Ergebnisse des Fahndungs- und Kontrolltages der Polizei im Kreis Unna

Die Polizei Unna hat sich am Mittwochnachmittag, bis in die Nacht auf Donnerstag (05./ 06.04.2017) mit zahlreichen mobilen und stationären Kontrollen an den E30 Fahndungs- und Kontrolltagen, einem länderübergreifenden Einsatz mit dem Land Niedersachsen und dem LKA beteiligt.

Ziele des Einsatzes waren die Bekämpfung der Eigentumskriminalität, insbesondere auch begangen durch überregional agierende Täter und von Hauptunfallursachen.

In dem Schwerpunkteinsatz hatte die Polizei mobile und stationäre Verkehrskontrollen mit zivilen und uniformierten Beamten in den Städten des Kreises und an den Zufahrstraßen, besonders im Bereich von Autobahnen bis in die Nacht hinein durchgeführt. Diese Kontrollen wurden eng mit den Maßnahmen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität verknüpft.

Im Rahmen der Geschwindigkeitskontrollen wurden an der Münsterstraße (B54) in Werne in der Zeit zwischen 16:40 Uhr und 19:10 Uhr insgesamt 733 Fahrzeuge gemessen. Zu schnell unterwegs waren 19 Fahrzeuge (2,6%). Der Schnellste wurde mit 74 km/h bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gemessen. An der Hörder Straße in Schwerte wurden in der Zeit zwischen 20:30 Uhr und 23:15 Uhr insgesamt 857 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 121 Fahrzeuge (14%) zu schnell unterwegs! Der Schnellste wurde innerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 104 km/h bei zulässigen 50 km/h gemessen. Gegen ihn sowie 21 weitere Fahrzeugführer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet. 3 der Fahrzeugführer müssen sich auf ein Fahrverbot einstellen. Zudem wurden an der Kontrollstelle insgesamt 99 Verwarnungsgelder erhoben.

Am Bahnhof Kamen nahmen Zivilkräfte der Polizei gegen 16:40 Uhr einen 32jährigen Mann fest, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund zur Vollstreckung einer 122-tägigen Restfreiheitsstrafe bestand. Der Mann versuchte zunächst in Richtung Parkhaus zu flüchten, konnte jedoch von einem Polizeibeamten überwältigt werden.




Christoph 8 landet auf der A1: Unfall mit drei Fahrzeugen und vier Verletzten

Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der A 1 sind am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr vier Personen leicht verletzt worden. Für knapp über eine Stunde musste die Autobahn an der Unfallstelle komplett gesperrt werden.

Die Feuerwehr Werne war mit drei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. Fotos: Feuerwehr Werne

Ersten Erkenntnissen und Zeugenangaben zufolge war eine 29-jährige Münsteranerin zum Unfallzeitpunkt zwischen den Anschlussstellen Hamm-Bockum/Werne und Hamm/Bergkamen unterwegs. Sie befuhr demnach den linken Fahrstreifen, als plötzlich das Auto eines 43-jährigen Münsteraners vor ihr auf die linke Spur wechselte. Dabei kam es offenbar zum Zusammenstoß. Fahrerin und Fahrer verloren dadurch die Kontrolle über ihre Autos.

Der Wagen des 43-Jährigen geriet ins Schleudern und kollidierte mit der Leitschutzplanke. Schließlich kam er auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Die 29-Jährige konnte ein Auffahren auf ihren „Vordermann“, den Wagen einer 59-jährigen Frau aus Hamm, nicht mehr verhindern.

Christoph 8 flog einen Notarzt zur Autobahn.

Bei dem Unfall wurden alle Fahrerinnen bzw. Fahrer ebenso wie die 36-jährige Beifahrerin der 59-Jährigen (ebenfalls aus Hamm) leicht verletzt. Rettungswagen brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Aufgrund der Anzahl an verletzten Personen waren insgesamt drei Rettungswagen und zwei Notärzte im Einsatz. Ein Notarzt wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 8 zur Einsatzstelle auf die Autobahn geflogen.

Die Feuerwehr Werne unterstützte den Rettungsdienst und sicherte die Einsatzstelle gegen den laufenden Verkehr. Es wurde der Brandschutz sichergestellt, sowie auslaufende Medien der verunfallten Fahrzeuge mit Bindemittel abgestreut und wiederaufgenommen.

Die freiwilligen Feuerwehrkräfte räumten die linke Spur frei, sodass der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte.

Gegen 9 Uhr war die A 1 an der Unfallstelle wieder einspurig befahrbar, ab ca. 9.30 Uhr floss der Verkehr wieder störungsfrei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro.




Autodiebe geblitzt – Polizei fahndet mit Lichtbildern

Bereits am 12. Oktober 2016 haben bislang unbekannte Diebe das Auto eines Dortmunders gestohlen. Wenig später wurden die Männer in Hamm von einem Blitzer erfasst.

Wer kennt die mutmaßlichen Autodiebe?

Die mutmaßlichen Täter entwendeten in der Oktobernacht den Pkw aus der Ottostraße in der westlichen Dortmunder Innenstadt. Noch in der gleichen Nacht fuhren sie mit dem Pkw über die Dortmunder Straße in Hamm. Weil sie zu schnell unterwegs waren, löste die Kamera einer Radarkontrolle aus.

Den gestohlenen Volvo fanden die Kollegen der Bundespolizei einen Tag später in der Unionstraße, ebenfalls in Hamm.

Mit Hilfe der Blitzerfotos sucht die Polizei nach den beiden Männern. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalwache in Dortmund unter 0231-132-7441 zu melden.




Diebstahl aus 5er BMW – Navigationsgerät ausgebaut und gestohlen

In der Nacht zu Dienstag brachen unbekannte Täter einen an der Potsdamer Straße in Oberaden abgestellten, silbernen 5er BMW auf. Aus dem Fahrzeug entwendeten sie das eingebaute Navigationsgerät.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Auf dem Burgwall erwischt: 21-jähriger Bergkamener hat 62 km/h zu viel auf dem Tacho

Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Dortmund kontrollierten in der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2017, in der Zeit von 19.00 bis 02.30 Uhr, mehrere Dutzend Fahrzeuge im Innenstadtbereich, den Zufahrtsstraßen und auf dem Gelände Phönix West in Dortmund.

Insbesondere auf dem Gelände „Phönix West“ trafen die Einsatzkräfte auf circa 10 Motorradfahrer und 20 Autos im gesperrten Bereich. Die Personen dort wurden kontrolliert und des Platzes verwiesen.

Auf der Märkischen Straße wurde der 25-jährige Fahrer eines Range Rovers mit 88 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Auf dem Hiltropwall fuhr der Fahrer eines Ford Focus, ein 25-Jähriger aus Dortmund, mit 106 km/h bei erlaubten 50 km/h in die Geschwindigkeitskontrolle der Polizei. Zwei weitere Autofahrer wurden dort mit gemessenen 81 km/h kontrolliert.

Auf dem Burgwall tat sich traurigerweise ein 21-Jähriger aus Bergkamen in einem BMW hervor. Statt mit erlaubten 50 km/h fuhr der Mann mit 112 km/h in die Kontrolle der Beamten. Zwei weitere Fahrer fuhren jeweils mit 87 und 76 km/h in die Geschwindigkeitskontrolle. Zusammenfassend wurden 3485 Fahrzeuge gemessen. Insgesamt wurden dabei 54 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Sechs Fahrzeugführer (siehe oben) müssen sich jetzt auf ein Fahrverbot einstellen.

Gegen 23.00 Uhr fuhren die Einsatzkräfte die einschlägig bekannten Plätze am Ostwall an und erteilten den dort anwesenden Szeneangehörigen Platzverweise. Dabei wurde ein 31-Jähriger aus Langenau mit seinem VW Golf angehalten und überprüft. Da er keinerlei Papiere vorweisen konnte, seine Beifahrerin sich in Widerprüche verstrickte, fuhr ein Einsatzteam gemeinsam mit dem Betroffenen die Anschrift seiner Eltern in Eving an. Hier sollte sich angeblich auch sein Führerschein befinden. Nach Belehrung (Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis), nahm seine Freundin den Fahrersitz ein. An der Anschrift seiner Eltern angekommen, gab der 31-Jährige zu nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Aus Angst vor Strafe, hatte er daher zunächst falsche Personalien angegeben. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich dann obendrein noch heraus, dass er am 14. März als Beifahrer, nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, verunfallte und verletzt wurde. Am 21. März versuchte er dann selber, sich durch Flucht einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei wurde er wiederum in einen Unfall verwickelt.

Der 31- Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er darf jetzt mit einem erneuten Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.




Zwei Leichtverletzte bei Verkehrsunfall – beim Abbiegen Gegenverkehr nicht beachtet

Am Sonntag) fuhr gegen 20.55 Uhr ein 20-Jähriger aus Bünde auf der Lünener Straße in Richtung Kamen. Beim Abbiegen nach links auf die Autobahn A2 in Richtung Hannover achtete er laut Polizei nicht auf den Gegenverkehr. Er stieß mit dem Pkw eines 49 jährigen Lüneners zusammen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 6 000 Euro.




Einbruch in ein Wohnhaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße: Beute zurzeit noch unbekannt

In ein offensichtlich für einige Tage leerstehendes Wohnhaus an der Wilhelm-Leuschner-Straße in Bergkamen-Mitte brachen n der Zeit von Donnerstag, 30.03.2017, 12 Uhr bis Samstag, 01.04.2017, 14.45 Uhr derzeit noch unbekannte Täter ein. Ob etwas entwendet wurde, kann derzeit noch nicht sicher festgestellt werden. Der Sachschaden wird auf 800 Euro geschätzt.

Hinweise nimmt die Polizei in Kamen (Tel.: 02307/9213222) entgegen.




39-Jähriger fährt betrunken zur Polizeiwache: Nach dem Führerschein ist dann auch der Autoschlüssel weg

So dumm kann man eigentlich nur sein, wenn man vorher zu tief ins Glas geschaut hat.

Am Freitagabend tauchte ein 39-jähriger Mann gegen 20 Uhr in der Polizeiwache Unna auf. Er wollte von den Beamten wissen, wie es um den Stand des Verfahrens gegen ihn bestellt ist: Ihm war in der Vorwoche der Führerschein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss abgenommen worden.

Wie sich im Verlaufe des Gespräches herausstellte, war er am Freitagabend mit seinem Pkw selber zur Polizei gefahren. Zudem stellten seine unifirmierten Gesprächspartner fest, dass er wieder erkennbar unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest wurde fällig. Als dieser entsprechend ausfiel, wurde eine Blutprobe fällig.

Da der Mann auch in der Vorwoche bereits ein weiteres Mal wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis aufgefallen war, kassierten die Beamten zur Verhinderung weiterer Straftaten auch den Fahrzeugschlüssel ein.




Explosion im Mehrfamilienhaus: Vermisste Mieterin tot in den Trümmern gefunden

Die Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund-Hörde am Freitagmorgen hat ein Todesopfer gefunden. Am heutigen Samstagmorgen haben gegen 7 Uhr Rettungskräfte in den Trümmern die Leiche einer Frau gefunden. Hierbei handelt es sich um eine 36-jährige Hausbewohnerin, die seit der Explosion vermisst wurde.

Die ersten Ermittlungen der Dortmunder Polizei und Staatsanwaltschaft haben den Verdacht ergeben, dass die Explosion vorsätzlich herbeigeführt worden sein könnte. Der dringende Tatverdacht richtet sich gegen einen 48-jährigen Wohnungsmieter dieses Hauses. Der Mann wurde bei der Explosion schwer verletzt. Gegen ihn wurde am Freitag die vorläufige Festnahme angeordnet.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei werden nun wegen Mordes und dreifachen versuchten Mordes fortgesetzt.




Polizei sucht einen 53-jährigen vermissten Mann aus Lünen

Seit dem 27. Februar wird der 53-jähriger Christoph Herte aus Lünen vermisst. Letztmalig wurde Herr Herte in der Nähe seiner Wohnung an der Straße Zum Gewerberpark gesehen.

Seit über einem Monat wird der 53-jährige Christoph Herte aus Lünen vermisst.

Herr Herte ist circa 188 cm groß. Er hat graue, schulterlange Haare. Vermutlich war er mit einer roten Jacke und einer Jeans bekleidet.

Die Polizei bittet um Mithilfe! Wer kann Hinweise zum Verbleib des Mannes geben?

Bitte melden Sie sich bei der Kriminalwache unter 0231-132-7441!




Einbrecher stehlen Uhren und Schmuck an der Hardenbergstraße

Am Mittwoch hebelten Unbekannte zwischen 18.40 Uhr und 21.10 Uhr die Terrassentür eines Reihenhauses an der Hardenbergstraße in Oberaden auf. Sie durchsuchten alle Wohnräume und entwendeten nach ersten Ermittlungen Uhren und Schmuck.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.