Erste-Hilfe-Kurs an der Willy-Brandt-Gesamtschule unter Pandemiebedingungen
Erste-Hilfe-Kurs an der Willy-Brandt-Gesamtschule. Foto: C. Bautz
Jeder, der sich verletzt oder erkrankt ist, hat Anspruch auf eine unverzügliche, schnelle und angemessene Hilfe. Je nach Schwere der Verletzung bzw. Erkrankung müssen die Kräfte vor Ort schnell handeln können.
Es muss möglich sein einen Notruf abzusetzen und die Hilfsmittel zur Erstversorgung müssen griffbereit sein. Um dieses zu erlernen, nehmen zurzeit ca. 60 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Willy-Brandt-Gesamtschule an Erste-Hilfe-Kursen unter der Leitung der DRK-Ausbilderin Christina Bautz teil. Inhalte der Ausbildung sind die Wundversorgung, die stabile Seitenlage, die Herzdruckmassage, der Einsatz eines Defibrillators, die Helmabnahme, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vieles mehr.
Die Schüler und Schülerinnen üben in der Pandemie mit nur einem festen Partner unter strengen hygienischen Bedingungen.
EU-Projekttag am 23. Mai 2022: Hüppe ruft Schulen zur Teilnahme auf
Hubert Hüppe
Rund um den 23. Mai findet der bundesweite EU-Schulprojekttag statt. An dem Aktionstag besuchen Politiker Schulen, um mit Schülerinnen und Schülern über die Europäische Union zu diskutieren. Der Projekttag geht auf eine Initiative der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 zurück.
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe ruft die Schulen im Kreis Unna zur Teilnahme auf: „Der EU-Projekttag ist offen für alle Altersgruppen und Schultypen und eine hervorragende Gelegenheit, um jungen Menschen die europäische Idee näherzubringen. Ich unterstütze das Projekt gerne persönlich und würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Schulen aus dem Kreis Unna teilnehmen.“
Der EU-Schulprojekttag wird gemeinsam von Bund und Ländern organisiert. Das Veranstaltungsformat kann individuell zwischen den Schulen und Politikern vereinbart werden und sowohl vor Ort als auch digital stattfinden. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat speziell für den Projekttag Unterrichtsmaterialien zusammengestellt. Die Materialien und alle weiteren Informationen können unter www.bundesregierung.de/eu-projekttag abgerufen werden.
Für Anfragen zum Projekttag steht der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe per E-Mail unter hubert.hueppe@bundestag.de zur Verfügung.
Anmeldungen an der Gesamtschule: Eltern sollten sich online einen Termin sichern
Um Wartezeiten und Warteschlangen bei der Anmeldung der neuen Fünftklässler der Willy-Brandt-Gesamtschule vom 12. bis 17. Februar zu vermeiden und die Personenanzahl zu entzerren, sollten sich die Eltern der Viertklässler dringend einen individuellen Termin im Rahmen einer Voranmeldung sichern. Für die Anmeldung zur Oberstufe der WBGE ist keine Voranmeldung erforderlich.
erreichen die Eltern die Homepage der Schule und bekommen den Zugang zu einer besonderen Online-Terminvergabe. Dort können sich die Eltern den passenden Tag und die passende Uhrzeit aussuchen. So versucht die Schule bestmöglich dem Gebot der Kontaktminimierung nachzukommen. Sollten Schwierigkeiten auftauchen, könnte das Sekretariat unter der Telefon- Nummer 02307/9828029 kontaktiert werden.
Zu folgenden Zeiten finden die Anmeldungen für die Viertklässler statt: Samstag, 12.02.2022:9:00-14:00 Uhr Montag, 14.02.2022:8:00-12:00 Uhr Dienstag, 15.02.2022:8:00-12:00 Uhr & 15:00-17:00 Uhr Mittwoch, 16.02.2022:8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr Donnerstag, 17.02.2022:8:00-12:00 Uhr Freitag, 19.02.2022:8:00-12:00 Uhr
Zu folgenden Zeiten finden die Anmeldungen für die Oberstufe statt: Montag, 14.02.2022: 8:00-12:00 Uhr Dienstag, 15.02.2022:8:00-12:00 Uhr Mittwoch, 16.02.2022:8:00-12:00 Uhr & 15:00-18:00 Uhr Donnerstag, 17.02.2022:8:00-12:00 Uhr Freitag, 19.02.2022:8:00-12:00 Uhr
Für einen zügigen Ablauf des Anmeldeverfahrens können die Eltern den Anmeldeantrag bereits ausfüllen (Download des Formulars auf der Homepage) und zum Anmeldetermin mitbringen. Weiterhin benötigen die Eltern bei der Anmeldung die Geburtsurkunde, die letzten Zeugnisse, den Impfausweis, das Übergangsprotokoll der Grundschule und den Anmeldeschein. Gerne können die Viertklässler mit zu den Anmeldegesprächen kommen.
Medienscouts des Gymnasiums führen eigenes Stationenlernen in den 5’ten Klassen durch
Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 beim Stationenlernen, das von den Medienscouts des SGB entwickelt wurde. Foto: Ganster/SGB
Das Stationenlernen für die Klassen fünf zum Umgang mit WhatsApp ist ein fester Bestandteil des Programms der Medienscouts am SGB und wurde von den Medienscouts selbst entwickelt und jährlich überarbeitet: Messenger-Apps werden von Kindern und Jugendlichen nicht nur für private Zwecke genutzt, sie vereinfachen auch die Schulorganisation.
Fast 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben laut der JIM-Studie 2019 (mindestens) eine WhatsApp-Gruppe mit ihrer Schulklasse. Innerhalb von Klassenchats können beispielsweise Fragen zu Hausaufgaben gestellt und ausgetauscht werden. Neben Textnachrichten besteht auch die Möglichkeit, Bilder, Videos oder Sprachnachrichten zu verschicken. Oft ist den Kindern und Jugendlichen jedoch nicht bewusst, welche Folgen die Preisgabe von persönlichen und sensiblen Daten im Klassenchat haben kann.
Hier setzt das Stationenlernen an: Die Medienscouts möchten schülernah über den bewussten und reflektierten Umgang mit WhatsApp informieren, mögliche Probleme ansprechen und über Gefahren aufklären. Es geht u.a. um Themen wie Cybermobbing, Bildrechte und Stress durch viele (unwichtige und weniger wichtige) Nachrichten und den richtigen Umgang mit Kettenbriefen. Am Ende des Stationenlernens werden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Klassenregeln für den Umgang im und mit dem Klassenchat vereinbart. Beim Stationenlernen sind natürlich auch die neuen iPads der Schule im Einsatz.
Wer sind die Medienscouts? Die Medienscouts sind ausgebildete Schülerinnen und Schüler der Q2 und des achten Jahrgangs, die sich den sicheren Umgang mit digitalen Medien vermitteln wollen. Arno Bockhaus und Anja Ganster stehen ihnen als Beratungslehrkräfte zur Verfügung.
Außerdem bieten die Medienscouts zukünftig wöchentliche Sprechstunden für alle Schülerinnen und Schüler an: Die Medienscouts sind für Fragen und Probleme rund um Themen wie: Cybermobbing, Passwort-Sicherheit, Urheberrecht, Umgang mit Instagram & Co usw. da.
Aktuell kommen die Flöten im Musikunterricht am Bergkamener Gymnasium nicht zum Einsatz, sondern man greift bei den 5er Klassen zur Erlernung eines Instruments und für das Notenlesen auf Keyboards zurück.
Um allen Schülerinnen und Schülern dabei optimale Lernbedingungen zu ermöglichen, hat der Förderverein des SGB jetzt die Anzahl der vorhandenen Keyboards erhöht und gleichzeitig noch Geld für Adapter und sonstiges Zubehör zur Verfügung gestellt. Die Unterrichtsmaterialien im Wert von über 600,00 € konnte der Vorsitzende des Fördervereins, Stefan Braune, in der vergangenen Woche übergeben.
Auf dem Bild Schülerinnen und Schüler aus dem 5. Jahrgang und bei den Erwachsenen von links nach rechts: Stefan Braune (Vorsitzender Förderverein), Dr. Mirja Beutel (Schulleiterin), Dorothea Langenbach und Peter Manteuffel (Fachschaft Musik).
Willy-Brandt-Gesamtschule lädt zum digitalen „Tag der offenen Tür“ ein
Der für Samstag, den 22.01.22, lange geplante und aufwändig vorbereitete Tag der offenen Tür kann aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie nun leider doch nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden. Um den Eltern dennoch einen aussagekräftigen Einblick in unser schulisches Wirken, die Ausstattung und die vielfältigen Möglichkeiten an unserer Schule vermitteln zu können, hat die Schule alternativ ein digitales Angebot auf die Beine gestellt, welches auf der Homepage der Schule zu finden ist:
Am Samstag, den 01.2022 wird ein digitaler Marktplatz erscheinen, der alle Aktionen des Tages der offenen Tür digital erlebbar macht. So können Interessierte auch von zu Hause „Schulluft schnuppern“ und sich über das Angebot der Schule umfangreich informieren! Gleichzeitig können Eltern am 22.01.22 zwischen 10 und 13 Uhr an einer virtuellen Sprechstunde mit Schulleitungsmitgliedern in Form einer Videokonferenz teilnehmen.
Natürlich möchte die Willy-Brandt-Gesamtschule die Räumlichkeiten auch live und vor Ort erlebbar machen. Deshalb bietet die Schulleitung Schulführungen an den kommenden Montagnachmittagen (24.01.22; 31.01.22 und 07.02.22) an. Hier nimmt sich jeweils ein Schulleitungsmitglied Zeit und führt Gäste (jeweils 1 Haushalt unter Einhaltung der 2G-plus-Regel) durch die Schule. Hier ist dann auch eine gute Gelegenheit, persönlichen Frage zu stellen! Die Eltern können sich für die Schulführungen hier anmelden:
Bei Fragen, die Eltern gern am Telefon persönlich klären möchten, bietet die Schule für die Eltern der Grundschüler dienstags im Zeitraum von 10 – 13 Uhr eine Telefonsprechstunde mit unserer Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 – 7, Frau Scharfenberg, an: Tel.: 02307-982800 oder auch über scharfenberg@gesamtschule-bergkamen.de und im Zeitraum von 13.30 – 15.00 Uhr beim Abteilungsleiter 11-13, Herrn Hassel, 02307-982800 oder auch über ulf.hassel@gesamtschule-bergkamen.de
Die Anmeldung für den kommenden Jg. 5 und Jg. 11 selbst findet für den Jahrgang in der Woche vom 12. – 17. Februar2022 und für den Jg. 11 vom 14.-18. Februar statt. Die genauen Uhrzeiten lassen sich auf der Homepage einsehen. Dort lassen sich die Termine für die Anmeldung des 5. Jahrgangs online reservieren, die Anmeldeformulare downloaden und nachlesen, was die Eltern mitbringen müssen.
Catharina Schiffmann aus der Q2 des Gymnasiums gewinnt den internationalen Wettbewerb „Fact Scouts“
Fact-Scouts-Gewinnern Catharina Schiffmann aus dem Jahrgang Q2 des SGB. Foto: Kroik/SGB
Catharina Schiffmann aus dem Jahrgang Q2 des Städtischen Gymnasiums Bergkamen gewann den internationalen Wettbewerb „Faktendetektive“ (Fact Scouts) im Fach Englisch in der Kategorie der 17-Jährigen. Sie verfasste unter der Betreuung von Frau Kroik einen außerordentlich guten Text über die Verbreitung von Fake News.
In ihrem Text „The lies within“ beschrieb Catharina aus der Perspektive der Fake News sehr bildhaft, originell und lebendig, wie falsche Nachrichten sich verbreiten. Für ihre sprachlichen und künstlerischen Leistungen erhielt sie eine Videokamera und nahm von November bis Dezember 2021 am digitalen Workshop in einem internationalen Team teil.
Catharina: „In dem Workshop trafen wir uns alle zwei Wochen und lernten lehrreiche Dinge über Fake News – wie sie z.B. verbreitet werden und wie man sie erkennen kann. Am besten hat mir die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener Herkunft gefallen. Man konnte viele interessante Menschen kennenlernen und viele Verbindungen knüpfen.“ Insgesamt nahmen an den Workshops 60 Schülerinnen und Schüler teil, die aus Frankreich, Spanien, England, Schottland, Schweden und den Niederlanden stammten.
Der Schülerwettbewerb wurde vom Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz, dem Institut Francais, dem Instituto Cervantes und dem British Council organisiert. Die Jugendlichen setzten sich in ihren Teams mit dem Thema Fake News kritisch-reflektiert, analytisch und kreativ auseinander. Zudem wurden ihnen notwendige Werkzeuge und Kenntnisse für die Erstellung erfolgreicher Medienprodukte vermittelt.
„Tag der offenen Tür“ der Realschule am kommenden Freitag als Videokonferenz
Trotz der bereits umfangreich fertiggestellten Planung hat sich die Realschule Oberaden in Anbetracht der pandemischen Lage dazu entschlossen, den Tag der offenen Tür in diesem Jahr zum Schutz aller Beteiligten und zur Reduzierung von Kontakten am kommenden Freitag, 14. Januar, ab 17.30 Uhr ausschließlich online durchzuführen.
Unter dem Motto „Miteinander? Sicher! Aber sicher miteinander!“ haben interessierte Eltern sowie Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Rahmen einer Zoom-Videokonferenz Einblicke in die Schule zu erhalten. Nach der Präsentation zu Beginn wird es ausreichend Gelegenheit geben, Fragen zu stellen und sich intensiv auszutauschen. Der Link zur Videokonferenz wird ab 17.00 Uhr auf der Homepage sowie dem Instagram-Kanal der Realschule Oberaden unter diesem Link https://www.realschule-oberaden.de/information/tag-der-offenen-tuer-online veröffentlicht. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme.
Weihnachtskonzert des Gymnasiums als Video auf YouTube
Die traditionellen Weihnachtskonzerte des Bachkreises des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, die ursprünglich am 17. und 21. Dezember im PZ hätten stattfinden sollen, konnten nicht vor Publikum gespielt werden. „Diese Entscheidung haben wir gemeinsam mit Schulleiterin Frau Dr. Beutel schweren Herzens getroffen. Wir wollen die Infektionsgefahr minimieren,“ erklärt Mitorganisatorin Dorothea Langenbach im Namen der Fachschaft Musik und des Bachkreises.
Damit die Konzerte aber nicht ersatzlos gestrichen werden mussten, wurden die einzelnen Ensembles mit ihren geplanten Beiträgen aufgenommen und daraus ein Film gestaltet. Jetzt sind die Orchesterklassen 5c und 6a, das A- und B-Orchester und der Oberstufenchor vor weihnachtlicher Dekoration, die die Fachschaft Kunst beisteuerte, auf der Homepage der Schule zu sehen und zu hören: www.gymnasium-bergkamen.de
Grundschul-Elternabend der Gesamtschule virtuell in Form einer Videokonferenz
Die Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen lädt am Dienstag, 11. Januar 2022, um 19 Uhr alle Grundschuleltern zu einem virtuellen Elternabend in Form einer Videokonferenz ein. Die ursprünglich angekündigte Präsenzveranstaltung im studio theater entfällt.
Eltern soll so die Gelegenheit geboten werden, über die Informationen auf der Homepage hinaus, an diesem Abend interessante und informative Einblicke in die Arbeit an der WBGE zu gewinnen.
Bayer-Stiftung fördert naturwissenschaftlichen Unterricht in Bergkamen mit rund 24.000 Euro
Faszination Wissenschaft: Die Oberstufenschüler Xavier Hojczyk (r.) und Max Zimmermann untersuchen in einem von der Bayer-Stiftung geförderten Projekt an der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Dortmund die DNA von Insekten.
Wann sind pflanzliche Organismen gestresst? Wie verwandelt man einen alten Zirkuswagen in ein Wissenschaftslabor? Was haben der globale Kohlenstoffkreislauf und Mikroplastik mit dem Wachstum von Pflanzen zu tun? Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler in insgesamt acht Projekten in Bergkamen, Dortmund, Hamm, Menden und Soest, welche die Bayer-Stiftung neu in das Förderprogramm „Science@School“ aufgenommen hat. Mit insgesamt fast 50.000 Euro unterstützt die Stiftung damit innovative und attraktive Ansätze der naturwissenschaftlichen Schuldbildung am Unternehmensstandort Bergkamen sowie in umliegenden Städten.
„Mit ihren praxisorientierten Projekten tragen engagierte Lehrerinnen und Lehrer den Erfindergeist ins Klassenzimmer“, sagt Dr. Dieter Heinz, Leiter des Bayer-Standorts Bergkamen. „Lebensnahe Inhalte aus Physik und Informatik, Biologie und Chemie sowie wichtige Themen wie Nachhaltigkeit werden dadurch für die Schülerinnen und Schüler erlebbar.“
Seit Start des Schulförderprogramms im Jahr 2007 wurden bereits 65 Projekte an Schulen im Einzugsgebiet des Bayer-Standorts Bergkamen mit insgesamt 365.000 Euro gefördert. Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Sie sollen dazu beitragen, bei Schülerinnen und Schülern den Spaß an Naturwissenschaften zu fördern und deren gesellschaftliche Bedeutung zu vermitteln.
Aktuelle Förderprojekte an Schulen in Bergkamen
Willy-Brandt-Gesamtschule: Nachhaltigkeitslabor Kräutergarten 3.0
Aufbauend auf die – von der Bayer-Stiftung bereits mit finanzierten – Projekte „Kräutergarten“ und „Gewächshaus“ wird an der Willy-Brandt-Gesamtschule nun ein interdisziplinäres Nachhaltigkeitslabor eingerichtet. Kinder und Jugendliche experimentieren dort zu den Grundlagen des Pflanzenwachstums. Dabei beschäftigen sie sich beispielsweise mit der Bedeutung des globalen Kohlenstoffkreislaufs und dem Einfluss von Mikroplastik auf das pflanzliche Wachstum.
Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus für nachhaltiges Denken und Handeln zu sensibilisieren. Die Bayer-Stiftung unterstützt das Projekt mit 13.300 Euro.
Freiherr-vom-Stein-Realschule: Elektrik erfahren mit „DynaMot“
Die Nutzung des Experimentierkastens „DynaMot“ ermöglicht rund 120 Sechst- bis Achtklässlern eine anschauliche und physisch erfahrbare Begriffsbildung in der Elektrik. Kernstück ist ein Handgenerator, mit dem Schülerinnen und Schüler den Strom für die meisten ihrer Versuche selbst erzeugen. Die produzierte Menge hängt davon ab, wie schnell oder kräftig man den Generator dreht.
Abstrakte Begriffe wie Spannung, elektrischer Widerstand, Stromfluss oder Energieumwandlung werden durch die direkte körperliche Erfahrung zugänglich gemacht. Zudem schärft der Ansatz das Bewusstsein für den sparsamen Einsatz von elektrischer Energie. Die Stiftung ermöglicht die Umsetzung des Unterrichtskonzepts mit 5.100 Euro.
Realschule Oberaden: Lego-Roboter werden lebendig
An der Realschule Oberarden erlernen etwa 80 Sechstklässler die Programmiersprache „Scratch“. Mit der Software können einfache Programmierungen am PC vorgenommen und durch eine virtuelle Simulation sichtbar gemacht werden. Konkret geschieht dies über die Lego-Spike-Roboter, mit denen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Missionen erfüllen – und damit den Roboter sprichwörtlich zum Leben erwecken. Die Bayer-Stiftung fördert dieses Projekt mit 5.500 Euro.