Neue Schilder warnen vor Diebstählen auf und an Friedhöfen

Auf dem Bild (v.l.): Klaus Moßmeier, Brigitte Müller, Landrat Mario Löhr, Abteilungsleiter Polizei Torsten Juds, Hans-Ulrich Majewski und Kriminaloberkommissar Taner Cegit. Foto: Polizei Unna

An mehr als 50 Friedhöfen im Kreis Unna werden demnächst rund 200 neue Schilder angebracht, die auf Diebstähle im Bereich der Ruhestätten hinweisen.

Landrat Mario Löhr (Leiter der Kreispolizeibehörde Unna) hat die modernisierten Hinweistafeln am Freitag (26.08.2022) gemeinsam mit Abteilungsleiter Polizei Torsten Juds, Klaus Moßmeier (Vertreter der Sparkassen im Kreis Unna), Kriminaloberkommissar Taner Cegit (Kriminalprävention/Opferschutz) sowie Brigitte Müller und Hans-Ulrich Majewski, zwei ehrenamtlichen Mitgliedern des Projektes „Senioren helfen Senioren“, vorgestellt.

„Verschließen Sie Ihr Fahrzeug“, „Achten Sie auf Ihre Wertsachen“, „Im Notfall wählen Sie 110“: Durch diese kurzen, prägnanten Hinweise auf den Schildern sollen die Besucher von Friedhöfen im Kreis Unna vor Diebstählen gewarnt werden.




Einbruch in Erdgeschosswohnung an der Erich-Ollenhauer-Straße: Bargeld und Schmuck gestohlen

Unbekannte Täter drangen in der Zeit von Sonntagmittag bis Dienstagmittag in eine Erdgeschosswohnung an der Erich-Ollenhauer-Straße ein.

Nach bisherigen Feststellungen schlugen die Täter eine Balkonfensterscheibe im rückwärtigen Bereich des Mehrfamilienhauses ein und verschafften sich so Zutritt. Sie durchsuchten mehrere Räume und entwendeten Schmuck und Bargeld.

Wer hat in der angegebenen Zeit Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0.




Zeugen gesucht: Einbruch in die Sonnen-Apotheke an der Louise-Schröder-Straße

Bisher unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zu Dienstag Zutritt zu einer Apotheke an der Louise-Schröder-Straße, indem sie mit einer Baustellenabsperrung die automatische Schiebetür öffneten.

Gegen 2.15 Uhr ging ein Hinweis zu einem möglichen Einbruch in die Apotheke bei der Polizei ein. Im Rahmen des Einsatzes, der auch von einem Diensthund begleitet wurde, konnten keine Personen mehr am Tatort angetroffen werden.

Im Innenraum waren mehrere Medikamentenschubladen geöffnet worden. Ob etwas entwendet wurde, steht noch nicht fest.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0.




27-Jähriger brachte zuerst Güterzug zum Stehen und wollte dann Fleischspieß mit trockenem Gras grillen

In den frühen Morgenstunden des 16. August soll sich ein Mann im Gleisbereich im Bahnhof Dortmund-Hörde aufgehalten haben. Der Zug kam glücklicherweise aufgrund der eingeleiteten Schnellbremsung vor dem 27-Jährigen zum Stehen.

Gegen 1 Uhr informierte der Triebfahrzeugführer eines Güterzuges (Paderborn-Hamm) die Bundespolizei darüber, dass er zunächst einen Achtungspfiff abgegeben und anschließend eine Schnellbremsung eingeleitet habe. Grund hierfür war, dass der 29-jährige Bahnmitarbeiter bei der Einfahrt in den Bahnhof Dortmund-Hörde eine Person im Gleisbereich erkannt habe. Danach habe der Mann den Bereich verlassen, sei zunächst über einen stehenden Zug geklettert und habe sich dann in ein Buschwerk begeben.

Vor Ort entdeckten die Beamten den 27-Jährigen hockend in einem Gebüsch. Der syrische Staatsbürger versuchte dort einen Fleischspieß mit Hilfe von getrocknetem Gras zu grillen. Dieses glühte bereits. Die Einsatzkräfte forderten den Kamener auf, die Glut unmittelbar zu löschen und sich aus dem Gleisbereich zu entfernen. Dieser Aufforderung kam er auch unverzüglich nach.

Der 27-Jährige konnte keinerlei Ausweisdokumente vorweisen. Beamte brachten ihn zur Wache und stellten dort mit Hilfe eines Fingerabdruckscans seine Identität zweifelsfrei fest. Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Leider ist den Meisten nicht bewusst, wie leichtsinnig und lebensgefährlich solche Aktionen sein können. Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät ist. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus.

Hinweise zu den Gefahren des Bahnverkehrs finden Sie auch unter www.bundespolizei.de.




Unfallflucht auf der A1 zwischen Bergkamen und Kreuz Dortmund / Unna: Polizei sucht Zeugen

Nach einer Unfallflucht am Montag, 6. August, auf der A1 in Richtung Köln zwischen Hamm/Bergkamen und dem Kreuz Dortmund Unna ist der Verursacher flüchtig. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Ermittlungen fuhr ein 73-jähriger Mann aus Lüdenscheid mit seiner Corvette gegen 18.40 Uhr auf dem mittleren Fahrstreifen. Plötzlich scherte ein vermutlich silbernes Auto von links aus und setzte sich vor die Corvette. Der 73-Jährige wurde dadurch zu einem Ausweichmanöver gezwungen. Er verlor die Kontrolle und prallte gegen die linksseitige Schutzplanke. Der mutmaßliche Unfallverursacher flüchtete.

Der Fahrer aus Lüdenscheid blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von über 20.000 Euro.

Hinweise bitte an die Autobahnpolizei Kamen unter 0231-132-4521.




Auffahrunfall mit zwei Verletzten: Bergkamener musste wegen eines technischen Defekts sein Auto anhalten

Ein Verkehrsunfall mit drei Pkw und zwei Leichtverletzten hat am Dienstagmittag für einen Polizeieinsatz in Unna gesorgt.

Gegen 13 Uhr bog ein 66-jähriger Bergkamener mit seinem Pkw von der Obere Husemannstraße auf den Beethovenring ab. Kurz hinter dem Kreuzungsbereich musste er aufgrund eines technischen Defekts anhalten und den Warnblinker betätigen. Eine 47-jährige Kamenerin, die sich mit ihrem Wagen dahinter befand, erkannte die Situation noch früh genug und bremste ab. Ein 62-jähriger Unnaer hingegen konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr der Kamenerin mit seinem Auto auf. Ihr Fahrzeug wurde in der Folge auf das des Bergkameners geschoben.

Die 47-jährige Kamenerin sowie ihre 35-jährige Beifahrerin wurden bei dem Aufprall leicht verletzt und nach medizinischer Erstversorgung durch den Rettungsdienst an der Unfallstelle in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Pkw des 62-jährigen Unnaers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die entstandenen Sachschäden belaufen sich auf rund 15.000 Euro.




Handy am Ohr überführt unter Drogeneinfluss stehenden Autofahrer

Im Zuge von gezielten Verkehrsüberwachungsmaßnahmen fiel einer Streifenwagenbesatzung am Dienstagabend gegen 19.55 Uhr ein Autofahrer auf der Lünener Straße in Kamen auf, der am Steuer mit dem Handy am Ohr telefonierte. Im Kreuzungsbereich zum Westring hielten die Polizeibeamten den Pkw an.

Der 42-Jährige war sichtlich nervös, weshalb die Einsatzkräfte Reaktionstests mit ihm durchführten. Diese erhärteten den Verdacht, dass der Kamener unter Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Im weiteren Verlauf zeigte er sich geständig, Drogen konsumiert zu haben.

Aus diesem Grund wurde der Mann zur Polizeiwache Kamen gebracht, wo ihm ein diensthabender Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Auf ihn kommt nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.




Download und Teilen erwünscht! Neues Video der Polizei klärt über WhatsApp-Betrug auf

Ein neues Video der Kreispolizeibehörde Unna zeigt anhand eines typischen Nachrichten-Verlaufs, wie die Täter bei WhatsApp-Betrugsmaschen vorgehen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, um sie vor dieser kriminellen Methode zu schützen, ist fleißiges Teilen im eigenen Status des Messenger-Dienstes und in den sozialen Netzwerken ausdrücklich erwünscht.

Das Video steht hier zum Download auf das Smartphone zur Verfügung: https://unna.polizei.nrw/medien/whatsapp-betrug-4

Die Täter schreiben ihre Opfer per WhatsApp an, geben sich als Angehörige aus, gaukeln eine finanzielle Notlage vor und bitten um Überweisung eines bestimmten Geldbetrages.

Wenn Sie eine derartige Nachricht erhalten, kontaktieren Sie den Absender unter der alten, Ihnen bekannten Nummer, blockieren Sie den Verfasser und erstatten Sie Strafanzeige.

Die Polizei bittet darum: Machen Sie auch Freunde, Verwandte und Nachbarn sowohl auf die Betrugsmasche als auch auf das Video aufmerksam.

 




Einbruch in Kiosk im Wellenbad: Täter werfen Scheibe mit Bauzaunfuß ein

Bislang unbekannte Täter sind zwischen Freitagabend, 19 Uhr, und Samstagmorgen , 11 Uhr, in einen Kiosk in de Kiosk im Wellenbad Freibad am Häupenweg in Bergkamen eingebrochen, indem sie eine Scheibe mit einem Bauzaunfuß eingeworfen haben. Anschließend entwendeten sie eine Kasse mit Bargeld sowie eine Thermobox.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise nimmt die Wache Kamen unter der Rufnummer 02307-921 3220 entgegen.




Polizei nimmt 20-jährigen Bergkamener bei Einbruchsversuch auf Balkon fest

Am frühen Samstagmorgen gegen 04:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge, dass eine männliche Person auf den Balkon eines Mehrfamilienhauses in der Keplerstraße geklettert sei und sich an der Balkontür zu schaffen machte. Durch schnell vor Ort eingetroffene zivile und uniformierte Polizeibeamte konnte die Person, ein 20 jähriger Mann aus Bergkamen, auf dem Balkon vorläufig festgenommen werden.

Es handelte sich offensichtlich um einen Einbruchsversuch. Der Mann wurde zur Polizeiwache Kamen gebracht und die weiteren Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei übernommen. Am späten Vormittag wurde der Mann nach Durchführung der erforderlichen Maßnahmen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Dortmund entlassen, da kein Haftgrund bestand. Die Ermittlungen dauern an.




Unbekannte bewerfen in Kamen Zug und beschädigen Seitenscheiben: Bundespolizei sucht nach Zeugen

Bild: Bundespolizei

Am Donnerstagabend (28. Juli) bewarfen bisher Unbekannte den Rhein-Ruhrexpress bei Kamen. Der Zug musste wenig später ausgesetzt werden. Die Bundespolizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 21 Uhr informierte der Lokführer des RRX (Fahrstrecke von Hamm nach Kamen) die Bundespolizei. Kurz vor der Einfahrt des auch als RE 6 benannten Zuges im Kamener Bahnhof, meldeten mehrere Reisende, dass mehrere Scheiben des eines Abteils zerstört worden sind. Vermutlich durch geworfene oder geschleuderte Steine, zersplitterten zwei Seitenscheiben. Die geworfenen oder geschleuderten Gegenstände drangen nicht in das Zuginnere ein, so dass nach jetzigem Kenntnisstand kein Reisender verletzt worden ist.

Der betroffene Zug setzte seine Fahrt mit wenigen Minuten Verspätung noch bis zum nächsten Halt, dem Dortmunder Hauptbahnhof fort. Dort musste er aufgrund der Beschädigungen ausgesetzt werden. Einsatzkräfte der Bundespolizei untersuchten den Zug, befragten Zeugen und sicherten Spuren.

Die Bundespolizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer kann Angaben zu verdächtigen Personen machen, die sich nördlich der Bahnstrecke kurz vor dem Kamener Bahnhof aufgehalten haben? Die Tat hat sich am 28. Juli gegen 20:50 Uhr ereignet.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Dortmund unter der kostenfreien Servicenummer 0800/ 6 888 000 oder an jeder anderen Bundespolizeidienststelle entgegen.

Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie Sachbeschädigung ein.