Zweiter Platz beim Fußball-Landesfinale für das Gymnasium ein Riesenerfolg

Überragender Erfolg der Fußballer des Städtischen Gymnasiums Bergkamen beim NRW-Landesfinale der Schulen NRW in Mönchengladbach. Die Mannschaft der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1998-2000), die als Stadt-, Kreis- und Regierungsbezirksmeister das Titel gelöst hatte, belegte Platz zwei hinter dem Helmholtz-Gymnasium Bielefeld, welches alle vier Spiele gewann.

Fußballer GymnasiumIm Modus „Jeder gegen Jeden“ musste sich das SGB-Team nach dem Sieg beim Bezirksfinale in Iserlohn mit den übrigen vier Regierungsbezirksmeistern NRWs auseinandersetzen. Und diese hatten es in sich: Neben dem SGB war nur das Kepler-Gymnasium Ibbenbüren (Regierungsbezirk Münster) keine Kooperationsschule eines großen Vereins. Das Landrat-Lucas-Gymnasium (RB Köln), Partner des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, das Helmholtz-Gymnasium Bielefeld (RB Detmold), Partner des Zweitliga-Absteigers Arminia Bielefeld und das Lessing Gymnasium Düsseldorf (RB Düsseldorf), Partner von Zweitligist Fortuna Düsseldorf arbeiten jeweils eng mit den örtlichen Großvereinen zusammen, entsprechend stark war das Teilnehmerfeld und die individuelle Klasse.

Zusammen trainiert wurde eigentlich nicht

Dies zeigt aber auch, dass die heimischen Vereine hervorragende Nachwuchsarbeit leisten. Die meisten Fußballer des Gymnasiums spielen beim FC Overberge, TuRa Bergkamen, SuS Oberaden und SuS Kaiserau. Drei treten bei Rot-Weiß Ahlen, Preußen Münster und künftig auch in der B2-Jugend von Schalke an. Das Betreuergespann Alexander Kreth und Matthias Fahling möchten diesen Erfolg verstetigen und vielleicht doch einmal zum Finale nach Berlin fahren. Was fehlt, sind Trainingsmöglichkeiten. Die stehen dem Gymnasium nach dem Umbau des Tennenplatzes nicht mehr zur Verfügung. Hier scheinen Kreth und Fahling bei Sportamtsleiter Heiko Rahn auf offene Ohren zu stoßen.

Dass das Team vor den Turnieren nie zusammen trainiert hatte, macht diesen Erfolg bei der Landesmeisterschaft noch wertvoller. Dafür gab es am Donnerstag beim offiziellen Pressetermin von Schulleiterin Bärbel Heidenreich jede Menge Lob.

Gymnasium stand zu recht im NRW-Finale

Dass das Bergkamener Gymnasium zu recht im NRW-Finale stand, wurde gleich in der ersten Partie deutlich. Gegen Ibbenbüren dominierten die SGB-Kicker, ließen im Defensivverbund keine einzige Chance zu, agierten dafür aber im Abschluss noch zu ungenau, so dass die erste Partie torlos endete. Im zweiten Spiel trafen die Bergkamener auf den späteren souveränen Sieger, das Helmholtz-Gymnasium aus Bielefeld. Das SGB-Elf agierte wiederum überzeugend, biss sich aber an der enorm starken Bielefelder Defensive die Zähne aus. Kurz vor der Pause pfiff der Schiedsrichter dann einen zweifelhaften Elfmeter für die Bielefelder Mannschaft, die erwartungsgemäß zahlreiche Arminia-Nachwuchsakteure in ihren Reihen hatten. Diese ließen sich die Chance zur Führung nicht entgehen und verteidigten in der Folgezeit weiter clever und legten kurz vor Schluss das entscheidende 2:0 nach.

Mit einer „Jetzt erst recht“-Stimmung gingen die Bergkamener in die dritte Partie gegen Düsseldorf. Endlich wurden die SGB-Schüler für ihre Leistung belohnt: Serkan Gül erzielte früh das 1:0, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich machten Gül und Felix Rudolf den ersten Sieg des Tages perfekt.

Mit Partnerschulen bekannter Vereine auf Augenhöhe

Mit enormen Rückenwind ging es dann in die letzten Partie des Tages. Gegen das Landrat-Lucas Gymnasium Leverkusen, das sogar U-Nationalspieler von Bayer 04 in ihren Reihen wusste, spielten die SGB-Kicker mutig nach vorne und wurden wiederum belohnt. Nach dem frühen 1:0 durch Serkan Gül, fiel zwar kurz nach der Pause der Ausgleich, doch die darauffolgende Drangphase der Leverkusener überstand das Team dank einer kompromisslosen Defensive und einem starken Dominik Lehmann im Tor. Einen blitzsauber ausgespielten Konter nutzte Felix Rudolf schließlich zum umjubelten 2:1-Siegtreffer, der die Bergkamener auf Position zwei der Gesamtwertung springen ließ. Als Belohnung gab es zwar keine Fahrscheine zum Bundesfinale nach Berlin, dafür aber Medaillen, einen Pokal, eine Urkunde und ein T-Shirt.

„Über fast ein ganzes Schuljahr hinweg hat sich dieses Team auf Stadt-, Kreis- und Bezirksebene durchgesetzt und nun beim NRW-Finale ein absolutes Ausrufezeichen gesetzt. Das war eine überragende und absolut geschlossene Mannschaftsleistung aller 15 Akteure, die jeweils im Kader standen“, lobt Betreuer Alexander Kreth. „Das war Fußball auf wirklich hohem Niveau, ein super Turnier. Super war auch, dass es auf Seiten von Eltern und Verwandten so viel Unterstützung gab. Wir hatten sicherlich den mit Abstand größten Fan am Start“, ergänzt Betreuer Matthias Fahling.

 

Das Aufgebot:

Tor: Dominik Lehmann, Tolgahan Gürses

Abwehr: Max Elandt, Sebastian Rabe, Felix Rudolf, Lukas Beimann, Niklas von Malottki.

Mittelfeld: Tom Pracht, Moritz Prengel, Kemal Akbulut, Ismail Pakdemir, Serkan Gül, Niels Strehlau, Florian Frische.

Angriff: Fabio Mainka, Hamid Charif

Ergebnisse und Statistiken im Überblick

 

  • Städtisches Gymnasium Bergkamen – Kepler-Gymnasium Ibbenbüren 0:0
  • Helmholtz-Gymnasium Bielefeld – Städtisches Gymnasium Bergkamen 2:0; Tore: 1:0 (13.) Foulelfmeter, 2:0 (23.).
  • Lessing-Gymnasium Düsseldorf – Städtisches Gymnasium Bergkamen 1:3; Tore: 0:1 (8.) Gül, 1:1 (12.), 1:2 (25.) Gül, 1:3 (28.) Rudolf.
  • Städtisches Gymnasium Bergkamen – Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen 2:1; Tore: 1:0 (5.) Gül per Foulelfmeter, 1:1 (19.), 2:1 (26.) Rudolf



Bayer HealthCare in Bergkamen unterstützt Chemietalente

Viele junge Menschen, die sich in besonderer Weise für Chemie interessieren, verbindet eine gemeinsame Erfahrung: An ihren Schulen erhalten sie mangels Laborkapazität nicht die gewünschte Förderung. Um dem entgegenzuwirken, lädt Bayer HealthCare jedes Jahr junge Chemietalente aus ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) zu einem experimentellen Workshop nach Bergkamen ein. „Hier lernen sie Gleichgesinnte kennen und erfahren so, dass sie mit ihrer Leidenschaft für Naturwissenschaften nicht alleine sind“, erklärt Birgit Vieler, Landesbeauftragte der Internationalen Chemie-Olympiade (IChO), am Rande einer Veranstaltung.

Oliver Schön bereitet sich im Ausbildungslabor von Bayer HealthCare Bergkamen auf die nächste Runde der Internationalen Chemie-Olympiade vor. Foto: Bayer
Oliver Schön bereitet sich im Ausbildungslabor von Bayer HealthCare Bergkamen auf die nächste Runde der Internationalen Chemie-Olympiade vor. Foto: Bayer

In diesem Jahr sind 28 Schülerinnen und Schüler, die an der zweiten Runde der IChO 2014 in NRW teilgenommen haben, zum gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeiten eingeladen. Ausgerüstet mit Messzylindern, Tropftrichtern, Thermometern und Kugelkühlern machen sich die Nachwuchsforscher an die vorgegebene Aufgabe: Herstellen von Dibenzalaceton – eine so genannte Aldolkondensation. Was für andere kompliziert klingt, erledigen die Schülerinnen und Schüler der Klassen zehn bis dreizehn mit Begeisterung – wobei ihnen Bayer-Auszubildende tatkräftig zur Seite stehen.

„Solche Veranstaltungen sind ein echtes Highlight. Sechs Stunden Experimentieren, noch dazu an einem eigenen Arbeitsplatz – das kann keine Schule bieten. Das geht nur mit Hilfe starker Partnern in Industrie und Forschung“, macht Vieler deutlich. Auch der Einblick in ein Unternehmen wie Bayer HealthCare sei für die Schülerinnen und Schüler eine wichtige Erfahrung. Vieler: „Hier erleben sie Chemie hautnah.“

„Wir freuen uns, Jugendlichen auch über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus die spannende Welt der Naturwissenschaften näher bringen zu können“, betont Ausbildungsleiter Karl Heinz Grafenschäfer. Auf diese Weise trage Bayer HealthCare dazu bei, talentierte junge Menschen bei der Wahl eines Ausbildungsberufs oder bei der Vorbereitung auf ein späteres Studium zu unterstützen.




Gesamtschüler besuchen den Bundestag in Berlin

Auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek besuchten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule aus Bergkamen vergangene Woche den Deutschen Bundestag in Berlin.

 

Bergkamener Gesamtschüler in Berlin
Bergkamener Gesamtschüler in Berlin

In einem einstündigen Gespräch mit Oliver Kaczmarek nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, um mehr über seine Arbeit und sein Leben als Bundestagsabgeordneter zu erfahren. Neben persönlichen Fragen zum Alltag eines Abgeordneten waren es vor allem die Themen Bildung und Ausbildung, Bekämpfung von Rechtsextremismus, aber auch Fragen zur aktuellen Rentenpolitik, die die Schülerinnen und Schüler besonders interessierten.

Im Anschluss informierte sich die Gruppe durch einen Vortrag über die Arbeit des Deutschen Bundestages. Zum Abschluss ging es dann hoch hinaus auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes.

Er stehe für Transparenz in der Politik, sagt Oliver Kaczmarek: „Ich freue mich über Besuch aus meinem Wahlkreis. Es ist mir ein großes Anliegen, dass die Bürgerinnen und Bürger erfahren, was in Berlin passiert und wie ich als Abgeordneter ihre Interessen vertrete.“




Schulfest der Realschule Oberaden: RSO bewegt

Zum Schulfest lädt am Samstag, 14. Juni, lädt die Realschule Oberaden ein. In der Zeit von 10 bis 14 steht die Veranstaltung  unter dem Motto „RSO bewegt“.

Neben zahlreichen Präsentationen und Mitmach-Aktionen stehen die Unterzeichnung des Vertrags zur Partnerschule des Fußballs mit dem DFB und die Überreichung des Schecks im Zuge der Elektroschrottsammlung durch SIMS/GWA  im Mittelpunkt. Dazu wird auch Bürgermeister Roland Schäfer erwartet.

Zudem hofft die Schule auch auf einige Jubilare des ersten Abschlussjahrgangs an der RSO, die in diesem Jahr ihr 50-Jähriges feiern.




Gesamtschule: 24 Stunden Non-Stop Berlin

85 Schüler der Bergkamener Willy-Brandt-Gesamtschule haben in einer Marathon-Tour von 24 Stunden ohne Übernachtung (geschlafen wurde nur im Bus) Berlin einen Besuch abgestattet.

Ein Höhepunkt des Kurztrips waren der nächtliche Besuch im Bundestag, insbesondere der Blick von der Reichstagskuppel über das hell erleuchtete Berlin bei Nacht und das Gespräch mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe über seine tagtägliche Arbeit als Abgeordneter. Obwohl die Schüler bereits den ganzen Tag unterwegs waren, waren sie dabei nicht müde, sondern fit und politisch interessiert. Morgens hatten sie bereits das Stasimuseum in der Normannenstraße besucht, am ehemaligen Sitz des DDR-Ministers für Staatssicherheit Erich Mielke, und eine mehrstündige Stadtführung zum Schwerpunkt deutsche Teilung gemacht.

Kaum hatte Hubert Hüppe den Raum betreten, prasselten die Fragen nur so auf den Abgeordneten ein: Wie viele Stunden arbeiten Sie am Tag? Wie viel Geld bekommen Sie dafür? Welche Ausbildung mussten Sie für diesen Beruf machen? Glauben Sie, ich könnte auch Abgeordneter werden? Auch politische Fragen wurden gestellt: Warum kommt Edward Snowden nicht nach Deutschland? Warum verhindern wir nicht, dass die Amerikaner uns abhören? Warum unterstützen wir Griechenland, werden die Menschen dort dadurch nicht noch ärmer? Auch die Asyl- und Flüchtlingspolitik interessierte die Jugendlichen. Und das war nur ein Teil des bunten Straußes an Fragen, die gestellt wurden. Die Gesprächsstunde verging dadurch wie im Flug.

Anschließend begleitete Hubert Hüppe die Gruppe noch vom Paul-Löbe-Haus zum Reichstagsgebäude, dabei wurde so mancher „Selfie“ mit dem Abgeordneten gemacht. Hubert Hüppe zeigte sich beeindruckt vom Interesse der Jugendlichen, die trotz des langen, informativen Tags nicht müde waren und im Anschluss an das Gespräch noch einem Informationsvortrag auf der Besuchertribüne des Reichstags lauschten.




„Qualitätssiegel Schule – Beruf“ für drei Bergkamener Schulen

Drei Bergkamener und eine Kamener Schule wurden am Donnerstagnachmittag in einer Feierstunde im Dortmunder Rathaus mit dem „Qualitätssiegel Schule – Beruf“ ausgezeichnet. Der Übergang von der Schule ins Berufsleben ist für fast jeden Schüler ein großer Schritt. Umso wichtiger ist es, wenn dieser Weg bereits während der Schulzeit eingeleitet und vorbereitet wird.

Die Vertreterinnen und Vertreter der drei Bergkamener Schulen.
Die Vertreterinnen und Vertreter der drei Bergkamener Schulen.

Insgesamt 19 allgemeinbildende, weiterführende Schulen in der Region Westfälisches Ruhrgebiet (Kreis Unna, Dortmund und Hamm) leisten hier vorbildliche Arbeit und durften sich daher am vergangenen Donnerstag Abend über die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel Schule – Beruf freuen. Unter ihnen auch drei Schulen aus Bergkamen und eine Schule aus Kamen: Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule, die Willy-Brandt-Gesamtschule, Regenbogenschule Kreis Unna in Oberaden und die Gesamtschule Kamen.

„Wir freuen uns, dass sich seit Einführung des Qualitätssiegels vor acht Jahren immer mehr Schulen intensiv mit dem Thema Berufsorientierung auseinander setzen. Indem wir vorbildliche Schulen auszeichnen und ihre Angebote öffentlich sichtbar machen, werden so immer mehr Lehrerinnen und Lehrer auf die große Bedeutung dieses Themas aufmerksam“, erklärt die Juryvorsitzende Claudia
Hermsen, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamm, die Idee hinter der regelmäßigen Siegelverleihung.

Neben sieben Schulen, die sich zum ersten Mal um das begehrte Qualitätssiegel beworben hatten und sechs Rezertifizierungen, gab es bei der feierlichen Verleihung im Dortmunder Rathaus in diesem Jahr eine besondere Premiere: sechs Schulen engagieren sich bereits seit Einführung des Siegels im Jahr 2005 und durften daher ihre RERE-Zertifizierung entgegen nehmen. Unter ihnen befand sich auch die Gesamtschule Kamen „Hier haben wir besonders darauf geachtet, wie sich die Schulen in den letzten Jahren weiterentwickelt und ihr Angebot vergrößert haben. Es ist spannend zu beobachten, welche immer neuen Projekte sich die Schulen für ihre Schützlinge einfallen lassen“ freut sich die zuständige Projektleiterin Viktoria Berntzen von der Stiftung Weiterbildung über die gelungene Zertifizierungsrunde.

Hintergrund:

Das Qualitätssiegel Schule ^ Beruf wird bereits im achten Jahr durch die Stiftung Weiterbildung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna vergeben, um die Qualität der Berufsorientierung an Schulen langfristig und nachhaltig zu sichern. Unterstützt und finanziert wird die Initiative vom Einzelhandelsverband Westfalen-Münsterland e.V., der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund, dem Kreis Unna, dem Kommunalen JOBCenter Hamm, den Städten Dortmund und Hamm, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH sowie dem Unternehmensverband Dortmund und Umgebung und dem Unternehmensverband Westfalen-Mitte e.V.




B-Orchester des Bachkreises reist nach Emden

Zu einem weiteren Besuch des Partnerorchesters in Ostfriesland brachen jetzt die Musiker und Musikerinnen des Bachkreises mit ihren Begleiterinnen Bettina Jacka und Dorothea Langenbach auf. In Emden trafen bereits zum sechsten Mal die beiden musikalischen Partner, nämlich die Bigband „JAG-Youngsters“ des Johannes-Althusius-Gymnasiums und das B-Orchester des Bachkreises Bergkamen aufeinander.

Gemeinsames Konzert im Neuen Theater der Stadt Emden
Gemeinsames Konzert im Neuen Theater der Stadt Emden

Diese  Partnerschaft des Bachkreises wurde im Oktober 2010 gegründet und basiert auf dem immer noch bestehenden Kontakt zu dem ehemaligen Referendar des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, Heiner Jaspers, der nach seinem Examen zurück in seine Heimat Emden gegangen war und dort die Leitung der JAG-Youngsters übernommen hatte.

Partnerschaftlicher Kontakt der beiden Gymnasien

Dass es sich bei dieser Begegnung nicht allein um einen musikalischen Austausch handelt, sondern um einen ebenso partnerschaftlichen Kontakt zwischen den Gymnasien der ostfriesischen und der Ruhrgebietsstadt, wurde während dieser Reise wieder deutlich, als die Schulleitung des Johannes-Althusius-Gymnasiums die jungen Musikerinnen und Musiker während des Konzertes am Freitagabend herzlich begrüßte und ihre Freude über die Fortsetzung dieses Austausches zum Ausdruck brachte.

Während dieses Konzertes im Neuen Theater der Stadt Emden begeisterten die JAG-Youngsters, das Publikum mit sehr ausgewogen arrangierten und temperamentvoll dargebrachten Musikstücken der neueren und älteren Popmusik. Das B-Orchester des Bachkreises präsentierte dieses Mal ebenso einen Querschnitt von Beispielen der modernen Rock- und Popmusik. So wurde es insgesamt ein musikalisch sehr stimmiges Konzert, dargebracht von gut eingestimmten und bestens gelaunten Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Heiner Jaspers und Bettina Jacka.

Bergkamener zeigten sich sportlich beim Matjeslauf

Dass der Funke auf das Publikum übergesprungen war, merkte man daran, dass kein Ensemble von der Bühne entlassen wurde, bevor nicht noch mindestens eine Zugabe gespielt worden war. Zum Schluss kam es zum großen Finale, als die Youngsters und das B-Orchester vereint mit „Smoke on the Water“ und „Celebration“ das Publikum noch einmal richtig anheizten. Dieser Auftritt des B-Orchesters war gleichzeitig die Generalprobe für das am 15.06. Juni in der Stadthalle Unna stattfindende Frühlingskonzert des Bachkreises.

Aber auch das Kennenlernen der Besonderheiten dieser Stadt im Norden Deutschlands ist bei jedem Besuch des B-Orchesters Teil des Austauschprogrammes.  Dieses Mal wurde die Gruppe im Landesmuseum Emden mit den historischen und geografischen Besonderheiten dieser Stadt bekannt gemacht. Besonders aufregend für die Jugendlichen aus dem Ruhrgebiet wurde es allerdings anschließend, als sie mit ihren Gastgebern auf das an in diesem Wochenende in Emden stattfindende „Matjesfest“ gingen.  Diese „Matjestage“ begründen sich auf eine über 450 Jahre lange Tradition der Emder Heringsfischerei, welche vielen Familien ihr täglich Lohn und Brot sicherte. Nachdem im Jahre 1969 die ostfriesische Heringsfischerei nach Bremerhaven verlagert worden war, entschlossen sich die Emder Stadtväter, mit dem Matjesfest an die alte Tradition zu erinnern. So konnten die Bergkamener Gäste im Hafen Traditionsschiffe bewundern, Shantychören lauschen, am Matjeslauf durch die Stadt teilnehmen und natürlich viel Fisch probieren.

„Sehr traurig, aber nicht ohne eine Einladung an die norddeutschen Partner für eine weitere Begegnung in Bergkamen ausgesprochen zu haben, verließ das B-Orchester am Sonntag Emden in Richtung Heimat wieder“, so Dorothea Langenbach




Neue Streitschlichter der Realschule Oberaden

Über sieben neue Streitschlichter freut sich die Realschule Oberaden. Unter fachkundiger Anleitung wurden sie ein Jahr lang ausgebildet.

Die neuen Streitschlichter der Realschule Oberaden
Die neuen Streitschlichter der Realschule Oberaden

Im Mittelpunkt des Lehrgangs standen Gesprächsführung, Mediationstechniken und Konfliktmanagement. Die RSO-Streitschlichter sind jederzeit für ihre Mitschülerinnen und –schüler ansprechbar und haben zudem feste Sprechstunden während der Schulzeit.

Als weiterer Höhepunkt der Ausbildung führen die Schülerinnen und Schüler ein zertifiziertes Deeskalationstraining im Rahmen eines zweitägigen Seminars durch.




Englisches Theaterstückes ‚Kisses and Cokes‘ von Lindy Annis

Der Wahlpflichtbereich Englisches Theater der 8. und 9. Jahrgangsstufen führt am 24. Juni um 14.30 Uhr im PZ das Theaterstück ‚Kisses and Cokes‘ von Lindy Annis als Jahresabschlussarbeit auf.

Eingeladen sind alle interessierten Schüler unseres Gymnasiums. In dem Stück geht es um eine Teenagerliebe  im Amerika der 1950er, als Elvis Presley noch ein Superstar war. Die Mädchen trugen Petticoats und die Jungen versuchten genauso cool zu sein wie Elvis. Und wie ihr sehen werdet, waren die Probleme damals unseren heutigen sehr ähnlich.

Biggy, ein Mädchen mit amerikanischen Wurzeln, das aber in Deutschland aufgewachsen ist, zieht mit ihrer Mutter in die Staaten. Dort muss sie sich in ein neues Schulsystem integrieren und neue Freunde finden.

Und dann trifft sie Dave. Lasst euch überraschen, welche Turbulenzen sich aus diesem Zusammentreffen ergeben.

Das Stück wird zwar in englischer Sprache aufgeführt, ist aber von Schülern ab der 7. Jahrgangsstufe gut zu verstehen.




ZeitungsZeit macht Schüler des Berufskollegs des TÜV Nord neugierig

Aktuelle Nachrichten diskutieren, wirtschaftliche, kulturelle und politische Zusammenhänge verstehen, sich eine eigene Meinung bilden, den Arbeitsmarkt aber auch Interessantes aus der Region kennenlernen; diese Erfahrungen durften seit Ende März die Teilnehmenden der Initiative „Neuauflage von ZeitungsZeit NRW – Selbstständigkeit macht Schule“ auch im Berufskolleg des TÜV Nord in Bergkamen sammeln.

Im Rahmen der landesweiten Initiative erhalten Schülerinnen und Schüler für acht Wochen ihre regionale Tageszeitung kostenlos geliefert und lesen und besprechen sie anhand von Arbeitsmaterialien im Schulunterricht.

Knapp 19.400 Neuntklässler sowie Schülerinnen und Schüler an Berufskollegs in NRW haben sich für das ZeitungsZeit-Projekt entschieden – und auch die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs der TÜV NORD College GmbH in Bergkamen sind mit Eifer dabei und beschäftigen sich intensiv während ihres Unterrichts mit dem Medium „Zeitung“.

So erhalten sie frühzeitig Orientierungshilfen für die eigene Berufswahlentscheidung, erweitern ihr unternehmerisches Denken und Handeln und verbessern ihre Informations- und Lesekompetenzen. Ziele, die am Berufskolleg aufgegangen sind: „Die Schülerinnen und Schüler lernen, sich für aktuelle Themen sowie Debatten zu interessieren und sich dabei eine eigene Meinung zu bilden, darüber hinaus wird ihre Neugier im Hinblick auf die Gesellschaft geweckt. Sie erfahren, dass Tageszeitung nicht nur eine zuverlässige Informationsquelle ist sondern auch für Spannung, Unterhaltung, Forschung, Verantwortung und Entdeckung steht. Zusätzlich gewinnen sie einen Einblick, wie Wirtschaft funktioniert, welche Talente gefragt sind und wie man sein Wissen und Können auf dem Weg zum Wunschberuf erfolgreich einbringen kann“, so Schulleiter Uwe Peters.

Die Schülerinnen und Schüler des Berufsgrundschuljahres haben sich bereits in den letzten Wochen verstärkt mit aktuellen Wirtschaftsthemen und insbesondere mit der Arbeitswelt und ihrer Berufswahlvorbereitung auseinandergesetzt. „Wir erfahren viel Neues; vor allem kann uns das Wissen aus der Zeitung auch bei kommenden Bewerbungsgesprächen helfen“, sagen die Schülerinnen und Schüler.

Das Projekt

Die „Neuauflage von ZeitungsZeit NRW“ ist eine Initiative der Landesregierung NRW in Zusammenarbeit mit dem Zeitungsverlegerverband NRW, den nordrhein-westfälischen Zeitungsverlagen, der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, der ZeusMedienwelten/Funke Mediengruppe, der Stiftung Partner für Schule NRW und allen weiterführenden Schulen Nordrhein-Westfalens. Durchgeführt wird die Initiative durch den Westdeutschen Handwerkskammertag, finanziert wird sie durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die Landesregierung NRW sowie die beteiligten Zeitungsverlage in Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen sowie sämtliche Materialien, Hintergründe und Kontakt zum ZeitungsZeit-Team: www.zeitungszeit-nrw.de.




Schüler der Freiherr-von-Ketteler-Schule lernen in der Waldschule Cappenberg

Einen Unterricht der besonderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler Freiherr-von-Ketteler-Grundschule. Der Schulranzen blieb zu Hause, stattdessen ging es mit einem kleinen Rucksack in ein großes, grünes Klassenzimmer: Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b  und  4 c  besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg. Gesponsert hat das Erlebnislernen die Abfallberatung der GWA – Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH.

Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b  und  4 c  der Freiherr-von-Ketteler-Schule Rünthe besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg.
Die Klassen 4 a und 3 c sowie die Klassen 4 b und 4 c der Freiherr-von-Ketteler-Schule Rünthe besuchten mit ihren Klassenlehrerinnen die Waldschule Cappenberg.

Annette Graf, Oliver Belaire und Andreas Witte, Mitarbeiterinnen der Waldschule, führten die  Klassen durch den Wald und durch das umweltpädagogische Programm. Trotz wechselhaftem Wetter hatten die Kinder sichtlich ihren Spaß bei der spielerischen Erforschung des Waldes. Ausgestattet mit Becherlupen schwärmten sie in kleinen Gruppen immer wieder aus. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: Spinnen, Riesenkäfer, Frösche, Erdkröten und sogar ein Lurch wurden bestaunt. Manches Wesen war den Kindern bisher höchstens aus dem Zoo bekannt, nun konnten sie die Tiere in den eigenen Händen halten und bewundern. Selbstverständlich wurden alle Tiere wieder frei gelassen. Aufmerksam wurden auch die Waldregeln befolgt. So wurde z. B. das Pausenbrot – umweltfreundlich, da Abfall sparend – in wiederverwendbaren Brotdosen mitgebracht. Vereinzelt anfallende Verpackungsabfälle wurden eingepackt und mitgenommen, nichts blieb im Wald zurück.

Die Frage, was denn eigentlich mit den vielen Blättern im Wald geschieht, führte schließlich zum wichtigen Thema Kompostierung. So erfuhren die Kinder Wissenswertes über die im Waldboden lebenden Mikroorganismen, wie mit deren Hilfe das Laub kompostiert wird und daraus wertvoller Humus entsteht. Ein Vergleich mit der Kompostierung der in der Biotonne gesammelten organischen Abfälle aus Küche und Garten am Fröndenberger Kompostwerk rundete das Thema ab. Zur Vor- und Nachbereitung erhielten die Klassen von der GWA ein umfangreiches Paket mit Informations- und Arbeitsmaterialien. Bereits seit mehreren Jahren arbeitet die GWA-Abfallberatung mit der Waldschule zusammen, um das Thema den Schülern spielerisch zu vermitteln. Jährlich werde kreisweit bis zu 30 Schulklassen ein Besuch der Waldschule finanziert, erläutert Stefanie Lieg von der GWA.

Auch im nächsten Jahr bietet die GWA-Abfallberatung einen erlebnisreichen Besuch zum Thema „Kompostierung“ in der Waldschule für 30 Schulklassen an. Interessierte Schulen können sich bereits jetzt bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter  ( 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, im Kreis Unna) vormerken lassen.