Wohnungseinbruch am Springweg – Bargeld und Zigaretten entwendet

In der Nacht zu Dienstag haben unbekannte Einbrecher ein Kellerfenster eines Bungalows am Springweg in Bergkamen Mitte eingeschlagen und sich so Zutritt zum Haus verschafft. Sie durchsuchten mehrere Räume und entwendeten Bargeld und eine Stange Zigaretten.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Öffentlichkeitsfahndung nach Raub auf Spielhalle in Oberaden- Maskierter Täter drohte mit einem Messer

In der Nacht zum 21. November 2017 betrat gegen 0.15 Uhr ein maskierter Täter eine Spielhalle an der Rotherbachstraße in Oberaden. Er forderte die Spielhallenaufsicht unter Vorhalt eines Messers auf, die Tageseinnahmen in eine von ihm mitgebrachte Plastiktüte zu packen. Anschließend flüchtete er mit der Beute.

Er war bei der Tatausführung mit einem grünen Tuch maskiert. Außerdem trug er einen Kapuzenpullover, darunter ein Basecap, zudem eine Jogginghose und Kappa-Sneakers. Er wurde geschätzt auf ein Alter von ca. 25 Jahren und eine Größe von ca. 180 bis 185 cm. Der Täter ist schlank und spricht akzentfrei Deutsch.

Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder des unbekannten Täters. Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe entschärft

Auf einer Baustelle in der Straße „Eichenplatz“ ist am Montag, 04. Dezember, eine Weltkriegsbombe gefunden worden, die der Kampfmittelräumdienst entschärft hat. Die Landwehrstraße sowie die umliegenden Straßen wurden am Nachmittag rund 2 ½ Stunden gesperrt.

Die Meldung über den Bombenfund ging gegen 12.00 Uhr bei der Ordnungsbehörde ein. 16 Mitarbeiter haben daraufhin die Anwohner im Umkreis von 250 Metern um den Fundort informiert und sie zum  Verlassen der Häuser aufgefordert.

Gegen 16.15 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war entschärft. Bei der Bombe handelte es sich um eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe.

 




Evakuierung nach Bombenfund in der Straße „Eichenplatz“

Am heutigen Mittag wurde im Rahmen einer Baumaßnahme in der Straße „Eichenplatz“ eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Um eine gefährdungsfreie Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst zu gewährleisten, werden die Wohnhäuser im Umkreis eines Radius von 250 m um den Bombenfundort evakuiert.

Der Fundort liegt unweit der Landwehrstraße, die auf dem Abschnitt zwischen Büscherstraße und dem Kreisel Präsidentenstraße/Heinrichstraße bis zur Entschärfung gesperrt wird. Die Ordnungsbehörde der Stadt Bergkamen sowie die Polizei organisieren zur Zeit die Evakuierung der betroffenen Anwohner und die Straßensperrungen, die ab ca. 14.30 Uhr beginnen sollen. Die Stadt Bergkamen stellt im Treffpunkt/VHS an der Lessingstr. 2 ein Ausweichquartier zur Verfügung.

Für die Information der Bevölkerung ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 02307-965444.

Zur Zeit besteht keine akute Gefährdungslage, die Evakuierung kann plangemäß durchgeführt werden.




Mehrere Verletzte nach Schlägerei an Bushaltestelle

Am Sonntagmorgen hat es gegen 06.15 Uhr nach einer Schlägerei an einer Bushaltestelle am Markt mehrere Verletzte gegeben. Ein zunächst verbaler Streit zwischen vier Männern mündete in einer handfesten Auseinandersetzung.

Dabei schlugen zwei junge Männer auf einen 20-jährigen Bergkamener, und einen 21-jährigen Kamener, beide syrischer Herkunft ein. Beide wurden dabei verletzt, der Bergkamener wurde von einem eingesetzten Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Umstehende Zeugen gingen dazwischen, um die sich schlagenden Personen zu trennen. Dabei wurde ein 18-jähriger Kamener ebenfalls verletzt. Die beiden Männer entfernten sich anschließend über die Bahnhofstraße. Sie wurden von Zeugen als etwa 20 Jahre und 1,70 m groß beschrieben. Sie hatten kurze Haare. Einer der Männer trug eine weiß-blaue, der andere eine weiße Jacke. Bei beiden soll es sich um Osteuropäer gehandelt haben.

Wer kann noch Angaben zu dem Vorfall machen? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




1. Treffen der Fairtrade Towns in Bergkamen – Ausbeuterische Kinderarbeit zu verhindern ist schwierig

Am Mittwoch fand in der Ökologiestation Bergkamen das erste regionale Austauschtreffen der Fairtrade Towns in der Hellwegregion statt. Beteiligt waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus Bergkamen. Die Stadt gehört bereits seit einigen Jahren zu den „Städten des fairen Handels“.

Erstes Treffen der Fairtrade Town auf der Ökologiestation in Bergkamen. Foto: Marcos da Costa Melo (Fuge)

Eingeladen hatten das Netzwerk Faire Metropole Ruhr in Kooperation mit dem Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE) und dem Informationszentrum Dritte Welt (IZ3W) aus Dortmund. Gekommen waren Vertreter und Vertreterinnen der jeweiligen Steuerungsgruppen der Kampagne Fairtrade Towns in ihren Städten. Die über 25 Mitarbeiter der Verwaltung sowie Akteure der Politik und Zivilgesellschaft aus Hamm und dem Kreis Unna tauschten sich rund um das Thema Fairer Handel und Fairness aus und berieten, wie sie durch ihre Öffentlichkeitsarbeit das Einkaufsverhalten hin zu Fairen Produkten in ihren Kommunen vorantreiben können.

Martin Heyer von der Heinrich-Böll-Stiftung NRW referierte zum Einstieg über die Einbindung verschiedener Akteure in die Kampagne. Die Akteure stellten anschließend mit einer kleinen Ausstellung ihre durchgeführten Aktivitäten zum Fairen Handel vor und evaluierten die Erfolge und Misserfolge bei der Umsetzung des Fairen Handels in Schulen und Kirchengemeinden sowie bei Verkaufs- und Straßenaktionen in ihrer Kommune. Sie setzten sich kritisch mit der Verankerung des Ansatzes des Fairen Handel in der Öffentlichkeit und der Struktur ihrer eigenen Steuerungsgruppe auseinander. Auch wurde der schwierige Weg zu einem fairen Beschaffungswesen, das ausbeuterische Kinderarbeit ausschließt, thematisiert. In einer kritischen Abschlussrunde äußerten sie den Wunsch, dass das regionale Austauschtreffen jährlich stattfinden sollte.

Diese Veranstaltung fand mit der finanziellen Unterstützung von Engagement Global und der Servicestelle Kommune Eine Welt – SKEW statt.




Zwei Verletzte durch Verkehrsunfall auf der Lünener Straße

Am Samstag kam es gegen 16.05 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Lünener Straße in Höhe der Auffahrt zur BAB 2 , Fahrtrichtung Hannover. Ein 80-jähriger Mann aus Unna fuhr mit seinem PKW in Fahrtrichtung Kamen, um dann nach links in die Auffahrt zur Autobahn A 2 einzubiegen. Hier kam es zur Kollision mit dem bevorrechtigten entgegenkommenden Pkw eines 45jährigen Kameners. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden; die Sachschadenhöhe wird auf 12000 Euro geschätzt.




77-jährige Fußgänger auf Landwehrstraße schwer verletzt

Am Freitagmorgen ist ein 77-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Ein 50-jähriger Bergkamener fuhr gegen 07.30 Uhr mit seinem Renault auf der Bambergstraße und bog nach links auf die Landwehrstraße ab. Plötzlich sah er den 77-jährigen Bergkamener, der als Fußgänger die Landwehrstraße überquerte. Der Autofahrer versuchte noch anzuhalten, schaffte das aber nicht mehr. Der Senior wurde vom Pkw erfasst und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Er wurde bei dem Zusammenprall verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Renault wurde ebenfalls leicht verletzt und in Krankenhaus gebracht.




Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Oberaden – 31 Verletzte

In der Nacht zum heutigen Freitag kam es gegen 00.26 Uhr zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Schlenke in Oberaden. Die Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen übernommen, da der Verdacht einer schweren Brandstiftung nicht auszuschließen ist.

In den Morgenstunden meldete ein Zeuge bei der Polizei einen brennenden Pkw vor dem Haus in Bergkamen. Darüber hinaus gab es Hinweise zu einem zweiten Brandherd im Hausflur des Mehrfamilienhauses.

Feuerwehr und Polizei trafen wenige Minuten nach der Alarmierung am Brand- und Tatort ein. Durch die erhebliche Rauchgasentwicklung wurden zahlreiche Bewohner verletzt.

Nach jetzigem Ermittlungsstand geht die Polizei von 31 Verletzten aus. Wie viele Bewohner schwere Verletzungen erlitten, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Die Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen übernommen, es muss von einer vorsätzlichen schweren Brandstiftung ausgegangen werden.

Zeugen, die vor oder während der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231/132-7441 zu wenden.




Polizei: Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung der Weihnachtsmärkte gibt es aktuell nicht

Endlich ist es soweit: die ersten Weihnachtsmärkte im Kreis Unna haben geöffnet. Auch in diesem Jahr arbeiten Polizei und Ordnungsdienste der Kommunen im Kreis Unna eng zusammen, um die Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten – auch auf den Bergkamener Weihnachtsmärkten.

Polizei und Ordnungsämter sorgen für Sicherheit auf Weihnachtsmärkten. Foto: Hellmann, Pressestelle Kreispolizeibehörde Unna

Polizeibeamtinnen und -beamte werden sowohl deutlich sichtbar in Uniform präsent und ansprechbar sein, als auch verdeckt in Zivil die Weihnachtsmärkte bestreifen. Die Polizei steht in engem Informationsaustausch mit allen Sicherheitsbehörden. Die Sicherheitslage wird ständig neu bewertet und entsprechende Maßnahmen darauf abgestimmt. Alle Polizeibeamten sind in hohem Maße sensibilisiert. Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung der Weihnachtsmärkte im Kreis Unna gibt es aktuell nicht.

Achtung Taschendiebe! Die vielen Menschen, die dicht gedrängt bei Glühwein und Bratwurst auf den Weihnachtsmärkten stehen, locken alle Jahre wieder professionelle Taschendiebe an. Viele Diebe arbeiten im Team, lenken ihre Opfer ab, rempeln sie an, drängeln bewusst. Manche Weihnachtsmarktbesucher machen es den Dieben besonders leicht: da lugt das Smartphone hinten aus der Hosentasche oder die Handtasche hängt geöffnet über der Schulter. Die Polizei gibt daher Tipps, wie man den Taschendieben ihren Beutezug vermiesen kann:

  • Tragen Sie Wertsachen eng am Körper, z.B. in verschließbaren Innentaschen Ihrer Kleidung.
  • Bewahren Sie Bargeld, Bankkarte und Ausweise getrennt auf Nehmen Sie bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen.
  • Rucksäcke sollten am besten vor dem Körper getragen werden, denn Wertsachen, die in den Außentaschen von Rucksäcken getragen werden, sind besonders leichte Beute.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper.
  • Achten Sie gerade in einem Gedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
  • Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder „in die Zange“ genommen werden.
  • Notieren Sie niemals Ihre PIN irgendwo im Portemonnaie (schon gar nicht auf der Zahlungskarte).
  • Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, z. B. telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.
  • Wenn Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände beobachten, scheuen Sie sich nicht, unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 zu informieren.

Die Klappkarte „Schlauer gegen Klauer“, die neben Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen enthält, mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen, damit diese nach einem Diebstahl richtig reagieren können, ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder kann unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html heruntergeladen werden.

Die Polizei im Kreis Unna wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern einen fröhlichen und friedlichen Weihnachtsmarkt.




Fremde sprechen Kinder an: Weitere Fälle der Polizei gemeldet

Nachdem die Polizei schon in der letzten Woche in den sozialen Medien darüber berichtet hat, dass in Städten des Kreises Unna Kinder von unbekannten Erwachsenen angesprochen worden sein sollen, haben sich am Mittwochabend die Eltern von zwei Kindern in Unna bei der Polizei gemeldet.

Bereits am gestrigen Mittwochmorgen, gegen 7.00 Uhr befand sich ein 11-jähriges Mädchen auf dem Weg zur Schule. Sie ging dabei auf der Massener Straße in Richtung Verkehrsring. An der Ampel Käthe-Kollwitz-Ring musste sie warten und wurde dort von einem jungen Mann angesprochen. Dieser fragte sie zunächst nach ihrem Alter. Beide überquerten dann bei Grün die Straße. Während das Mädchen weiter auf der Massener Straße in Richtung Innenstadt ging, entfernte sich der Mann auf das dortige Tankstellengelände. Als sich die Schülerin im Bereich der Ausfahrt der Tankstelle befand, kam der Mann hinter ihr her und sagte, dass sie auf ihn warten soll, da er denselben Weg hätte.

Aus Hilfsbereitschaft machte sie das. Der Mann verwickelte das Mädchen nun in ein Gespräch und fragte es einige Dinge. Im weiteren Verlauf machte er ihr gegenüber anzügliche Bemerkungen, worauf die 11-jährige ihn ignorierte und versuchte von ihm weg zu kommen. Im Bereich der Haltestelle Westfriedhof wandte sich der Mann, der nach eigenen Angaben 19 Jahre alt war ab und ging zurück in Richtung Tankstelle. Später am Nachmittag vertraute sich das Mädchen ihrer Mutter an und beide erstatteten bei der Polizei Anzeige.

Beschrieben wird der Mann als etwa 1,75m groß mit sportlicher Figur. Er hatte kurze, dunkle, gegelte Haare und war mit einer dunklen Hose und einer schwarzen Bomberjacke bekleidet. Er sprach deutsch mit leichtem unbekanntem Akzent. Während der Zeit trug er weiße In-Ear Kopfhörer.

Am selben Tag, gegen 09.30 Uhr soll ein 8-jähriger Junge auf dem Schulhof einer Grundschule an der Friedrich-Ebert-Straße von einem Mann angesprochen worden sein. Der Unbekannte soll ihm Schokolade angeboten haben. Der Junge rannte sofort weg, worauf sich der Mann in Richtung Kurpark entfernt haben soll. Am Abend erzählte der Schüler seinen Eltern davon und diese informierten die Polizei.

Beschrieben wird der Mann als etwa 1,70m groß mit dünner Statur. Er soll jünger als 45 Jahre ausgesehen haben und schwarze, kurze Haare gehabt haben. Er habe einen Bart um der Mund herum gehabt und sei mit schwarzer Hose und Pullover bekleidet gewesen. Er sprach deutsch.

Richtig gehandelt haben die Kinder, dass sie sich ihren Eltern anvertraut haben und diese dann die Polizei informiert haben. Bitte geben Sie als Eltern ihren Kindern Verhaltenshinweise.

Sagen Sie ihnen, dass sie in solchen Situationen auf sich aufmerksam machen, und sich auch nicht scheuen sollen andere Erwachsene oder Lehrer anzusprechen. Üben Sie diese Situation mit ihren Kindern.

Erklären Sie ihren Kindern, dass sie unbekannten Personen nicht aus Höflichkeit ihren Namen und das Alter nennen sollen oder müssen.

Informieren Sie die Polizei. Je eher wir davon erfahren, je größer ist die Chance die Unbekannten anzutreffen.

Erklären Sie ihren Kindern die Notrufnummer 110 und dass sie, wenn sie ein Handy dabei haben, sofort unter dieser Nummer die Polizei anrufen sollen.

Für weitere Nachfragen steht das Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz unter der Telefonnummer 02307 921 4400 zur Verfügung.