13 km Stau und 60.000 Euro Schaden durch Unfall auf der A1

Ein Leichtverletzter, rund 60.000 Euro Sachschaden und bis zu 13 km Stau sind die Bilanz eines Unfalls am Donnerstagmorgen auf der A 1.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 40-jähriger Mann aus Hamm gegen 7.30 Uhr mit seinem Sprinter auf dem rechten Fahrstreifen der A 1 in Richtung Köln. Kurz vor der Anschlussstelle Kamen-Zentrum musste er sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen. Dies übersah offenbar ein dahinter fahrender Mann (31 Jahre alt) aus Bielefeld in seinem Sattelzug. Der Bielefelder konnte anschließend nicht mehr ausweichen und fuhr auf das Fahrzeug des 40-Jährigen auf.

Durch den Zusammenstoß schleuderte der Sprinter gegen die rechte Schutzplanke und blieb schließlich auf der Seite liegen. Der 40-Jährige verletzte sich leicht, der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt. Rettungswagen brachten beide zunächst in umliegende Krankenhäuser.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen begrenzt werden. Gegen 9.40 Uhr konnte die Sperrung aufgehoben werden.




Suche nach 81-jährigen Vermissten auf Bergkamen ausgedehnt

Die Polizei hat ihre Suche nach einem vermissten 81-jährigen Bewohner eines Kamener Seniorenheims auf Bergkamen ausgedehnt. Gefunden wurde der Mann aber bisher nicht (Stand Donnerstag 9.17 Uhr).

Eine Folge dieser Maßnahme war die Konzentration von Polizeikräften im Bereich von McDonalds an der Werner Straße am Mittwochabend. Hier gingen die Beamten Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Unterstützt wurde die Suche durch Polizeihubschrauber und Suchhunden.

Seit Dienstagnachmittag wird der 81-jährige Richard Kramer vermisst. Der Senior ist leicht dement und findet aus eigenem Antrieb nicht mehr zurück. Herr Kramer ist etwa 175 cm groß, trägt ein beige kariertes Hemd, eine graue Hose und hat graue Haare.

Bei Antreffen des Mannes bitte Nachricht an die Polizei Unna unter 02303 921 3535 oder 921 0.




Erste Helfer geschult: Beim Rettungs-App muss jeder Handgriff sitzen

Erst wurden sie registriert, dann wurden sie geschult: Die Rede ist von den fachkundigen Ersthelfern, die sich in den letzten Wochen bereit erklärt haben, bei Aufbau und Betrieb eines über eine Smartphone-App gesteuerten Ersthelfer-Netzes mitzumachen.

Rettungs-AppBislang haben sich rund 250 Ersthelfer gemeldet. Erste Hilfe können sie natürlich. Den Umgang mit der Alarmierung per App müssen sie aber lernen. Denn auch hier gilt: Alle Handgriffe müssen sicher sitzen – und auch die beherrschen rund 140 Ersthelfer nach einer Schulung inzwischen.

Für das Training und die Qualifizierung der potenziellen Lebensretter sicherte sich der Kreis die Unterstützung des Vereins „Mobile Retter e.V.“, der die Smartphone-App bereits anderswo mit installiert hat. Um organisatorische Fragen kümmern sich die Bevölkerungsschützer beim Kreis selbst.

Auch wenn sich viele Helfer zur Sicherung eines flächendeckenden Netzes schon gefunden haben, sind weitere herzlich willkommen. Schließlich wird nicht jeder potenzielle Helfer auch zum Einsatz kommen können, Reserve schafft also Sicherheit, die Leben retten kann.

Geeignet für den passwortgeschützten und ausdrücklich freiwilligen Rettungseinsatz per Smartphone-App sind Menschen, die eine berufliche Qualifikation mitbringen wie z.B. Krankenpflegekräfte, Feuerwehrleute, Arzthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsschwimmer, Polizisten oder Ärzte. Eine Registrierung ist z.B. möglich unter www.mobile-retter.de.

Nach dem derzeitigen Zeitplan soll die Rettungs-App nach den Sommerferien in NRW an den Start gehen.

Hintergrund:
Die Idee der ersten Hilfe per Smartphone ist denkbar einfach. Es geht um schnelle Hilfe von nebenan. Fachlich kundige und für den App-Einsatz nochmal geschulte Freiwillige in der Nähe könnten – so sie denn über einen in der Rettungsleitstelle eingegangenen Notruf Bescheid wüssten – die ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Erste Hilfe wie eine Herzdruckmassage überbrücken. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass gerade bei einem Kreislaufstillstand jede Sekunde zählt.




Beutestücke aus Einbrüchen suchen Besitzer

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen bosnische Einbrecherbanden durch die Ermittlungskommission Engel konnte eine große Anzahl von Beutestücken nach Festnahmen und Durchsuchungen sichergestellt werden. Bislang konnten bundesweit über 305 Taten aufgeklärt werden. Eine Vielzahl von Gegenständen, welche sich nach derzeitigem Ermittlungsstand keinem Geschädigten zuordnen lassen, sind ab sofort auf der Internetplattform des BKA

www.securius.eu

einzusehen.

Um die relevanten Gegenstände einfacher zu finden, ist es sinnvoll den Filter des Datums auf den Tag des Einbruchs zu setzen.

Die bundesweit agierende Tätergruppe verübte auch einige Taten im Bereich Dortmund.




Einbrecher lassen am Espenweg zwei Laptops mitgehen

Am Montag hebelten unbekannte Täter zwischen 7.45 Uhr und 19.35 Uhr eine Terrassentür eines Einfamilienhauses am Espenweg in Weddinghofen auf. Sie durchsuchten anschließend alle Räume und entwendeten zwei Laptops und eine Sporttasche.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Einbruch in Overberger Grundschule und in die Thomaskirche: Kollekte gestohlen

Die Overberger Grundschule und in die Thomaskirche waren am Wochenende Ziel von Einbrechern. Aus der Thgomaskirche nahmen sie die Kollekte vom Sonntagsgottesdienst mit.

In der Zeit von Freitag bis Montagmorgen haben Unbekannte ein Fenster zum Computerraum der Grundschule in der Kamer Heide aufgehebelt. Im Schulgebäude rissen sie Schranktüren im Sekretariat auf und durchsuchten die Schränke. Entwendet wurde nach jetzigen Erkenntnissen nichts.

Von Sonntagmittag bis Montagmorgen zwischen 12.30 und 09.00 Uhr verschafften sich Unbekannte Zugang zur Thomaskirche in derselben Straße. Aus einem Schrank entwendeten sie Bargeld aus einer Kasse , sowie zwei weitere Geldtaschen mit der Kollekte.

Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.




Betrunken gegen Anhänger geprallt – Unfallflucht dauerte nicht lange

Der 38-jährige Bergkamener, der am führen Sonntagmorgen mit seinem Kleinkraftrad auf der Rotherbachstraße unterwegs war, saß alles andere als sicher auf seinem Sattel. Er fuhr Schlangenlinien und prallte dann gegen einen Anhänger am Straßenrand. Anschließend machte er sich aus dem Staub. Besser gesagt: Er hatte es versucht. Denn kurze Zeit später hatte ihn die Polizei gefasst und aus dem Verkehr gezogen. Dabei stellte sich heraus, dass der 38-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.




Reifen von mindestens sechs Autos zerstochen und Lack zerkratzt

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sind in der Straße Lüttke Holz in Weddinghofen mehrere Fahrzeuge beschädigt worden. Unbekannte zerstachen bei mindestens sechs Autos Reifen und zerkratzten den Lack an mehreren Stellen. Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise an die Polizei in Kamen …




Sprinter überschlägt sich auf der A1- 23-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Auf der A 1 in Fahrtrichtung Köln ist es am Freitagmorgen gegen 7.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein 23-jähriger Mann aus Minden lebensgefährlich verletzt.

Ersten Zeugenangaben zufolge war ein 50-jähriger Mindener gegen 7.25 Uhr mit einem Sprinter auf dem mittleren Fahrstreifen der A 1 in Fahrtrichtung Köln unterwegs. Etwa in Höhe der Rast- und Tankanlage Lichtendorf-Nord wechselte ein 49-jähriger Paderborner mit seinem Lkw von der rechten auf die mittlere Fahrspur. Ein dahinter fahrender Fahrzeugführer wechselte daraufhin auf den linken Fahrstreifen. Der 50-Jährige bemerkte diese Vorgänge vor ihm offenbar aus bislang ungeklärter Ursache zu spät. Laut ersten Aussagen versuchte er noch, dem Lkw auszuweichen, verlor dadurch jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses überschlug sich.

Bei dem Unfall wurden der Fahrer und sein 53-jähriger Beifahrer aus Minden leicht verletzt. Ein weiterer Insasse, der 23-Jährige, wurde aus dem Sprinter geschleudert und lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die anderen beiden Verletzten wurden mit Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 9.000 Euro.

Für die Unfallaufnahme und die Landung des Rettungshubschraubers musste die A 1 zwischenzeitlich komplett gesperrt werden.




Zwei Verletzte durch Unfall auf der Industriestraße bei Poco

Am Mittwochmorgen sind zwei Personen bei einem Unfall auf der Industriestraße verletzt worden. Eine 27-jährige Bergkamenerin bog mit ihrem Opel vom Parkplatz eines Möbelhauses nach links auf die Straße und übersah dabei einen 41-jährigen Bergkamener mit seinem Citroen. Die Opelfahrerin und ihr 26-jähriger Beifahrer aus Bergkamen wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand insgesamt etwa 10000 EUR Schaden, beide mussten abgeschleppt werden.




Lkw-Fahrer walzt völlig Betrunken mehrere Dutzend Meter Schutzplanken nieder

Gut, dass diese Trunkenheitsfahrt eines Lkw-Fahrers aus Hamm am Dienstagmorgen rechtzeitig gestoppt wurde. Der 41-jährige wälzte lediglich mehrere Dutzend  Meter Schutzplanken nieder. Er schlief dann ein, als es nicht mehr weiterging, bis er von der Polizei geweckt wurde. Nicht auszudenken wäre, was hätte passieren können, wenn der Trunkenbold seine Fahrt fortgesetzt hätte nach Hamm durch die A2-Baustelle.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verlor der Fahrer, ein 41-Jähriger aus Hamm, gegen 11.05 Uhr auf der B236n in Höhe der Anschlussstelle Scharnhorst die Kontrolle über seinen Sattelzug und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei walzte das Fahrzeug mehrere Dutzend Meter Schutzplanken nieder und verkeilte sich dort.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie den Fahrer schlafend in seiner Führerkabine vor. Er lehnte mit dem Kopf an der Fahrertür. Eine mögliche Ursache dürfte die deutlich wahrnehmbare Alkoholisierung des 41-Jährigen gewesen sein. Ein Atemalkoholvortest zeigte ein deutlich positives Ergebnis an. Im LKW fanden die Beamten zudem noch eine nahezu leere Flasche Schnaps.

Auf Grund seines offenkundigen Alkoholisierungsgrades konnte der LKW-Fahrer nicht zum Sachverhalt befragt werden. Auch während der Fahrt zur Wache schlief der 41-Jährige immer wieder ein. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein des 41-Jährigen wurde beschlagnahmt und das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt.

Glücklicherweise verletzte sich durch den Unfall niemand. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 8.000 Euro.