31 Einsätze der Kreispolizei in der Halloween-Nacht

kuerbisIn der Nacht auf den 1. November kam es im Bereich der Kreispolizeibehörde Unna zu insgesamt 31 Einsätzen rund um Halloween. Aufgrund von Sachbeschädigungen wurden vier Strafanzeigen gefertigt. Bei zwei Einsätzen waren Platzverweise erforderlich. In Fröndenberg, Schwerte und Werne wurden Clowns gesichtet. Diese waren bei Eintreffen der Polizei jedoch nicht mehr vor Ort. Insgesamt kann die Halloweennacht aus Sicht der Polizei als eher ruhig bezeichnet werden.




Schreckliches Unglück in Heeren-Werve: Lkw überrollt Fußgängerin

Ein schreckliches Unglück hat sich am Montagmorgen in Heeren-Werve ereignet: Eine 85-jährige Frau wurde gegen 11 Uhr von einem Lkw überrollt und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Fotos: Ulrich Bonke
Fotos: Ulrich Bonke

unfall-heeren-2Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer aus Lage fuhr nach Angaben der Polizei ückwärts aus der Anlieferungszufahrt einer Firma an der Märkischen Straße und wollte auf die Westfälische Straße fahren. Dazu musste er mehrfach rangieren. Als er dabei vorwärts fuhr, übersah er die Fußgängerin, die sich mit ihrem Rollator in Höhe der Einfahrt befand. Ein Arzt konnte beim Unfallopfer nur noch den Tod feststellen. Der Lkw-Fahrer und sein 17-jähriger Mitfahrer erlitten einen Schock und wurden betreut, der Mitfahrer wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Westfälische Straße wurde für die Zeit der Unfallaufnahme gesperrt.

 




22-jähriger Bergkamener prallt betrunken gegen einen Baum

Wegen Alkohol am Steuer fielen gleich zwei Autofahrer nach einem Verkehrsunfall am Samstagabend in Methler auf. Um 18.15 Uhr war ein 22-jähriger Bergkamener mit seinem Ford auf der Königstraße nach einer Rechtskurve in den Graben gefahren und vor einen Baum geprallt. Dabei beschädigte er noch eine Hecke. Der Bergkamener blieb unverletzt und musste zur Blutprobe, sein Auto wurde abgeschleppt. Seinen Führerschein hatte er nicht dabei. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 5000 Euro.

Während der Unfallaufnahme gab ein 21-Jähriger an, seinem verunfallten Bekannten mit einem VW gefolgt zu sein. Die Polizeibeamten stellten fest, dass er offensichtlich auch Alkohol getrunken hatte. Nach positivem Test erwartet ihn nun eine Anzeige.




Einbruch in ein Reihenhaus im Böggefeld

In ein Reihenhaus im Böggefeld in Rünthe brachen bisher unbekannte Täter am Freitagabend ein. In der Zeit zwischen 21.15 Uhr und 21.30 Uhr hebelten sie ein Fenster auf und durchsuchten mehrere Schränke. Was gestohlen wurde, steht noch nicht fest. Hinweise nimmt die Polizei Kamen unter der Telefonnummer 02307 9213220 entgegen.




Vermisster 69-Jähriger wieder wohlbehalten im Seniorenheim

Der seit den Mittagsstunden vermisste 69-jährige Mann aus dem Haus Am Kurpark in Unna ist am selben Tag (27.10.2016) gegen 18.45 Uhr auf der Straße Kluse gefunden worden. Er wurde wohlbehalten in das Seniorenheim zurückgebracht. Die Polizei bedankt sich bei allen, die bei der Suche mitgeholfen haben.




Fünf Bäume an der Töddinghauser Straße abgesägt und auf die Fahrbahn legt

In der Nacht zu Mittwoch haben unbekannte Täter an der Töddinghauser Straße in Höhe Hausnummer 150 insgesamt fünf Bäume abgesägt und auf die Fahrbahn gelegt. Glücklicherweise ist es nicht zu Verkehrsunfällen oder Körperverletzungen gekommen.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Einbruch in Bäckereifiliale an der Schulstraße- Täter brechen Tresor auf

In der Nacht zu Mittwoch , 26. Oktober, drangen unbekannte Täter in eine Bäckereifiliale an der Schulstraße ein. Sie brachen einen Tresor, die Kasse und mehrere Spinde auf und entwendeten Bargeld. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Polizei dementiert Meldungen über angebliche Horror-Clowns im Kreis Unna

Die Meldungen über in Clownmasken agierende Täter, die unbeteiligte Personen erschrecken oder sogar körperlich angreifen, gehen derzeit durch alle Medien. So erreichen auch die Kreispolizeibehörde Unna täglich Anfragen zu in den sozialen Netzwerken verbreiteten Hinweisen auf das angebliche Auftreten solcher Clowns. So auch in der Bergkamener Facebook-Gruppe, nach denen Horror-Clowns ihr Unwesen auf dem Nordberg oder auch in Oberaden treiben würden.

Diese Meldungen sind für die Kreispolizei Unna ein „Fake“:  „Bisher kann keiner dieser Fälle in unserem Bereich polizeilich bestätigt werden“, erklärt die Behörde am Dienstag.

Hier sind die aktuellen Verhaltenshinweise des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen zu diesem Thema:

Verhaltenshinweise im Zusammenhang mit körperlichen Angriffen durch in Clownmaskierung agierende Täter

Auch in Deutschland häufen sich die Meldungen über als Clown kostümierte Menschen, die es sich offenbar zum Ziel gesetzt haben, unbeteiligte Passanten zu erschrecken. Dabei kommt es immer wieder auch zu gewalttätigen Angriffen. Hierbei handelt es sich um einen Trend, der in den USA seit mehreren Jahren bekannt ist und nunmehr vermehrt auch in Deutschland anzutreffen ist.

Die Maskierung als Clown bewirkt, dass es in der Regel keine Hinweise auf die Identität des Angreifers gibt. Zur weiteren Erkenntnisgewinnung, die zur Aufklärung von Straftaten führen kann, zählen auch Hinweise zu Fluchtrichtungen und weitere Detaillangaben. Die Polizei ist daher auf die Mithilfe von Zeugen angewiesen. In Einzelfällen wird berichtet, dass die unbekannten Angreifer Waffen mit sich führen.

  • Beachten Sie bitte in jedem Fall die allgemeinen Hinweise der Polizei:
    Vorausschauendes Verhalten ermöglicht Ihnen, Gefahren zu erkennen und ihnen frühzeitig aus dem Weg zu gehen.
  • Treffen Sie selbst auf eine für Sie bedrohlich wirkende Gruppe, dann ist es möglicherweise
    die bessere Entscheidung, dieser Gruppe auszuweichen und einen längeren Weg in Kauf zu nehmen. Einer empfundenen Gefahr aus dem Weg zu gehen ist niemals ein Zeichen von Feigheit, sondern zeugt von „gesundem Menschenverstand“.
  • Auch wenn Sie keine Gefahr für sich sehen, aber bedrohliche Gruppen von Personen feststellen, scheuen Sie sich nicht, die Polizei über „110“ zu verständigen!

Es kursieren jedoch auch Falschmeldungen, sogenannte Fakemeldungen. Daher gilt: Lassen Sie sich nicht durch Meldungen in den sozialen Netzwerken beeinflussen. Hierunter sind unter anderem auch sogenannte „Prank1-Videos“ zu finden. Ein zusätzliches Teilen solcher Videos kann weitere Teile der Bevölkerung verunsichern. Daher bittet die Polizei, dass Sie solche Videos nicht teilen.

Kommentare in den sozialen Netzwerken und zu Online-Presseveröffentlichungen rufen verstärkt zur Selbstjustiz gegenüber den vermeintlichen als Clowns verkleideten Angreifern auf. Die Polizei warnt ausdrücklich vor Selbstjustiz. Sie ist in allen Fällen strafbar.

Nicht jede als Clown verkleidete Person will Sie tatsächlich angreifen. In den meisten Fällen liegt die Intention des Maskierten im „bloßen“ Erschrecken und hat lange Tradition, insbesondere um die Zeit des 31. Oktober eines Jahres (Halloween). Auch das bloße Erschrecken kann schon strafrechtlich relevante Konsequenzen haben, wenn sich der so Erschreckte als Folge z. B. verletzt.




Festnahme nach Einbruch in ein Autozentrum – Kompletträder lagen zum Abtramsport bereit

Mindestens drei Täter brachen in der Nacht zu Dienstag in ein Autozentrum an der Werner Straße ein. Sie hatten es auf Kompletträder abgesehen. Diesen Plan durchkreuzte allerdings die Polizei.

In der Nacht zu Dienstag bemerkte ein Zeuge gegen 0.30 Uhr verdächtige Geräusche vom Gelände eines Autozentrums an der Werner Straße. Hier hatten Unbekannte zwei Elemente der Umzäunung entfernt und auf dem Gelände zwei Garagen aufgebrochen. Die hier gelagerten Kompletträder legten sie zum Abtransport bereit. Bei Eintreffen der Polizei flüchteten drei Personen vom Tatort. Ein 29 jähriger, in Unna wohnhafter Tatverdächtiger konnte im Rahmen der Fahndung festgenommen werden. Seine beiden Mittäter konnten flüchten. Ein am Tatort zurückgebliebener PKW wurde sichergestellt.

Der Tatverdächtige wurde nach seiner Vernehmung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an.




Rostocker Problemfans im RE 6 lösten Großeinsatz der Polizei aus

Diese Fahrt im Regionalexpress 6 nach Kamen und anderen Bahnhöfen hatten sich die Reisenden am Samstag ganz anders vorgestellt. Zu ihnen hatten sich rund 150 Problemfans des FC Hansa Rostock gesellt, die natürlich den Sieg gegen den Tabellenführer in Duisburg auch ein wenig feierten. Viele von ihnen verließen auf der Rückfahrt in Dortmund den RE6, um in schnellere Züge in Richtung Heimat umzusteigen. Das wollte die Bundespolizei mit einem Großaufgebot im Dortmunder Hauptbahnhof verhindern.

Einsatzkräfte der Bundespolizei hatte die Fans bereits im Zug  begleitet. Weil sich auf der Fahrt nach Dortmund Hinweise verdichteten, dass die Rostocker Fernverkehrszüge ohne erforderlichen Fahrschein nutzen wollten, wurde die Dortmunder Bundespolizei alarmiert.

Da es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu unberechtigter Nutzung von Schnellzügen durch Fußballfans gekommen war und es dabei auch zu Bedrohungen von Bahnmitarbeitern und Reisenden kam, zog die Bundespolizei Einsatzkräfte aus dem Ruhrgebiet zusammen. Zusätzlich unterstützen Einsatzkräfte der Dortmunder Polizei im Hauptbahnhof. Hierdurch sollte verhindert werden, dass die Fans im Schutze einer großen Gruppe unberechtigt schnellere Fernverkehrszüge nutzen konnten.

Nachdem der Zug gegen 19:40 Uhr verspätet den Dortmunder Hauptbahnhof erreichte, verließen die hoch aggressiven Problemfans geschlossen den Zug. Durch die Einsatzkräfte konnte das Verlassen des Bahnsteigs und die Nutzung von Fernverkehrszügen verhindert werden.

Circa 30 Rostocker, die über einen Fahrausweis für einen schnelleren Zug in Richtung Norddeutschland besaßen, durften den Bahnsteig verlassen und diesen nutzen.

Die restlichen Problemfans wurden auf dem Bahnsteig gehalten und konnten nach mehreren Lautsprecherdurchsagen dazu bewogen werden, den vorgesehenen Zug in Richtung Minden zu nutzen. Hierbei wurden sie durch die Bundespolizei begleitet.

Durch das Verhalten der Fans kam es in der Zeit von 19:40 Uhr bis 20:45 Uhr zu erheblichen Einschränkungen im Dortmunder Hauptbahnhof.

 




Rechtsextremisten blenden Polizisten in Zivil mit gesundheitsgefährdenden Stroboskoplampen

Im Rahmen der verstärkten Polizeipräsenz in Dorstfeld haben am Sonntag Rechtsextreme zwei Zivilkräfte der Polizei mit Stroboskoplampen geblendet und verletzt.

„Es war ein gezieltes Vorgehen von Rechtsextremen gegen die ständige Präsenz der Polizei in Dortmund-Dorstfeld“, wertet die Polizei diesen Vorfall. Gegen 1.45 Uhr traten zwei Rechtsextreme, ein Mann und eine Frau, auf den zivilen Streifenwagen der Polizei zu und blendeten die Beamten bei völliger Dunkelheit mit einer sehr hellen Stroboskoplampe. Die Polizisten stiegen daraufhin aus und wurden gezielt als Polizeibeamte massiv beleidigt. Dabei wurden die Beamten weiterhin gezielt geblendet.

Die beiden Gestalten hinter der Lampe entfernten sich nun schnellen Schrittes und versuchten durch zwischenzeitliches Blenden die Polizei abzuschütteln. Kurze Zeit später hielten die Beamten einen Mann fest, worauf dieser versuchte, den Beamten zu schlagen. Der 25-jährige Dortmunder wurde zu Boden gebracht und fixiert. Dies nahm der weibliche Part zum Anlass mit einem gezielten Tritt gegen den Beamten zu antworten. Der Beamte konnte ausweichen und die 26-jährige Dortmunderin verlor das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Selbst auf dem Boden versuchte sie weiterhin die Beamten zu treten. Schließlich konnte sie überwältigt werden. Nachdem sie sich beruhigt hatte, ihre Personalien festgestellt wurden, wurde sie vor Ort entlassen.

Der 25-Jährige hingegen wurde zur Personalienfeststellung zur Wache Huckarde gebracht. Nach Beendigung der Maßnahme sollte er entlassen werden, jedoch weigerte er sich die Polizeiwache zu verlassen. Erst ein Platzverweis für die Wache brachte ihn dann doch zum Gehen.

Die beiden Polizeibeamten wurden durch das Blenden der Lampe verletzt und im Krankenhaus ambulant behandelt. Bei der Lampe handelte es sich um eine Stroboskoplampe mit gesetzlichem Warnhinweis bezüglich Gesundheitsgefährdung.

Das polizeibekannte Pärchen aus der rechtsextremistischen Szene Dortmund erwartet jetzt eine Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Beleidigung.

„Die Polizei wird auch weiterhin mit verstärkten Kräften in Dorstfeld Präsenz zeigen“, betont die Polizei Dortmund.