Startchancen-Programm zeigt Wirkung: Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek besucht Gerhart-Hauptmann-Grundschule

Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek, Schulleiterin Martina Hoppe und Schulaufsicht Dr. Ulrich Schwätzer.

Der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek hat kurz vor den Sommerferien die Gerhart-Hauptmann-Grundschule in Bergkamen besucht, um sich vor Ort über die Umsetzung des bundesweiten Startchancen-Programms zu informieren. Empfangen wurde er von Schulleiterin Frau Hoppe, ihrem Stellvertreter Herrn Seck sowie Herrn Dr. Schwätzer von der Schulaufsicht des Schulamts für den Kreis Unna.

Die Gerhart-Hauptmann-Grundschule ist seit dem 1. August 2025 Teil des Startchancen-Programms und gehört zur zweiten Förderkohorte. Das Startchancen-Programm von Bund und Ländern ist auf zehn Jahre angelegt und richtet sich bundesweit an rund 4.000 Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen. Es kombiniert Investitionen in moderne Lernumgebungen mit zusätzlichem Personal und gezielten Maßnahmen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung.

Oliver Kaczmarek, der das Programm auf Bundesebene mitverhandelt hat, betonte die Bedeutung der Initiative: „Das Startchancen-Programm ist ein zentraler Baustein, um allen Kindern faire Bildungschancen zu ermöglichen. Es ist mir wichtig zu sehen, wie die Mittel vor Ort konkret wirken.“

An der Gerhart-Hauptmann-Grundschule zeigen sich bereits erste positive Effekte: Durch die Förderung konnte unter anderem eine Schulsozialarbeiterin eingestellt werden. Darüber hinaus wurden zusätzliche Lern- und Fördermaterialien angeschafft, darunter bewegliche Sitzhocker, Musikboxen und Inklusionsmaterialien.

Ein zentrales Entwicklungsprojekt der Schule ist die geplante Umgestaltung des Innenhofs zu einem multifunktionalen Lern- und Begegnungsraum. Dieser soll künftig als „Forum“ für Unterricht außerhalb des Klassenzimmers, für Gruppenarbeit in kleinen Nischen sowie für multiprofessionelle Zusammenarbeit genutzt werden.

Auch aus Sicht der Schulaufsicht ist das Programm ein wichtiger Schritt. Herr Dr. Schwätzer unterstrich: „Das Startchancen-Programm setzt genau an den richtigen Stellen an, um benachteiligte Schulen nachhaltig zu stärken.“

Der Besuch in Bergkamen bildete den Abschluss einer Tour von Oliver Kaczmarek durch Schulen in seinem Wahlkreis, die am Startchancen-Programm teilnehmen. Insgesamt sechs Schulen im Wahlkreis profitieren von der Förderung, die vor Ort bereits konkrete Verbesserungen ermöglicht.

Der Besuch in Bergkamen macht laut Kaczmarek deutlich: „Die gezielte Förderung kommt an – und eröffnet neue Perspektiven für Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte schulische Umfeld.“




Gründer des Bergkamener Bachkreis Horst Römer im Alter von 88 Jahren gestorben

Horst Römer, Musiklehrer am Städtischen Gymnasium und Gründer des Bergkamener Bachkreises, ist am Wochenende im Alter von 88 Jahren gestorben. Er prägte die lokale Kulturszene durch Initiativen, internationale Tourneen und Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Seine Familie, Freunde und Wegbegleiter nehmen am Samstag, 8. August, um 10.30 Uhr in der Trauerhalle Schäfer an der Jahnstraße von ihm Abschied.

Seine Tätigkeit als Musiklehrer am Bergkamener Gymnasium nahm er 1969 auf. Damals gab es an der Schule noch keine Instrumente. Während seines Unterrichts führt er seine Schülerinnen und Schüler mit einem Plattenspieler ich die Welt der klassischen Musik ein.

Im gleichen Jahr begann Horst Römer den über Bergkamens Grenzen bekannten Bachkreis aufzubauen. Hilfreich war, dass die Stadt Bergkamen ihrerseits die Musikschule gründete. Mit dem ersten Leiter Eckehard Kadenbach nahm Römer Kontakt auf. Abgemacht war schnell, dass die Musikschule die Ausbildung der jungen Instrumentalisten übernehmen sollte.

Neben zahlreichen Konzerten in die Region organisierte Horst Römer oft in Zusammenarbeit mit Eckehard Kadenbach regelmäßig Auslandsreisen für den Bachkreis, die das Orchester unter anderem in die USA, China und in viele andere Länder führte.

Für seine Verdienste um das kulturelle Leben der Nordbergstadt wurde Horst Römer 1994 mit der Silbermedaille der Stadt Bergkamen ausgezeichnet. Vorher hatte der Bachkreis die „Twinning Trophee“ des Europarats für internationale Begegnungen erhalten.

Für viele überraschend ging Horst Römer Ende 1997 in den vorzeitigen Ruhestand. Den Taktstock beim Bachkreis übernahmen danach andere Musikpädagoginnen und -pädagogen.




Bau- und Unterhaltungsmaßnahmen in Bergkamener Schulen in den Sommerferien 2026

Ferienzeiten sind generell – aber nicht ausschließlich – Zeiten baulicher und handwerklicher Aktivitäten in Schulen und Sporthallen. Nicht anders verhält es sich zurzeit in zahlreichen Schulgebäuden der Stadt Bergkamen.

Neben Grünpflegearbeiten, Grund- und Glasreinigungen werden in verschiedenen Schulen in Trägerschaft der Stadt Bergkamen Handwerker und Bauingenieure mit der Durchführung und Überwachung verschiedenster Gewerke beschäftigt sein.

Folgende sind für die Zeit von der 30. bis zur 35. Kalenderwoche zu nennen:

Städt. Gymnasium

Neben Malerarbeiten in verschiedenen Unterrichtsräumen und an der Mensa werden die Beleuchtungen in den WC-Anlagen im Pädagogischen Zentrum und zahlreiche Vorhänge erneuert. Der zentrale Serverraum erhält erstmalig eine Klimaanlage, um den Serverbetrieb langfristig zu sichern.

Willy-Brandt-Gesamtschule

Verschiedene Räume und Flure werden mit neuen Anstrichen versehen.

Der zentrale Serverraum erhält eine neue Klimaanlage, um den Serverbetrieb langfristig zu sichern.

Realschule Oberaden

Die Wartung der vorhandenen und Erneuerung einiger Brandschutztüren soll während der Sommerferien erfolgen.

Pfalzschule

An der Pfalzschule wird der Einbau einer elektronischen Schließanlage für alle Türen im Schulgebäude und in der Sporthalle zum Abschluss gebracht.

Freiherr-von-Ketteler-Schule

In der Grundschule im Stadtteil Rünthe werden zwei Gebäudeteile mit modernen Fluchttreppen aus Gründen des Brandschutzes versehen. In diesem Zuge wurde es erforderlich und bot sich auch an, zwei innenliegende WC-Anlagen vollständig zu erneuern. Dies soll während der Ferien abgeschlossen werden.

Preinschule

Hinsichtlich der Preinschule sind seit Jahren bauliche Aktivitäten bekannt, welche dazu führen, dass traditionelle Schulgebäude mit seinem besonderen Charme nicht nur zu erhalten, sondern in eine moderne Lernlandschaft zu verwandeln. Auch in diesem Sommer werden die Arbeiten an Beleuchtung, Innendecken, Flure und Innentüren fortgesetzt bzw. modernisiert und erneuert. Trockenbau, Bodenverlegungen und Malerarbeiten stehen ebenso an. Neue Alarm- und Brandmeldeanlagen sollen in Betrieb gehen. Auch hier ist die Umrüstung auf eine elektronische Schließanlage begonnen worden.

Schillerschule

Nicht entgangen ist der Öffentlichkeit, dass die Schillerschule ab dem 02.09.2026 auch über eine Ganztagsbetreuung (OGS) verfügen wird. Hierzu wurden bereits die umfassenden Planungen hinsichtlich eines Schulanbaues der Schulfamilie und Bevölkerung vorgestellt.

Zwischen der 31. und 35. Woche werden auf dem Schulhof Raumcontainer zum Betrieb der Ganztagsbetreuung errichtet und an die notwendigen Versorgungssysteme angeschlossen. Diese Anlage wird bis zur Fertigstellung des Anbaues insbesondere die OGS-Küche und einen Speise- und Mehrzweckraum beherbergen. Daneben wird ein WC-Container die alten Außentoiletten bis zu deren Neuerstellung ersetzen. Die Inneneinrichtung mit Mobiliar, Küchentechnik und Präsentationsmedien wird ebenfalls noch im August erfolgen.

Ferner laufen dort zahlreiche Vorarbeiten zur Erschließung des Baugrundstückes.

Im Altbau der Schule werden zwei zusätzliche Betreuungsräume für die OGS mit zunächst 28 Kindern eingerichtet. Ebenso werden dort bedarfsorientiert Malerarbeiten durchgeführt.




Realschule Oberaden übergibt Erlös des Spendenmarsches an evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde

Im Rahmen der Schuljahresabschlussfeier der Realschule Oberaden wurden am Freitag die Erlöse des diesjährigen Spendenmarsches an die evangelische Luthergemeinde übergeben. Der Reinerlös in Höhe von 1.519,50 Euro kommt der New Life School in Princestown, Ghana, zugute und soll dort für Lehrmittel wie Schulbücher, Hefte und Schreibstifte verwendet werden.

Besondere Anerkennung fand beim schulischen Festakt der Einsatz des Sechstklässlers Luke aus der Klasse 6c, der nach Angaben von Religionslehrer Holger Knobloch im Alleingang rund ein Fünftel der gesamten Spendensumme erlaufen und erworben hat. Luke hatte sich dabei nicht auf die Unterstützung seiner Familie beschränkt, sondern eigenständig mehrere lokale Restaurants um eine Spende gebeten. Seine Eltern begleiteten ihn bei den Besuchen und übernahmen die Fahrten zu den einzelnen Betrieben.
Pfarrer Kuhlemann von der evangelischen Luthergemeinde nahm die Spende im Rahmen der Feier entgegen und zeigte sich sichtlich bewegt von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler. Er bedankte sich herzlich bei den Sechstklässlerinnen und Sechstklässlern und kündigte an, dass die Spendensumme bereits Anfang kommender Woche an die New Life School in Princestown überwiesen werden soll.

Die Realschule Oberaden zeigt sich stolz auf das soziale Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler und dankt allen Beteiligten – Familien, Lehrkräften und den unterstützenden Restaurants – für ihren Beitrag zum Gelingen des diesjährigen Spendenmarsches.




40 Jahres AidsHilfe im Kreis Unna: Exklusive Theateraufführung an der Willy-Brandt-Gesamtschule

Fotos: Christina Blasey

Seit vier Jahrzehnten leistet die Aidshilfe im Kreis Unna unverzichtbare Präventionsarbeit im Kreisgebiet. Jetzt wurde das 40-jährige Bestehen mit einer exklusiven Theateraufführung an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Bergkamen gefeiert.

Auf der Bühne des Studiotheaters stand das Stück „Liebe, Love & the Sexperts“ auf dem Programm. Das Aufklärungsstück nähert sich den sensiblen Themen Liebe, Sexualität, Verhütung und Aids ganz ohne erhobenen Zeigefinger und auf Augenhöhe der Jugendlichen.  Das renommierte Ensemble vom Theaterspiel Witten sorgte mit Humor, Live-Musik und Emotionen für kurzweilige Unterrichtsstunden der anderen Art. „Prävention gelingt am besten, wenn wir junge Menschen in ihrer Lebenswelt abholen. Das Theaterstück schafft es perfekt, Barrieren abzubauen und wichtige Botschaften spielerisch zu vermitteln“, erklärt Manuel Izdebski, Geschäftsführer der Aidshilfe.

Er konnte zum Geburtstag seiner Einrichtung besondere Geschenke in Empfang nehmen: Die Schülerinnen Zeynep Sen, Aybüke Yüzbasioglu, Suara Dereli und Ophelia Acik aus der Oberstufe schufen gemeinsam ein Kunstwerk, das ihn vor dem Schulgebäude zeigt. Zugleich überreichte der Förderverein der Gesamtschule eine Spende über 250 Euro. Zu den Gratulanten gehörte auch Schulleiterin Dr. Jennifer Lach, die der Aidshilfe für die langjährige Kooperation dankte sowie der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek. Mit ihren sexualpädogogischen Projekt-Tagen für die achten Klassen gehört die Aidshilfe seit vielen Jahren fest zum Schulprogramm der Willy-Brandt-Gesamtschule.




Begrüßungsfest für den neuen 5. Jahrgang und Sommerfest der Willy-Brandt-Gesamtschule

Am 11.07.2026 findet das Begrüßungsfest für die Schülerinnen und Schüler des neuen 5. Jahrgangs im Schuljahr 2026/27 statt. Im Rahmen eines festlichen Programms werden die neuen Klassen vom Didaktischen Leiter, Herrn Ottersbach, der Abteilungsleiterin Frau Kramer, ihren zukünftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern sowie Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 5 bis 7 herzlich empfangen.

Neben den Begrüßungsworten von Herrn Ottersbach erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Den Abschluss der Veranstaltung bildet die Einteilung der neuen Klassen durch Frau Kramer. Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler ihren zukünftigen Klassenleitungen vorgestellt.

Am selben Tag findet auf dem Schulhof der Abteilung 8–10 das inzwischen schon traditionelle Sommerfest der Willy-Brandt-Gesamtschule statt. Alle Klassen und Jahrgangsstufen beteiligen sich mit vielfältigen Aktionen und Angeboten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Schulgemeinschaft freut sich darauf, in diesem Jahr erneut zahlreiche Ehemalige als Gäste begrüßen zu dürfen.




70 junge Frauen und Männer haben an der Willy-Brandt-Gesamtschule ihre Abiturzeugnise erhalten

Am vergangenen Freitag wurden die diesjährigen 70 Abiturientinnen und Abiturienten der Willy-Brandt-Gesamtschule mit einer feierlichen Veranstaltung im Studiotheater verabschiedet. Witterungsbedingt traf man sich dazu bereits um 9 Uhr Das Rahmenprogramm mit der Vergabe der Abiturzeugnisse wird begleitet von musikalischen Beiträgen.

Einen Notendurchschnitt mit einer „Eins“ vor dem Komma haben 10 Schülerinnen und Schüler erreicht, die beste Durchschnittsnote ist eine 1,2.

Folgende junge Frauen und Männer haben ihre Abiturzeugnisse erhalten:

Kaan Emirhan Acar, Mustafa Al Tameemi, Duha Alzohbi, Dyana Arshed, Ilsi Ashour, Eda Nur Atalay, Ferhat Aydin, Dilara Bafra, Celina Baltruweit, Dominik Bauer, Marcel Braun, Alina Bülhoff, Niklas Kai Bussek, Yasin Emre Cakir, Ela-Nur Civelek, Süheyla Danaci, Meryem Demir, Melike Duymus, Meltem Duymus, Nelin Eken, Ilyas Erol, Badr Essalhi Kassar, Alexander Fet, Enver Fis, Maxim Fuchs, Leonie Galbarsch, Celina Gräve, Joana Grieger, Ege Gündüz, Joyce Hildebrand, Miriam Kadach, Muhammad Ali Dersem Kammo, Sevde Karamese, Tijda Kaya, Jayden Köllner, Emel Kopar, Alena Kristan, Fabian Lietz, Allegra Löbl, Johannes Lukanowski, Leon Luca Makowski, Linus Meier, Sülin Miho, David Mioryke, Cheyenne Miska, Shevan Mohammad, Luis Olesniewicz, Nazli Öztürk, Olesia Petrenko, Sophie Planeta, Oliver Pyka, Reyhana Qanbari, Sandy Quickert, Julia Reiß, Nilay Sahin, Yahia Saleh, Lukas Sawitza, Nicolas Schulte-Derne, Juliane Seibel, Wiktoria Siedlaczek, Anneke Sprenger, Annika Stein, Katharina Steinbeck, Jason Steinhauer, Mine Süzgec, Anil Tosun, Ilayda Nur Ünal, Thomas Jan Urbanek, Amelie Wende, Denise Zschoch.

 




8. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen auf Entdeckungstour in Gotteshäusern

Besuch der Pauluskirche in Hamm. Foto: A. Tastekin

Im Mai begab sich der achte Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen erneut auf „Entdeckungstour Gotteshäuser“. Gemeinsam mit ihren Religions-, Praktische-Philosophie- und Klassenlehrkräften besuchten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Gotteshäuser der drei großen Weltreligionen. Ziel des Projekttages war es, Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der unterschiedlichen Glaubensrichtungen kennenzulernen und interreligiöses Verständnis zu fördern.

Die Exkursion begann in der haKochaw-Synagoge in Unna. Dort lernten die Jugendlichen auf interaktive Weise zentrale jüdische Begriffe und Gegenstände kennen. Viele Objekte durften sie selbst erkunden und ihre Bedeutung erschließen. Zudem tauschten sich die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen über religiöse Elemente und Gemeinsamkeiten der Religionen aus. Ein kreativer Schreibwettbewerb mit hebräischen Wörtern sowie ein abschließendes Kahoot-Quiz sorgten für eine motivierende und lebendige Lernatmosphäre.

Anschließend führte die Tour zur Pauluskirche sowie zur Jugendkirche Lutherkirche in Hamm. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in zentrale Elemente christlicher Sakralarchitektur und lernten religiöse Rituale sowie Unterschiede zwischen katholischen und evangelischen Kirchen kennen. Besonders die moderne und jugendnahe Gestaltung der Jugendkirche stieß auf großes Interesse.

Zum Abschluss besuchte der Jahrgang die Ulu-Moschee in Hamm-Herringen. Dort erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Bedeutung des Gebets, den Aufbau einer Moschee sowie islamisches Grundlagenwissen. Muslimische Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv an der Führung und erklärten unter anderem die Abläufe des islamischen Gebets. Eindrucksvoll war für viele auch die Funktion der Moschee als Ort des Lernens und der Gemeinschaft.

Im Mittelpunkt des Projekttages standen neben dem Kennenlernen verschiedener Glaubensrichtungen vor allem der persönliche Austausch sowie ein respektvolles Miteinander. Die Exkursion wurde für viele Schülerinnen und Schüler zu einer bereichernden Erfahrung außerhalb des Unterrichts.




Generationswechsel im Förderverein des Bachkreises Bergkamen e.V.

Nach mehr als zwei Jahrzehnten engagierter Vorstandsarbeit hat im Förderverein des Bachkreises Bergkamen e.V. ein bedeutender Generationswechsel stattgefunden. Der langjährige Vorsitzende Peter Schäfer übergab sein Amt an Nico Sprenger, der künftig die Arbeit des Vereins leiten wird. Neue stellvertretende Vorsitzende ist Dorothea Langenbach.

Der Förderverein würdigte Peter Schäfers außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, das den Verein über viele Jahre geprägt hat. Gemeinsam mit seiner Frau Karin Schäfer habe er den Bachkreis „mit Herzlichkeit, Einsatz und persönlicher Hingabe zu einer lebendigen Begegnungsstätte für Menschen gemacht“, heißt es in der offiziellen Dankesformel. Als besondere Anerkennung wurde Peter Schäfer die Ehrenmitgliedschaft des Vereins verliehen.

Auch Silke Kieslich, langjährige stellvertretende Vorsitzende und frühere Schulleiterin des Städtischen Gymnasiums Bergkamen, wurde verabschiedet. Sie gestaltete über viele Jahre hinweg die wichtige Verbindung zwischen Vereinsarbeit und schulischer Organisation und setzte sich mit großem Engagement für die musikalische Förderung der Schülerinnen und Schüler ein.

Trotz des personellen Wechsels bleibt die Kontinuität gewahrt: Alle drei scheidenden Vorstandsmitglieder werden dem Verein weiterhin verbunden bleiben und die zukünftige Arbeit beratend begleiten.

Der neue Vorsitzende Nico Sprenger betont: „Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Arbeit fortzuführen und die musikalische Bildung an unserer Schule weiter zu stärken.“

Der Förderverein blickt damit auf einen harmonischen Übergang und einen zuversichtlichen Start in die kommende Amtsperiode.

Neue Mitglieder des Vorstandes:

Vorsitzender: Nico Sprenger

Stellv. Vorsitzende: Dorothea Langenbach, Maria von dem Berge

Schriftführerin: Dr. Anke Bolte

Schatzmeisterinnen: Ines Grönebaum, Meike Scherney

Beisitzer*innen: Jörg Langenbach, Carina Ewens, Lisa-Marie Kardatzki




3.000 Euro für den Forschernachwuchs: Rütgers Stiftung fördert MINT-Projekt der Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen

Das naturwissenschaftliche Profil der als MINT-Schule zertifizierten Willy-Brandt-Gesamtschule Bergkamen erhält einen bedeutenden Impuls. Die in Marl ansässige Rütgers Stiftung fördert die schulformübergreifende Experimentier-AG „Kleine Forscher“ mit einer Summe von 3.000 Euro.

Damit knüpft die Stiftung an eine bewährte Partnerschaft an: Bereits vor 13 Jahren, im Schuljahr 2013/2014, hatte sie die Anschubfinanzierung für das Projekt übernommen. Das Kernkonzept der Arbeitsgemeinschaft setzt auf die Zusammenarbeit von Groß und Klein. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 der Gesamtschule werden intensiv darauf vorbereitet, als Mentoren zu agieren. Sie leiten anschließend die Viertklässler der kooperierenden Bergkamener Grundschulen bei praktischen Versuchen an. Dieses sogenannte Peer Learning stärkt nicht nur das naturwissenschaftliche Verständnis der Grundschulkinder, sondern fördert gleichzeitig die Vermittlungs- und Sozialkompetenz der älteren Schüler.

Mit den neuen Fördermitteln wird die AG grundlegend modernisiert, um sie an die veränderte Lebenswirklichkeit der Jugendlichen anzupassen. Neben klassischen chemischen Untersuchungen rund um das Thema Kunststoffe im Alltag oder Kerzenexperimente hält modernste Technik Einzug in den Unterricht. So investiert die Schule in Schutzausrüstung, Laborgeräte und innovative 3D-Drucktechnologien. Die Jugendlichen lernen künftig, eigene Werkstücke digital am Computer zu entwerfen und diese mithilfe von 3D-Druckstiften und eines professionellen 3D-Druckers real umzusetzen.

„Mit dieser erneuten Förderung können wir auch künftig einen praxisorientierten und experimentell geprägten Unterricht anbieten“, erklären die Projektleiter André Schuhmann und Sebastian Engbert. Das Projekt leiste damit einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung des mathematisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchses direkt vor Ort. Das Vorhaben ist auf ein volles Schuljahr ausgelegt. Informationen zur Anmeldung erhalten die Schülerinnen und Schüler direkt von den kooperierenden Grundschulen.




Sparkasse Bergkamen-Bönen unterstützt das Nachhaltigkeitsprojekt FREI DAY der Overberger Grundschule

Die Overberger Grundschule freut sich über die Unterstützung der Sparkasse Bergkamen-Bönen für das Nachhaltigkeitsprojekt „FREI DAY“. Mit der Förderung wird das Engagement der Schülerinnen und Schüler für Umwelt, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung gestärkt.

Der FREI DAY ist ein innovatives Unterrichtskonzept, bei dem Kinder und Jugendliche an echten gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen arbeiten. Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und Projekte umsetzen, die ihre Umwelt und das Zusammenleben nachhaltig verbessern.

Das Konzept orientiert sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (SDGs). Themen wie Klimaschutz, sauberes Wasser, Müllvermeidung, nachhaltige Städte, der Schutz von Tieren und Natur sowie Gesundheit und ein gutes Miteinander stehen dabei im Mittelpunkt.

Die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, kreativ Lösungen zu entwickeln und gemeinsam aktiv zu werden. Der FREI DAY verbindet damit nachhaltiges Lernen mit praktischem Handeln im Alltag.

Dank der Unterstützung der Sparkasse Bergkamen-Bönen können an der Overberger Grundschule verschiedene Projekte und Aktionen umgesetzt werden. Dazu gehören kreative Umweltprojekte, praktische Lernangebote sowie nachhaltige Aktionen innerhalb der Schule und im Stadtteil.

Die symbolische Spendenübergabe erfolgte durch Michael Krause, Leiter des Vertriebsmanagements der Sparkasse Bergkamen-Bönen. Er betonte die Bedeutung nachhaltiger Bildungsarbeit bereits im Grundschulalter:
„Kinder und Jugendliche frühzeitig für Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Region.“

Schulleiterin Melanie Ludwig bedankt sich ausdrücklich für das Engagement:
„Die Unterstützung ermöglicht es unseren Kindern, eigene Ideen zu entwickeln und aktiv an einer nachhaltigen Zukunft mitzuwirken. Der FREI DAY stärkt nicht nur Umweltbewusstsein, sondern auch Teamarbeit, Kreativität und Eigenverantwortung.“

Mit dem FREI DAY setzt die Overberger Grundschule ein Zeichen für modernes Lernen und nachhaltiges Handeln im Schulalltag.