„Ein geglückter Tag“: Aileen Pilger aus der Q1 des Gymnasiums gewinnt mit ihrem Essay Literaturseminar in Weimar

Aileen Pilger, Schülerin der Q1 des Bergkamener Gymnasiums: Sie nahm mit ihrem Essay zum Thema „Ein geglückter Tag“ am Wettbewerb der Berkenkamp-Stiftung teil und gewann einen Platz in einem Literaturseminar in Weimar. Foto: privat

Kann man einen Tag ohne ‚Zwischenfälle‘ schon als ‚Glück‘ bezeichnen? Warum können (gerade) Kleinigkeiten auch großes Glück bedeuten? Das sind nur zwei der Fragen, mit denen sich Aileen Pilger, Schülerin des Jahrgangs Q1, in ihrem Essay „Ein geglückter Tag“ intensiv auseinandersetzte. Mit ihrem Beitrag überzeugte sie nun die Jury beim „Deutsch-Essay Schülerwettbewerb“ der Berkenkamp Stiftung Essen und des Schulministeriums NRW. Der Lohn: Ein Ticket für ein mehrtätiges Literaturseminar in Weimar.

Auch in diesem Jahr konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus drei Themen wählen. Zu einem dieser sollte ein Essay entstehen. Bei dieser besonderen Form des kreativen Schreibens steht die persönliche Auseinandersetzung etwa mit einem wissenschaftlichen oder literarischen Thema im Mittelpunkt. Im Unterschied zu einer Stellungnahme darf unter anderem die Sprache gefühlvoller und der Aufbau freier gestaltet werden.

Zu ihrem  Wahl-Thema „Ein geglückter Tag“ seien Aileen gleich einige Ideen gekommen: „Ich habe zunächst einmal alles aufgeschrieben, was mir dazu einfiel und recherchiert, was für andere Menschen ein ‚geglückter Tag‘ ist. Diese Ideen habe ich sortiert und während des Schreibens weiter ausgearbeitet“, erläutert Aileen ihre Strategie. Insgesamt habe der Schreibprozess von den ersten Ideen bis zum fertigen Produkt rund dreieinhalb Wochen gedauert. Damit war sie genau im Zeitfenster von vier Wochen, das die Berkenkamp-Stiftung vorgibt. Die Idee zur Teilnahme erhielt sie durch eine Mitschülerin und ihre Lehrerinnen Frau Koschnick und Frau Funke, die die Schüler darin bestärkten, am Wettbewerb teilzunehmen.

Das kreative Schreiben begleitet Aileen bereits seit der Grundschule, ihr nun prämiertes Essay sei aber eine Premiere gewesen. „Das Schreiben macht mir deshalb so viel Freude, weil es so viele Möglichkeiten eröffnet und Freiheiten bietet“, sagt Aileen. Sie freut sich nun auf das mehrtätige Literaturseminar im Herbst in der Kunst- und Kulturstadt Weimar. Ein Besuch des Goethe-Schiller-Denkmals vor dem Deutschen Nationaltheater wird dabei ganz sicher auch auf dem Programm stehen.




Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung: Grünes Licht für drei Schulen – Standort Bergkamen bleibt erhalten

„Moderner Unterricht in modernen Gebäuden“: Der bei den Berufskollegs bereits umgesetzte Leitsatz soll auch für die kreiseigenen Förderschulen gelten. Der Kreistag hat jetzt grünes Licht für ein Gesamtkonzept für die Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung gegeben. Mehr Platz und neue bzw. runderneuerte Gebäude für alle, die an den kreiseigenen Schulen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung lernen und arbeiten: Es ist ein wegweisender Beschluss, den die Kreispolitik in der Sitzung am 23. Juni fasste.

Anstelle der bisher beiden Förderschulen in Holzwickede (Karl-Brauckmann-Schule) und Bergkamen (Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule) wird es künftig drei Schulen mit jeweils eigener Schulleitung geben. Die Karl-Brauckmann-Schule und die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule werden erhalten bleiben, für die dritte Schule wird nun ein Standort gesucht. Dafür muss in Abstimmung mit der Schulaufsicht bei der Bezirksregierung Arnsberg nicht nur die Ausgründung von der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule vorbereitet, sondern auch ein Realisierungskonzept erarbeitet werden.

Millionen-Investitionen
Um die Schulen zukunftsfähig zu machen, braucht es viel Geld. Nach den auf Grundlage der aktuellen Berechnungen gefassten Kreistagsbeschlüssen wird die Erweiterung sowie bauliche und energetische Erneuerung der sanierungsbedürftigen Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede rund 10,5 Millionen Euro kosten.

Vor der unbestritten dringend notwendigen Sanierung der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen soll die Verwaltung nach dem Beschluss des Kreistages zunächst ein Sanierungs-, Rück- und Umbaukonzept vorlegen.
PK | PKU




Kaczmarek: Sofortausstattungsprogramm für den digitalen Unterricht in Schulen gestartet

Oliver Kaczmarek

Das Sofortausstattungsprogramm für Schulen kann starten. Schülerinnen und Schüler, für die Online-Unterricht aus Mangel an Geräten bislang keine Option war, sollen mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. Bund und Länder haben bereits am 15. Mai die dafür notwendige Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule mit 500 Millionen Euro Mittelausstattung auf den Weg gebracht. „Digital unterstütztes Lernen wird dauerhaft den Präsenzunterricht ergänzen, auch wenn die Schulen nach den Ferien wieder in den Normalbetrieb wechseln. Der Bund unterstützt jetzt die Schülerinnen und Schüler, die bisher kein digitales Endgerät haben“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. „Es darf nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob Schülerinnen und Schüler am digital unterstützten Lernen teilhaben können. Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm hat die SPD hart gekämpft und es ist gut, dass es jetzt an den Start geht“, erläutert Kaczmarek und führt aus, dass aus dem Programm „für Nordrhein-Westfalen nun über 105 Millionen Euro zur Verfügung stehen.“

Die Krise hat gezeigt, wie wichtig Digitalisierung und digitales Lernen in der Bildung sind. Um alle Schulen in die Lage zu versetzen, Präsenzunterricht und E-Learning miteinander zu verbinden, wird demnächst zusätzlich im Digitalpakt Schule der Katalog der förderfähigen Investitionen erweitert. Mit dem zwischen SPD und CDU/CSU vereinbarten Konjunkturprogramm werden nun weitere Gelder in Höhe von 500 Millionen Euro für den Digitalpakt Schule bereitgestellt. „Damit ermöglichen wir dem Bund, sich in Zukunft pauschaliert bei der Ausbildung und Finanzierung der IT-Systemadministratoren zu beteiligen, sofern die Länder im Gegenzug die notwendige digitale Weiterbildung der Lehrkräfte verstärken“, erklärt Kaczmarek.

Schülerinnen und Schüler, die ein Tablet oder Notebook brauchen, erhalten dies durch die Schulen. Die Geräte gehen nicht in den Besitz der Kinder und Jugendlichen über, sondern werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt. „Wir wissen, dass das alles nur wirklich helfen kann, wenn im Haushalt auch ein notwendiger Internetanschluss vorhanden ist. Der Bund sucht hierfür zurzeit mit den Mobilfunkanbietern nach guten Lösungen. Ich erwarte, dass das Bildungsministerium dies vorantreibt“, so Kaczmarek und appelliert an alle Beteiligten: „Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Kein Kind darf beim digital unterstützten Lernen zurückgelassen werden.“




Angebot an Schüler*innen und Eltern: Bezirksregierung schaltet Zeugnistelefon

Verbunden mit der Zeugnisausgabe zum Ende des Schuljahres 2019 / 2020 am 26. Juni 2020 bieten die Mitarbeiter*innen der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wieder ein Zeugnistelefon zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis an.

Unter der Zeugnis-Telefonnummer 02931/82-3388 stehen den Schüler*innen der Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Sekundarschulen und Berufskollegs sowie deren Eltern Ansprechpartner*innen zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis zur Verfügung. Das Zeugnistelefon ist am Montag, 29. Juni, und Dienstag, 30. Juni 2020, jeweils in der Zeit von 09.00 bis 12:30 Uhr und von 13:00 bis 15.00 Uhr zu erreichen.

Außerhalb dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen an die zentrale Rufnummer 02931/82-0 zu wenden. Von dieser zentralen Rufnummer werden die Anrufe dann an die jeweiligen Ansprechpartner*innen weitergeleitet.




Willy-Brandt-Gesamtschule verabschiedet 151 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen

Gruppenfoto der Klassen 10a bis c – natürlich mit Abstand.

151 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen haben heute ihre Abschlusszeugnisse erhalten. Für alle war es ein großer Tag, gefeiert wurde er allerdings nur im ganz kleinen Rahmen. Auffallend war: Trotz der erheblichen Einschränkungen durch die Pandemie waren alle in festlicher Kleidung gekommen.

41 Schülerinnen und Schüler werden von der 10 in die Oberstufe wechseln, 23 starten eine duale Ausbildung, 9 gehen zum Berufskolleg und 78 streben am Berufskolleg einen höherwertigen Schulabschluss an.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben heute ihre Abschlusszeugnisse erhalten:

Klasse 10a: Mert Aldikacti, Eda Ari, Samantha Baumgart, Ali Bildik, Enver Boran, Eda Nur Boyraz, Trung Hieu Dang, Zahide Nur Dinc, Denise Eggelmann, Leonie Gelz, Özge Nur Genc, Laura Emma Henning, Björn Jeuter, Sila Karabacak, Asmen Kaya,  Alina Kraus, Berke Kulakci, Efe Kürk, Julia Lombardo, Saman Miho, Vivien Pietryga, Nico Rüntmann, Pascal Rusinowski, Jennifer Chinyere Schmidt, Rabia Ünlü, Konrad von der Gathen

Klasse 10b: Sara Al Salti al Krad, Mikail Ayyildiz, Aylin Baris, Mikail Ismail Bayir, Ali Boyraz, Lennard Caminski, Melina Demirci, Hilal Nur Dökmeci, Rüveyda Ermis, Jonas Glöckner, Joane Gutowski, Luca Phil Jetzork, Baris Kalayci, Marie Jolie Kramer, Alexander Krukovskiy, Ceyda Külekci, Nikita Lattypov, Timon Jason Martin, Selin Özel, Merve Pakdemir, Leen Shamia, Robin Sommer, Feriz Sulejmani, Yannik-Rene Szymanski, Monja Tschöpe, Görkem Uslu

Klasse 10c: Furkan Acikgöz, Melise-Esin Akbulut, Gürkan Ay, Jonas Bösel, Kerem Coskun, Luca Mariano Czerech, Meryem Elek, Sina Ey, Aylin Geme, Alper Halici, Lenja Hobiger, Maurice Kampmann, Hayrünnisa Karagüzel, Jenna Knäpper, Joleen Knop, Jakub Kowalczyk, Ilias Oesterreich, Lea Osthoff, Sarah Reiß, Kevin Christian Schulte, Lena Sonnekalb, Kevin Stoll, Janina Lea Waschitzki, Michelle Angelina Wolek

Klasse 10d: Hellin Agkale, Zeynep Celik, Gamze Cetin, Cedric Fischer, Luna Grunwald, Antonio Jander, Sonita Jaworek, Vivien Kampmann, Jasmin Kirsch, Fabian Leisner, Vivian Mecklenbrauck, Max Mitterer, Leonie Richlitzki, Matthias Roter, Justin Rüntmann, Angelika Scerbakov, Kelly Scheck, Mareile Sternberg, Daria Stratmann, Leonie Treeck, Noel Wagner, Jeremy-Lee Andreas Wallisch, Daike Welsch, Celine Yentürk, Abdus Samet Yesilcicek, Tugay Yesildal

Klasse 10e: Derya Gül Acar, Emely Aschendorf, Abdül Samet Babacan, Julien Becker, Sueda Bozdere, Jeremy Conradi, Deniz Eren, Alessandro Fischer, Tom Louis Giller, Barbara Hein, Marc Hohmann, Beyza Kapucu, Lukas Klein, Leon Mayer, Enes Özen, Luan Qazimi, Daline Teschner, Esma Asude Uygur, Esin Uygur, Yunus Uysal, Feyza Veli, Luca Wiberny, Lars Wohlgemuth, Tubanur Yalcinkaya, Tuna Yorulmaz

Klasse 10f: Noureddin Ahmad, Kareem Aichi, Merdan-Ali Aslan, Nuh Baris, Sevval Büyükarslan, Esila Demiroglu, Mircan Erma, Enes Gökce, Sidney Grundmann, Lisa Marie Höltmann, Semih       Kale, Sally Kanzog, Nico Joel Kirsch, Joel Kissler, Hasin Kopar, Ece Köseoglu, Leon Kremer, Kevin Milberger, Celina Moritz, Janusan Nakuleswaran, Daniel Nowoselski, Justin Pohl, Deniz Sönmez, Alina Zumeri




Abiturienten der Willy-Brandt-Gesamtschule feiern erste „Drive-In-Zeugnisverleihung“ – zumindest in Bergkamen

–Corona-bedingt erleben die erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule am Donnerstag, 26. Juni, ab 16.30 Uhr eine  „Drive-In-Zeugnisverleihung“. „So bekommt die Veranstaltung in diesen schwierigen Zeiten ein Alleinstellungsmerkmal und kann zugleich in einem sicheren und würdigen Rahmen stattfinden“, erklärt die Schulleitung.

Im Detail ist folgender Ablauf vorgesehen:

  • Gestaffelte Ankunft der Schüler/-innen und ihrer engeren Familienangehörigen nach Leistungskursen (1.Band/s.u.) im eigenen PKW auf dem Paktplatz der Sporthalle Am Friedrichsberg. Geplant sind 4 Staffeln à ca. 15 PKW:
  • um 16:30Uhr treffen bitte alle PKW der Schüler/-innen des LK-Deutsch (WENG) ein;
  • um 17:00Uhr treffen bitte alle PKW der Schüler/-innen des LK-Mathe (KOEH) ein;
  • um 17:30Uhr treffen bitte alle PKW der Schüler/-innen des LK-Deutsch (SCSA) ein;
  • um 18:00Uh treffen bitte alle PKW der Schüler/-innen des LK-Englisch (SAEF) ein.

Oberstufenschüler und Lehrkräfte mit gelben Warnwesten werden die Pkw-Fahrerinnen und Fahrer einweisen.

  • Pünktlich starten die jeweils ca. 15 PKW über den Grundschulhof zum Haupteingang der Abteilung 8-10 (3).
  • Dort angekommen hält nacheinander jeder PKW einzeln unter dem Vordach des Haupteingangs. Die Schüler/-innen (und ggf. ihre engsten Familienmitglieder) entsteigen ihrem PKW, gehen über einen roten Teppich in die Halle des aufstehenden Eingangsbereichs und bekommen von der Schulleitung und den Leistungskurslehrern feierlich und mit Musik ihre Zeugnisse übergeben. Zu beachten ist, dass außerhalb des PKW einen Mund-Nasenschutz zu tragen ist. Für eine dem Anlass entsprechende Kleidung ist bitte Sorge zu tragen. Nach der Zeugnisvergabe besteht für jeden Schüler, jeder Schülerin die Möglichkeit sich bei der Zeugnisübergabe fotografieren zu lassen. Danach besteigen die Schüler/-innen wieder den PKW und fahren in Richtung Mensa und der nächste PKW kann vorfahren.
  • Die PKW verlassen das Schulgelände entlang der Mensa und dem Studiotheater schließlich über die Albert-Schweitzer-Straße. Hierbei werden ihnen wiederum Ordner in Westen den Weg weisen.

Die Schulleitung und die Lehrkräfte werden bei der Übergabe der Zeugnisse Mundschutz und Handschuhe tragen, ebenso werden Dosierspender mit Desinfektionsmittel bereitgestellt.




Corona-Schutz: Schulleitung stattet Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit Masken aus

Die Schülerinnen und Schüler der Teilgruppe der Klasse 8b trugen die neuen waschbaren Masken gleich Probe, die sie von der Schulleitung geschenkt bekamen. Foto: Fahling/SGB

Neben umfangreichen Hygienemaßnahmen und Distanzregeln setzt die Schulleitung des Bergkamener Gymnasiums ein Zeichen im doppelten Sinne: Sie stattete jetzt alle Schülerinnen und Schüler mit einem waschbaren Mund-Nasen-Schutz aus und leistet somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Infektionsschutz, sondern setzt gleichzeitig auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz.

Schulleiterin Bärbel Heidenreich bedauert, dass das Besticken mit dem Logo und der Farbe des SGB nicht finanzierbar gewesen sei. „Für eine Maske in Wunschfarbe und mit unserem Logo wurden teilweise absurde Summen gefordert“, berichtet sie. Zudem hätte es die Lieferzeit unnötig verlängert. Bei den Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge kommt die Aktion auch ohne Schullogo bestens an.




Abi-Feier des Gymnasiums: In zwei Schichten in der Friedrichberg-Sporthalle

Nach Prüfung aller Verordnungen und Rücksprache mit den zuständigen städtischen Behörden hat das Städtische Gymnasium Bergkamen eine Lösung für die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse 2020 gefunden.

Die Übergabe wird aus infektionsschutzgründen in zwei Veranstaltungen am Samstag, 27. Juni, in der Friedrichsberg-Sporthalle stattfinden. Die erste Gruppe erhält ihre Zeugnisse in der Zeit von 10.00 – 12.00 Uhr. Die zweite Gruppe von 14.00 – 16.00 Uhr, der Einlass beginnt jeweils eine halbe Stunde vorher.




Unterrichtsbetrieb wird ab 15. Juni an den Grundschulen wieder regulär aufgenommen

Der Unterrichtsbetrieb an den Grundschulen und an den anderen Schulen mit Primarstufe wird in Nordrhein-Westfalen noch vor den Sommerferien wieder regulär aufgenommen: Ab Montag, dem 15. Juni 2020, werden wieder alle Kinder im Grundschulalter bis zu den Sommerferien an allen Wochentagen die Schule besuchen.

Der notwendige Infektionsschutz an Schulen der Primarstufe wird insbesondere durch das Prinzip konstanter Lerngruppen erfüllt. Das bedeutet: Die Schülerinnen und Schüler werden bei Einhaltung der geltenden Anforderungen an Hygiene und Infektionsschutz ohne Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband von der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer unterrichtet.

Um eine Durchmischung von Lerngruppen auf dem Schulgelände oder in den Gebäuden zu vermeiden, bedarf es an den Schulen gestaffelter Anfangs- und Pausenzeiten für alle Klassen. Zudem müssen weiterhin die Anwesenheit und jeweilige Gruppenzusammensetzung dokumentiert werden, um im Infektionsfall eine sofortige effektive Rückverfolgung durch die Gesundheitsbehörden zu unterstützen.

Unter den genannten Voraussetzungen wird auch der Betrieb im Offenen Ganztag und in der Übermittagsbetreuung wiederaufgenommen. Zugleich endet mit der Rückkehr zu einem regulären Schulbetrieb in den Schulen der Primarstufe das Angebot der schulischen Notbetreuung, da die Kinder wieder ein tägliches Unterrichtsangebot erhalten.

„Die Rückkehr zum täglichen Unterrichtsbetrieb im vertrauten Klassenverband ist für unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt. Aus Überzeugung und vor allem wegen der besonderen pädagogischen Bedeutung des Präsenzunterrichts gerade für Grundschulkinder gehen wir diesen Schritt in Übereinstimmung mit deutlichen Empfehlungen und Appellen von Kinderärzten und entsprechenden medizinischen Fachgesellschaften, die sich für eine zügige und möglichst vollständige Öffnung von Kitas und Grundschulen aussprechen.

„Durch eine solche Öffnung der Grundschulen bekommen die Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich noch vor den Sommerferien einen umfassenden Überblick insbesondere über den Lernstand der Kinder zu verschaffen. Das wiederum schafft eine weitaus bessere Grundlage für die Vorbereitung eines erfolgreichen Starts in das kommende Schuljahr 2020/21.

Zudem entlasten und unterstützen wir die Eltern, die in den vergangenen Wochen mit enormen Herausforderungen konfrontiert waren und diese meistern mussten. Und nicht zuletzt ermöglichen wir den Grundschulkindern, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zusammen mit ihren Lehrkräften wieder in der Schule zu erleben. So können alle gemeinsam das laufende Schuljahr mit einem positiven Schulerlebnis abschließen und sich vor Beginn der Sommerferien persönlich voneinander verabschieden,“ so Ministerin Gebauer.

Weitere Einzelheiten werden in der aktuellen Schulmail des Ministerium vom 5. Juni erklärte. Dazu gehört zum Beispiel, das dritte Personen, hierzu zählen auch die Eltern, möglichst nicht das Schulgelände betreten sollen. Für die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ändert sich vorerst nichts




SPD Rünthe fordert Sanierung der Schultoiletten in der Freiherr-von-Ketteler Schule

SPD-Ortstermin an der Freiherr-von-.Ketteler-Grundschule (.l.): Angelika Chur, Schulleiterin Heike Prochnow, Monika Wernau und Klaus Kuhlmann.

Schon seit längerer Zeit macht sich der SPD Ortsverein Bergkamen-Rünthe für eine Sanierung der Schultoiletten der Freiherr-von-Ketteler Grundschule stark. Die finanziellen Mittel stehen laut Auskunft der Verwaltung bereit. „Bislang war die tatsächliche Umsetzung durch die Verwaltung nach unserem Kenntnisstand aus personellen Gründen nicht möglich“, erklärt Ortsvereinsvorsitzende Monika Wernau..

Gleichwohl sieht der Vorstand des SPD Ortsvereins Rünthe die besondere Dringlichkeit der  Maßnahme und macht immer wieder darauf aufmerksam. Auf der jüngsten Vorstandssitzung des Ortsvereins wurden die Toilettenanlagen der Freiherr-von-Ketteler Grundschule erneut thematisiert. Es bestand Einigkeit darin, dass die Schultoiletten gerade auch während der Corona-Pandemie in einem sauberen und guten Zustand sein sollten.

Aus diesem Grund wendet sich der SPD Ortsverein nun erneut mit dem Anliegen an die Verantwortlichen im Rathaus und ist zuversichtlich, dass man sich dort auch der Dringlichkeit bewusst ist und dass die erforderlichen Aufträge  kurzfristig ausgeschrieben und ein Sanierungstermin in einem der kommenden Ferienzeiträume gefunden wird.




Zu viele Schüler an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Heil – Kreis sucht dritten Standort für Förderschule

„Moderner Unterricht in modernen Gebäuden“: Der bei den Berufskollegs bereits umgesetzte Leitsatz soll auch für die kreiseigenen Förderschulen gelten. Das neue Förderzentrum Unna findet eine neue Heimat im Bildungscampus Unna, jetzt legte die Kreisverwaltung der Politik ein Gesamtkonzept für die Förderschulen mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung vor.

Handlungsbedarf besteht, denn an der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede und an der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen nagt der Zahn der Zeit. Neben Sanierungsfragen stehen auch strukturelle, pädagogische und methodische Erwägungen im Raum.

Kleinere Systeme, mehr Selbstständigkeit
Und die zeigen, dass insbesondere die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule mit ihren über 300 Schülerinnen und Schülern viel zu groß für eine Förderschule dieser Art in heutiger Zeit ist. „In so einer großen Schule können sich die meisten Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung einfach schlecht orientieren“, erläutert Schuldezernent Torsten Göpfert.

Nach dem gutachterlich begleiteten Konzept soll es künftig statt der zwei bestehenden drei etwa gleich große Schulstandorte geben, die auf jeweils rund 160 Schüler*innen ausgelegt sind. Die beiden bisherigen Standorte sollen bestehen bleiben. Darüber hinaus ist ein neuer Standort im Raum Kamen / Bönen / Unna entweder als dritte eigenständige Schule oder als Teilstandort der Friedrich-von Bodelschwingh-Schule geplant.

Von zwei auf drei Standorte
Um Schulen zukunftsfähig zu machen, braucht es Geld. Nach den aktuellen Berechnungen wird die Erweiterung und bauliche sowie energetische Sanierung der Karl-Brauckmann-Schule in Holzwickede rund 10,5 Millionen Euro kosten.

Vor der Sanierung der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen soll – wird das Konzept von der Politik beschlossen – in Abstimmung mit der Schulaufsicht zunächst ein Beschluss zur Ausgründung eines Teilstandorts bzw. einer neuen Schule vorbereitet werden. Daran orientieren wird sich dann das Sanierungskonzept.

Baudezernent Ludwig Holzbeck stellte das Konzept jetzt im Unterausschuss für Hoch- und Tiefbauangelegenheiten vor, der sich fachlich mit dem Thema befasste. „Es gab einen einstimmigen Empfehlungsbeschluss für den Kreistag am 23. Juni“, berichtet Holzbeck.

Nachzulesen ist das von der Verwaltung zur Diskussion gestellte Gesamtkonzept im Internet unter www.kreis-unna.de (Kreistaginformationssystem „SessionNet“). PK | PKU