings waren die jeweiligen Dirigentinnen und Dirigenten zu einem Balanceakt hart am Bühnenrand gezwungen, um zu ihrem Pult zu gelangen.

Christine Hackbarth dirigiert das Jugendorchesrer aus Westerstede.

Zu fast 1000 Ehemaligen hatte die Orchesterleitung im Vorfeld Kontakt aufgenommen mit der Bitte, sich an diesem kombinierten Klangkörper aus Ehemaligen und aktuellem Bachkreis als krönender Abschluss des Jubiläumkonzerts zu beteiligen. 160 hatten sich positiv zurückgemeldet. Und sie alle beherrschen noch ihre Instrumente, wie die Bachkreis-Leiterinnen Bettina Jacka und Dorothea Langenbach nach den ersten Proben im Gymnasium anerkennend feststellen konnten.

Vorher waren die aktiven Ehemaligen zu einer Art Bachkreis-Hitparade aufgerufen worden. Sie konnten sich aus einer Reihe von Kompositionen ihre Lieblingsstücke zusammenstellen. Diese Auswahl war unter anderem mit „Wachet auf ruft uns die Stimme“ von Bach oder „Let’s get loud“ von Gloria Estefan letztlich exzellent.

Das Ergebnis war übrigens nicht nur laut, sondern auch sehr schön. Dafür hatten die Ehemaligen auch schon zuhause kräftig geübt. Die Noten dafür verteilte die Orchesterleitung ganz modern via Internet und Dropbox.

Den Auftakt des Jubiläumskonzert übernahm der Bachkreis-Nachwuchs, das B-Orchester. Es sorgte mit seiner Interpretation des Rock-Klassikers „Smoke on the Water“ für einen ersten musikalischen Höhepunkt, der die gesamte Geburtstagsgesellschaft in der fast vollbesetzten Konzertaula begeisterte.

Ex- Bachkreisler Markus Sarwas dirigiert.

Ein Ehemaliger, Markus Sarwas, hatte am Samstagnachmittag besonders viel zu tun. Den Musiklehrer verschlug es 1991 zum Gymnasium von Westerstede bei Oldenburg. Heute leitet er zusammen mit Christine Hackbarth das Orchester der Schule. Die Verbindungen zwischen Bachkreis und Sarwas rissen nie ab. Im vergangenen Jahr unterstützte beispielsweise das Bergkamener Orchester die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Gymnasiums in Westerstede. Als musikalisches Präsent zum 50-jährigen Bestehen des Bachkreises hatte das Orchester unter anderem ein Medley aus „König der Löwen“ aus dem hohen Norden mitgebracht.

Festredner Marc-Alexander Ulrich.

Zusammen mit dem A-Orchester spielten die Westersteder vor der Pause den Walzer Nr. 2. aus der Suite für Jazz-Orchester von Schostakowitsch und „Lord of the Dance“.

In ihren Reden betonten Schulleiterin Bärbel Heidenreich, der Vorsitzende des Fördervereins Peter Schäfer und Bergkamens Kulturdezernent Marc-Alexander Ulrich den familiären Charakter, den der Bachkreis auszeichnet. Diese Großfamilie wollte natürlich nach getaner „Arbeit“ in der Konzertaula kräftig in der Schützenheide abfeiern. Dort erwies sich letztlich eine weitere Befürchtung aus den Vorplanungen ebenfalls als gegenstandslos: „Werden auch alle satt?“, weil Spannbreite der zu erwartenden Gäste zwischen 300 und 700 lag? Sie wurden, wie es der Wirt vorher versprochen hatte.




Rund 160 Ehemalige spielen am Samstag auf zum großen Bachkreis-Jubiläum

Stellten das Programm des Jubiläumskonzerts vor (v. l.): Bettina Jacka, Bärbel Heidenreich, Peter Schäfer und Dorothea Langenbach.

Die Besucher des Jubiläumskonzerts des Bergkamener Bachkreises können am Samstag, 15. Juni, ab 16 Uhr in der Kamener Konzertaula können Großes erwarten. Im letzten Teil des Programm werden rund 200 Musikerinnen und Musiker auf der Bühne ihre Instrumente bedienen, berichten die beiden Orchesterleiterinnen Bettina Jacka und Dorothea Langenbach.

Fast 1000 Ehemalige des Jugendsinfonieorchesters wurden im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 50.-jährigen Bestehen angeschrieben. Rund 160 haben zurückgemeldet, dass sie auch ihre Instrumente mitbringen werden. Die ersten Proben des Ehemaligenorchesters seien auch sehr vielversprechend gewesen, hieß es am Freitag bei der Vorstellung des Festprogramms und der Festschrift, an der auch Schulleiterin Bärbel Heidenreich, ihre Stellvertreterin Maria von dem Berge sowie der Vorsitzende des Fördervereins Peter Schäfer beteiligt waren.

Der Förderverein sponsert auch die sehr aufwändige Festschrift. Anders wäre der Verkaufspreis von 5 Euro nicht machbar gewesen.

Ein Ehemaliger, Markus Sarwa, bringt zum Jubiläumskonzert gleich sein eigenes Orchester mit, das Jugendorchester Westerstede. Das wir einen Teil des musikalischen Programm bestreiten, spielt aber auch zusammen mit dem A-Orchester des Bachkreises.

Apropos Ehemalige: Natürlich haben sich auch die ehemaligen Orchesterleiter angesagt: der Gründer des Bachkreises Horst Römer und sein direkter Nachfolger Christoph Scholz-Tochtrop. Sie kommen nicht nur zum Zuhören und Mitfeiern. Sie werden vielmehr auch den Taktstock in die Hand nehmen. Absagen musste hingegen aus gesundheitlichen Gründen der Mitgründer und erste Vorsitzende des Fördervereins des Bachkreises, Ernst Neugebauer.

Das musikalische Programm ist bunt gemischt. Natürlich gibt es zwei Mal Bach und auch Schostakowitsch. Die neuen „Klassiker“ wie die Filmmusik aus „Herr der Ringen“ oder der Deep Purple-Hit „Smoke on the Water“ fehlen ebenso wenig wie das ABBA-Medley. Die Konzertbesucher können sich auf einen sehr unterhaltsamen Nachmittag in der Kamener Konzertaula freuen.
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Alle Beteiligten treffen sich am Samstagabend in der Schützenheide zum Abfeiern. Dort werde getanzt und Erinnerungen ausgetaucht, betont Peter Schäfer. Die geschätzte Teilnehmerzahl liegt irgendwo zwischen 300 und 500.




Dank Spende des Abiturjahrgangs 2018 des Gymnasiums: Eröffnung eines Wasserbrunnens in Niger

Brunnenbau dank einer Spende des Abi-Jahrgangs 2018 im westafrikanischen Niger. Foto: Maruf e.V.

Im westafrikanischen Staat Niger trägt ab sofort ein Wasserbrunnen den Namen „Städtisches Gymnasium Bergkamen ABI 2018“. Aus dieser Quelle im Dorf Hondobon befördern die Einheimischen von drei Dörfern nun ihren täglichen Wasserbedarf und müssen nicht – wie zuvor – zweimal am Tag zehn Kilometer zu Fuß ihr Wasser holen gehen.

Niger gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt, wiederkehrende Dürren und Nahrungsmittelknappheit sind dem größten Teil der Bevölkerung immer wieder schwer zu schaffen.

In einem persönlichen Schreiben mit einigen Aufnahmen wendete sich Cengiz Uysal, Vorsitzender des humanitären Hilfsvereins Maruf e.V. aus Bergkamen, nun an die Schule.

„Unser Dank geht an die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2018 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen“, sagte Cengiz Uysal.




50 Jahre Bachkreis Bergkamen: Jubiläumskonzert am 15. Juni in der Konzertaula Kamen

Der Bachkreis des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bei einem Konzert auf der Insel La Réunion im Juni 2018. Foto: Langenbach/SGB

Der Bachkreis Bergkamen feiert seinen 50. Geburtstag mit einem großen Jubiläumskonzert. Das Geburtstagskonzert findet am Samstag, 15. Juni, 16 Uhr in der Konzertaula Kamen statt. Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Roland Schäfer.

Als Gast empfangen die Bachkreis-Musikerinnen und Musiker des Städtischen Gymnasiums Bergkamen das Partner-Orchester aus Westerstede. Dazu lädt der Bachkreis herzlich ein, der Eintritt ist frei.




Zu hohes Tempo ist gefährlich: Crash Kurs NRW zu Gast beim Jahrgang EF des Städtischen Gymnasiums

Am Mittwoch, 12. Juni, ist das Team von „Crash Kurs NRW“ der Polizei erneut zu Gast am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Ab 10 bis ca. 11.15 Uhr werden den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs EF des SGB sowie des zehnten
Jahrgangs der Freiherr-vom-Stein-Realschule eindringlich die Gefahren zu schnellen Fahrens aufgezeigt.

In NRW ereignen sich laut einem Bericht der Polizei pro Jahr 550.000 Verkehrsunfälle, über 600 Menschen kommen dabei ums Leben. Unter den Verursachern ist eine überproportional hohe Anzahl Jugendlicher zu verzeichnen. Um den Schülerinnen und Schülern die Gefahren im Straßenverkehr aufzuzeigen und vor allem deutlich zu machen, welche Folgen drohen, wurde der „Crash Kurs NRW“ vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW ins Leben gerufen.

Bei der Veranstaltung, die es bereits seit 2010 gibt, berichten Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte,
Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige schonungslos und realitätsgetreu von ihren Erfahrungen. Ziel ist es, den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken.




Seit 38 Jahren: Umwelttage des 5. Jahrgangs der Willy-Brandt-Gesamtschule auf dem Hof Middendorf

An den Umwelttagen von Dienstag bis Donnerstag dürfen die jeweiligen fünften Jahrgänge der Willy-Brandt-Gesamtschule einen etwas anderen Unterricht erleben. Und das seit mittlerweile 38 Jahren. Ob es die Analyse von Teichwasser, das Schichten von Holzstämmen oder die Erforschung von Wildtieren ist, all dies ist möglich, wenn die Fünftklässler unserer Schule auf dem Hof Middendorf den „Lernort Natur“ erkunden.

Die Klassenlehrer werden an diesem Tag zu Mitlernenden, den Unterricht machen andere: Es sind die Mitglieder des Hegerings Kamen/Bergkamen, des Nabu und des Landesbetriebes Wald und Holz, die den Schülern und Lehrern an diesem Tag die Natur erklären und spannende Aufgaben und Übungen für sie bereithalten. Auch die Oberstufenschüler sind mit von der Partie. Bei der Gewässergütebestimmung und dem Fangen der Gewässerorganismen werden die „Kleinen“ professionell durch die Biologieschüler der Q1 angeleitet. Für die musikalische Begleitung sorgen Jagdhornbläser, die unterschiedliche Jagdsignale vorstellen.




Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage: Regionaltreffen im Bergkamener Gmnasium will „Wirkung entfalten“

„Wirkung entfalten“. So ist das nächste Regionaltreffen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am 25. Juni überschrieben. Im Gymnasium Bergkamen treffen sich Jugendliche und Lehrer aus den 32 Schulen, die im Kreis diesen Titel tragen. Zwischen 12.30 und 16 Uhr geht es um Austausch, um Diskussion und voneinander lernen. Stattfinden wird das alles in mehreren Workshops.

Das Treffen reiht sich ein in die vielen, anlässlich des Demokratiejahres 2019 stattfindenden Veranstaltungen. Organisiert werden diese vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) Kreis Unna. Die Themen der Workshops am 25. Juni lauten:

Antimuslimischer Populismus – Rechter Rassismus in neuem Gewand.
Blogger-Workshop: Hass und Hetze im Netz etwas Positives entgegensetzen.
Salafismus: zwischen religiöser Strömung und extremistischer Ideologie.
Szene Dortmund / Kreis Unna: Einblicke in die rechtsextreme und populistische Szene sowie deren Symbole und Handlungsstrategien.
Wewelsburg: Arbeit in einer Gedenkstätte.
Diskriminierung und Wertschätzung von Vielfalt: alltäglichen Rassismus erkennen.
Menschenrechte in Myanmar: vom Überlebenskampf der Rohingya und anderen Menschenrechtsverletzungen.
Endlich Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, und jetzt?! Tipps für die nachhaltige Arbeit im Netzwerk SOR-SMC. Dieser Workshop richtet sich hauptsächlich an die begleitenden Pädagogen.

Die Schulen im Kreis Unna sind bereits per Faltblatt über den Termin und das Kernthema für das Regionaltreffen informiert worden und haben auch schon die Anmeldebögen für die Workshops erhalten. Anmeldungen sind bis zum 13. Juni möglich. Rückfragen beantwortet Sevgi Kahraman-Brust, E-Mail: sevgi.kahraman-brust@kreis-unna.de, Tel. 0 23 07 / 9 24 88-74. PK | PKU




Freiherr-von-Ketteler-Schule nimmt ihr neues Spielehaus in Betrieb

Das neue Spielehaus der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule ging am Montag in Betrieb. Im Hintergrund von links: Michael Krause, Heike Prochnow, Martina Plath und Britta Siegmund. Im Vordergrund sind Kinder der 4. Klassen. Klassenlehrerin Patricia Eickmann hat sich hinter der Schulleiterin etwas versteckt. Foto: Uwe Wilms

Die Freiherr-von-Ketteler Grundschule in Rünthe hat am Montagmorgen ihre neues Spielehaus in betrieb genommen. „Dort können sich die Mädchen und Jungen vor allem Bewegungsspiele in den Pausen ausleihen“, erklärt Schulleiterin Heike Prochnow.

Dieses Spielehaus gab es natürlich nicht gratis. Den Hauptanteil an den Kosten haben die Freunde und Förderer der Freiherr-von Ketteler-Schule mit ihrer Vorsitzenden Martina Plath aufgetrieben. Hier wurden die Erlöse der letzten beiden Flohmärkte der Grundschule investiert. Den Rest steuerte die Sparkasse Bergkamen-Bönen bei. Deshalb ist deren Marketingleiter Michael Krause zur Premiere des Spielehauses gekommen.

Solche Holzhäuser werden natürlich in Einzelteilen geliefert. Um den Aufbau an mehreren Nachmittagen kümmerte sich dann Schulpflegschaftsvorsitzende Britta Siegmund zusammen mit einigen Eltern und mit tatkräftiger Unterstützung durch den Hausmeister.

Das eigentliche „Ausleihgeschäft“ liegt in den Händen der beiden 4. Klassen. Von Patricia Eickmann, Klassenlehrerin der 4b, stammt die Idee, dass das Pausenspielzeug „richtig“ ausgeliehen wird. (Leide ist sie auf dem Foto nicht gut zu erkennen.) „Früher lag es in Körben und konnte einfach genommen werden“, berichtet die Schulleiterin. Dabei habe es auch viel Schwund gegeben. Jetzt geben die Kinder am Spielehäuschen für die Ausleihe ein Namenskärtchen ab, das sie wieder zurückerhalten, wenn sie dort das Spiel wieder abgeben.“ Heike Prochnow hofft, dass die Kinder so verantwortungsvoller mit den Spielen umgehen.




Artenschutz Thema an der Willy-Brandt-Gesamtschule: Haie sind doch sehr nützliche Tiere

Jupp Kerckerinck bei einem Tauchgang mit Haien. Foto: Amos Nachoum

Laut des aktuellen Biodiversitätsberichts der UNO sind auf unserem Planeten 1 Millionen Pflanzen- und Tierarten vom Aussterben bedroht. Der Mensch beutet die Natur schneller aus, als sie sich regenerieren kann. Neben den Insekten finden sich auch viele Vögel und Fische auf der Liste der bedrohten Tiere.

Anlässlich dieser erschreckenden Studie fand jetzt an der Willy-Brandt Gesamtschule in Bergkamen ein Vortrag zum Thema Artenschutz statt. In diesem Zusammenhang hielt der Haischützer Jupp Kerckerinck vom Verein Shark Protect e.V. vor den 120 Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs in der Studiobühne einen Vortrag zum Thema „Schutz der Meere – Die Bedeutung der Haie für das biologische Gleichgewicht der Meere“. Er verdeutlichte die wachsende Bedrohung der Haie durch den Zugriff des Menschen sowie die Bedeutung des Haischutzes für das Leben im Ökosystem Meer, aber auch das Thema „Müll im Meer“.

Als Jupp Kerckering sechzig Jahre alt war, überredete ihn seine Tochter dazu, mit ihr zu tauchen. Danach hat ihn das Tauchen so fasziniert, dass er in den letzten achtzehn Jahren über zweihundert Tauchgänge unternommen hat; meistens tauchte er mit Haien. Daher hat er sehr viel Erfahrung mit ihnen und kann ihr Verhalten sehr gut einschätzen. Er hat erkannt, dass jeder Hai eigene Charaktereigenschaften besitzt. Er kann einschätzen, wann er sich besser von den Tieren fernhält oder wann er sie sogar anfassen kann. Haie sind im Grunde recht friedfertige Tiere, die den Menschen bei richtigem Verhalten nie angreifen würden. Sie leben seit zirka 400 Millionen Jahren auf unserem Planeten.

Auch das Finnen der Haie war ein Thema: Dabei werden den Haien oft bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten und der lebende Körper wieder ins Meer geworfen. Natürlich können sie nicht mehr schwimmen oder Beute fangen und verenden elendig auf dem Meeresgrund. Die Haifischflossen gelten in Form von Haifischflossensuppe als Delikatesse, wobei sie aufgrund der extremen Quecksilberbelastung sehr giftig ist. Das Quecksilber stammt aus der Umwelt und reichert sich, da es im Körper nicht abgebaut werden kann, in der Nahrungskette an, an deren Ende der Hai steht. Vom Verzehr von Haifischfleisch, z.B. in Form der „Schillerlocke“, ist auf jeden Fall abzuraten.

Als Topräuber erhalten Haie das biologische Gleichgewicht der Meere, indem sie andere Haie, Rochen und Raubfische in Schach halten. Ohne Haie würden die anderen Arten sich zu stark vermehren und zu viele von den Fischen verzehren, die uns Menschen zur Ernährung dienen. Auch die Arten, die die Korallenriffe am Leben erhalten, werden indirekt geschützt, indem andere Raubfische kurz gehalten werden. Ohne Haie würde das gesamte Ökosystem zusammenbrechen. Die Korallenriffe beherbergen ca. ein Drittel aller Meerestiere; ohne Haie würde ein Korallenriff nur etwa ein Jahr überleben.

Jupp Kerckerinck klärte auch über das Thema „Müll in den Meeren“ auf. Tausende Tiere in den Meeren sterben, da sie unseren Plastikmüll fressen. Der Plastikmüll zerfällt im Laufe der Zeit in kleine Teilchen, die von den Meerestieren für Plankton gehalten und gefressen werden. Plastik benötigt bis zu 450 Jahre, bis es völlig zersetzt ist.

Aus Liebe zu den Haien hat Herr Kerckerinck den Verein „Shark Protect e.V.“ gegründet, um über die Gefährdung der Meere und speziell der Haie aufzuklären. Er schenkte der Gesamtschule sein Buch „Haie – Eine Liebesgeschichte. Warum wir sie nicht fürchten, sondern schützen müssen“, das sich interessierte Schülerinnen und Schüler in der Bibliothek ausleihen können, um noch mehr über das spannende Thema „Haie“ zu erfahren.

Interessante Informationen dazu gibt es auch auf der Internetseite des Vereins unter http://www.sharkprotect.com/.