Rollerfahrer im Kreisel an der Friedenskirche umgefahren
Bei einem Unfall im Kreisverkehr an der Friedenskirche wurde am Freitagnachmittag gegen 15:34 Uhr ein Rollerfahrer umgefahren.
Der 32 Jahre alte Bergkamener war mit seinem Roller die Töddinghauser Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts unterwegs gewesen. Im Kreisverkehr in Höhe der Friedenskirche sei er dann von einer 43 Jahre alten Pkw-Fahrerin aus Lünen übersehen worden. Durch den Zusammenstoß wurden beide Beteiligten leicht verletzt, der Roller war nicht mehr fahrbereit.
Auffahrunfall auf der Ebertstraße: 22-Jährige verletzt
Durch einen Auffahrunfall auf der Ebertstraße in Bergkamen-Mitte wurde am Freitagnachmittag eine 22-jährige Frau aus Hamm leicht verletzt.
Die Hammerin fuhr nach Mitteilung der Polizei gegen 14.20 Uhr mit ihrem Pkw auf der Eberstraße in Fahrtrichtung Nordosten. Hierbei musste sie ihren Pkw verkehrsbedingt abbremsen. Ein 21 Jahre alter Bergkamener, der sich hinter der Hammerin befand, konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den vor ihm stehenden Pkw auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Hammerin wurde durch den Unfall leicht verletzt und mittels RTW einem Krankenhaus zugeführt
Ein Einbruch in Overberge und sechs Versuche in Heil
Bisher unbekannte Täter gelangten am Freitagabend zwischen 18.40 und 23 Uhr in ein Einfamilienhaus am Wacholderweg in Overberge. Sie hebelten die Terrassentür auf und durchsuchten alle Räume. Hinweise übe die Beute liegen bisher nicht vor.
Ebenfalls am Freitag versuchten Unbekannte die erfolglos die sechs Hauseingangstüren eines in U-Form verlaufenden Mehrfamilienhauses aufzubrechen. Beute machten sie dabei nicht. Es wurde kein Diebesgut entwendet.
Einbrecher kommt mit dem Drahtesel: Wer kennt dieses Fahrrad?
Im Zusammenhang mit einer Reihe von Einbrüchen ist in Werne ein weiteres Fahrrad gefunden worden. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die Angaben zum möglichen Besitzer des Rads machen können.
Wer kennt dieses Fahrrad?
In der Nacht vom 30. auf den 31. August ist in Werne an der Wesseler Straße drei Mal eingebrochen worden. Am Tatort wurde ein Fahrrad gefunden, mit dem ein Täter zum Tatort gefahren sein könnte. Am 11. September entdeckte das Opfer eines der früheren Einbrüche Hinweise auf seinem Grundstück, die auf einen weiteren Einbruchversuchs deuten könnten. Er hatte allerdings keine Personen sehen können. In der Nähe des Hauses, am Weg Uhlenbusch und an der Überführung Düsbecke, fand er erneut ein Fahrrad.
Es handelte sich um ein Damenrad der Marke Batavus, Flying Dutchman, 28 er Größe in braun. Auf dem Gepäckträger war ein schwarzer Korb befestigt. Wer kennt dieses Fahrrad? Hinweise an die Polizei Werne unter 02389 921 3420 oder 921 0.
Brand im Universitätsklinikum Bergmannsheil: Notfallnummern für Angehörige von Patienten eingerichtet
Im Universitätsklinikum Bergmannsheil ist in der Nacht zu Freitag gegen 2.35 Uhr ein Brand ausgebrochen, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen. Mindestens 16 Menschen sind verletzt, drei von ihnen schwer. Folgende Notfallrufnummern sind vom Bergmannsheils für Angehörige von Patienten eingerichtet worden: 0234 / 302 6114, 0234 / 302 6116, 0234 / 302 6118
Nach den bisherigen Erkenntnissen ist das Feuer in einem Patientenzimmer in der 6. Etage entstanden. Es hatte sich danach auf die gesamte Station ausgebreitet. Die Feuerwehr Bochum ist mit über 200 Einsatzkräften vor Ort, massive Einsatzkräfte aus dem gesamten Ruhrgebiet wurden zur Unterstützung angefordert. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer den Einsatzraum großräumig zu umfahren!
Zwei Schwerverletzte nach Unfall zwischen Roller und Fahrradfahrer
Zwei Schwerverletzte sind nach einem Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Rollerfahrer am Donnerstagnachmittag auf dem Ostenhellweg in Rünthe zu beklagen.
Ein 56-jähriger Werner war dort nach Angaben der Polizei gegen 15.40 Uhr mit seiner 125er-Honda in Richtung Lünen unterwegs. Dabei erfasste er einen 74-jährigen Pedelec-Fahrer aus Bergkamen, der an einer Verkehrsinsel die Straße überqueren wollte. Der 56-Jährige war rechts an einem Auto vorbeigefahren, das für den Radfahrer gewartet hatte.
Beide Männer mussten zur stationären Behandlung in Krankenhäuser eingeliefert werden. An der Unfallstelle landete ein Rettungshubschrauber. Die Polizei sperrte den Ostenhellweg an der Kreuzung Schachtstraße während der Unfallaufnahme in beide Richtungen. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 1000 Euro.
Zeugen führen auf die richtige Spur: Blitzeinbrecherbande festgenommen
Die Polizei Recklinghausen hat eine überörtlich aktive Blitzeinbrecherbande festgenommen. Nach intensiven, monatelangen Ermittlungen wurden die sieben Tatverdächtigen im Alter von 19 bis 45 Jahren aus Essen, Bochum und Dortmund durch die Ermittlungskommission „Mieter“ dingfest gemacht. Sie hatten in wechselnder Tatbeteiligung Einbrüche in Tankstellen und Geschäften begangen, unter anderem auch im östlichen Revier.
Vor ihren Einbrüchen baldowerten sie die Tatorte aus. Nachts kamen sie mit Leihfahrzeugen zurück und schlugen die Scheiben der Eingangstüren ein. Sie rafften in den Verkaufsräumen Zigaretten und Tabakwaren zusammen und flüchteten. Bei den Einbrüchen waren sie meist maskiert. In einem Fall in Arnsberg flüchteten die Täter nach einem Blitzeinbruch in ein Geschäft rücksichtslos und rammten das Auto eines Zeugen. Dieser hatte es den Tätern in den Weg gestellt.
Bei vielen Tatorten gaben Zeugen wertvolle Hinweise zur jeweiligen Zusammensetzung der Bande bei den Einbrüchen. Dabei wurden den Ermittlern immer wieder zwei der Tatverdächtigen als „einer sehr groß und der andere sehr klein“ beschrieben. Bei den erkennungsdienstlichen Maßnahmen nach den Festnahmen am 30. Juni 2016 stellten die Ermittler die Körpergrößen der Tatverdächtigen fest. Dabei maßen sie bei einem der mutmaßlichen Einbrecher eine Größe von 1,64 m, sein Komplize war 1,98 m groß.
Weitere Zeugen trugen mit ihren Beobachtungen zur An- oder Abreise der Tatverdächtigen und zu den benutzten Leihfahrzeugen dazu bei, dass Tatzusammenhänge hergestellt und Ermittlungsansätze verfestigt werden konnten. Die Beobachtungen konnten die Ermittler mit ihren Feststellungen und den gesicherten Spuren abgleichen und so den Tatverdacht erhärten.
Insgesamt werden der Bande 30 Einbrüche von November 2015 bis Juni 2016 in ganz Nordrhein-Westfalen vorgeworfen. Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler in den Wohnungen neben einer Vielzahl von Zigarettenschachteln auch noch Drogen. Die Ermittlungen gegen die Bande sind jetzt abgeschlossen. Die Ergebnisse der Ermittlungen sind der Staatsanwaltschaft in Essen übergeben worden. Nach der Festnahme wurde gegen vier Tatverdächtige Untersuchungshaftbefehle erlassen.
Raub im Rotlichtviertel – Leichtbekleidete Damen schreien Täter an und alarmieren die Polizei
Nach einem versuchten Raub auf der Linienstraße in der Nacht auf den heutigen Donnerstag hat die Polizei in Dortmund drei Männer festgenommen. Dabei war es dem engagierten Verhalten von Zeuginnen zu verdanken, dass die Tatverdächtigen ohne Beute blieben.
So hat sich ein 30-jähriger Dortmunder den nächtlichen Ausflug ins Rotlichtviertel mit Sicherheit nicht vorgestellt. Ersten Ermittlungen zur Folge wurde er gegen 0.55 Uhr unvermittelt von einem Trio angesprochen und gegen eine Hauswand gedrückt. Zwei Unbekannte hielten ihn fest, der Dritte im Bunde durchsuchte ihn.
Dies geschah jedoch nicht ungesehen. Die leicht bekleideten Damen reagierten geistesgegenwärtig und schrien die Männer an. Zudem riefen sie die 110. Als Folge ließen die Tatverdächtigen den Dortmunder los und flohen in unterschiedliche Richtungen. Weit kamen sie nicht. Ein 29-Jähriger lief den Beamten direkt in die Arme. Die anderen beiden Männer (18 und 24 Jahre) fand die Polizei wenig später.
Bei der Durchsuchung fiel dann auf, dass es vermutlich nicht der erste Raubzug des Trios war. Zumindest wollten sie nichts zu den zwei fremden Handys und dem Klappmesser in der Hosentasche sagen.
Noch in der Nacht brachten die Kollegen die drei alkoholisierten Männer in die Gewahrsamszelle. Die Ermittlungen dauern an.
Lkw-Kontrolle auf der A 2: Polizei beanstandet fast die Hälfte der kontrollierten Fahrzeuge
Die Dortmunder Polizei hat am Dienstag gemeinsam mit Mitarbeitern des Bundesamts für Güterverkehr, der Bezirksregierung Arnsberg, das Landrats Unna und des Zolls Lkw-Kontrollen auf der A 2 durchgeführt.
Immer wieder stellen die Polizeibeamten Verstöße bei den Sozialvorschriften von Fernfahrern, gegen die Ladungssicherung und Mängel an den Fahrzeugen fest. Im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen werden verkehrsunsichere Fahrzeuge, die eine Gefahr auf unseren Straßen sind, und nicht geeignetes Fahrpersonal aus dem Verkehr gezogen. Von ca. 9 bis 15 Uhr nahmen die Experten daher Fahrzeuge und Fahrer genauer unter die Lupe. Die erschreckende Bilanz: Knapp 40 Prozent aller kontrollierten Fahrzeuge mussten beanstandet werden. Insgesamt kontrollierten die Akteure 123 Fahrzeuge, 48 wurden beanstandet.
Allein die Polizei kontrollierte während der Aktion 89 Fahrzeuge und hatte 41 – also fast die Hälfte (!) – davon zu beanstanden. Wiederum mehr als die Hälfte (24) durfte anschließend bis zur Behebung der festgestellten Mängel erst einmal nicht weiterfahren.
Ungesicherte Ladung
So mussten die Beamten sieben Gespannen aufgrund technischer Mängel die Weiterfahrt untersagen. Insgesamt schrieben sie 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel. Drei Gespanne mussten aufgrund von Überladung erst einmal stehen bleiben, elf wegen mangelnder Ladungssicherung. Entsprechende Mängel führten zu 22 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Weitere zwölf dieser Anzeigen kamen wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften dazu. Diese führten auch zweimal dazu, dass den Fahrern die Weiterfahrt untersagt wurde. Den traurigen Höhepunkt bildete dabei übrigens ein Fahrer, der in den letzten 28 Tagen 48 Verstöße gegen die Sozialvorschriften auf seinem Konto stehen hatte…
Fotofahndung nach Unfallflucht: Gesucht wird ein Radfahrer
Am 20. April wollte ein Fahrzeugführer gegen 12.45 Uhr von der Hammer Straße in Unna in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Er musste dazu den Rad- und Fußweg queren. Als er anhielt, blieben die gerade vorbeigehenden Fußgänger stehen, um den Fahrzeugführer abbiegen zu lassen. Als er anfahren wollte, kam plötzlich ein entgegen der Fahrtrichtung fahrender Radfahrer an dieser Stelle vorbei und prallte gegen den PKW.
Der Radfahrer entfernte sich von der Unfallstelle ohne eine Feststellung seiner Unfallbeteiligung und seiner Personalien zu ermöglichen. Am Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 2500 Euro. Ein Zeuge folgte dem Unfallflüchtigen und konnte ihn an der Berliner Allee antreffen und mit seinem Handy videografieren.
Auf Beschluss des Amtsgerichtes Hamm veröffentlich die Polizei nun ein Lichtbild des Unfallflüchtigen.
Wer kennt den jungen Mann der mit einem dunklen Herrenrad der Marke Giant unterwegs war? Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.
Bergkamener mit Komplizen nach Wohnungseinbruch geschnappt
Ein 30-jähriger Bergkamener ist am Dienstagnachmittag nach einem Wohnungseinbruch in Bönen von der Polizei als mutmaßlicher Täter festgenommen worden.
Gegen16.30 Uhr entdeckte der Einbrecher ein geöffnetes Fenster zur Wohnung eines Mehrfamilienhauses Auf dem Holtfeld in Bönen und stieg ein. In der Wohnung hielt sich zur Tatzeit die 81-jährige Bewohnerin in ihrem Schlafzimmer auf. Zum Glück kam gerade die 29-jährige Enkelin zu Besuch. Sie rief dem Mann zu, dass sie die Polizei verständigen werden. Anschließend flüchtete er ohne Beute.
Die Enkelin und eine Nachbarin verfolgten anschließend den Täter noch eine Weile, bevor sie ihn aus den Augen verloren. In Rahmen einer eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte der Tatverdächtige, nach Mitteilung der Polizei ein 30-jähriger mit festem Wohnsitz in Bergkamen, in einem Fahrzeug mit weiteren Personen angetroffen werden. Er wurde vorläufig festgenommen und nach erfolgter Vernehmung wieder entlassen.