Traditionelles Fußballturnier der Realschule Oberaden
Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres fand das traditionelle Fußballturnier der Realschule Oberaden statt.
In den Jahrgängen 5/6 wurde die Schülerinnen und Schüler lautstark und kreativ durch ihre Klassen von den Rängen unterstützt. Letztlich war es eine ganz knappe Entscheidung um den Turniersieg. Im direkten Duell hatten sich die Klasse 5b und 6c torlos getrennt, so dass letztlich das Torverhältnis entscheiden musste, da beide Teams alle anderen Spiele für sich hatten entscheiden können. Da das Team der 5b keinen Gegentreffer zugelassen hatte, wurde lautstark gejubelt und mit großer Freude der Wanderpokal in Empfang genommen. Denn das Torverhältnis hieß letztlich 8:0 gegenüber 8:2.
Deutlicher las sich letztlich die Tabelle in den Jahrgängen 7/8. Denn die Klasse 8a gewann das Turnier ohne Verlustpunkt. Allerdings brauchte es dafür einen knappen 1:0 Sieg im letzten Spiel gegen die Klasse 8b, die im “Finale” noch die Möglichkeit gehabt hätte, am späteren Turniersieger vorbeizuziehen. Hervorzuheben waren die Klassen 7a und 7b, die sportlich wenig erfolgreich waren, aber trotzdem mit viel Engagement und Freude agierten.
Die Spiele der ältesten Jahrgänge waren sehr eng, so dass es bis zum Schluss spannend blieb. Obwohl die Klasse 10c gegen den späteren Vierten, Klasse 9b, mit 0:1 verloren hatte, reichten die restlichen vier Siege, um sich durchsetzen.
Ein besonderer Dank gilt auch in diesem Jahren dem Schiedsrichter, Kai Demmich, der wie in den vergangenen Jahren auch, extra einen Tag Urlaub genommen hatte, um souverän durch das Turnier zu leiten.
Berufsorientierung an der Willy-Brandt-Gesamtschule durch ein dreiwöchiges Betriebspraktikum
Der 9. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule befindet sich mit 138 Schülerinnen und Schülern vom 31.01. – 17.02.2023 in seinem 3-wöchigen Betriebspraktikum im Kreisgebiet Unna und Umgebung. In ca. 91 Betrieben werden die Schülerinnen und Schüler ihr Praktikum durchführen; einige Firmen und Unternehmen, wie z. B. Familienzentren, Friseure, Krankenhäuser, Kfz-Werkstätten, Seniorenheime, Bau-Betriebe, Arztpraxen und Einzelhandelsbetriebe, betreuen zwei bis fünf Schülerinnen und Schüler. Die Berufskoordinatorin Münevver Kaya hat die gesamte Organisation des Praktikums vorbereitet. Sie steht den BetreuungslehrernInnen, SchülernInnen und Firmen bei kleineren und größeren Problemen tatkräftig und unterstützend zur Seite.
Die Willy-Brandt-Gesamtschule möchte sich an dieser Stelle bei den 91 Betrieben und ihren BetreuerInnen im Kreisgebiet Unna und Umgebung recht herzlich für ihre Unterstützung bedanken.
Durch diese Kooperation zwischen Betrieb und Schule kann der Übergang zwischen beiden Bereichen für beide Seiten effektiver gestaltet werden. So werden den Schülerinnen und Schülern in den Betrieben praxisnahe Inhalte vermittelt, und auf diesem Weg werden sie auf spätere berufliche Aufgabenstellungen vorbereitet.
Die Schülerinnen und Schüler begeben sich in verschiedenste Betriebe, um erste Erfahrungen und Eindrücke in der Arbeitswelt zu sammeln und erste Ideen für ihre spätere Berufswahl zu entwickeln. Viele Schülerinnen und Schüler bleiben im Kreisgebiet, aber einige zieht es auch nach Hamm und Dortmund, wodurch sie eine hohe Flexibilität zeigen.
Neben den üblichen Berufsfeldern wie Gesundheit, Verwaltung, Einzelhandel, Pädagogik, Fahrzeugtechnik, Kosmetik machen einzelne Schülerinnen und Schüler auch erste Erfahrungen in Seniorenheimen, in Reha-Betrieben und in der Baubranche.
Nach 2 bis 3 Tagen mit täglich 8 Stunden Arbeitszeit werden sich die Schülerinnen und Schüler an die vielfältigen, aber auch ungewohnt anstrengenden Tätigkeiten gewöhnt haben. Die erste Woche beginnt in allen Betrieben mit einer intensiven Einführung in die verschiedenen Arbeitsabläufe, wodurch die Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem/der zuständigen Betreuer/ Betreuerin ihre Arbeitsaufgaben finden und lernen werden. Eigenständiges Arbeiten werden viele nicht erwarten und deshalb überrascht sein, wenn sie selbstständig Produkte herstellen sollen. Einige Schülerinnen und Schüler werden auch Waren einräumen, kopieren oder putzen müssen, aber solche Tätigkeiten gehören bei vielen Berufen eben dazu.
Auffällig ist, dass viele Schülerinnen und Schüler nicht nur pflegerische und elektronische Berufsfelder favorisieren, sondern dass auch kommunikative und technische Berufsfelder großes Interesse finden.
Sicher unterwegs: Verkehrssicherheit am Gymnasium Bergkamen
Unter dem Motto „Sicher und selbstständig im Straßenverkehr“ nahmen am 29. Januar 2026 die fünften Klassen des städtischen Gymnasiums in Bergkamen an einer Mitmachaktion zur Verkehrssicherheit teil. Die Veranstaltung wurde von der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS NRW) gemeinsam mit der Stadt Bergkamen und dem städtischen Gymnasium durchgeführt.
Ziel der Aktion war es, Schülerinnen und Schüler durch praktische Übungen für mögliche Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und sie zu einem sicheren, selbstständigen und aktiven Zurücklegen ihrer Alltagswege zu motivieren. Da Kinder und Jugendliche häufig mit dem Fahrrad unterwegs sind, dabei aber nicht immer die volle Aufmerksamkeit dem Verkehrsgeschehen gilt, standen das Erkennen von Gefahrensituationen und das richtige Reagieren im Mittelpunkt.
In mehreren Modulen konnten die Schülerinnen und Schüler typische Alltagssituationen aus der Perspektive von Radfahrenden erleben und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Ergänzend wurden wichtige Verkehrszeichen mit Bezug zum Radverkehr spielerisch anhand einer Karte vermittelt. Ein weiteres Modul beschäftigte sich mit reflektierenden Materialien und deren Bedeutung für die Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Zum Abschluss erhielten die jeweils reaktionsschnellsten drei Teilnehmenden pro Klasse eine Warnweste, alle anderen einen reflektierenden Smiley.
Aufgrund der positiven Resonanz soll das Thema Verkehrssicherheit im Radverkehr weiterhin eine feste Rolle spielen. „Wir möchten den Kindern spielerisch vermitteln, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen und gut gesehen werden“, erklärt Carina Rademacher, Mobilitätsmanagerin der Stadt Bergkamen. Als sinnvolle Ergänzung zum Fahrsicherheitstraining in den Grundschulen trägt die Aktion dazu bei, Bergkamen als fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt weiter zu stärken und die Nahmobilität zu fördern.
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bergkamen zu Besuch im Deutschen Bundestag

Am 27. Januar 2026 hat der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek Schülerinnen und Schüler der 9. und 11. Klassen des Gymnasiums Bergkamen aus seinem Wahlkreis im
Deutschen Bundestag in Berlin empfangen.
Zu Beginn ihres Besuchs erhielt die Gruppe einen Vortrag auf der Besuchertribüne des Bundestages, bei dem sie umfassende Einblicke in die Arbeitsweise des Parlaments sowie in
die Abläufe einer Plenarsitzung bekam. Im Anschluss daran fand ein persönliches Gespräch mit Oliver Kaczmarek statt.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler zu Oliver Kaczmareks persönlichem Weg in die Politik sowie zu seinem Arbeitsalltag als
Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Dabei ging es unter anderem um politische Motivation, typische Sitzungswochen in Berlin und die Vereinbarkeit von Wahlkreisarbeit
und parlamentarischen Verpflichtungen.
Oliver Kaczmarek zeigte sich erfreut über das große Interesse und die Offenheit der Jugendlichen: „Der direkte Austausch mit jungen Menschen aus meinem Wahlkreis ist mir
besonders wichtig. Ihre Fragen zeigen, dass politisches Interesse und Engagement gerade bei der jungen Generation lebendig sind.“
Informatik-Biber 2025: Willy-Brandt-Gesamtschule an der Spitze bei Deutschlands größtem Informatikwettbewerb
Wo befindet sich Asterios’ Drache? In welcher Reihenfolge muss ich Adventskerzen anzünden, damit sie gleichmäßig herunterbrennen? Nach welchem Plan funktioniert die Zubereitung des südkoreanischen Gerichts Bibimbap am schnellsten? Beim Informatik-Biber 2025 setzten sich Schülerinnen und Schüler mit altersgerechten informatischen Fragestellungen auseinander, spielerisch und wie selbstverständlich. Die insgesamt 37 Aufgaben stammen aus 20 Ländern, neben Deutschland unter anderem aus Brasilien, Griechenland, Neuseeland, Portugal, Puerto Rico und Zypern.
Teilgenommen haben 580.960 Kinder und Jugendliche an deutschen Schulen im In- und Ausland. 859 davon stellte allein die Willy-Brandt-Gesamtschule. Sie ist damit eine der teilnahmestärksten Schulen bundesweit und wird für dieses besondere Engagement mit einem Preis ausgezeichnet.
Auszeichnung für besonderes Engagement
859 Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule nahmen vom 10. bis 21. November am Informatik-Biber teil. Das ist eine der größten Teilnahmezahlen aller 3.224 mitwirkenden Schulen und Bildungseinrichtungen.
„Wir danken der Willy-Brandt-Gesamtschule, allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern und insbesondere den verantwortlichen Lehrkräften Frau Sonnenschein, Herrn Mischkedi-Pilger und Herrn Koehne für ihr großartiges Engagement anlässlich des diesjährigen Informatik-Biber. Der Wettbewerb hat das Ziel, junge Menschen für Informatik zu begeistern. Mit der herausragenden Teilnahmezahl wurde dieses Ziel an der Willy-Brandt-Gesamtschule mehr als erfüllt“, erklärt BWINF-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Pohl. „Wir sind stolz darauf, beim Thema Informatik zu den engagiertesten Schulen im Bundesgebiet zu zählen“, freut sich Schulleiterin Frau Dr. Lach.
Erste Schritte in Informatik
Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schülerinnen und Schüler auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen.“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses informatische Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der modernen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schülerinnen und Schüler, zum anderen dient er Lehrkräften, Eltern und auch den Kindern selbst, Begabungen zu erkennen.
Informations- und Anmeldetag am Berufskolleg Werne
Schüler der Sekundarstufe I aller Schulformen mit Interesse an Technik sollten sich den Samstag, 7. Februar 2026 vormerken. Von 09:00 bis 13:00 Uhr informieren die Fach- und Beratungslehrer des Freiherr-vom-Stein Berufskollegs im Forum ihrer Schule über viele Möglichkeiten, das Abitur, Fachabitur oder den Hauptschul- beziehungsweise den mittleren Schulabschluss zu erwerben.
Aber auch alle, die schon im Berufsleben stehen und sich beruflich weiterbilden möchten, sind zu diesem Termin herzlich eingeladen, sich über die Ausbildung an der Technikerschule in den Bereichen Umweltschutztechnik und Mechatronik zu informieren.
Die Lehrkräfte der Schule stellen ihren Besuchern zunächst die einzelnen Fachrichtungen und deren Abschlüsse vor. Anschließend können sich die Schüler gleich vor Ort für den gewünschten Bildungsgang anmelden. Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeiterinnen helfen bei Fragen zum Anmeldeverfahren und den Formalitäten. Mitgebracht werden sollten dazu: letztes Schulzeugnis (ggf. Kopie), Lichtbild, Lebenslauf und das von der aktuellen Schule erhaltene Anmeldepasswort.
Alle Bildungsangebote am Berufskolleg sind geprägt durch die besondere Nähe zur Arbeitswelt. Das technische Vollabitur mit Betriebswirtschaftslehre als Leistungskurs und die verschiedenen technischen Schwerpunkte zum Fachabitur bereiten optimal auf Berufseinstieg und Hochschule vor.
Auch Schülern, die den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 oder den mittleren Schulabschluss, ggf. auch mit der Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe, nachholen wollen, bietet das Freiherr-vom-Stein Berufskolleg mit den Ausbildungsvorbereitungsklassen und der Berufsfachschule die passenden Bildungsgänge. Sie bekommen hier gleichzeitig eine erste berufliche Grundbildung. Mögliche Bereiche sind Elektro-, Metall- und Farbtechnik.
Wer sich bereits vorab informieren möchte, erreicht das Berufskolleg im Internet unter www.berufskolleg-werne.de oder telefonisch: 02389-989620.
Halbjahreswechsel: Zeugnistelefon der Bezirksregierung wird geschaltet
Anfang Februar werden an den Schulen zum Wechsel des Halbjahres Zeugnisse ausgegeben. Mitarbeitende der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg stehen in dieser Phase wieder am Zeugnistelefon für Fragen zur Verfügung. Schülerinnen und Schülern der Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, Sekundarschulen und Berufskollegs sowie den Eltern stehen Ansprechpersonen zu Fragen rund um das Zeugnis zur Verfügung.
Das Zeugnistelefon ist am Montag, 9. Februar 2026, sowie am Dienstag, 10. Februar 2026, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 02931/82-3388 zu erreichen.
Außerhalb dieser Zeit besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen an die Telefonnummer 02931/82-0 zu wenden. Von dieser zentralen Rufnummer werden die Anrufe an die jeweiligen Ansprechpersonen weitergeleitet.
Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule und des Gymnasiums gedenken der Opfer des Nationalsozialismus
Der 27. Januar erinnert an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz und steht stellvertretend für das unermessliche Leid von Millionen Menschen, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt, entrechtet und ermordet wurden.
Im Rahmen der Zivilcourage setzten die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen und des Städtischen Gymnasiums Bergkamen ein gemeinsames Zeichen des Erinnerns, der Verantwortung und der Haltung. Sie nahmen an der zentralen Gedenkveranstaltung in Bergkamen teil und gestalteten diese mit einem emotionalen und eindrucksvollen Beitrag aktiv mit. Damit machten sie deutlich, dass Erinnerung nicht nur rückwärtsgewandt ist, sondern stets auch die Gegenwart und die Zukunft betrifft.
In ihrem gemeinsamen Beitrag appellierten die Schülerinnen und Schüler eindringlich an Zivilcourage, Menschlichkeit und Zusammenhalt. Sie machten deutlich, dass Gedenken mehr bedeutet als das bloße Erinnern an historische Ereignisse. Der 27. Januar mahnt dazu, wachsam zu sein gegenüber Ausgrenzung, Diskriminierung und menschenfeindlichen Einstellungen in unserer heutigen Gesellschaft. Unrecht entsteht nicht plötzlich. Es beginnt oft leise mit Worten, mit Vorurteilen, mit der Abwertung von Menschen und mit dem Schweigen der Mehrheit.
Zivilcourage heißt heute, hinzusehen und nicht wegzusehen. Sie bedeutet, Haltung zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen, sowohl im schulischen Alltag als auch im gesellschaftlichen Miteinander. Zivilcourage zeigt sich dort, wo Menschen gegen Hass, Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung eintreten und sich aktiv für Demokratie, Vielfalt und Menschlichkeit einsetzen.
Der Beitrag der Schülerinnen und Schüler in der Evangelischen Friedenskirche Bergkamen machte die Bedeutung von Erinnerung, Zivilcourage und Haltung auf eindrucksvolle Weise erfahrbar. Ein besonderer Dank gilt der Evangelischen Friedenskirche für die Möglichkeit, die Gedenkveranstaltung in diesem würdigen Rahmen durchführen zu können.
Der Einsatz der Jugendlichen zeigt, dass junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich kritisch mit der Geschichte auseinanderzusetzen, um aus ihr Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen. Dieses Engagement ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass Erinnerung lebendig bleibt und demokratische Werte auch in Zukunft getragen werden.
Willy-Brandt-Gesamtschule bildet neue Übungsleiter aus
Die Schülerinnen und Schüler des Sportleistungskurses der Jahrgangsstufe Q1 der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen haben erfolgreich die Ausbildung zum „Übungsleiter Breitensport“ abgeschlossen. Mit dem Erwerb der „C-Lizenz“ sind sie nun qualifiziert, eigenständig und verantwortungsvoll Sportgruppen in Vereinen, Schulen und weiteren Institutionen zu leiten.
Das zweiwöchige Kompaktseminar stand unter der Leitung der Sportlehrer und Mitarbeiter des Landessportbundes NRW, Ilias Mitat und Joscha Siecaup, und wurde in Kooperation mit dem Stadtsportbund Hamm durchgeführt.
In der Ausbildung wurden sowohl theoretische, als auch praktische Inhalte vermittelt. Schwerpunkte lagen unter anderem auf der Organisation und Durchführung von Breitensportangeboten, der methodischen Vermittlung technischer und taktischer Fähigkeiten in Sportspielen sowie auf Grundlagen der Trainingslehre und Sportmedizin. Weitere verpflichtende Themen waren die Prävention sexueller Gewalt im Sport sowie die Integration und Inklusion im Breitensport. Zudem absolvierten die Teilnehmenden einen Erste-Hilfe-Kurs.
Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen:
Tugay Atalay, Levin Börste, Jamie Dean Borgschulte, Nevio Brosch, Oliver Brzoza, Bao Cao, Jan Eggenstein, Luisa Hildebrand, Yusuf Kaj, Navin Ketheeswaran, Lennox Kornek, Levin Luft, Nigel Nicktemba, Jenny Päthe, Connor Possiel, Finn Schwarz, Kevin Szudeja, Yaser Ucar, Can Ullrich, Aqbal Wahidi, Kerem Yildirim
Willy-Brandt-Tag an der Willy-Brandt-Gesamtschule
Anlässlich des Geburtstags von Willy Brandt hat die Willy-Brandt-Gesamtschule am 18. Dezember einen besonderen Projekttag durchgeführt. Der Willy-Brandt-Tag findet an der Schule jedes Jahr am Geburtstag ihres Namensgebers statt und ist fester Bestandteil des schulischen Selbstverständnisses.
Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge von Klasse 5 bis 11 beschäftigen sich an diesem Tag mit dem Leben, Wirken und den politischen Überzeugungen Willy Brandts. Im Mittelpunkt stand dabei das Zitat Willy Brandts: „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.“ Ausgehend von diesem Gedanken lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Thema Demokratie und der Frage, was sie für das Zusammenleben in Schule und Gesellschaft bedeutet. Je nach Jahrgang und Altersstufe näherten sich die Schülerinnen und Schüler Willy Brandt auf ganz unterschiedliche Weise.
Die jüngeren Klassen arbeiteten kreativ, gestalteten Malbilder und Plakate oder setzten sich spielerisch mit demokratischen Regeln auseinander. In den höheren Jahrgängen wurden Reden Willy Brandts analysiert, politische Positionen diskutiert und eigene Kinderparteien gegründet, in denen demokratische Entscheidungsprozesse erprobt wurden. Eine besondere Rolle spielten dabei die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase 1. Sie unterstützten die Klassen 5 bis 7 als Mentorinnen und Mentoren, erklärten Inhalte, begleiteten Arbeitsphasen und halfen bei der Umsetzung der Projekte. So entstand ein lebendiger Austausch zwischen den Jahrgängen, der den Gedanken von Verantwortung und Mitgestaltung auf besondere Weise erfahrbar machte.
Der Willy-Brandt-Tag machte deutlich, dass politische Bildung an der Willy-Brandt-Gesamtschule weit über den regulären Unterricht hinausgeht. Als Schule, die den Namen Willy Brandts trägt, versteht sie es als ihren Auftrag, seine Werte von Frieden, Demokratie und gesellschaftlicher Verantwortung im Schulalltag erlebbar zu machen. Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass diese Werte auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren haben und dass junge Menschen bereit sind, sich aktiv mit ihnen auseinanderzusetzen.






