Mit dem Kopf auf den Anhänger aufgeschlagen: 68-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Bei einem Unfall auf der Waltroper Straße in Lünen ist am Donnerstag ein 68-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden.

Ersten Ermittlungen zufolge stieg der 68-Jährige aus Unna gegen 15.50 Uhr zunächst aus seinem Pkw aus. Diesen hatte er zuvor auf dem östlichen Seitenstreifen der Waltroper Straße geparkt, nahe der Paul-Bonnermann-Straße. Als er mit dem Rücken zur Fahrbahn neben seinem Fahrzeug stand, stürzte er plötzlich aus bislang ungeklärter Ursache nach hinten. Zur gleichen Zeit fuhr ein 28-Jähriger aus Datteln mit seinem Gespann auf der Waltroper Straße in Richtung Norden. Der 68-Jährige fiel mit dem Kopf gegen den Anhänger des Gespanns und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme musste die Waltroper Straße vorübergehend komplett gesperrt werden. Ab etwa 18.30 Uhr konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Ab etwa 19.15 Uhr konnte die Straße komplett frei gegeben werden




45-jähriger Zuwanderer bedroht Hausmeister – Einweisung in psychiatrische Klinik

Am Freitagmorgen hatte gegen 9.30 Uhr hat ein 45-jähriger Zuwanderer zwei Männer in der Straße Mausegatt in Kamen mit einem Messer bedroht. Zu dem Streit auf der Straße vor der Asylbewerbereinrichtung kam es, als der Mann aufgefordert wurde, eine Wohnung zu räumen, die ihm nicht zustand. Einer der bedrohten Männer war der Hausmeister.

Darüber wurde der 45-Jährige wütend und holte aus dem Haus zwei Messer und ging auf die Männer zu, die sich in ihr Auto flüchten konnten. Der 45-jährige ließ von den beiden ab und ging mit seiner Frau in Richtung Stadt. Die Frau hatte während der ganzen Zeit versucht ihren Mann zurückzuhalten.

Auf der Lünener Straße entdeckte eine Polizeistreife das Ehepaar. Den Beamten gelang es, den Mann zu überwältigen. Da die 46-jährige Ehefrau sich bei der voran gegangenen Aktion selbst verletzt hatte, wurde sie zur Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Ehemann wurde zunächst festgenommen und im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Klinik gebracht.




13 km Stau und 60.000 Euro Schaden durch Unfall auf der A1

Ein Leichtverletzter, rund 60.000 Euro Sachschaden und bis zu 13 km Stau sind die Bilanz eines Unfalls am Donnerstagmorgen auf der A 1.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 40-jähriger Mann aus Hamm gegen 7.30 Uhr mit seinem Sprinter auf dem rechten Fahrstreifen der A 1 in Richtung Köln. Kurz vor der Anschlussstelle Kamen-Zentrum musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Dies übersah offenbar ein dahinter fahrender Mann (31 Jahre alt) aus Bielefeld in seinem Sattelzug. Der Bielefelder konnte anschließend nicht mehr ausweichen und fuhr auf das Fahrzeug des 40-Jährigen auf.

Durch den Zusammenstoß schleuderte der Sprinter gegen die rechte Schutzplanke und blieb schließlich auf der Seite liegen. Der 40-Jährige verletzte sich leicht, der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Rettungswagen brachten beide zunächst in umliegende Krankenhäuser.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen begrenzt werden. Gegen 9.40 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden.




Suche nach 81-jährigen Vermissten auf Bergkamen ausgedehnt

Die Polizei hat ihre Suche nach einem vermissten 81-jährigen Bewohner eines Kamener Seniorenheims auf Bergkamen ausgedehnt. Gefunden wurde der Mann aber bisher nicht (Stand Donnerstag 9.17 Uhr).

Eine Folge dieser Maßnahme war die Konzentration von Polizeikräften im Bereich von McDonalds an der Werner Straße am Mittwochabend. Hier gingen die Beamten Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Unterstützt wurde die Suche durch Polizeihubschrauber und Suchhunden.

Seit Dienstagnachmittag wird der 81-jährige Richard Kramer vermisst. Der Senior ist leicht dement und findet aus eigenem Antrieb nicht mehr zurück. Herr Kramer ist etwa 175 cm groß, trägt ein beige kariertes Hemd, eine graue Hose und hat graue Haare.

Bei Antreffen des Mannes bitte Nachricht an die Polizei Unna unter 02303 921 3535 oder 921 0.




Erste Helfer geschult: Beim Rettungs-App muss jeder Handgriff sitzen

Erst wurden sie registriert, dann wurden sie geschult: Die Rede ist von den fachkundigen Ersthelfern, die sich in den letzten Wochen bereit erklärt haben, bei Aufbau und Betrieb eines über eine Smartphone-App gesteuerten Ersthelfer-Netzes mitzumachen.

Rettungs-AppBislang haben sich rund 250 Ersthelfer gemeldet. Erste Hilfe können sie natürlich. Den Umgang mit der Alarmierung per App müssen sie aber lernen. Denn auch hier gilt: Alle Handgriffe müssen sicher sitzen – und auch die beherrschen rund 140 Ersthelfer nach einer Schulung inzwischen.

Für das Training und die Qualifizierung der potenziellen Lebensretter sicherte sich der Kreis die Unterstützung des Vereins „Mobile Retter e.V.“, der die Smartphone-App bereits anderswo mit installiert hat. Um organisatorische Fragen kümmern sich die Bevölkerungsschützer beim Kreis selbst.

Auch wenn sich viele Helfer zur Sicherung eines flächendeckenden Netzes schon gefunden haben, sind weitere herzlich willkommen. Schließlich wird nicht jeder potenzielle Helfer auch zum Einsatz kommen können, Reserve schafft also Sicherheit, die Leben retten kann.

Geeignet für den passwortgeschützten und ausdrücklich freiwilligen Rettungseinsatz per Smartphone-App sind Menschen, die eine berufliche Qualifikation mitbringen wie z.B. Krankenpflegekräfte, Feuerwehrleute, Arzthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsschwimmer, Polizisten oder Ärzte. Eine Registrierung ist z.B. möglich unter www.mobile-retter.de.

Nach dem derzeitigen Zeitplan soll die Rettungs-App nach den Sommerferien in NRW an den Start gehen.

Hintergrund:
Die Idee der ersten Hilfe per Smartphone ist denkbar einfach. Es geht um schnelle Hilfe von nebenan. Fachlich kundige und für den App-Einsatz nochmal geschulte Freiwillige in der Nähe könnten – so sie denn über einen in der Rettungsleitstelle eingegangenen Notruf Bescheid wüssten – die ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Erste Hilfe wie eine Herzdruckmassage überbrücken. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass gerade bei einem Kreislaufstillstand jede Sekunde zählt.




Beutestücke aus Einbrüchen suchen Besitzer

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen bosnische Einbrecherbanden durch die Ermittlungskommission Engel konnte eine große Anzahl von Beutestücken nach Festnahmen und Durchsuchungen sichergestellt werden. Bislang konnten bundesweit über 305 Taten aufgeklärt werden. Eine Vielzahl von Gegenständen, welche sich nach derzeitigem Ermittlungsstand keinem Geschädigten zuordnen lassen, sind ab sofort auf der Internetplattform des BKA

www.securius.eu

einzusehen.

Um die relevanten Gegenstände einfacher zu finden, ist es sinnvoll den Filter des Datums auf den Tag des Einbruchs zu setzen.

Die bundesweit agierende Tätergruppe verübte auch einige Taten im Bereich Dortmund.




Einbrecher lassen am Espenweg zwei Laptops mitgehen

Am Montag hebelten unbekannte Täter zwischen 7.45 Uhr und 19.35 Uhr eine Terrassentür eines Einfamilienhauses am Espenweg in Weddinghofen auf. Sie durchsuchten anschließend alle Räume und entwendeten zwei Laptops und eine Sporttasche.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Einbruch in Overberger Grundschule und in die Thomaskirche: Kollekte gestohlen

Die Overberger Grundschule und in die Thomaskirche waren am Wochenende Ziel von Einbrechern. Aus der Thgomaskirche nahmen sie die Kollekte vom Sonntagsgottesdienst mit.

In der Zeit von Freitag bis Montagmorgen haben Unbekannte ein Fenster zum Computerraum der Grundschule in der Kamer Heide aufgehebelt. Im Schulgebäude rissen sie Schranktüren im Sekretariat auf und durchsuchten die Schränke. Entwendet wurde nach jetzigen Erkenntnissen nichts.

Von Sonntagmittag bis Montagmorgen zwischen 12.30 und 09.00 Uhr verschafften sich Unbekannte Zugang zur Thomaskirche in derselben Straße. Aus einem Schrank entwendeten sie Bargeld aus einer Kasse , sowie zwei weitere Geldtaschen mit der Kollekte.

Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.




Betrunken gegen Anhänger geprallt – Unfallflucht dauerte nicht lange

Der 38-jährige Bergkamener, der am führen Sonntagmorgen mit seinem Kleinkraftrad auf der Rotherbachstraße unterwegs war, saß alles andere als sicher auf seinem Sattel. Er fuhr Schlangenlinien und prallte dann gegen einen Anhänger am Straßenrand. Anschließend machte er sich aus dem Staub. Besser gesagt: Er hatte es versucht. Denn kurze Zeit später hatte ihn die Polizei gefasst und aus dem Verkehr gezogen. Dabei stellte sich heraus, dass der 38-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.




Reifen von mindestens sechs Autos zerstochen und Lack zerkratzt

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sind in der Straße Lüttke Holz in Weddinghofen mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Unbekannte zerstachen bei mindestens sechs Autos Reifen und zerkratzten den Lack an mehreren Stellen. Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise an die Polizei in Kamen …




Sprinter überschlägt sich auf der A1- 23-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Auf der A 1 in Fahrtrichtung Köln ist es am Freitagmorgen gegen 7.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein 23-jähriger Mann aus Minden lebensgefährlich verletzt.

Ersten Zeugenangaben zufolge war ein 50-jähriger Mindener gegen 7.25 Uhr mit einem Sprinter auf dem mittleren Fahrstreifen der A 1 in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Etwa in Höhe der Rast- und Tankanlage Lichtendorf-Nord wechselte ein 49-jähriger Paderborner mit seinem Lkw von der rechten auf die mittlere Fahrspur. Ein dahinter fahrender Fahrzeugführer wechselte daraufhin auf den linken Fahrstreifen. Der 50-Jährige bemerkte diese Vorgänge vor ihm offenbar aus bislang ungeklärter Ursache zu spät. Laut ersten Aussagen versuchte er noch, dem Lkw auszuweichen, verlor dadurch jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses überschlug sich.

Bei dem Unfall wurden der Fahrer und sein 53-jähriger Beifahrer aus Minden leicht verletzt. Ein weiterer Insasse, der 23-Jährige, wurde aus dem Sprinter geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die anderen beiden Verletzten wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 9.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme und die Landung des Rettungshubschraubers musste die A 1 zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.