165 Verstöße wegen Handynutzung und Geschwindigkeitsübertretungen bei kreisweiten Kontrollen festgestellt

Bei einem kreisweiten Kooperationseinsatz zur Bekämpfung der Unfallursachen Geschwindigkeit und Ablenkung hat die Kreispolizeibehörde Unna am Dienstag (31.08.2021) insgesamt 165 Verstöße festgestellt. Mitgewirkt an diesem Sondereinsatz haben auch Kräfte der Kreispolizeibehörden Hamm und Soest.

Die Bilanz:

   - 27 Ordnungswidrigkeitenanzeigen Handybenutzung
   - 14 Ordnungswidrigkeitenanzeigen Geschwindigkeit
   - 120 Verwarnungsgelder Geschwindigkeit
   - 2 Verwarnungsgelder Sonstige
   - 1 Sicherheitsleistung
   - 1 Strafanzeige Fahren ohne Fahrerlaubnis

Trauriger Spitzenreiter bei den Temposündern war ein Logistiktransporter, beladen mit Paketen, den die Einsatzkräfte mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der B 233 anhielten. Das Lasergerät der Polizei zeigte 129 Stundenkilometer bei erlaubten 60 km/h an.

„Nicht nur, dass wir wieder mal zu viele Verkehrsteilnehmer erfasst haben, die zu schnell unterwegs waren – besorgniserregend ist auch die Tatsache, dass immer noch zu viele Menschen ihr Handy während der Fahrt benutzen. Wegen genau dieser bitteren Bilanz führen wir regelmäßig und unangekündigt Einsätze dieser Art durch“, sagt Polizeihauptkommissar Dino Tönnies, stellvertretender Leiter des Verkehrsdienstes bei der Kreispolizeibehörde Unna.




Dem Jobcenter Job verschwiegen: 900 Euro Strafe

von Andreas Milk
Er habe gegenüber dem Bergkamener Jobcenter immer seine Pflichten erfüllt, sagte Murat T. (47, Name geändert) dem Richter in Kamen. Wegen Betrugs war er angeklagt: Von April bis August 2020 flossen insgesamt 932 Euro Arbeitslosengeld II auf sein Konto, nachdem er im März bei seinem Neffen eine geringfügige Beschäftigung aufgenommen hatte. Was er dort verdiente, erfuhr die Behörde erst später durch einen routinemäßigen Datenabgleich.

T. will dem Jobcenter die Arbeitsaufnahme telefonisch angekündigt haben. Wann genau er das tat, wusste er nicht mehr. Vor allem aber, so belehrte ihn der Richter, hätte das Jobcenter mit einer bloßen Ankündigung eh wenig anfangen können. Was zähle, sei die klare Mitteilung: Ich arbeite wieder. Die aber sei wohl nicht gekommen.
Neben T. gab auch eine als Zeugin geladene Mitarbeiterin des Jobcenters ein eher schwaches Bild ab. Mit T.s Fall hatte sie sich vor dem Termin offenbar nicht vertraut gemacht. Als sie eine Frage des Richters akustisch nicht verstand, erwiderte sie: „Hä?“ Auf die – in einem Strafprozess obligatorische – Frage, ob sie mit dem Angeklagten verwandt oder verschwägert sei, begann sie zu lachen.

Murat T. ist wegen Veruntreuung und Betrugs vorbestraft. Vor knapp 20 Jahren saß er wegen Körperverletzung und Bedrohung in Haft. Das Jobcenter zu betrügen, habe ihn sicher kaum kriminelle Energie gekostet, sagte die Vertreterin der Staatsanwaltschaft: „Betrug durch Unterlassen“. Unterlassen hat T. es bisher allerdings auch, den Schaden wieder auszugleichen.

Das Urteil: eine Geldstrafe von 900 Euro.




29-jähriger Bergkamener überschlägt sich mit Sportwagen auf der A1

Auf der A 1 hat sich am späten Sonntagabend kurz vor der Anschlussstelle Kamen-Zentrum ein Sportwagen überschlagen. Dabei wurden die beiden Insassen leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 22.55 Uhr in Fahrtrichtung Bremen. Den ersten Zeugenangaben zufolge war ein 29-Jähriger aus Bergkamen mit seinem Sportwagen auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als er auf regennasser Fahrbahn aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dies kam nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit der Schutzplanke und überschlug sich. Auf dem Dach blieb der Wagen schließlich liegen.

Der 29-Jährige und seine 30-jährige Beifahrerin (ebenfalls aus Bergkamen) wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie ins Krankenhaus.

Der mittlere und rechte Fahrtstreifen der A 1 waren bis ca. 0.05 Uhr gesperrt. Anschließend wurde der mittlere Fahrstreifen freigegeben, bevor der Verkehr gegen 0.45 Uhr wieder fließen konnte.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf mehr als 60.000 Euro.




Wieder Wohnungseinbruch in der ECA-Siedlung – wieder Fensterscheibe eingeschlagen

In der Nacht vom Montag, 20.00 Uhr, zu Dienstag, 11.30 Uhr, schlugen unbekannte Täter die Fensterscheibe auf der Rückseite eines Reihenhauses in Bergkamen, Gerhart-Hauptmann-Strasse, ein und öffneten das Fenster. Der gesamte Wohnbereich wurde durchwühlt. Ob etwas entwendet wurde, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Mofafahrer missachtet Vorfahrt, stürzt und verletzt sich schwer

Zu einem Verkehrsunfall mit einem Mofa und einem PKW kam es am Dienstag gegen 12.40 Uhr im Einmündungsbereich Goekenheide / Kampstraße in Weddinghofen.

Der 56-jährige Mofafahrer aus Bergkamen befuhr die Goekenheide aus Richtung Häupenweg. Im Kreuzungsbereich Goekenheide / Kampstraße missachtete er nach Mitteilung der Polizei die Vorfahrt der von links kommenden 25-jährigen PKW Fahrerin aus Bergkamen. Der Mofafahrer stürzte, verletzte sich schwer und musste ins Krankenhaus verbracht werden. Am Pkw der Bergkamenerin entstand Sachschaden, die Insassen verblieben unverletzt.




Wohnungseinbruch an der Heinestraße – Täter schlugen Fensterscheibe ein

In der Zeit zwischen Sonntagabend (22.08.2021) und Montagnachmittag (23.08.2021) haben unbekannte Täter die Scheibe eines rückwärtig gelegenen Fensterns einer Doppelhaushälfte an der Heinestraße eingeschlagen.

Sie durchsuchten anschließend sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Angaben über mögliche Beute liegen bislang noch nicht vor.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Verkehrsunfall mit einer verletzten Person: Zusammenstoß auf der Jockenhöfer-Kreuzung

Verkehrsunfall auf der Jockenhöfer-Kreuzung in Rünthe. Foto: Feuerwehr Bergkamen

Am Mittwochmorgen fuhr gegen 7.35 Uhr eine 42-jährige Bergkamenerin auf dem Westenhellweg in Richtung Hamm. An der Kreuzung Westenhellweg/Werner Straße/Ostenhellweg (Jockenhöfer-Kreuzung) in Rünthe beachtete sie laut Polizei das gelbe Blinklicht der ausgefallenen Ampelanlage nicht und fuhr ungebremst in den Kreuzungsbereich ein.

Hier kollidierte sie mit einem von rechts kommenden PKW eines 58-jährigen Bergkameners, der die Werner Straße in Richtung Werne befuhr. Durch den Aufprall wurde der PKW der Bergkamenerin gegen zwei am Ostenhellweg verkehrsbedingt haltende Fahrzeuge geschleudert. Dadurch wurde eine 24-jährige Emsdettenerin leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Fahrzeug einer 50-jährigen Bergkamenrin entstand lediglich Sachschaden.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 20 000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreuzung zeitweise gesperrt werden.




Spektakulärer Unfall in Bochum: 27-jährige Bergkamener leicht verletzt

Spektakulärer Unfall in Bochum, in dem auch eine 27-jährige Bergkamenerin verwickelt war.

Am Dienstag kam es auf dem Bochumer Sheffieldring zu einem spektakulären Verkehrsunfall, in dem auch der Pkw einer 27-jährigen Bergkamenerin verwickelt war. Nach Mitteilung der Polizei zog sie sich wie auch die beiden anderen beteiligten Frauen leichte Verletzungen zu.

Nach bisherigem Ermittlungsstand war eine Bochumerin (51) mit ihrem Kleinwagen gegen 11.45 Uhr in Richtung Süden unterwegs – auf dem rechten Fahrstreifen. In Höhe der Ausfahrt Kornharpen wechselte die 51-Jährige, die von einer 24 Jahre alten Frau begleitet wurde, auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah sie den Wagen einer Bergkamenerin (27), die ebenfalls in Richtung Wattenscheid fuhr.

Nach dem Zusammenstoß der beiden Autos drehte sich der Pkw der Bochumerin, stieß gegen die Mittelleitplanke aus Beton und überschlug sich.

Rettungssanitäter brachten die drei leicht verletzten Frauen, die die beiden Fahrzeuge selbstständig verlassen konnten, zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

Die unfallaufnehmenden Polizeibeamten schätzten die Höhe des Gesamtsachschadens auf circa 6.500 Euro. Während des Polizeieinsatzes blieb der Sheffieldring bis 13.30 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.




Hinweise der Polizei zum Schulbeginn 2021 – Elterntipps für den sicheren Schulweg

Schule hat begonnen. Foto: Kreispolizei Unna

Es ist soweit. Heute beginnt ein neues Schuljahr. Aus diesem Grunde werden verstärkt Kinder, die mit den Gefahren des Straßenverkehrs nicht genügend vertraut sind, am Straßenverkehr teilnehmen. Die Kreispolizeibehörde Unna hat sich auf die ersten Wochen nach den Ferien gut vorbereitet.

Zu Beginn des neuen Schuljahres werden Polizeibeamte an besonders schutzwürdigen Straßenstellen stehen. Hier werden sie die Schulanfänger auf Gefahren im Straßenverkehr hinweisen. Bei Bedarf werden sie helfend und regelnd eingreifen.

Da immer noch viele Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer mit überhöhter Geschwindigkeit an Schulen vorbeifahren, wird die Polizei verstärkt die Schulwege überwachen und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung kontrollieren.

Der beste Schutz für Kinder sind rücksichtsvolle und besonnene Kraftfahrer. Die Polizei ist deshalb bei ihren Bemühungen um die Verkehrssicherheit auf die Hilfe der Autofahrer angewiesen. Fahrzeugführer sollten bedenken, dass Kinder Geschwindigkeiten nicht richtig abschätzen können. Sie können sich auch nicht an Verkehrsgeräuschen orientieren, neigen zu spontanen Bewegungen und laufen oftmals zwischen parkenden Fahrzeugen auf die Fahrbahn.

Deshalb die Bitte der Polizei an alle Kraftfahrer: „Augen auf und Fuß vom Gas!“.

Elterntipps für den sicheren Schulweg

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Auf dem Schulweg lauern viele Gefahren und beim Überqueren der Straße kommt es gerade bei den Erstklässlern immer wieder zu Unfällen. Die Polizei bittet die Eltern von Erstklässlern folgende Dinge zu beachten bzw. mit den Kindern zu üben:

   -	Bis zum 4. Schuljahr sollte man Schulkinder nicht alleine mit 
dem Fahrrad zur Schule fahren lassen! Ein sicheres und 
verkehrsgerechtes Fahren ist bei Kindern dieser Altersgruppe noch 
nicht möglich!
   -	Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind die Gefahrenpunkte in 
ihrem Wohnviertel und auf dem Schulweg an.
   -	Gehen Sie den Schulweg mehrmals mit Ihrem Kind zusammen ab und 
weisen Sie auf mögliche Gefahren hin.
   -	Gehen Sie "in die Knie". Aus der Hockstellung sehen Sie 
deutlich, was Ihrem Kind im Straßenverkehr die Sicht verstellt.
   -	Vor der Fahrbahnüberquerung sollen die Kinder erst am Bordstein 
stehen bleiben und den Verkehr beobachten und erst dann die Fahrbahn 
überqueren, wenn alles frei ist. Sechsjährige können von der 
Koordination her noch nicht zwei Sachen gleichzeitig machen, nämlich 
den Verkehr beobachten und die Straße überqueren.
   -	Verhalten Sie sich stets vorbildlich und kindgerecht: 
Demonstrieren Sie langsam und betont wie man sich richtig verhält.
   -	An Lichtzeichenanlagen auf "Grün" warten reicht nicht. Auch an 
Ampeln immer nach links und rechts schauen, ob die Fahrbahn wirklich 
frei ist.
   -	Verkehrserziehung kann Ihnen und Ihrem Kind eine Menge Spaß 
machen. Wenn Ihr Kind den Schulweg kennen gelernt hat, tauschen Sie 
die Rollen, lassen Sie sich einmal von Ihrem Sprössling an die Hand 
nehmen.



Vermisste 12-Jährige ist wieder zu Hause – Keine Hinweise auf eine Straftat

Die seit Sonntagabend (15.08.2021) vermisste 12-jährige Bergkamenerin ist seit heute Morgen wieder zu Hause. Sie ist nach Auskunft der Polizei wohlauf, Hinweise auf Straftaten liegen nicht vor.




Bergkamener fährt auf der Werner Straße unter Alkohol und Drogen gegen eine Verkehrsinsel

Am Samstag fuhr gegen 22:35 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Bergkamener mit seinem Pkw die Werner Straße in Fahrtrichtung Süden. In Höhe einer Fußgängerfurt verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er stieß mit dem vorderen linken Rad gegen eine Verkehrsinsel. Die Airbags wurden ausgelöst und der Fahrer verletzte sich leicht.

Das Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ca. 6000 Euro Sachschaden. Bei der Unfallaufnahme konnte Alkoholgeruch in der Atemluft des Unfallfahrers festgestellt werden. Ein durchgeführter Alkohol und Drogentest verlief in beiden Fällen positiv. Daraufhin wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Das Führen von Fahrzeugen ist dem Fahrer bis auf weiteres untersagt.