Einsatz der Bergkamener Feuerwehr: 29-jährige Frau auf der A1 schwer verletzt

Ein Pkw ist am frühen Donnerstagmorgen auf der A1 bei Werne gegen das Heck eines vorausfahrenden Lkw gefahren. Die Fahrerin verletzte sich dabei schwer.

Unfall 20.10.2016Nach ersten Erkenntnissen fuhr die 29-Jährige gegen 5.30 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der A1 in Richtung Münster. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor sie beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über ihren Mercedes. Nahezu ungebremst kollidierte der Pkw mit dem Heck eines vorausfahrenden Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls prallte der Mercedes vom Heck des Lkw gegen die Leitplanke. Das stark beschädigte Auto kam schließlich entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen.

Die 29-Jährige Münsteranerin kam mit schweren Verletzungen in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Als die Feuerwehrleute aus Bergkamen am Unfallort eintrafen, lag die Frau neben ihrem Auto. Die Feuerwehr übernahm sofort die Betreuung der Frau und übergab sie an den Notarzt/Rettungsdienst der Feuerwehr Kamen nach deren Eintreffen an der Einsatzstelle. Außerdem  leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle weiträumig aus, klemmte die Batterie ab und  streute die auslaufenden Medien mit Bindemittel ab.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 28.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A1 in Fahrtrichtung Münster an der Unfallstelle für rund eine Stunde gesperrt.




Tankstellenräuber mit der Koboltmaske muss neun Jahre in den Knast

Der Tankstellenräuber mit der Koboldmaske, am Abend des 25. März die Tankstelle an der Schulstraße in Weddinghofen überfallen hatte, muss für neun Jahre ins Gefängnis. Dazu verdonnerte ihn am Montag das Duisburger Landgericht.

Die Koboldmaske des Haupttäters.
Die Koboldmaske des Haupttäters.

Die Staatsanwaltschaft hatte 10 Jahre und neun Monate gefordert. Dass das Gericht der Bitte des Verteidigers nach einem „einstelligen Urteil“ forderte hat sicherlich damit zu tun, dass der heute 23-jährige Mühlheimer die insgesamt sechs Überfälle auf Tankstellen weitestgehend gestanden hatte.

Tatorte waren Bergkamen, Mühlheim, Duisburg und Sonsbeck. Der Tathergang war immer gleich: Mit einem schwarzen Schreckschussrevolver bewaffnet betrat der Täter die Tankstellen und schoss ohne Vorwarnung in die Luft. Daraufhin forderte der ‚Kobold‘ Bargeld und Tabakwaren von den Tankstellenmitarbeitern. Nachdem das Bargeld und die Tabakwaren in eine Plastiktüte verstaut wurden, verließ der Täter den Laden und stieg in ein Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen. Diese Kennzeichen verwendeten seine beiden Komplizen bei Tankbetrügereien. Die Ermittlungen der Polizei hierzu führten dann auch zum Tankstellenräuber aus Mühlheim.




Zwei Einbrüche in Einfamilienhäuser in Rünthe

Die kurze Abwesenheit der Bewohner haben am Montagabend zwischen 18.45 und 19.45 Uhr unbekannte Täter ausgenutzt. Sie hebelten die Terrassentür eines Einfamilienhauses am Sandbochumer Weg im hinteren Bereich auf und gelangten so ins Gebäude. Innen durchwühlten sie mehrere Schränke und Schubladen. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen eine Playstation.

In der Zeit von Montag auf Dienstag zwischen 18.30 und 07.30 Uhr haben unbekannte Täter die Terrassentür der Küche eines Einfamilienhauses in der Straße Zum Schacht III aufgehebelt. Im Haus durchwühlten sie mehrere Behältnisse. Ob etwas gestohlen wurde, kann zur Zeit noch nicht gesagt werden.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




72 Hightech-Schutzwesten für Polizistinnen und Polizisten der Kreispolizeibehörde Unna

Das Ministerium für Inneres und Kommunales hatte im August mitgeteilt, dass für die NRW-Polizei insgesamt 10.000 Hightech-Schutzwesten beschafft und dafür über zehn Millionen Euro vom Land NRW bereitgestellt werden. Am Montag, 17. Oktober 2016 konnte die Kreispolizeibehörde Unna ihre neuen Schutzwesten beim Polizeibekleidungscenter in Lünen abholen.

Behördenleiter Landrat Michael Makiolla (rechts) stellte gemeinsam mit PHK Rolf Gehring, Direktion Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, (Mitte) und PHK Dino Tönnies, Direktion Verkehr, (links) die neuen Überziehschutzwesten vor.
Behördenleiter Landrat Michael Makiolla (rechts) stellte gemeinsam mit PHK Rolf Gehring, Direktion Gefahrenabwehr und Strafverfolgung, (Mitte) und PHK Dino Tönnies, Direktion Verkehr, (links) die neuen Überziehschutzwesten vor.

Die 72 Westen werden jetzt auf die Einsatzfahrzeuge der Polizei verteilt, so dass sie im Ernstfall schnell am Einsatzort zur Verfügung stehen. Die neuen Westen haben eine besonders hohe Schutzwirkung und halten auch dem Beschuss mit Schnellfeuerwaffen stand. Sie bieten bei einem geringen Gewicht von weniger als acht Kilogramm und maximaler Bewegungsfreiheit größtmöglichen Schutz. Die Plattenträger bestehen aus abriebfestem Polyamid. Die ballistischen Schutzplatten sind aus hochverdichtetem Polyethylen.

Die Unterziehschutzwesten, mit denen bereits zuvor und auch weiterhin jeder Polizist in NRW ausgestattet ist, schützen gegen den Beschuss aus Pistolen und gegen Angriffe mit Stichwaffen. Behördenleiter Michael Makiolla lobte, dass die Polizistinnen und Polizisten im Kreis Unna nun auch in extrem gefährlichen Lagen, wie Terroranschlägen oder Amokläufen, noch besser geschützt sind.




Unbekannte setzen im Lüttke Holz umgestürzten morschen Baumstamm in Brand

Das hätte am Samstagnachmittag richtig bös enden können. Unbekannte hatten im Lüttke Holz gezündelt und sich dann aus dem Staub gemacht. Ein Spaziergänger, der auf dem Weg durch den Wald von der Schulstraße zum Gymnasium unterwegs war, entdeckte etwa 100 Meter westlich die Flammen und alarmierte die Feuerwehr.

Lüttke 1Lüttke 2Für die Löschgruppe Weddinghofen war es kein Problem gewesen, das Feuer zu löschen. Doch ohne das Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug hätten sich die Flammen durch das morsche und sehr trockene Holz eines umgestürzten Baumes schnell ausbreiten können, zeigte sich Löschgruppenführer Peter Budde überzeugt.

Schnell vor Ort war auch die Polizei, die sich kurz vorher mit einem Betrunkenen auf der Pfalzstraße auseinandersetzen musste. Die Beamtin und ihre beiden Kollegen ließen sich den Sachverhalt erklären. Von den Feuerwehrleuten erhielten sie den Namen des Spaziergängers, der für sie nun ein vielleicht wertvoller Zeuge geworden ist.




Brandstiftung: Mülltonnen angezündet

Am frühen Samstagmorgen brannten gegen 01.15 Uhr auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Bergkamen-Rünthe zwei Mülltonnen, die an einer Hauswand standen. Zwar löschten Passanten schnell den Brand, sie konnten aber nicht verhindern, dass durch den Brand der Mülltonnen die Hauswand sowie eine dort angebrachte Leuchtreklame beschädigt wurde. Die Ermittlungen dauern zur Zeit noch an.




Rücknahme einer Öffentlichkeitsfahndung -Tatverdächtiger identifiziert

Am 5. Oktober hatte die Kreispolizeibehörde Unna auf Beschluss des AG Dortmund Lichtbilder zum Zweck einer Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht. Hintergrund war ein versuchter Raub in einem Bus an der Haltestelle Hemmerder Bahnhof. Ein Mann hatte versucht einer Schülerin den Rucksack zu entwenden. Als das misslang, umschlang der Mann das Mädchen und trug sie mitsamt Rucksack aus dem Bus in dem sich beide befanden. Die Person ist identifiziert, es handelte sich um einen mittlerweile verstorbenen Mann aus Werne. Die Öffentlichkeitsfahndung wird daher zurückgenommen.




Neonazis und Hooligans reisen an: Bundespolizei warnt vor vollen Zügen und Bahnhöfen sowie vor Taschendieben

Anlässlich der Versammlungen am 8. Oktober im Dortmunder Stadtgebiet wird auch die Bundespolizei mit mehreren Hundert Einsatzkräften im Einsatz sein. Wie bereits berichtet, wollen dort Neonazis und Hooligans aufmarschieren.

„Durch die An- und Abreise von Versammlungsteilnehmern und der damit verbundenen Verkehrsführung kann es zu vollen Bahnhöfen, Haltepunkten und Zügen kommen. Reisende sollten dies daher für ihre Reiseplanung berücksichtigen“, warnt die Bundespolizei.

Weiter möchte die Bundespolizei alle Nutzer der Bahn auf das kriminelle Treiben von Taschendieben aufmerksam machen. Gerade im dichten Gedränge der An- und Abreise werden am kommenden Samstag auch Taschendiebe wieder jede Unaufmerksamkeit nutzen, um an Geldbörsen, Gepäckstücke und Smartphones potentieller Opfer zu gelangen. Schützen Sie daher ihr Eigentum.

Hilfreiche Tipps zum Schutz vor Taschendieben finden Sie unter www.bundespolizei.de oder www.polizei-praevention.de

Anlässlich dieses Einsatzes wird die Dortmunder Bundespolizei durch Einsatzkräfte der Bundesbereitschaftspolizei aus Berlin, Uelzen, Hünfeld und Sankt Augustin unterstützt.




Fahrer bemerkt auf der Lünener Straße den Rückstau zu spät

Zwei leichtverletzte Personen und ein Sachschaden von etwa 21.500 Euro waren das Resultat eines Auffahrunfalls am Donnerstag gegen 15.50 Uhr auf der Lünener Straße.

Ein 54-jähriger Düsseldorfer fuhr von der A 2 kommend auf die Lünener Straße in Richtung Lünen. Hier bemerkte er nicht, dass sich auf der Lünener Straße ein Rückstau gebildet hatte und fuhr auf den Pkw eines 36-jährigen Bergkameners auf. Dieser wurde durch den Aufprall noch auf einen davor anhaltenden PKW eines 29-jährigen Bergkameners geschoben. Die beiden Fahrerzeugführer aus Bergkamen wurden leicht verletzt, konnten aber nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen werden.

Zwei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.




Ursache vermutlich Neugierde: Karambolage mit 9 Pkw auf der A1

Der tödliche Unfall am Mittwochmorgen auf der A1, bei dem ein 49-jähriger Motorradfahrer aus Bergkamen ums Leben kam, hat offensichtlich auch zu einer Karambolage mit neun beteiligten Pkw auf der Gegenfahrbahn ausgelöst.

Wie die Feuerwehr Werne berichtet, befanden sich in den Fahrzeugen, die ineinander gekracht waren, insgesamt 16 Personen, von denen glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Die Feuerwehr Werne, die um 7.15 Uhr ausgerückt war, sicherte die Einsatzstelle gegen Verkehrsgefahren, stellte zunächst den Brandschutz an den schwerer beschädigten Fahrzeugen sicher, klemmte Batterien ab und streute auslaufende Medien ab. Für die Zeit der Bergungsarbeiten waren beide Fahrspuren in Richtung Köln gesperrt, es entstand ein kilometerlanger Stau.

„Gegen 8:00 Uhr konnten mit der Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei auch die 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr Werne aus dem Einsatz entlassen werden und wieder zu ihren Arbeitsstellen zurückkehren“, heißt es in dem Bericht der Feuerwehr Werne.

 




Leider noch ein tödlicher Verkehrsunfall – auf der A 2 im Bereich Kamener Kreuz

Auf der A 2 hat sich im Bereich des Kamener Kreuzes am Mittwochmorgen ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Ein 40-jähriger Mann aus Hessen starb noch an der Unfallstelle.

Unfall a2Der Mann war gegen 8 Uhr auf der A 2 in Fahrtrichtung Oberhausen unterwegs. Eingangs des Kamener Kreuzes fuhr er mit seinem Kleintransporter auf dem rechten Fahrstreifen aus bislang ungeklärter Ursache auf einen vor ihm befindlichen Lkw auf. Dessen 24-jähriger Fahrer (aus Drensteinfurt) hatte aufgrund eines Staus bis zum Stillstand abbremsen müssen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 40-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt und erlag seinen schweren Verletzungen. Der 24-Jährige blieb bei dem Unfall unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 70.000 Euro.

Der Verkehr wurde während der Unfallaufnahme einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Gegen 11.45 Uhr konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen.