Bergkamener bei Trunkenheitsfahrt ohne Führerschein erwischt

Bei einer Verkehrskontrolle wurde Dienstagabend ein 36-jähriger Bergkamener in Hagen erwischt. Er war betrunken und hätte eigentlich auch nicht ein Auto lenken dürfen.

„Bei der Verkehrskontrolle war aus dem Auto des Bergkameners deutlicher Alkoholgeruch wahrnehmbar“, heißt es im Polizeibericht. Der Mann schwankte beim Aussteigen aus dem Fahrzeug und machte auf die Polizisten einen nervösen Eindruck bei der Suche nach seinen Dokumenten. Er stimmte einem freiwilligen Atemalkoholtest zu, der schließlich rund 1,1 Promille anzeigte. Für die Blutprobenentnahme brachten ihn die Beamten mit dem Streifenwagen zum Polizeipräsidium.

Bei den Fragen zu seinem Führerschein verstrickte er sich immer wieder in Widersprüche. Er war bereits im September 2020 bei einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen und konnte auch hier keinen Führerschein vorweisen. Der 36-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Es wird zudem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt und ihm wurde das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum untersagt.




Auffahrunfall auf der A 1: Sechs Personen leicht verletzt

Bei einem Auffahrunfall auf der A 1 am Dienstagmittag (6. April) sind sechs Personen leicht verletzt worden.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr auf der Fahrbahn Richtung Köln, zwischen der Anschlussstelle Hamm/Bergkamen und dem Kamener Kreuz. Laut ersten Zeugenaussagen befuhr ein 56-Jähriger aus Münster den rechten Fahrstreifen, als der Verkehr vor ihm abbremste. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er mit seinem Fahrzeug auf das eines 55-Jährigen aus Münster auf.

Dabei wurden der 56-Jährige und drei Mitinsassen sowie der 55-Jährige und seine Beifahrerin leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie zur Kontrolle in umliegende Krankenhäuser.

Die A 1 musste an der Unfallstelle kurzzeitig komplett gesperrt werden. Gegen 14.10 Uhr war der linke Fahrstreifen frei, gegen 15 Uhr die gesamte Fahrbahn.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 20.000 Euro.




Raub auf Tankstelle: Täter bedroht Angestellten mit Messer – Polizei sucht Zeugen

Nach einem Raub auf eine Tankstelle an der Koppelstraße in Kamen am Dienstagabend  sucht die Polizei Zeugen.

Ein 32-jähriger Angestellter verließ gegen 20.30 Uhr kurz den Verkaufsraum, um die Waschanlage der Tankstelle aufzusuchen. Als er zurückkam, stand ein bislang unbekannter Täter mit einem Messer hinter der Kassentheke. Der Täter ging auf den Angestellten zu und forderte ihn unter Vorhalt des Messers auf, die Kasse zu öffnen und eine Tasche zu halten. In dieser verstaute der Täter das Bargeld, das er aus der Kasse entnahm. Danach flüchtete er zu Fuß über die Straße Bollwerk in Richtung Kamener Innenstadt.

Eine polizeiliche Auswertung von Videoaufzeichnungen hat die Täterbeschreibung konkretisiert:

- männliche Person
   - schmale Statur
   - ca. 1,75-1,80 m
   - schwarzer Kapuzenpullover mit weißen Streifen an den Ärmeln und 
     weißem Aufdruck auf dem Rücken
   - schwarze Jogginghose mit weißen Streifen an den Beinaußenseiten
   - braune Schuhe
   - hellblaue Atemschutzmaske
   - Messer mit ca. 20 cm langer schwarzer Klinge und grünem Griff

Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben und Angaben zum Raub machen können, werden gebeten, sich an die Wache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 zu wenden.




„Carfreitag“: Mehrstündiger Schwerpunkteinsatz der Polizei im Kreis Unna mit traurigem Ergebnis

Foto: Kreispolizeibehörde Unna

Die Kreispolizeibehörde Unna hat wie bereits in den Vorjahren auch diesmal zum „Carfreitag“  einen mehrstündigen Schwerpunkteinsatz mit starker Präsenz an verschiedenen Kontrollstellen im gesamten Zuständigkeitsbereich durchgeführt. Dabei wurden in den späten Abendstunden 15 Verkehrsteilnehmern, die der Raser-, Tuner- und Poserszene zuzuordnen waren, Platzverweise erteilt. Einsatzkräfte trafen sie mit den Fahrzeugen auf einem Parkplatz einer Tanzschule am Südring in Unna, auf einem Parkplatz einer Tankstelle an der Massener Straße in Unna sowie an der Margot-Röttger-Rath-Straße in Schwerte an.

Darüber hinaus erfasste die Polizei während des 14-stündigen Schwerpunkteinsatzes folgende Verstöße:

   - 297 Verwarnungsgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen
   - 39 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen 
     Geschwindigkeitsüberschreitungen (trauriger Spitzenreiter: 135 
     statt der erlaubten 50 km/h auf der Lüdinghauser Straße in Selm)
   - 4 Strafanzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis
   - 7 weitere Ordnungswidrigkeiten (u. a. wegen Erlöschen der 
     Betriebserlaubnis)
   - 8 weitere Verwarnungsgelder

„Auch wenn wir nicht zum Hotspot der Raser-, Tuner- und Poserszene gehören, haben wir das Milieu seit langer Zeit im Blick. Wir verfolgen bei Regelverstößen eine Null-Toleranz-Strategie. Deshalb schreiten wir im Sinne der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und zum Schutz der Anwohnerschaft auch konsequent gegen Missachtungen von Vorschriften ein“, betont Einsatzleiter Thomas Stoltefuß, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter des Verkehrsdienstes bei der Kreispolizeibehörde Unna.




Zwei Unfälle innerhalb von eineinhalb Stunden – Bergkamenerin leicht verletzt

Am Donnerstag wollte gegen 16:38 Uhr eine 59jährige Bergkamenerin mit ihrem Pkw von einem Tankstellengelände auf die Kamener Straße in Werne einbiegen. Die Fahrerin beschleunigte dabei ihren Pkw Opel Astra dermaßen stark, dass sie die Kamener Straße querte und ein gegenüberliegendes Hoftor durchbrach.

Auf dem Hof stieß die Frau mit einem dort abgestellten Fahrrad zusammen. Das Zweirad wurde gegen die dortige Hauswand geschleudert und beschädigte Teile einer Außenfassade. Die Fahrzeugführerin wurde hierbei leicht verletzt. Ermittlungen zur Unfallursache wurden eingeleitet. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 5200 Euro. Den aufnehmenden Beamten war die Dame persönlich bekannt. Bereits eineinhalb Stunden zuvor nahmen die Polizisten einen Parkplatzunfall in Bergkamen mit ihr als Verursacherin auf.




Fahrende Gefahrenstelle: Polizei zieht Auto eines 28-jährigen Bergkameners aus dem Verkehr nach Kontrolle sichergestellt

So sah das Auto des Bergkameners auf der Bühne aus.

Polizeibeamte haben am Montag am Borsigplatz das Auto eines 28-jährigen Bergkameners kontrolliert. Dieses war derart verkehrsunsicher, dass die Beamten es anschließend aus dem Verkehr zogen.

Aufgefallen war der tiefergelegte Honda den Polizisten gegen 14.40 Uhr. Im Bereich Borsigstraße/Brunnenstraße folgte die Kontrolle des Wagens und seines 28-jährigen Fahrers aus Bergkamen. Die Beamten stellten Schleifspuren an den Radhauskanten fest, zudem verlor der Pkw Öl.

Im weiteren Verlauf folgte eine Überprüfung beim Gutachter und im Endeffekt folgende Bilanz:

   - Mängel an der Lenkung (Befestigung der Spurstange beschädigt)
   - unfachmännische Tieferlegung (keine Federvorspannung an der 
     ersten Achse)
   - ein Vorderreifen derart runtergefahren/beschädigt, dass die 
     Karkasse frei lag
   - keine Reifenfreigängigkeit an einem der Hinterreifen
   - defekte Schwingungsdämpfer

Ein weiteres negatives Highlight war die Radbefestigung an der ersten Achse: Offenbar hatte der 28-Jährige dort eine scheinbar nicht für den Straßenverkehr zugelassene Distanzscheibe angebracht, um dadurch die Spur zu verbreitern und die Freigängigkeit zur Bremsanlage zu vergrößern. Diese Distanzscheiben wurden mittels Radschrauben an der Achse/Radanlagefläche montiert. Mit anderen (vermutlich unzulässigen) Radschrauben wurde darüber unfachmännisch die Felge mit der Distanzscheibe verbunden. Für das Fahren bedeutet das: Durch Vibration würde sich das Rad irgendwann lockern – und das Auto eine nicht unerhebliche Gefahr für die Insassen sowie weitere Verkehrsteilnehmer darstellen.

Aus Sicht des Gutachters waren die vorhandenen Mängel derart gravierend, dass die Fahrt für den Mann aus Bergkamen an dieser Stelle endete. Die Beamten stellten den Wagen sicher und fertigten eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige.




Rücknahme der Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Kind – Junge war wohlbehalten mit Bus unterwegs

Die Öffentlichkeitsfahndung vom 30.03.2021 nach einem vermissten 9-Jährigen aus Bergkamen wird hiermit zurückgenommen. Das Kind wurde von einem Busfahrer in Kamen erkannt und konnte dort an unsere Kollegen übergeben werden.

„Vielen Dank an alle Mithelfenden bei der Suche nach dem Jungen!“, so die Kreispolizei Unna.




Schwerer Unfall am Montag auf der Jahnstraße: Ursache war laut Polizei ein medizinischer Notfall

Wie bereits berichtet, hat sich am Montag (22.03.2021) auf der Jahnstraße in Oberaden ein Verkehrsunfall mit Todesfolge ereignet. Polizeiliche Ermittlungen haben den ursprünglichen Verdacht bestätigt, dass ein medizinischer Notfall unfallauslösend und todesursächlich war.

Der Mann, ein 64-Jähriger aus Dortmund, war  am Montag gegen14.05 Uhr auf der Jahnstraße in Fahrtrichtung Norden unterwegs, als er kurz vor dem Kreisverkehr Jahnstraße/Rotherbachstraße/Erich-Ollenhauer-Straße in den Gegenverkehr geriet. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 64-Jährige war nicht ansprechbar. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation durch die Rettungskräfte verstarb der Mann noch an der Unfallstelle.




64-Jähriger kommt bei Verkehrsunfall ums Leben – Internistischer Notfall nicht auszuschließen

Ein 64-jähriger Dortmunder ist heute bei einem Verkehrsunfall in Bergkamen ums Leben gekommen. Ein internistischer Notfall kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Nach jetzigem Kenntnisstand war der Pkw-Fahrer gegen 14.05 Uhr auf der Jahnstraße in Fahrtrichtung Norden unterwegs, als er kurz vor dem Kreisverkehr Jahnstraße/Rotherbachstraße/Erich-Ollenhauer-Straße aus bislang noch ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geriet. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Der 64-Jährige war nicht ansprechbar. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation durch die Rettungskräfte verstarb der Mann noch an der Unfallstelle.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.




Brennende Strohballen an zwei Tatorten: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen

Foto: Feuerwehr Werne

In Kamen und Werne sind am Sonntag Strohballen in Brand gesetzt worden.

Gegen 02.00 Uhr standen auf einem Bauernhof in der Mühlenstraße in Kamen um die 100 Strohballen in Flammen, die die Feuerwehr kontrolliert abbrennen ließ.

Gegen 20.45 Uhr brannten auf einem Feld an der Hammer Straße in Werne rund 40 Strohballen. Die Feuerwehr verhinderte durch ihre Löscharbeiten ein Übergreifen des Brandes auf einen angrenzenden Wald.

Der Sachschaden, der durch beide Brände entstanden ist, liegt im fünfstelligen Bereich.

Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen Brandstiftung, prüft einen Zusammenhang zwischen den zwei Sachverhalten und sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nehmen die Wachen in Kamen unter 02307-921 3220 und Werne unter 02389-921 3420 entgegen.




Quadfahrer bei Verkehrsunfall auf der Hammer Straße in Overberge schwer verletzt

Am Samstag kam es gegen 12.00 Uhr auf der Hammer Straße in Höhe der Einmündung Hansastraße in Overberge zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 27 jähriger Quadfahrer aus Lünen schwer verletzt wurde. Er hatte einen vor ihm fahrenden 7,5-Tonner-Lkw überholen wollen, der hinter einem langsam fahrenden Traktor mit Anhänger fuhr.

In dem Moment, als der Quadfahrer zum Überholen ansetzte, überholte aus bislang ungeklärten Gründen auch der Lkw-Fahrer das Trecker-Gespann. Um eine Kollision mit dem LKW zu vermeiden, bremste der Quadfahrer scharf, wich nach links aus und geriet in den Straßengraben. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung vor Ort in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde.

Der 37-Jährige aus Bönen stammende Lkw-Fahrer war zunächst weiter gefahren, konnte aber aufgrund von Zeugenaussagen ermittelt werden. Der Lkw blieb unbeschädigt. Das Quad wurde abgeschleppt. Der daran entstandene Sachschaden wird auf etwa 200 EUR geschätzt. Die Unfallaufnahme vor Ort dauerte bis gegen 13.00 Uhr.