Gymnasium: Neue Fenster kommen erst im Sommer 2017

Der Start der energetischen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten am Städtischen Gymnasium soll noch in diesem Sommer, spätestens im kommenden Herbst erfolgen. Der zuletzt heftig von der CDU eingeforderte Austausch der Fenster im Bauabschnitt IV erfolgt aber erst in den Sommerferien 2017. Das geht aus einer Tischvorlage hervor, die in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Verkehr verteilt wurde.

gymnasiumWunschtermin des Gymnasiums für den Fenstertausch waren eigentlich die Sommerferien 2016 gewesen. Das dies nicht klappt, hat nach Auffassung des Baudezernats mehrere Gründe. Die wichtigsten: Erst Anfang Mai lag das 104-seitige Leistungsverzeichnis vor. Die Herstellung der Fenster dauert je nach Firma zwei bis drei Monate. Der Einbau hätte also erst nach den Sommerferien gestartet werden können. Geplant ist jetzt, den Einbau der Fenster mit der notwendigen Dachsanierung in den Sommerferien 2017 parallel zu schalten.

Das heißt jetzt aber nicht, dass am Gymnasium in diesem Jahr gar nichts passiert, auch nicht für den IV. Bauabschnitt. Dort sollen bis zum Herbst die Unterdecke im Außenbereich und die betagten Beleuchtungskörper durch LEDs ausgetauscht werden. Außerdem sollen die Sanierungsarbeiten an der Turnhalle II beginnen. Hier gibt es eine neue Türanlage. Der Austausch der Grillo-Lichtelemente und die Modernisierung der Warmwasser- und Heizungsanlage erfolgt später. 2018 folgt die letzte Maßnahme: In der Turnhalle II sollen die Fenster sowie die Heizungs- und Warmwasseranlage saniert werden.

 

Insgesamt werden diese Maßnahmen rund 1,6 Millionen Euro kosten. Der größte Teil mit 972.500 Euro entfällt auf den Bauabschnitt IV.




Gymnasiasten wandern 10,6 km auf dem Jakobsweg

Der kath. Religionskurs der EF des Bergkamener Gymnasiums unternahm jetzt  unter der Leitung von Herrn Menzel eine Exkursion auf dem 10,6 km langen Abschnitt des Jakobsweg vom Kapuziner-Kloster in Werne zur Stiftskirche im Schloss Cappenberg.

GymZum Start bekamen die Schüler einen Pilgersegen, der sie (nicht nur) auf diesem Weg beschützen sollte. Während des Pilgerns wurden den Schülern verschiedene Aufgaben gestellt, wie z.B. 500m schweigend durch die Stadt Werne zu gehen. Nach der Durchquerung des Cappenberger Forstes (siehe Bild) war das Ziel der Wanderung das Schloss Cappenberg, wo Pater Altfried sie durch die Stiftskirche führte. Zum krönenden Abschluss hat die Gruppe einen Grillabend bei Herrn Menzel veranstaltet.




France-Mobil kommt zur Willy-Brandt-Gesamtschule

Die Willy-Brandt-Gesamtschule bekommt am 16. Juni Besuch vom France Mobil, dem kleinen französischen Kultur-institut auf Rädern. Unterstützt durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und dem Institut Francais sowie der Robert Bosch Stiftung führt das Mobil durch ganz
Deutschland und besucht interessierte Schulklassen.

Mit authentischen französischen Materialien, Spielen, CDs, Zeitschriften und Büchern bringt das France-Mobil ein Hauch Frankreich in deutsche Schulen. In den vergangenen Jahren wurden mehr als 1.030.000 Schüler/innen an etwa 12.300 Schulen besucht. In NRW ist die Lektorin Bénédicte Lende mit ihrem France Mobil unterwegs und besucht an der Willy-Brandt-Gesamtschule die Jahrgänge 6, 8 und 11.

Indra Stratmann und Bettina Drees haben das France Mobil eingeladen, um die Schüler spielerisch
für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und somit einen Beitrag für die deutsch-französische Beziehung zu leisten.




Crash Kurs NRW kommt zum Städtischen Gymnasium

Am Donnerstag, 9. Juni, ist das Team von „Crash Kurs NRW“ der Polizei erneut zu Gast am Städtischen Gymnasium Bergkamen. Zwischen 10 und 12 Uhr werden den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs EF des SGB sowie des zehnten Jahrgangs der Freiherr-vom-Stein-Realschule eindringlich die Gefahren zu schnellen Fahrens aufgezeigt.

In NRW ereignen sich laut einem Bericht der Polizei pro Jahr 550.000 Verkehrsunfälle, über 500 Menschen kommen dabei ums Leben, fast 14.000 werden schwer verletzt. Unter den Verursachern ist eine überproportional hohe Anzahl Jugendlicher zu verzeichnen. Um den Schülerinnen und Schülern die Gefahren im Straßenverkehr aufzuzeigen und vor allem deutlich zu machen, welche Folgen drohen, wurde der „Crash Kurs NRW“ vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW ins Leben gerufen. Bei der Veranstaltung, die es bereits seit 2010 gibt, berichten Polizisten, Feuerwehrleute, Notfallseelsorger, Notärzte, Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige schonungslos und realitätsgetreu von ihren Erfahrungen. Ziel ist es, den jungen Teilnehmern ein realitätsnahes Gefahrenbewusstsein zu schaffen und dauerhafte, positive Verhaltensänderungen zu bewirken.




Schulpsychologische Beratungsstelle: Andreas Hunke neuer Leiter

Er gehörte 2008 zum Gründungsteam, nun übernimmt Andreas Hunke die Leitung der schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Unna. Er tritt damit die Nachfolge von Elisabeth Hanfland, die Ende April in den Ruhestand verabschiedet worden war.

 Landrat Makiolla (r.) und Schuldezernent Dr. Timpe (2.v.l.) mit Andreas Hunke, dem Leiter der Beratungsstelle, und seiner Vertreterin Karin Irmscher. Foto: B. Kalle – Kreis Unna
Landrat Makiolla (r.) und Schuldezernent Dr. Timpe (2.v.l.) mit Andreas Hunke, dem Leiter der Beratungsstelle, und seiner Vertreterin Karin Irmscher. Foto: B. Kalle – Kreis Unna

Landrat Michael Makiolla und Schuldezernent Dr. Detlef Timpe gratulierten dem 52-Jährigen, der aus Alpen am Niederrhein kommt und heute in Münster wohnt, zur neuen Funktion. Bei einem Besuch der schulpsychologischen Beratungsstelle informierten sie sich bei Hunke und seiner Stellvertreterin Karin Irmscher über aktuelle Entwicklungen.

Ob Prüfungsangst oder Mobbing, Schulverweigerung oder auch erhebliche Schwierigkeiten beim Schreiben, Lesen und Rechnen: Schülerbezogene Einzelfallberatungen und Fortbildungsangebote gehören zu den Kernaufgaben der schulpsychologischen Beratungsstelle.

Doch nicht nur wenn es Probleme gibt, bei denen ein einzelner Schüler betroffen ist, sind Pädagogen beim Team um Andreas Hunke an der richtigen Stelle: „Wir beraten Lehrkräfte zum Beispiel auch bei Fragen rund um die Themen Klassenführung oder Klassenklima“, erläutert der Diplom-Psychologe.

Nach seinem Studium in Münster war Hunke von 1994 bis 1997 Mitarbeiter der Regionalen Schulberatungsstelle der Stadt Hamm, bevor er sich für rund zehn Jahre mit einer Fördereinrichtung für Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten in Recklinghausen selbstständig machte.

Lern- und Leistungsstörungen beim Lesen, Schreiben und beim Rechnen sind auch in seiner Tätigkeit beim Kreis Unna wichtige Themenfelder. „Wer die wichtigsten Kulturtechniken nicht beherrscht, bekommt in der weiteren Schullaufbahn häufig Schwierigkeiten, die massive Versagensängste auslösen können“, weiß Hunke.

Der neue Leiter der schulpsychologischen Beratungsstelle steht für eine kontinuierliche Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit dieser Einrichtung, die sich weit über die heimische Schullandschaft und die Kreisgrenzen hinweg einen guten Ruf erarbeitet hat.




Kennenlernnachmittag für neue 5.-Klässlerinnen und 5.-Klässler

Das Städtische Gymnasium Bergkamen lädt am Mittwoch, 1. Juni, alle kommenden 5.-Klässlerinnen und 5.-Klässler und ihre Eltern um 16 Uhr zum Kennenlernnachmittag ins PZ der Schule ein. Nach der Begrüßung und einigen weiterführenden Informationen lernen die Schülerinnen und Schüler ihre zukünftigen Klassenkameradinnen und Klassenkameraden sowie ihre Klassenleitungen kennen.
Im Anschluss lädt der Mensaverein des SGB noch zu Kaffee und Kuchen in die Schulmensa ein.




Hungermarsch: Realschule Oberaden unterstützt weiter Schule in Princesstown/Ghana

Die gesamte Jahrgangsstufe 6 und die Klassen 7a und 7b  der Realschule Oberaden machten sich jetzt wieder für die Initiative „Neues Leben Ghana“ auf den Weg.

HungermarschNachdem die New Life Primary School Princesstown- auch dank Unterstützung durch die Realschule Oberaden – weiter ausgebaut werden konnte und es nun eine weiterführende Schule gibt, erhalten Kinder aus Princesstown in Ghana die Chance, eine Schule besuchen zu können. Natürlich muss die Schule weiterhin unterstützt werden, damit es genug Lehrer, Material etc. gibt. Damit dies geschehen kann, haben die Oberadener Realschüler fleißig Spenden gesammelt, in dem sie vorher sogenannte „Paten“ (Sponsoren) angesprochen haben, die ihnen dann pro marschiertem Kilometer – sieben Kilometer insgesamt – einen bestimmten Geldbetrag zugesichert haben.

Gestartet hat diese Spendenaktion wie gewohnt mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche unter Leitung von Pfarrer Reinhard Chudaska, der es erneut geschafft hat, den Sinn dieser Aktion vor allem mit aktuellen Fotos aus Ghana und ganz modern auch per Sprachnachricht den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen. Er bedankte sich und lobte zudem auch zeitgleich  den Einsatz der Realschüler. Pfarrer Chudaska begab sich dann mit knapp 140 Schülerinnen und Schülern und den betreuenden Lehrern auf den Weg, um die Halde zu erklimmen. Alle Schüler und Schülerinnen kamen gegen Schulschluss erschöpft, aber auch mit sich zufrieden wieder an der RSO an.
Bisher sind schon viele Spenden eingegangen, die letzten sind noch auf dem Weg…. Die Realschule darf nun bald eine offizielle Spendenübergabe an die Gemeinde Oberaden erwarten.




Paris oder Rom: 100 Schüler des Gymnasiums auf großer Fahrt

Paris oder Rom hieß es jetzt wieder für rund 100 Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang EF des Städtischen Gymnasiums Bergkamen. Während knapp 70 Latein-Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit sechs Lehrkräften für jeweils fünf Tage in die Hauptstadt Italiens und des ehemaligen römisches Reiches flogen, besuchten die Französisch-Schülerinnen und Schüler über den gleichen Zeitraum Paris. Einmal mehr erwiesen sich die Fahrten als große Erfolge und sollen somit auch im kommenden Jahr ihre Fortsetzung finden.

Fahrradtour der Paris-Fahrer.
Fahrradtour der Paris-Fahrer.

Die Rom-Fahrerinnen und Fahrer reisten aus organisatorischen Gründen in zwei Gruppen an, untergebracht war man allerdings gemeinsam in Bungalows auf einem Campingplatz. Von dort ging es jeweils bei bestem Wetter und angenehmen Temperaturen ins nahe Rom. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt wie Kolosseum, Circus Maximus, Forum Romanum und Pantheon wurden ebenso besichtigt wie auch die Caracalla Thermen und der Trevi-Brunnen. Zu jeder Attraktion hielten ausgewählte Schülerinnen und Schüler Kurzreferate mit den wichtigsten Informationen. Eines der absoluten „Highlights“ der Reise war der Besuch des Vatikans inklusive Besichtigung des Petersdoms, eines der größten Kirchengebäude der Welt.

Gruppenbild der Romfahrer
Gruppenbild der Romfahrer

Besonderen Eindruck hinterließ allerdings auch der Tagesausflug nach Pompeji und auf den Vesuv. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten in Kleingruppen aufgeteilt die ausgegrabenen Überreste der bei einem Vulkanausbruch unter Asche begrabenen antiken Stadt. Im weiteren Verlauf des Tages fuhren alle mit dem Bus zum Fuße des Vulkans Vesuv und schließlich auch den Vesuv hoch, wobei die schmale und kurvenreiche Passstraße einige Schülerinnen und Schüler an ihre Grenzen brachte. Der herausragende Ausblick vom Gipfel des aktiven Vulkans entschädigte allerdings für die Anreisestrapazen.

Im Reisebus machten sich fast zeitgleich mit den „Römern“ die Paris-Fahrerinnen und Fahrer auf den Weg in die französische Hauptstadt. In der Weltmetropole hatten die beiden Lehrerinnen Constanze Lieb und Mathilde Kappenstein ein umfangreiches Programm vorbereitet. Den abendlichen Spaziergang zum Montmatre und zum Sacré Coeur nach der mehrstündigen Busfahrt genossen alle Beteiligten, zumal der Aus- und Überblick auf die Stadt die Vorfreude auf die kommenden Tage noch einmal steigen ließ. Weitere Eindrücke von der Stadt sammelten die Schülerinnen und Schüler bei einer gemeinsamen Fahrradtour, natürlich mit Fahrradhelm. Das Schlendern durch das Quartier Latin am Abend, dem traditionellen Studentenviertel, weckte bei dem einen oder anderen sicherlich die Sehnsucht nach dem bunten Stundenleben, das möglicherweise nach dem Abitur wartet. Natürlich durfte das Flanieren auf der Prachtstraße Champs Elyseés ebenso wenig fehlen wie der Besuch des berühmten Louvre.

Einmal vor Ort, ließen sich die Schülerinnen und Schüler auch einen Abstecher zum Schloss Versailles in der Pariser Nachbarschaft nicht entgehen. Der Barockbau ist eines der größten Palastanlagen Europa und diente vielen Schlossanlagen als Vorbild, etwa dem berühmten Sanssouci in Potsdam.

Nach fünf ereignisreichen Tagen kehrten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wohlbehalten und mit tollen Erinnerungen im Gepäck aus Paris und Rom zurück.

 

 




Bayer unterstützt das Projekt „Schulgarten als Chemielabor“ der Gesamtschule

Welche Duftstoffe enthalten Pfingstrosen? Wozu sind sie nützlich und wie lassen sie sich aus der Pflanze gewinnen? Das und vieles mehr können die Schülerinnen und Schüler der Willy-Brandt-Gesamtschule nun selbst herausfinden – mit Pflanzen aus dem eigenen Garten und dank modernster Laborausstattung. Beides ist Teil des Projekts „Chemielabor Schulgarten“, das sich an alle Jahrgangsstufen richtet und von der Bayer Science & Education Foundation mit 15.000 Euro unterstützt wird.

Jugendliche der Willy-Brandt-Gesamtschule und der Partnerschule aus Silifke (Türkei) packten beim Anlegen des Schulgartens tatkräftig mit an.
Jugendliche der Willy-Brandt-Gesamtschule und der Partnerschule aus Silifke (Türkei) packten beim Anlegen des Schulgartens tatkräftig mit an.

Mit den Fördergeldern konnte die gesamte Ausstattung des Schulgartens sowie umfangreiche neue Laborausrüstung für die Schulchemie angeschafft werden. Dank der neuen Geräte kann nun beispielsweise der Leistungskurs Chemie mit einem eigenen Spektrometer Farb- und Duftstoffanalysen durchführen. „Wir sind der Bayer-Stiftung sehr dankbar. Es gibt nur wenige Schulen, die über die Gerätschaften für derartige Versuche verfügen“, sagt Schulleiterin Ilka Detampel glücklich.

Das Besondere an dem Projekt: Der Auslöser kam durch eine Vernetzungsveranstaltung der Bayer-Stiftung zustande. Im Austausch mit früheren Siegern wurde die Idee eines „Schulgartens als Chemielabor“ geboren, und seitdem durch Ilka Detampel und ihr engagiertes Kollegium weiter verfolgt. Nun, drei Jahre später, ist der Garten Realität und der Stiftungsvorstand Thimo Schmitt-Lord begeistert: „Pflanzen haben viele Inhaltsstoffe, die interessantes Ausgangsmaterial für chemische Prozesse sein können. Dass die Schülerinnen und Schüler diesen Rohstoffen nun analytisch auf die Spur gehen, überzeugt uns als Life Science-Unternehmen natürlich sehr.“ Die Bayer-Stiftung sei deshalb gerne bereit, das Projekt zu unterstützen. Zumal dadurch naturwissenschaftliche Talente gezielt gefördert und wichtige Impulse für die Berufswahl gesetzt werden.

Chemie zum Anfassen: Ein modernes Spektrometer erlaubt den Schülerinnen und Schülern umfassende Analysen von Naturstoffen aus dem Schulgarten.
Chemie zum Anfassen: Ein modernes Spektrometer erlaubt den Schülerinnen und Schülern umfassende Analysen von Naturstoffen aus dem Schulgarten.

Der neue Garten begegnet den Schülerinnen und Schülern unter anderem im Projektkurs „Angewandte Naturwissenschaften“ sowie im Hauswirtschaftsunterricht. Jahrgangsstufen übergreifend profitieren auch die Schülerinnen und Schüler in allen MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) davon. So entwickeln sie beispielsweise im Technikunterricht automatisierte Bewässerungsverfahren und stellen im Fach Biologie Tees, Salben oder Öle her. Die AG Schulgarten (Jahrgänge 7 bis 10) wiederum pflegt im Rahmen des Ganztagsangebots die Beete. Darüber hinaus eröffnet der Garten den Jugendlichen die Möglichkeit, an attraktiven naturwissenschaftlichen Experimentierwettbewerben wie „Jugend forscht“ teilzunehmen.

„Der Schulgarten soll im Sinne eines Leuchtturmprojektes für die gesamte Schülerschaft ein gewinnbringender Bestandteil des Schullebens werden“, erklärt Ilka Detampel. Sie freut sich, dass die Schule nun neben einem bereichernden Element des Unterrichts auch noch ein Identifikationsmerkmal besitzt, das alle Altersgruppen zusammenbringt und die unsichtbaren Grenzen zwischen den Gebäuden der unterschiedlichen Jahrgangsstufen abbaut. Und nicht nur das: Auch die Schülerschaft der türkischen Partnerschule soll selbstverständlich bei ihren Besuchen regelmäßig in das Projekt eingebunden werden.

Der Stiftungsrat der Bayer Science & Education Foundation wählte das Bergkamener Schulprojekt in der aktuellen Förderrunde neben 52 weiteren Initiativen aus den Einzugsgebieten der deutschen Bayer-Unternehmensstandorte aus. Seit Programmstart im Jahr 2007 wurden bundesweit bereits 468 Schulprojekte mit einer Gesamtsumme von über 4,7 Millionen Euro in diese Exzellenzinitaitive der Bayer-Stiftung gewählt. In Bergkamen und Umgebung wurden bisher 46 Projekte mit insgesamt 273.387 Euro unterstützt.

Alle Förderprojekte zielen darauf ab, innovative Unterrichtskonzepte und begleitende Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche einzuführen, die den Regelunterricht attraktiver machen oder sinnvoll ergänzen. Insbesondere sollen sie dazu beitragen, den Spaß und das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, Talente frühzeitig zu fördern und die Berufswahlorientierung zu erleichtern.

Dezernatsleiterin Christine Busch, die stellvertretende Landrätin Elke Middendorf, Schulausschussvorsitzender Rüdiger Weiß, Schulleiterin Ilka Detampel (v. l.) und Stiftungsvorstand Thimo V. Schmitt-Lord (r.) zeichneten Serge Neumann (2. V. r.) und André Schuhmann für ihr vorbildliches Projekt aus.
Dezernatsleiterin Christine Busch, die stellvertretende Landrätin Elke Middendorf, Schulausschussvorsitzender Rüdiger Weiß, Schulleiterin Ilka Detampel (v. l.) und Stiftungsvorstand Thimo V. Schmitt-Lord (r.) zeichneten Serge Neumann (2. V. r.) und André Schuhmann für ihr vorbildliches Projekt aus.



Drei Säulen der Bayer-Schulförderung

Die Förderung der Schulbildung in Deutschland ruht bei Bayer auf drei Säulen: Das Schulförderprogramm der Bayer-Stiftung unterstützt gezielt Schulen im Umfeld der deutschen Konzern-Standorte. In eigenen Schülerlaboren – den so genannten „BayLabs“ – ermöglicht das Unternehmen Schülern, eigenständig unter professioneller Anleitung spannende Experimente zu den Themen Gesundheit, Pflanzen und Materialien auszuführen und dadurch die praktische Wissenschaft hautnah kennen zu lernen. Zudem ist Bayer in Nordrhein-Westfalen neben dem eigenen Schultechnik-Wettbewerb langjähriger Partner der Schülerwettbewerbe „Jugend forscht“, der „Internationalen Biologie-Olympiade“ und der „Internationalen Chemie-Olympiade“.

Mehr Informationen zur Bayer Science & Education Foundation sowie Förderanträge unter http://www.bayer-stiftungen.de.




Förderschul-Konzept: Neue Schulen starten im August

Die Umzugs-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Wie geplant greift das neue Förderschulkonzept nach den Sommerferien, und die Kinder und Jugendlichen können ab August in ihre neuen Schulen gehen.

Trotz sinkender Schülerzahlen sollen Eltern von Kindern mit Förderbedarf auf lange Sicht ihr Wahlrecht behalten und mit weiterhin relativ kurzen Wegen zu Förderschulen eine Alternative zur Regelschule haben. Das ist der Hintergrund für den aktiven Umbau der Förderschullandschaft, den der Kreis Unna gemeinsam mit den Städten und Gemeinden in den vergangenen Monaten vorangetrieben hat.

Damit gehen im August zwei Schulstandorte für die jüngeren Schüler im Primarbereich an den Start – und zwar in Fröndenberg/Ruhr und Bergkamen. Für die älteren Schüler in der Sekundarstufe I nehmen zur selben Zeit zwei Förderschul-Zentren den Betrieb auf: eines in Unna und eines im Norden des Kreises mit zwei Teilstandorten in Lünen und Selm. Die Trägerschaft übernimmt jeweils der Kreis.

Die Besetzung der Schulleiter-Stellen, bei der die Bezirksregierung Arnsberg federführend sei, stehe kurz vor dem Abschluss, teilte die zuständige Sachgebietsleiterin Anja Seeber jetzt im Ausschuss für Bildung und Kultur mit.

Weil sich mit den neuen Standorten auch Schulwege ändern, sind die Eltern inzwischen angeschrieben und wissen, wie die Schülerbeförderung nach den Sommerferien klappt.




Roboter AG „Die Willy’Z“ der Gesamtschule beim Regionalentscheid erfolgreich

Die Roboter AG „Die Willy’Z“ der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen hat mit ihrem Projekt „Bergkamener Engel“ erfolgreich am Regionalentscheid der World-Robot-Olympiad (WRO) am vergangenen Samstag in Lünen teilgenommen, den die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) ausrichtete. Das Team sicherte sich den fünften Platz.

Ehrten das Team aus Bergkamen: WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom (2.v.l.), Landrat Michael Makiolla (4.v.r.) und Organisatorin Anica Althoff. Foto: WFG (Ute Heinze)
Ehrten das Team aus Bergkamen: WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom (2.v.l.), Landrat Michael Makiolla (4.v.r.) und Organisatorin Anica Althoff. Foto: WFG (Ute Heinze)

Unter dem Motto „Rap the Scrap – Roboter reduzieren, verwalten und recyceln Müll“ traten die Siebtklässler beim Regionalentscheid der WRO gegen elf weitere Schülerteams aus dem Kreis Unna, Dortmund und der Region an. Bei dem Wettbewerb ging es für den technikbegeisterten Nachwuchs in der Open Category darum, einen Roboter zu bauen und zu programmieren. Der Kreativität der Teams waren dabei keine Grenzen gesetzt, da neben LEGO®-Technik alle anderen Baumaterialien und jede Programmiersprache zum Einsatz kommen durfte.

Die Gesamtschüler aus Bergkamen entwickelten für den Wettbewerb ein Drogerie-Geschäft, in dem Plastikverpackungen immer wieder neu gefüllt werden können, um so Müll zu vermeiden. „In dem Laden gibt es keine Regale mehr, sondern Roboter, die die verschiedenen Verpackungen wieder auffüllen“, erklärte einer der Jungen bei der Projektpräsentation am Samstag.

Neben dem Wettbewerb hatte das Organisationsteam um Anica Althoff vom zdi-Netzwerk Perspektive Technik der WFG ein buntes Mitmachprogramm zum The-ma Technik organisiert, an dem sich verschiedene Unternehmen aus dem Kreis Unna sowie Lüner Schulen beteiligten. Zwei Teams der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen siegten bei dem Wettbewerb und qualifizierten sich für das Deutschlandfinale der WRO. Der Regional-entscheid wurde durch die Provinzial Geschäftsstellen Lünen und den Förderverein für das zdi-Netzwerk Perspektive Technik unterstützt.