Diebesgut sichergestellt – Wem gehört der abgebildete Ring?

Die Bundespolizei stellte am vergangenen Freitag im Bahnhofsbereich Dortmund einen 27-jährigen Handydieb aus Kamen. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen wurden Schmuckstücke aufgefunden, die zum Teil aus einem Diebstahl vom 24.03.2020 in Kamen stammten.

Ebenfalls gefunden wurde der hier abgebildete Ring, der bisher nicht zugeordnet werden konnte. Es ist anzunehmen, dass auch er bei einem Diebstahl oder Wohnungseinbruch erbeutet wurde.
Wer vermisst diesen Ring oder kann Angaben zu seinem Eigentümer machen? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Coronavirus-Einsätze am Wochenende: Polizei zieht positives Fazit

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus und dem damit verbundenen Kontaktverbot hat die Kreispolizeibehörde Unna von Freitag bis Sonntag rund 80 Einsätze gezählt. Dabei wurden im gesamten Zuständigkeitsbereich 15 Platzverweise ausgesprochen und elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen erfasst.

„Trotz des frühlinghaften Wetters haben wir festgestellt, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Unna insgesamt an die geltende Schutzverordnung gehalten haben. Für dieses disziplinierte Verhalten möchten wir uns bedanken“, betont Peter Schwab, Leitender Polizeidirektor und Abteilungsleiter Polizei.




Verkehrsunfall auf der Schulstraße: 63-jährige Bergkamenerin verletzt

Am Freitag befuhr gegen 13:20 Uhr ein 19-jähriger Pkw Führer aus Bergkamen die Schulstraße in südliche Richtung. Er beabsichtigte nach links in eine Grundstückseinfahrt abzubiegen. Hierbei übersah er einen entgegenkommenden Pkw einer 63-jährigen Bergkamenerin. Es kam zum Zusammenstoss der beiden Fahrzeuge.

Hierbei entstand Personen-/ und Sachschaden. Ein eingesetzter Rettungswagen verbrachte die 63 jährige Pkw Führerin vorsorglich in ein nahe gelegenes Krankenhaus, da sie über Schmerzen klagte. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch hiesige Abschleppdienste geborgen werden. /CP




Coronavirus: Polizei zählt weniger Einsätze – Appell von Landrat und Behördenleiter Michael Makiolla

Landrat Michael Makiolla. Foto: Linda Peloso, Kreis Unna

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der damit verbundenen Schutzverordnung zählt die Kreispolizeibehörde Unna derzeit nur wenige Einsätze. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung“, bilanziert Landrat Michael Makiolla, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna. „Wir stellen fest, dass die Bürgerinnen und Bürger zu Hause bleiben und sich an das Kontaktverbot halten. Die Bevölkerung beweist in diesen Tagen große Solidarität. Dafür möchte ich mich bedanken“, betont Michael Makiolla.

Täglich führt die Kreispolizeibehörde Unna gemeinsam mit den Ordnungsämtern der Kommunen, die federführend für die Durchsetzung der Schutzverordnung zuständig sind, Schwerpunkteinsätze in den Städten und Gemeinden des Kreises Unna durch. Meistens sind es Jugendliche, die sich trotz der geltenden Schutzverordnung mit mehreren Freunden an öffentlichen Orten verabreden und für den Großteil der geringen Einsatzanzahl verantwortlich sind – so auch am Mittwoch (01.04.2020).

Im Rahmen einer Partnerschaftsstreife mit dem Ordnungsamt Bergkamen wurde gegen 19.10 Uhr eine Gruppe von drei jungen Männern überprüft, die auf einer Parkbank auf der Halde „Großes Holz“ in Bergkamen saßen. Bei einem 23-Jährigen wurden Drogen aufgefunden und sichergestellt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Weil die Personen außerdem gegen das Kontaktverbot verstießen, fertigte das Ordnungsamt Bergkamen Ordnungswidrigkeitenanzeigen an.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich gegen 18.30 Uhr bei einem Einsatz an der Schwimmsporthalle am Bergenkamp in Unna ab. Dort wurden im Rahmen einer Partnerschaftsstreife mit dem Ordnungsamt Unna vier Jugendliche und Heranwachsende angetroffen. Nicht nur, dass diese gegen das Kontaktverbot verstießen, ein 19-Jähriger führte ebenfalls Drogen mit sich. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Außerdem erhielten die vier Unnaer Ordnungswidrigkeitenanzeigen durch das Ordnungsamt.

„Nicht nur, dass die Jugendlichen durch ihr Verhalten die Gesundheit ihrer Mitmenschen gefährden – sie begehen auch Verstöße, die konsequent geahndet werden. Diese gezielte Ignoranz kann unsere Gesellschaft in diesen Zeiten überhaupt nicht gebrauchen“, betont Landrat Michael Makiolla, der deshalb an die Eltern im Kreis Unna appelliert: „Bitte machen Sie Ihren Kindern abermals bewusst, dass diese aktuelle Situation ernst ist und dass das Verhalten der Jugendlichen weitreichende Folgen haben kann.“Hinweise über mutmaßliche Verstöße gegen das Kontaktverbot nimmt die Polizei unter 921-0 entgegen.




Zeugenaufruf und Verhaltenstipps: Frau gibt sich an der Haustür als Polizeibeamtin aus

Eine bislang noch unbekannte Frau hat sich am Donnerstag (26.03.2020) gegen 17.15 Uhr als Polizeibeamtin ausgegeben und so versucht, in die Wohnung einer 60-jährigen Anwohnerin der Hertingerstraße in Unna zu gelangen. Die Tatverdächtige gab an, sie wolle sich die Sicherheitsvorkehrungen in der Wohnung der 60-Jährigen ansehen. Als die Unnaerin richtigerweise den Dienstausweis verlangte, sagte die Tatverdächtige, dass sie diesen kurz aus ihrem Auto holen müsste – und verschwand.

Beschrieben wurde die unbekannte Frau wie folgt:
– 25-30 Jahre
– 170-175 cm
– Strohblonde Haare mit dunkler Strähne im Ponybereich
– Gepflegte Erscheinung
– Rote Lederjacke mit Nieten
– Weißes Shirt
– Blaue Jeans

Zeugen, die diese Frau gesehen haben oder in diesen Tagen ebenfalls von ihr aufgesucht werden, melden sich bitte bei der Polizei Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120.

Die Verhaltenstipps der Kreispolizeibehörde Unna in solchen Fällen:
– Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den
Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur
bei vorgelegtem Sperrriegel.
– Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine
Vertrauensperson anwesend ist.
– Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen
Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
– Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die
Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür
gegenseitig Beistand zu leisten.
– Verlangen Sie von Amtspersonen grundsätzlich den Dienstausweis
und prüfen Sie ihn sorgfältig auf Druck, Foto und Stempel. Rufen
Sie im Zweifel vor dem Einlass die entsprechende Behörde an.
Suchen Sie deren Telefonnummer selbst heraus.
– Bringen Sie sich selbst nicht in Gefahr! Lassen Sie die
verdächtige Person lieber laufen und rufen Sie sofort die
Polizei unter 110.




Dreiste Trickdiebe bringen Inhaberin der Lotto-Annahmestelle an der Schulstraße um großen Teil der Tageseinnahmen

Drei bewaffnete Raubüberfälle hatte Stefanie Bollmann als Angestellte der ehemaligen Lotto-Annahmestelle Fröhlich an der Schulstraße in Weddinghofen miterlebt. Vor fast zwei Jahren hatte sie das Geschäft übernommen. Am vergangenen Freitag verlor sie wieder einen großen Teil ihrer Einnahmen. Diesmal wurde sie nicht mit einem Messer bedroht, sondern wurde Opfer einer ganz „linken Tour“.

Kurz nachdem sie am Freitagnachmittag die Ladentür aufgesperrt hatte, betrat eine etwa 30-jährige Frau ihr Geschäft. Ihre Oma könne jetzt nicht mehr selbst kommen, deshalb wolle sie ihr eine bestimmte Zeitschrift mitbringen, erklärte sie  Stefanie Bollmann. Die angebliche Kundin sagte nach kurzer Suche, dass sie diese bestimmte Zeitung mit extragroßer Schrift nicht finden könne.

Die Geschäftsinhaberin half ihr bei der weiteren Suche in der Zeitungsauslage. In diesem Augenblick betrat ein Mann das Ladenlokal und schaute sich das Angebot an Zigaretten an. Scheinbar wurde er nicht fündig und verließ wieder das Geschäft. Wenige Augenblicke später sagte die junge Frau, dass sie nun ihre Oma nach dem genauen Titel der Zeitschrift fragen wolle.

Nachdem die junge Frau ebenfalls aus dem Ladenlokal verschwunden war, wurde Stefanie Bollmann misstrauisch. Sie ging hinter die Ladentheke und stellte fest, dass der Mann offensichtlich einen vierstelligen Geldbetrag aus eine Schublade genommen hatte. Stefanie Bollmann lief aus dem Laden raus und sah, wie das Pärchen in einem BMW X5 davonfuhr.

Später schaute sie sich zusammen mit Polizeibeamten an, wie das Pärchen vorgegangen ist. Bevor Stefanie Bollmann das Geschäft neu eröffnete, hatte ihr Mann vier Überwachungskameras installiert. Die Aufzeichnungen zeigten, dass das Pärchen mit Headsets und Handy sich genau abgesprochen hatte. Der Mann ging dann Zielsicher auf die versteckte Schublade mit den Einnahmen zu und nahm mehrere Geldbeutel heraus.

„Das waren Profis“, stellt die Polizei dann fest, die die Ermittlungen aufgenommen hat. Das Duo ist auch auf den Videoaufnahmen gut zu erkennen.

„Ich möchte meine Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls allein in einer Lotto-Annahmestelle tätig sind, vor diesem Pärchen und dieser Masche warnen“, erklärt sie. Gleichzeitig bittet sie möglich Zeugen, die am Freitagnachmittag ab 14.30 Uhr etwas Verdächtiges im Umfeld ihrer Lotto-Annahmestelle an der Schulstraße beobachtet haben, sich bei der Polizei melden.




Weniger Coronavirus-Einsätze am Montag – Appell der Polizei an die Eltern im Kreisgebiet

Die Kreispolizeibehörde Unna hat am Montag (23.03.2020) im Zusammenhang mit dem Coronavirus und dem damit verbundenen Kontakt- und dem Ansammlungsverbot lediglich elf Einsätze gezählt.

Gegen fünf Jugendliche, die sich gegen 20.30 Uhr an der Bruchstraße in Unna aufhielten, sprachen Einsatzkräfte der Polizei Platzverweise aus.

„Seit Sonntag stellen wir fest, dass eine überwiegende Mehrheit der Bevölkerung im gesamten Kreis Unna den Ernst der Lage erkannt hat und zu Hause bleibt. Dafür möchten wir uns bei den Bürgerinnen und Bürgern in dieser schwierigen Situation bedanken. Bitte behalten Sie dieses Verhalten bei“, betont Landrat Michael Makiolla, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna.

Wie die Einsatzanlässe in diesen Tagen allerdings zeigen, handelt es sich hauptsächlich um Gruppen von Jugendlichen, die sich noch nicht an die Verbote halten. Daher ein dringender Appell der Kreispolizeibehörde Unna an die Eltern im gesamten Kreisgebiet: Bitte weisen Sie Ihre Kinder noch mal ausdrücklich auf den Ernst der Lage hin. Mit ihrem Verhalten, sich beispielsweise mit mehreren Freunden draußen zu verabreden, tragen die Jugendlichen nicht nur zur Verbreitung der Krankheit bei – sie begehen auch Verstöße, die von den örtlichen Ordnungsbehörden und der Polizei geahndet werden.

Fallen Ihnen Personen auf, die sich nicht an das Kontakt- und das Ansammlungsverbot halten, informieren Sie bitte das für Ihre Stadt zuständige Ordnungsamt oder die Polizei unter 02303-9210.




Coronavirus: Polizei und Kreis warnen vor neuer Masche von Trickbetrügern

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus warnen die Kreispolizeibehörde Unna und die Kreisverwaltung Unna vor einer neuen Masche von Trickbetrügern.

Diese geben sich an der Haustür – ausgestattet mit Mundschutz – als Mitarbeiter einer Gesundheitsbehörde aus und täuschen vor, die Bürgerinnen und Bürger nun zu Hause auf das Coronavirus zu testen. So versuchen sich die Täter Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und die Bürgerinnen und Bürger dann auszurauben. „Es ist eine Schande, dass Kriminelle die Angst der Bevölkerung vor dem Coronavirus ausnutzen“, sagt Landrat Michael Makiolla, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna.

Die Polizei rät daher:

  • Die Gesundheitsbehörde führt keine Tests zu Hause durch. Gibt jemand an Ihrer Haustür vor, er wolle Sie auf das Coronavirus testen, rufen Sie sofort den Notruf unter 110!
  • Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung!
  • Informieren Sie auch Verwandte, Freunde und Nachbarn über diese neue Art der Betrugsmasche – besonders ältere Menschen!

Im Zuständigkeitsbereich der Kreispolizeibehörde Unna sind derartige Vorfälle noch nicht angezeigt worden.




Neue Diensthandys für Polizeibeamte im Kreis Unna

Leitender Polizeidirektor Peter Schwab (r.), Abteilungsleiter Polizei, und Polizeirätin Patrizia Kintner (l.), Leiterin des Leitungsstab, haben Einsatzkräften der Wache Unna die ersten Modelle ausgehändigt. Foto: Kreispolizei Unna

Die Kreispolizeibehörde Unna stattet seit Montag (16.03.2020) ihre Einsatzkräfte mit neuen Smartphones aus. Bei den Geräten handelt es sich um das besonders robuste iPhone 8. Zum Start stehen den Polizistinnen und Polizisten drei vorinstallierte Polizei-Anwendungen zur Verfügung: ein Messenger zur Kommunikation, eine Auskunftsapp, die einen Abgleich mit dem polizeilichen Datenbestand ermöglicht, und ein Dokumentenscanner, der künstliche Intelligenz zum Einlesen etwa von Personalausweisen, Führerscheinen oder Kfz-Kennzeichen nutzt. Darüber hinaus haben die Beamtinnen und Beamten die Möglichkeit, weitere Anwendungen aus dem polizeilichen App-Store herunterzuladen. Außerdem werden nach und nach weitere Applikationen entwickelt.

Leitender Polizeidirektor Peter Schwab, Abteilungsleiter Polizei, und Polizeirätin Patrizia Kintner, Leiterin des Leitungsstabs, teilten am Montagmorgen die ersten Smartphones an die Beamtinnen und Beamten der Wache Unna aus. In den nächsten Tagen erhalten weitere Dienststellen der Kreispolizeibehörde Unna die neuen Handys. „Besonders im laufenden Einsatz erleichtern die Mobiltelefone die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen“, betont Peter Schwab, ranghöchster Polizeibeamter im Kreis Unna. „Die Anschaffung der Geräte ist ein weiterer Schritt in Richtung digitale Zukunft, die eine noch effizientere Polizeiarbeit verspricht.“
Die Ausstattung mit Smartphones ist Teil der Digitalstrategie der nordrhein-westfälischen Polizei.




Sicherheit im Kreis Unna ist gewährleistet: Die Kreispolizeibehörde Unna hat sich auf das Coronavirus vorbereitet

Das neuartige Coronavirus hat längst den Kreis Unna erreicht. Diese Umstände betreffen auch die Arbeit der Kreispolizeibehörde Unna. Ihre wichtigste Botschaft vorweg: Wir werden auch unter den schwierigen Gegebenheiten einer Pandemie die Sicherheit im Kreis Unna gewährleisten – Tag und Nacht, rund um die Uhr.

Dazu erklärt die Kreispolizei Unna weiter:
„In Fällen einer Pandemie bleibt die Aufgabe der Polizei die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit. Die Organisation der Polizei ist darauf ausgelegt, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger auch bei hohen eigenen Ausfällen zu gewährleisten. Wir haben uns daher umfangreich auf eine Pandemie vorbereitet. Bereits bestehende Vorplanungen haben wir konsequent umgesetzt. Wir treffen alle notwendigen Vorsorgemaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus unter den Polizeibeschäftigten. Ziel ist, Erkrankungen insbesondere in den eigenen Reihen soweit wie möglich zu verhindern.

Wir haben frühzeitig dafür gesorgt, das Risiko einer Ansteckung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu minimieren. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind sensibilisiert, ihnen stehen umfangreiche Informationen zur Vermeidung einer Ansteckung zur Verfügung. Sämtliche Einrichtungen der Kreispolizeibehörde Unna sind mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet. Die Polizistinnen und Polizisten im Kreis Unna achten auf die strikte Einhaltung aller notwendigen Hygienemaßnahmen. Außerdem verfügen wir über Schutzausstattung – vom Einmalhandschuh bis zum Infektionsschutzset. Wir haben unsere Bestände geprüft und ergänzt. Täglich kommt ein Planungsstab zum Thema Coronavirus zusammen. Wir stehen in engem Austausch mit der örtlichen Gesundheitsbehörde.

Wir treffen auch Vorüberlegungen für den Fall erheblicher krankheitsbedingter Personalausfälle. Die Polizei ist in der Lage, darauf flexibel zu reagieren – die schnelle, landesweite Unterstützung durch Einsatzkräfte in besonderen Lagen ist im polizeilichen Alltag bewährte Praxis. Die vorhandenen Strukturen sind die professionelle Basis auch für das Szenario erheblicher Personalausfälle.

Wir reagieren auf die aktuelle Situation, indem wir interne und externe Veranstaltungen auf das dienstlich notwendige Maß reduzieren – dazu gehören unter anderem Bürgersprechstunden des Bezirksdienstes, Besuchertage auf den Wachen und Beteiligungen an Messen.

An dieser Stelle noch mal der Hinweis: Bürgerinnen und Bürger, die in diesen Tagen darauf verzichten möchten, eine Straftat persönlich auf einer Polizeiwache im Kreis Unna anzuzeigen, haben auch die Möglichkeit, eine Anzeige im Internet zu erstatten. Der Link: https://polizei.nrw/internetwache.“




25. Seminar „Senioren helfen Senioren“: Landrat Michael Makiolla begrüßt zwölf neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer – auch aus Bergkamen

Landrat Michael Makiolla hat zwölf neue Seniorinnen und Senioren begrüßt. Foto: KPB Unna

Landrat Michael Makiolla, Leiter der Kreispolizeibehörde Unna, hat am Montag (09.03.2020) im Kreishaus in Unna zwölf neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Holzwickede, Bergkamen, Schwerte, Unna, Fröndenberg und Kamen begrüßt, die sich für das 25. Seminar „Senioren helfen Senioren“ angemeldet haben.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in einer einwöchigen Schulung von Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr, Leiterin des Projektes „Senioren helfen Senioren“, und Kriminalhauptkommissar Volker Timmerhoff vom Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz zu Seniorenberaterinnen und Seniorenberater ausgebildet.

Am Rande der offiziellen Begrüßung wurde Landrat Michael Makiolla von Volker Timmerhoff eine Urkunde mit dem Titel „Ehrensenior der Kreispolizeibehörde Unna“ überreicht, nachdem er von Januar 2004 bis März 2020 die Seniorinnen und Senioren begrüßt hat. Diese Urkunde berechtigt ihn, ohne weitere Überprüfung an dem nächsten Seniorenseminar in 2020 teilzunehmen.

Am Freitag (13.03.2020) erhalten die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Händen des Leitenden Polizeidirektors Peter Schwab, Abteilungsleiter Polizei, die Urkunden.

Das Projekt „Senioren helfen Senioren“ wurde 1998 ins Leben gerufen, um Straftaten gegen Seniorinnen und Senioren im Vorfeld zu verhindern sowie das subjektive Sicherheitsempfinden von Seniorinnen und Senioren zu stärken. Das Kriminalpräventionskonzept richtet sich an aktive Seniorinnen und Senioren, die Spaß daran haben, neue Erfahrungen zu sammeln und das erlernte Wissen der Kriminalprävention in Vereinen, Seniorenkreisen und bei anderen Gelegenheiten weiter zu geben.