Dr. Jennifer Lach neue Leiterin der Willy-Brandt-Gesamtschule
Die Willy-Brandt-Gesamtschule hat einen neue Leiterin. Am 3. November wird die zuständige Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg Maria Büse-Dallmann um 13.30 Uhr im studio theater Dr. Jennifer Lach offiziell in ihr neues Amt als Leitende Gesamtschuldirektorin einführen.
„Der Prozess der Neubesetzung der Leitungsstelle hat gerade einmal sechs Monate gedauert, was unter den aktuellen Bedingungen besonders positiv hervorzuheben ist. Wir freuen uns auf Frau Dr. Jennifer Lach und die damit verbundene tatkräftige Unterstützung unserer Schulgemeinde “, heiß es in einer Mitteilung der Willy-Brandt-Gesamtschule.
Die neue Leiterin der Willy-Brandt-Gesamtschule gehörte bisher als Didaktische Leiterin der Werner-von Siemens-Gesamtschule Königsborn. Als Moderatorin war sie außerdem i „Kompetenzteam Kreis Unna“ tätig, das Schulen berät und bedarfsorientierte Fortbildungen anbietet.
Team des Städt. Gymnasiums belegt den 2. Platz bei der Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“
Anton Ruppel (li.) und Felix Wieczorek (mi.) vom Städtischen Gymnasium Bergkamen erspielten sich Platz 2. Auf dem Bild mit einem weiteren Vertreter der Schule. Foto: Deutsch-Russisches Forum
Anton Ruppel und Felix Wieczorek vom Städtischen Gymnasium vom Städt. Gymnasium Bergkamen belegten am vergangenen Freitag als Team den zweiten Platz bei der Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Bochum. Gewonnen haben Violetta Sartison und Neele Neugebauer vom Städtischen Gymnasium Augustinianum in Greven. Ebenfalls auf dem Siegertreppchen sind Benjamin Luhn und Albert Baranov von der Marienschule Euskirchen. Sie erspielten sich die virtuelle Bronzemedaille. Jule Abel und Salma Sahar vom Gymnasium am Turmhof in Mechernich landeten auf Platz vier.
Den Erstplatzierten Violetta und Neele winkt nun das große Finale im Europa-Park Rust, zu dem sie Anfang November reisen werden. Dort treten sie gegen neun weitere Teams aus ganz Deutschland und der Schweiz an.
Die NRW-Runde in Bochum war der fünfte Regionalentscheid des diesjährigen Russisch-Wettbewerbs und wurde traditionellerweise am Landesspracheninstitut (LSI) Bochum durchgeführt. Insgesamt nehmen 80 Schulen am Bundescup teil, die seit Anfang September in zehn regionalen Runden aufeinandertreffen – eine Herausforderung für alle Beteiligten in Corona-Zeiten.
„Gerade in Zeiten, in denen der persönliche Austausch auf Abstand gehen muss, schafft das Erlernen einer Fremdsprache Gemeinsamkeiten über Klassenräume hinweg. Unser länderübergreifender Sprachenwettbewerb lässt Jugendliche auf diese Weise ein wenig zusammenrücken und eröffnet bei der Auseinandersetzung mit der russischen Sprache gleichzeitig Einblicke in eine neue Sprachenwelt und Kultur“, erläutert Matthias Platzeck, Vorsitzender des Vorstands des Deutsch-Russischen Forums.
Seit 2008 richtet das Deutsch-Russische Forum den in seiner Konzeption einzigartigen und integrativen Wettbewerb aus: Hier spielen Jugendliche, die Russisch als Muttersprache mit nach Deutschland gebracht haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die Russisch in der Schule lernen, gemeinsam mit Spielpartnerinnen und Spielpartnern, die bisher noch keine Erfahrungen mit der russischen Sprache gesammelt haben. Mehr als 50.000 Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten seitdem für die russische Sprache begeistert werden.
„Seit seinen Anfängen fördert GAZPROM Germania den Bundescup ‚Spielend Russisch lernen‘ aus Überzeugung. Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lernen dabei nicht nur die russische Sprache kennen, sie erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, seine Kultur und seine Geschichte“, so Tatyana Krupenkov, Stellvertretende Leiterin Sponsoring von GAZRPOM Germania. Mit diesem Engagement setzt sich das Energieunternehmen für gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein. Mit der Einladung der Regionalsieger zum großen Finale in den Europa-Park in Rust schafft GAZPROM Germania einen zusätzlichen Anreiz für Schüler und Lehrer, am Bundescup teilzunehmen
Coronavirus: Zwei Schüler der Gesamtschule positiv getestet
Von der zweiten Testreihe an Willy-Brandt-Gesamtschule der Gesamtschule in Bergkamen liegen die Ergebnisse vor: 2 Schüler wurden positiv getestet, der Rest ist negativ. Im zweiten, am 30. September gemeldeten Fall stehen die Ergebnisse noch aus.
Für die Kamener Gesamtschule liegen noch nicht alle Ergebnisse vor. Bei der Grundschule stehen die Ergebnisse der zweiten Testreihe noch aus.
Auch für eine Gesamtschule in Schwerte gilt weiter: Es fehlen noch Ergebnisse.
Im Fall der Fußballmannschaft aus Lünen liegen Ergebnisse vor: Alle Getesteten sind negativ.
– Constanze Rauert –
Französisch-Schülerinnen und -schüler des Gymnasiums erhalten DELF-Zertifikate
Die erfolgreichen Absolventinnen und der erfolgreiche Absolvent der DELF-Prüfungen mit Schulleiterin Bärbel Heidenreich (Mitte) und Französisch-Lehrerin Constanze Lieb (1.v.l.): Sarah Hüsing (B1), Dan Le, Aaliyah Alves Guerrra, Marie Richter und Alice Reska (alle A2). Foto: Pytlinski/SGB
Fünf Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums Bergkamen erhielten jetzt von Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Französisch-Lehrerin Constanze Lieb ihre DELF-Zertifikate für die Niveaustufen A2 und B1.
Alle bestanden die anspruchsvollen Prüfungen für das international anerkannte Sprachzertifikat, bestehend aus mündlichen und schriftlichen Aufgabenformaten, mit hervorragenden Ergebnissen.
Das Niveau A2 bescheinigt den Jugendlichen grundlegende Sprachkenntnisse, orientiert am offiziellen europäischen Referenzrahmen, der Sprachfertigkeiten von A1-C2 klassifiziert. Das Niveau B1 steht für ein fortgeschrittenes Level. Die Vorbereitung auf die jeweiligen Prüfungen erfolgt in der DELF-AG von Constanze Lieb.
Coronavirus: Vier Fälle an der Willy-Brandt-Gesamtschule – 9 neue insgesamt in Bergkamen
Entwarnung kann die Gesundheitsbehörde für das Gymnasium in Bergkamen geben: Dort haben sich keine weiteren Personen bei den zwei Infizierten angesteckt. Alle rund 180 Testergebnisse sind negativ. An einer Bergkamener Gesamtschule wurden rund 80 Personen abgestrichen. Dort sind vier positive Testergebnisse dabei. Alle anderen sind negativ. Eine zweite Testreihe wird jetzt organisiert.
Über das Wochenende sind 23 neue Fälle gemeldet worden. Einer (Werne) kam am Freitag nach der Meldung um 16 Uhr hinzu. Am Samstag sind 14 neue Fälle gemeldet worden (6 x Bergkamen, 1 x Bönen, 3 x Kamen, 2 x Lünen, 1 x Schwerte, 1 x Unna), am Sonntag vier neue Fälle (2 x Bergkamen, 1 x Lünen, 1 x Werne) und heute wurden erneut vier neue Fälle gemeldet (1 x Bergkamen, 1 x Kamen, 1 x Schwerte, 1 x Unna).
In Bönen wurden rund 60 Personen von zwei Fußballvereinen getestet. Dort waren zwei positive Ergebnisse dabei. Der Rest der Getesteten ist negativ. Eine zweite Testreihe ist aber nicht erforderlich, da die Betroffenen keinen Kontakt zu weiteren Personen hatten, die sie hätten anstecken können.
In Fröndenberg ist heute ein Fall an einer Kita gemeldet worden. Dort sind rund 45 Personen betroffen. Alle sind in Quarantäne undwerden morgen getestet.
In Kamen ist am Samstag ein Fall an einer Gesamtschule gemeldet worden. Dort sind rund 40 Personen betroffen. Alle sind in Quarantäne undwerden morgen getestet. Ebenso gibt es einen Fall an einer Kamener Grundschule. Rund 30 Personen müssen sich dort in Quarantäne begeben und werden ebenfalls morgen getestet.
Entwarnung gibt es für das Lippe Berufskolleg in Lünen. Bei den beiden infizierten Personen haben sich keine weiteren angesteckt. Alle Testergebnisse der rund 55 Personen sind negativ. Im Fall der Fußballmannschaft haben am Samstag Tests stattgefunden. Ergebnisse liegen noch nicht vor.
Ebenfalls Entwarnung gibt es für die rund 30 erneut Getesteten des Märkischen Berufskollegs in Unna. Dort sind alle negativ. Es haben sich keine weiteren Personen infiziert. Auch für die Grundschule, an der rund 30 Personen sicherheitshalber getestet wurden, gibt es gute Nachrichten: Es hat sich niemand mit dem Corona-Virus infiziert. Die Tests sind alle negativ.
– Max Rolke / Kreis Unna –
25.09.2020 | 13 Uhr
28.09.2020 | 15 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
24
33
+9
Bönen
3
4
+1
Fröndenberg
5
5
+0
Holzwickede
5
5
+0
Kamen
8
12
+4
Lünen
30
33
+3
Schwerte
9
11
+2
Selm
1
1
+0
Unna
15
17
+2
Werne
8
10
+2
Gesamt
108
131
+23
Übersicht Gesundete
25.09.2020 | 13 Uhr
28.09.2020 | 15 Uhr
Differenz (+/-)
Bergkamen
118
118
+0
Bönen
55
55
+0
Fröndenberg
152
152
+0
Holzwickede
41
41
+0
Kamen
54
54
+0
Lünen
263
263
+0
Schwerte
160
160
+0
Selm
67
67
+0
Unna
112
112
+0
Werne
110
110
+0
Gesamt
1132
1132
+0
Coronavirus: Sämtliche Tests am Bergkamener Gymnasium waren negativ!
Gute Nachrichten teilte am Sonntag die Schulleitung auf der Homepage des Bergkamener Gymnasiums mit: Die am vergangenen Mittwoch bei den Lehrkräften und am Donnerstag bei den betroffenen Schülerinnen und Schülern durchgeführten Corona-Tests sind allesamt negativ ausgefallen. Die Betroffenen sind umgehend informiert worden.
Für die Schülerinnen und Schüler müssen allerdings weiterhin in der vom Gesundheitsamt angeordneten Quarantäne bis zum 2. Oktober bleiben. Für die Lehrkräfte ist – abhängig vom Wohnort – möglicherweise ein anderes Gesundheitsamt zuständig, entsprechend unterschiedlich kann der Umgang mit der Situation ausfallen.
Kulturstrolche der Pfalzschule starten Reise in die Römerzeit
Der zurzeit geltende reguläre Schulbetrieb macht auch die Wiederaufnahme von außerschulischen Kooperationen und Schulfahrten möglich. So kann auch das bei Schulen und Schülern beliebte Kulturstrolcheprojekt unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen ebenfalls stattfinden.
Die Schüler/innen der Pfalzschule hatten bereits eine Einführung zum Projekt im Klassenzimmer. Kommende Woche begeben sie sich im Stadtmuseum Bergkamen auf die Spuren der Römer. Die Kulturstrolche erwartet eine spannende Reise in die antike Vergangenheit. In der Ausstellung erfahren sie Wissenswertes über das größte Legionslager nördlich der Alpen, aber auch über das Alltagsleben der Legionäre. Entlang des Archäologischen Lehrpfads, der auf die wichtigsten Fundorte des bedeutenden Bodendenkmals aus der Zeit der augusteischen Germanienfeldzüge hinweist, gelangen die Teilnehmer/innen zum Römerpark Bergkamen. An der imposanten Rekonstruktion der römischen Befestigungsmauer, der sogenannten „Holz-Erde-Mauer“, üben sich die Kulturstrolche in Bogenschießen.
Das Projekt „Kulturstrolche“ ist eine landesweite Initiative des Kultursekretariats NRW Gütersloh mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler an die Kulturinstitutionen ihrer Stadt heranzuführen. Vom 2. bis zum 4. Schuljahr haben die Kulturstrolche die Gelegenheit Kultur kennen zu lernen. Sie können selbst entdecken, was ihnen gefällt und was ihnen besonders Spaß macht. In Bergkamen nehmen das Stadtmuseum, die städt. Galerie „sohle1“, die Stadtbibliothek, die Jugendkunstschule und die Musikschule an dem Projekt teil.
Das Projekt wird durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh und den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums berichten aus Ausbildung & Studium
Am Dienstag, 22. September, findet am Städtischen Gymnasium Bergkamen im Rahmen der Berufsorientierung wieder der „Alumni“-Tag für den Jahrgang Q2 statt. Zwischen 14:30 und 16 Uhr referieren ehemalige Schüler*innen des SGB vor den kommenden Abiturient*innen über ihre Ausbildungs- und Studiengänge. Dabei wird es nicht nur um fachliche Inhalte gehen, sondern auch um Rahmenbedingungen: Welche Voraussetzungen sind beispielsweise zu erfüllen, wie läuft das Bewerbungsverfahren, wie sind die Zukunftsaussichten, wie die Verdienstmöglichkeiten und vieles mehr.
In diesem Jahr sind Referentinnen und Referenten zu folgenden Ausbildungs- und Studiengängen eingeladen bzw. sind per Videoschaltung präsent:
Ausbildungswege bei einem ortsansässigen Chemieunternehmen
Biologie
BWL/ Jura
Finanzwesen
IT-Sicherheit und Informationstechnik
Lehramt Geschichte und Germanistik
Luft- und Raumfahrttechnik (Studium Bundeswehr)
Maschinenbau/ Auslandssemester
University College/Liberal Arts & Sciences (Den Haag/ NL)
Pädagogik und Sozialarbeit
Polizeivollzugsdienst
Berlin, München, Weissenhäuser Strand: Erfolgreiche Abschlussfahrten der Realschule Oberaden
Die 10c besuchte Berlin. Foto: Dominika Dziegielewski
Trotz der Corona-Pandemie haben die Abschlussschülerinnen und -schüler der Realschule Oberaden ein Stück Normalität in Form der traditionellen Abschlussfahrten erfahren. Besonders erfreulich ist, dass alle Schülerinnen und Schüler gesund zurückgekehrt sind.
Die Klasse 10a befand sich eine Woche lang in München und besuchte u.a. das Deutsche Museum und den Olympiapark. Die Schülerinnen und Schüler der 10b waren am Weissenhäuser Strand und erkundeten in diesem Rahmen während eines Tagesausflugs die Hansestadt Hamburg. Viel politische Bildung erfuhr die Klasse 10c. Auch wenn der Bundestag aufgrund der Pandemie nur von außen betrachtet werden durfte, erhielten die Schülerinnen und Schüler einen guten Eindruck. Zudem wurde das ehemalige Konzentrationslager Ravensbrück besucht.
Die 10a fuhr nach München. Foto: Martin Itter
Der Weissenhäuser Strand war das Ziel der 10b. Foto: Rolf Purzner
Juniorwahl zum Ruhrparlament am Bergkamener Gymnasium: Die GRÜNEN erhalten 40,5 % der Stimmen
Mitglieder der Wahlleitung der Juniorwahl am SGB, bestehend aus Schülerinnen und Schüler des Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften, bei der Auszählung der Stimmen und der Ermittlung des offiziellen Endergebnisses. Foto: SGB
Ein starkes Zeichen für „grüne Politik“ im Ruhrgebiet setzten die Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Bergkamen bei der Juniorwahl zum Ruhrparlament am vergangenen Mittwoch. Von den 328 abgegebenen Stimmen entfielen 40,5 % auf die Grünen. Die SPD erhielt 23,2 %, die CDU 12,2 % der Stimmen. Für die FDP stimmten 5,8 %, für die Partei TIERSCHUTZ hier! 4,9 %, für DIE PARTEI 4 % und für DIE LINKE 3,6 %. Die übrigen 6,1 % der Stimmen verteilen sich auf Sonstige.
Im Zuge der Auseinandersetzung mit der Kommunalwahl hatten sich die Schülerinnen und Schüler aus drei Klassen sieben, vier Klassen neun im Fach Wirtschaft-Politik sowie die Oberstufenkurse im Fach Sozialwissenschaften mit der Arbeit des Ruhrparlaments auseinandergesetzt und positionierten sich bei der Wahlsimulation im PZ des SGB am vergangenen Mittwoch mit ihrer Stimme deutlich für nachhaltige Politik in der Metropolregion Ruhr. Die Wahlbeteiligung von 87,9 Prozent zeigt deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums sich der Wichtigkeit und der Bedeutung von bürgerlicher Beteiligung an Wahlen bewusst sind. Insbesondere für die meisten der Oberstufenschülerinnen und -schüler war die Juniorwahl die Generalprobe für die Kommunalwahl an diesem Sonntag, an der sie als Erstwählerinnen und -wähler teilnehmen dürfen.
Die Wahlbeteiligung am SGB lag etwas höher als im Ruhrgebietsschnitt (82,3 %). Die Grünen erhielten 31,6 Prozent der Stimmen und sind nicht nur am SGB, sondern auch insgesamt klarer Sieger der Juniorwahl, bei der insgesamt 8075 gültige Stimmen gewertet wurden. Die SPD folgte mit 20,6 %, die CDU mit 17,2 %. Die Linke erreichte 5,7 %, 19,8 % fielen auf die übrigen Parteien (Sonstige).
Für den reibungslosen und korrekten Ablauf sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln des Wahltages am SGB zeichnete sich der Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften verantwortlich. Die angehenden Abiturienten übernahmen auch die Wahlleitung und ermittelten das amtliche Endergebnis.
Im Rahmen der Juniorwahl war auch Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr (RVR), zu einem Podiumsgespräch mit Q2-Schülerinnen und Schülern zu Gast. Sie diskutierte über die Arbeit und die Aufgaben des RVR, zeigte den jungen Erwachsenen aber auch auf, welche Perspektiven der RVR als Arbeitgeber zu bieten hat.
Gymnasiasten wählten schon mal zur Probe: Am Sonntag wird auch das Ruhrparlament direkt gewählt
Gesprächsrunde im PZ mit Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel.
Am Mittwochmorgen verwandelte sich das PZ des Städtischen Gymnasiums Bergkamen in ein Wahl-Labor: Rund 300 Schülerinnen und Schüler erhielten zum ersten Mal Gelegenheit, ihre theoretischen Demokratiekenntnisse in der Praxis einzuüben. Das Bergkamener Gymnasium ist eine von 52 Schulen, die sich an der „Juniorwahl“ beteiligen. Im Vorfeld der ersten Direktwahl des Ruhrparlaments am 13. September ermöglicht das Bildungsprojekt mehr als 13.000 Jugendlichen der Jahrgangsstufen 7 bis 12/13, sich mit dem gesamten Prozess demokratischer Meinungsbildung und Teilhabe vertraut zu machen. Kern des Projekts ist eine Wahlsimulation, die auf realistische Weise die anstehenden Wahlen zum Ruhrparlament nachempfindet.
Mit ihren Listenplätzen haben die Bergkamener Martina Eickhoff (SPD) und Marco Morten Pufke (CDU) direkt gewählt zu werden. Darauf hat die Juniorwahl aber keinen Einfluss, sondern gibt eher ein Stimmungsbild unter den jungen Leuten wieder. Wer tatsächlich mitbestimmen will, und das gilt nichts nur für die neuen Zusammensetzung der Ruhrparlaments, sondern auch für den Stadtrat und Kreistag, muss am Sonntag wählen gehen. Vorausgesetzt, man ist mindestens 16 Jahre alt.
„Am 13. September wird die Verbandsversammlung des RVR zum ersten Mal in der Geschichte des Verbandes direkt gewählt. Es ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen, den künftigen Wählerinnen und Wählern die Bedeutung der eigenen Stimmabgabe sowie die Aufgaben des RVR näher zu bringen“, sagte Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel. „Besonders anschaulich lässt sich dies durch eine Wahlsimulation vermitteln, die ganz nah an der Wirklichkeit bleibt. Insofern ist die Juniorwahl tatsächlich eine Generalprobe für die erste Direktwahl des Ruhrparlaments.“
Vor der eigentlichen Stimmabgabe stellte sich die Regionaldirektorin im Rahmen eines Podiumsgesprächs den Fragen von sechs Schülerinnen und Schülern aus dem Jahrgang Q2. Was haben wir vom RVR? lautete eine Frage. Welche Berufsaussichten bietet der RVR, lautete eine andere. Doch es kamen auch sehr praktische Probleme zur Sprache. Ein Schüler beschwerte sich über den ÖPNV: „Ich muss 20 Minuten bis zur nächsten Haltestelle laufen“, berichtete er. Er stieß bei Karola Geiß-Netthöfel auf offene Ohren. Busse und Bahnen müssten als Alternative zum Auto besser werden und dies zu einem vernünftigen Preis erklärte sie.
Anschließend geht es für die Jugendlichen der Q2 im Beisein von Karola Geiß-Netthöfel und unter Anleitung des Wahlvorstandes und einem Team aus Wahlhelferinnen und Wahlhelfern in die Wahlkabinen. „Die Schülerinnen und Schüler haben sich im Vorfeld im Unterricht mit der Wahl zum Ruhrparlament befasst, nun können sie im Wahlraum ihr Kreuz auf dem Stimmzettel machen. Wahlurnen stehen bereit und ein Wahlvorstand – diese Aufgabe übernimmt der Q2-Leistungskurs Sozialwissenschaften-, wacht über den ordnungsgemäßen Ablauf und die Einhaltung unseres Hygienekonzeptes“, erklärt Matthias Fahling, Lehrer für Wirtschaft-Politik und Sozialwissenschaften.
Das Wahlergebnis wird am 13. September auf www.juniorwahl.de bekanntgegeben.