Wohnungseinbrecher stehlen an der Töddinghauser Straße Bargeld und Personalausweis

Am Samstagvormittag nutzten unbekannte Täter die Abwesenheit einer Bewohnerin einer Erdgeschosswohnung an der Töddinghauser Straße. Sie hebelten die Wohnungstür auf und entwendeten Geld aus einer Spardose sowie aus einer Geldbörse. Zudem entwendeten sie den darin befindlichen Personalausweis.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Einbrecher stehlen aus Bäckerei an der Rünther Straße den Tresor

In der Nacht zu Sonntag haben Unbekannte ein Fenster einer Bäckereifiliale an der Rünther Straße aufgehebelt. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten, hebelten im Büro einen Tresor von der Wand und entwendeten ihn.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




59-jährige Frau treibt Räuber mit gezieltem Tritt in den Unterleib in die Flucht

Mit einem gezielten Tritt in den Unterleib trieb am Karfreitagabend eine 59-jährige Frau zwei Räuber in die Flucht.

Gegen 22 Uhr wurde am Freitag eine 59-jährige Kamenerin im Bereich der Nordstraße von zwei männlichen Tätern von hinten an ihrer Jacke gepackt und versucht, zu Boden zu bringen. Die 59-Jährige konnte sich losreißen, stürzte jedoch zu Boden und verletzte sich dabei leicht. Als die beiden Männer ihr folgten, setzte sich die Frau durch einen gezielten Tritt in den Unterleib eines der Täter zur Wehr. Daraufhin flüchteten die beiden Tatverdächtigen in unbekannte Richtung.

Die Täter wurden von der 59-Jährigen wie folgt beschrieben werden: etwa 20-25 Jahre alt, hellhäutig, ca. 175 cm groß, dunkel gekleidet; einer der Täter war schlank, hatte kurze, nach hinten gekämmte dunkle Haare, der andere war etwas korpulenter und hatte sehr kurze Haare.

Relevante Hinweise erbittet die Polizei in Kamen unter 02307-921-3220 oder 02303/ 921-0.




74-jähriger Pedelec-Fahrer bei Verkehrsunfall verletzt

Für einen 74-jährigen Mann aus Bergkamen endete die Begegnung mit einem Pkw auf der Dortmunder Straße mit einem stationären Krankenhausaufenthalt.

Am Freitag wollte gegen 15:45 Uhr der Mann mit seinem Pedelec Sparta von der Urnenfeldstraße kommend, die Dortmunder Straße überqueren, um seine Fahrt auf der Kerstheider Straße fortzusetzen. Zeitgleich wollte ein 68-jähriger Hyundai-Fahrer von der Kerstheider Straße kommend nach links abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Zweiradfahrer.

Im Rahmen der Unfallaufnahme erfolgten verkehrsregelnde Maßnahmen durch die Polizei. Der Sachschaden beträgt 1500 Euro. (hz)




Einbruch in ein Autohaus an der Fritz-Husemann-Straße: Computer gestohlen

In der Nacht zu Mittwoch haben unbekannte Täter das Fenster eines Autohauses an der Fritz-Husemann-Straße aufgebrochen. Sie verschafften sich Zutritt zum Gebäude und durchsuchten das Büro. Hier entwendeten sie zumindest einen Computer.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Acht Personen auf der A1 aus einem Kühl-Lkw befreit

Am Montag parkte gegen 11:50 Uhre ein litauischer Sattelzug auf dem Parkplatz der Raststätte Lichtendorf Süd. Plötzlich bemerkte der 59-jährige Fahrer Klopfgeräusche und Stimmen aus dem Laderaum des Aufliegers. Er sprach einen Zeugen an, und bat diesen, die Polizei zu verständigen.

Beim Eintreffen der Beamten öffnete der Lkw-Fahrer die verschlossene Ladetür. Aus dem gekühlten Laderaum konnten mit Hilfe der Feuerwehr insgesamt acht Personen geborgen werden. Sie hatten vermutlich mehrere Stunden bei einer Temperatur von 5 °C im Innenraum des Aufliegers verbracht.

Dort saßen sie auf Kunststoffkisten, in denen Blumenkohl transportiert wurde. Alle waren leicht unterkühlt und wurden nach ärztlicher Erstversorgung zur Polizei nach Unna gebracht. Eine Verständigung mit den Personen irakischer Herkunft war aufgrund von erheblichen Sprachbarrieren erst nach Hinzuziehung von Dolmetschern möglich.

Sieben der acht Personen führten keinerlei Personalpapiere mit sich. Sie gaben an, aus dem Irak zu stammen und nach Großbritannien zu wollen. Ihren mündlichen Angaben zufolge handelt es sich um vier Erwachsene (eine 50-jährige Frau sowie Männer im Alter von 47, 24 und 18 Jahren) sowie zwei Jugendliche (ein 16-jähriges Mädchen und ein 15-jähriger Junge) und zwei Kinder (ein 12-jähriger Junge und ein 9-jähriges Mädchen).

Eine erste informatorische Befragung des Lkw-Fahrers ergab, dass er zuvor einen Halt in Frankreich gemacht hatte. Die Ermittlungen dauern an.




Bewaffneter Raubüberfall auf Lotto-Annahmestelle an der Schulstraße

Am Montagmorgen betrat gegen 9.10 Uhr ein unbekannter Mann die Lottoannahmestelle an der Schulstraße. Er hatte sein Gesicht mit einer Kapuze und Sonnenbrille unkenntlich gemacht und ging mit einem Messer bewaffnet auf den 62-jährigen Geschäftsinhaber zu.

Der Täter hielt ihm das Messer vor und forderte ihn auf, ihm das Geld aus der Kasse zu geben. Nachdem der Geschädigte es herausgegeben hatte, ging der Täter zu einer 49-jährigen Angestellten und forderte auch von ihr die Herausgabe des Gelds ihrer Kasse. Mit der Beute verließ er den Tatort in Richtung Bachstraße.

Der Täter trug einen dunkelblauen Parka mit Kapuze und eine blaue Hose. Er soll etwa 175 cm groß gewesen sein und sprach akzentfreies Deutsch. Das von ihm mitgeführte Messer soll eine Klingenlänge von 10 bis 15 cm gehabt haben

Wer kann Angaben zur Tat oder zum Täter machen? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Einbruch in AWO-Kita Am Südhang: Kleiner Tresor gestohlen

In der Nacht zum Freitag haben unbekannte Täter ein Fenster des AWO-Kindergartens Am Südhang in Weddinghofen aufgehebelt. Aus dem Büro entwendeten sie einen kleinen Tresor.

Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Bergkamen unter der Rufnummer 02307 921 7320 oder 921 0.




Auffahrunfall vor Ampel auf der Lünener Straße: 45-jährige Frau verletzt

Am Samstagabend fuhr ein 19-jähriger Bergkamener mit seinem Pkw gegen 19.12 Uhr auf der Lünener Straße in Richtung Kamen. Kurz vor der Ampelanlage Buckenstraße fuhr er auf den verkehrsbedingt haltenden Pkw einer 45-jährigen Frau aus Wickede auf. Deren Fahrzeug auf den davor stehenden Pkw eines 23-jährigen Kameners aufgeschoben. Hierbei wurde die 45-Jährige verletzt; sie wurde durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht. Die Sachschadenhöhe wird auf 1900 Euro geschätzt.




Polizei nach den tödlichen Unfällen auf der A1: Gaffer! Schämt Euch!

gaffen: verwundert, neugierig, selbstvergessen, häufiger aber sensationslüstern [mit offenem Mund und dümmlichem Gesichtsausdruck] jemanden, etwas anstarren, einen Vorgang verfolgen
Quelle: Duden

Foto: Polizei

Spektakuläre Unfälle auf Autobahnen ziehen sie an und bremsen sie aus: Gaffer. Langsam fahren, um zuzusehen. Dass die Polizei inzwischen Einsatzkräfte nur für die Ahndung der Schaulustigen am Unfallort stellen muss, ist das traurige Ergebnis dieses unerträglichen Verhaltens.

In dieser Woche kam es zu zwei schweren Lkw-Unfällen auf der A1, zwei Menschen verstarben noch am Unfallort. Offenbar ein Fest für Gaffer: Mit extrem verlangsamter Geschwindigkeit versuchten dutzende Auto- und Lkw-Fahrer, sich ein Bild vom Unfall zu machen. Einige gehen noch weiter. Sie filmen den Unfall, manchmal sogar die Unfallopfer, um dann diese Videos in sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Dabei kam es nicht nur beim vorbeifahrenden Verkehr auf den entsprechenden Fahrbahnseiten, sondern auch auf der Gegenfahrbahn zu Staubildung durch Gaffen.Ein Verkehrsunfall auf Höhe der Unfallstelle, augenscheinlich durch genau dieses Verhalten provoziert, bestätigt die Warnhinweise der Polizei: Gaffen ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern gefährlich. Zweimal Totalschaden, ein erheblicher Sachschaden. Und das nur aus Neugierde und Sensationslust.

Allein beim zweiten Unfall wurden zwei Streifenwagen dafür abgestellt, Gaffer am Unfallort zu ahnden. Über 25 Anzeigen wurden aufgenommen. Die Schaulustigen erwarten Bußgelder, filmende Gaffer zahlen zusätzlich 100 Euro Strafe und bekommen einen Punkt. Kollegen konnten vor Ort die außerordentliche Anzahl der Gaffer nicht bewältigen – die Dunkelziffer liegt um ein Vielfaches höher.

Die Polizei bittet dringend: „Bitte verhalten Sie sich rücksichtsvoll, wenn Sie sich einem Unfallort nähern, und fahren in angemessener Geschwindigkeit weiter – ohne Blick auf eventuelle Opfer. Damit erweisen sie Respekt und bringen sich und andere nicht Gefahr. Vielen Dank!“




Wieder ein tödlicher Lkw-Unfall auf der A 1

Wieder gab es einen tödlichen Lkw-Unfall am Stauende auf der A 1. Bei diesem Unfall im Westhofener Kreuz, der sich gegen 11.10 Uhr ereignete, starb ein 68-jähriger Lkw-Fahrer noch am Unfallort.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 45-Jähriger aus Arendsee (Sachsen-Anhalt) mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Köln. In Höhe des Westhofener Kreuzes staute sich der Verkehr, so dass der 45-Jährige sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen musste. Aus bislang ungeklärter Ursache erkannte dies ein dahinter fahrender 68-Jähriger aus Echtershausen (Rheinland-Pfalz) offenbar zu spät. Nahezu ungebremst prallte er mit seinem Sattelzug gegen den des 45-Jährigen. Durch den Zusammenstoß wurde der 68-Jährige in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er starb noch am Unfallort. Der Fahrer aus Arendsee erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die A 1 in Höhe der Unfallstelle in Fahrtrichtung Köln für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Ebenso die Anschlussstelle Schwerte. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr über die dortige Parallelfahrbahn geleitet. Gegen 16.20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.

Zu allem Überfluss ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos – offenbar war das Gaffen in Richtung des schweren Unfalls hier der Auslöser. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt.

Gegen weitere zwei Dutzend Fahrer fertigten die Beamten zudem Anzeigen, weil sie mit ihren Handys die Unfallstellte filmten oder fotografierten.