Auf einem Radweg in Holzwickede nahe der Grenze zu Unna und zur Autobahn A1 ist heute morgen die verbrannte Leiche eine Frau entdeckt worden. Erkenntnisse zur Identität der Frau und zu dem Umständen ihres Todes liegen noch nicht vor. Die Obduktion steht noch aus. Eine Mordkommission der Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sobald mehr bekannt ist, wird diese Meldung aktualisiert.
Polizei fahndet mit Phantombild nach einem unbekannte Einbrecher
Mit einem Phantombild fahndet jetzt die Polizei nach einem Einbrecher, der Anfang des Jahres in Unna von den Hausbewohnern auf frischer Tat erwischt wurde, ab fliehen konnte. Am Tatort blieb von ihm ein silbernes Armband.
Wer kennt diesen Mann?
Als die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Vaersthausener Straße in Unna am Mittwoch, den 11. Januar, gegen 18.00 Uhr nach Hause kamen, überraschten sie einen Einbrecher auf frischer Tat. Er hatte die Terrassentür eingeschlagen und war so ins Haus gelangt.
Der Täter kam ihnen im Hausflur entgegen, als sie gerade die Haustür aufschlossen. Der Wohnungsinhaber versuchte, den Eindringling festzuhalten. Bei der kurzen Rangelei fiel dem Täter ein silbernes Armband vom Handgelenk. Der Einbrecher konnte sich befreien und flüchtete zu Fuß in Richtung eines nahegelegenen Schotterweges.
Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Kreispolizeibehörde Unna nun ein Phantombild des unbekannten Täters. Zudem wird auch ein Foto des Armbandes, das der Täter bei der Flucht verlor, veröffentlicht.
Wer hat dieses silberne Armband schon mal gesehen?
87-jähriger Senior in einem Wald bei Lanstrop tot gefunden
Der seit Montagmorgen vermisste 87-jährige Senior aus Kamen ist gegen 20 Uhr im Bereich Dortmund-Lanstrop verstorben aufgefunden worden. Eine Spaziergängerin hatte den Mann in einem Waldgebiet gefunden. Über die Umstände seines Todes liegen zurzeit keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Öffentlichkeitsfahndung zurückgezogen. Wir haben die entsprechende Meldung deshalb gelöscht.
Diebstahl von Firmengelände – Außenbordmotoren gestohlen
Am Sonntag haben unbekannte Täter gegen 23.30 Uhr ein Element aus dem Zaun einer Firma für Wassersport an der Gewerbestraße in Rünthe entfernt und sind so auf das Gelände gelangt. Dort bauten sie mehrere Außenbordmotoren von Booten ab und nahmen sie mit.
Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei Unna unter 02307 921 7320 oder 921 0.
Großeinsatz der Feuerwehr: Hoverboard beim Aufladen in einer Wohnung in Brand geraten
„Menschenleben in Gefahr“ lautete am Sonntagabend die Alarmmeldung für die Löschgruppen Weddinghofen, Mitte und Overberge. Als die Feuerwehrleute, die Besatzung eines Rettungswagens und die Polizei gegen 19.30 Uhr am Einsatz an der Heinestraße in Weddinghofen eintrafen stellte sich die Lage als weniger dramatisch heraus.
Großeinsatz der Feuerwehr am Sonntagabend in der Heinrichstraße in Weddinghofen.
Auslöser für den Feueralarm war ein sogenanntes Hoverboard, mit dessen Hilfe man sich durch einen Elektromotor stehend fortbewegen kann. Beim Aufladen war der Akku in Brand geraten. Die Flammen griffen anschließend auf einen engen Bereich des Parketts über.
Nur noch Schrott: Das Hoverboard, das beim Aufladen anfing zu brennen.
Zu löschen gab es nicht viel für die Feuerwehrleute. Sie brachten aber das heiße Hoverboard zum Abkühlen ins Freie. Der betroffenen Familie habe man empfohlen, die Nacht wegen der ausgetretenen Gase nicht ihrer Wohnung zu verbringen, erklärte der Weddinghofer Löschgruppenführer Peter Budde. Verwandte, die in direkter Nachbarschaft wohnen, haben sie dann aufgenommen.
Das Hoverboard ist nur noch Schrott. Wie groß der Schaden am Parkett ist, wird sich dann am Montag zeigen, wenn die Wohnung wieder betreten werden kann.
Bergkamener muss nach Überfall auf einen Paketboten über drei Jahre ins Gefängnis
Das Paderborner Landgericht hat jetzt einen 26-jährigen Bergkamener zu einer Haftstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Der junge Mann hatte in der Verhandlung sein Geständnis bei seiner Festnahme im November 2016 wiederholt: Zusammen mit einem 19-jährigen Komplizen, der „Schmiere“ stand, hatte er am 24. August 2016 in Paderborn einen Paketboten überfallen, ihn in eine Garage gesperrt und ist anschließend mit dem Lieferfahrzeug samt Inhalt verschwunden. Tatmotiv war notorischer Geldmangel. Bis zwei Monate vor der Tat war der 26-Jährige selbst Angestellter der betroffenen Firma gewesen.
Kriminalhauptkommissar Jürgen Tillmann präsentierte gegenüber der Presse im November neben sichergestellten Beutestücken die Tatwaffe und Mütze des 26-jährigen Bergkameners.
In den frühen Mittwochmorgenstunden des 24. August war ein 56-jähriger Paketbote eines Unternehmens aus Bergkamen gegen 4.00 Uhr auf einem Gewerbegrundstück an der Stettiner Straße in Paderborn mit Ladearbeiten beschäftigt. Sein Lieferwagen stand rückwärts vor einer geöffneten Garage, in der sich der Bote aufhielt, als plötzlich ein maskierter Täter auftauchte und eine Schusswaffe auf ihn richtete.
Der Täter drängte den Boten tiefer in die Garage und schloss ihn darin ein. Dann stahl der Räuber den Paketwagen. Das Opfer konnte die Garage wieder öffnen und die Polizei alarmieren. Eine Fahndung mit mehreren Streifen wurde sofort ausgelöst. Gegen 5.00 Uhr entdeckten Polizisten das gestohlene Fahrzeug auf einem Firmengelände an der Kolberger Straße in Paderborn. Aus dem Wagen waren mehrere Transportsäcke mit teils hochwertigem Inhalt wie Schmuck, Handys oder Tablets gestohlen worden.
Die Ermittlungen führten die Paderborner Kriminalbeamten in Richtung Bergkamen zum Standort des betroffenen Paket-Transportunternehmens. Hier fiel der Verdacht auf einen damals 25-jährigen Mann, der selbst als Paketbote für das beraubte Unternehmen gearbeitet hatte. Bei den Durchsuchungen wurden in zwei Wohnungen Beutestücke gefunden und sichergestellt. Bei dem 26-Jährigen fand die Polizei zudem eine Schusswaffe.
Wie erst in der Verhandlung deutlich wurde, tappte die Polizei bei ihren Ermittlungen lange Zeit im Dunkeln. Erst nachdem ein jüngerer Mittäter ein Smartphone aus der Beute an einen Freund verkauft hatte, wurde die Spur plötzlich „heiß“. Als der Freund das Handy in Betrieb nahm, konnte die Polizei seinen Standort in Bergkamen orten.
Der größte Teil der Beute war bei der Festnahme bereits versetzt worden. Schmuck wurde bei Juwelieren und An-und-Verkauf-Händlern angeboten, um an Bargeld zu gelangen. Anderes wurde über Privatverkäufe veräußert. Der Rest wurde in der Wohnung des 26-Jährigen sichergestellt.
Dreister Fahrraddieb am Einkaufszentrum an der Jahnstraße
Eine 27-jährige Frau aus Bergkamen staunte nicht schlecht, als sie einen fremden Mann mit ihrem Fahrrad an einem Einkaufszentrum an der Jahnstraße davonradeln sah.
Sie hatte ihr rotes Damenrad der Marke Kettler am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr kurzzeitig abgestellt, um Einkäufe in dem Markt zu tätigen. Durch die Fensterscheibe konnte sie dann einen ca. 30-40jährigen Mann mit längeren, graumelierten Haaren und einem ungepflegten Erscheinungsbild beobachten, der mit ihrem Fahrrad wegfuhr. Sofort nahm sie zu Fuß die Verfolgung auf, verlor den dreisten Dieb aber am Heideweg aus den Augen. Der Wert des Rades beläuft sich auf mehrere hundert Euro.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 – 921 – 3220 oder die Polizei in Unna unter 02303 – 921 0 entgegen.
Vom Lkw angefahren: Radfahrer hatte offensichtlich viele Schutzengel
Jede Menge Schutzengel hatte am Freitagmittag ein Radfahrer, der auf der Dortmunder Allee in Kamen-Süd in Richtung Osten unterwegs war. Als er gegen 12.44 Uhr die Kreuzung mit der Unnaer Straße geradeaus überqueren wollte, wurde er von einem Lkw aus Bulgarien erfasst, der in gleiche Richtung fuhr, dann aber in die Unnaer Straße biegen wollte.
Das Fahrrad war nach dem Unfall nur noch Schrott. Fotos: Ulrich Bonke
Der Lkw-Fahrer im Gespräch mit Polizeibeamten,
Der Lkw-Fahrer habe offensichtlich dabei den Radfahrer übersehen, erklärte ein Sprecher der Polizei. Das Fahrrad selbst geriet im wahren Wortes Sinne unter die Räder und ist jetzt nur noch Schrott wert. Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte der Radfahrer den Unfall besser überstanden. Er wurde nach dem Sturz mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzungen seien aber wahrscheinlich nicht so gravierend, so die Polizei
Lkw-Unfall auf der A1: ein Leichtverletzter, hohe Schaden und viele Handy-Verstöße
Zwei stark beschädigte Lkw, ein leichtverletzter Lkw-Fahrer und kilometerlanger Stau sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls von Donnerstagmittag um 12:01 Uhr bei Unna auf der A1 Richtung Bremen.
Den ersten Ermittlungen zur Folge, übersah der 49-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus Warendorf den vor ihm zum Stehen gekommenen Lkw aus Tschechien. Hierdurch prallte er frontal auf das Heck dieses Lkw. Durch die Wucht des Aufpralls klappte das Führerhaus der Sattelzugmaschine so weit nach vorne, dass es auf der Fahrbahn zum Liegen kam und somit komplett zerstört wurde. Der 49-Jährige konnte sich selbst befreien und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Lkw des anderen Unfallbeteiligten wurde am Heck vergleichsweise leicht beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 110.000 Euro.
Obwohl durchgängig ein Fahrstreifen frei war, betrug die Länge des Rückstaus vorübergehend bis zu zehn Kilometer Länge.
Mehrere „Handyverstöße“ im einstelligen Bereich durch Gaffer, wurden durch die Einsatzkräfte auf beiden Richtungsfahrbahnen festgestellt und dokumentiert. Die entsprechenden Verkehrsteilnehmer müssen nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.
Fahrerflucht: Weißer Infiniti am Hauptfriedhof beschädigt – 5000 Euro Schaden
In der Nacht zu Donnerstag parkte ein Bergkamener seinen weißen Infiniti an der Straße Zum Hauptfriedhof gegenüber der Friedhofsausfahrt in Fahrtrichtung Goekenheide. Am Morgen stellte er Beschädigungen auf der kompletten Beifahrerseite fest. Am Fahrzeug wurden grüne Lackanhaftungen festgestellt. Der Sachschaden beträgt etwa 5000 Euro.
Wer kann Angaben zum Verursacher machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.
Kreispolizei informiert jetzt auch über Facebook und Twitter
Die Kreispolizeibehörde Unna informiert die Öffentlichkeit künftig auch über Facebook und Twitter über ihre Arbeit. Ziel ist es, jene Bürger anzusprechen, die über die „herkömmlichen“ Medien vielleicht nur begrenzt erreichbar sind.
Neben aktuellen Nachrichten aus und zu den Einsätzen der Kreispolizeibehörde Unna werden Themen der Kriminalprävention, Verkehrsunfallprävention und Opferschutz fester Bestandteil des Online-Angebots sein. Ebenso können Fahndungsaufrufe und Verhaltenshinweise künftig zeitnah einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Durch die Nutzung sozialer Medien kann die Polizei aber auch Fake-News, Gerüchten und gezielter Desinformation schneller und effektiver begegnen. Die beiden Kanäle sollen zur schnellen Informationssteuerung genutzt werden. Zur Erstattung von Anzeigen sind die Auftritte auf Facebook und Twitter nicht vorgesehen.
Außerdem bietet auch die Website der Kreispolizeibehörde Unna www.unna.polizei.nrw.de viele Informationen zur Organisation der Kreispolizeibehörde Unna, Kampagnen, Präventionstipps, Statistiken und Vieles mehr