Polizei sucht mit Fotos einen EC-Karten-Betrüger

Die Dortmunder Polizei sucht mit Lichtbildern nach einem mutmaßlichen EC-Karten-Betrüger.

Wer kennt diesen Mann?
Wer kennt diesen Mann?

Im August wurde einem 41-jährigen Dortmunder vermutlich in einem Lokal in Dortmund-Hörde die EC-Karte entwendet. Ein unbekannter Täter erbeutete anschließend zwischen dem 9. und 11. August an verschiedenen Geldautomaten im Dortmunder Stadtgebiet einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Dabei wurde er von einer Überwachungskamera gefilmt. Mit den vorliegenden Lichtbildern sucht die Polizei nun nach dem Tatverdächtigen. Zeugen, die Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter 0231/132-7441 in Verbindung zu setzen.




Einbrecher durchbohren Scheibe einer Terrassentür

In der Nacht zu Dienstag bohrten unbekannte Täter ein Loch in die Scheibe einer Terrassentür eines Einfamilienhauses an der Jahnstraße. Sie gelangten dadurch an den Türgriff und öffneten die Tür. Anschließend durchsuchten sie Teile des Hauses und entwendeten Bargeld.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Auffahrunfall auf der Industriestraße: Drei Pkw ineinander geschoben

Einen Leichtverletzten und einen Sachschaden von geschätzten 9000 Euro forderte am Montagnachmittag ein Auffahrunfall auf der Industriestraße in Rünthe, in dem vier Pkw verwickelt waren.

Am Montag  fuhr gegen 17.10 Uhr ein 67-jähriger Herforder auf der Industriestraße in Richtung Ostenhellweg. Hier ordnete er sich auf der Rechtsabbiegerspur ein, bemerkte aber den dortigen Rückstau zu spät und fuhr auf den Pkw einer 29-jährigen Dortmunderin auf. Durch den Aufprall wurde ihr Fahrzeug noch auf den Pkw eines 77-jährigen Werners und den eines 49-Jährigen aus Schwerte geschoben.

Der Fahrer aus Werne wurde leicht verletzt, musste aber nicht vor Ort ärztlich behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 9 000 Euro.




Von einem Hund gehetzt und angefallen: Reh musste von seinen Leiden erlöst werden

Am Montag ist ein junges Reh gegen 14.15 Uhr im Kurler Busch (Südholz) in Methler von einem freilaufenden Hund zunächst gejagt, dann angefallen und dadurch verletzt worden. Die Hundehalterin hatte ihren Hund, so die Polizei in einer Mitteilung, scheinbar unangeleint laufen lassen und im weiteren Verlauf nicht zurück rufen können.

Bei dem Hund handelte es sich nach Zeugenangaben um ein mittelgroßes, schwarzes Tier, welches das Reh so schwer verletzte, dass es von seinen Leiden erlöst werden musste. Die Frau, die mit dem Hund unterwegs war, kümmerte sich nicht um das verletzte Reh, sondern entfernte sich in unbekannte Richtung. Sie soll eine blaue Jacke angehabt haben.

Wer hat den Vorfall beobachtet und kann Angaben dazu machen? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Einbrecher beschädigen Möbel und stehlen, Schmuck, Geld, Tablets und Smartphones

Am Montag schoben unbekannte Einbrecher zwischen 17.30 Uhr und 22.30 Uhr eine elektrische Rolllade am Terrassenfenster eines Reihenhauses Am Burghang in Oberaden hoch und hebelten das dahinterliegende Fenster auf.

So gelangten die Täter in das Haus, das sie systematisch durchsuchten. Dabei beschädigten sie mehrere Möbelstücke sowie die elektrischen Rollläden an zwei Fenstern. Nach ersten Feststellungen entwendeten die Täter mehrere Tablets und Smartphones sowie Bargeld und Schmuck. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Vorsicht Glatteis: Ford Transit prallt gegen parkenden VW Bulli

Die Temperaturen gehen nachts unter die Null-Marke. Wer am frühen Morgen ins Auto steigt, sollte ab sofort mit einer rutschigen Fahrbahn rechnen. Der erste Glatteisunfall in der noch jungen Wintersaison im Bereich der Kreispolizei Unna ereignete sich am Montagfrüh in Holzwickede.

Gegen 7.05 Uhr fuhr ein 50-jähriger Holzwickeder auf der Massener Straße in Richtung Holzwickede. In Höhe Hausnummer 3 wollte er einem geparkten VW Bulli ausweichen, verlor dabei aber auf glatter Fahrbahn die Kontrolle über seinen Ford Transit und kollidierte mit dem Bulli. Durch den Aufprall schob er ihn gegen einen Holzzaun, der dadurch ebenfalls beschädigt wurde. Der Fahrer verletzte sich leicht und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 10 300 Euro.




Einbrecher stehlen aus Winterwelt-Hütte Wertmarken und Alkohol

Am Samstag drangen unbekannte Täter zwischen 1.30 Uhr und 16 Uhr in eine Holzhütte der Winterwelt am Kamener Markt ein. Hieraus entwendeten sie zahlreiche Wertmarken und mehrere Flaschen Alkohol.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Dieb schlitzt Bahnreisenden die Hosentasche auf und klaut das iPhone

Vorsicht vor Taschendieben ist in den Nahverkehrszügen wieder geboten. Besonders dreist war ein Täter am Samstag, der in der RE1 von Hamm über Kamen nach Dortmund einem schlafenden Reisenden die Hosentasche mit einer Rasierklinge aufschlitzte und das iPhone stahl.

Mit einer Rasierklinge aufgeschnittene Hosentasche. Foto: Bundespolizei
Mit einer Rasierklinge aufgeschnittene Hosentasche. Foto: Bundespolizei

Dem mutmaßlichen Täter auf die Spur kam die Bundespolizei, als der 18-jährige Marokkaner sich in einem Buchladen im Dortmunder Hauptbahnhof mit mehreren Energydrinks und Tabak versorgen wollte, und dabei erwischt wurde. Bei seiner Durchsuchung wurde später das iPhone des schlafenden Bahnreisenden entdeckt.

Bundespolizisten brachten den Dieb zur Wache. Da die Menüführung des Smartphones auf Deutsch eingestellt war, der 18-Jährige jedoch der deutschen Sprache nicht mächtig war und er das Gerät nicht entsperren konnte, keimte der Verdacht auf, dass es sich um Diebesgut handeln könnte. Als das Gerät dann auch noch klingelte und die Anruferin ausschloss, dass es sich bei dem Marokkaner um den Besitzer des Geräts handelte, wurde weiter ermittelt.

Wie sich herausstellt, wurde das Telefon einem 24-jährigen Mann aus Hamm gestohlen. Dieser war am frühen Morgen im RE 1 von Hamm über Kamen nach Dortmund unterwegs gewesen und in dem Zug eingeschlafen. Ein Taschendieb schnitt mittels einer Rasierklinge die Hosentasche des Hammers auf (siehe Bild) und konnte so das iPhone unbemerkt entwenden.

Ob es sich bei dem 18-Jährigen auch um den Dieb aus dem RE handelt, müssen weitere Ermittlungen ergeben. Der 24-jährige Bahnkunde aus Hamm holte später sein Eigentum bei der Bundespolizei ab.

Die Bundespolizei leitete gegen den 18-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls ein.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor dem Ideenreichtum der Taschendiebe.

Tipps: So schützen Sie sich vor Taschendiebstahl

  • Nehmen Sie immer nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen.
  • Hantieren Sie nie offen mit Bargeld.
  • Bewahren Sie niemals EC-Karte und PIN-Nummer zusammen auf.
  • Tragen Sie Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen immer eng am Körper. Nutzen Sie verschlossene Innentaschen.
  • Keinesfalls gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in Außentaschen.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen mit dem Verschluss zum Körper und vor dem Bauch.
  • Tragen Sie Rucksäcke im Gedränge vor dem Körper.
  • Halten Sie immer Körperkontakt zu Ihrem Handgepäck.
  • Lassen Sie niemals Wertgegenstände in Jacken, die Sie an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen.



20-jähriger verletzt, betrunken und leicht bekleidet an der Lünener – danach randalierte er im Krankenhaus

Am Samstagmorgen meldeten mehrere Anrufer gegen 8.30 Uhr eine nur leicht bekleidete männliche Person, die mit blutverschmiertem Oberkörper an der Stadtgrenze zu Kamen im Bereich Lünener Straße / Mühlenstraße an der Straße entlang und über die Felder lief. Es handelte sich, wie die Polizei vor Ort feststellten,  um einen stark alkoholisierten sehr aggressiven 20-jährigen aus Unna. Der Mann wurde beruhigt und wegen einer blutenden Handverletzung von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Später stellte sich heraus, dass der junge Mann zuvor in der Grillostraße in Kamen einen Streit mit einem Mann hatte. Nach dem Streit entfernte sich der 20-jährige und zerschlug einen Spiegel eines dort parkenden Pkw Hier hat er sich offenbar seine blutende Handverletzung zugezogen.

Gegen 9.30 Uhr wurde die Polizei zum Krankenhaus gerufen. Der 20-jährige randalierte dort und warf in der Ambulanz mit Gegenständen. Die Polizei traf den 20jährigen in den Kellerräumen des Krankenhauses an, wo er laut schrie. Als die Beamten den jungen Mann ansprachen und aufforderten, sich auf den Boden zu legen, ging er mit vorgestreckten Armen auf die Einsatzkräfte los. Er wurde mit einfacher körperlicher Gewalt unverletzt überwältigt, gefesselt und anschließend in polizeiliches Gewahrsam genommen. Als er sich wenig später in der Polizeiwache beruhigt hatte, konnte er in die Obhut von Angehörigen entlassen werden.

Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde gefertigt.




Einbrecher nach kurzer Flucht von der Polizei gestellt

Der Polizei ist es am Freitagabend in Kamen gelungen, einen Einbrecher nach der Tat auf der Flucht zu stellen und festzunehmen. Sein Komplize konnte leider entkommen.

Gegen 18.50 Uhr beobachtete ein Zeuge zwei Täter, wie diese gerade in ein Haus an der Königstraße einbrachen. Als die Polizei eintraf, flüchten die Personen. Einer der Täter konnte nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Derzeit ist beabsichtigt, den 33-jährigen albanisch sprechenden Mann noch ungesicherter Herkunft dem Haftrichter vorzuführen.




Schlag gegen Drogenring: Erfolgreiche Hausdurchsuchungen in Lünen, Dortmund und Selm

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal führt derzeit gemeinsam mit der Bundespolizei umfangreiche Ermittlungen gegen mutmaßliche Mitglieder einer Rauschgiftbande durch.

Bei einem am gestrigen Tage durchgeführten Großeinsatz wurden 24 Objekte im Raum Dortmund, Lünen, Selm und Wuppertal durchsucht, wobei Materialien zur Herstellung professioneller großer Cannabisplantagen und erhebliche Mengen chemischer Stoffe zur Herstellung von Amphetaminen aufgefunden werden konnten. Zudem wurden über vier Kilo Rauschgift, mehrere Schusswaffen (eine scharfe Waffe und mehrere Schreckschuss- / Gas- und Softairwaffen) sowie über 7.500,- Euro Bargeld aufgefunden und beschlagnahmt. Acht Männer und eine Frau wurden vorläufig festgenommen.

Gegen die Beschuldigten besteht der Verdacht, im erheblichen Umfang in sogenannten „Drogenküchen“ Betäubungsmittel (Amphetamine) hergestellt und vertrieben sowie mit Marihuana gehandelt zu haben.

Aufgrund der bislang vorliegenden Erkenntnisse und der aufgefundenen Gegenstände wird von einer banden- und gewerbsmäßigen Tatbegehung und von einem in erheblichen Mengen stattgefundenen Drogenhandel ausgegangen. Im Falle einer Verurteilung drohen den Beschuldigten daher Freiheitsstrafen von fünf bis zu 15 Jahren. Den am gestrigen Tage vollzogenen Maßnahmen gingen intensive Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen voraus. Diese hatten ihren Ursprung in einem von der Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wuppertal geführten Verfahren gegen einen international operierenden Schleuserring. Dieser wurde Anfang Juli 2016 im Rahmen eines Großeinsatzes zerschlagen. Dabei wurden seinerzeit über 40 Objekte durchsucht und sieben Beschuldigte festgenommen.

Als Kopf der Rauschgiftbande gilt ein 33-Jähriger, der am Mittwoch in Dortmund durch Einsatzkräfte der Bundespolizei vorläufig festgenommen wurde. Er wird am heutigen Tage zusammen mit vier weiteren Beschuldigten dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hat den Erlass von Haftbefehlen gegen diese Personen beantragt.

Bereits vor dem Einsatz lagen Hinweise darauf vor, dass zahlreiche mutmaßliche Bandenmitglieder gewalttätig sein sollen und zumeist wegen verschiedenster Delikte polizeilich bekannt sind. In einigen Wohnungen wurden Kampfhunde gehalten. Bei den Beschuldigten handelt es sich vorwiegend um deutsche, türkische, ukrainische und syrisch stämmige Personen sowie einen Griechen und zwei Libanesen aus dem Raum Dortmund, Lünen, Selm und Wuppertal. An diesen Orten wurden gestern Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, die zuvor von der Staatsanwaltschaft Wuppertal bei dem Amtsgericht Wuppertal erwirkt worden waren. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte der Bundespolizei, darunter auch Spezialkräfte, im Einsatz.

Mit Rücksicht auf die derzeit stattfindenden Ermittlungen können weitere Auskünfte zu diesem Verfahren derzeit nicht erteilt werden.