Unfall auf der A1 in Höhe Hamm/Bergkamen mit zwei Schwerverletzten
Ein Verkehrsunfall mit einem Gefahrguttransporter sorgt seit dem späten Dienstagabend auf der A1 für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Fahrrichtung Köln.
Die A1 ist in Fahrtrichtung Köln gesperrt. Die Unfallstelle befindet sich zwischen der Zu- und Abfahrt Hamm/Bergkamen. Fotos Ulrich Bonke
Wie die Polizei mitteilt, wurden bei dem Unfall, der sich um 20:35 Uhr ereigneten, ein 28-jähriger Pkw-Fahrer aus Köln und bei einem Folgeunfall eine 19-Jährige aus Brilon schwer verletzt.
Der 28-jähriger Pkw-Fahrer war mit seinem VW auf der Autobahn 1 in Richtung Köln unterwegs. In Höhe von Hamm fuhr er aus ungeklärten Gründen auf einen vorausfahrenden Klein-Lkw auf. Der Fahrer, ein 53-jähriger Mann aus Polen, blieb unverletzt. Der 28-Jährige hingegen erlitt schwere Verletzungen.
Der Klein-Lkw hatte 25 leere Transportfässer geladen. Diese Fässer waren vormals mit Gefahrgut beladen. Durch die Feuerwehr wurde überprüft, ob die ungefüllten Behälter noch eine Transportgefahr darstellen. Letztlich war dies nicht der Fall.
Vor dem Folgeunfall hatten bereits Ersthelfer den nachfolgenden Verkehr gewarnt. Ein 48-jähriger Pkw-Fahrer aus Rheine sah den Unfall sowie die Ersthelfer und verlangsamte die Geschwindigkeit seines BMW. Eine 19-jährige Frau aus Brilon erkannte die Gefahr zu spät und fuhr mit ihrem Pkw Ford auf den BMW auf. Dabei wurde die junge Frau schwer verletzt. Der 48-Jährige blieb unverletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20.000 Euro.
Während der Unfallaufnahme und der Gefahrgutkontrolle war die Autobahn 1 in Richtung Köln bis 01:30 Uhr gesperrt. Den Verkehrsteilnehmern wurde die Umleitung U 30 ab Hamm-Bockum/Werne empfohlen. Zeitweise entstand ein Stau bis zu 3,5 km Länge
Gegen ein Anhänger gefahren: 65-Jähriger auf Westenhellweg schwer verletzt
Einen Schwer- und einen Leichtverletzten forderte am Montag gegen 10.45 Uhr ein Unfall auf dem Westhellweg in Höhe des Kraftwerks, zu dem auch die Löschgruppen Rünthe und Overberge gerufen wurden
Bevor die Feuerwehrleute den 65-Jährigen aus seinem Auto befreien konnten, musste das Fahrzeug zuerst stabilisiert werden.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein 65-jähriger Pkw-Fahrer aus Werne auf den Anhänger eines vorrausfahrenden landwirtschaftlichen Fahrzeuges auf. Durch die Kollision schleuderte der Pkw herum und landete entgegen der Fahrtrichtung im Graben.
Nachdem das Fahrzeug zunächst aufwändig durch die Feuerwehrleute gesichert werden musste, wurde der 65-jährige Fahrzeugführer des Pkw mit Schere und Spreizer durch die Rettungskräfte aus dem Unfallauto befreit. Parallel dazu kümmerten sich Notärzte und Helfer des Rettungsdienstes um den Mann. Er wurde anschließend zu einem Krankenhaus gebracht.
Der 65-Jährige wurde schwerverletzt. Der Fahrer des landwirtschaftlichen Fahrzeuges, ein 53-jähriger Olfener, wurde leicht verletzt. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro. Der Westenhellweg wurde im Bereich der Unfallstelle bis ca. 12:30 Uhr gesperrt.
Bergkamener hat auf der A45 Glück: Der Chevrolet vor ihm schleudert plötzlich durch die Luft
Ein kurzer Augenblick der Unachtsamkeit – schon war es heute Morgen um eine Pkw-Fahrerin geschehen. Sie wurde schwer verletzt. Wesentlich mehr Glück hatte der hinter ihre fahrende Bergkamener.
Mit ihrem Chevrolet schleuderte die Dortmunderin in die Luft und blieb auf dem Dach auf der Ausfädelungsspur der A 45 im Kreuz Dortmund – Süd liegen. Bei dem Unfall verletzte sie sich schwer und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert. Zum Unfall konnte sie zunächst keine Angaben machen.
Aus den Zeugenaussagen und den Spuren am Unfallort muss sich der Unfall wie folgt ereignet haben:
Die 50-jährige Dortmunderin fuhr gegen halb sieben auf der A 45 in Richtung Dortmund. Im Autobahnkreuz Dortmund-Süd lenkte sie ihr Auto relativ spät und offenbar spontan nach rechts auf die Parallelfahrbahn. Hierbei prallte sie auf die aus dem Boden aufsteigende Leitplanke. Das Auto schleuderte in die Luft, drehte sich dort und blieb einige Meter danach auf der rechts befindlichen Ausfädelungsspur auf dem Dach liegen.
Bei dem Aufprall auf die Leitplanke wurde zudem ein Betonklotz aus dem Boden gerissen. Ein nachfolgender Opel-Fahrer, 49 Jahre aus Bergkamen, konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen. Er prallte gegen den Klotz und zog ihn dann einige Meter hinter sich her. Ein 53-jähriger Pkw Fahrer aus Hamm und ein 46-Jähriger aus Wetter beschädigten sich ihre Fahrzeuge, indem sie durch das Trümmerfeld fuhren.
Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 18.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle wurden die Parallelfahrbahn und die Ausfädelungsspur in Richtung B 54 gesperrt.
Verdächtige Gestalten klingeln an der Haustür – und die Polizei ist schon da
Oft wird die Polizei in vielen Facebook-Beiträgen heftig kritisiert. Am Mittwoch gab es aber in der Bergkamener Gruppe ein dickes Lob. In Overberge hatten zwei verdächtige Gestalten an der Haustür geklingelt. Sie hielten dem Hausherrn einen Zettel vors Gesicht und sahen in den Flur hinein. Der Hauseigentümer schloss schnell die Tür und rief bei der Polizei in Bergkamen an.
„Schauen Sie doch bitte einmal durch Fenster“, sagte der Beamtin, als ihr die Sachlage erklärt wurde. Tatsächlich sah der Overberger zwei Polizisten in Zivil. Es waren am Mittwochnachmittag mehrere Anrufe aus Overberge bei der Polizei eingegangen – auch aus der direkten Nachbarschaft.
Zwei Streifenwagen seien vor Ort gewesen, erklärt der Sprecher der Kreispolizei Unna, Ralf Hammerl. Ihnen sei aber nicht anderes übrig geblieben, als die Personalien der beiden Männer festzustellen, weil ihnen keine Straftat nachgewiesen werden konnte. Doch beide hätten durch den Polizeieinsatz das deutliche Signal erhalten „Hier ist nichts zu holen und die Polizei passt auf.“
Bei potentiellen Einbrechern einen Fahndungsdruck aufzubauen und so Einbrüche zu verhindern ist eine Strategie. Und da nicht nur bei der Kreispolizei, sondern überall, so Hammerl. Hier sei die Ermittlungskommission Wohnung ins Leben gerufen worden. Wenn die Einsatzlage es zulasse, seien deren Beamte sehr schnell vor Ort. Voraussetzung sei, dass die Bürger ihrer Augen offen lassen und sich sofort melden, wenn sie etwas merken.
Warnung auch vor fremden Klüngelkerlen
Dies gilt übrigens auch bei Klüngelkerlen, die erstaunlich oft durch Bergkamen fahren. Falls Bürger einen Altmetallsammler sehen und der ist nicht mit einem Fahrzeug unterwegs, das im Kreis Unna zugelassen ist, sollten sie ebenfalls die Polizei informieren. Altmetallsammler müssen ihre Sammlungen beim Kreis Unna anmelden. Eine Erlaubnis erhalten nur die, die im Kreis ansässig sind.
„Fremde“ Klüngelkerle begehen in jedem Fall eine Ordnungswidrigkeit. Und wenn sie mit einem Fahrzeug fahren, das gar ein ausländisches Kennzeichen hat, liegt der Verdacht nahe, dass der Hauptzweck der langsamen von einer Pfeifenmelodie begleiteten Fahrt darin liegt, günstige Einbruchsmöglichkeiten auszubaldowernd
Polizei jagt Autoaufbrecher mit Hubschrauber und starken Einsatzkräften
Die Polizei hat am Mittwochabend im Bereich Häupenweg in Weddinghofen jagt auf Autoaufbrecher gemachte. Im Einsatz waren mehrere Streifenwagen und auch ein Polizeihubschrauber, der über dem Einsatzbereich lange Zeit kreiste. Es wurden Straßensperren errichtet. Sogar Radfahrer wurden kontrolliert.
Erfolg hatte die Polizei aber nicht. „Sie sind uns entwischt“, erklärt der Sprecher der Kreispolizei Unna, Ralf Hammerl.
Zurzeit häufen sich im Kreisgebiet die Fälle von Autoaufbrüchen. Ziel sind insbesondere höherwertige Autos der Marken Mercedes und BMW. Hier haben es die Täter vor allem auf die teure Unterhaltungselektronik samt den Navigationsgeräten abgesehen, die bereits im Werk eingebaut worden sind.
Zahl der Straftaten ist 2014 in Bergkamen leicht gesunken
Die Gesamtzahl aller Straftaten im Kreis Unna ist rückläufig und liegt deutlich unter der des negativen Rekordjahres 2009. Danach gab es im Vorjahr insgesamt 21.195 Straftaten im Kreis Unna (2013: 21.638). Die Zahl der aufgeklärten Fälle stieg leicht auf 10.419 (2013: 10.403). Lediglich in Bönen, Kamen und Selm ist die Zahl der Straftaten leicht gestiegen. In Holzwickede und allen anderen Kommunen im Kreis wie in Bergkamen wurden dagegen weniger Straftaten verübt. Das geht aus der Kriminalstatistik der Kreispolizeibehörde Unna für das Jahr 2014 hervor, heute (11. März) vorgelegt wurde.
Gaben die Kriminalitässtatistik 2014 für den Kreis Unna bekannt, v.l.: Hans-Dieter Volkmann (Leitender Polizeidirektor), Landrat Michael Makiolla und Volker Kleisa (Direktionsleiter Kriminalität). (Foto: Peter Gräber)
Hinweise der Bürger wichtig für Polizeiarbeit
Besonders erfreulich: Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist mit 903 Fällen in 2014 erstmals seit Jahren wieder rückläufig (2013: 991 Fälle). Auch die gezielte Arbeit der Polizei in diesem Bereich zahlt sich offenbar aus. Denn auch die Aufklärungsquote ist von 128 geklärten Fällen in 2013 auf 153 Fälle im vorigen Jahr gestiegen. Mehrmals konnten Täter auf frischer Tat erwischt und in der Folge auch noch weitere Straftaten nachgewiesen werden. „Ich bin zuversichtlich, dass hier eine Trendwende geschafft ist“, sagte Landrat Michael Makiolla dazu. Trotz dieser Erfolge will die Polizei die Kriminalität im Bereich Wohnungseinbrüche weiter schwerpunktmäßig bekämpfen. „Denn insgesamt sind die Straftaten in diesem Bereich immer noch zu hoch“, betont Makiolla. So soll die Ermittlungskommission Wohnung bei der Kreispolizei nicht wie geplant in diesem Monat aufgelöst, sondern fortgesetzt werden.
Besonders wichtig für den Erfolg der Polizei sei gewesen, so betont Makiolla, dass immer mehr Bürger die Augen offen halten und sich nicht scheuen, Verdächtiges zu melden. „Dafür möchte ich den allen Bürgern ausdrücklich danken. Hier hat sich das Verhalten der Menschen positiv verändert. Ich kann nur appellieren, dass die Bürger auch weiterhin Hinweise geben“, so der Landrat. Die Polizei sei bei ihrer Ermittlungsarbeit auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.
Ebenfalls wichtig in diesem Zusammenhang: Auch die Zahl der Einbruchsversuche ist gestiegen. Wenn immer mehr Täter nicht zum Ziel kommen, zeige dies, dass Einbrüche erfolgreich mit technischen Mittel verhindert werden können.
Am häufigsten sind Diebstahlsdelikte
Aufgeschlüsselt nach Delikten sind die Diebstahlsdelikte mit 8.762 Fällen (2013: 9.002) die größte Gruppe dar, die fast die Hälfte aller Straftaten ausmachen, gefolgt von Vermögens- und Fälschungsdelikten mit 4.451 Fällen (2014: 4.428). Die Rohheitsdelikte, wozu Mord, Körperverletzung, Vergewaltigung, Raub zählen, kommen mit 12 Prozent aller Fälle auf Platz vier der Statistik.
Besonders negativ haben sich die Fahrraddiebstähle (253 Fälle) und die Diebstähle aus und an Fahrzeugen (174 Fälle) in der Statistik niedergeschlagen. Die Zahl der Wa5renkreditbetrüfge4rein ist dagegen um 197 Fälle besonders stark zurückgegangen im Vorjahr.
Die Zahl der Sexualstraftaten im Kreis Unna ist im Jahr 2014 auf 142 gesunken (2013: 158), die Aufklärungsquote (78,17 Prozent) leider auch.
Leichter Anstieg der Gewaltkriminalität
Ebenfalls weniger erfreulich: Im Jahr 2014 gab es mehr Gewaltkriminalität (629 Fälle) als noch in 2013 (617 Fälle). Zu den Kommunen, in denen die Gewaltkriminalität gestiegen ist, zählt neben Bergkamen auch die Gemeinde Holzwickede. Begründet wird dies wegen der geringen Fallzahlen von der Polizei mit statistischen Schwankungen. „Trotzdem schauen wir genau hin“, versichert Volker Kleisa, der zuständige Kriminaloberrat.
Im Bereich der Raubkriminalität ist gibt es elf Straftaten mehr (211) im, Vorjahr zu vermelden als im Jahr 2013. Allerdings konnte die Polizei 55,45 Prozent aller Fälle in diesem Bereich aufklären.
Im Bereich der Raubkriminalität ist die Zahl der Delikte lediglich in Holzwickede, Bönen und Unna gesunken, in allen anderen Kommunen des Kreises dagegen gestiegen. Mit 12 Fällen mehr hast Bergkamen hier den höchsten Anstieg zu verzeichnen.
Auch die Zahl der Fälle von Straßenkriminalität ist im Jahr 2014 auf 6.173 Fälle gestiegen (2013: 5.959 Fälle) Insgesamt 19 Delikte fallen bei der Polizei in diesen Bereich: vom Handtaschendiebstahl über Körperverletzung oder Sachbeschädigung auf Straßen und Plätzen bis zum Diebstahl an oder aus Fahrzeugen. Die Bekämpfung der Straßenkriminalität bleibt ein weiterer Schwerpunkt der Polizeiarbeit.
Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist wie dargestellt um insgesamt 88 Fälle gesunken im Kreis. Auch in Holzwickede gab es folglich weniger Wohnungseinbrüche. Gegen iesen Trend gab es nur in Schwerte (+46 Fälle) und Bergkamen (+12 Fälle) mehr Wohnungseinbrüche als im Vorjahr 2013.
Diebstähle aus/an Kraftfahrzeugen haben größten Zuwachs
Am deutlich gestiegen sind die Fälle von Diebstahl an/aus Kraftfahrzeugen: 1.600 Fällen in 2014 stehen hier nur 1.422 im Jahr 2013 gegenüber. Gegen den Trend gab es in Holzwickede weniger Delikte dieser Art.
Auch mehr Fahrraddiebstähle (1.351) wurden im Vorjahr gemeldet (2013: 1.099). Das sind immerhin insgesamt 253 Fälle (+23 Prozent) mehr als im Vorjahr.
Beschlagnahmtes Rauschgift
Ein leichter Zuwachs ist bei den Rauschgiftdelikten zu verzeichnen: 763 Delikte in 2014 stehen hier 750 in 2013 gegenüber. Insgesamt wurden 10.683 Gramm Marihuana, 371 Gramm Haschisch, 16.042 Gramm Amphetamine. 101 Gramm Kokain, 72 Gramm Heroin und 35 Stück Ecstasy-Pillen sowie 29.760 Euro Bargeld im Zusammenhang mit diesen Delikten beschlagnahmt.
Lkw-Fahrer rammt Glasvordach und flüchtet
Zwischen Freitag, 6. März, und Montag, 9. März, wurden das Glasvordach und die Dachrinne einer Bäckerei an der Parkstraße in Bergkamen von einem unbekannten Fahrzeug – vermutlich ein Lkw – erheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 7000 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallörtlichkeit ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Am Mittwoch, 11. März, in der Zeit zwischen 10:45 Uhr und 11:45 Uhr wurde ein schwarzer Pkw PT Cruiser, der an der Töddinghauser Straße parkte, unfallbeschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich ohne eine Schadensregulierung einzuleiten.
Hinweise nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307/921-7320 oder 921-0 entgegen.
Handy-Raub auf dem Pausenhof der Pfalzschule
Am Dienstagnachmittag fuhr gegen 16:30 Uhr ein 18-jähriger Bergkamener mit seinem Fahrrad auf dem Pausenhof der Pfalzschule in Weddinghofen, als zwei junge Täter an ihn herantraten und die Herausgabe des Mobiltelefons forderten. Dabei traten sie gegen das Fahrrad des Opfers. Der Bergkamener händigte dann das Mobiltelefon und einen 5-Euro-Schein aus. Die beiden Täter entfernten sich dann in Richtung Schulstraße. Sie sind etwa 15 bis 18 Jahre alt, einer trug eine helle Tasche. Hinweise nimmt die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 entgegen.
Fahndung mit Foto: Unbekannter stiehlt Geldkassette aus Aufenthaltsraum einer Tankstelle
Am 12. Dezember 2014 entwendete ein unbekannter Täter aus einem Aufenthaltsraum einer Tankstelle an der Massener Straße in Unna eine blaue Wechselgeldkassette mit Bargeld. Im Rahmen der Ermittlungen konnte auf den Videoaufzeichnungen der Tankstelle erkannt werden, dass um 15:04 Uhr ein silberfarbener Pkw Opel Vectra auf das Tankstellengelände fuhr und in der Nähe der Waschhalle anhielt.
Wer kennt diesen Mann?
Der Fahrer, ein ca. 60 jähriger Mann mit Halbglatze öffnete die Motorhaube. Zwei weitere Männer stiegen aus dem Pkw aus und gingen in den Verkaufsraum der Tankstelle. Während einer der beiden, ein ca. 30jähriger korpulenter Mann mit Bart im Verkaufsraum blieb, war der andere, ein ca. 20jähriger schlanker Mann mit kurzen schwarzen Haaren plötzlich verschwunden. Gegen 15:11 Uhr klettert er offenbar durch das Fenster des Aufenthaltsraumes nach draußen. Auf der Videoaufzeichnung ist eine deutliche Ausbeulung unter seiner Jacke zu erkennen.
Zunächst ging der Mann zum Fahrzeug, kam anschließend aber noch einmal in den Verkaufsraum zurück, um eine Cola und Zigaretten zu kaufen. Auch der Fahrer des Fahrzeugs betrat den Verkaufsraum der Tankstelle. Alle drei Männer stiegen schließlich wieder in den Pkw Opel Vectra ein und verließen das Tankstellengelände. Das Kennzeichen des Pkw ist auf den Bildern der Überwachungskamera nicht erkennbar.
Auf Beschluss des Amtsgerichts Hamm veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder des Beschuldigten. Wer kennt den abgebildeten Mann? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303/921-3120 oder 921-0.
Steinwürfe und Todesdrohung gegen Journalisten: Polizei verstärkt die „Soko Rechts“
Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange hat die Ermittlungen zur Aufklärung der Steinwürfe und der Todesdrohung gegen einen 43-jährigen Journalisten zur obersten Priorität erklärt und die Soko „Rechts“ zur Aufklärung dieses Falles um 12 weitere erfahrene Ermittlerinnen und Ermittler aufgestockt.
Bis zur Ausermittlung des Falles geht die Dortmunder Polizei zurzeit davon aus, dass dieser Vorfall im Gesamtzusammenhang der fortgesetzten Einschüchterungen und Bedrohungen von Journalisten, politisch Aktiven und anderen Dortmundern durch Rechtsextremisten in den letzten Monaten zu sehen ist.
„Wir haben gerade erst die Sonderkommission ‚Rechts‘ eingerichtet, jetzt greifen wir auf die optimierten Strukturen dieser Kommission zurück und ermitteln mit absolutem Hochdruck!“, erklärt der Dortmunder Polizeipräsident. „Die Leiterin der Soko ‚Rechts‘ berichtet mir regelmäßig über den Fortgang der Ermittlungen.“ Darüber hinaus ist die Direktion Gefahrenabwehr beauftragt, die erforderlichen Schutzmaßnahmen für den betroffenen 43-Jährigen durchzuführen.
Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise von Zeugen, die sich am Montagabend kurz nach 22 Uhr in der Dortmunder Innenstadt aufgehalten haben. Wer hat den Vorfall beobachten können, wer kann Angaben zu den flüchtigen Tätern machen? Unter der Telefonnummer 0231/132-7441 nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei Hinweise von Zeugen entgegen.
BVB-Fans zerstören im Zug aus Hamburg Sitze, Fenster sowie Wand- und Deckenbekleidung
Ob die Unzufriedenheit über das 0:0 nach der Bundesligapartie Hamburger SV – Borussia Dortmund oder einfach nur Spaß an der Zerstörung fremden Eigentums zu den erheblichen Sachbeschädigungen in einem Fanzug führten, müssen jetzt Ermittlungen der Bundespolizei ergeben.
Zerstörte Arm- und Kopflehnen Foto: Bundespolizei
Der Fanzug wurde am vergangenen Samstag (07. März) zur Anreise von Dortmunder Fans anlässlich des Auswärtsspiels in Hamburg bereitgestellt. Während die Fahrt nach Hamburg ohne Vorkommnisse und Beschädigungen verlief, ließen einige Fans, auf der Rückfahrt, ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Mit erheblichen Beschädigungen kam der Zug im Dortmunder Hauptbahnhof an.
Bei einer ersten Schadensaufnahme wurden Beschädigungen in jedem der fünf Reisezugwagen festgestellt. Neben abgerissenen Armlehnen, zerstörten Seitenverkleidungen, beschädigten Abteilfenstern, wurden auch Deckenverkleidungen und Sitzbänke zerstört. Die genaue Schadenshöhe wird derzeit vom zuständigen Fachdienst der Bahn ermittelt.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Zeugen werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.