Einbrecher stehlen am Ostenhellweg VW T4-Pritschenwagen und Gartengeräte
In der Zeit von Montag auf Dienstag haben zwischen 22.00 und 08.30 Uhr Unbekannte aus der Scheune eines Garten- und Landschaftsbaubetriebes am Ostenhellweg einen orangefarbenen VW T 4 Pritschenwagen gestohlen.
Aus einem Abstellraum, zu dem sich die Täter unbefugt Zugang verschafften wurden weitere Geräte, wie Kettensägen, Freischneider und weitere Gartengeräte gestohlen. An dem Pritschenwagen befanden sich die Kennzeichen UN-OY 724. Auf den Türen befindet sich die Aufschrift WIR EG.
Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise nimmt die Polizei Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0 entgegen.
Wieder Einbruch in ehemalige Diskothek A2: Alkohol und Elektronik gestohlen
In der Zeit von Samstag bis Dienstag haben unbekannte Täter die Eingangstür zu einer ehemaligen Diskothek an der Töddinghauser Straße eingetreten. Aus dem Gebäude wurden nach ersten Erkenntnissen alkoholische Getränke und Elektrogeräte gestohlen. Wer hat etwas gesehen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.
Illegale Entsorgung: Zwei Metallfässer sorgen für Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei
Zwei Metallfässer sorgten am Montagabend kurz nach 18 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehr und der Polizei in Südkamen. Ein noch unbekannter Mann hatte sie auf dem Parkplatz des Friedhofs abgestellt. So lange nicht klar war, ob der Inhalt gefährlich ist oder nicht, wurde aus Sicherheitsgründen die Südkamener Straße gesperrt. Später konnte dann Entwarnung gegeben werden, weil offensichtlich von den Fässern keine große Gefahr ausging. Trotzdem mussten sie durch eine Spezialfirma entsorgt werden.
Fotos und Infos: Ulrich Bonke
Für den Mann, der die Fässer angestellt hatte, wird diese illegale Müllentsorgung neben der noch ausstehenden juristischen Bewertung zu einer teuren angelegen. Denn er wird für die Kosten des Großeinsatzes und für die Entsorgung bezahlen werden.
Die Chancen, dass er geschnappt wird, sehen übrigens gut aus. Wie zu erfahren war, wurde er beim Abladen auf dem Südkamener Friedhofsparkplatz beobachtet. Der Zeuge hatte sich auch die Nummer seines Kraftfahrzeuges aufgeschrieben.
Mit deutlich mehr als 2 Promille über die A2
Das hätte böse ausgehen können! Ein aufmerksamer Zeuge hat der Polizei am Freitagnachmittag (26. August) ein Fahrzeug auf der A 2 gemeldet, das beim Fahren offenbar einige Auffälligkeiten zeigte.
Mehrfach sei das Auto fast mit der Mittelschutzplanke kollidiert, so der Zeuge. Zudem wechsele es immer wieder die Fahrstreifen, befahre sogar teils den Seitenstreifen – auch um andere Fahrzeuge rechts zu überholen. Eine Streife der Autobahnpolizei erkannte das Fahrzeug schließlich nahe der Anschlussstelle Hamm-Uentrop. Auch den Beamten fiel die gefährliche Fahrweise auf. In einer Nothaltebucht konnten sie den Wagen schließlich zum Anhalten bringen. Dass der Fahrer offenbar unter Alkoholeinfluss stand, konnten die Beamten direkt erkennen. Wie stark, das ergab ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest: Dieser zeigte deutlich mehr als zwei Promille an!
Als die Beamten den 59-Jährigen aus Rheda-Wiedenbrück für eine Blutprobe schließlich im Streifenwagen zur nächstgelegenen Wache bringen wollten, hatte dieser dafür so gar kein Verständnis. Nicht nur wurde er aggressiv, sondern er versuchte auch, den Beamten zu entkommen und auf die Fahrbahn zu laufen. Diese mussten ihn schließlich fixieren und so in den Streifenwagen bringen.
Von der Wache wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Seinen Pkw bewegte anschließend jedoch nur noch ein Abschleppunternehmen. Die Polizei sorgte zudem dafür, dass der 18-jährige Beifahrer des Mannes sicher nach Hause kam.
Den 59-Jährigen erwartet nun ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss.
Betrunkener Radler prallt gegen parkenden Polo
Leicht verletzt hat sich ein 36-jähriger Radfahrer, der am Sonntag, 28. August, um 1.30 Uhr auf der Hochstraße gegen einen geparkten VW Polo gefahren ist. Ein Alkoholtest des Mannes verlief positiv. Ihm wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 800 Euro.
Treffen der Unfallkommission: Bergkamener Schwerpunkt ist die Kreuzung Lessingstraße/Auf der Alm
Die gemeinsame Unfallkommission des Kreises richtete ihren Blick wieder auf Straßen, auf denen in der Vergangenheit schwere Unfälle passiert sind. Ziel ist es, gefährliche Stellen möglichst früh zu erkennen und zu entschärfen. In Bergkamen gibt es laut Polizei nur einen Unfallschwerpunkt: die Kreuzung Lessingstraße/Auf der Alm. Vielleicht wäre dort ein nicht zu übersehende Hinweis, dass dort Rechts vor Links gilt, hilfreich.
Schwerer Unfall im Mai vergangenen Jahrs auf dem Westenhellweg. Foto: Feuerwehr Bergkamen
Während die Zahl der Unfallhäufungsstellen in den vergangenen Jahren mehrfach in Folge gesunken ist (2015: 10; 2014: 25; 2013: 35), verzeichnet die Unfallkommission in diesem Jahr wieder einen Anstieg: 18 Straßenabschnitte, Kreuzungen oder Einmündungen gelten wegen erhöhter Unfallzahlen weiterhin oder erstmals als Unfallhäufungsstellen.
„Wir schauen uns die Stellen nicht nur an, sondern werten auch ortsbezogene Daten aus, um Zusammenhänge zwischen dem Unfallhergang, der Verkehrssituation und den baulichen Gegebenheiten zu ermitteln“, erläutert Harald Meibert, beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig, stellvertretend für die Unfallkommission.
Besondere Sorge bereitet den Verkehrs-Experten der Anstieg der Unfälle mit Radfahrern. So tauchen einige Stellen nur deshalb in der Statistik auf, weil dort wiederholt Radfahrer verunglücken. „Häufig haben diese Unfälle schlimme Folgen. Ein Radfahrer hat nämlich keine Knautschzone und zieht bei einer Kollision mit einem Auto immer den Kürzeren“, stellt Meibert fest und appelliert an alle, die auf dem Rad unterwegs sind, sich an die Verkehrsregeln zu halten.
Der Hintergrund dieses Ratschlags ist ernst. Die Kreispolizeibehörde registrierte im Jahr 2015 insgesamt 302 Unfälle mit Radfahrern, davon wurden 285 verletzt – das sind 85 Prozent. Und: Die Hälfte der verunglückten Radfahrer hat den Unfall verschuldet oder trägt eine Mitschuld. Um Aufklärungsarbeit zu leisten, hatten die Straßenverkehrsbehörden und die Unfallkommission im Kreis zusammen mit der Kreispolizeibehörde Unna erst vor kurzem in der Serie „Sicher Radfahren“ verloren gegangenes Wissen aufgefrischt.
Die Ergebnisse der Unfalluntersuchung vor Ort sind die Grundlage für Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verhinderung von Unfällen. Die Handlungspalette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und Lenkung durch die Straßenverkehrsbehörden über die Verkehrsüberwachung (Kreispolizeibehörde und Straßenverkehrsbehörden) bis hin zur Verkehrssicherheitsberatung (Kreispolizeibehörde) und baulichen Maßnahmen (Baubehörden).
Zusammensetzung der Unfallkommission
Die örtliche Unfalluntersuchung und damit die Arbeit der Unfallkommission ist eine gemeinsame Aufgabe von Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden. Deshalb gehören der Unfallkommission alle kreisangehörigen Städte (ohne Lünen), die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen NRW, der Fachbereich Straßenbau des Kreises und der Fachbereich Straßenverkehr (Aufgabenbereich Verkehrssicherung) des Kreises an. Der Fachbereich hat auch den Vorsitz der Unfallkommission.
Offenbar Alkohol im Spiel: Rollerfahrer bei Unfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall auf der Waltroper Straße in Lünen ist am Mittwoch ein Rollerfahrer schwer verletzt worden. Offenbar war Alkohol im Spiel.
Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 27-jähriger Lüner gegen 22.10 Uhr mit seinem Nissan auf der Waltroper Straße in Richtung Norden. Er wollte nach links in eine Grundstückseinfahrt abbiegen und übersah dabei offenbar den entgegenkommenden Roller eines 39-Jährigen aus Lünen. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich der 39-Jährige schwer verletzte. Der 27-Jährige blieb unverletzt. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus.
Bei den beteiligten Fahrern ergab sich der Verdacht eines möglichen Alkoholkonsums. Beiden wurde eine Blutprobe entnommen. Dem 39-Jährigen entnahm ein Arzt eine weitere Probe wegen des Verdachts eines möglichen Drogenkonsums. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 3.200 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Waltroper Straße zwischen der Königsheide und der Paul-Bonnermann-Straße gesperrt werden.
Reichlich Betrunken, aber ohne Führerschein gegen parkendes Auto gefahren
In der Nacht zu Mittwoch gegen 1:00 Uhr wurde die Polizei zur Kettelersiedung gerufen. Ein Anwohner hatte zunächst gehört, wie ein Pkw mit lauter Musik und aufheulendem Motor die Straße befuhr. Kurz danach hörte er einen lauten Knall und sah, dass ein Pkw auf ein parkendes Fahrzeug aufgefahren war. Da der männliche Fahrzeugführer den Anschein machte, seine Fahrt fortzusetzen, zog der Anwohner den Fahrzeugschlüssel ab und rief die Polizei.
Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab, dass der 40-jährige Fahrzeugführer erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde daher auf der Polizeiwache Kamen eine Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte gar nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Den Schlüssel zu dem von ihm geführten Pkw hatte er ohne Wissen der Eigentümerin genommen. Somit besteht der weitere Verdacht des Unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeuges. Das Fahrzeug wurde von der Eigentümerin von der Unfallstelle gefahren.
Verwirrter Mann droht mit Messer – Einweisung in eine Klinik
In der Nacht zu Mittwoch wurde die Polizei gegen 3:00 Uhr zur Landwehrstraße in Bergkamen gerufen, weil dort eine verdächtige Person mit einem Messer umherginge. Mehrere Streifenwagenbesatzungen trafen kurz darauf vor Ort ein. Zeugen erklärten, dass sie von dem Mann mit dem Messer bedroht worden seien, als sie an ihm in ihren Pkw vorbeifuhren.
Am Kreisverkehr Landwehrstraße / Töddinghauser Straße entdeckten die Beamten den Mann. Sie sahen, wie er gerade durch ein offenstehendes Fenster in seine Wohnung kletterte und das Fenster sofort schloss. Auf dem Fußboden neben ihm lag ein Küchenmesser.
Der 32-Jährige Mann machte auf die Beamten einen verwirrten Eindruck. Da er sich weigerte das Fenster wieder zu öffnen, wurde die Feuerwehr gerufen, um die Tür zu öffnen. Schließlich konnte der Mann von der Polizei zunächst in Gewahrsam genommen werden. Das Messer wurde von der Polizei sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Stadt Bergkamen wurde der Mann in die LWL Klinik Dortmund eingewiesen. Während des Transportes, der von Polizeibeamten begleitet werden musste, leistete der Beschuldigte Widerstand und beleidigte die Beamten.
Unfall auf der A1 mit drei beteiligten Lkw und einem Pkw
Auf der A 1 hat sich am Dienstagmittag ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Lkw und einem Pkw ereignet. Dabei wurde ein Mann leicht verletzt. Zudem entstand nach Auskunft der Polizei ein hoher Sachschaden.
Der Unfall ereignete sich gegen 13.45 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Köln zwischen den Anschlussstellen Kamen-Zentrum und Unna. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 38-Jähriger aus Ibbenbüren mit seinem Sattelzug den rechten Fahrstreifen. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er auf den vor ihm fahrenden Sattelzug eines 40-jährigen Mannes aus Neuental (Hessen) auf. Dieser hatte sein Fahrzeug verkehrsbedingt abbremsen müssen. Weil er bei dem Zusammenstoß dann nach rechts auf den Seitenstreifen auswich, prallte der Sattelzug des 38-Jährigen anschließend auch noch auf den Pkw-Anhänger eines vor dem 40-Jährigen fahrenden 31-jährigen Böneners. Der Anhänger geriet dadurch nach links auf den mittleren Fahrstreifen und prallte dort wiederum gegen den Lkw eines 56-Jährigen aus Schwerstedt (Landkreis Weimarer Land).
Bei dem Unfall zog sich der Ibbenbürener leichte Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 90.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen gesperrt werden.
Die Dortmunder Polizei sucht mit Fotos nach einer unbekannten Familie, die mit einer gestohlenen Geldkarte an Geldautomaten der Sparkasse Dortmund einen vierstelligen Betrag abgehoben hat. Die Polizei bittet die Bevölkerung, sie bei der Fahndung zu unterstützen.
Diese Familie steht im Verdacht, am 23. April dieses Jahres an zwei verschiedenen Geldautomaten der Sparkasse Dortmund, Geld von einem fremden Konto abgehoben zu haben. Die dazu benötigte EC-Karte stammt aus einem Diebstahl, der sich zuvor in einem Supermarkt an der Hagener Straße in Dortmund ereignet hatte. Hierbei war der Karteninhaberin von Unbekannten das Portemonnaie aus der Jackentasche gestohlen worden.
Der Mann in einer besseren Aufnahmequalität.
Kurz darauf hoben ein Mann und eine Frau mit Kind erst an der Preinstraße (14.52 bis 14.54 Uhr) und anschließend an der Wellinghofer Straße (15.02 bis 15.04 Uhr) unberechtigt eine vierstellige Bargeldsumme von dem entsprechenden Konto ab.
Jetzt liegen der Polizei Lichtbilder von den Tatverdächtigen am Bankautomaten vor: Wer kennt diese Familie?
Hinweise von Zeugen nimmt die Dortmunder Polizei unter der Rufnummer der Kriminalwache, 0231 – 132 7441, entgegen.