„Tickende Zeitbombe“ auf der A1: Polizei zieht mangelhaften Lkw aus dem Verkehr

Während einer Dienstfahrt auf der A 1 von Werne nach Unna fiel einer Einsatzgruppe des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Unna am Mittwoch gegen 17.30 Uhr ein litauischer Autotransporter durch einen längeren Überholvorgang im Überholverbot auf. Der Lkw wurde an der Abfahrt Unna von der A1 gezogen und kontrolliert.

Während der Kontrolle stellten die Beamten nicht nur eine mangelnde Ladungssicherung an einem aufgeladenen PKW fest, sondern auch tiefe Risse an den Bremsscheiben der Vorderachse. „Durch solch einen erheblichen Schaden ist eine korrekte Bremswirkung ausgeschlossen. Bei einer Gefahrenbremsung könnten die Bremsscheiben brechen und die Räder blockieren. Als Folge wäre ein schwerer Verkehrsunfall mit vielen Geschädigten, Verletzten oder sogar Toten auf der Autobahn nicht auszuschließen“, erklärt Erster Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß, Leiter des Verkehrsdienstes bei der Kreispolizeibehörde Unna.

Die Einsatzkräfte legten den Lk still, eine Weiterfahrt wurde untersagt. Gegen Fahrer und Halter wurden Ermittlungen eingeleitet. „Wir sind froh, diese tickende Zeitbombe aus dem Verkehr gezogen zu haben“, betont Thomas Stoltefuß.




Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung nach vermisster Frau – 80 Jährige lebend aufgefunden

Die seit Dienstagabend vermisste 80-jährige Bergkamenerin ist heute Morgen lebend aufgefunden worden. Sie ist ansprechbar und wird jetzt ärztlich behandelt.

Die Frau hatte am Dienstag das Kamener Krankenhaus für eine Untersuchung besucht. Gegen 17.30 Uhr hatt sie das Krankenhaus verlassen und galt seitdem als vermisst.




Polizei warnt und bittet: Weitere Hitzewelle – Lassen Sie Ihr Kind nicht im Fahrzeug!

Für die kommenden Tage hat sich eine weitere Hitzewelle angekündigt. Die Temperaturen sollen weit über 30 Grad steigen. Die Polizei bittet eindringlich darum, Kinder bei diesen Witterungsverhältnissen nicht im Wagen zurückzulassen – und wenn es nur für kurze Zeit ist.

Das Fahrzeug kann sich innerhalb weniger Minuten aufheizen: Bei 30 Grad Außentemperatur beträgt die Innentemperatur im Auto bereits nach zehn Minuten 37 Grad, bei 34 Grad Außentemperatur sogar 41 Grad. Setzen Sie Kinder nicht dieser Gefahr aus! Besonders Kleinkindern droht der Hitzetod! Wenn Sie bei dieser Hitze in einem geschlossenen Fahrzeug ohne geöffnete Fenster ein Kind entdecken, wählen Sie bitte sofort den Notruf 110 oder 112!




Polizei: Hitzewelle in den nächsten Tagen – Lassen Sie Ihren Hund bitte nicht im Wagen!

Für die kommenden Tage hat sich eine Hitzewelle angekündigt. Die Temperaturen sollen weit über 30 Grad steigen. Die Polizei bittet Hundebesitzer eindringlich darum, ihre Tiere bei diesen Witterungsverhältnissen nicht im Wagen zurückzulassen. Das Fahrzeug kann sich innerhalb weniger Minuten aufheizen, die Vierbeiner können einen Hitzschlag erleiden. Typische Symptome sind starkes Hecheln, flache Atmung, Unruhe, tiefrote Zunge, glasiger Blick, Erbrechen, Durchfall, Taumeln, Bewusstlosigkeit.

Unsere Verhaltenstipps, wenn Sie bei heißen Temperaturen einen im Fahrzeug eingeschlossenen Hund sehen:

   - Versuchen Sie schnellstmöglich, den Besitzer ausfindig zu machen
     - zum Beispiel im Geschäft über Lautsprecher ausrufen lassen.
   - Ist der Halter nicht aufzuspüren, rufen Sie die Polizei unter
     110. Die eintreffenden Einsatzkräfte versuchen den Halter im
     Rahmen ihrer Möglichkeiten zu ermitteln und zu kontaktieren. Ist
     der Besitzer nicht ausfindig zu machen und nicht zu erreichen,
     kann die Polizei als letzte Option die Scheibe des Fahrzeugs
     einschlagen, wenn mildere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr (z. B.
     Türöffnung) nicht möglich sind.



Echte Ehrenamtler gegen falsche Polizeibeamte – Informationen sollen Seniorinnen und Senioren schützen

Prävention falsche Polizeibeamte

Das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna wird im direkten Schulterschluss mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern des Seniorenkonzeptes „Senioren helfen Senioren“, kurz ShS, den unerbittlichen Kampf gegen die betrügerischen Machenschaften der sogenannten falschen Polizeibeamten noch weiter ausweiten.

Hierzu sollen in den nächsten Tagen alle ambulanten Pflegedienste in unserem Zuständigkeitsbereich durch unsere Seniorinnen und Senioren des ShS-Konzeptes aufgesucht und mit Informationsmaterial ausgestattet werden.

„Wir sind froh, dass wir diese ehrenamtlichen Helfer haben, die uns flächendeckend die Möglichkeit bieten, im Bereich der Prävention noch effektiver arbeiten zu können“, erklärt Erster Kriminalhauptkommissar Andreas Engel, stellvertretender Leiter der Direktion Kriminalität.

Unser Ziel ist es, die kriminalpolizeilichen Präventionshinweise direkt in die Haushalte der potenziell betroffenen und häufig auch pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürger des Kreises zu bringen.

Das verteilte Info-Material soll zudem Angehörige anregen, im Kreis der Familie auf die mögliche Kontaktaufnahme falscher Polizeibeamter hinzuweisen, um einen Vermögensschaden zu verhindern. Gleichzeitig sollen Absprachen getroffen werden, wie sich Betroffene im Falle eines Anrufes eines vermeintlichen Polizeibeamten verhalten sollten.

Es gibt eine Vielzahl von Präventionsmöglichkeiten, die wir kostenlos und als neutrale Institution zur Verfügung stellen.

Rufen Sie Ihre polizeiliche Dienststelle für Kriminalprävention und Opferschutz unter der Rufnummer 02307/921-4910 an, um die notwendigen Infos zum Schutz vor den kriminellen falschen Polizeibeamten zu bekommen.

Natürlich können Sie uns auch unter der Email-Adresse

kriminalpraevention.unna@polizei.nrw.de erreichen.




Mit neuer Power auf die Straße – die Pedelec-Flotte der Kreispolizei Unna wurde erweitert

Neue Pedelecs für die Polizei im Kreis Unna

E-Mobilität in Form von Pedelecs nutzen die Polizeibeamtinnen und -beamten aus verschiedenen Bereichen der Kreispolizeibehörde Unna schon seit längerer Zeit. Es hat sich bei der täglichen Arbeitsbewältigung erwiesen, dass die Bikes hier eine große Unterstützung darstellen und sichtbar die Präsenz auf der Straße erhöhen.

Um immer genug Power auf die Straße bringen zu können, werden die Räder turnusmäßig ausgetauscht. Zudem wurde die Flotte um weitere Pedelecs erweitert, die nun in den Kommunen der Kreispolizei unterwegs sein werden. Die Anschaffung weiterer Räder ist geplant.




Leicht verletzt: 9-jähriger Radfahrer auf Gehweg von einem Ford Tourneo angefahren

Am Samstag wollte gegen 16:20 Uhr ein 27-jähriger Mann aus Hamburg mit einem Ford Tourneo den Parkplatz des Netto Marktes in der Schulstraße verlassen. Dabei übersah er einen neunjährigen Jungen aus Bergkamen, der den kreuzenden Fuß- und Radweg mit seinem Fahrrad befuhr.

Es kam zu einer Kollision, wodurch der Junge stürzte. Durch den Sturz wurde das Kind zum jetzigen Zeitpunkt der Ermittlungen leicht verletzt. Das Kind wurde in die Obhut seiner Eltern übergeben. Durch den Verkehrsunfall entstand Sachschaden von einigen hundert Euro. /Tu.




Mit 200 Sachen übers Kamener Kreuz: 55-jähriger Chevrolet-Fahrer besitzt keinen Führerschein

Mit mehr als 200 km/h flüchtete ein zunächst unbekannter Chevrolet-Fahrer am Donnerstag auf der Autobahn 2 bei Kamen vor einem Streifenwagen der Polizei. Einen Tag vorher fiel der Fahrer bereits der Autobahnpolizei Münster auf – als „Geisterfahrer“ auf der A30.

Zurück auf die A2: Um 22.40 Uhr fiel der Sportwagenfahrer im Kamener Kreuz mit einem rasanten Spurwechsel auf. Der Fahrer des Streifenwagens der Autobahnpolizei musste stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Mehrfach forderten die Polizisten den Corvette-Fahrer auf, seinen Pkw anzuhalten. Jedoch flüchtete dieser mit hohem Tempo in Richtung Hannover, bremste aber immer wieder ab und wechselte auch immer wieder die Spuren.

Bei Beckum stoppte der (noch) Unbekannte die Corvette auf der Mehrzweckspur. Mehrere Streifenwagen verhinderten seine Weiterfahrt. In der Polizeiwache konnte der vorläufig festgenommene 55-jährige Mann aus Lengerich lediglich mitteilen, dass er aus Angst vor der Polizei geflüchtet sei. Einen Führerschein konnte er nicht vorlegen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den 55-Jährigen. Der Chevrolet wurde abgeschleppt. Der Mann musste mit einem Taxi nach Hause fahren.




Ergebnis eines Schwerpunktverkehrseinsatzes der Polizei zum Thema „Ablenkung/Geschwindigkeit“

Die Kreispolizeibehörde Unna hat am Donnerstag einen kreisweiten Schwerpunktverkehrseinsatz zum Thema „Ablenkung/Geschwindigkeit“ durchgeführt. Die Bilanz: 137 Verwarnungsgelder und 19 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen überhöhter Geschwindigkeit, 11 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Nutzung eines Handys am Steuer, 10 Verwarnungsgelder wegen sonstiger Verstöße sowie eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Die Ergebnisse aufgeteilt nach den Zuständigkeitsbereichen der Wachen der Kreispolizeibehörde Unna:

Unna (Unna, Holzwickede, Fröndenberg): 20x Verwarnungsgelder (Geschwindigkeit)

Kamen (Kamen, Bönen, Bergkamen): 44x Verwarnungsgelder (Geschwindigkeit) 9x Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Handy) 8x Verwarnungsgelder (Sonstiges) 7x Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Geschwindigkeit) 1x Strafanzeige (Fahren ohne Fahrerlaubnis)

Werne (Werne, Selm): 73x Verwarnungsgelder (Geschwindigkeit) 12x Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Geschwindigkeit)

Schwerte (Schwerte): 2x Ordnungswidrigkeitenanzeigen (Handy) 2x Verwarnungsgelder (Sonstiges)




Metalldiebe auf dem ev. Friedhof an der Mühlenstraße in Oberaden – Angehörige sollten Gräber kontrollieren

Auf dem Friedhof an der Mühlenstraße in Oberaden haben bisher unbekannte Metalldiebe vermutlich in der Zeit von Samstagabend, 18. Juli, bis Dienstagmorgen, 21. Juli, ihr Unwesen getrieben. Von zahlreichen Gräbern entwendeten sie die Abdeckungen, die Aussparungen für versenkbare Vasen verdecken.

Angehörige, die Gräber auf diesem Friedhof haben, werden gebeten die Grabstätten zu kontrollieren und im Fall eines Diebstahls oder einer Sachbeschädigung dieses bei der Polizei anzuzeigen.

Betroffene oder Zeugen können sich auch telefonisch an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 wenden.




61-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen

Ein 61-jähriger Motorradfahrer aus Bergkamen ist am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Elvert / Kreis Lüdinghausen mit dem Rettungshubschrauber schwer verletzt zu einem Krankenhaus geflogen worden.

Nach Angaben der Kreispolizei Coesfeld geschah Folgendes: Ein 66-jähriger Dülmener fuhr mit seinem Kastenwagen von Hiddingsel kommend nach Lüdinghausen. In der Bauerschaft Elvert wollte er nach links in eine Hofzufahrt einbiegen. Bei dem Abbiegevorgang übersah er einen entgegenkommenden 61-jährigen Motorradfahrer. Trotz einer eingeleiteten Bremsung des Motorradfahrers kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der in Bergkamen lebende Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde mit dem hinzugerufenen Rettungshubschrauber in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.