Supermarkt-Räuber sitzt wegen Mordes lebenslang hinter Gittern

Der mutmaßliche Lidl-Räuber in Rünthe, Marek K., (42)  ist erwartungsgemäß zu einer lebenslangen Haftstraße von der 13. Große Strafkammer (Schwurgericht) verurteilt worden. Dabei hat das Gericht die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Verurteilt wurde Marek K. wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge und mit gefährlicher Körperverletzung, wegen besonders schwerer räuberischer Erpressung in drei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, wegen besonders schweren Raubes in drei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und wegen versuchten besonders schweren Raubes.

„Mutmaßlich deshalb“, weil der Überfall in Rünthe nicht zu den 24 Fällen gehört, die die Staatsanwaltschaft angeklagt hatte. Zugerechnet wurden ihm mehr als 40 Überfälle auf Lebensmittelsupermärkte.

Die Kammer sieht es nach der durchgeführten Hauptverhandlung als erwiesen an, dass der Angeklagte Raubüberfälle auf acht Supermärkte von Februar 2014 bis Juni 2015 im Bundesgebiet begangen haben soll. Darunter befindet sich auch der Überfall am 24. Februar 2014 in Hamm.

Hinsichtlich der Tat am 4. Dezember 2014 in Hannover-Stöcken, bei der ein in das Geschehen eingreifender 21-jähriger Kunde durch zwei Schüsse zu Tode gekommen und ein weiterer Kunde durch einen Querschläger verletzt worden ist, bestehen für das Schwurgericht keine Zweifel am direkten Tötungsvorsatz des Angeklagten. Die beiden im Handgemenge gegen den Kopf und den Thorax des Kunden abgegebenen Schüsse seien aufgesetzt gewesen und zum Erhalten des Beutebesitzes und damit letztlich aus Habgier sowie zur Ermöglichung einer anderen Straftat erfolgt.

Die Verurteilung beruht im Wesentlichen auf einer Gesamtschau der an den einzelnen Tatorten aufgefundenen DNA-, Finger- und ballistischen Spuren, die allesamt dem Angeklagten zuzuordnen seien; daneben auf dem jeweils gleichen modus operandi (letzter Kunde vor Ladenschluss, Vortäuschen einer Kaufabsicht, Bereithalten von Bargeld und Einsatz einer Schusswaffe), der in allen Fällen genutzten Munition des selben Herstellers sowie der Aussagen der vernommenen Zeugen, die übereinstimmend einen Täter beschrieben haben, der dem Angeklagten zumindest ähnelt.

Die Anordnung der Sicherungsverwahrung war nach Einschätzung der Kammer mangels sicherer Feststellung eines Hanges des Angeklagten zur Begehung erheblicher Straftaten im Sinne von § 66 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 StGB als auch aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht möglich.

Hinsichtlich der weiteren 16 angeklagten Raubüberfälle auf Supermärkte ist das Verfahren auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover vorläufig eingestellt worden, weil es am Strafmaß nichts mehr geändert hätte.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(Az.: 39 Ks 17/15)




Unbekannter klaut im Krankenhaus EC-Karte und hebt Geld ab

Die Dortmunder Polizei fahndet mit Lichtbildern nach einem unbekannten Geldabheber. Dieser hatte mit einer gestohlenen Debitkarte am 13.09.2015 zur Mittagszeit an einem Geldautomaten an der Lortzingstraße Bargeld von dem Konto seines Opfers abgehoben.

Leider nur ein sehr schlechtes Foto aus der Überwachungskamera.
Leider nur ein sehr schlechtes Foto aus der Überwachungskamera.

Bevor der Unbekannte sich in den Besitz des Bargeldes brachte, entwendete er aus einem Krankenhaus an der Münsterstraße eine Tasche, in der sich eine Geldbörse mit kompletten Inhalt (Bargeld und Debitkarte) sowie eine wertvolle Uhr befanden.

Anschließend hob der Unbekannte Bargeld an einem Automaten im Eingangsbereich des Krankenhauses ab. Kurz darauf wurde er von der Überwachungskamera in einer Filiale der Sparkasse an der Lortzingstraße gefilmt.

Mit diesen Aufnahmen fahndet nun die Polizei nach dem Mann und hofft auf Zeugenhinweise. Wenn Sie den Mann kennen und Angaben zu seiner Identität machen können, setzen Sie sich bitte mit der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231 – 132 7441 in Verbindung.




Zu hohes Tempo bleibt „Killer Nummer 1“

Landrat Michael Makiolla hat jetzt die Unfallstatistik 2015 für den Kreis Unna vorgelegt, die leider nicht erfreulich ausgefallen ist. Bergkamen macht hier keine Ausnahme.

UnfallSo ist die Gesamtunfallzahl von 2014 um 1013 auf 8845 gestiegen und die Zahl der Unfälle mit Personenschaden von 873 auf 916. Dabei wurden 1139 Personen verletzt, 190 zogen sich sogar schwere Verletzungen zu. Zurückgegangen ist lediglich die Zahl der Toten von elf in 2014 auf fünf im vergangenen Jahr.

In Bergkamen gab es im vergangenen Jahr 989 Unfälle mit 94 Leichtverletzten, 12 Schwerverletzten und einem Toten.

Nach Analyse der Unfallstatistik sind zu hohe Geschwindigkeit und nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin die „Killer Nummer 1“ auf den Straßen. Es wird also weiterhin regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen wie auch Alkohol- und Drogenkontrollen geben. Verstärkt will die Kreispolizei aber auch die verbotene Nutzung von Mobiltelefonen überprüfen. „Wer eine SMS schreibt, reagiert wie ein Fahrer mit 1,1 Promille“, erklärt die Leiterin der Direktion Verkehr bei der Kreispolizei Michaela Helm. Das gilt übrigens auch für Radfahrer und Fußgänger.

Im vergangenen Jahr ist im Bereich der Kreispolizei auch die Zahl der Unfälle auf 302 gestiegen, in den Radfahrer verwickelt waren. Wie Michaela Helm erklärt, sind bei 50 Prozent der Unfälle die Radfahrer die Verursacher und wenn es zu einem Unfall kommt, werden die Radfahrer zu über 85 Prozent verletzt.

Hauptgründe, die bei einem Unfall von Radfahrern ausgehen, sind unter anderem Fehler beim Abbiegen und Fahren über einen Zebrastreifen. Fehler der Autofahrer führen ebenfalls beim Abbiegen, Wenden und durch Missachtung der Vorfahrt zu Unfällen mit Radfahrern.

 




Zwei Schüler festgenommen: Signaloptiken an Hamm-Osterfelder Bahnlinie zerstört

An der Hamm-Osterfelder Bahnlinie wurden am Samstagnachmittag in Höhe Werner Straße mehrere Signaloptiken eines Signals mutwillig zerstört. Die Bundespolizei nahm zwei Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren als Tatverdächtige fest, als sie ihre zuvor bei der Flucht zurückgelassenen Fahrräder abholen wollten.

Eine Störmeldung bei der Bahn wies auf einen möglichen Signalausfall hin. Eine Polizeistreife aus Kamen sah in Tatortnähe zwei Jugendliche, die, als sie die Ordnungshüter erkannt hatten, die Flucht ergriffen. Hierbei ließen sie ihre Fahrräder zurück.

Nach erfolgter Schadensaufnahme durch Bundespolizeibeamte legten sich die Einsatzkräfte auf die Lauer. Mit Erfolg: Die Jugendlichen kamen zum Tatort zurück und wurden beim Versuch, ihre an der Bahnbrücke Höhe Werner Straße zurückgelassenen Fahrräder abzuholen, von den Einsatzkräften angehalten.

Anschließend wurden die Schüler zum Elternhaus gefahren und im Beisein der Erziehungsberechtigten über die Gefahren des Eisenbahnverkehrs informiert. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass die Zerstörung von Signaloptiken, erhebliche Störungen im Bahnverkehr verursachen kann.

Gegen die Schüler wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe eingeleitet. Durch den Vorfall kam es zu Behinderungen im Güterzugverkehr. Die Schadenshöhe muss vom Fachdienst der DB AG festgestellt werden.




Zwei Wohnungseinbrüche – Bargeld und Schmuck gestohlen

Am Sonntag hebelten unbekannte Täter zwischen 12 Uhr und 16.30 Uhr eine Wohnungstür eines Mehrfamilienhauses an der Hochstraße auf. Sie durchsuchten die Wohnung und entwendeten Schmuck und Bargeld.

Am gleichen Tag zwischen 16 Uhr und 19.40 Uhr verschafften sich Einbrecher Zutritt zu einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Görlitzer Straße. Hier hebelten sie ein Fenster auf und durchsuchten die Wohnung. Angaben zum Diebesgut liegen bislang nicht vor. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Enkel erschlägt Großvater mit Brecheisen

Am Samstag ist in Hamm die Leiche eines 84-jährigen Mannes in seiner Wohnung gefunden. Der Leichnam wies erhebliche Kopfverletzungen auf. Die am gestrigen Tag durchgeführte Obduktion hat bestätigt, dass der Mann aufgrund massiver Gewalt gegen den Schädel verstorben ist.

Noch am Sonntag konnte auch aufgrund der guten Zusammenarbeit mit der Polizei in Hamm und Soest ein 25-jähriger Mann aus Soest festgenommen werden. Bei diesem handelt es sich um den Enkelsohn des Getöteten. Er hat die Tat im Rahmen seiner Vernehmung eingeräumt und angegeben, seinen Großvater mittels eines Brecheisens niedergeschlagen und getötet zu haben. Über mögliche Motive hat sich die Staatsanwaltschaft nicht geäußert.

Der wegen Mordes dringend Tatverdächtige wird am heutigen Tag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.




Mutmaßlichem Lidl-Räuber in Rünthe droht lebenslange Haft

Dem mutmaßlichen Räuber, der im April 2014 den Lidl-Markt in Rünthe überfallen hatte, droht lebenslange Haft. Das hatte jetzt der Vorsitzende Richter am Landgericht Hannover Wolfgang Rosenbusch am siebten Verhandlungstag im Rahmen einer Zwischenbilanz erklärt. Angeklagt sind 24 Raubüberfälle, die Marek K. begangen haben soll. Die Staatsanwaltschaft geht sogar von bis zu 45 Überfällen aus.

Nach der Überzeugung des Gerichts reichen die Beweise aus, dem Täter, einen 42-jährigen Polen, Vater von drei Kindern, die zwei tödlichen Schüsse auf einen 21-jährigen Kunden während eines Raubüberfalls auf einen Supermarkt bei Hannover abgegeben zu haben. Diese Tat wertet das Gericht offensichtlich als Mord. Wegen der Schwere der Tat, kann der Beschuldigte Marek K. nicht damit rechnen, nach 15 Jahren – auch bei guter Führung – aus der Haft entlassen zu werden.

25 Verhandlungstage hat das Gericht angesetzt, doch offensichtlich soll das Urteil bereits am kommenden Mittwoch gesprochen werden, weil bei einer Verurteilung wegen Mordes die Höchststrafe bereits erreicht wird. Die Aufklärung von weiteren Überfällen für das Strafmaß keine Rolle mehr spielen würden.

Auch in Rünthe fielen Schüsse – vermutlich aus der gleichen Waffe, mit der Marek K. den 21-Jährigen getötet hatte. Laut Polizeibericht betrat am 8. April gegen 20.55 Uhr ein etwa 40 Jahre alter Mann als letzter Kunden den Lidl-Markt. Als er einige Kleinigkeiten an der Kasse zahlen sollte, zog er eine Pistole und forderte die damals 51-jährige Kassiererin auf, Bargeld aus der Kasse zu übergeben. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, gab er mehrere Schüsse in die Luft ab. Nach Übergabe des Bargeldes flüchtete der Täter aus dem Supermarkt.

Umfangreiche Ermittlungen der EG „Discounter“ des Zentralen Kriminaldienstes Hannover in enger Zusammenarbeit mit Beamten in den betroffenen Bundesländern (Niedersachsen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Bayern) führten auf die Spur des 42-Jährigen. So gab es immer wieder ähnliche Personenbeschreibungen des Täters. Verraten hatte ihn letztlich sein Handy. Das hatte in den Funkzellen von vier Tatorten verräterische Spuren hinterlassen. Als er dann im Juni 2015 wieder von Polen nach Deutschland einreiste, hatte auch dies das Handy den Ermittlern angezeigt. Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen den Tatverdächtigen ihn dann am Rastplatz „Dresdner Tor Nord“ in seinem Pkw fest. Im Fahrzeug fanden die Durchsuchungskräfte eine scharfe Schusswaffe und dazugehörige Munition.

Der Waffentyp entspricht der bei den Überfällen verwendeten Schusswaffe. Zudem führte ein Abgleich der Fingerabdrücke des 42-Jährigen zur Übereinstimmung mit an drei Tatorten gesicherten Fingerspuren. Darüber hinaus stimmt die DNA des Tatverdächtigen mit an zwölf Tatorten gesicherten Spuren überein.




Trickdieb erbeutet an Töddinghauser Straße größere Geldsumme

Seine Hilfsbereitschaft wurde am frühen Samstagnachmittag einem 53-jährigen Kamener an der Töddinghauser Straße zum Verhängnis. Ein Trickdieb erbeutete bei ihm einen größere Summe Bargeld.

Der Kamener wurde gegen 13.45 Uhr von einem unbekannten Mann angesprochen. Der Täter fragte ihn, ob er Geld wechseln könne. Nachdem der Kamener seine Geldbörse gezückt hatte, lenkte ihn  der Unbekannte ab und zog unbemerkt mehrere Geldscheine aus der Geldbörse.




Einbrecher schlagen um Bergkamen einen weiten Bogen

Keine Nachricht ist oft auch eine gute Nachricht: In den zurückliegenden sieben Tagen gab es in Bergkamen keinen einzigen Wohnungseinbruch.

An den blau gekennzeichneten Stellen gab es in den zurückliegenden sieben Tagen einen Wohnungseinbruch.
An den blau gekennzeichneten Stellen gab es in den zurückliegenden sieben Tagen einen Wohnungseinbruch.

Das geht aus dem Wohnungseinbruchsradar hervor, den die Kreispolizei seit Anfang dieses Jahres an jedem Freitag veröffentlich.

Das heißt aber nicht, dass die Einbrecher in dieser Zeit völlig tatenlos waren. Sie gingen in die Nachbarkommunen und schlugen in Kamen drei Mal und in Bönen ein Mal zu. Weitere drei Einbrüche gab es in Werne und zwei in Selm. Dazu gab es in Bergkamen einen vollendeten und einen versuchten Einbruch in Betriebe. In einem Fall sperrten die Täter einfach den Wachhund in seinem Zwinger ein.

Eindeutiger Schwerpunkt der Einbruchskriminalität war Unna mit insgesamt zehn Einbrüchen seit dem 5. Februar.




Polo erfasst 12-Jährigen: Vermutlich von Mitschülern auf die Straße gestoßen

Ein zwölfjähriger Schüler aus Lünen verletzte sich am Mittwochnachmittag um 14.35 Uhr leicht, nachdem er in Lünen auf der Bebelstraße von einem Auto erfasst wurde.

Zeugen berichteten, dass an der dortigen Ampel Kinder standen. Eines der Kinder, das spätere Unfallopfer, sei hin und her geschubst worden. In dem Moment passierte der Fahrer eines VW Polo , ein 70-Jähriger aus Lünen, die Unfallstelle. Plötzlich geriet der Zwölfjährige soweit auf die Fahrbahn, dass er von dem Polo erfasst wurde. Der Zwölfjährige selbst gab an, auf die Fahrbahn geschubst worden zu sein. Der Schüler kam mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Polizei fragt nun:“Wer hat den Unfall beobachtet, oder kann sogar Hinweise auf einen möglichen Verantwortlichen geben?“

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Lünen unter der Rufnummer 0231 132 3121.




Polizeihund „Wuschel“ veröffentlicht eigene CD

Polizeihund „Wuschel“ hat jetzt auch eine eigene CD veröffentlicht. Das  Verkehrserziehungslied wird in Kindergärten im Kreis Unna eingesetzt.

CD-Präsentation bei der AWO-KiTA Rasselbande. Foto: Hellmann, Kreispolizeibehörde Unna
CD-Präsentation bei der AWO-KiTA Rasselbande. Foto: Hellmann, Kreispolizeibehörde Unna

Die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Unna besuchen mit der mobilen Verkehrspuppenbühne im Zweijahresrhythmus alle Kindergärten im Kreis. Polizeihund „Wuschel“ bereitet die Kinder dabei spielerisch darauf vor, was im Straßenverkehr zu beachten ist. Er verrät, wen man kontaktieren sollte, wenn man sich verlaufen oder Angst hat. Im Spiel wird auch gezeigt, was der Unterschied zwischen „meins“ und „deins“ ist. Und die Kinder lernen, dass sie selbst entscheiden, wer ihnen einen Kuss geben darf und wer nicht. Verkehrssicherheitsberater Thomas Glaser hat nun gemeinsam mit Gitarrenlehrer Thomas Grieger ein Lied geschrieben, in dem all diese Lerninhalte vorkommen. Es ist ein Verkehrserziehungslied, das speziell für den Einsatz in Kindergärten entstanden ist. Mit der Gitarre wurde das Lied bereits in einigen Kindergärten geprobt.

   - Christoph Hoch, Leiter des AWO Kindergartens "Rasselbande" in 
     Unna, arrangierte in seiner Freizeit das Stück neu und spielte 
     schließlich die Musik ein.
   - Ulrike Lethaus übte das "Wuschel - Lied" mit dem 
     Kindergartenchor der AWO-Kita "Rasselbande" ein.
   - Dirk Gottschalk mischte das Ganze professionell ab.
   - Grafiker Artur Franik erstellte ehrenamtlich das komplette CD- 
     Cover.
   - Die Sparkasse Unna unterstützte das Projekt finanziell, so dass 
     insgesamt 500 CDs in professioneller Qualität erstellt werden 
     konnten.

Die CD soll dabei helfen, die Kinder auf den Besuch der Polizei – Puppenbühne vorzubereiten, denn Kinder setzen sich besonders intensiv mit den Inhalten der Verkehrserziehung auseinander, wenn sie das Lied im Vorfeld schon einige Male gehört und in der Kita bereits gemeinsam gesungen haben. Die wichtigsten Themen, die den Kindern vermittelt werden, kommen im Wuschel – Lied vor.

Am Donnerstag wurde die CD in der AWO-KiTa „Rasselbande“ in Unna vorgestellt. Dabei wurde das „Wuschel-Lied“ live gesungen von den „Rasselbande-Kindern“ gemeinsam mit Verkehrssicherheitsberater Thomas Glaser. Landrat Michael Makiolla bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz. Er betonte: „Verkehrssicherheitsarbeit ist uns bei der Kreispolizeibehörde Unna sehr wichtig. Kinder sind dabei Hauptzielgruppe, denn mit dem Erlernen verkehrssicheren Verhaltens sollte so früh wie möglich begonnen werden“. Christoph Hoch freute sich, dass die Kinder beim Besuch der Verkehrspuppenbühne ein ganz anderes Bild von der Polizei bekommen.

Die CD mit dem Wuschellied sollen alle Kindergärten im Kreis Unna erhalten, bevor der Verkehrspuppenbus der Polizei in den jeweiligen Kindergarten kommt.

Auf der Internetseite von Christoph Hoch kann das Wuschellied auch ganz legal heruntergeladen werden http://www.meine-mp3.de/html/wuschel.html