Sparkasse Bergkamen-Bönen: NutellaGang siegte beim Planspiel Börse

Siegerehrung beim Planspiel Börse in der Hauptstelle der Sparkasse Bergkamen-Bönen.

Der DAX® hatte sich im vierten Quartal des Jahres gut entwickelt. Dies kam auch den Teilnehmenden des Planspiel Börse, Europas größtem Börsenspiel, zugute. Das jährlich im Herbst von den europäischen Sparkassen durchgeführt Online-Lernspiel ist am 11. Dezember 2019 nach elfwöchiger Spielzeit zu Ende gegangen. Eine spannende und interessante Börsenzeit erlebten über 28.000 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Schweden, Russland und Mexiko. Auch im Geschäftsgebiet der Sparkasse Bergkamen-Bönen beteiligten sich 218 Spieler in 44 Teams.

Das Brexit-Chaos mit den anstehenden Neuwahlen, der Handelskrieg zwischen den USA und China sowie das drohende Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump konnten den DAX ® während der Spielzeit nicht stoppen, vielmehr gelang es dem deutschen Leitindex, sich im Spielverlauf in die Nähe des Allzeithochs von über 13.500 Punkten heranzutasten. Eine gute Ausgangslage für die Teilnehmenden der 37. Spielrunde beim Planspiel Börse der Sparkassen.

In unserem Geschäftsgebiet setzte sich bei den Schülern das Team NutellaGang mit einem Depotgesamtwert von 56.079,24 EUR durch und belegte damit auf Deutschlandebene einen hervorragenden 88. Platz (von insgesamt 21.149 Teams). Ihren Depotzuwachs erzielte die Spielgruppe hauptsächlich mit den Wertpapieren von Fresenius und General Electric.

In der Nachhaltigkeitsbewertung überzeugte das Börsen Wunder mit einem Depotgesamtwert von 52.274,02 EUR. Das Team setzte vor allem auf AXA S.A.. In der Nachhaltigkeitsbewertung werden speziell die Erträge mit nachhaltig eingestuften Wertpapieren ausgewertet.

Michael Krause gratuliert den Gewinnern: „Die gute Börsensituation erleichterte den Teilnehmern den Zugang zu einem spannenden Finanzthema. Beim Planspiel Börse lernen die Teams auf spielerische Art, sich intensiv mit der Börse, den wirtschaftlichen Zusammenhängen, aber auch den aktuellen politischen Ereignissen zu beschäftigen. Gerade die Förderung finanzieller Bildung bei jungen Menschen ist ein wichtiges Anliegen unserer Sparkasse, um in Zukunft auch persönliche Finanzentscheidungen fundiert treffen zu können.“
Die erfolgreichsten Teams der Spielrunde werden Ende März in den Nobeo Fernsehstudios bei der Millionenshow zuschauen.

Wer sich weiterhin mit der Börse beschäftigen möchte, findet auf der Homepage der Sparkasse Bergkamen-Bönen viele aktuelle Börseninformationen. Die nächste Spielrunde im Planspiel Börse steht auch schon fest – sie startet am 30. September 2020!

Mehr Informationen zum Planspiel Börse gibt es unter https://www.planspiel-boerse.de/skbergkamen-boenen, auf www.instagram.com/planspielboerse/ oder www.facebook.com/planspielboerse sowie auf Twitter (@planspielboerse).




Aktionstag „Jugend gegen Aids“ des Schulsanitätsdienstes des Gymnasiums für den 8. Jahrgang

Die Fotos zeigen die Schulsanitäter des SGB im Rahmen einer Fortbildungsmaßnahme sowie die vier AG-Mitglieder Anuja Amirthalingam, Kristina Jungkind, Aylin Svrikaya sowie Kristina Jungkind und Alison Evers als Leiterinnen des Workshops „Jugend gegen Aids“ für die Klassen 8. Fotos: Paul/SGB

Der Schulsanitätsdienst am Städtischen Gymnasium Bergkamen ist seit langem ein etabliertes und anerkanntes Angebot für die Schulgemeinde. Regelmäßig nehmen die jungen Sanitäterinnen und Sanitäter an Fortbildungsmaßnahmen teil und bauten jetzt ihr Angebot noch weiter aus.

Die „SSDler“ kümmern sich in der Schule in erster Linie bei Unwohlsein, Verletzungen mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und tröstenden Worten um Mitschülerinnen und Mitschüler. Sie begleiten zudem alle schulische Veranstaltungen, haben Pausen- und Tagesbereitschaftsdienst, engagieren sich aber auch in verschiedenen Projekten.

Erstmals führten vier AG-Mitglieder nun für den Jahrgang acht den Workshop „Jugend gegen Aids“ durch. Im September vergangenen Jahres hatten sich dafür die Oberstufenschülerinnen Anuja Amirthalingam und Aylin Svrikaya sowie Kristina Jungkind und Alison Evers in Düsseldorf zu Peers der Kampagne ausbilden lassen. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Die Kampagne setzt sich für Projekte zur Aufklärung bei sexuell übertragbaren Krankheiten ein. Der Mehrwert der Workshops besteht darin, dass der Tag von Schülern der AG für Schüler und somit auf Augenhöhe gestaltet wird. Hemmungen und Scham können dadurch leichter abgebaut werden. Auch deshalb waren die verantwortlichen Lehrkräfte Viktoria Paul und Marius Breer in den jeweils vierstündigen Workshops nicht anwesend, planten und organisierten das Angebot aber in enger Absprache mit den vier Schülerinnen der Oberstufe und standen im Hintergrund als Ansprechpartner zur Verfügung. Jeder Workshop wurde vor- und nachbereitet, zudem erfolgt in wenigen Wochen eine weitere digitale Evaluation.

„Bei den Schülerinnen und Schülern kam der Workshop sehr gut an, nach einer Eingewöhnungsphase trauten sich die meisten, ihre Fragen zu stellen und Unsicherheiten zu klären“, berichtet Anuja Amirthalingam, eine der Workshop-Leiterinnen.

„Die vier Mädels haben den Workshop mit viel Empathie und durch auflockernde, kommunikative Methoden gewinnbringend gestalten können“, lobte AG-Leiterin Viktoria Paul. So konnten die Achtklässler offen wie anonym Fragen stellen und sich zu bestimmten Themen äußern, das Ziel war es zu sensibilisieren und Unsicherheiten in entspannter Atmosphäre abzubauen und damit für einen respektvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu plädieren und Toleranz zu fördern. „Besonderer Dank gilt den Schülerinnen, die sich ohne Angst und Hemmungen für dieses wichtige Thema engagieren“, betont AG-Leiter Marius Breer. Das nächste Projekt, die Durchführung eines eigenen humanitären Projektes, ist in Planung und soll nach den Osterferien starten.

Die nächste Ausbildung zum Schulsanitäter (Erstschulung in Erster Hilfe) startet am SGB derweil nach den Sommerferien, am 27. August 2020.




Informationsveranstaltungen für Erziehungsberechtigte zwei Jahre vor der Einschulung

Gemäß der Vorgaben des aktuellen Schulgesetzes NRW lädt die Stadt Bergkamen als Schulträger die Erziehungsberechtigten des Einschulungsjahrgangs 2022 zwei Jahre vor der Einschulung ihrer Kinder zu einer Informationsveranstaltung ein. Hier werden die Eltern über Fördermöglichkeiten im Elementar- und Primarbereich insbesondere auch über die Bedeutung kontinuierlich aufeinander aufbauender Bildungsprozesse beraten.

Die Eltern der Kindertagesstättenbesucher/innen können Informationen zur Förderung von Sprache, Motorik, Wahrnehmung und sozialer Kompetenz ihrer Kinder erhalten soweit erforderlich. Um für den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule bessere Bedingungen zu schaffen, informieren die Leiterinnen und Leiter der Bergkamener Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit den Schulleitungen der Bergkamener Grundschulen.

Eltern, deren Kinder zwischen dem 01.10.2015 und dem 30.09.2016 geboren sind, haben eine persönliche Einladung mit der Auflistung der nachfolgenden genannten Veranstaltungstermine in den einzelnen Ortsteilen erhalten:




„Wie kommt die Kuh auf die Bahre?“ – Lateinschüler schnuppern in Bochum Uni-Luft

Latein-Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen im Alfred-Krupp-Schüler-Labor der Ruhr-Universität Bochum. Fotos: Ammann/SGB

Die Lateinkurse der Klasse 7 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen von Frau Ammann und Herrn Heinze besuchten das Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum. Am Vormittag probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lerntechniken aus und bewerteten deren Einsatz für ihren eigenen Lernweg.

Nützliche Strategien, wie das „Lernen mit Bewegung“ oder die „Schlüsselwortmethode“, bei der aus deutschen Wörtern (Kuh + Bahre), die ähnlich wie die lateinische Vokabel cubare (liegen) klingen, ein Satz gebildet wird („Die Kuh liegt auf der Bahre.“), sorgten auch für eine Menge Unterhaltung bei allen Beteiligten.

Nach einer Stärkung in der Cafeteria der Universität überprüften die Schülerinnen und Schüler ihren Lernerfolg in verschiedenen Spielen und traten z. B. im Domino oder beim Buzzern gegeneinander an. Mit neuen Ideen für ein effizienteres und abwechslungsreicheres Vokabellernen traten die Schülerinnen und Schüler am Nachmittag die Heimfahrt an.




Schnelles Internet: Vier Bergkamener Grundschulen werden bis Ende 2021 ans Glasfasernetz angeschlossen

Mit großem Personalaufwand stellten die Städte Bergkamen und Kamen die Breitband-Ausbaupläne für ihre Grundschulen vor.

Die Förderbescheide sind da und jetzt sollen möglichst schnell alle Bergkamener Schulen Highspeed- Zugänge zum Internet bekommen. Die nächsten Planungsschritte erläuterten jetzt Bürgermeister Roland Schäfer und seine Kamener Amtskollegin Elke Kappen, die zuständigen Beigeordneten Christine Busch (Bergkamen) und Ingelore Peppmeier (Kamen), der Leiter des Eigenbetriebs BreitBand Bergkamen Marc Alexander Ulrich und der Geschäftsführer von Heli Net Dr. Thomas Vollert.

Demnach sollen in Bergkamen bis zum Ende des nächsten Jahres die Jahnschule (am neuen Standort), die Preinschule, die Schillerschule und die Overberge Grundschule einen Anschluss an das Glasfasernetz. Allein dies Kostet in Bergkamen rund 650.000 Euro. Den größten Teil dieser Kosten trägt das Land. 137.000 Euro kommen aus der Stadtkasse, wie Ulrich erklärte. Ähnliche Pläne liegen für Kamen vor.

Über schnelles Internet verfügen bereits die Freiherr-von-Ketteler-Schule in Rünthe und das Gymnasium. Die übrigen Schulen werden im Rahmen des Bundesprogramms zur Beseitigung der so genannten „Weißen Flecken“ angeschlossen. Hier wurde in der Pressekonferenz ein Zeitrahmen bis 2024. „Das beutet aber nicht, dass diese Schulen überhaupt keinen Internetzugang habe. Er ist nur langsamer“, sagte Christine Busch.

Weitere 2,5 Millionen Euro sind notwendig, die Schulen innen technisch aufzurüsten. Sie müssen unter anderem neu verkabelt und auch digitale Endgeräte (Tablets oder Laptops) angeschafft werden. Bevor aber das Land hier die Fördermittel über den „Digitalpakt Schule NRW“ Fördergelder fließen lässt, muss ein so genannte Medienentwicklungskonzept für die Bergkamener Schulen und VHS entwickelt werden. Zum Auftakt sind die Schulleitungen am 27. Februar zu einem Gespräch eingeladen. Unterstützt wird das Projekt durch das Büro Dr. Garbe, Lexis und Berlepsch, das von der Stadt damit bereits im Januar beauftragt wurde.

Übrigens: An eine umfassende Versorgung der Bergkamener Haushalte mit Höchstgeschwindigkeitsinternet ist wohl auf lange Sicht nicht zu denken. Allerdings reicht das, was zum Beispiel Heli Net oder die Telekom im Stadtgebiet anbietet (Download-Geschwindigkeiten bis zu 250 Megabit/s – ausgenommen in den „Weißen Flecken“) für den Hausgebrauch also für Netflix, Prime Video etc. völlig aus. Nicht aber für Schulen, wenn viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auf Internet zugreifen wollen, bzw. müssen.




Projekt „Medienscouts NRW“: Schüler und Lehrer des Gymnasiums bauen Angebot aus und qualifizieren sich weiter

Die „Medienscouts“ des SGB, die an der Qualifizierungsmaßnahme teilnehmen, von links: Sinem Aladag, Vanessa Rose (Jahrgang EF), Jagoda Wolanin und Emma Hanstein (Jahrgang neun) bei eine ihrer Teamsitzungen. Betreut und begleitet werden sie von den Lehrkräften Anja Ganster und Arno Bockhaus. Foto: SGB

Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Das gilt auch für die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Neben vielen Vorteilen, die die Nutzung von digitalen Medien mit sich bringt, bedarf es auch einer kritischen Auseinandersetzung damit. Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, haben viele Fragen und sollten sich mit Themen wie z.B. Cybermobbing und Privatsphäre im Internet bestenfalls präventiv beschäftigen.

Die Landesanstalt für Medien NRW hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Kommunen in ganz Nordrhein-Westfalen das Projekt „Medienscouts NRW“ durchgeführt, an dem das Städtischen Gymnasium Bergkamen bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich teilnimmt.

Der Leitgedanke des Projekts ist es, Jugendliche im Rahmen eines „Peer-Education“-Ansatzes kompetent in medienbezogenen Themen und in der Beratung zu machen. Am Ende der Qualifizierung stehen die Medienscouts ihren Mitschülerinnen und Mitschülern für Fragen rund um das Thema Digitale Medien zur Verfügung. Unterstützt werden sie dabei von gleichzeitig qualifizierten Lehrkräften.

Das Projekt „Medienscouts NRW“ wird im Rahmen eines „Train-the-Trainer“-Programms erneut fortgeführt und eine weitere Projektphase ermöglicht.

Bis zu den Sommerferien dieses Jahres werden daher vier Schülerinnen aus dem 9. Jahrgang und der EF sowie zwei Lehrkräfte der Schule in fünf Qualifizierungsworkshops zu den Themen „Internet und Sicherheit“, „Soziale Netzwerke“, „Digitale Spiele“ und „Smartphone“ ausgebildet. Auch die wichtigen Bereiche „Kommunikationstraining“, „Beratungskompetenz“ und „Soziales Lernen“ nehmen dabei einen großen Stellenwert ein. So können die Scouts ihre eigene Medienkompetenz erweitern, mit den anderen Medienscouts der Schule im Wissens-Austausch bleiben und ihre Kenntnisse und Erfahrungen an die Schülerinnen und Schüler des SGB weitergeben.




144 Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule im Betriebspraktikum

Der 9. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule befindet sich mit 144 Schüler und Schülerinnen bis zum 21. Februar in seinem dreiwöchigen Betriebspraktikum im Kreisgebiet Unna und Umgebung.

In 91 Betrieben werden die Schüler/innen ihr Praktikum durchführen; etliche Einrichtungen und Betriebe wie z. B. Krankenhäuser in Kamen und Werne, die Bayer AG, AWO-Kindergärten und Seniorenresidenzen, Autohäuser, Kfz-Werkstätten und Einzelhandelsbetriebe betreuen bis zu fünf Schüler/innen.

Die StuBO Münevver Kaya hat die gesamte Organisation des Praktikums vorbereitet. Sie steht den Betreuungslehrern/innen, Schülern/innen und Betrieben bei kleineren und größeren Problemen tatkräftig und unterstützend zur Seite.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule möchte sich an dieser Stelle bei den 91 Betrieben und ihren Betreuern/innen im Kreisgebiet Unna und Umgebung recht herzlich für ihre Unterstützung beim Praktikum des 9. Jahrganges im Jahr 2020 bedanken.
Durch diese Kooperation mit den Betrieben kann der Übergang von der Schule zum Beruf für beide Seiten effektiver gestaltet werden. So werden den Schülern/innen in den Betrieben praxisnahe Inhalte vermittelt, so dass zur Vorbereitung der Jugendlichen auf spätere berufliche Aufgabenstellungen beigetragen wird.

Die Schüler/innen begeben sich in die verschiedensten Betriebe, um erste Erfahrungen und Eindrücke in der Arbeitswelt zu sammeln und erste Ideen für ihre spätere Berufswahl zu entwickeln. Dabei stand es den Schülern/innen offen, ob sie sich die Einblicke in Betrieben des Kreisgebietes oder in den umliegenden Städten Hamm und Dortmund verschaffen. Viele Schüler/innen bleiben im Kreisgebiet, aber einige zog es auch nach Hamm oder Dortmund, wodurch die Schüler eine hohe Flexibilität nachweisen.

Neben den Tätigkeiten in den üblichen Berufsumfeldern wie Arztpraxis, Büro, Einzelhandel, Friseur, Kindergarten und Kfz-Betrieben gibt es auch Schüler/innen, die Erfahrungen im Seniorenheim, in Reha-Betrieben und bei der Bundeswehr suchten.

Nach 2 bis 3 Tagen mit täglich 8 Stunden Arbeitszeit werden sich die Schüler/innen an die vielfältigen, aber auch ungewohnt anstrengenden Tätigkeiten gewöhnt haben. Die erste Woche beginnt in allen Betrieben mit einer intensiven Einführung in die verschiedenen Arbeitsabläufe, wodurch die Schüler/innen zusammen mit dem zuständigen Betreuer/in ihre Arbeitsaufgaben finden werden.

Auffällig ist, dass viele Schüler/innen sich nicht nur auf pflegerische und elektronische Berufsfelder gestürzt haben, sondern dass auch kommunikative und technische Berufsfelder großes Interesse finden. Einige Schüler/innen werden bemerken, dass – wie z. B. in der Volksbank – nicht nur der mathematische Schwerpunkt, sondern auch die soziale Komponente ganz entscheidend ist.




Anmeldewoche am Städtischen Gymnasium vom 17. bis 21. Februar

In der Woche von Montag, 17. Februar, bis Freitag, 21. Februar, nimmt das Städtische Gymnasium Bergkamen Anmeldungen für den neuen fünften Jahrgang entgegen. Von Montag bis Donnerstag jeweils von 8:30 bis 14 Uhr und von 15 bis 17:30 Uhr. Am Freitag ist die Anmeldung von 8 bis 12 Uhr möglich.

Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Erprobungsstufenkoordinator Sascha Rau bitten darum, folgende Unterlagen mitzubringen:
· aktuelles Halbjahreszeugnis
· Übergangsprotokoll
· Anmeldeschein
· Geburtsurkunde




Gerhart-Hauptmann-Schule im Zirkus-Zauber: Erste artistische Glanznummern sitzen bereits nach wenigen Minuten

Bereits nach wenigen Minuten sitzen die ersten artistischen Nummern.

Eigentlich sollte die Zirkus-Projektwoche der Gerhart-Haupt-Grundschule bereits am Montag beginnen. Doch der Start wurde, weil fast alle Kinder wegen des Sturmtiefs zuhause blieben, um einen Tag verschoben. Trotzdem sind die Aufführungstermine am kommenden Freitag und Samstag ungefährdet.

Das hat vielleicht auch damit etwas zu tun, dass die Mädchen und Jungen offensichtlich Zirkus-Naturtalente sind. Bereits nach wenigen Minuten hatte Alexander Kölner vom Zirkus Paletti mit drei Mädchen eine kleine Dreier-Pyramide gebaut und auf seinen Schultern stand ein mutiger junger Artist, der das vermutlich vorher noch nie gemacht hatte.

Dafür gab es Applaus, nicht nur von den übrigen Kindern, sondern auch von Schulleiterin Martina Hoppe und Konrektorin Monika Grzenda, der Schulpflegschaftsvorsitzenden Tanja Klein sowie Monika Neuber vom Förderverein und dem Marketing-Leiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen Michael Krause. Förderverein und Sparkasse haben für eine solide Finanzierung des Zirkus-Projekt gesorgt.

Ziele des Projektes sind die Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit, insbesondere das Kennenlernen des eigenen Körpers, Austesten der eigenen Leistungsgrenzen und Erproben der eigenen Fähigkeiten, das Entwickeln und Erleben von Teamgeist sowie das Spielen und Sprechen vor Publikum. Ferner ist der Umgang mit Tieren für viele Kinder eine wichtige Erfahrung.

Folgende Darbietungen werden eingeübt und präsentiert: Trapez, Drahtseil, Jonglage, Akrobatik, Hula-Hoop, Clownerie und eine Tiernummer mit Tauben.

Das alles können die Zuschauer in vier verschiedenen Vorstellungen am Freitag und Samstag in der Turnhalle, die sich in ein Zirkuszelt verwandeln wird, dann genießen.

Die Vorführungen finden zu folgenden Uhrzeiten statt:
Freitag, 14.02.2020 um 14.00 Uhr und um 17.30 Uhr
Samstag, 15.02.2020 um 11.00 Uhr und um 14.30 Uhr.

Dank der tatkräftigen Unterstützung der Eltern ist auch für das leibliche Wohl an den beiden Tagen gesorgt. Kaffee, Kuchen, Geflügel-Hotdogs und Kaltgetränke werden angeboten.




Bio-Leistungskurse der Gesamtschule und des Gymnasiums lernen im Labor der Bayer-Ausbildung

Jessica Hartmann und Christine Hartmann (r.) von der Willy-Brandt-Gesamtschule üben das exakte Dosieren mit einer Eppendorf-Pipette. Foto: Bayer AG

Die Genetik ist wichtiger Bestandteil des Biologie-Unterrichts für Oberstufenschüler. Neben der Theorie gehören dazu auch praktische Versuche – beispielsweise zur Analyse des Erbguts von Pflanzen. Doch mangels Geräten und Material kommen diese häufig zu kurz oder finden erst gar nicht statt. Abhilfe bietet hier die Bayer-Ausbildung mit dem Baylab-Programm. Davon konnten sich jüngst die Biologie-Leistungskurse der Willy-Brandt-Gesamtschule (WBG) und des Städtischen Gymnasiums Bergkamen überzeugen.

„Die Schülerinnen und Schüler lernen hier, genau zu arbeiten“, erklärt WBG-Lehrerin Elke Grauthoff. „Bereits ein Mikroliter zu viel kann die Ergebnisse völlig verfälschen.“ Und gegen ein Mikroliter sei eine Träne ein Ozean, erklärt Bayer-Ausbilder Jürgen Brückner. Um diese Menge genau abmessen zu können, werden spezielle Pipetten benötigt – Geräte, von denen die meisten Schulen nur träumen können. Den Umgang damit lernten die Jugendlichen im Baylab. „Dabei erfahren sie, was es bedeutet, wissenschaftlich zu arbeiten – also nicht nur exakt, sondern auch gezielt und konzentriert“, so Grauthoff.

Auch das lernten die Schülerinnen und Schüler schnell: Handwerkliches Geschick allein reicht nicht. Um die Experimente im Ausbildungslabor durchführen zu können, ist auch Fachwissen erforderlich. „Das funktioniert aber eigentlich ganz gut“, sagt Gymnasiastin Hilal Kundakcioglu während sie mit Muaz Konukcu an einem Versuch arbeitet. „Ich kann direkt sehen, was passiert, wenn ich etwas mache“, ist auch Luisa Fittkau angetan vom praktischen Arbeiten im Bayer-Labor. „In der Schule ist alles Theorie. Bestenfalls haben wir ein paar erklärende Fotos.“

Selbständiges Arbeiten ermöglicht den Schülerinnen und Schülern dagegen eigene Erfahrungen. So konnten sie Mikroorganismen auf unterschiedliche Nährböden auftragen und anschließend das Wachstum der Zellen beobachten. „Das ist allemal spannender als eine Beschreibung des Versuchs im Lehrbuch“, findet Jürgen Brückner. „Eine bessere Vorbereitung auf die Abitur-Prüfung kann es nicht geben“, freut sich auch Biologie-Lehrer Werner Baehren, der den Leistungskurs am Städtischen Gymnasium betreut, über das Engagement seiner Schützlinge.




Sturmtief Sabine III: Kreisschulen bleiben Montag geschlossen

Das Sturmtief Sabine zieht von Norden heran und wird laut Deutschem Wetterdienst (www.dwd.de) auch Nordrhein-Westfalen treffen. Der Kreis Unna hat reagiert und entschieden: Die fünf Berufskollegs und sechs Förderschulen in seiner Trägerschaft bleiben am Montag geschlossen. Dazu gehören auch die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Heil und die Regenbogenschule in Rünthe.

Das NRW-Schulministerium hatte Schulleitungen und Eltern am Freitag freigestellt, am Montag (10.02.2020) auf Unterricht zu verzichten bzw. ihre Kinder zur Schule zu schicken oder zu Hause zu betreuen. Falls Kinder oder Jugendliche kommen, sind die kreiseigenen Schulen vorbereitet: Sie stellen eine Notbetreuung sicher. Wenn noch möglich, wird gleichzeitig der Schülerspezialverkehr für Förderschüler abbestellt.

Die Berufskollegs und Förderschulen informierten die Eltern, Lehrer und Schüler direkt über ihre regulären Infokanäle sowie über ihre Internetseiten.

Schulfrei für über 10.500 Kinder und Jugendliche
Von der Entscheidung der Kreisverwaltung betroffen sind rund 9.330 Jugendlichen an fünf Berufskollegs. Dabei handelt es sich um das
• Hansa Berufskolleg Unna
• Hellweg Berufskolleg Unna
• Märkische Berufskolleg Unna
• Freiherr-vom-Stein Berufskolleg Werne und das
• Lippe Berufskolleg Lünen.

Knapp 1.240 Kinder und Jugendliche besuchen die Förderschulen des Kreises. Die Schulen sind die
• Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede
• Friedrich von Bodelschwingh-Schule in Bergkamen
• Sonnenschule in Kamen
• Regenbogenschule (Standorte in Bergkamen und Fröndenberg)
• Förderzentrum Unna sowie das
• Förderzentrum Nord (Standorte in Lünen und Selm).

Wie der Kreis haben auch Städte und Gemeinden reagiert und halten ihre Schulen am Montag geschlossen.

Informationen auch über Warn-App NINA
Die Warn-App NINA wird ebenfalls aktuelle Informationen geben. NINA ist die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, mit der sich alle Interessierten Warnmeldungen direkt aufs Smartphone schicken lassen können. Die App kann kostenfrei heruntergeladen werden. Weitere Informationen gibt es auch unter: www.bbk.bund.de/nina.
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