LANXESS fördert erneut das Gymnasium und die Willy-Brandt-Gesamtschule

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS unterstützt auch in diesem Jahr wieder Schulprojekte mit naturwissenschaftlichem Inhalt im Umfeld seiner deutschen Produktionsstandorte. Alleine in Bergkamen fördert das Unternehmen das Städtische Gymnasium Bergkamen mit rund 7.500 Euro für vier Projekte aus Biologie, Chemie und Technik. Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen kann sich über die finanzielle Unterstützung von rund 22.000 Euro für Schülerexperimente zu Pflanzenfarbstoffen, den Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft und einem grünen Klassenzimmer freuen. Insgesamt wurden die beiden Schulen seit 2018 mit mehr als 36.000 Euro gefördert.

Mit seiner Bildungsinitiative unterstützt LANXESS Lehrerinnen und Lehrer, die neuartige Unterrichtsformate vorantreiben und dadurch den Forschergeist ihrer Schülerinnen und Schüler wecken. „Von der Grundschule über die Förderschule, Berufsschule und Gesamtschule bis zum Gymnasium – auch in diesem Jahr wurden wieder spannende MINT-Projekte von Schulen zur Förderung ausgewählt“, sagt Nina Hasenkamp, Leiterin der Initiative.

Heute wurden an der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen die drei jüngsten Förderprojekte öffentlich vorgestellt. „In unseren naturwissenschaftlichen Fächern legen wir viel Wert auf praxis- und handlungsorientierten Unterricht. Die experimentelle Methode steht dabei stets im Vordergrund. Dank der Unterstützung von LANXESS konnten wir unser Angebot hier in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter ausbauen“, sagt Jennifer Lach, Schulleiterin der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen.

Bürgermeister Bernd Schäfer, der bei der Projektpräsentation anwesend war, betont das große Engagement aller Beteiligten: „Es ist beeindruckend, was schulisches und unternehmerisches Engagement gemeinsam zu leisten vermögen. Die ausgewählten Projekte sind bestens geeignet, jungen Menschen wichtiges Grundlagenwissen zu vermitteln – und damit auch den Zugang zu attraktiven Berufen.“

Die Projekte der Willy-Brandt-Gesamtschule im Überblick

Mit dem Projekt „Colourful Life – Analyse von Pflanzenfarbstoffen mittels UV-VIS-Spektroskopie im Schülerexperiment“ soll den Lernenden der Sekundarstufe II ein lebensnaher und experimentell ausgerichteter Zugang zum Thema Farbstoffe ermöglicht werden. Fragestellungen, wie zum Beispiel „Welcher Farbstoff steckt in der Pflanze?“ oder „Was haben Karotten und Fanta gemeinsam?“ werden durch das Projekt experimentell beantwortet. Es startete im Juni und wurde von LANXESS mit rund 3.000 Euro gefördert.

Wie der Einsatz von Drohnen eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützt, zeigt ein weiteres Projekt auf, das im Oktober 2020 startete und mit rund 2.000 Euro durch LANXESS gefördert wurde. Ziel des Projektes ist es, den Lernenden die Grundlagen der Programmierung von Drohnen zu vermitteln und ihnen Schritt für Schritt die Einsatzmöglichkeiten von Quadrocoptern in der Landwirtschaft aufzuzeigen. Neben der Bewegung der Drohne an sich spielt vor allem der Einsatz spezifischer Sensoren eine wichtige Rolle. Welche Sensoren sind für die Analyse der Pflanzen notwendig, welche chemischen Prozesse spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle und welche grundlegenden Programme müssen geschrieben werden?

Das im Oktober 2018 gestartete „Grüne Klassenzimmer“ wurde durch LANXESS mit rund 17.000 Euro gefördert und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der Willy-Brandt-Gesamtschule eine praxisorientierte und experimentelle Auseinandersetzung mit den Bedingungen des Pflanzenwachstums. Das Besondere an dem Projekt: Es ist ein schulform-, jahrgangs- und fächerübergreifendes, interdisziplinäres Großprojekt.

LANXESS setzt bereits seit 2008 auf Bildung

Seit 2008 hat der Spezialchemie-Konzern rund acht Millionen Euro weltweit in Bildungsmaßnahmen investiert, um das Lern- und Wissensangebot für junge Menschen zu verbessern – davon fast fünf Millionen Euro in Deutschland. Projekte im MINT-Bereich stehen seit 2014 im Fokus der Initiative. In bislang neun Bewerbungsrunden wurden insbesondere Schulen im Umfeld der LANXESS Produktionsstandorte unterstützt. Insgesamt wurden mehr als 200 Projekte mit rund 600.000 Euro gefördert.




Juniorwahl zur Bundestagswahl am Gymnasium: SPD, Grüne und FDP machen das Rennen

Juniorwahl am Bergkamener Gymnasium. Foto und Grafiken: SGB

Mit einer Wahlbeteiligung von 82 Prozent setzten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge sieben bis Q2 bei der Juniorwahl zum Bundestag ein klares Zeichen für die Wichtigkeit und die Bedeutung von bürgerlicher Beteiligung an Wahlen. Von 558 Wahlberechtigten nutzten 458 die Gelegenheit, um am Freitag im Wahllokal der Schule ihre Erst- und Zweitstimme abzugeben. Der langjährige heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek (SPD) erhielt dabei 38,2 % der Erststimmen, gefolgt von Suat Gülden (FDP) mit 17,0% der Stimmen. Auf Michael Sacher (Die GRÜNEN) entfielen 15,7%, auf Hubert Hüppe (CDU) 12,7% und auf Andreas Meier (Die LINKE) 8,7% der Stimmen. Die AfD mit ihrem Kandidaten Ulrich Lehmann holte 3,5% der Stimmen.

Bei den Zweitstimmen fiel die Wahl der Kinder und Jugendlichen hingegen weniger eindeutig aus. Die SPD sicherte sich mit 24,0% die meisten Stimmen, die GRÜNEN und die FDP folgen mit 19,0% und 14,6 %. Die CDU erhielt 11,4% Prozent der Stimmen, die Partei die LINKE 9,0%. Ebenfalls den Sprung über die 5-Prozent-Hürde, die in der Regel für den Einzug einer Partei in den Bundestag entscheidet, schaffte am SGB die Tierschutzpartei mit 6,3 %. Die AfD (3,1 %), die PIRATEN und die PARTEI (je 2,4 %) wären an der Hürde hingegen gescheitert und wären, wenn es nach den Schülerinnen und Schüler des SGB ginge, nicht im Bundestag vertreten.

Im Vergleich zum Endergebnis der Bundestagswahl zeigen sich interessante Verschiebungen – das Ergebnis der SPD liegt knapp über dem Schulergebnis, GRÜNE, FDP und LINKE schneiden dagegen deutlich besser ab, die CDU und insbesondere die AfD hingegen deutlich schlechter.

Insgesamt nahmen knapp 1,4 Millionen Jugendliche an 4.500 Schulen teil und setzten sich in den letzten Wochen mit der Bundestagswahl auseinander und trafen schließlich ihre Wahlentscheidung.

Das Endergebnis der Juniorwahl zur Bundestagswahl ergab folgende Verteilung der Zweitstimmen: Wahlsieger wurden die GRÜNEN mit 20,6 %, gefolgt von der SPD mit 19,4 %, der FDP mit 18,5 %, der CDU/CSU mit 13,5 %, der LINKEN mit 7,6 %. Die AfD schaffte mit 5,1 % knapp den Sprung über die 5-Prozent-Hürde. Wie auch am SGB scheint die FDP neben den GRÜNEN und der SPD die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Wahlprogramm jeweils besonders angesprochen zu haben. Die CDU/CSU hingegen auch bei der Juniorwahl ein schwaches Ergebnis hinnehmen.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das Thema Wahlen und Politik heranführen und sie auf die künftige Partizipation im politischen System vorbereiten. Neben der Motivation, zur Wahl zu gehen, soll Begeisterung und Interesse an Politik geweckt werden und somit die Grundlage für späteres gesellschaftliches Engagement entstehen. Das Projekt zur politischen Bildung basiert auf zwei Hauptsäulen: die unterrichtliche Einbindung und eine originalgetreue Wahlsimulation. Insbesondere für einen Teil der Oberstufenschülerinnen und -schüler war die Juniorwahl die Generalprobe für die Bundestagswahl an diesem Sonntag, an der sie als Erstwählerinnen und -wähler teilnehmen durften.

Für den reibungslosen und korrekten Ablauf sowie die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln des Wahltages am SGB zeichnete sich der Q2-Grundkurs Sozialwissenschaften von Herrn Fahling verantwortlich. Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten übernahmen auch die Wahlleitung und ermittelten das amtliche Endergebnis.




Lesetraining mit dem Pressesprecher der Kreispolizei an der Realschule Oberaden

Foto von und mit Bernd Pentrop. Lesetrainer an der RSO-

Gemeinsam für die Leseförderung: An der Realschule Oberaden machen sich Schülerinnen und Schüler freiwillig auf den Weg in ein tieferes Textverständnis. Dabei vernetzen sie sich auch mit Experten aus der Berufswelt. Bernd Pentrop, Leiter der Polizeipressestelle im Kreis Unna, führte die Jugendlichen an den Umgang mit Berichten heran – aus für sie bislang ungewohnter Sicht.

Einen ganzen Nachmittag nahm er sich Zeit, um von der Arbeit in der Pressestelle zu berichten. Die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortete er auf offene Art und machte deutlich: Die Fähigkeit, Texte gut zu verstehen, braucht jeder Mensch jeden Tag. Gemeinsam mit Bernd Pentrop machten sich die Jugendlichen auf die Spur der Informationen, die das Team der Pressestelle veröffentlichen. Wie kommen sie eigentlich zum Leser? Und was steckt hinter einzelnen Formulierungen? Die Jugendlichen geben ihr Wissen in Zukunft als „Lesetrainer“ an die Mitschülerinnen und Mitschüler weiter.




DigitalPakt Schule: Über 900.000 Euro für Digitalisierung an elf Schulen in Bergkamen

913.641 Euro Förderung aus dem DigitalPakt Schule konnte die Bezirksregierung Arnsberg jetzt der Stadt Bergkamen zusichern: Die Fördermittel fließen in die Digitalisierung von sieben Grundschulen, zwei Realschulen, einem Gymnasium und einer Gesamtschule in Bergkamen.

Insgesamt werden für die elf Schulen 263 Anzeigegeräte wie z.B. interaktive Tafeln und Beamer angeschafft. Mit ihrer Unterstützung kann das selbstständige Lernen und Produzieren von Arbeitsergebnissen mit digitalen Medien erheblich forciert werden.

Gefördert werden folgende Schulen:

  • Freiherr-von-Ketteler-Schule
  • Gerhart-Hauptmann-Schule
  • Jahnschule
  • Overberger Grundschule
  • Pfalzschule
  • Preinschule
  • Schillerschule
  • Freiherr-vom-Stein-Realschule
  • Realschule Oberaden
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen
  • Willy-Brandt-Gesamtschule



Bergkamener Gymnasium beteiligt sich am Freitag wieder an der Juniorwahl

Was würden junge Leute am Sonntag wählen, die sich noch nicht an der Bundestagswahl beteiligen dürfen? Eine Antwort gibt die Juniorwahl, an die sich am Freitag, 24. September, das Städtische Gymnasium Bergkamen ab Klasse 7 bis zum Jahrgang Q2 beteiligen wird. Erstmals nahm die Schule im September 2020 bei der Juniorwahl zum Ruhrparlament erfolgreich an diesem Format teil.

Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. Das Projekt soll Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das Thema Wahlen und Politik heranführen und sie auf die künftige Partizipation im politischen System vorbereiten. Neben der Motivation, zur Wahl zu gehen, soll Begeisterung und Interesse an Politik geweckt werden und somit die Grundlage für späteres gesellschaftliches Engagement entstehen. Das Projekt zur politischen Bildung basiert auf zwei Hauptsäulen: die unterrichtliche Einbindung und eine originalgetreue Wahlsimulation.

Letztere erfolgt am Freitag im PZ der Schule, welches als Wahllokal umgestaltet wird. Klassen- bzw. kursweise erhalten die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, ihre Stimmen abzugeben. Die Auszählung erfolgt im Anschluss und wird an das Juniorwahl-Team in Berlin übermittelt, die dann das Gesamtergebnis aller teilnehmenden Schulen ermittelt. Die Ergebnisse dürfen allerdings erst ab Sonntagabend (18 Uhr) veröffentlicht werden.




Schulen werden verkabelt und auch Toilettenanlagen werden saniert

Sowohl die Inhouseverkabelung der Bergkamener Schulen als auch die Sanierung von Toilettenanlagen an drei städtischen Objekten ist am Montag gestartet. „In beiden Fällen handelt es sich um Baumaßnahmen, die für die Schülerinnen und Schüler deutlich erkennbar sind und nachhaltig Schule verändern“, so Bergkamens Schuldezernentin Christine Busch.

Die Schulen werden nacheinander von der Fa. TKS GmbH aus Mönchengladbach mit GiGaBiT-fähigen Computerleitungen versorgt. Digitale Lernprozesse werden hierdurch entscheidend verbessert. Grundlage für die Vernetzung ist der Medienentwicklungsplan, den der Rat der Stadt Bergkamen nach vorheriger Abstimmung mit den Bergkamener Schulleitungen verabschiedet hat. Begonnen worden ist diese Woche mit der Preinschule. Es folgt die Overberger Schule und dann das Städt. Gymnasium.

Die Arbeiten werden je nach Größe des Gebäudes zwischen 2 und 11 Wochen je Schule in Anspruch nehmen. Im Dezember 2022 sollen dann die Schulen in Trägerschaft der Stadt Bergkamen entsprechend versorgt sein.

Um den Schulbetrieb durch diese Arbeiten so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten wochentags ab 13:30 Uhr und teilweise am Wochenende durchgeführt.

Diese umfangreiche Infrastrukturmaßnahme an Schulen wird vom Land NRW aus Mitteln des DigitalPaktes mit knapp 1,1 Mio. € gefördert und insgesamt ca. 1,4 Mio. € an Kosten verursachen.

An der Preinschule, der Freiherr-von-Ketteler-Schule und der Volkshochschule werden Toilettenanlagen für rund 800.000 € saniert.

Begonnen worden ist mit den Arbeiten an der Preinschule am Montag dieser Woche. Nach den Toiletten der Offenen Ganztagsschule werden die Pausentoiletten der Schule saniert. Bis zum Ende der Maßnahme im Februar 2022 werden für die Schülerinnen und Schüler zusätzlich Toiletten in Mobilbauten auf dem Schulgelände zur Verfügung stehen.

An der Preinschule wird damit eine umfangreiche Gesamtsanierung weitergeführt. Die im Jahr 2019 begonnene energetische Sanierung mit einer Erneuerung des Daches, der Fassaden und der Fenster ist am letzten Bauabschnitt angekommen. Ca. 2,8 Mio. € wurden hierfür investiert.

Ende dieses Monats wird dann mit der Sanierung der Pausentoilettenanlage an der Freiherr-von-Ketteler-Grundschule in Bergkamen-Rünthe fortgefahren.

Bergkamens Bürgermeister Bernd Schäfer ist froh darüber, dass dann an zwei weiteren Schulen und der VHS die Toilettenanlagen bis Februar 2022 komplett modernisiert sind.

„In enger Abstimmung mit den Schulleitungen ist es uns gelungen, die Arbeiten während des laufenden Schulbetriebes durchzuführen. Für diese kooperative Zusammenarbeit bin ich den Schulleitungen dankbar, weiß ich doch, dass in der Zeit sicherlich mit einigen Lärmbelästigungen zu rechnen ist“, so Bernd Schäfer weiter.

Die Sporthalle „Am Friedrichsberg“ wird in diesen Tagen mit neuen Lichtbändern in der Hallendecke versehen. Die Halle wird dafür innen großflächig eingerüstet, außen teilweise auch. Für ca. 140.000,00 € werden die Lichtverhältnisse und klimatischen Bedingungen in der Halle hierdurch erheblich verbessert. Die Arbeiten werden sich ab dem 27.09.21 über eine Woche erstrecken.

 

 




Neue Jahrgangsstufe 5 lernt spielerisch die Willy-Brandt-Gesamtschule kennen

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Nach dem anstrengenden Jahr unter Corona-Bedingungen freuten sich die neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 auf die Willy-Brandt-Gesamtschule: Endlich wieder regelmäßig zur Schule zu gehen, ihre Freunde zu treffen und gemeinsam in der Klasse zu lernen, ist für die Kinder zu etwas Besonderem geworden!

Um den Start in der neuen Schule zu erleichtern, organisierten die Schulsozialarbeiterinnen der Abteilung 5-7 zunächst eine Spiele-Rallye, bei der die Kinder spielerisch die Schule erkunden konnten sowie als Klasse den Zusammenhalt erprobten. Daraufhin folgten für den gesamten Jahrgang Kennenlernprojekttage.

Die Klassen hatten das Ziel, einander sowie die Schulsozialarbeit besser kennenzulernen. Dabei wurden methodisch Übungen zur Stärkung der Klassengemeinschaft, Gesprächsrunden, Entspannungseinheiten sowie gestalterische Aspekte eingebaut. Den Schulsozialarbeiterinnen bot sich die Gelegenheit ihre Arbeit an der Schule vorzustellen und den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, dass sie in vertrauensvoller Atmosphäre für alle Angelegenheiten Hilfe holen können.




„IT-Bootcamp“ zur Berufsorientierung für Oberstufenschüler: WFG Kreis Unna und FH Dortmund laden ein

Wie sieht ein Computer von innen aus? Welche Fähigkeiten sind gefragt, wenn es darum geht, Softwarelösungen in Unternehmen zu entwickeln? Wie funktioniert Gamification und welche beruflichen Möglichkeiten bringt der
Videospielbereich mit sich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Schülerinnen und Schüler der Oberstufe in der ersten Herbstferienwoche vom 11. bis zum 15. Oktober 2021. Dann lädt die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) in Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund täglich, jeweils von 08:00 bis 16:30 Uhr, zum „IT-Bootcamp“ ein.

Ziel des Bootcamps ist es, den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung und IT zu vermitteln und ihnen damit einhergehende berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Vom IT-Support über Softwareentwicklung bis hin zur Arbeit im Videospielbereich: Jeder Tag des Bootcamps beleuchtet ein bestimmtes Thema aus der IT-Welt, z. B. Internet und Cloud, Softwarelösungen oder Videospielentwicklung und schließt
mit einem praktischen Teil ab. Hier können die Jugendlichen das Gelernte direkt umsetzten. Ein Erfahrungsbericht von einem/r IT-Expertin oder Auszubildenden über den (Ausbildungs-)beruf und Karrieremöglichkeiten rundet das tägliche Programm ab.

„Ein Leben ohne IT ist mittlerweile schwer vorstellbar. Die moderne Informationstechnik bestimmt alle Bereiche des privaten und beruflichen Alltags, so dass der Umgang damit zu einer Schlüsselqualifikation geworden ist. Die IT eröffnet aber auch zahlreiche neue Berufsfelder und vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten“, so Lisa Rubbert, die die Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Wissen schafft Erfolg“ für die WFG Kreis Unna zur präventiven Fachkräftesicherung organisiert.

Das Bootcamp findet Montag bis Donnerstag im User Innovation Center der Fachhochschule Dortmund und am Freitag im Technopark in Schwerte unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes statt. Anmeldungen sind unter Angabe des Vor- und Nachnamens, der E-Mailadresse und des Namens der derzeit besuchten Schule an veranstaltung@wfg-kreisunna.de möglich.




Mehr Sicherheit auf dem Fahrrad für 5er und 6er der Realschule Oberaden

„Aktion Licht – Sehen und Gesehen werden“ an der Realschule Oberaden. Foto: RSO

Kurz vor der dunklen Jahreszeit wurde an der RSO die „Aktion Licht – Sehen und Gesehen werden“ des AGFS durchgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen durchliefen vier Stationen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit dem Fahrrad.

An den Stationen lernten die Kinder, wie groß der Unterschied ist, ob das Licht eingeschaltet ist oder nicht, und welche Wirkung Reflektoren auf der Kleidung oder auf Westen haben können. Zudem erfuhren die RSOler*innen die Geschichte des Fahrradlichts und bekamen ein paar Tipps, wie leichte Schäden selbst repariert werden können. Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler wurde sowohl durch die engagierten Moderatoren als auch das aktive Mitgestalten an den Stationen geweckt.

„Wir freuen uns, dass die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die morgens mit dem Fahrrad zur Schule kommen, nun noch ein wenig sicherer agieren können“ freut sich Schulleiter Jörg Lange.




Weiterführende Schulen in Bergkamen wollen es jetzt wissen: Können unsere neuen Fünftklässler schwimmen?

In diesem Jahr führten die weiterführenden Bergkamener Schulen erstmalig einen Schwimmtag für die neuen 5er im Bergkamen Hallenbad durch. Die Sportlehrer der Realschule Oberaden, der Willy-Brandt-Gesamtschule, der Freiherr-vom-Stein Realschule und des Bergkamener Gymnasiums konnten sich ein Bild darüber machen, wie es mit der Schwimmfähigkeit ihrer Schützlinge aussieht. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler mussten dabei verschiedene Bestandteile des „Seepferdchen“ absolvieren und konnten sich auch schon mit „Bronze“ beschäftigen.

Den Schülerinnen und Schülern war verschiedentlich natürlich anzumerken, dass im vergangenen Schuljahr kein bis wenig Kontakt zur Schwimmerei stattgefunden hat, denn auch für die Bergkamener Grundschulen war der Unterricht im Hallenbad nicht möglich. Die Aktion wurde von den Sportlehrern positiv bewertet und die Erkenntnisse fließen in den Unterricht ein.

Die Sparkasse Bergkamen-Bönen hat die Verbesserung der Schwimmfähigkeit an den Bergkamener Schulen unterstützt und spendiert für einen Schüler pro Schule die Teilnahme an einem Schwimmkurs. Die Auslosung der Gewinner erfolgt an der Schule.

Von der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen kamen noch Schwimmausweise hinzu, in die das jeweils abgelegte Schwimmabzeichen eingetragen we

Auf dem Bild zu erkennen bei der Übergabe der Schwimmausweise und der Gutscheine von links: Heiko Rahn, Geschäftsführer der Stadtsportgemeinschaft Bergkamen, Sascha Rau (Koordinator der Erprobungsstufe am Bergkamener Gymnasium), Michael Krause (Marketingleiter der Sparkasse Bergkamen-Bönen) und Sven Holtsträter (Bäderbereich der GSW).

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Nur Armleuchter fahren ohne Licht: Ausstellung „Sehen und Gesehen werden“ in der Realschule Oberaden

Zur Ausstellung in der Realschule Oberaden gehört auch ein Fahrrad-Reparaturkurs. Foto: AGFS

Die AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V.) ist im Herbst 2021 in ca. 30 Mitgliedskommunen mit ihrer Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ unterwegs. Am Donnerstag macht sie Station in der Realschule Oberaden.

Selber besser etwas sehen zu können ist nur eine Funktion der Fahrradbeleuchtung. Die andere, meist noch wichtigere Funktion ist das „Gesehen werden“. Um dies zu veranschaulichen wurde die Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ entwickelt.
Ein Bestandteil der Ausstellung ist die „Black Box“, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist. Steigt man auf das Fahrrad und in die Pedale, beleuchtet die Fahrradlampe das Innere der Black Box. Durch ein kleines Sichtfenster sind jetzt mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten Radfahrer mit, ein paar ohne Licht. Die mit Licht sind leicht zu zählen, denn ihre Lampen leuchten dem Betrachter entgegen. Die ohne sind deutlich schwerer zu erkennen, wenn überhaupt. So wird erlebbar, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch „Positionslampen“ sind.
Neben der „Black Box“ lernen die Schüler an drei weiteren Stationen die unterschiedlichsten Aspekte von Beleuchtung und reflektierenden Materialien kennen und können auch praktisch Hand anlegen. Eine Aktion zeigt die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung auf, ein Reparaturkurs bietet Tipps und Tricks zur Selbsthilfe und ein weiteres Modul stellt eindrucksvoll die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Elementen dar.

Die Wanderausstellung ist ab der ersten Schulstunde zu Gast an der Oberadener Realschule und wird einen gesamten Schultag den Jahrgangstufen der Klassen 5 und 6 zur Verfügung stehen. Der Erste Beigeordnete Dr.-Ing. Hans-Joachim Peters freut sich die Aktion anbieten zu können und mit der Realschule Oberaden und dessen Schulleiter Jörg Lange einen passenden Partner zur Durchführung gefunden zu haben. „Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte verstehen wir die Radverkehrsförderung als eine vielschichtige Aufgabe. Neben dem Ausbau von Radwegen ist u.a. die Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen ein bedeutender Bestandteil zu mehr und sicherem Radverkehr in Bergkamen“, erklärt der Radverkehrsbeauftragte Norman Raupach, „Die Kooperationsbereitschaft der Bergkamener Schulen ist enorm, sodass wir hoffen weitere Aktionen dieser Art umsetzen zu können.“