Zwei Tatverdächtige landen nach Einbruch in Reifenhandel an der Werner Straße vor dem Haftrichter
Nach einem Einbruch am Dienstagabend in Bergkamen hat die Polizei zwei Tatverdächtige in Soest festgenommen.
Gegen 22.05 Uhr wurde der Leitstelle ein Einbruch in einen Reifenhandel an der Werner Straße gemeldet. Die Täter waren flüchtig.
Wenig später fiel einem Zivilwagen der Polizei Soest ein verdächtiges Auto in der Straße Lange Wende auf. Die Einsatzkräfte hielten den Pkw an und kontrollierten die Insassen. Bei ihnen handelte es sich um zwei rumänische Staatsbürger.
In ihrem Fahrzeug befanden sich typisches Einbruchswerkzeug und Diebesgut aus dem Bergkamener Reifenhandel. Der 21-Jährige aus Köln und der 34-Jährige ohne festen Wohnsitz wurden daraufhin festgenommen und zur Polizeiwache gebracht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund werden die beiden Beschuldigten am Mittwoch (08.02.2023) einem Haftrichter am Amtsgericht Dortmund vorgeführt.
Polizei verzeichnet 145 Verkehrsverstöße bei kreisweitem Schwerpunkteinsatz
Bei einem kreisweiten Schwerpunkteinsatz hat die Polizei am Montag insgesamt 145 Verkehrsverstöße verzeichnet. Im Fokus standen zwei Hauptunfallursachen: Ablenkung und Geschwindigkeit.
Einsatzkräfte der Polizeiwachen Kamen, Schwerte, Unna und Werne sowie des Verkehrsdienstes zogen folgende Bilanz:
- 117 Verkehrsteilnehmende überschritten die vorgeschriebenen
Tempolimits bis zu 15 km/h. Die Folge: Verwarnungsgelder.
- Drei Personen waren mindestens 16 km/h zu schnell. Auf sie
kommen Ordnungswidrigkeitenanzeigen zu.
- Darüber hinaus gab es noch 25 weitere Verstöße (unter anderem
Handy, Rotlicht, Stoppschild, Gurt).
Gas und Bremse auf Supermarkt-Parkplatz verwechselt: Zwei Verletzte und vier beschädigte Fahrzeuge bei Verkehrsunfall
Zwei Verletzte und vier beschädigte Fahrzeuge: Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag in Bergkamen.
Gegen 11.50 Uhr parkte eine 84-jährige Bergkamenerin mit ihrem Pkw aus einer Parklücke auf einem Supermarkt-Parkplatz an der Jahnstraße rückwärts aus. Dabei verwechselte sie ersten Erkenntnissen zufolge Gas und Bremse, beschleunigte ihren Wagen und kollidierte ungebremst mit drei Autos von einem 47-jährigen Bergkamener, einer 54-jährigen Bergkamenerin und einer 74-jährigen Bergkamenerin.
Die 74-jährige Bergkamenerin und die 54-jährige Bergkamenerin erlitten dabei leichte Verletzungen. Letztere musste zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Drei der vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die entstandenen Sachschäden belaufen sich auf etwa 12.000 Euro.
Zugriff durch Zivilermittler bei Geldübergabe: Tatverdächtiger Betrüger in Untersuchungshaft
Zugriff bei der Geldübergabe: Im Rahmen eines laufenden Betrugsversuchs am Mittwochnachmittag (01.02.2023) in Werne haben Zivilermittler einen Tatverdächtigen festgenommen, gegen den bereits Untersuchungshaftbefehl erlassen worden ist.
Eine 77-Jährige erhielt gegen 14 Uhr einen Anruf von einem falschen Polizeibeamten. Dieser gaukelte ihr die klassische Legende vor, dass in ihrer Nachbarschaft eingebrochen worden sei. Die Täter würden über einen Zettel mit ihren Personalien verfügen. Deshalb müsse ihr Geld in Sicherheit gebracht werden, das jemand an einem vereinbarten Treffpunkt abholen würde.
Weil sie dem Anrufer glaubte, suchte die Seniorin ihre Bank auf, um sich eine hohe Summe Bargeld zu beschaffen. Ein aufmerksamer Mitarbeiter wurde skeptisch und vermutete einen laufenden Betrugsversuch. Daher wählte er den Notruf.
Im Zuge sofort eingeleiteter Polizeimaßnahmen konnten Zivilkräfte bei der anschließenden Geldübergabe einen 52-jährigen türkischen Staatsbürger festnehmen. Der Essener wurde ins Polizeigewahrsam gebracht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund wurde der Beschuldigte am Donnerstag (02.02.2023) einem Haftrichter am Amtsgericht Dortmund vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der 52-Jährige wurde im Anschluss der Justiz übergeben.
Ob der Essener zuletzt auch bei vorangegangen Betrugsfällen als Geldabholer fungiert hat, prüft die Kriminalpolizei im Rahmen der weiteren Ermittlungen.
Mann mit Messer in Zug sorgt für Polizeieinsatz
Ein 45-jähriger Kamener hat am Freitagmorgen (03.02.2023) für einen Polizeieinsatz am Bahnhof Kamen gesorgt.
Gegen 9.20 Uhr fiel der Mann mehreren Mitreisenden in einem Regionalexpress von Hamm in Richtung Dortmund als alkoholisiert und potenziell aggressiv auf. In der Folge geriet der Beschuldigte mit einem 27-jährigen kosovarischen Bahnreisenden aus Mülheim an der Ruhr in Streit und bedrohte diesen mit einem Messer.
Gemeinsam mit dem 27-Jährigen entwaffneten zwei Zeugen, bei denen es sich um Kommissaranwärter (22 und 20) der Polizei handelt, den 45-Jährigen und fixierten ihn bis zum Eintreffen alarmierter Einsatzkräfte der Polizeiwache Kamen am Boden. Dabei wurde der Kamener leicht verletzt.
Mit Polizeibegleitung wurde der Beschuldigte in ein Krankenhaus gebracht. Mit den zuständigen Stellen wird derzeit eine Einweisung des Mannes in eine psychiatrische Einrichtung geprüft.
Weitere Personen wurden weder verletzt noch gefährdet. Hinweise auf eine politische motivierte Tat liegen ersten Erkenntnissen nicht vor.
Baugenehmigung für das Häupenbad übergeben: Hochbauarbeiten starten nach Ostern
Bürgermeister Bernd Schäfer (l.) überreicht GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl die Baugenehmigung für das neue Häupenbad.
Bürgermeister Bernd Schäfer hat am Mittwochnachmittag die Baugenehmigung für das Häupenbad an GSW-Geschäftsführer Jochen Baudrexl übergeben. Beide gehen fest davon aus, das neue Kombibad auf dem Gelände des ehemaligen Bergkamener Wellenbad planmäßig Mitte 2025 an den Start gehen wird. Baudrexl sagte, dass die Hochbauarbeiten nach Ostern beginnen werden.
Eine Voraussetzung für die Einhaltung des Terminplans ist, dass die Bergkamener Bauverwaltung den Bauantrag, den die GSW Mitte 2022 im Rathaus eingereicht hatte, zügig bearbeitet worden ist. Den Dank von Baudrexl dafür werde er gern am die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauverwaltung weitergeben, versicherte der Bürgermeister.
Ebenso wichtig ist aber auch, dass die inzwischen zurückgebauten Gebäude des Wellenbads und der Baugrund keine „bösen“ Überraschungen enthielten. Ganz anders als beim Bad-Projekt in Kamen. Dort wurden Altlasten gefunden, die den Bauterminplan dort um etwa drei Monate zurückgeworfen haben. Der Boden in Weddinghofen müsse nach aktuellem Stand nicht entsorgten worden, was sich positiv auf die Kostenbilanz auswirke, meinte Baudrexl.
In etwa drei Wochen soll das Gelände nach möglichen Kampfmitteln abgesucht werden. Auch hier erwartet Baudrexl keine nennenswerten Verzögerungen. Angekündigt haben sich allerdings auch die Archäologen des Landschaftsverbandes. Sie interessieren sich aber zunächst nur für einen Bereich außerhalb des Baugeländes.
Bürgermeister und GSW-Geschäftsführer setzen darauf, dass die Kosten für den Neubau des Häupenbads die veranschlagten 35 Millionen Euro nicht übersteigen werden. Für einige Gewerke gebe es sogar Preissenkungen. Dies sei unter anderem eine Folge der erkennbaren Zurückhaltung von Investoren im Bereich des Wohnungsbaus. Dies habe sich auch bei der Zahl von echt an den Gewerken interessierten Firmen bemerkbar gemacht.
Was Schäfer und auch Baudrexl überhaupt nicht gefällt, ist die Entwicklung der Zinsen. Vor dem Ukraine-Krieg hätten die Zinsen für Kommunalkredite zwischen 0 und 1 Prozent gelegen, jetzt stehe 3 vor dem Komma.
Mindestens genau so wichtig wie die Baukosten sind die Betriebskosten. Hier soll sich positiv auswirken, dass jetzt das gesamte Dach des Häupenbads bei nur ganz wenigen Ausnahmen mit Photovoltaik-Modulen ausgestattet wird. Das kostet zwar rund 700.000 Euro zusätzlich, amortisiert sich aber nach bereits 10 Jahren. Zusammen mit den vorhandenen GSW-Blockheizkraftwerk werde das Häupenbad zu 50 Prozent mit Strom aus eigener Herstellung versorgt, erklärte Baudrexl.
Vom ehemaligen Wellenbad in Weddinghofen ist nichts mehr zu erkennen.
Einbruch in Hochparterrewohnung an der Jahnstraße: Täter kamen über den Balkon
Durch Aufhebeln einer Balkontür verschafften sich unbekannte Täter am Dienstag (31.01.2023) Zutritt zu einer Hochparterrewohnung an der Jahnstraße in Oberaden.
Zwischen 16.20 Uhr und 18.45 Uhr drangen die Einbrecher in die Wohnung ein und durchsuchten sie. Ob etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest.
Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen bitte an die Polizei in Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0.
Zehn Festnahmen bei Großeinsatz zur Bekämpfung der organisierten Drogenkriminalität
Bei einem geplanten Großeinsatz in Werne ist der Polizei ein Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen.
Mit starken Kräften und Unterstützung der Bereitschaftspolizei sowie einer Spezialeinheit wurden nach umfangreichen Ermittlungen und gezielten Observationen am Dienstagabend (31.01.2023) insgesamt zehn männliche Personen vorläufig festgenommen und verschiedenen Polizeigewahrsamen zugeführt.
Darüber hinaus wurden mehrere Objekte im erweiterten Innenstadtbereich durchsucht und dabei illegale Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie eine Cannabis-Plantage festgestellt.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.
Betrunkener ruht sich nach Einbruchsversuch vor Tankstelle aus
Ein Betrunkener hat sich Montagnacht (30.01.2023) nach einem Einbruchsversuch vor die Tankstelle gelegt und ausgeruht.
Zeugen hörten gegen 0 Uhr ein lautes Geräusch und beobachteten eine Person, die wiederholt mit einem Gegenstand gegen die Eingangstür der Tankstelle an der Kamener Straße in Unna schlug. Danach ging der Mann zu Boden.
Alarmierte Einsatzkräfte trafen den Tatverdächtigen vor Ort an – liegend und ruhend. Bei sich hatte er das Tatwerkzeug. Die Polizeibeamten führten einen Atemalkoholtest mit ihm durch. Ergebnis: mehr als 2,2 Promille.
Nach Prüfung der Gewahrsamsfähigkeit durch einen diensthabenden Arzt wurde der 41-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht, aus dem der Unnaer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Morgens entlassen wurde. Auf ihn kommt ein Strafverfahren zu.
Wohnungseinbruch in einem Mehrfamilienhaus an der Lessingstraße: Elektrogeräte gestohlen
Am Freitag (27.01.23) verschafften sich zwischen 17:10 Uhr und 21:20 Uhr bisher Unbekannte durch das Aufhebeln eines Fensters Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Lessingstraße in Bergkamen. Aus der Wohnung wurden Elektrogeräte entwendet. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 400 Euro. Wer kann sachdienliche Angaben machen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02307- 921 3220 oder 02303- 921 0 entgegen.
Zwei Tote nach Brand in Wohneinrichtung für geistig und körperlich beeinträchtigte Menschen
Foto: Feuerwehr Kamen
Nach dem Brand in einer Wohneinrichtung am Pröbstingholz in Kamen sind am Montagabend (23.01.2023) zwei Männer tot geborgen worden. Es handelt sich dabei um einen 43-Jährigen und einen 56-Jährigen aus Kamen. Ein 22 jähriger Kamener wurde bei dem Brand lebensgefährlich verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache und weiteren Umständen aufgenommen.
Am späten Montagabend um 21.44 Uhr wurde die Kamener Feuerwehr durch die ausgelöste Brandmeldeanlage alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte sahen sie eine starke Rauchentwicklung im Erdgeschoss der Einrichtung. Umgehend wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Menschenrettung eingeleitet.
Im Erdgeschoss brannte eine Wohnung in voller Ausdehnung. Die ersten vorgehenden Trupps unter schweren Atemschutz konnten schnell drei bewusstlose Bewohner aus dem Gefahrenbereich retten und führten umgehend bei ihnen Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Zusätzlich konnte eine weitere Person gerettet werden. Parallel dazu wurden ca. 50 weitere Bewohner in sichere Brandabschnitte im 2. Obergeschoss und im Erdgeschoss des Altbaus geführt und durch Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst betreut.
Zwei Wiederbelebungsmaßnahmen verliefen leider erfolglos, sodass es durch das Brandereignis zwei Tote zu beklagen gibt. Ein weiterer Bewohner wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein entferntes Krankenhaus zur weiteren Versorgung geflogen. Eine Bewohnerin wurde zur Kontrolle nach einer Rauchgasintoxikation in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
Trotz der anfangs sehr unübersichtlichen Lage konnte das Feuer durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die weiteren Maßnahmen vor Ort konzentrierten sich auf die weitere Betreuung und Versorgung der Bewohner und Belüftungsmaßnahmen im Gebäude. Da es sich um eine psychisch sehr belastende Einsatzlage handelte, mussten während und nach dem Einsatzgeschehen ca. 15 Einsatzkräfte durch ein PSU-Team ((Psychosoziale Unterstützung) der Feuerwehr Hamm betreut werden. Auch Bewohner und Mitarbeiter wurden durch Mitarbeiter der Notfallseelsorge des Kreises Unna betreut. Bei der abschließenden Begehung des Objektes wurde festgestellt, dass derzeit acht Bewohner durch das Brandereignis nicht zurück in ihre Wohnungen können. Die Heimleitung konnte die Betroffenen in andere Bereiche des Objektes für die anstehende Nacht unterbringen. Kein Bewohner musste anderweitig untergebracht werden.
Neben den 2 Löschzügen der Freiwilligen Feuerwehr Kamen und der LG Methler, die den Grundschutz an der Hauptwache sicherstellte, waren ebenfalls der Löschzug 1 der Freiwilligen Feuerwehr Bönen, der Rettungsdienstzug und Fernmeldedienst des Kreises Unna, die MANV2-Komponente der Feuerwehr Unna, ein Rettungshubschrauber, sowie zwei Einsatzeinheiten des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz. Die Wideystraße war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen gesperrt. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss aller Maßnahmen der Kriminalpolizei zu weiteren Untersuchung der Brandursache übergeben.