Realschule Oberaden wandert wieder für Princess Town
Nach dem Hungermarsch ist vor dem Hungermarsch und so durften am Mittwoch die Siebtklässler*innen auf die Halde wandern. Ihr Marsch musste im letzten Jahr coronabedingt leider ausfallen.
Nachdem bereits der 6. Jahrgang vor den Osterferien zum traditionellen Spendenmarsch, leider bei Regenwetter, aufgebrochen waren, machten sich nun etwa 75 Siebtklässler*innen auf den etwa 11 km langen Marsch auf die Halde. Diesmal bei strahlendem Sonnenschein, begleitet von einigen Lehrer*innen und der Schulhündin Emmi. Vorneweg zeigte der ehemalige Pfarrer Chudaska der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde aus Oberaden, dessen Herzensprojekt die Unterstützung der Schule in Princesstown ist, den Weg, motivierte immer wieder die Schüler*innen und dankte für deren Unterstützung.
Nun ist es die Aufgabe der Schüler*innen, fleißig Spenden für die erlaufenen Kilometer zu sammeln. Die Gesamtsumme wird zusammen mit den Spenden der Sechstklässler*innen zeitnah an die Martin-Luther-Gemeinde überreicht.
Angebot zur Berufsorientierung: Jugendliche entdecken ihre Stärken in der Eishalle Bergkamen
Kooperationspartner und Projektteam (von links): Oliver Strecker (vom Projektträger Sinus), Thomas Helm (Geschäftsführung Agentur für Arbeit Hamm), Landrat Mario Löhr, Martina Bier (Kommunale Koordinierung Kreis Unna), Schuldezernent Thorsten Göpfert, Anja Seeber (Leitung Fachbereich Schulen und Bildung) Katharina Klein und Silke Nagel (Kommunale Koordinierung). Foto: Anita Lehrke – Kreis Unna
„Was will ich, was kann ich?“ Das fragen sich viele Jugendliche gegen Ende der Schulzeit. Helfen könnte das zum fünften Mal kreisweit veranstaltete Projekt „komm auf Tour“. Es richtet sich an rund 2.000 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen aller weiterführender Schulformen. Es läuft bis zum 13. Mai und findet in der Eissporthalle in Bergkamen statt. Landrat und Schirmherr Mario Löhr hat heute den Startschuss gegeben.
23 Schulen mit insgesamt 79 Klassen aus dem Kreis Unna nehmen in den 14 Veranstaltungstagen daran teil. Dabei absolvieren die Schülerinnen und Schüler einen innovativen Parcours: Es geht mit Tempo durch die vier Stationen „Sturmfreie Bude“, „Zeittunnel“, „Bühne“ und „Labyrinth“. Gefragt sind dabei im Leben hilfreiche Fähigkeiten wie Orientierungssinn, Verantwortungsgefühl, Improvisationstalent oder auch Teamwork. Die teilnehmenden Jugendlichen entdecken im Laufe des Erlebnisparcours ihre Stärken. Das soll ihnen helfen, sich selbst besser kennenzulernen und einzuschätzen. Landrat eröffnet Veranstaltung
Landrat und Schirmherr der Veranstaltung Mario Löhr und Thomas Helm, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamm, begrüßten die Schülerinnen und Schüler vor Ort.
„Bei den Möglichkeiten heutzutage, ist es eine Herausforderung, den richtigen Weg für sich zu finden“, so Landrat Löhr. „Als ich mit der Schule fertig war, war das noch anders. Die Möglichkeiten waren begrenzt – und so vielfältige Beratungsangebote wie heute gab es damals auch nicht. Deshalb nutzt die Gelegenheit, dass ihr bei ‚komm auf Tour‘ eure Stärken noch besser kennenlernen könnt. Es hilft euch bei der richtigen Berufswahl.“
„Wir sehen in der Neuauflage dieses Projekts zur Berufsorientierung die besonderen Chancen der Stärkenorientierung“, so Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm. „Die Jugendlichen werden frühzeitig und professionell an die vielfältigen Berufswahlmöglichkeiten eines Ausbildungsmarktes mit nahezu 150 Berufen in Hamm herangeführt. Gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel in einzelnen Branchen ist es wichtig, dass die Ausbildungssuchenden das Spektrum der für sie infrage kommenden Berufe erweitern.“
Zusammenarbeit wird gefördert
Über den Erlebnisparcours hinausgehend fördert „komm auf Tour“ eine Zusammenarbeit von Schulen, Eltern sowie außerschulischen Partnern der Berufsorientierung und Lebensplanung. Mütter und Väter der teilnehmenden Jugendlichen erfahren bei einem Informationsabend im Erlebnisparcours, wie sie ihre Kinder bei dem Prozess der Zukunftsentscheidungen bis zum Schulabgang konkret unterstützen können. Die Lehrkräfte erhalten Anregungen, um die Themen in der Schule nachhaltig zu vertiefen.
Das Angebot zur Berufsorientierung und Lebensplanung steht unter Schirmherrschaft von Landrat Mario Löhr und ist ein Kooperationsprojekt des Kreises Unna, der Agentur für Arbeit Hamm und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). PK | PKU
Projekt „Green Ramadan 2022“ – Für Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Monat Ramadan
Foto: N. Kavak
Am 2. April begann in diesem Jahr der islamische Monat Ramadan. Muslime und Musliminnen aus aller Welt verbringen diesen Monat mit dem Fasten, der Rückbesinnung und Selbstreflexion. Dies ist demnach eine ideale Gelegenheit sich mit dem eigenen Konsumverhalten und dem Umgang mit der Umwelt zu beschäftigen, um unsere Erde zu entlasten.
Mit dem Projekt „Green Ramadan“ versuchten unter anderem Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen in Kooperation mit der Freiherr-vom-Stein-Realschule Bonn und der Heinrich-Bußmann-Hauptschule Lünen ihren Alltag achtsamer und bewusster zu gestalten.
Dazu organisierten die Lehrerinnen und Lehrer Gülsen Gültekin, Nabi Kavak, Ece Özdemir und Süheda Ucan vier zu absolvierende Challenges für jede Woche des Fastenmonats. Bei den jeweiligen Challenges ging es darum, so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten, bewusst mit Wasser umzugehen, auf den Energieverbrauch zu achten und Gutes zu essen und Gutes zu tun.
Begleitet und dokumentiert wurden die Ideen und Tipps der Schülerinnen und Schüler über das schulische Intranet Iserv, den Instragram-Account @GreenRamadan2022, aber auch über das Padlet.
Das Projekt wurde im Fach islamischer Religionsunterricht mithilfe der Schülerinnen und Schüler aus dem 6. und 9. Jahrgang aktiv gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler konnten in Form von Video-/Fotobeiträgen sowie auch durch aktive Textbeiträge über das Padlet Ideen und Tipps für die Umsetzung der Wochenchallenges an ihre Mitschülerinnen und Mitschülern vermitteln.
Das Ziel des Projektes ist es, bei den Schülerinnen und Schüler das nachhaltige Denken und Handeln über den Ramadan hinaus anzuregen und die gewonnenen Erkenntnisse im alltäglichen Leben zu integrieren.
Des Weiteren wurde versucht mithilfe dieses Projektes den Sustainable Development Goals (wie z. B. nachhaltiger Konsum; nachhaltige Produktion; umgehende Maßnahmen zum Klimaschutz) näherzukommen.
Crash Kurs NRW am Bergkamener Gymnasium
Nach dem pandemiebedingten Ausfall in den letzten beiden Jahren, ist am kommenden Donnerstag, 5. Mai, von 10 bis 11.30 Uhr, wieder die Polizei mit ihrem Präventionsprogramm „Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart.“ zu Gast im Jahrgang EF des Städtischen Gymnasiums Bergkamen.
Eine Kurzinformation zur Veranstaltung der Polizei NRW gibt es hier: „Crash Kurs NRW – Realität erfahren. Echt hart“ richtet sich an Jugendliche der 10. und 11. Klasse und zeigt ihnen die Gefahren zu schnellen Fahrens auf. In Nordrhein-Westfalen ereignen sich pro Jahr 550.000 Verkehrsunfälle. Über 600 Menschen werden dabei pro Jahr getötet. Der Anteil von jugendlichen Verkehrsteilnehmern bei den Verursachern von schweren Unfällen ist überproportional hoch. Das ist alarmierend und inakzeptabel. Überhöhte Geschwindigkeit, das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes, der Konsum von Alkohol und Drogen: Das sind in über 50 Prozent aller Fälle die Ursachen, warum Menschen im Straßenverkehr zu Tode kommen oder schwer verletzt werden.
Die Polizei geht gemeinsam mit ihren Partnern beim „Crash Kurs NRW“ neue Wege. Die Anregungen stammen aus Staffordshire in England, wo man mit einem vergleichbaren Programm bereits seit Jahren gute Erfahrung
gemacht hat.
Crash Kurs NRW ging im Jahr 2010 an den Start. Bei den Veranstaltungen in Schulen stehen die Emotionen im Vordergrund. Ziel ist es, bei den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und
eine dauerhafte, positive Verhaltensänderung zu bewirken. Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige berichten von ihren Erfahrungen. Sie erzählen, was sie erlebt
haben, wie sie sich gefühlt haben und welche Belastungen durch einen Unfall entstehen können. Die Akteure verdeutlichen aber auch schonungslos ihre eigenen Grenzen. Es wird vermittelt, dass Verkehrsunfälle in den
meisten Fällen passieren, weil die Fahrer Regeln missachten. Das heißt auch, dass man etwas dagegen tun kann. Den Schülern wird vor Augen geführt, dass sie Verantwortung tragen, wenn sie sich im Straßenverkehr bewegen.
Dies gilt nicht nur für den Fahrer, sondern auch für diejenigen, die sich zu ihm ins Auto setzen. Crash Kurs NRW macht den Zuschauern eindringlich klar, dass innerhalb weniger Sekunden alle Lebensträume zerplatzen können.
Damit dies nicht geschieht, sollen die Jugendlichen aufgerüttelt werden und die Überzeugung verinnerlichen: Das Leben ist viel zu wertvoll, als das man es durch eine risikoreiche Fahrweise aufs Spiel setzen sollte. Weniger
Jugendliche Verkehrsopfer sind der Erfolg, auf den Crash Kurs abzielt. Um möglichst alle Schüler zu erreichen, wird das Konzept „Crash Kurs NRW“ bis 2012 in ganz NRW eingeführt. Aktuell werden die ersten Erfahrungswerte
evaluiert, um die Kampagne weiter zu verbessern.
Aktionen im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus am Gymnasium Bergkamen
Im Zuge der internationalen Wochen gegen Rassismus hat es sich auch die Antirassismus-AG nicht nehmen lassen sich mit einem eigenen kleinen Programm zu beteiligen. Der Fokus lag hierbei vor allem auf dem Thema des Alltagsrassismus, also rassistisch konnotierten Denk- und Handlungsweisen, die eigentlich jeder hin und wieder im Alltag zeigt. Wie schnell schleicht sich ein Vorurteil ein, wie schnell behandelt man einen Menschen auf Grundlage eines bestimmten Klischees anders?
Da diese Alltagsrassismen in der Regel kaum bewusst und nicht böse gemeint sind, war es der AG deshalb auch wichtig, nicht mit dem erhobenen Finger auf Fehlverhalten hinzuweisen, sondern eher zur Selbstreflexion anzuregen. So hatten die Schülerinnen und Schüler eine Stellwand vorbereitet, die in den zweiten großen Pausen neben der Mensa aufgestellt wurde und auf der als Überschrift zu lesen war: „Bild eines Menschen mit rassistischen Vorurteilen“ – darunter hingen großer Spiegel. Wer so ins Nachdenken kam, konnte dann mit den Schülerinnen und Schülern der Antirassismus-AG über eigene Stereotype ins Gespräch kommen und sich am Stand nebenan mit Infomaterial zur Thematik eindecken.
„Menschen handeln in der Regel auf Grund bestimmter Erwartungen an das Gegenüber, die sich bei Unbekannten fast nur aus Äußerlichkeiten ableiten lassen, das ist normal und erstmal auch nicht verwerflich.“, so der betreuende Lehrer Jan Groesdonk. „Problematisch wird es aber dann, wenn wir uns dessen nicht hin und wieder bewusst werden, und dementsprechend versuchen diese Vorurteile durch Selbstreflexion und ein offenes Einlassen auf jeden Menschen als individuelles Subjekt zu revidieren und so ihrer Wirkmacht zu berauben. Denn wenn wir dies nicht tun, werden unsere Worte und Handlungen schnell unfair und verletzend – etwas, was wir meist gar nicht wollen und wobei aus Klischees und Vorurteilen schnell manifester Rassismus werden kann“, führt er weiter aus.
Zur Unterstützung der AG kamen dann noch Hevidar Yildirim, zuständig für das Integrationsmanagement der Stadt Bergkamen, und Seyit Hecker von der „Kommunalen Koordinierungsstelle Schulsozialarbeit“ mit einer Fotowand und jeder Menge Gratis-Popcorn vorbei, was einen enormen Ansturm auslöste und nochmal weitere Schülerinnen und Schüler auf den Stand aufmerksam machte.
Darüber hinaus gesellte sich auch die Amnesty International- AG von Frau Weber in allen Pausen dazu, die mit zwei Stellwänden auf die (Menschenrechts-)Situation in der Ukraine aufmerksam machte.
Neben dem Angebot der Stellwand besuchten Schülerinnen auch die sechsten Klassen der Schule und führten mit diesen einen Workshop zum Thema „(Alltags-)Rassismus“ unter besonderer Beachtung antiasiatischen Rassismus´ durch, bei denen die Sechstklässler sich durch verschiedene Methoden mit ihren eigenen Vorurteilen auseinandersetzten und abschließend noch Zeit zum Gespräch über eigene Rassismuserfahrungen war.
„Die Schülerinnen und Schüler der AG haben diesen Workshop weitestgehend eigenständig entwickelt und durchgeführt und ich bin beeindruckt, wie gut und professionell sie dies getan haben“, berichtet Jan Groesdonk zufrieden.
Kinder der Pfalzschule Weddinghofen kompostieren im Miniformat
Die Willi-Wurmkiste der GWA-Abfallberatung ist ein ideales System, um die Kompostierung als Kreislauf der Natur erlebbar zu machen. Über Wochen und Monate kann beobachtet werden, wie sich die Kompostwürmer vermehren und die täglich anfallenden Bioabfälle in nährstoffreichen Humus verwandeln. Was in der Natur jedoch von alleine geschieht, muss in so einem kleinen System gewissenhaft betreut werden. Das macht Spaß, und sowohl Kinder als auch Erwachsene können eine Menge dabei lernen.
Beim Befüllen der Wurmkiste haben die SchülerInnen im Ferienprogramm der OGS der Pfalzschule in Bergkamen am vergangenen Freitag, mit Unterstützung der Abfallberatung, engagiert mitgearbeitet und ihr Fachwissen, was Speiseplan und Lebensweise der Würmer betrifft, schon unter Beweis gestellt. Ab sofort sind sie für das Wohlergehen der Bewohner der Wurmkiste, die Kompostwürmer, verantwortlich. Diese benötigen ausreichend Futter in Form von Obstschalen, Kaffeesatz, Teebeuteln und anderen organischen Abfällen. Schön feucht, aber nicht nass, angenehm kühl und dunkel muss es in der Kammer sein. Bei „wurmgerechten“ Bedingungen fressen sich die Würmer mit großem Appetit durch die Bioabfälle, vermehren sich rasch und produzieren besten Wurmhumus.
Damit die Kinder ihren Wurmhumus auch „ernten“ können, müssen sie darauf achten, die Wurmkiste in der richtigen Reihenfolge zu befüllen. Erst wenn eine der Kammern komplett befüllt ist, darf mit der Befüllung der zweiten Kammer begonnen werden. Die Kompostwürmer folgen der Futterquelle und wandern durch ein Lochgitter in die frisch befüllte zweite Kammer. Dadurch wird die erste Kammer wurmfrei und die Kinder können den Wurmhumus entnehmen. Er eignet sich hervorragend als Dünger für die Zimmer- und Gartenpflanzen in der Kindertageseinrichtung.
Kompostierung ist der natürlichste Recyclingprozess der Welt. „Für Kindergärten und Schulen, die sich mit dem Thema Kompostierung beschäftigen möchten, ist unsere „Willi-Wurm-Kiste“ das ideale Kompostiersystem“, freut sich GWA-Abfallberaterin Regine Hees. Für die Holzkiste, die in zwei Kammern unterteilt ist, findet sich selbst auf kleinsten Raum ein geeignetes Plätzchen. Interessierte Kindergärten und Schulen erreichen die GWA-Abfallberatung unter Tel. 0 800 400 1 400 (gebührenfrei). Weitere Informationen stehen auch im Internet zur Verfügung: www.gwa-online.de
RSO wandert wieder für die Schule in Princess Town/Ghana
Hungermarsch der Realschule Oberaden zur Spitze der Bergehalden.
Nach zwei Jahren coronabedingter Pause durften am Dienstag endlich wieder Schüler*innen den traditionellen Hungermarsch für die Schule in Princess Town/Ghana laufen.
Dazu trafen sich etwa 70 Schüler*innen der 6. Klassen in der Turnhalle der RSO um an einer Andacht teilzunehmen. Die Jugendreferentin der evangelischen Martin-Luther-Gemeinde, Lea Filler, und eine Praktikantin stimmten die Kinder auf den Marsch ein, indem Lieder gesungen und von der Schule in Ghana und dem nun seit Jahren bestehenden Projekt berichtet wurde. Eine Schale Reis als Symbol für den Hunger in der dritten Welt wurde gezeigt und den Schüler*innen deutlich gemacht, wie wichtig die Unterstützung der Partnerschule immer noch ist.
Danach starteten die Kinder in Begleitung einiger Lehrer*innen den Weg in Richtung Halde. Ausgestattet für das leider angekündigte schlechte Wetter und mit etwas Proviant erklommen sie die Halde Großes Holz. Oben angekommen atmeten Alle erleichtert auf, den „Berg“ erklommen zu haben und gestalteten trotz schlechten Wetters ein kleines Picknick. Gestärkt fiel der Rückweg leichter und nach einem kleinen Ausklang am Schulhof konnten die Schüler*innen entlassen werden mit der Aussicht Gutes getan zu haben: Denn der Lauf diente dem Sammeln von Spenden. Jeder Kilometer brachte also Geld ein, welches im Laufe der nächsten Zeit von den Kindern in der Schule abgegeben wird und der Martin-Luther-Gemeinde überreicht wird. Die erlaufene Summe konnte aber noch nicht errechnet werden.
Musical-AG der Realschule Oberaden besucht Starlight Express
Als Einstimmung auf das eigene Musical besuchte die Musical-AG der Realschule Oberaden am Donnerstagabend das traditionsreiche „Starlight Express“-Musical. Neben der Begeisterung über die Aufführung nahmen die Schüler*innen viel Motivation für die letzten Wochen bis zur eigenen Premiere mit.
Zudem konnten sie sich einen Eindruck zu Gesang, Technik und Schauspielleistung verschaffen. Besonders imponierend waren neben den visuellen Effekten sicherlich die körperlichen Herausforderungen, die die Darsteller*innen kinderleicht erschienen ließen.
Realschule Oberaden startet am Dienstag wieder einen „Hungermarsch für Ghana“
Nach zwei Jahren Corona-Pause startet am Dienstag, 5. April, die Realschule Oberaden ihren traditionellen Spendenlauf für Ghana. Der ehemalige Pfarrer Chudaska, der dieses Projekt seit 20 Jahren betreut, wird mitlaufen, sowie etwa 70 6. Klässler. Der Hungermarsch führt auf die Halde. Vorher haben die Kinder sich um Sponsoren gekümmert, die für die Schule in Princesstown in Ghana Geld spenden.
JeKits-Anmeldephase gestartet: Rund 600 Bergkamener Kinder dürfen ihr Instrument wählen
In diesen Tagen werden allen Bergkamener Erst- und Zweitklässlern, die in den vergangenen Monaten im JeKits-Unterricht musiziert und Instrumente kennengelernt haben, die Anmeldeunterlagen für das nächste Schuljahr verteilt. Sie können nach den Sommerferien mit dem JeKits-Unterricht weitermachen und dabei ein Instrument ihrer Wahl erlernen.
„JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm in Grund- und Förderschulen des Landes Nordrhein-Westfalen. In Bergkamen haben alle Grundschulen den Schwerpunkt „Instrumente“ gewählt und bieten diesen in Kooperation mit der Musikschule an. Geige, Cello, Kontrabass, Gitarre, Mandoline, Baglama, Akkordeon, Keyboard, Flöte, Trompete, Posaune – für jedes Kind mit seinen ganz individuellen Voraussetzungen ist ein passendes Musikinstrument im JeKits-Angebot zu finden.
„Mit JeKits können wir wirklich allen Grundschülern einen leichten Einstieg ins Musizieren ermöglichen“ sagt Thorsten Lange-Rettich, der an der Musikschule für den Fachbereich Schulkooperationen verantwortlich ist. „Durch die Förderung des Landes ist der JeKits-Unterricht für Eltern eine einmalige Chance, denn so kann dieses erste Jahr Instrumentalunterricht für nur 26€ monatlich angeboten werden. Ein kostenloses Leihinstrument ist natürlich mit dabei. Für Familien, die Anspruch auf Sozialleistungen haben, ist JeKits sogar komplett beitragsfrei!“
Zudem sind die JeKits-Instrumentalschüler:innen der aktuellen 3. Klassen aufgerufen, sich für die Fortführung des JeKits-Unterrichts im Schuljahr 2022/23 weiter anzumelden.
Die Musikschule führt in diesem Jahr auch für das JeKits-Programm die Möglichkeit der Online-Anmeldung ein. „In allen anderen Bereichen der Musikschule hat das Online-Anmeldeverfahren die herkömmlichen Papierformulare fast schon verdrängt.“ sagt Sabine Siedlaczek, die sich in der Geschäftsstelle der Musikschule zusammen mit ihrer Kollegin Britta Doert u.a. um die eingehenden Anmeldungen kümmert. Ohne Umweg über die Grundschulen kommen die auf der Website der Musikschule eingegebenen JeKits-Anmeldungen direkt in der Musikschulverwaltung an, können umgehend beantwortet werden und schneller in die Unterrichtsplanung für das nächste Schuljahr einfließen.
Spendenlauf an der Gerhart-Hauptmann-Schule für die Ukraine-Hilfe
Am kommenden Mittwoch findet an der Gerhart-Hauptmann-Schule von 11.45 – 13.15 Uhr ein Spendenlauf unter dem Motto „Kinder laufen für Kinder“ statt. Jedes Kind sucht sich Sponsoren, die für jede Runde, die es läuft Geld zahlen. Die Anzahl der Runden werden auf Laufkarten dokumentiert. Zusätzlich werden Waffeln und Kaffee angeboten. Der Erlös ist für die Ukraine-Hilfe gedacht und wird über den Verein „Helping Hands Unna e.V.“ weitergeleitet.
In den 1x monatlich stattfindenden Kinderkonferenzen thematisierten die Kinder ihre Unsicherheiten und Ängste bzgl. des Kriegs in der Ukraine. In diesen Gesprächen wurde deutlich, dass die Kinder der OGS das Bedürfnis haben zu helfen, aber wie? Ideen wurden gesammelt und Zusammengetragen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und OGS, kommunizierte Frau Hasse die aktuelle Bedarfslage sowie die Ideensammlung der OGS-Kinder mit der stellv. Schulleitung Frau Grzenda. Daraufhin folgten engmaschige Absprachen bzw. Planungen zwischen Gruppenleitung Frau H. und stellv. Schulleitung Frau G. Zeitnah entwickelten die Schülerinnen und Schüler die Idee eines „Spendenlaufs“. Die Kinder gestalteten aus Pappe Friedenstauben, Spardosen und die Vielfalt der außereuropäischen Nationen die sich an der GHS vereinen auf zwei Plakate.