Neue Jahrgangsstufe 5 lernt spielerisch die Willy-Brandt-Gesamtschule kennen
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Nach dem anstrengenden Jahr unter Corona-Bedingungen freuten sich die neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 auf die Willy-Brandt-Gesamtschule: Endlich wieder regelmäßig zur Schule zu gehen, ihre Freunde zu treffen und gemeinsam in der Klasse zu lernen, ist für die Kinder zu etwas Besonderem geworden!
Um den Start in der neuen Schule zu erleichtern, organisierten die Schulsozialarbeiterinnen der Abteilung 5-7 zunächst eine Spiele-Rallye, bei der die Kinder spielerisch die Schule erkunden konnten sowie als Klasse den Zusammenhalt erprobten. Daraufhin folgten für den gesamten Jahrgang Kennenlernprojekttage.
Die Klassen hatten das Ziel, einander sowie die Schulsozialarbeit besser kennenzulernen. Dabei wurden methodisch Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft, Gesprächsrunden, Entspannungseinheiten sowie gestalterische Aspekte eingebaut. Den Schulsozialarbeiterinnen bot sich die Gelegenheit ihre Arbeit an der Schule vorzustellen und den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, dass sie in vertrauensvoller Atmosphäre für alle Angelegenheiten Hilfe holen können.
„IT-Bootcamp“ zur Berufsorientierung für Oberstufenschüler: WFG Kreis Unna und FH Dortmund laden ein
Wie sieht ein Computer von innen aus? Welche Fähigkeiten sind gefragt, wenn es darum geht, Softwarelösungen in Unternehmen zu entwickeln? Wie funktioniert Gamification und welche beruflichen Möglichkeiten bringt der
Videospielbereich mit sich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in der ersten Herbstferienwoche vom 11. bis zum 15. Oktober 2021. Dann lädt die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) in Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund täglich, jeweils von 08:00 bis 16:30 Uhr, zum „IT-Bootcamp“ ein.
Ziel des Bootcamps ist es, den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung und IT zu vermitteln und ihnen damit einhergehende berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Vom IT-Support über Softwareentwicklung bis hin zur Arbeit im Videospielbereich: Jeder Tag des Bootcamps beleuchtet ein bestimmtes Thema aus der IT-Welt, z. B. Internet und Cloud, Softwarelösungen oder Videospielentwicklung und schließt
mit einem praktischen Teil ab. Hier können die Jugendlichen das Gelernte direkt umsetzten. Ein Erfahrungsbericht von einem/r IT-Expertin oder Auszubildenden über den (Ausbildungs-)beruf und Karrieremöglichkeiten rundet das tägliche Programm ab.
„Ein Leben ohne IT ist mittlerweile schwer vorstellbar. Die moderne Informationstechnik bestimmt alle Bereiche des privaten und beruflichen Alltags, so dass der Umgang damit zu einer Schlüsselqualifikation geworden ist. Die IT eröffnet aber auch zahlreiche neue Berufsfelder und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten“, so Lisa Rubbert, die die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Wissen schafft Erfolg“ für die WFG Kreis Unna zur präventiven Fachkräftesicherung organisiert.
Das Bootcamp findet Montag bis Donnerstag im User Innovation Center der Fachhochschule Dortmund und am Freitag im Technopark in Schwerte unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes statt. Anmeldungen sind unter Angabe des Vor- und Nachnamens, der E-Mailadresse und des Namens der derzeit besuchten Schule an veranstaltung@wfg-kreisunna.de möglich.
Mehr Sicherheit auf dem Fahrrad für 5er und 6er der Realschule Oberaden
„Aktion Licht – Sehen und Gesehen werden“ an der Realschule Oberaden. Foto: RSO
Kurz vor der dunklen Jahreszeit wurde an der RSO die „Aktion Licht – Sehen und Gesehen werden“ des AGFS durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen durchliefen vier Stationen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit dem Fahrrad.
An den Stationen lernten die Kinder, wie groß der Unterschied ist, ob das Licht eingeschaltet ist oder nicht, und welche Wirkung Reflektoren auf der Kleidung oder auf Westen haben können. Zudem erfuhren die RSOler*innen die Geschichte des Fahrradlichts und bekamen ein paar Tipps, wie leichte Schäden selbst repariert werden können. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler wurde sowohl durch die engagierten Moderatoren als auch das aktive Mitgestalten an den Stationen geweckt.
„Wir freuen uns, dass die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die morgens mit dem Fahrrad zur Schule kommen, nun noch ein wenig sicherer agieren können“ freut sich Schulleiter Jörg Lange.
Weiterführende Schulen in Bergkamen wollen es jetzt wissen: Können unsere neuen Fünftklässler schwimmen?
In diesem Jahr führten die weiterführenden Bergkamener Schulen erstmalig einen Schwimmtag für die neuen 5er im Bergkamen Hallenbad durch. Die Sportlehrer der Realschule Oberaden, der Willy-Brandt-Gesamtschule, der Freiherr-vom-Stein Realschule und des Bergkamener Gymnasiums konnten sich ein Bild darüber machen, wie es mit der Schwimmfähigkeit ihrer Schützlinge aussieht. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mussten dabei verschiedene Bestandteile des „Seepferdchen“ absolvieren und konnten sich auch schon mit „Bronze“ beschäftigen.
Den Schülerinnen und Schülern war verschiedentlich natürlich anzumerken, dass im vergangenen Schuljahr kein bis wenig Kontakt zur Schwimmerei stattgefunden hat, denn auch für die Bergkamener Grundschulen war der Unterricht im Hallenbad nicht möglich. Die Aktion wurde von den Sportlehrern positiv bewertet und die Erkenntnisse fließen in den Unterricht ein.
Die Sparkasse Bergkamen-Bönen hat die Verbesserung der Schwimmfähigkeit an den Bergkamener Schulen unterstützt und spendiert für einen Schüler pro Schule die Teilnahme an einem Schwimmkurs. Die Auslosung der Gewinner erfolgt an der Schule.
Von der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen kamen noch Schwimmausweise hinzu, in die das jeweils abgelegte Schwimmabzeichen eingetragen we
Auf dem Bild zu erkennen bei der Übergabe der Schwimmausweise und der Gutscheine von links: Heiko Rahn, Geschäftsführer der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Sascha Rau (Koordinator der Erprobungsstufe am Bergkamener Gymnasium), Michael Krause (Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen) und Sven Holtsträter (Bäderbereich der GSW).
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Nur Armleuchter fahren ohne Licht: Ausstellung „Sehen und Gesehen werden“ in der Realschule Oberaden
Zur Ausstellung in der Realschule Oberaden gehört auch ein Fahrrad-Reparaturkurs. Foto: AGFS
Die AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.) ist im Herbst 2021 in ca. 30 Mitgliedskommunen mit ihrer Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ unterwegs. Am Donnerstag macht sie Station in der Realschule Oberaden.
Selber besser etwas sehen zu können ist nur eine Funktion der Fahrradbeleuchtung. Die andere, meist noch wichtigere Funktion ist das „Gesehen werden“. Um dies zu veranschaulichen wurde die Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ entwickelt.
Ein Bestandteil der Ausstellung ist die „Black Box“, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist. Steigt man auf das Fahrrad und in die Pedale, beleuchtet die Fahrradlampe das Innere der Black Box. Durch ein kleines Sichtfenster sind jetzt mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten Radfahrer mit, ein paar ohne Licht. Die mit Licht sind leicht zu zählen, denn ihre Lampen leuchten dem Betrachter entgegen. Die ohne sind deutlich schwerer zu erkennen, wenn überhaupt. So wird erlebbar, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch „Positionslampen“ sind.
Neben der „Black Box“ lernen die Schüler an drei weiteren Stationen die unterschiedlichsten Aspekte von Beleuchtung und reflektierenden Materialien kennen und können auch praktisch Hand anlegen. Eine Aktion zeigt die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung auf, ein Reparaturkurs bietet Tipps und Tricks zur Selbsthilfe und ein weiteres Modul stellt eindrucksvoll die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Elementen dar.
Die Wanderausstellung ist ab der ersten Schulstunde zu Gast an der Oberadener Realschule und wird einen gesamten Schultag den Jahrgangstufen der Klassen 5 und 6 zur Verfügung stehen. Der Erste Beigeordnete Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters freut sich die Aktion anbieten zu können und mit der Realschule Oberaden und dessen Schulleiter Jörg Lange einen passenden Partner zur Durchführung gefunden zu haben. „Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte verstehen wir die Radverkehrsförderung als eine vielschichtige Aufgabe. Neben dem Ausbau von Radwegen ist u.a. die Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen ein bedeutender Bestandteil zu mehr und sicherem Radverkehr in Bergkamen“, erklärt der Radverkehrsbeauftragte Norman Raupach, „Die Kooperationsbereitschaft der Bergkamener Schulen ist enorm, sodass wir hoffen weitere Aktionen dieser Art umsetzen zu können.“
Förderverein spendiert dem neuen 5. Jahrgang der RSO T-Shirts im neuen Design
Die neue 5a der RSO.
Wie traditionell üblich erhielten neuen Fünftklässler*innen der Realschule Oberaden am heutigen Dienstag ihre RSO-T-Shirts in neuem Design überreicht. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten mussten sich die neuen RSOler*innen ein wenig gedulden, freuten sich aber nun umso mehr über die Spende des Fördervereins.
Die neue 5b.
Die neue 5c.
Spielend Russisch lernen: Carina Reiß und Jana Heckel vom Gymnasium erreichen den 2. Platz
Mavie Stork und Evan Reder von der Stadtschule Lübbecke haben am vergangenen Freitag souverän die regionale Runde des Bundescup „Spielend Russisch lernen“ in Bochum gewonnen. Mit hoher Konzentration und viel Spaß während der Spiele haben die beiden ihre Kenntnisse der russischen Sprachen unter Beweis gestellt. Teamgeist und Durchhaltevermögen waren ebenso ein guter Begleiter von Carina Reiß und Jana Heckel vom Städtischen Gymnasium Bergkamen, die sich auf Platz 2 gespielt haben. Platz 3 belegte das Gymnasium Essen-Überruhr mit Laura Klose und Marie Brickmann. Den vierten Platz sicherten sich Guiliano Scholte und Daniel Vogel vom Gymnasium Norf aus Neuss.
Die Gewinner der Bochumer regionalen Runde dürfen sich nun auf das große Bundesfinale im Europa Park Rust freuen. Dort spielen die Gewinnerinnen und Gewinner der jeweiligen regionalen Runden aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz um den Hauptgewinn: eine Fahrt nach Moskau und St. Petersburg.
Die Runde in Bochum war die 1. des diesjährigen Bundescups. Insgesamt finden in diesem Herbst 12 regionale Runden, mit über 80 Schulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Besonders zu Corona-Zeiten ist dies eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Dennoch sollen die regionalen Runden unter Hygienemaßnahmen dieses Jahr wieder in den Schulen und vor Ort stattfinden.
„Der Bundescup Spielend Russisch lernen ist ein besonderes Format, um jungen Menschen die Russische Sprache und Kultur näher zu bringen. Unser länderübergreifender Sprachwettbewerb bringt Schülerinnen und Schüler aus dem deutschsprachigen Raum zusammen und ermöglicht einen Austausch über gemeinsame Interessen, insbesondere in Zeiten des sozialen Abstandhaltens“, erläutert Matthias Platzeck, Vorsitzender des Vorstands des Deutsch-Russischen Forums.
Bereits seit 14 Jahren bringt „Spielend Russisch lernen“, junge Menschen die russische Sprache und Kultur nahe. Der Bundescup hat mit seinem integrativen Konzept ein Alleinstellungsmerkmal und konnte seit seinen Anfängen im Jahr 2008 bereits über 60.000 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz für die russische Sprache begeistern.
„GAZPROM Germania fördert den Bundescup ‚Spielend Russisch lernen‘ seit seinen Anfängen aus voller Überzeugung. Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz lernen dabei nicht nur die russische Sprache kennen, sie erfahren auch mehr über Russland, seine Menschen, Kultur und Geschichte“, so Tatyana Krupenkov, Leiterin Kommunikation und Sponsoring von GAZRPOM Germania GmbH „. Mit diesem Engagement setzt sich das Energieunternehmen für gegenseitiges Verständnis und für den kulturellen Austausch ein.
Ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums berichten am „Alumni“-Tag aus Ausbildung & Studium
Am Dienstag, 7. September, findet am Städtischen Gymnasium Bergkamen im Rahmen der Berufsorientierung wieder der „Alumni“-Tag für den Jahrgang Q2 statt.
Zwischen 14:30 und 16 Uhr referieren ehemalige Schüler*innen des SGB vor den kommenden Abiturient*innen über ihre Ausbildungs- und Studiengänge. Dabei wird es nicht nur um fachliche Inhalte gehen, sondern auch um Rahmenbedingungen: Welche Voraussetzungen sind beispielsweise zu erfüllen, wie läuft das Bewerbungsverfahren, wie
sind die Zukunftsaussichten, wie die Verdienstmöglichkeiten und vieles mehr.
Diesmal sind Referentinnen und Referenten zu folgenden Ausbildungs- und Studiengängen eingeladen:
Ausbildungswege bei einem ortsansässigen Chemieunternehmen
Biologie
BWL/ Jura
Finanzwesen
Objekt- und Raumdesign
Lehramt Geschichte und Germanistik
Lehramt Physik, Mathematik, Pädagogik
Psychologie
Wirtschaftsinformatik als Duales Studium
Medizin
Sozialarbeit
Polizeivollzugsdienst
Coronavirus: 13 Fälle in acht Bergkamener Schulen – DIE LINKE fordert erneut den Einbau von Luftfiltern
Corona wird zunehmend in Kitas und Schulen zu einem Problem. Nach Mitteilung des Kreises Unna sind aktuell in Bergkamen acht Schulen mit 13 Fällen und 150 Quarantänen betroffen. In zwei Bergkamener Kitas gibt es zwei Fälle mit 77 Quarantänen. Insgesamt sind im Kreis Unna 47 Schulen mit 78 Fällen sowie elf Kitas mit elf Fällen betroffen.
Reagiert hat jetzt auf diese Entwicklung die Fraktion DIE LINKE. Sie fordert in einem Antrag für die nächste Sitzung des Bergkamener Jugendhilfeausschuss, dass die Stadt prüft, ob mit Bundesmitteln der Einbau von stationären Luftfilteranlagen in Kitas und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe gefördert werden kann. Bereits vor den Sommerferien hat DIE LINKE die Installation von Luftfilteranlagen in den Schulen gefordert.
Heute sind der Gesundheitsbehörde 77 neue Fälle, davon 10 in Bergkamen, und kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Insgesamt sind damit im Kreis Unna 20.101 Fälle gemeldet worden, 3036 in Bergkamen. 18.929 Personen gelten als wieder genesen, 2873 in Bergkamen. Die Zahl der aktuell infizierten Personen liegt bei 680, in Bergkamen bei 116.
Inzidenz
Der maßgebliche 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner wird vom Robert Koch-Institut veröffentlicht. Er liegt aktuell bei 93,5 (Stand: 31. August 2021).
Zum Hintergrund: Umgang mit Quarantäne
Der Kreis Unna hält sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Quarantäne: Enge Kontaktpersonen müssen sich unverzüglich häuslich absondern (Quarantäne). Das Quarantäneende wird folgendermaßen bestimmt: Der erste volle Tag der Quarantäne ist der Tag nach dem letzten Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall. Ab diesem wird bis einschließlich zum 14. Tag nach dem letzten Kontakt durchgezählt, sodass sich in der Summe eine Quarantänedauer von 14 vollen Tagen ergibt. Ein negatives Testergebnis führt nicht zur Verkürzung der Quarantäne.
An Schulen
Wird ein Schüler oder eine Schülerin oder eine Lehrkraft positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses für alle engen Kontaktpersonen Quarantänen aus. Berücksichtigt wird dabei immer die individuelle Situation in der Klasse. Es kann also sein, dass nur einzelne Schüler in Quarantäne müssen, es kann aber auch sein, dass die ganze Klasse betroffen ist. Alle engen Kontaktpersonen müssen in Quarantäne und werden getestet.
An Kitas
Wird ein Kindergartenkind oder eine Erzieherin / ein Erzieher in der Einrichtung positiv getestet, ermittelt das Gesundheitsamt und spricht entsprechend des Ergebnisses Quarantänen aus. Darüber hinaus wird im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung auch geprüft, welche weiteren Kontaktpersonen es gibt. Da an Kitas in den Gruppe die Kinder keine Masken tragen und auch davon ausgegangen wird, dass Abstände nicht eingehalten werden können, sind in der Regel ganze Gruppen betroffen.
Förderverein des Gymnasiums: Technische Möglichkeiten im Unterricht werden verbessert
Heiko Rahn vom Förderverein des SGB und die kommissarische Schulleiterin, Maria von dem Berge mit Apple-TV-Geräten.
Das Bergkamener Gymnasium hat in Zusammenarbeit mit dem Förderverein vor den Sommerferien an einem Wettbewerb der Sparda -Bank teilgenommen, bei dem es galt möglichst viele Stimmen für ein Schulprojekt im Bereich der Digitalisierung zu sammeln.
Das SGB hat sich dabei mit dem Beitrag „Digitale Lerntoturen“ beworben. Die Sparda-Bank hat dann die teilnehmenden Schulen in vier Kategorien eingeteilt, die sich aus der Anzahl der Schüler pro Schule ergeben haben.
In der Kategorie 3 (451 bis 850 Schüler) waren dann das SGB und weitere 111 Schulen mit dabei und haben für ihre Schule Stimmen gesammelt. Die Siegerschule kam aus Mühlheim an der Ruhr mit 8534 Stimmen und konnte 6.000,00 € Preisgeld gewinnen. Das SGB landete mit 3207 Stimmen auf Platz 17 und erhielt für diese Platzierung einen Betrag von 2.000,00 €.
Beim Voting unterstützten nicht nur Eltern, Freunde der Schule und aktive Schülerinnen und Schüler des SGB, sondern auch Ehemalige.
So haben Jan-Ole Kriegs, Leiter des Naturwissenschaftlichen Museums in Münster, und Julia Ritter, die schon Weltmeisterin in der Altersklasse U18 im Kugelstoßen war, für ihre ehemalige Schule abgestimmt.
Aus der Fußball-Bundesliga gab es ebenfalls Unterstützung, als der frühere Bundesligaschiedsrichter, Knut Kircher, sein Voting für das SGB abgegeben hat.
Heiko Rahn vom Förderverein des SGB und die kommissarische Schulleiterin, Maria von dem Berge, freuen sich darüber, dass das Geld für die Anschaffung von „Apple TV“ genutzt wird und im Unterricht eine gute Verwendung finden werden. Aus der Gewinnsumme wurden 13 Geräte angeschafft, die der Förderverein noch um zwei weitere Geräte ergänzt hat.
Einmalig im Kreis Unna: Gerhart-Hauptmann-Familiengrundschulzentrum stärkt Kinder und Eltern gleichermaßen
Die stellvertretende Leiterin der OGS Lena Hoppe und Schulsozialarbeiter Seyit Hecker stellen sich dien Kindern der Klasse 1a von Lehrerin Meike Presch vor. Sie gehören zur Steuerungsguppe, die die Angebote des Familiengrundschulzentrums koordiniert. Die Kinder lernen das Angebot mit einem Malwettbewerb kennen.
Das Konzept der „Familienzentren“, die Kita-Kinder und ihre Eltern auf vielfältige Weise mit Angeboten zur Gesundheitsförderung, der Frühförderung und der Bildung in ihrem Alltag unterstützen, ist längst gängige Praxis. Mit dem Familiengrundschulzentrum an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen gibt es ein solches Förderangebot jetzt erstmals im Kreis Unna auch an einer Grundschule.
Seyit Hecker, Schulsozialarbeiter an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule und Mitarbeiter der Bildung+Lernen gGmbH, einer Tochtergesellschaft der AWO Ruhr-Lippe-Ems, hat das Konzept des neuen Angebotes entwickelt. „Wir möchten den Familien hier im Sozialraum niedrigschwellige Unterstützungsangebote machen – und das auf ganz kurzem Wege“, erklärte Hecker bei der Vorstellung des Projektes, „Beratungen in Kooperation mit dem Jobcenter gehören da ebenso zu wie individuelle, kleinere Angebote wie beispielsweise ein Kochkurs.“
Niedrigschwellige Angebote wie beispielsweise ein Stehcafè morgens vor Schulbeginn bieten Eltern und Lehrern die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Geplante Kooperationen unter anderem mit Sportvereinen, dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Bergkamen und auch den Migrationsdiensten der AWO ermöglichen ein vielfältiges Angebot an weiteren Veranstaltungen und Unterstützungsformaten.
Für Christine Busch, Sozialdezernentin der Stadt Bergkamen, ist die Etablierung des ersten Familiengrundschulzentrums auch eine Fortsetzung dessen, was in diesem Bereich schon an vielen anderen Stellen einzeln geleistet werde. „Der Standort an der Gerhart-Hauptmann-Grundschule ist ein Abbild von Bergkamen, wie es ist und wie es sein möchte: bildungshungrig, bunt und herausfordernd“, so Busch. Das Konzept des Familiengrundschulzentrums verknüpfe
das, was am Vormittag im Unterricht der Schule passiere mit dem, was nachmittags in der OGS geschehe: „Hier werden sinnvoll und individuell Angebote aufeinander abgestimmt – und Herr Hecker bildet gewissermaßen das Scharnier.“
Thorsten Schmitz, Geschäftsführer der Bildung+Lernen gGmbH, betonte den PremierenCharakter, den das Projekt habe: „Der Reiz für uns besteht sicherlich darin, dass es das erste Familiengrundschulzentrum im Kreis Unna ist und wir daher frei von inhaltlichen Vorgaben individuell und schnell beginnen können. Im Bereich der Kindertagesstätten hat sich gezeigt, wie wichtig Familienzentren gerade in diesen Zeiten sind und ich denke, dass sich dies sehr gut auf die Familiengrundschulzentren übertragen lässt.“
Im Rahmen einer Eröffnungswoche stellen Seyit Hecker und seine Kolleg*innen das Projekt Eltern und Kindern vor – und die Kinder dürfen sich direkt miteinbringen: Mit einem kleinen Malwettbewerb sind sie aufgefordert, ihre Schule zu malen und zwar so, wie sie sich ihre Schule wünschen. Ihre Eltern haben die Gelegenheit, beim Stehcafè morgens vor Schulbeginn mit Seyit Hecker und seinen Kooperationspartner ins Gespräch zu bekommen.