Anmeldewoche an der Willy-Brandt-Gesamtschule beginnt am Samstag

Eltern, die ihre Kinder gerne für das kommende Schuljahr an der WBGE anmelden möchten, sowie Schülerinnen und Schüler, die sich für die Oberstufe der WBGE anmelden möchten, sind herzlich eingeladen, uns in unserer Anmeldewoche zu besuchen. Die Anmeldeunterlagen sind zu finden auf der Schul-Homepage mit einem Klick auf den Anmeldebutton.

Die Anmeldungen für den 5. Jahrgang finden von Samstag, 11.02.2023, bis Donnerstag, 16.02.2023, in der Abteilung 5-7 zu folgenden Zeiten statt:
Sa. 11.02.2023, 09.00 Uhr – 14.00 Uhr
Mo. 13.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Di. 14.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Mi. 15.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
Do. 16.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Für die Anmeldungen zum 5. Jahrgang müssen die Eltern das letzte Grundschulzeugnis, das Übergangsprotokoll, die Geburtsurkunde und den Impfpass mitbringen.

Die Anmeldung für die gymnasiale Oberstufe erfolgt für die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule über die Klassenleitungen des 10. Schuljahres und über die Onlineanmeldung (siehe auch Anmeldebutton auf unserer Homepage!).
Schülerinnen und Schüler anderer Schulen müssen sich für das Schuljahr 2023/24 in der Woche vom 13.02.23 bis 17.02.23 jeweils von 8:00 bis 12:00 Uhr und am Mittwoch zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr im Oberstufengebäude anmelden:
Mo. 13.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Di. 14.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Mi. 15.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr und 15.00 Uhr – 18.00 Uhr
Do. 16.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Fr. 17.02.2023, 08.00 Uhr – 12.00 Uhr

Schülerinnen und Schüler, die sich für die Oberstufe der WBGE anmelden möchten, bringen bitte das Original und eine Kopie des letzten Zeugnisses, die Geburtsurkunde (Familienbuch) und den Impfpass mit. Bitte nicht die Anmeldung unter Schüler-Online und den Ausdruck des unterschriebenen Schüler-Online-Anmeldeformulars (ggf. mit Unterschrift der Erziehungsberechtigten) vergessen.




Erste-Hilfe-Kurs für die Schüler und Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe der Willy-Brandt-Gesamtschule

Foto: C. Bautz

An der Willy-Brandt-Gesamtschule finden zurzeit Erste-Hilfe-Kurse im 10. Jahrgang statt. Angeboten werden die Kurse vom Deutschen Roten Kreuz unter der Leitung von Lehrerin Christina Bautz (Ausbilderin).

Ziel der Ausbildung ist es, den Jugendlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten für Notfallsituationen zu vermitteln, um fach- und sachgerecht helfen zu können. Schüler lernen, anderen und vielleicht sich selbst im Ernstfall zu helfen. Mit Freunden macht Erste Hilfe noch mehr Spaß.

Die Erste-Hilfe-Kurse finden während der Unterrichtszeit statt und bringen Abwechslung in den Schulalltag. Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung, die für sämtliche Führerscheinklassen, für Übungsleiter- und Trainerscheine sowie für Jugendgruppenleiterscheine genutzt werden kann.

Mit einem geringfügigen Eigenanteil zahlen Schüler deutlich weniger als bei anderen Erste-Hilfe-Kursen für den Führerschein.

Es werden folgende spezifische Inhalte vermittelt:

  • lebensbedrohliche Zustände erkennen;
  • Maßnahmen kennen, um das Leben von Menschen zu retten;
  • notwendige Hilfsmaßnahmen durchführen;
  • vorbeugende Notfallmaßnahmen kennen und durchführen.



Berufsorientierung an der Willy-Brandt-Gesamtschule durch ein dreiwöchiges Betriebspraktikum

Der 9. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule befindet sich mit 138 Schülerinnen und Schülern vom 31.01.-17.02.2023 in seinem 3-wöchigen Betriebspraktikum im Kreisgebiet Unna und Umgebung.

In ca. 91 Betrieben werden die Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum durchführen; einige Firmen und Unternehmen, wie z. B. Familienzentren, Friseure, Krankenhäuser, Kfz-Werkstätten, Seniorenheime, Bau-Betriebe, Arztpraxen und einige Einzelhandelsbetriebe betreuen zwei bis fünf Schülerinnen und Schüler.

Die Berufskoordinatorin Münevver Kaya hat die gesamte Organisation des Praktikums vorbereitet. Sie steht den BetreuungslehrernInnen, SchülernInnen und Firmen bei kleineren und größeren Problemen tatkräftig und unterstützend zur Seite.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule möchte sich an dieser Stelle bei den 91 Betrieben und ihren BetreuernInnen im Kreisgebiet Unna und Umgebung recht herzlich für ihre Unterstützung bedanken. Durch diese Kooperation kann der Übergang von Schule und Beruf für beide Seiten effektiver gestaltet werden. So werden den Schülerinnen und Schülern in den Betrieben praxisnahe Inhalte vermittelt, und auf diesem Weg werden sie auf spätere berufliche Aufgabenstellungen vorbereitet.

Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in die verschiedensten Betriebe, um erste Erfahrungen und Eindrücke in der Arbeitswelt zu sammeln und um erste Ideen für ihre spätere Berufswahl zu entwickeln. Dabei steht es den Schülerinnen und Schülern offen, ob sie sich die Einblicke in Betrieben des Kreisgebietes oder in den anliegenden Städten Hamm und Dortmund verschaffen. Viele Schülerinnen und Schüler bleiben im Kreisgebiet, aber einige zieht es auch nach Hamm und Dortmund, wodurch diese eine hohe Flexibilität nachweisen.

Neben den üblichen Berufsfeldern wie Gesundheit, Verwaltung, Einzelhandel, Pädagogik, Fahrzeugtechnik, Kosmetik machen auch Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen in Seniorenheimen, in Reha-Betrieben und in der Baubranche.

Nach 2 bis 3 Tagen mit täglich 8 Stunden Arbeitszeit werden sich die Schülerinnen und Schüler an die vielfältigen, aber auch ungewohnt anstrengenden Tätigkeiten gewöhnt haben. Die erste Woche beginnt in allen Betrieben mit einer intensiven Einführung in die verschiedenen Arbeitsabläufe, wodurch die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem/der zuständigen Betreuer/Betreuerin ihre Arbeitsaufgaben finden und lernen werden. Eigenständiges Arbeiten werden viele nicht erwarten und deshalb überrascht sein, wenn sie selbstständig Produkte herstellen sollen. Einige Schülerinnen und Schüler werden auch Waren einräumen, kopieren oder putzen müssen, aber auch solche Tätigkeiten gehören bei vielen Berufen dazu.

Auffällig ist, dass viele Schülerinnen und Schüler sich nicht nur auf pflegerische und elektronische Berufsfelder gestürzt haben, sondern dass auch kommunikative und technische Berufsfelder großes Interesse finden.




Kamener Hospiz besucht Pädagogik-Projekturs der Q2 der Willy-Brandt-Gesamtschule

Am Dienstag hatte der Pädagogik-Projektkurs der Q2 der Willy-Brandt-Gesamtschule von Frau Koerdt Besuch von Frau Divis vom Kamener Hospiz e.V (einem Ambulanten Hospizdienst). Zuerst stellte sie sich und ihre Arbeit, sowie die der Ehrenamtlichen des Hospizdienstes vor.

Sie erklärte dem Kurs, der sich selbst wöchentlich sozial engagiert, wie man sich dort ehrenamtlich einbringen kann. Frau Divis merkte aber auch an, dass viele Teilnehmer/innen unterschätzen würden, wie schwer es sein kann Trauernde und/oder Sterbende auf ihren Wegen zu begleiten. Zugleich erfuhren alle Kursteilnehmer/innen, wie wichtig diese Arbeit ist und wie dringend Ehrenamtliche gebraucht werden. Zuletzt berichtete Frau Divis von ihren Erfahrungen und die Schülerinnen und Schüler des Pädagogik-Kurses konnten mit ihr auch in den persönlichen Austausch gehen.

Ein sehr bereichernder Besuch, der Viele zum Nachdenken angeregt hat. Auch darüber, wie wichtig eine Vorsorgevollmacht ab dem 18. Lebensjahr ist. Frau Divis besucht seit ca. 10 Jahren den Unterricht von Frau Koerdt, meistens in dem Fach Katholische Religion und betont, wie wichtig die Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit sei. (Text Denis Eggelmann)




Eigenen Stärken auf der Spur: Helfende Hände für Schülerprojekt „Komm auf Tour“ in der Eissporthalle gesucht

„Komm auf Tour“ in der Bergkamener Eissporthalle im Jahr 2018

„Was sind meine Stärken, wie kann ich sie fördern und was möchte ich einmal beruflich machen?“ Diese Fragen zu beantworten, ist nicht leicht. Um Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen bei der Berufsfindung und Lebensplanung zu unterstützen, sucht der Kreis Unna für das Projekt „Komm auf Tour“ helfende Hände.

Das „Projekt Komm auf Tour” findet vom 17. April bis zum 5. Mai in der Eissporthalle Berkamen satt. In einem Erlebnisparcours können die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Stationen spielerisch ihre Stärken erkunden. Der Parcours erinnert an eine sturmfrei Bude. Dort müssen sich die Kinder beispielsweise mit der Organisation des eigenen Alltags auseinandersetzen und kleine handwerkliche Aufgaben im Team lösen. Das Ziel der Stärkenfindung ist es, erste Berührungspunkte zur Berufsorientierung zu schaffen.

Helfer gesucht
Um „Komm auf Tour” passgenau durchführen zu können, braucht es engagierte Kooperationspartner aus den Bereichen Lebensplanung und Berufsorientierung, die die Kinder im Parcours begleiten und unterstützen. Ebenso hat sich in der Vergangenheit die Einbindung von Azubis bewährt. Aufgrund des geringen Altersunterschieds kommen sie in der Regel sehr gut mit den Kindern ins Gespräch, können konkrete Einblicke in die Ausbildung gewähren und dafür notwendige Stärken vermitteln.
Beratungsstellen, Jugendhilfen, die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die IHK, Kreishandwerkschaften, viele Ausbilder und Azubis haben ihre Hilfe bereits zugesagt. Doch für ein gutes Gelingen braucht es noch mehr engagierte Helfer.

Informationen finden Interessierte beim Kreis Unna, Kommunale Koordinierung Übergang Schule – Beruf. Ansprechpartnerin ist Anna Katharina Klein. Sie ist unter AnnaKatharina.Klein@kreis-unna.de oder Telefon 0 23 03 / 27-36 40 zu erreichen. Weiterführende Informationen zum Projekt „Komm auf Tour“ gibt es unter https://komm-auf-tour.de/. PK | PKU




Oberstufenschüler der Willy-Brandt-Gesamtschule machen Ausbildung zum „Übungsleiter-C Breitensport“

Foto: J. Hageneier

Die Schülerinnen und Schüler des Sportleistungskurses der Jahrgangsstufe Q1 der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen haben an einer Ausbildung zum „Übungsleiter Breitensport“ teilgenommen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die C-Lizenz erworben und sind somit berechtigt, eigenständig und verantwortlich Gruppen in Vereinen, Schulen und anderen Institutionen zu leiten. Das zweiwöchige Kompaktseminar stand unter der Leitung der Sportlehrer und Mitarbeiter des Landessportbundes NRW Jörg Hageneier und Ilias Mitat. Unterstützt wurden sie dabei von den KollegInnen Kerstin Vulpius und Timo Renner.

Die thematischen Schwerpunkte der Ausbildung, die sowohl theoretische als auch praktische Inhalte umfasst, waren z.B. die Organisation und Durchführung von Breitensportstunden, die unterschiedlichen Methoden zur Vermittlung von technischen Fertigkeiten und taktischen Fähigkeiten in Sportspielen, Aspekte der Trainingslehre und Sportmedizin. Weitere Pflichtthemen in der Ausbildung sind die „Prävention von sexueller Gewalt im Sport“ sowie „Integration und Inklusion im Breitensport“. Zudem haben die Schülerinnen und Schüler einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert.

Die Ausbildung haben erfolgreich abgeschlossen Finn Feldmann, Celina Klein, Luca Voigt, Ben Kabitzsch, Katharina Brockmann, Eray Muslu, Louis Chlupka, Vardges Petrosyan und Divine Arikhan




Realschule Oberaden: Schwungvoller Einstieg ins neue Schulhalbjahr mit SV-Disco

inen stimmungsvollen Einstieg in das zweite Schulhalbjahr erlebten die Schüler*innen der Realschule Oberaden. Nach drei Jahren konnte im Rahmen der traditionellen SV-Disco getanzt und gefeiert werden. Einige ehemalige Schüler*innen statteten ihrer alten Schule einen Besuch ab und schwangen das Tanzbein. Die Eltern unterstützten tatkräftig die Lehrkräfte, so dass die Schüler*innen einen rundum gelungenen Abend genießen konnten.

Für die musikalischen Klänge und eine tolle Beleuchtung zeichnete sich wieder einmal DJ Alex mit seinem Team verantwortlich, der seine ehemalige Schule ehrenamtlich unterstützt. Für viele Kinder und Jugendlichen war es die erste Disco. Die Freude darüber konnten man in ihrem Gesichtern ablesen.

Für das leibliche Wohl sorgte der RSO-Küchenexpress. Zudem wurde auch das Angebot einer Fotobox begeistert angenommen. Um kurz nach 21.00 Uhr endete der Abend. Viele Schüler*innen freuen sich bereits jetzt auf die Neuauflage im Jahr 2024.




Projektkurs des Gymnasiums veröffentlicht im Internet einen digitalen Stadtführer zum Thema Faschismus in Bergkamen

Ausschnitt der Startseites des digitalen Stadtführers zum Thema Faschismus in Bergkamen.

Im vergangenen Schuljahr hat es am SGB im Jahrgang Q1 unter der Leitung des Lehrers Jan Groesdonk einen Projektkurs gegeben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen digitalen Stadtführer zu entwickeln, der sich dem Thema des deutschen Faschismus´ widmet, indem die Entstehungsgeschichte, die NS-Zeit selbst aber auch die (Nach-)Wirkungen faschistischer Ideologie bis heute auf lokaler Ebene aufgearbeitet werden sollten.

Die Arbeitsergebnisse wurden in der ersten Hälfte des aktuellen Schuljahres in eine Homepage übertragen, sodass der Stadtführer nun, als Teil des städtischen Programms zur Erinnerung an die Verbrechen des NS am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer das Nationalsozialismus, unter der Webadresse: www.nie-wieder-faschismus-bergkamen.de online gegangen ist.




Endlich wieder ein Fußball-Turnier der Realschule Oberaden

Nach drei Jahren Pause konnte endlich wieder das RSO-Fußballturnier durchgeführt werden.

In den Jahrgängen 5/6 stellten sich schnell mit den Klassen 6c und 6b zwei Favoriten heraus. Für eine kleine Überraschung konnte die 5c sorgen, die sich einen guten dritten Platz sicherte. Sieger wurde letztlich die Klasse 6b, obwohl die Klasse 6c sogar mehr Treffer erzielen konnte. Den Fan- und Fairplaypreis sicherte sich die lautstarke 6a – angetrieben von ihrer enthusiastischen Klassenlehrerin.

In den Jahrgängen 7/8 fiel die Entscheidung erst im vorletzten Spiel. Denn die Mannschaften der Klassen 7c, 8c und 7a lagen in der Endabrechnung nur zwei Punkte auseinander. Den Pokal errang die Klasse 7c, die sich in ihrem letzten Spiel entscheidend und fußballerisch verdient mit 2:1 gegen die 7b durchsetzen konnte. Auch den Fan- und Fairplaypreis konnte die sich die 7c hauchdünn vor der Klasse 7a sichern.

Im abschließenden Turnier der ältesten Jahrgänge bewies das Team der Klasse 10c Moral. Trotz ungünstiger, personeller Voraussetzungen und auschließlich Niederlagen bewies man Sportsgeist. Umso größer war die Freude über das einzige erzielte Tor. Sportlich hatte die Klasse 10a die Nase vorn. Im letzten Spiel konnte man durch ein 2:0 noch den Konkurrenten 10b abfangen und sich den Wanderpokal sichern. Die beste Stimmung verbreitete die Klasse 9a, deren Team insgesamt einen guten dritten Platz belegte.

Neben den ehrgeizigen, aber stets fair geführten Spielen stach vor allem die Begeisterung und die Freude über die Wiederkehr des Traditonsturniers hervor.




Corona: Ab 1. Februar gibt es keine Sonderreglungen für Schulen

Das Ministerium für Schule und Bildung hat am Mittwoch die Schulen in Nordrhein-Westfalen über den weiteren Umgang mit Corona informiert. Hintergrund ist, dass die auch für den Schulbereich wichtigen Corona-Verordnungen des Gesundheitsministeriums zum 31. Januar 2023 auslaufen.

Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller hob den engen Abstimmungsprozess innerhalb der Landesregierung hervor und erklärte: „Mit unserem Handlungskonzept Corona sind die Schulen gut durch den Herbst und den Winter gekommen. Die Erfahrungen der vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, dass die Menschen in unserem Land und vor allem auch in unseren Schulen sehr verantwortungsvoll handeln. Das abnehmende Infektionsgeschehen und der hohe Immunisierungsgrad der Bevölkerung und damit auch bei Lehrkräften, Schülerinnen und Schüler machen es nun möglich, dass wir an unseren Schulen einen großen Schritt hin zu einer gelebten Normalität gehen.“

Die Corona-Test-und-Quarantäneverordnung wird mit dem 31. Januar 2023 ersatzlos entfallen. Die Corona-Schutzverordnung wird mit nur noch wenigen Vorschriften fortgeführt. Für den Schulbereich wird es keine Sonderregelungen mehr geben. Bis zum 31. Januar 2023 gilt das Handlungskonzept Corona unverändert fort. Ab dem 1. Februar 2023 sind folgende Punkte von besonderer Bedeutung:

Testungen

Mit dem Wegfall der Corona-Test- und-Quarantäne-Verordnung entfällt ab dem 1. Februar 2023 die bisherige fünftägige Isolationspflicht. Ferner entfällt zu diesem Zeitpunkt die rechtliche Grundlage für anlassbezogene Testungen in der Schule. In der Folge endet auch die regelmäßige monatliche Ausgabe von fünf Selbsttests pro Monat. Übergangsweise besteht für die Schulen die Möglichkeit, Selbsttests in reduziertem Umfang über das bekannte Bestellportal zu bestellen. An den Schulen vorhandene Restbestände können auch danach noch auf Nachfrage und anlassbezogen an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und das weitere schulische Personal ausgegeben werden.

Masken

In Schulen kann weiterhin freiwillig zum Eigenschutz oder zum Schutz anderer eine Maske getragen werden. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern entscheiden eigenverantwortlich.

Nach dem Wegfall der Isolationspflicht wird jedoch positiv getesteten Personen dringend empfohlen, für einen Zeitraum von fünf Tagen in Innenräumen außerhalb der eigenen Häuslichkeit mindestens eine medizinische Maske (sog. OP-Maske) zu tragen (Paragraph 3 Absatz 3 Corona-Schutzverordnung in der ab dem 1. Februar 2023 geltenden Fassung). Die allgemeine Empfehlung zum Tagen einer Maske wird aufgehoben.

Im Krankheitsfall

Es gilt selbstverständlich weiterhin der Grundsatz: Wer krank ist, sollte nicht die Schule besuchen. Das gilt für alle am Schulleben Beteiligten. Eltern entschuldigen, wie bisher auch, ihre Kinder vom Schulbesuch.

Atteste

Nur bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen (§ 43 Absatz 2 Schulgesetz). Dies hat das Ministerium für Schule und Bildung erst kürzlich noch einmal klargestellt.

Hygiene

An den Schulen gelten die allgemeingültigen Hygieneregeln (Infektionsschutz | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw). Die bewährte Husten- und Nies-Etikette, regelmäßiges Händewaschen und -desinfektion sowie regelmäßiges Lüften entsprechend der jeweils aktuellen Hinweise gehören zu einem normalen Schulalltag (Lüftung, Raumluftfiltergeräte und CO2-Messgeräte | Bildungsportal NRW (schulministerium.nrw).

Abschließend erklärte Schul- und Bildungsministerin Feller: „Mein Dank richtet sich an alle, die am Schulleben beteiligt sind. Die Pandemie hat Ihnen und uns allen in den vergangenen Monaten und Jahren außerordentlich viel abverlangt. Die Landesregierung wird ihren Teil dazu beitragen, dass dieser lang ersehnte Schritt zur Normalität gelingt und so gut wie möglich abgesichert wird. Natürlich werden wir das Infektionsgeschehen weiter aufmerksam beobachten und bei Bedarf unseren Schulen entsprechende Unterstützung und Handlungsempfehlungen geben.“

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.schulministerium.nrw/schulbetrieb-und-corona




RSO: Stolpersteine erinnern an der Jahnstraße an das Schicksal des Ehepaars Rumpf

Einen wichtigen Beitrag zur historischen und demokratischen Bildung leistete SV- und Geschichtslehrer Nico Vanclooster, der die Teilnahme von RSO-Schüler*innen an der Aktion „Stolpersteine“ initiierte. Am Mittwoch, 25. Januar 2023, verlegte der Künstler Gunter Demnig unter Beteiligung des Bergkamener Museums sowie des Arbeitskreises Demokratie zwei Stolpersteine an der Jahnstraße verlegt.

Die RSO-Schüler*innen gestalteten diesen Moment durch verschiedene Beiträge wie ein Gedicht, die Biografie der Familie Rumpf, die unter der Herrschaft des Nazi-Regimes zu leiden hatte, sowie eigene Gedanken und Gefühle den Rahmen der Steinsetzung. Es war ein stiller, aber besonderer und beeindruckender Moment für alle Beteiligten.