18-Jähriger überschlägt sich mehrfach in einem FordTransit
Am Freitag fuhr gegen 13.05 Uhr ein 18-Jähriger aus Bergkamen mit seinem Ford Transit den Cappenberger Damm in Fahrtrichtung Südkirchen. Kurz hinter Hausnummer 200 kam er aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und der Transit überschlug sich mehrfach. Der leichtverletzte 18-jährige konnte sich alleine aus dem Ford befreien und wurde vom eingetroffenen Krankenwagen versorgt. Der Ford musste geborgen und abgeschleppt werden. Ausgelaufenes Benzin und Öl wurde durch die Feuerwehr gebunden. Der Cappenberger Damm blieb für 2 Stunden voll gesperrt.
Erschreckende Bilanz einer Lkw-Kontrolle an der A1 – Auch „Gaffer“ waren dran
Die Dortmunder Polizei hat am Freitag den Lastkraftverkehr an der A 1 mit Unterstützung durch den Zoll, die Bezirksregierung Arnsberg und das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrolliert.
Freihändig und fotografierend passierte dieser Brummi-Fahrer eine Unfallstelle an auf der Gegenfahrbahn. Quittung war eine saftige Anzeige.
Ab 9 Uhr in der Früh wurden ausgewählte Lkw, Busse und Kleintransporter von Anhaltekräften der Polizei in die Kontrollstelle auf den Rastplatz Lennhof gelotst. Dort folgten die Überprüfungen der Fahrzeuge, der Ladung und auch des jeweiligen Fahrpersonals. Viele der kontrollierten Fahrzeuge fuhren auch durch das Kamener Kreuz.
Dabei durchliefen die Fahrer und Fahrzeuge mehrere Kontrollstufen und Stationen. In der eingerichteten Anhaltezone überprüften die Polizeibeamten den Zustand der Fahrzeuge, die Ladung, die Einhaltung der Sozialvorschriften und Fahrzeugpapiere sowie Führerscheine der Fahrer.
Überprüft wurden bis um 15 Uhr insgesamt 49 Fahrzeuge (40 Lkw, 5 Kleintransporter, 1 Omnibus, 3 Sonstige). Lediglich die Hälfte (24) von ihnen waren frei von allen Mängeln und deren Fahrer hatten sich ordnungsmäßig verhalten bezogen auf Fahrweise, Ladungssicherung und Sozialvorschriften, also das Einhalten der Lenk- und Ruhezeiten.
Bei 25 Fahrzeugen war das bedauerlicherweise nicht der Fall. Hier zählten die Beamten: 6 Verstöße gegen die Ladungssicherung 3 Überladungen 6 technische Mängel 8 Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten 3 Beanstandungen Gefahrgut 8 Verstöße Abfall 9 Sonstige
Erfreulicherweise stellten die Beamten in der heutigen Kontrolle keine Manipulation an Kontrollgeräten fest. Diese können im schlimmsten Fall dazu führen, dass nicht nur die Registrierung der Lenk- und Ruhezeiten nicht stattfindet, sondern Fahrassistenzsysteme nicht funktionieren. Einsatzleiter Dirk Anders erklärte hierzu: „Beim Ausschalten des Kontrollgeräts denkt das Fahrzeug, der Lkw fahre nicht. Also setzen auch die mit der Fahrbewegung einhergehenden Unterstützungssysteme nicht ein. Der Abstandwarner fällt aus, der Lkw bremst nicht wie gewohnt, es kommt zum Beispiel zum Unfall am Stauende.“
Zwei Fahrer waren nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Sie durften genauso wenig wie drei andere ihre Fahrt fortsetzen. Einer von ihnen, ein Mann aus Spanien, wies eine mangelhafte Bereifung seines Lkw vor: Bei zwei der Reifen blitzte die Karkasse durch, so dass sie jederzeit hätten platzen können und damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko aufwiesen. Der Mann zeigte sich gegenüber den Beamten uneinsichtig und renitent im Sprachgebrauch. Zur Gefahrenabwehr stellte die Polizei die Kennzeichen sicher, die ihm nach einem erfolgten Reifenwechsel wieder ausgehändigt werden.
Ein illegaler Mülltransport in Richtung Belgien wurde zurück zum Absender geschickt, hier erfolgt eine Strafanzeige.
Nach Beendigung der umfangreichen und teilweise zeitlich länger andauernden Kontrollen in der Anhaltezone folgten die Fahrten über die Waage, um das zulässige Gesamtgewicht der Fahrzeuge zu überprüfen. Auch hier offenbarten sich den Polizeibeamten teilweise erhebliche Verstöße gegen die Ladungsvorschriften und das zulässige Gesamtgewicht: Zwei Lkw waren um jeweils knapp 30 % überladen.
Den Fahrern boten die Polizeibeamten einen kurzen Besuch in der mobilen Ausstellung der Verkehrssicherheitsberater an. In einem mit anonymisierten Unfallfotos ausgestatteten Polizeibus folgten Gespräche mit sichtlich beeindruckten Lastraftwagenfahrern. Die ausdrucksstarken Bilder sprachen in großen Teilen für sich – der mahnende Zeigefinger der Beamten blieb aus.
Und auch das leidige Thema „Gaffer“ war Teil der mobilen Ausstellung: Die Verkehrssicherheitsberater konnten aktuelle Fotos vorzeigen, auf denen Lkw-Fahrer einen auf der Gegenfahrbahn geschehenen Unfall fotografierten. Hierbei fuhren sie „freihändig“ und ließen das Verkehrsgeschehen völlig außer Acht, nahmen das Risiko eines eigenen Unfalls in Kauf! Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.
Dabei warnt die Polizei vor solchen Situationen in denen diese rücksichtslosen Menschen sich und andere in Gefahr bringen und das Risiko eines eigenen Unfalls um ein Vielfaches steigern! Die Polizei Dortmund sagt dazu ganz klar: „Wir brauchen keine Gaffer! Denn Affen gaffen – Helden melden!“
Öffentlichkeitsfahndung: Einbrecher stiehlt Tresor und einen Touran und wird geblitzt
Unbekannte drangen in der Nacht zum 30. Mai 2016 in die Taxi-Zentrale am Schwerter Bahnhof ein. Dort erbeuteten sie einen Tresor. Mit einem Originalfahrzeugschlüssel, der im Büro lag, wurde ein Taxi VW-Touran entwendet. Mit dem Taxi wurde vermutlich der Tresor abtransportiert. Das Taxi wurde später in Dortmund entdeckt.
Die Polizei fragt: Wer kennt diesen Mann?
Unmittelbar nach der Tatbegehung ist ein Tatverdächtiger mit dem entwendeten Taxi in Schwerte-Ergste in Autobahnnähe an einer stationären Radaranlage geblitzt worden. Auf Beschluss der Staatsanwaltschaft Hagen veröffentlicht die Polizei nun das Radarfoto. Der Tatverdächtige trägt auf dem Radarfoto eine Basecap mit Dollarzeichenaufdruck und einen Vollbart.
Wer kennt die abgebildete Person? Hinweise nimmt die Polizei Schwerte unter der Telefonnummer 02304 921-3320 oder 921-0 entgegen.
Radler bringt Motorradfahrer zu Fall und flüchtet
Die Polizei sucht einen etwa 75 Jahre alten Radfahrer, der am Donnerstagvormittag auf der Werner Straße im Bereich der Einmündung Am Geistbaum (Höhe PH Automobile & Service) einen Motorradfahrer aus Holland zu Fall gebracht und anschließend geflüchtet sein soll.
Am Donnerstag laut Mitteilung der Polizei fuhren gegen 11.35 Uhr zwei Motorradfahrer aus den Niederlanden mit ihren Krädern auf der Werner Straße in Richtung Kamen. In Höhe der Einmündung Am Geistbaum bog plötzlich ein Radfahrer vom rechten Fahrbahnrand nach links in die Einmündung ab. Der vordere Motorradfahrer, ein 56 jähriger Niederländer, versuchte auszuweichen und leitete eine Gefahrenbremsung ein. Er stürzte, rutschte etwa 40 Meter über die Fahrbahn und verletzte sich leicht. Der Radfahrer setzte seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle.
Er wird von Zeugen wie folgt beschrieben: etwa 75 Jahre alt, groß und schlank, bekleidet mit einer grauen Jacke und einem hellen Basecap. Weiter Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Aktiv gegen Gewalt: Berufsbegleitende Fortbildung zu Deeskalationstrainern
Aufgrund der großen Resonanz in den letzten Jahren führen der Kreis Unna und die Kreispolizeibehörde Unna in Kooperation mit dem KreisSportBund e.V. auch 2017 eine berufsbegleitende Fortbildung zum Deeskalationstrainer durch.
Die Fortbildung richtet sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten und ihre Handlungs- und Methodenkompetenz im Umgang mit Gewalt optimieren wollen.
Vorgesehen sind insgesamt 21 Fortbildungstage. Neben Deeskalations- und Kommunikationstraining werden auch Methoden zur Stressbewältigung geübt. Die Fortbildung, die mit Unterstützung des Kreises Unna finanziert wird, erfolgt durch das Kommissariat Kriminalprävention. Die Fortbildung endet mit der Zertifizierung der Trainer am 17. November 2017 in der Ökologiestation des Kreises Unna in Bergkamen.
„Ziel ist es, eine Kultur der Konfliktlösung ohne Gewalt zu etablieren“, unterstreicht Volker Timmerhoff vom Deeskalationsteam. Das könne gelingen, wenn alle zusammenarbeiten, die sich um Kinder und Jugendliche kümmern – ob das nun Kindergärten oder Schulen, soziale Einrichtungen oder Vereine sind oder die mit solchen Fragen befassten Jugendämter, Polizei- und Verwaltungsstellen.
Die Teilnehmer sollen nicht nur ihre eigenen Positionen zur Gewalt überprüfen und Übungen zur Gewalt-Thematisierung durchführen, sondern neben dem Kommunikationstraining auch ihre Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten in Stress- und Krisensituationen erweitern. Dazu wird offensives, intuitives und überlegtes Handeln in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen trainiert.
Nach Abschluss der Fortbildung sollen die Teilnehmer eigenständig Trainings für Kinder und Jugendliche in Kindergärten, Schulen und anderen Einrichtungen durchführen können. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Anmeldung wird schriftlich bestätigt.
Wer Interesse an der Fortbildung hat, kann sich bis Freitag, 7. Oktober 2016 anmelden. Weitere Infos und das Anmeldeformular gibt es unter www.kreissportbund-unna.de. Bei konkreten Rückfragen stehen
Volker Timmerhoff von der Kriminalprävention / Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna unter Tel. 0 23 07 / 921 – 44 16 oder per E-Mail an Volker.Timmerhoff@polizei.nrw.de und der KreisSportBund Unna e.V. unter Tel. 0 23 03 / 12 – 13 24 zur Verfügung.
Bergkamener Lkw-Fahrer Opfer eines Raubüberfalls vor einem Aldi in Herten
Am frühen Mittwochmorgen wurde ein 37-jähriger Lkw-Fahrer aus Bergkamen in Herten Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls.
Der Bergkamener lieferte Waren an einer Diskounter-Filiale an der Straße Auf dem Hochstück in Herten an. Nachdem er die Waren in die Lagerräume gebracht hatte, ging zurück zu seinem Lkw. Hier trat ein unbekannter maskierter Mann auf ihn zu, bedrohte ihn mit einer Schusswaffe und forderte ihn auf, die Lagerräume aufzuschließen. Im Anschluss fesselte er den Fahrer und ging in die Lagerräume.
Dort traf er auf eine 57-jährige Angestellte und bedrohte sie. Die 57-Jährige rief um Hilfe und flüchtete in die Geschäftsräume der Aldi-Filiale. Gemeinsam mit fünf weiteren Angestellten flüchtete die 57-Jährige dann in den Aufenthaltsraum, schlossen sich ein und benachrichtigten die Polizei. Als Polizeibeamte kurze Zeit später an der Filiale eintrafen, war der Täter bereits in unbekannte Richtung geflüchtet. Polizeibeamte befreiten dann den gefesselten Bergkamener. Es wurde niemand verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen flüchtete der Täter ohne Beute. Täterbeschreibung: etwa 185 bis 190 cm groß, stabile Statur, dunkelbraune Augenfarbe, maskiert mit einer dunkelblauen Skimaske und einer blauen Wollmütze, bekleidet mit einer dunkelblauen Weste, einem dunkelblauen Pullover, einer schwarzen Stoffhose und schwarzen Lederschuhen Eine Fahndung, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers, verlief ohne Erfolg. Täterhinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 0800/2361 111.
Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht auf der A 2
Am vergangenen Montag gegen 11.45 Uhr fuhr ein 85-Jähriger, wohnhaft in Hamm, auf dem mittleren Fahrstreifen der A2 in Richtung Hannover. Nach ersten Erkenntnissen scherte in Höhe Beckum plötzlich ein Lkw von rechts auf seinen Fahrstreifen. Der 85-Jährige wich nach links aus und prallte gegen die Betonschutzwand. Von dort schleuderte der Pkw zurück auf die Fahrbahn und überschlug sich. Glücklicherweise verletzte sich der 85-Jährige nur leicht. Der Lkw, vermutlich ein Gliederzug, setzte nach Zeugenaussagen seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern.
Die Polizei sucht jetzt Zeugen des Unfalls. Bitte melden sie sich bei der Autobahnpolizei Kamen unter 0231/132-4521.
Überfall auf Spielhalle in Lünen – Polizei sucht Zeugen
Nach einem Raubüberfall auf eine Spielhalle am Dienstagabend an der Waltroper Straße in Lünen sucht die Polizei nun Zeugen. Zwei Tatverdächtige flüchteten unerkannt.
Ersten Ermittlungen zufolge betraten zwei maskierte Männer gegen 23.35 Uhr die Spielhalle nahe der Mengeder Straße. Im Kassenbereich bedrohte einer der Täter einen Mitarbeiter mit einem Beil. Der andere forderte ihn auf, die Kasse zu öffnen, schritt dann jedoch selbst zur Tat. Das herausgenommene Bargeld in dreistelliger Höhe steckte das Duo in einen mitgebrachten Beutel. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Laut Zeugenaussagen waren die beiden Unbekannten etwa 20 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß und schlank. Sie trugen schwarze Jogginghosen, dunkle Kapuzenpullover (Kapuze auf dem Kopf) und hatten schwarze Schals vor das Gesicht gezogen. Den Zeugenangaben nach sprachen die Männer Deutsch mit südländischem Akzent.
Zeugen melden sich bitte bei der Kriminalwache in Dortmund unter 0231-132-7441.
Unbelehrbar: Wieder unter Drogen und ohne Führerschein erwischt – Jetzt sitzt er
Die Polizei erinnerte sich an einen Vorfall vom 25.Juli. Ein Dortmunder fährt ohne Führerschein mit einem gestohlenen Auto unter Drogeneinfluss. Am Freitag kam es zu einer Wiederaufführung dieses Spektakels.
Gegen 11.30 Uhr hielten Polizeibeamte ein Fahrzeug auf der Lange Straße in Lünen an. Grund war wie so oft das Handy am Ohr. Am Steuer saß der Protagonist aus dem oben genannten Sachverhalt. Einen Führerschein hatte er natürlich immer noch nicht. Unter Drogeneinfluss war er auch diesmal. Die Kennzeichen waren gestohlen. Das Fahrzeug nach jetzigem Kenntnisstand zumindest nicht, jedoch war es nicht zugelassen und fuhr unter anderem ohne Versicherungsschutz.
Der unbelehrbare 29-jährige Dortmunder wurde festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte dem Treiben ein Ende und ordnete Untersuchungshaft an.
55-jähriger Radfahrer auf der Luise-Schröder-Straße schwer verletzt
Am Dienstag fuhr gegen 15 Uhr eine 78-jährige Bergkamenerin mit ihrem Pkw auf der Luise-Schröder-Straße in Richtung Gedächtnisstraße. In Höhe des Wasserparks überquerte nach Angaben der Polizei plötzlich ein 55-jähriger Radfahrer aus Bergkamen die Straße. Die Frau konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und die Fahrzeuge stießen zusammen. Der Radfahrer, der keinen Helm trug, wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Großer Polizeieinsatz durch einen böswilligen falschen Notruf
Ein größerer Polizeieinsatz sorgte am Mittwochmorgen in der Kamener Innenstadt für reichlich Aufregung.
Vermutlich ein böswillig abgesetzter falscher Notruf sorgte am Mittwochmorgen in der Weststraße in Kamen für einen großen Polizeieinsatz. Foto: Ulrich Bonke
Es war ein Notruf eingegangen, nach dem angeblich in einer Wohnung in der Weststraße ein Mensch durch eine Bedrohung in Gefahr gewesen wäre. Als die Beamten gegen 9 Uhr in die betreffende Wohnung eingedrungen waren, fanden die Polizisten sie allerdings leer vor. Deshalb liegt die Vermutung nahe, dass ein Unbekannter diesen Alarm böswillig abgesetzt hatte.