Mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft: 29-Jährige bei BVB-Pokalfeier in ein Auto gelockt und sexuell bedrängt

Ermittler der Polizei Dortmund nahmen am Mittwoch einen 41-jährigen einschlägig polizeibekannten Dortmunder nach einem Sexualdelikt fest. Er soll sich als Mitarbeiter des Ordnungsamts ausgegeben haben. Dadurch lockte er während der Pokalfeierlichkeiten auf dem Friedensplatz eine 29-jährige Frau in sein Auto. Anschließend raste er mit hoher Geschwindigkeiten mit ihr auf diversen Autobahnen rund um Dortmund und bedrängte dabei sein Opfer sexuell.

Der Sachverhalt sei durch die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr am 28.Mai 2017, gegen 07.30 Uhr, zur Anzeige genommen worden, teilt jetzt die Polizei mit. Durch den engen Informationsaustausch der Kreispolizeibehörden bekamen Ermittler der Polizei Dortmund am Montag den 29. Mai 2017 Kenntnis von der Anzeigenaufnahme in Ennepetal. Die Dortmunder Kriminalbeamten nahmen umgehend Kontakt mit ihren Kollegen in Ennepetal auf. Durch deren enge Zusammenarbeit konnte die Identität des Tatverdächtigen schnell ermittelt werden. Nach seiner  Festnahme wurde auchUntersuchungshaft angeordnet.

Was war geschehen?

Unter dem Vorwand, er sei Mitarbeiter des Ordnungsamtes lockte ein 41-Jähriger Tatverdächtiger am vergangenen Sonntag, 28. Mai 2017, eine Frau in sein Auto und bedrängte sie anschließend sexuell.

Die 29-Jährige befand sich im Rahmen der Feierlichkeiten zum Pokalfinale am Sonntagmorgen in Dortmund auf dem Friedensplatz. Als die Frau nach ihren Freunden suchte, bot ihr der Tatverdächtige unter der Legende, er sei Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Hilfe an. Daraufhin stieg die 29-Jährige in das Auto des Tatverdächtigen.

Der mutmaßliche Täter fuhr dann, so die Geschädigte, über eine Stunde ziellos über verschieden Autobahnen, fasste ihr dabei fortwährend in den Intimbereich. Hierbei machte er sich die Angst der Frau zunutze, sich bei gefahrenen Geschwindigkeiten von teilweise 180 km/h, nicht gegen die Übergriffe des Mannes wehren zu können. Als der Wagen des Tatverdächtigen im Innenstadtbereich von Ennepetal zum Stehen kam, konnte die 29-Jährige aus dem Wagen des Tatverdächtigen flüchten und die Polizei informieren.




Ein Schwerverletzter bei Verkehrsunfall auf der A2 – Pkw fährt unter Lkw-Anhänger

Am Dienstag kam es gegen 11 Uhr im Bereich des Kamener Kreuzes bei Kamen zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 in Richtung Oberhausen.

Ein 37-jähriger Autofahrer aus Oelde fuhr auf dem rechten Fahrstreifen der A2, als es sich in Höhe des Kamener Kreuzes verkehrsbedingt staute. Aus bis jetzt ungeklärter Ursache übersah der Mann einen langsam fahrenden Lkw auf dem rechten Fahrstreifen. Der Pkw prallte auf das Heck des Anhängers und geriet mit der Motorhaube unter den Lkw.

Rettungskräfte fuhren den verletzten Autofahrer in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Der 54-jährige Lkw-Fahrer aus Emskirchen blieb unverletzt. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf rund 16.000 Euro.

Der rechte Fahrstreifen war für die Dauer der Unfallaufnahme- und Bergungsarbeiten bis 14 Uhr gesperrt.




Unfall auf der A2 mit vier Fahrzeugen – Reifen trifft Lkw aus Bergkamen

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 14.45 Uhr auf der A 2 bei Hamm ist ein Mann leicht verletzt worden. Vier Fahrzeuge waren beteiligt.

Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 36-Jähriger aus Beckum mit seinem Suzuki auf dem mittleren Fahrstreifen in Richtung Hannover. Kurz vor der Anschlussstelle Hamm-Uentrop wechselte er auf den linken Fahrstreifen. Hierbei übersah er offenbar den von hinten nahenden BMW eines 32-Jährigen aus Beckum. Dieser führte eine Vollbremsung durch und verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug. Zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden kam es nicht. Allerdings schleuderte der BMW nach rechts gegen die Schutzplanke und von dort zurück auf die Fahrbahn. Hierbei verlor er einen Reifen. Durch diesen wurden anschließend der Opel eines 58-jährigen Dortmunders sowie der Lkw eines 35-Jährigen aus Bergkamen jeweils leicht beschädigt.

Der 32-Jährige aus Beckum verletzte sich bei dem Unfall leicht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 31.500 Euro.

Während der Unfallaufnahme mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen vorübergehend gesperrt werden, so dass der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt wurde.




55-jährige Bergkamenerin fährt in den Gegenverkehr: zwei Lichtverletzte

Am Dienstagmorgen fuhr gegen 7.10 Uhr eine 55-jährige Bergkamenerin auf der Lünener Straße in Kamen in Richtung Oberaden. In Höhe der Hausnummer 172 geriet sie aus noch unklarer Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einer entgegenkommenden 61-jährigen Lünenerin zusammen. Deren Fahrzeug wurde durch den Aufprall noch gegen ein in einer Hauseinfahrt wartendes Taxi geschleudert. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 23 000 Euro.




Kreisel an der Friedenskirche weiterhin ein Unfallschwerpunkt

Der Kreisverkehr Töddinghauser Straße / Landwehrstraße an der Friedenskirche ist aus der Sicht des Kreises Unna weiterhin der Unfallschwerpunkt im Bergkamener Stadtgebiet. Im vergangenen Jahr gehörte noch die Kreuzung Lessingstraße / Auf der Alm dazu. Hier scheinen die Verkehrsteilnehmer die bekannten Vorfahrtsregeln zu beachten.

Acht Stunden hat es gedauert, das Treffen der gemeinsamen Unfallkommission des Kreises: Die 25 Mitglieder richteten ihren Blick wieder auf Straßen, auf denen in der Vergangenheit schwere Unfälle passiert sind. Ziel ist es, gefährliche Stellen möglichst früh zu erkennen und zu entschärfen.

Die Zahl der Unfallhäufungsstellen, die die Kommission unter die Lupe nahm, blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant: 19 Straßenabschnitte, Kreuzungen oder Einmündungen gelten wegen erhöhter Unfallzahlen weiterhin oder erstmals als Unfallhäufungsstellen (2016: 18).

„Leider steigt die Zahl der Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern weiter an“, erläutert Harald Meibert, beim Kreis für die Verkehrssicherung zuständig, stellvertretend für die Unfallkommission. „Deshalb haben wir zum ersten Mal einen Vertreter des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V. (ADFC) zur Beratung hinzugezogen.“

Häufig haben Unfälle mit Radfahrern schlimme Folgen und gehen mit schweren Verletzungen einher. „Ein Radfahrer hat keine Knautschzone und zieht bei einer Kollision mit einem Auto immer den Kürzeren“, stellt Meibert fest und appelliert an alle, die im Straßenverkehr unterwegs sind, sich an die geltenden Vorschriften zu halten.

Und das nicht ohne Grund: Im Rahmen der Analysen und Beratungen wurde einmal mehr deutlich, dass der Faktor Mensch nicht unerheblichen Anteil an der Entstehung einer Unfallhäufungsstelle hat. „Diese Unfälle stehen in keinem Zusammenhang mit der Verkehrssituation und den baulichen Gegebenheiten, sondern sind auf Fehlverhalten und Missachtung der Verkehrsregeln zurückzuführen“, erklärt Meibert.

Wenn aber Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verhinderung von Unfällen beitragen können, dann regt die Unfallkommission diese an: Die Handlungspalette reicht von Änderungen bei der Verkehrsregelung und Lenkung durch die Straßenverkehrsbehörden über die Verkehrsüberwachung (Kreispolizeibehörde und Straßenverkehrsbehörden) bis hin zur Verkehrssicherheitsberatung (Kreispolizeibehörde) und baulichen Maßnahmen (Baubehörden).

Zusammensetzung der Unfallkommission
Die örtliche Unfalluntersuchung und damit die Arbeit der Unfallkommission ist eine gemeinsame Aufgabe von Straßenverkehrs-, Polizei- und Straßenbaubehörden. Der Unfallkommission gehören neben der Bezirksregierung alle kreisangehörigen Städte (ohne Lünen), die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßen NRW mit den Meistereien und der Autobahnniederlassung, der Fachbereich Straßenbau des Kreises und der Fachbereich Straßenverkehr (Aufgabenbereich Verkehrssicherung) des Kreises an. Der Fachbereich hat auch den Vorsitz der Unfallkommission. PK | PKU




Einbrecher stehlen in einem Rohbau Computer, Maschinen und Baumaterial

In der Zeit von Freitag, 17 Uhr, bis Montag, 11.30 Uhr, haben Unbekannte das Fenster eines Rohbaus in der Lise-Meitner-Straße aufgehebelt. Aus dem Gebäude entwendeten Sie Baumaterial, Werkzeugmaschinen, Installationsmaterial und zwei Computer. Der Abtransport der Beute muss mit einem Fahrzeug stattgefunden haben.

Wer hat etwas Verdächtiges gesehen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Weiterer Einbruch in Kirche – auch hier nichts entwendet

In der Zeit von Sonntagmittag bis Montagmorgen haben Unbekannte die Tür zur Sakristei einer Kirche Am Römerberg aufgehebelt. Von hier brachen sie eine weitere Tür zum Kirchenschiff auf. Nach ersten Ermittlungen entfernten sie die Täter ohne Beute vom Tatort.

Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Noch ein Kircheneinbruch – Täter ziehen ohne Beute ab

Unbekannte Täter drangen am Sonntag in der Zeit von 17 Uhr und 18.10 Uhr in den Heizungsraum und einen Abstellraum einer Kirche an der Rünther Straße ein, indem sie die Schlösser aufbrachen. Nach ersten Feststellungen entwendeten sie nichts.

Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Unfallflucht: Rollerfahrer fährt gegen ein Auto und haut ab

Die Polizei muss sich mit einer weiteren Unfallflucht beschäftigen und sucht auch hier Zeugen.

Eine 52-jährige Frau aus Kamen befuhr mit ihrem Pkw am Samstag gegen 12.45 Uhr, die Friedhofstraße in Richtung Bergkamen. Im Kreuzungsbereich der Hüchtstraße in Overberge näherte sich ein Rollerfahrer aus Richtung Galgenberg. Dieser missachtete die Vorfahrt der Kamenerin und fuhr mit seinem Krad seitlich gegen die Stoßstange des Pkw.

Als der Rollerfahrer vorgab, die Fahrzeugpapiere holen zu wollen, setzte er sich plötzlich auf sein Krad, verdeckte mit einem Fuß gezielt das Kennzeichen und flüchtete schließlich unerkannt in Richtung Hansastraße. Einer gebotenen Schadensregulierung kam er nicht nach. An dem Pkw entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der Rollerfahrer wird wie folgt beschrieben:

– junger Mann, dkl. Augen, schwarze, kurze Haare,hoch gegelt
– helle, kurze Hose, schwarzes Oberteil
– helle, klöchelhohe Turnschuhe
– Helm, schwarz-grau

Der Roller soll schwarz/dunkel-grau gewesen sein. Bei dem Kennzeichen ist lediglich bekannt, dass es grüne Ziffern hatte und seitlich angebracht war.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Telefonnummer 02307-921-3220 oder die Polizei in Unna (Tel. 02303-921 0) entgegen.




Sattelzug prallt auf dem Ostenhellweg gegen einen Rollstuhlfahrer – Polizei sucht Zeugen

Auf dem Ostenhellweg in Rünthe wurde am Freitagnachmittag gegen 15.15 Uhr ein Rollstuhlfahrer von eine Lkw angefahren. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen dieses Unfalls.

Wie die Polizei berichtet wollte der Rollstuhlfahrer aus Bergkamen vom Kanal kommend den Ostenhellweg überqueren. Der von rechts heranfahrende 51-jährige Sattelzugführer aus Werne konnte eine Kollision mit dem Rollstuhlfahrer nicht verhindern. Bei dem Zusammenstoß wurde der Rollstuhlfahrer verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zeugen, die den Unfallhergang gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kamen (Tel.: 02307-921-3220) oder der Polizei in Unna (Tel: 02303-921-0) in Verbindung zu setzen.




Einbrecher flüchten an der Gartenstraße ohne Beute

Am Donnerstag brachen Unbekannte zwischen 12.15 und 19.30 Uhr in ein Doppelhaus in der Gartenstraße in Rünthe ein. Die Täter flüchteten ohne Beute. Wer hat etwas Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter 02307 921 7320 oder 921 0.