23-jähriger Bergkamener auf Fußgängerüberweg angefahren – Rollerfahrer flüchtet

Am Montagmorgen überquerte gegen 8.30 Uhr ein 23-jähriger Bergkamener die Unnaer Straße in Höhe Kamen Karree an einer Fußgängerampel. Er habe dort bei Grün über die Straße gehen wollen, berichtete er der Polizei. Hier sei er dann von einem in Richtung Kamen fahrenden Rollerfahrer angefahren worden. Dabei sei er gestürzt und habe sich verletzt. Der Fußgänger wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er zur stationären Behandlung bleiben musste.

Der Roller soll vermutlich rot-weiß und von der Firma Aprilia gewesen sein. Zum Fahrer liegen keine Angaben vor.

Wer kann weitere Angaben zum Sachverhalt machen? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Unfallflucht nach Zusammenstoß vor Ampel – Kennzeichen blieb aber zurück

Zwei junge Frauen wurden am Freitagabend in Werne bei einem Auffahrunfall vor einer Ampel verletzt. Die 24-jährige Beifahrerin aus Bergkamen erlitt leichte Blessuren, die 19-jährige Fahrerin aus Werne musste hingegen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher flüchtete in seinem VW-Caddy. Die Chancen, dass er geschnappt wird, sehen aber sehr gut aus. Eins der Kennzeichen blieb am Unfallort zurück.

Die beiden Frauen standen gegen 22.10 Uhr vor der Ampel auf der Nordlippestraße in Höhe des Autohofs. Plötzlich fuhr der Caddy aus Hagen auf. Anschließend setzte die Fahrerin oder der Fahrer des Caddy zurück, schaltete die Fahrzeugbeleuchtung aus und flüchtete auf die A 1 in Fahrtrichtung Bremen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst.

Am nächsten Morgen fiel gegen 8.30 Uhr einer Spaziergängerin ein verdächtiger Pkw auf einem Parkplatz in Holzwickede an Montanhydraulikstraße auf. Bei der Überprüfung stellte die Polizei fest, dass es sich um den flüchtigen VW aus Werne handelt. Der VW Caddy wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.




Brummi-Fahrer aus Bergkamen durchbricht auf A 45 Brückengeländer

Ein 38-jähriger Lkw-Fahrer aus Bergkamen sorgte am Freitag auf der A 45 bei Meinerzhagen für ein Verkehrschaos. Er kam mit seinem Sattelzug nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Sattelzug knickte ein und durchschlug mit der Hinterachse der Sattelzugmaschine die Schutzplanken und das Brückengeländer. Glücklicherweise blieb die Zugmaschine so hängen, dass sich das Führerhaus noch auf der Oberfläche der Brücke befand. Ein Teil des Anhängers ragte jedoch über die Fahrbahnfläche hinaus und schwebte über dem Abgrund.

meinerzhagenbr_ckeAls Ursache für den Unfall nennt die Polizei die nicht an die winterlichen Verhältnisse angepasste Geschwindigkeit des Bergkameners. Der 38-Jährige verletzte sich bei dem Unfall glücklicher Weise nur leicht. Er konnte das Führerhaus frühzeitig verlassen. Bei dem Durchbruch von Leitplanken und Geländer wurde der Tank des Lkw beschädigt. Der darin befindliche Kraftstoff regnete auf die darunter befindliche Bundesstraße 54. Durch den Dieselregen wurde das Stoffdach eines Fiat beschädigt. Der Fahrer, ein 58-jähriger Meinerzhagener, fuhr just im Moment des Unfalls unter der Brücke hindurch.

Um einen Absturz des Lkw auf die B 54 zu verhindern, musste die Fahrbahn in Richtung Frankfurt gesperrt werden. In Folge dessen bildeten sich kilometerlange Staus auf der A 45 und allen möglichen Umgehungsstraßen.

Zwischenzeitlich wurde eine Möglichkeit geschaffen, den zwischen Lüdenscheid-Süd und der Unfallstelle festgesetzten Nachfolgeverkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeizuführen. Dies geschah, noch bevor die angeforderten Versorgungsfahrzeuge die Unfallstelle erreicht hatten.

Nach der Bergung des Lkw mit einem Spezialkran wurden Leitplanken und das Brückengeländer auf einer Länge von rund 50 Metern wieder instand gesetzt. Die Fahrbahn Richtung Frankfurt wurde etwa gegen 14 Uhr wieder freigegeben. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von mindestens 51.000 Euro.




Mit einer Mistgabel Einbrecher vertrieben

Mit einer Mistgabel hat am Donnerstagnachmittag in Werne ein Mann zwei Einbrecher vertrieben. Verletzt wurde ein Täter, ob durch die Mistgabel ist noch unklar.

Hierzu erklärt die Polizei, dass Betroffene besser die Ankunft der Beamten abwarten sollten, um sich nicht in Gefahr zu bringen. Außerdem betont die Polizei, dass derjenige, der in Notwehr handelt, grundsätzlich nicht rechtswidrig handelt. Unter Notwehr versteht man die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Dabei sei allerdings stets die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu beachten.

Und das ist geschehen: Am Donnerstag hörte ein 38-jähriger Werner in seinem Haus verdächtige Geräusche. Er sah eine unbekannte Person vor seinem Küchenfenster auf und ab gehen. Eine weitere Person hebelte zeitgleich an einem anderen Fenster. Der Werner verständigte daraufhin die Polizei. Zu seiner Verteidigung bewaffnete er sich mit einer Mistforke, die er aus der Garage geholt hatte. Nachdem das Fenster komplett ins Zimmer gefallen war, kletterte ein Täter ins Haus. Der 38-Jährige  vertrieb daraufhin den Einbrecher mit seiner Mistgabel. Beide Täter flüchteten.

Da bei der Tatortaufnahme Blutspuren am Tatort gefunden wurden, ist davon auszugehen, dass der Eindringling verletzt wurde. Ein eingesetzter Mantrailerhund verfolgte die Fährte der Männer. Diese verlor sich im Fichtenweg. Möglicherweise setzten die Täter ihre Flucht mit einem dort abgestellten PKW fort. Sie sollen dunkel gekleidet gewesen sein und dunkelblonde bis braune Haare gehabt haben.

Weitere Hinweise zum Einbruch oder den flüchtigen, möglicherweise verletzten Tätern bitte an die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder 921 0.




Betrüger versuchen es wieder mit dem Enkeltrick

Mindestens fünf  Mal haben es Betrüger mit dem „Enkeltrick“ versucht, älteren Bürgern in Kamen das Ersparte aus der Tasche zu ziehen. Das schöne ist: Die Unbekannten gingen leer aus.

Die Betrüger hatten sich als Enkel oder Nichte ausgegeben und einen finanziellen Engpass vorgetäuscht. In allen Fällen sollten die Senioren ihnen mit Bargeld aushelfen, welches sie allerdings sofort benötigen würden. In einem Fall ging eine 81-jährige Kamenerin tatsächlich zu ihrer Bank, um Geld abzuheben. Der Bankangestellten kam dieses verdächtig vor und sie machte die Frau auf einen möglichen Betrug aufmerksam. Glücklicherweise kam es in allen Fällen nicht zu einer Geldübergabe.

„Durch wiederholte Presseveröffentlichungen sind auch die Senioren im Kreis sensibler und vorsichtiger im Umgang mit unbekannten Anrufern geworden“, stellt die Polizei fest.

Wenn Sie selbst einen solchen Anruf erhalten:

  • Prüfen Sie, ob Sie wirklich mit Ihrem Verwandten gesprochen haben.
  • Rufen Sie selbst Ihren Verwandten oder Angehörigen unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück.
  • Geben Sie niemals fremden Personen Bargeld.
  • Sprechen Sie mit einer Ihnen vertrauten Person oder der Kundenberaterin/dem Kundenberater Ihres Geldinstituts über den Vorfall.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Sie den Verdacht haben, dass etwas nicht stimmen könnte.



Drei Mal schritten Einbrecher zur Tat – erbeutet haben sie aber nichts

Drei Mal waren am Mittwoch und am frühen Donnerstagmorgen Einbrecher in Bergkamen aktiv gewesen. Eine Beute gab es aber für sie nicht. In einem Fall war es ihnen nicht gelungen, ein Fenster aufzuhebeln.

Am frühen Donnerstagmorgen lösten Unbekannte gegen 5.20 Uhr die Alarmanlage des AWO-Kindergartens Springmaus Am Südhang aus. Dort hatten sie ein Fenster eingeschlagen und waren offensichtlich auch im Gebäude. Als die Polizei eintraf, waren die Täter verschwunden. Nach bisherigem Ermittlungsstand haben sie nichts gestohlen.

Am Mittwoch haben Einbrecher zwischen 7.45 Uhr und 19.45 Uhr ein Fenster eines Einfamilienhauses an der Alfred-Döblin-Straße aufgehebelt. Sie durchsuchten das Haus, flüchteten aber ohne Beute.

Erst gar nicht ins Objekt gelangten Unbekannte, die versuchten an einem Einfamilienhaus am Sanddornweg in der Zeit von 17.45 Uhr bis 20.30 Uhr ein Fenster aufzuhebeln.

Hinweise in allen Fällen bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Foto überführt mutmaßlichen Dieb und Betrüger aus Bergkamen

Ein Foto hat jetzt, wie die Polizei in Frankenthal (Rheinland-Pfalz) meldet, einen 35-jährigen Bergkamener als mutmaßlichen Dieb und Betrüger überführt.

Er soll in Frankenthal einer 64-jährigen Frau die Geldbörse gestohlen haben. Als er danach mit der ebenfalls erbeuteten EC-Karte vergeblich versuchte, Geld abzuheben, wurde er dabei fotografiert. Jetzt sei er identifiziert worden, erklärt die Polizei.. Ihm drohe nun ein Verfahren wegen Diebstahles und Betruges.




Einbruch in Einrichtungshaus – offensichtlich nichts erbeutet

In der Nacht zu Mittwoch hebelten Einbrecher ein Fenster der Warenausgabe eines Einrichtungshauses an der Industriestraße auf. Sie gelangten zunächst ins Büro der dortigen Mietgwagenausgabe und dann in den Innenraum. Im Büro wurde ein Schrank aufgebrochen und weitere Behältnisse durchsucht. Nach ersten Feststellungen flüchteten die Täter ohne Beute.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Untersuchungshaft wegen sexuellen Missbrauchs einer Dreijährigen aus Syrien

Der Haftrichter hat am heutigen Dienstag Untersuchungshaft für einen 35-jährigen Mann aus Pakistan angeordnet. Er steht in Verdacht, in einer Kamener Asylbewerberunterkunft ein dreijähriges Mädchen  sexuell missbraucht zu haben.

Am Montag wurde der Polizei gegen 21.15 Uhr eine Streitigkeit in der kommunalen Asylbewerberunterkunft Mausegatt in Kamen gemeldet. Vor Ort brachten die Beamten in Erfahrung, dass ein Bewohner mit einem dreijährigen, syrischen Mädchen gespielt hatte, während die Mutter in der Küche das Essen zubereitete. In dieser Zeit soll der Mann das Mädchen sexuell missbraucht haben.

Der 35-jährige pakistanische Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und am heutigen Tag einem Richter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.




Polizei sucht unbekannte ältere Frau mit schwarzem Geländewagen

Am Montag fuhr gegen 14.15 Uhr ein Geländewagen von der Werner Straße aus Richtung Hamm kommend in den Kreisverkehr In der Eika/Neue Kampstraße in Werne ein. Hierbei stieß die Fahrerin mit dem Pkw eines 19-Jährigen aus Werne zusammen, der sich bereits im Kreisverkehr befand, zusammen. Während der 19 Jährige am Unfallort anhielt, entfernte sich die unbekannte Fahrerin mit ihrem schwarzen Geländewagen in Richtung Innenstadt. An dem Fahrzeug, das von einer älteren Frau gefahren worden sein soll, soll sich das Kennzeichen UN-GH, Ziffern nicht bekannt, befunden haben.

Wer kann Angaben zum Unfall, dem beteiligen Fahrzeug oder der unbekannten Fahrerin machen? Hinweise bitte an die Polizei in Werne unter der Rufnummer 02389 921 3420 oder 921 0.




Pech für Einbrecher: Wohnung gehört einem Polizisten-Paar

Ihre Freizeit hatte sich ein Polizistenpaar aus Dortmund wohl anders vorgestellt: Am Sonntagabend nahmen sie in ihrer Freizeit einen Einbrecher fest, der zuvor in ihre Wohnung eingedrungen war.

Gegen 19 Uhr kehrte das Paar (29 und 31) in die Wohnung an der Oberdorfstraße in Dortmund-Brackel zurück. Nachdem sie die Tür aufgeschlossen hatten, Tür hörten beide Geräusche aus ihrer Wohnung. Der Dortmunder schaute nach und stellte fest, dass offensichtlich eingebrochen worden war.

Durch die Rückkehr der Bewohner wurden die Täter überrascht und ergriffen die Flucht. Der Dortmunder folgte ihnen durch das Schlafzimmerfenster in den Garten. Seine Frau rannte gleichzeitig zum Hauseingang, um dort möglicherweise den/die Täter stellen zu können. Tatsächlich gelang es ihnen, einen der drei Tatverdächtigen anzusprechen zu schnappen und bis zum Eintreffen ihrer Kollegen Polizei festzuhalten. Ein weiterer Tatverdächtiger wurde im Rahmen der Fahndung festgenommen. Auch das Tatfahrzeug fanden die Beamten.

Bei den Einbrechern handelt es sich um einen 49- und einen 50-jährigen Dortmunder. Die Ermittlungen zum Einbruch und zu dem dritten Einbrecher dauern an.