Bergkamener schwer verletzt – Pkw überschlägt sich mehrfach

Bei einem Verkehrsunfall in Kamen-Rottum wurden am Freitagnachmittag eine 82-Jährige aus Hamm und ein 57-jähriger Bergkamener schwer verletzt.

Nach Polizeiangaben fuhr gegen 16 Uhr die 82-jährige Frau aus Hamm die Lindhorststraße in Kamen-Rottum in südliche Richtung und beabsichtigte nach links auf die Rottumer Straße in Fahrtrichtung Nordbögge abzubiegen. Hierbei unterschätzte sie offensichtlich die gefahrene Geschwindigkeit eines 57-jährigen Pkw-Fahrers aus Bergkamen, der die Rottumer Straße in westliche Richtung befuhr.

Durch die Kollision wurde der Pkw des Bergkameners in den Straßengraben geschoben und überschlug sich mehrfach, bevor er ca. 40 Meter weiter auf einem sich dort befindlichen Acker auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand kam.

Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall schwer verletzt und wurden zu umliegenden Krankenhäusern gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 9000 Euro.




Raubüberfall auf Tankstelle an der Lünener Straße in Oberaden

Am Samstag wurde die Polizei gegen 20.07 Uhr über einen Raub auf eine Tankstelle an der Lünener Straße in Oberaden informiert. Nach derzeitigem Ermittlungsstand erbeutete ein maskierter Täter unter Vorhalt einer Pistole einen kleinen Bargeldbetrag. Der Täter flüchtete zu Fuß; Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos.

Der Täter wird laut Polizei wie folgt beschrieben: zirka 16 bis 20 Jahre alt, braune Haare, an den Seiten etwas kürzer, heller Teint, eher mittel-/nordeuropäisches Aussehen, zirka 170 bis 175 Zentimeter groß, dunkler Kapuzenpulli mit auffallend weißem Reißverschluss und weißer Kordel, dunkle Jogginghose mit weißem Emblem auf dem linken Oberschenkel. Der Täter war bei der Tat mit einer weißen Guy Fawkes Maske maskiert und hatte eine schwarze Pistole. Der Täter sprach akzentfrei deutsch.

Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen, nimmt die Polizei in Unna unter 02303-921-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 




Bewaffneter ?Raubüberfall auf Tankstelle – Täter schießen mit Gaspistole

Nach einem bewaffneten Raubüberfall am frühen Samstagmorgen auf die Tankstelle bei Zurbrüggen an der Feldstraße in Unna sucht die Polizei dringend Zeugen.

Gegen 03:57 Uhr am Samstagmorgen betraten zwei männliche, maskierte Täter den Verkaufsraum der Tankstelle in Unna an der Feldstraße / Hans-Böckler-Straße und forderten unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe des sich in der Kasse befindlichen Bargeldes. Während sich einer der beiden Täter in die Büroräume begab und dort vermutlich nach weiterem Bargeld suchte, bedrohte der andere weiterhin den alleine im Verkaufsraum anwesenden Mitarbeiter der Tankstelle und verlangte mehr Bargeld. Vermutlich um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, gab dieser Täter einen Schuss aus der Waffe ab und begab sich anschließend ebenfalls in die Büroräume der Tankstelle. Da der Angestellte nach der Schussabgabe über starkes Brennen in den Augen klagte, dürfte es sich um eine PTB-Waffe (Gaspistole) gehandelt haben. Eine ärztliche Behandlung war laut Polizei nicht erforderlich.

Beide Täter flüchteten anschließend unerkannt zu Fuß. Durchgeführte Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ergebnislos.

Die Täter können wie folgt beschrieben werden:

  • ca. 40 Jahre alt und ca. 185 cm groß
  • beide schwarz gekleidet und  mit Sturmhauben maskiert
  • einer der beiden Täter sprach mit  osteuropäischem, nach Zeugenangabe vermutlich russischem Akzent.

Hinweise werden an die Polizeiwache in Unna unter 02303 – 9213120 erbeten.




Nach Unfall A2 bei Kamen/Bergkamen gesperrt – zwei Schwerverletzte

Nach einem schweren Unfall am Freitag gegen 15 Uhr auf der A2 bei Mengede, in dem ein Lkw und mehrere Pkw verwickelt waren, wurde die Autobahn in Richtung Oberhausen an der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen für längere Zeit voll gesperrt. Durch den Unfall wurden zwei Personen schwer verletzt. Erst gegen 19:30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden.

Der Unfallhergang stellt sich nach bisherigen Ermittlungen nunmehr wie folgt dar:

Ein bisher Unbekannter befuhr mit seinem Pkw auf der A 2 den linken Fahrstreifen, gefolgt von einem 55-jährigen aus Castrop-Rauxel mit seinem Pkw VW Golf. Beide wechselten vom linken auf den mittleren Fahrstreifen. Unmittelbar nach dem Fahrstreifenwechsel bremste der unbekannte Fahrzeugführer aus unerklärlichen Gründen sein Fahrzeug ab. Der nachfolgende Pkw-Führer wich nach rechts aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Hierbei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Schutzplanke. Von dieser wurde er nach links abgewiesen und schleuderte gegen einen Lkw KIA eines 47-jährigen Fahrers, ebenfalls aus Castrop-Rauxel, der den rechten Fahrstreifen befuhr. Beide Fahrzeuge schleuderten daraufhin nach links über die Hauptfahrbahn. Während der Lkw auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam, schleuderte der Pkw weiter gegen die Mittelschutzplanke, wurde dort erneut abgewiesen und kam dann ebenfalls auf dem linken Fahrstreifen, leicht versetzt zum Lkw, zum Stehen.

Eine 50-jährige Frau aus Gelsenkirchen konnte den Fahrzeugen nicht ausweichen und stieß mit ihrem Mercedes mit beiden zusammen. Sie blieb unverletzt. Ein weiterer Pkw fuhr über die Trümmerteile und wurde leicht beschädigt.

Der noch unbekannte Unfallverursacher flüchtete von der Unfallstelle. Bei der Überprüfung der Fahrzeugpapiere wurde festgestellt, dass der 47-jährige Lkw-Führer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Er wurde bei dem Unfall zudem leicht verletzt. Der Golf-Fahrer und ein 20-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt und müssen stationär im Krankenhaus verbleiben. Die Schadenshöhe an den Fahrzeugen beziffert die Polizei mit ca. 24.000 Euro.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Unfallflüchtigen machen können ! Melden Sie sich bitte bei der Autobahnpolizeiwache in Kamen unter: 0231-132-4521.




Einbruch in Gehege mit Damwild – trächtiges Tier ist verschwunden

Unbekannte sind in der Nacht zu Freitag in das Wildgehege von Rolf Humbach mit Damwild zwischen der Kuhbachtrasse und dem Weg vom Parkfriedhof nach Oberaden eingedrungen. Offensichtlich wollten die Täter ein oder mehrere Tiere fangen.

Das Gehege mit Damwild zwischen Kuhbachtrasse und dem Weg vom Parkfriedhof nach Oberaden.
Das Gehege mit Damwild zwischen Kuhbachtrasse und dem Weg vom Parkfriedhof nach Oberaden.

Das ist ihnen vermutlich nicht gelungen. „Damwild lässt sich nicht einfangen“, erklärt der Züchter. Nähert sich ein Mensch bis auf 50 Meter, ergreifen sie sofort die Flucht. Deshalb geht er davon aus, dass das trächtige Tier, dass nach dem Einbruch in das Gehege fehlt, von den Täter nicht erbeutet wurde, sondern geflohen ist.

Deshalb bittet er Spaziergänger vor allem im Bereich zwischen Oberaden und Weddinghofen, sich sofort bei der Polizei zu melden, wenn sie das Tier sehen sollten. Das Gleiche gilt für diejenigen, die in der Nacht zu Freitag im Umfeld des Wildgeheges etwas Verdächtiges bemerkt haben.




Bergkamenerin fährt aufs Stauende auf

Am Donnerstag fuhr gegen 16.30 Uhr in Werne eine 47-jährige Bergkamenerin auf der Kamener Straße in Richtung Werne-Stadtmitte. Hier bemerkte sei einen verkehrsbedingten Rückstau nicht und fuhr auf den Pkw eines 45-jährigen Werners auf. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug auf das vor ihm stehende Fahrzeug einer 42-jährigen Wernerin geschoben. Vier Personen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Zudem entstand ein Sachschaden von etwa 16 000 Euro.




Einbruch in Kiosk – Täter werfen die Scheibe ein

Am frühen Freitagmorgen in der Zeit von 02.00 bis 06.20 Uhr haben bisher unbekannte Täter vermutlich mit einem Stein die Scheibe eines Kiosk in der Schulstraße am Kreisverkehr mit der Gedächtnisstraße  eingeschlagen. Der oder die Täter sind durch das Loch in den Geschäftsraum gelangt. Dabei verlor ein Täter wahrscheinlich seine Mütze. Bisher konnten als Diebesgut nur Zigaretten angegeben werden. Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt ? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Kaczmarek: Gewaltexzesse wie in Köln dürfen sich nicht wiederholen

Am Mittwoch traf sich der heimische Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei im Kreis Unna, Wilhelm Kleimann und seinem Stellvertreter Olaf Schneider-Rothe. Aufgrund der sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln hatte man kurzfristig ein Treffen in Unna vereinbart.

„Es wird eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse in der Silvesternacht geben. Die Täter müssen ohne jede Einschränkung zur Rechenschaft gezogen werden. Es liegt nun in der Verantwortung der Politik, alles zu tun, dass sich solche Gewaltexzesse nicht wiederholen.“ erklärte Oliver Kaczmarek.

Die Gesprächsteilnehmer stimmten darin überein, dass nur professionelle Kräfte der Polizei, der Ordnungsämter und der Justiz für die öffentliche Sicherheit sorgen können. Dazu müssen Bund und Land mehr Geld zur Verfügung stellen. „Die Landesregierung hat bereits einen 15-Punkte-Plan vorgestellt, um Schwerstkriminalität zu bekämpfen. Und auch die Bundesregierung wird ihren Beitrag dazu leisten. Als SPD-Bundestagsfraktion fordern wir, dass bis 2019 rund 12.000 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten eingestellt werden müssen – 6000 bei der Bundespolizei und 6000 bei den Ländern. Eine gut ausgebildete Polizei, die die bestehenden Gesetze wirksam umsetzt ist wichtiger als der Ruf nach neuen Gesetzen allein.“ fügte der Bundestagsabgeordnete hinzu.




Angebliche Dachdecker stehlen älterer Dame das Ersparte

Vorsicht bei Fremden, die sich als Dachdecker ausgeben und ins Haus wollen! Diesen Rat oft erteilten Rat der Polizei bei sogenannten „Haustürgeschäften“ beherzigte am Montag eine ältere Dame in Heeren-Werve nicht. Und das hatte böse Folgen.

Gegen 12.00 Uhr klingelten zwei Männer bei der älteren Dame in der Heinrich-Kempchen-Straße in Heeren. Sie gaben sich als Dachdecker aus und gelangten unter dem Vorwand, dass sie Schäden am Dach des Hauses festgestellt hätten, in die Wohnung. Während der eine Mann die Dame in ein angebliches Beratungsgespräch verstrickte, gab der zweite vor, das Dach von innen auf mögliche Schäden zu untersuchen. Als sich die beiden später entfernten, stellte die Frau fest, dass aus einem Schrank im Wohnzimmer ein Umschlag mit Bargeld entwendet wurde.

Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: der eine ca. 40 Jahre alt, 170 bis 180 cm, sportliche Statur, gepflegtes Erscheinungsbild, bekleidet mit einer grauen Fleecejacke und einem Baseball-Cappy. Der zweite war deutlich jünger, ca. 20 Jahre alt, gleiches äußeres Erscheinungsbild und ebenfalls mit einem Baseball-Cappy.

Eventuell waren die Personen mit einem Fahrzeug unterwegs, auf dem eine Leiter befestigt war. Die Polizei sucht Zeugen, die das Duo am Montagmittag oder in zeitlicher Nähe im Bereich Heeren gesehen haben und wiedererkennen würden

Wer kann Angaben machen? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 4266 oder die Polizei Kamen unter 02307 921 3220 oder 921 0.




Bewaffneter Raubüberfall auf Elektronikgeschäft

Am Mittwochabend ist gegen 20:30 Uhr ein Elektronikgeschäft an der Friedrich-Ebert-Straße in Unna von drei bislang unbekannten Tätern – von denen mindestens einer mit einer Schusswaffe bewaffnet war – überfallen worden. Die maskierten Täter gingen dabei äußerst brutal vor.

Vier Angestellte und Kunden des Geschäftes wurden dabei mit Fäusten und auch mit einer Pistole geschlagen, sowie mit den Füßen getreten und teilweise gefesselt. Die Männer erlitten auch Verletzungen im Gesicht. Einige mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die mindestens drei Täter waren maskiert und sprachen mit osteuropäischem Akzent. Sie werden wie folgt beschrieben:

  • der erste war 180 bis 190 cm groß, kräftig bis muskulös, dunkle Augen, um die Augenpartie gebräunte Haut. Bekleidet war er mit einer dicken, blauen Jacke, blauer Jeans und braunen Schuhen.
  • Der zweite war ca. 175 cm groß und muskulös. Er hatte ebenfalls dunkle Augen und war dunkel gekleidet.
  • Der dritte Täter war etwa 170 cm groß und hellere Haut um die Augenpartie. Er war mit einer dunklen Jacke, unter der er einen Kapuzenpulli mit einer hellen Kapuze trug und einer Jeans bekleidet.

Ein Täter hatte eine schwarze Pistole dabei, bei der es sich Möglicherweise um eine Gaspistole handeln könnte. Ihre Beute, Handyersatzteile wie Displays, transportierten sie mit zwei großen Taschen ab, vermutlich handelte es sich um Sport- oder Eishockeytaschen.  Den vier Opfern gelang es, sich zu befreien und die Polizei zu alarmieren.

Die sofort eingeleitete Fahndung ist bislang ergebnislos verlaufen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kreispolizeibehörde Unna unter 02303 921-3120 oder 02303 9210 entgegen.




Polizei sieht keinerlei Anlass für eine Aufrüstung auf der Straße

Die Polizei Dortmund registriert für den Monat Januar 2016 einen deutlichen Anstieg von Anträgen zum sogenannten „kleinen Waffenschein“. Eine ähnliche Entwicklung gibt es auch im Kreis Unna

So lag die Gesamtzahl der Anträge im vergangenen Jahr (2015) bei circa 200 Anträgen. In den ersten Wochen des Januars 2016 wurde diese Zahl bereits mit über 300 Anträgen deutlich übertroffen.

Die zuständige Abteilung im Polizeipräsidium Dortmund rechnet damit, dass bis zum Monatsende insgesamt circa 500 bis 600 Anträge eingehen. Zu vermuten ist, dass die Antragsflut mit der aktuellen und breit geführten Sicherheitsdebatte nach den Vorfällen in Köln einhergeht.

Die Polizei Dortmund warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor der trügerischen Sicherheit von PTB-Waffen.

„Solche Waffen können im Ernstfall zu einer Eskalation führen. Eingesetzte Polizeibeamte können diese unter Umständen nicht als Gaswaffe erkennen und halten sie für eine echte und schussbereite Waffe! Vorfälle mit echten Tätern können aufgrund einer echt aussehenden Waffe außer Kontrolle geraten! Zusätzlich gibt die aktuelle Sicherheitslage in Dortmund keinerlei Anlass für eine Aufrüstung auf der Straße! Vertrauen Sie im Ernstfall auf die Profis für ihre Sicherheit und alarmieren sie die Polizei über die Notrufnummer 110! Stellen Sie in jedem Fall durch lautes Rufen Öffentlichkeit her, machen Sie Zeugen auf das Geschehen aufmerksam! Überlegen sie genau, ob eine Gaswaffe (PTB-Waffe) im Ernstfall wirklich ihre Sicherheit garantieren kann.“