Öffentlichkeitsfahndung nach Schießerei in Lünen – Haftbefehl gegen Tatverdächtigen

Die Ermittlungen wegen des versuchten Tötungsdelikts in Lünen am 15. Januar, in dessen Folge auch Wohnungen in Bergkamen und Kamen durchsucht wurden, haben nach Überzeugung von Staatsanwaltschaft und Polizei einen dringenden Tatverdacht gegen den 45 Jahre alten Kemal Yildiz aus Castrop-Rauxel ergeben.

Wird mit einem Haftbefehl gesucht: Kemal Yildiz aus Castrop-Rauxel
Wird mit einem Haftbefehl gesucht: Kemal Yildiz aus Castrop-Rauxel

Das Amtsgericht Dortmund hat am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags gegen den Beschuldigten erlassen. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten Zeugen, die Angaben zu der Tat oder dem Aufenthaltsort des Beschuldigten machen können, sich bei dem Polizeipräsidium Dortmund unter der Rufnummer 0231-132-7441 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Wie bereits berichtet, kam es am 15. Januar gegen 17 Uhr in einem Friseursalon auf der Lange Straße in Lünen zu einem Streit zwischen mindestens zwei Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden mehrere Schüsse abgegeben. Verletzt wurde dabei niemand. Allerdings durchschlugen zwei Projektile die Fensterscheibe des Ladenlokals. Die zunächst unbekannten Täter flüchteten.




Betrüger wollten ihren neuen Porsche mit falschen Hundertern kaufen

Die Hammer Polizei nahm am Donnerstag zwei Betrüger auf dem Firmengelände eines Autohauses an der Straße Auf dem Knuf fest und stellte eine größere Menge Falschgeld sicher.

falschgeld_panamerakaufDie beiden aus Rumänien und Italien stammenden Männer im Alter von 25 und 38 Jahren wollten dort gegen 13 Uhr einen Porsche Panamera für 41500 Euro kaufen und in bar bezahlen. Bei der Bezahlung stellte der Eigentümer des Autohauses fest, dass ihm überwiegend falsche Banknoten übergeben wurden. Daraufhin alarmierte er die Polizei. Die Beamten brachten die beiden Betrüger ins Polizeigewahrsam. Sie werden am heutigen Tage auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund einem Haftrichter vorgeführt.




Großbrand in Bönen: Einiges deutet auf Brandstiftung hin

Bergkamener Feuerwehrleute waren in der Nacht zu Donnerstag zur Unterstützung der Bekämpfung eines Brandes eines Wohn- und Geschäftshauses. Wie die Polizei mitteilt, deutet vieles darauf hin, dass auch hier Brandstifter am Werk waren. Da das Gebäude durch die Löscharbeiten und den Einsturz der Decke auf den Brandort in große Mitleidenschaft gezogen wurde, dauern die Ermittlungen noch an.

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags brach in einem Gebäude in der Bahnhofstraße in Bönen ein Brand aus. Die Feuerwehr musste mit einem großen Kräfteaufgebot den Brand bekämpfen. Unterstützung gab es dabei von Wehren aus allen Nachbarstädten. Die Bahnhofstraße war bis in die Abendstunden für den Verkehr gesperrt.




Schießerei in Lünener Innenstadt: Beteiligte aus Bergkamen und Kamen?

Die Polizei hat heute Gebäude in Bergkamen und Kamen sowie in Dortmund, Castrop-Rauxel und Lünen durchsucht. Diese Aktion stehe in Zusammen mit der Schießerei am 15. Januar in der Lünener Innenstadt, wie Staatsanwaltschaft und die Polizei Dortmund jetzt mitteilten.

Polizei SymbolbildWie bereits berichtet, kam es am 15. Januar gegen 17 Uhr in einem Friseursalon auf der Lange Straße in Lünen zu einem Streit zwischen mindestens zwei Männern. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden mehrere Schüsse abgegeben. Verletzt wurde dabei niemand. Allerdings durchschlugen zwei Projektile die Fensterscheibe des Ladenlokals. Die unbekannten Täter flüchteten Anschließend hatte eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Dortmund die Ermittlungen aufgenommen.

Die Beteiligten an dieser Schießerei sind inzwischen namentlich bekannt. Die Beschuldigten konnten allerding bei den Durchsuchungen nicht angetroffen werden. Waffen wurden ebenfalls nicht aufgefunden. Nach den Beschuldigten wird gefahndet. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.




Einbrecher jetzt schon im Jaguar unterwegs – Quartett nach wilder Flucht festgenommen

Das Auto, besetzt mit vier Personen, sollte zunächst durch ein Streifenteam auf der Hostedder Straße kontrolliert werden. Augenblicklich beschleunigte der Fahrer des Jaguars und fuhr in Richtung Lanstrop. Er versuchte sich, unter Missachtung aller Verkehrsregeln, der Kontrolle zu entziehen. Teilweise geriet der Fahrer von der Fahrbahn ab und flüchtete über einen Acker.

In Dortmund-Lanstrop verloren die Einsatzkräfte das Auto dann kurzzeitig aus den Augen, fanden es wenig später jedoch verlassen auf einer Grünfläche in der Gürtlerstraße auf. An dem Fahrzeug waren deutliche Unfallspuren sichtbar, die im Rahmen der Flucht entstanden waren. Im Kofferraum des Jaguars entdeckten die Streifenteams mögliche Tatbeute in Form von verpackten Fahrzeugteilen, die sich noch in Versandkartons befanden.

Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich zunächst heraus, dass der Jaguar ein paar Tage zuvor bei Zeugen in verdächtiger Weise aufgefallen war. Die Insassen des Fahrzeuges schienen Wohngegenden auszuspähen.

Zeugen gaben den Einsatzkräften dann den Hinweis auf den Aufenthaltsort der Tatverdächtigen. An der betreffenden Adresse konnten dann tatsächlich vier tatverdächtige Männer im Alter von 17, 19, 41 und 57 Jahren angetroffen werden. In einer Jacke, die sich in der Wohnung befand, fanden die Beamten den Fahrzeugschlüssel des Jaguars.

Ermittlungen an der Halteranschrift des Autos ergaben den Verdacht, dass es sich lediglich um eine Briefkastenanschrift handelte. Die Personen mit Namen des Halters waren dort nicht wohnhaft. Bei der Überprüfung des Quartetts ergab sich bei zwei Männern der Verdacht des illegalen Aufenthaltes.

 

 




Einbruch in Doppelhaushälfte am Böggefeld in Rünthe

Am Mittwoch hebelten unbekannte Einbrecher ein Fenster einer Doppelhaushälfte am Böggefeld auf nachdem sie zuvor erfolglos versucht hatten eine Nebeneingangstür aufzubrechen. Sie durchsuchten das Haus nach Wertgegenständen. Wie es aussieht, wurde aber laut Polizei nichts gestohlen.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Mehrere Maschinen aus einem Eiscafé an der Jahnstraße gestohlen

In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte die Eingangstür eines derzeit geschlossenen Eiscafés an der Jahnstraße aufgehebelt. Sie entwendeten daraus mehrere Geräte, darunter eine Kaffeemaschine, eine Kaffeemühle und ein Milchaufschäumer.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Einbruch in Restaurant – Kaffeevollautomat und Wodka gestohlen

Unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zu Mittwoch Zutritt zu einem Grundstück an der Erich-Ollenhauer-Straße, auf dem sich das Restaurant „Haus Masuren“ befindet. Hier entfernten sie ein Fenstergitter und versuchten das Fenster aufzubrechen und einzuschlagen. Als dieses nicht gelang, machten sich die Täter an der Vordertür zu schaffen und hebelten sie auf. Sie durchsuchten anschließend das Restaurant und entwendeten einen Kaffeevollautomaten und zahlreiche Flaschen Wodka.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Smartphone fotografiert seinen unehrlichen Finder und führt die Polizei zu ihm

Dass eine Anti-Diebstahl-Software trotz aller datenschutzrechtlicher Bedenken sinnvoll seien kann, zeigt der Fall eines abhandengekommenen Smartphones, das Einsatzkräfte der Bundespolizei jetzt in Dortmund sicherstellen konnten.

Das sichergestellte Smartphone. Foto: Bundespolizei
Das sichergestellte Smartphone. Foto: Bundespolizei

Ein 29-jähriger Aachener hatte das hochwertige Gerät am 5. Dezember 2016 beim Verlassen eines ICE im Duisburger Hauptbahnhof vergessen. Sofort hatte er sein Smartphone von einem Münztelefon angerufen und die Person am anderen Ende gebeten, sein Eigentum an einen Bahnmitarbeiter zu übergeben.

Dieser Bitte kam der Finder jedoch nicht nach. Über die vom eigentlichen Eigentümer vorher installierte Anti-Diebstahls-Software erhielt er erstmals am 12. Dezember den Hinweis, dass sich das Gerät in Dortmund eingeloggt hatte. Außerdem fotografierte die Software den Nutzer des Geräts und übermittelte das Bild an den Aachener.

Weil jetzt klar war, wo sich das Smartphone befand und wie der mutmaßliche unehrliche Finder aussieht, beantragte die zuständige Dortmunder Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht.

Daraufhin konnten Einsatzkräfte der Bundespolizei das Gerät in einer Dortmunder Wohnung sicherstellen. Gegen den Mieter, einem 41-jährigen Dortmunder, richten sich nun die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Unterschlagung.

 




Kellerbrand am Zentrumsplatz: Erneut war Brandstiftung die Ursache

Ein Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am vergangenen Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr einen Großalarm der Bergkamener Feuerwehr und zahlreicher anderer Rettungskräfte aus dem Kreis Unna ausgelöst.

keller-1Am heutigen Dienstag war der Brandursachenermittler der Polizei noch einmal vor Ort. Ergebnis seiner Untersuchung ist, dass am Sonntag in dem Keller ein bisher unbekannter Brandstifter am Werk war.

Die Polizei sucht jetzt  Zeugen, die Verdächtiges bemerkt haben. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.

Ein unbekannter Brandstifter hatte auch am 1. Mai 2016 im Keller dieses Mehrfamilienhaus, in dem aktuell 124 Personen gemeldet sind ein Feuer gelegt




Polizei such mit einem Foto eine EC-Karten-Betrügerin

Die Polizei sucht mit Lichtbildern nach einer mutmaßlichen EC-Karten-Betrügerin.

Wer kennt diese Frau?
Wer kennt diese Frau?

Die Frau steht im Verdacht, mit der gestohlenen EC-Karte einer 33-jährigen Lünerin einen hohen dreistelligen Geldbetrag abgehoben zu haben. Die Karte war der Frau am 26. Oktober in Lünen entwendet worden. Eingesetzt wurde sie am Mittag desselben Tages an einem Geldautomaten eines Geldinstitutes an der Graf-Adolf-Straße.

Die Polizei fragt nun: Kennen Sie die Frau und können Sie Hinweise zu Ihrer Identität oder ihrem Aufenthaltsort geben? Dann melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter Tel. 0231/132-7441.