DigitalPakt Schule: Kreis Unna erhält über 2 Millionen Euro für Digitalisierung von Berufskollegs und Förderschulen

Regenbogenschule in Rünthe

Fördermittel aus dem DigitalPakt Schule sicherte die Bezirksregierung Arnsberg jetzt dem Kreis Unna zu: 2.139.120 Euro fließen in die Digitalisierung von zehn Förderschulen und Berufskollegs mit ihren insgesamt zwölf Standorten.

Mithilfe der Fördermittel werden Netzwerkinfrastruktur und W-LAN-Abdeckung ausgebaut und ertüchtigt. Hierbei werden die Vorgaben des Medienentwicklungsplans für die Schulen in Trägerschaft des Kreises Unna berücksichtigt, sodass in mehreren Bereichen der folgenden Schulen eine grundlegende Neuinstallation für Datenanschlüsse sowie eine strukturierte Gebäudeverkabelung erfolgt:

–       Förderzentrum Nord, Lünen und Selm

–       Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, Werne

–       Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, Bergkamen

–       Hansa Berufskolleg, Unna

–       Hellweg Berufskolleg, Unna

–       Karl-Brauckmann-Schule, Holzwickede

–       Lippe Berufskolleg, Lünen

–       Märkisches Berufskolleg Unna

–       Regenbogenschule, Bergkamen und Fröndenberg/Ruhr

–       Sonnenschule, Kamen




Staffelübergabe: Maria von dem Berge leitet vorläufig das Gymnasium

Staffelübergabe (v. l.): Bärbel Heidenreich und Maria von dem Berge, Foto: SGB

Staffelübergabe am Städtischen Gymnasium Bergkamen: Zum 1. August übergab Bärbel Heidenreich zum Eintritt in den Ruhestand symbolisch den „Staffelstab“ an ihre langjährige Stellvertreterin Maria von dem Berge, die die Geschicke am Städtische Gymnasium Bergkamen bis zur Ernennung einerneuen Schulleitung leiten wird. Wie lange, dazu ist derzeit noch keine verbindliche Aussage zu treffen.

Dass die Doppelbelastung als „ständige Vertreterin der Schulleitung“ kein Problem werden wird, davon ist Bärbel Heidenreich überzeugt: „Maria von dem Berge wird das super machen“, stellt sie klar. Auch Jan Groesdonk, Vorsitzender des Lehrerrats, betont: „Das wird prima funktionieren, kaum jemand kennt die Schule und das Drumherum so gut wie sie. Ich bin zudem sicher, dass sie sich der besonderen Unterstützung durch unser Kollegium und die erweitere Schulleitung gewiss sein kann. Dass die Schule ohne Leitung dastehen würde, davon kann keine Rede sein“, betont Jan Groesdonk. Eine eigene Bewerbung auf die Nachfolge von Bärbel Heidenreich hatte Maria von dem Berge übrigens frühzeitig für sich ausgeschlossen. „Ich bin mit meinen Aufgabenbereichen als Stellvertreterin weiterhin sehr zufrieden. Die Nachfolge von Bärbel Heidenreich anzustreben, stand für mich also nicht zur Debatte“, stellt Maria von dem Berge klar.




Anmeldeverfahren zur Einschulung der schulpflichtigen Kinder zum Schuljahr 2022/23

Alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder im Zeitraum vom 01.10.2015 bis 30.09.2016 geboren sind, wurden mit Schreiben vom 02.08.2021 vom Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport der Stadt Bergkamen angeschrieben. Mit einem Anschreiben wurde den Eltern ein „Anmeldeschein“ zugesandt, den sie ausfüllen und zum Schulverwaltungsamt zurücksenden sollen. Außerdem erhielten die Eltern eine Liste aller Bergkamener Grundschulen, da sie ihr Kind an einer Grundschule ihrer Wahl anmelden können.

Sobald die Anmeldescheine dem Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport vorliegen, steht fest, wie viele zukünftige Schülerinnen und Schüler die jeweiligen Grundschulen im Sommer 2022 besuchen wollen.

Das Anmeldeverfahren wird an den Bergkamener Grundschulen in der Zeit vom 25.10. – 12.11.2021 durchgeführt. Hierzu erhalten die Erziehungsberechtigten von der gewünschten Grundschule einen Termin. Die Schule benötigt zum Anmeldetermin das Familienstammbuch bzw. eine Geburtsurkunde. Getrennt lebende oder geschiedene Erziehungsberechtigte müssen einen beglaubigten Nachweis über das elterliche Sorgerecht vorlegen.

Sollten Eltern versehentlich keine Mitteilung erhalten haben, können sie sich unter der Rufnummer (02307) 965-394 beim Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport melden.

Erziehungsberechtigte, die ihr Kind vorzeitig einschulen wollen, können sich ebenfalls beim Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport melden und erhalten einen Anmeldeschein für die vorzeitige Einschulung zum Schuljahr 2022/23.

Über die Aufnahme eines Kindes entscheidet letztendlich die entsprechende Schulleitung unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.

 




Faschismus in Bergkamen: Neuer Projektkurs am Gymnasium „Erinnern.Ermutigen.Handeln“ erstellt interaktive Homepage

Vorstellung des neuen Projektkurses „Erinnern.Ermutigen.Handeln“ (v. l.): Udo Nüsken, Jan Groesdonk, Schulleiterin Bärbel Heidenreich und Arne Voigt. Foto: SGB

Im kommenden Schuljahr wird es am SGB im Jahrgang Q1 unter der Leitung des Lehrers Jan Groesdonk einen Projektkurs geben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen digitalen Stadtführer zum Thema „Nationalsozialismus in Bergkamen“ zu entwickeln. Dabei geht es um die Entstehungsgeschichte, die NS-Zeit selbst aber auch die (Nach-)Wirkungen faschistischer Ideologie bis heute auf lokaler Ebene.et werden.

Zur Vorbereitung traf sich am Mittwoch eine Gruppe beteiligter Unterstützer des Projektkurses mit Jan Groesdonk. Nach einem kurzen Stadtrundrang mit dem Bergkamener Gästeführer Udo Nüsken zur Thematik wurden inhaltliche Fragen wie auch Fragen der technischen Umsetzung geklärt, damit die Schüler*innen nach den Ferien mit der Arbeit beginnen können. Hierbei werden sie erst zu relevanten Aspekten des Themas recherchieren, zum Beispiel, welche Opfer es in Bergkamen gab, wer die Täter waren, aber auch inwiefern Widerstand geleistet wurde.

Die Arbeitsergebnisse sollen am Ende des Schuljahres für alle Interessierten auf einer interaktiven Homepage zur Verfügung gestellt werden, wobei begleitend z.B. auch QR-Codes an neuralgischen Punkten im Stadtgebiet zum Einsatz kommen sollen. „Ich bin gespannt, was die Schülerinnen und Schüler alles herausfinden werden und freue mich auf die spannende Herausforderung“, so Groesdonk, der sich jedoch zu seiner Beruhigung einer breiten Unterstützung sicher sein kann, stehen doch beratend ein (Web-)Designer, ein Historiker, zwei Soziologen und der spezialisierte Stadtführer Udo Nüsken zur Seite und soll es begleitend auch noch eine Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Bergkamen, vertreten durch Arne Voigt, geben.

Abschließend hat Jan Groesdonk noch eine Bitte an die Bergkamener Bevölkerung: Sollte es noch Menschen mit interessanten Geschichten oder aussagekräftigen Familienerbstücken zur Thematik geben, mögen diese gerne über die Mailadresse: erinnern.ermutigen.handeln@gmx.de Kontakt mit ihm aufnehmen.




Bärbel Heidenreich verlässt das Gymnasium in den Ruhestand: Nach der Schule kommt ein „Senioren-Studium“

Bis zum 31. Juli will Bärbel Heidenreich ihr Büro im Gymnasium geräumt haben.

Die Leiterin des Städt. Gymnasiums Bergkamen Bärbel Heidenreich wird am 31. Juli aus dem Schuldienst ausscheiden. Über die Zeit danach hat sie schon klare Vorstellungen. „Reisen außerhalb der Schulferien und vor allem mit ihrem Mann segeln vor der Küste Kroatiens“ stehen ganz oben auf der Liste. Sie wird wieder Theateraufführungen und Konzerte besuchen können. Endlich kann sie ihren geliebten Tatort zur angestammten Zeit sonntags um 20.15 Uhr sehen. Doch Corona, das seit rund eineinhalb Jahren den Schulbetrieb stört, wird die studierte Mathematikerin und Chemikerin auch mit den Übertritt in den Ruhestand beschäftigen.

Wie dieses Virus im Groben wirkt, kann ich nachvollzieren“, erklärt sie im Gespräch mit dem „Bergkamener Infoblog“. Doch sie will mehr wissen und wird an ihre Schulzeit in Bergkamen aller Voraussicht nach ein sogenanntes Seniorenstudium im Fach Biologie anhängen.

Natürlich wird das Gymnasium Bärbel Heidenreich nicht ohne eine richtige Abschiedsfeier gehen lassen. Einig war man sich in der Schulleitung, dass dies erst zu Beginn des neuen Schuljahres am 27. August zu schaffen sein wird. Zu vermuten ist, dass bis dahin noch immer keine Nachfolgerin oder Nachfolger für sie an der Spitze der Schulleitung gefunden ist. Notgedrungen wird ihre Stellvertreterin Maria von dem Berge dieses Funktion kommissarisch ausüben. Dabei habe sie ihre vorzeitige Versetzung in den Ruhestand bereits vor einem Jahr beantragt, damit es einen nahtlosen Übergang von alter und neuer Schulleitung gibt.

Das ist nur eine von einer ganzen Reihe von Ungereimtheiten in der Schulpolitik und Schulbürokratie, die Bärbel Heidenreich zugesetzt haben. „Ich höre auf“, sagt die 63-Jährige, „weil ich glaube, dass ich in Zukunft diesen Erschwernissen nicht mehr standhalten kann.“

Als sie die Schulleitung 2013 übernahm, sie war vorher Mittelstufenkoordinatorin am Bergkamener Gymnasium, sah die Schulwelt noch relativ rosig aus. Doch dann musste sie sich und das gesamte Kollegium praktisch im Jahrestakt mit den Themen Inklusion, Optimierung von G8, die Integration von Geflüchteten, die Rückkehr zum G9 und der Einführung des neuen Fachs Informatik auseinandersetzen.

Zu guter Letzt kam dann auch noch Corona mit allen bekannten schulischen Begleiterscheinungen wie Distanz- und Wechselunterricht, Masken und Testpflicht, Abi-Klausuren ja oder nein, von dem die Lehrerinnen und Lehrer in der Regel zuerst aus den Medien und dann mit reichlich Verzögerung aus dem Schulministerium erfahren haben.

Froh ist Bärbel Heidenreich, dass das Gymnasium sich frühzeitig darauf festgelegt hat, die Abi-Feier so wie bereits im vergangenen Jahr in zwei Gruppen mit den Eltern durchzuführen. Besonders schön sei gewesen, dass der Bachkreis in guter alter Tradition die Feier „life“ begleiten konnte.

Apropos Corona: Auch die außerschulischen Teilnehmenden an dem Pressegespräch mit der scheidenden Schulleiterin mussten sich vorher einem Siemens-Schnelltest unterziehen. Die fielen alle negativ aus, und wer wollte, bekam auch eine offizielle Bescheinigung, die 48 Stunden Gültigkeit hat.

Besonders am Anfang hätten diese Tests den Unterricht erheblich beeinträchtigt, erklärt Bärbel Heidenreich. Allerdings seien durch diese Schnelltests vier Schülerinnen und Schüler positiv aufgefallen. Das Ergebnis sei danach durch PCR-Tests bestätigt worden. Alles in allem sei das Gymnasium bisher gut durch die Pandemie gekommen, betont Bärbel Heidenreich

 




Willy-Brandt-Gesamtschule verabschiedet sich von Paul Seeck und Benjamin Franz

Abschied von der Willy-Brand-Gesamtschule (v. l.): Paul Seeck, Dirk Rentmeister, Benjamin Franz und Dr. Jennifer Lach.

Mit Paul Seeck und Benjamin Franz verliert das Leitungsgremium der Willy-Brandt-Gesamtschule. Zur kleinen Abschiedsfeier waren auch für die Stadt Bergkamen die Beigeordnete Christine Busch und der Leiter des Amts für Schule, Sport und Weiterbildung Andreas Kray gekommen. Überraschungsgast war die bei der Bezirksregierung Arnsberg für Gesamtschulen zuständige Dezernentin Maria Büse-Dallmann. Sie wünschten ihnen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Der scheidende Didaktische Leiter Paul Seeck ist ein regelrechtes Urgestein der Willy-Brandt-Gesamtschule. Rund 18 Jahre war er in dieser Funktion tätig. Schulleiterin Dr. Jennifer Lach würdigte seine Verdienste insbesondere bei der Unterrichtsentwicklung. Er habe es immer verstanden, bei diesem Prozess seine Kolleginnen und Kollegen mitzunehmen. Ihr Stellvertreter Dirk Rentmeister betonte seine Verdienste bei der grafischen Außendarstellung der Schule. Insbesondere die Neugestaltung der Homepage habe Wirkung gezeigt, erklärte er. „Seitdem haben wir keine Schwierigkeiten mehr, Lehramtsanfänger zu finden.“ Die Homepage zieht sie offensichtlich an.

Die Schülergenerationen, die während seiner Amtszeit Abschlusszeugnisse erhalten haben, werden Paul Seeck, der jetzt in den wohlverdienten Ruhestand geht, vielleicht weniger als Pädagogen denn als Lead-Gitarrist und Sänger der „Teach-Boys“ in Erinnerung haben. Diese Lehrerband spielte praktisch bei jeder Entlassfeier auf.

20 Gitarren umfasse inzwischen seine Sammlung, erklärte Paul Seeck. Und in jedem Jahr seines Ruhestands solle nun eine weitere hinzukommen, erklärte er seinen Plan. Die will er selbst bauen. Zeit dafür hat er jetzt.

Auf Benjamin Franz wartet jede Menge Arbeit nach seinem Abschied von der Willy-Brandt-Gesamtschule. Seit 2011 ist er hier Lehrer und hat sich vor allem um die Berufsvorbereitung gekümmert. 2017 wurde er dann Leiter der Abteilung 8-10.

Mit Beginn des neuen Schuljahrs ist Benjamin Franz der neue stellvertretender Leiter der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen. Zum Abschied haben ihn seine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen ein „Notfall-Tasche“ gepackt mit Dingen, die ihm bei der Bewältigung seine neuen Aufgaben helfen könnte.




Realschule Oberaden verabschiedet feierlich ihren 10. Jahrgang

Die 10. Jahrgang verabschiedet sich von der Realschule Oberaden.

In einer kleinen Feierstunde hat die Realschule Oberaden ihre 10.-Klässler verabschiedet. Folgende Jugendliche erhielt aus den Händen ihrer Klassenlehrinnen und -lehrer sowie Schulleiter Jörg Lange ihre Abschlusszeugnisse.

Rüveyda Alcan, Sedef Alcan, Seray Aydin, Nina Baron, Jannik Birk, Feyza Bolat, Felix Börner, Jennifer Dautel, Enes Demir, Esra Edis, Amy Faust, Finn Gärtner, Dominika Gburczyk, Judith Gerold, Ömer Faruk Osman Gübay, Frederik Hageneier, Leon Hallscheidt, Anwar Halo, Lucas Happe, Cedric Hennig, Justin Hitschke, Lenya Höhne, Ina Hövels, Olvan Hussein, Levin Inkmann, Jannis Jansen, Tim Jaskulla, Nick Jeglorz, Angelina Jenderko, Jana Jozwiak, Sawa Kammo, Taycan Karadayi, Carolina Kau, Natalia Kokocinski, Lea-Justine Kramer, Joeline-Marija Kremer, Charleen Kröger, Natalie Leber, Nico Malchow, Simion Malek, Konstantin Massold, Lara Mosig, Fabian Mulch, Eray Muslu, Milana Obenaur, Niklas Objartel, Nicolas Odoy, Jana Oesten, Dilshad Omar, Akin Özbek, Omran Rabah, Fabien Reinke, Alena Rode, Jonas Rumpf, Karolina Rzepkowski, Jonas Schaal, Carina Schilling, Vanessa Schilow, Till Schirrmacher, Sina Schmidt, Leonie Schwarz, Jonathan Sturm, Onur Teber, Madlen Timmer, Jonas Trohl, Gökdeniz Ücüncü, Leon van Nek, Fiorina Fiona Vasku, Lea Weber, Fatama Nur Yoztyurk und Jaimie-Lee Zeidler.




Bergkamens weiterführende Schulen wollen es wissen: Können die 5.-Klässler überhaupt schwimmen?

Bergkamens weiterführende Schulen wollen es nach den Sommerferien wissen: Können ihre neuen 5.-Klässler überhaupt schwimmen. Die Willy-Brandt-Gesamtschule, die Realschule Oberaden, die Freiherr-vom-Stein-Realschule und das Städtische Gymnasium führen dann  Aktionstage durch, um insbesondere die Schwimmfähigkeit von Schülerinnen und Schülern der fünften Klassen zu überprüfen. Die Vermutung ist naheliegend, dass  die Schwimmfähig der Kinder unter der Corona-Pandemie arg gelitten hat.

Folgende Termine haben die Schulen im Terminkalender des Hallenbads eingetragen:

  • Montag, 23. August – Gesamtschule
  • Dienstag, 24. August – Gymnasium
  • Mittwoch, 25. August – Realschule Mitte
  • Donnerstag, 26. August – Realschule Oberaden

Unter den Schülerinnen und Schülern wird pro Schule ein Platz in einem Schwimmkurs verlost, wenn das Kind nach Meinung der Lehrer noch keine ausreichende Schwimmfähigkeit erbringen kann. Inhaltlich werden die Aktionstage durch die Schulen organisiert und sie können z. B. auch Schwimmabzeichen abnehmen. Die Schulen erhalten dafür ein Starterpaket mit 25 Jugendschwimmpässen und den entsprechenden Abzeichen. Die Kosten dafür übernimmt die Stadtsportgemeinschaft Bergkamen.

Für die Bergkamener Grundschulen wird es ab September weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Schwimmfähigkeit ihrer Schülerinnen und Schüler geben, wenn Schwimmkurse für Kinder angeboten werden, die nachmittags über die OGS betreut werden. Die Kurse werden im Hallenbad in Bergkamen stattfinden und von der Schwimmschule „Blickwechsel“ geleitet.

Die Wasserfreunde TuRa Bergkamen und die DLRG OG Bergkamen haben Ende Mai die Schwimmkurse wieder gestartet, die im Frühjahr 2020 nicht abgeschlossen werden konnten. In Abstimmung mit den GSW Kamen/Bergkamen/Bönen und den Kamener Schwimmvereinen ist das Hallenbad in Methler als Durchführungsort festgelegt worden. „Der Bedarf an Schwimmkursen – auch für die Rettungsschwimmerausbildung – ist unübersehbar und pandemiebedingt weiter gewachsen. Umso erfreulicher ist es, dass jetzt wieder Kurse stattfinden“, dankt Bürgermeister Bernd Schäfer den Beteiligten für ihr Engagement.

In seinen Dank schließt Schäfer alle Bergkamener Schwimmvereine ein, die in den Sommerferien mit zusätzlichen Kursangeboten dazu beitragen, die Wartelisten auf einen Platz in einem Schwimmkurs schneller abarbeiten zu können. Diese Kurse finden ebenfalls in Methler statt. Nach den Sommerferien folgen weitere Kurse in verschiedenen Schwimmbädern und auch die GSW beabsichtigen ihr Kursprogramm dann auszuweiten. Die Kurse der GSW werden von der Schwimmschule „Blickwechsel“ angeboten.




Angebot an Schüler*innen und Eltern: Bezirksregierung schaltet Zeugnistelefon

Verbunden mit der Zeugnisausgabe zum Ende des Schuljahres 2020/2021 bieten die Mitarbeiter*innen der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg wieder ein Zeugnistelefon zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis an.

Unter der Zeugnis-Telefonnummer 02931/82-3388 stehen den Schüler*innen der Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Sekundarschulen und Berufskollegs sowie deren Eltern Ansprechpartner*innen zu Fragen im Zusammenhang mit dem Zeugnis zur Verfügung. Das Zeugnistelefon ist am Montag, 5. Juli, und Dienstag, 6. Juli 2021, jeweils in der Zeit von 09.00 bis 15.00 Uhr sowie am Mittwoch, 7. Juli 2021, von 09.00 bis 13.00 Uhr zu erreichen.

Außerhalb dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen an die zentrale Rufnummer 02931/82-0 zu wenden. Von dieser zentralen Rufnummer werden die Anrufe dann an die jeweiligen Ansprechpartner*innen weitergeleitet.




Gymnasium entlässt 92 Abiturientinnen und Abiturienten ins Leben – zwei sogar mit einer glatten 1

Abi-Jahrgang des Gymnasiums Gruppe 1

92 Schülerinnen und Schüler des Bergkamener Gymnasiums haben am Samstag in zwei Feierstunden in der Friedrichsberg-Sportschule ihre Zeugnisse der Allgemeinen Hochschulreife erhalten. Zwei von ihnen haben sogar eine glatte 1 geschafft und bei 23 steht bei der Durchschnittsnote eine 1 vor dem Komma. „Eine Superleistung“ lobte Schulleiterin Bärbel Heidenreich in ihrer letzten Abi-Rede. Auch sie wird wie der Abi-Jahrgang 2021 zum Schuljahrsende das Gymnasium verlassen und den Ruhestand antreten.

Fast wäre diese Abi-Feier wie in den vielen Vorjahren verlaufen. Traditionsgemäße marschierten die Abiturientinnen und Abiturienten unter den Klängen von Verdis Triumpf-Marsch in Sporthalle ein. Viele Orchesterproben fanden allerdings nur online statt. Doch vorher betreten der Halle mussten sich alle Festgäste die Frage nach dem 3 G, „geimpft, getestet oder genesen?“, gefallen lassen. Corona war auch bei dieser Feier ein beherrschendes Thema.

Auch am Gymnasium gab es Infizierte. „Alle sind wieder genesen und dafür sollten wir besonders dankbar sein“, betonte Bärbel Heidenreich. Gleichwohl habe dieser Entlassjahrgang die Prüfungen unter schwierigen Umständen und unter besonderen Heraufforderungen absolviert.

Bärbel Heidenreich unterstrich, dass dieser Jahrgang ihr besonders in Erinnerung bleiben werden. 2013 habe sie als neue Schulleiterin ihn in die Schulgemeinde des Gymnasiums aufgenommen und ihn zu entlassen sei einer ihrer letzten Amtshandlungen. „Daher ist der heutige Tag auch ein besonderer Tag für mich“, betonte sie.

An die Glückwünsche der Schulleiterin schlossen sich die offiziellen Gäste an, an der Spitze Bürgermeister Bernd Schäfer.

Abi-Jahrgang des Gymnasiums Gruppe 2

Die erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten des Städt. Gymnasiums Bergkamen:

Gruppe 1: Abbas Akbari, Bilal Atriki, Jannik Balthasar, Louis Becker, Luca Carlo Bertarelli, Sandro Bismark, Nevra Caglar, Benedikt Paul Emil Czeranka, Mikail Delice, Melanie Dickow, Tom Elsbeck, Asude Ermis, Paul Fiklistow, Emirhan Firat, Luisa Fittkau, Cedric Flacke, Henning Simon Grothaus, Mika Hellenthal, Paula Holban-Ruxandari, Ahsen Huysal, Anna-Lena Julius, Burak Kahraman, Idris Karadag, Lisa-Marie Kardatzki, Tom Luca Karstädt, Faruk-Aytac Kece, Simon Korte, Ben Menze, Kenan Mesic, Saskia Nicolei, Umut Özgircek, Sanche Piesch, Jordan Richter, Raphael Rieb, Mohammed Maruan Rifai, Anton Ruppel, Max Schlotthauer, Pascal Schmidt, Rafael Schön, Maxim Schulz, Nina Seiler, Leon Sprenger, Marco Steube, Veith Walde, Felix Alexander Wieczorek, Sandy Wotzka, Yafes Yardim, Lukas Zschau.

Gruppe 2: Jan Artmeier, Said Djamal Azimi, Mounia Benaddi, Elif Bicak, Tabea Bonde, Luca Marie Born, Elena Buruczky, Nazar Canli, Ümrangül Cetin, Janna Dohrmann, Aleyna Eken, Maike Engler, Leon Fajta, Elias Feroughi, Sophie Frackmann, Annalena Garand, Oliwia Haber, Sarah Hüsing, Kristina Jungkind, Leah Lyn Knuf, Muaz Konukcu, Hilal Kundakcioglu, Eleanor Lenz, Lara Lenz, Sina Losch, Leonie Luxa, Finn Matthies, Luke Bo Mischel, Melina Mosert, Joleen Müller, Lukas Nolting, Isabell Nuzzo, Noah Perrey, Aileen Pilger, Vivien Römer, Melina Sachse, Louis Scholz, Katharina Schönwald, Xenia Ly Schulz, Matti Alexander Semrau, Yaren  Suna, Fara-Sina Szodrak, Moritz Weidlich, Senanur Yavuz.




Abi-Feier der Willy-Brandt-Gesamtschule an der frischen Luft auf dem Hof Middendorf

Trotz Corona geschafft: Der Abi-Jahrgang 2021 der Willy-Brandt-Gesamtschule kann stolz auf sich sein.

Das hatte der Hof Middendorf in Overberge noch nie erlebt: Die offizielle Abitur-Zeugnisübergabe für 61 Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen am Freitagmorgen. Dort wo sich Hochzeitspaare unter freiem Himmel standesamtlich trauen lassen können, erhielten sie aus den Händen ihrer Leistungskurslehrerinnen und -lehrer die schriftliche Expertise über ihre Allgemeine Hochschulreife. Zwei Mal gab es sogar eine 1,3 als Durchschnittsnote.

Ein Premiere war es aber auch für Dr. Jennifer Lach und Bernd Schäfer. Für den Bürgermeister war es die erste Abi-Feier, an der er in dieser Funktion teilnahm. Er überbrachte die Glückwünsche des Stadtrats und der Verwaltung sowie für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Gleichzeitig mit Schäfer nahm Jennifer Lach am 1. November 2020 die Arbeit als „Leitende Gesamtschuldirektorin“ in Bergkamen auf. Sie dankte in ihrer Rede insbesondere den Eltern, die ihren Nachwuchs in dieser schwierigen Corona-Zeit unterstützt haben. Sie konnten trotz der frischen Luft und Einhaltung der Hygienevorschriften auf dem Hof Middendorf nicht an der Zeugnisübergabe teilnehmen. Natürlich mussten alle Teilnehmenden vor beginn einen negativen Schnelltest vorweisen.

Jahrgangsstufensprecher*in Lezin Baris und Steven Lebsack erinnerten noch einmal an die „fantastische Sozialisationsskifahrt ins Zillertal. Beratungslehrerin Heike Oumard und Beratungslehrer Jörg Hageneier äußerten viel Lob und Dank an einen „ausgesprochen netten Jahrgang. Dessen Schülerinnen und Schüler erhielten für den weiteren Lebensweg ein „Survival-Paket“ und die vom Literaturkurs unter der Leitung von Michael Wengemann erstellte Abiturzeitung.

Musikalisch umrahmt wurde die Abi-Feier durch den Song „Count on me“ von Bruno Mars, den die Abiturientin Kiana Pietrangeli (Gesang) und ihr Musiklehrer Ralf de Reuter (Keyboard) interpretierten. Natürlich durfte die Lehrerband „Teach Boys“ nicht fehlen. Schließlich ließen alle Abiturientinnen und Abiturienten sowie Leistungskurslehrerinnen und -lehrer Luftballons in den Himmel steigen, an die sie Zettel mit ihren persönlichen Wünsche für die Zukunft befestigt hatten.

Willy-Brandt-Gesamtschule Abiturientia 2021:

Beyza Nur Acar, Tharshana Arunthavarajah, Luca-Michel Bäcker, Lezin Baris, Mirkan Binboga, Louis Bollek, Soner Bora, Angelika Boriskin, Bahadir Büyük, Eftal Calikbasi, Sena Derin, Angelina Ey, Joan Feldmann, Alicia Felten, Marcel Freiberg, Joel Gemmel, Anil Gökce, Eylem Halici, Christine Hartmann, Jessica Hartmann, Amy Horn, Julia Jendryschik, Berna Kapucu, Hüseyin-Can Karakaya, Victoria Kozlowski, Laura Krause, Jennifer Kristian, Samet Kürk, Steven Lebsack, Jolina Leismann, Kira Lindner, Leon Macholl, Marcel Molitor, Máxima Najem, Lara Neuber, Philipp Nguyen, Nicole Nierobisch, Jakob Penzek, Kiana Pietrangeli, Georgie Riese, Gina Maria Robert, Selman Salvarcioglu, Rudi Scheck, Chantal Renee Schenk, Fabian Schelonke, Dustin Schneegans, Laureen Schneegans, Johanna Schneider, Kristina Serow, Veronique Stemper, Danica Stiller, Izabella Szydlowska, Maja Tarmasewicz, Franz Terre, Lisa Treuke, Kevin-Lee Wering, Eva Marie Werner, Ümit Yanbalak, Hasan Yavuz, Asli Yuvarlaktas, Piotr Tadeusz Zorawski