Raub auf Filiale der Bäckerei Braune und Lotto-Geschäft in Kamen geklärt: Mutmaßlicher Täter schweigt zu den Vorwürfen

In Kamen wurden in der vergangenen Woche die Filiale der Bäckerei Braune in der Lessingstraße und ein Lotto-Geschäft an der Weststraße durch eine männliche Person überfallen, die bei der Tat jeweils ein Messer dabei hatte und die Angestellten damit bedrohte. Der Hinweis von Zeugen führte die Kriminalpolizei in Kamen jetzt auf die Spur eines 34-jährigen Mannes.

Der Verdacht gegen ihn erhärtete sich, nachdem der Mann bei einer Lichtbildvorlage ebenfalls wiedererkannt wurde. Im Rahmen einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung konnte der Beschuldigte am vergangenen Samstag in Kamen festgenommen und entsprechendes Beweismaterial sichergestellt werden. Der einschlägig vorbestrafte Kamener, der zu den Vorwürfen schweigt, wurde am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund einen Untersuchungshaftbefehl erließ. Die Kriminalpolizei Kamen bedankt sich ausdrücklich bei den Zeugen.




Rettungshubschrauber gelandet: Schwerer Verkehrsunfall auf der A2 mit mindestens zwei Lkw und einem Schwerverletzten

Auf der A 2 bei Kamen hat sich am heutigen Montagmorgen ein schwerer Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Dortmund ereignet. Ersten Erkenntnissen zufolge stießen zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen mindestens zwei Lkw zusammen.

Ein Verkehrsteilnehmer wurde schwer verletzt. Deshalb wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der auf der A2 landete. Aktuell ist die A 2 in Fahrtrichtung Dortmund bis auf weiteres gesperrt. Es hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Der Umleitungsverkehr sorgt für erhebliche Verkehrsbehinderungen in Kamen und Bergkamen.




Polizei sucht Zeugen: 16-Jähriger auf dem Rathausplatz ausgeraubt

In Sichtweite lief der Großeinsatz von Rettungskräften in und an den Turmarkaden. Das hinderte aber nicht zwei jugendliche Täter, am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr, auf dem Rathausplatz einen 16-Jährigen auszurauben.

Während einer der Täter sein Opfer von hinten umklammerte und festhielt, konnte der zweite Täter die Armbanduhr und die Umhängetasche an sich nehmen. Beide Täter flüchteten dann fußläufig in Richtung Töddinghauser Straße.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:
1. Täter: ca 16-17 Jahre alt, ca 175 groß, braune lockige Haare,
schwarze Jeans, schwarze Windbreaker Jacke, Nike Sportschuhe,
schwarze Bauchtasche
2. Täter: 16-17 Jahre alt, 170-175 cm groß, dunkel blonde kurze
Haare, schwarz-orange farbener Jogginganzug, dunkle Schuhe.

Wer kann Angaben zum Tathergang und/oder den Tätern machen ? Hinweise nimmt die Polizei in Kamen Tel: 02303-921 3220 oder 02303-921 0 entgegen.




Unrat brennt im Keller der Turmarkaden: Rund 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, Polizei und Ordnungsamt vor Ort

Feuerwehreinsatz in den Turmarkaden am Freitag.

Brennender Unrat in den Kellerkatakomben der Turmarkaden sorgte am Freitag für einen Großeinsatz der Bergkamener Feuerwehr.

Der Brand selbst war zwar schnell gelöscht. Allerdings sind die Kellerbereiche des ehemaligen Einkaufzentrums und der beiden benachbarten Wohngebäuden miteinander verbunden. Rauch war dann in die Wohnungen gedrungen, sodass dort eine Reihe von Rauchmeldern anschlugen. Beide Häuser mit rund 90 gemeldeten Bewohnern wurden evakuiert. Für sie wurde der Ratstrakt am Rathaus zur Betreuungsstelle umfunktioniert. Von diesem Angebot machten 17 Bewohner gebrauch. Wegen des Feuerwehreinsatzes wurden die umliegenden Straßen teilweise gesperrt. Betroffen davon war auch der Linienverkehr der VKU.

„Vor Ort waren es ca. 140 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, DRK, Polizei und Ordnungsamt“, bilanzierte Stadtbrandmeister Dirk Kempke, nachdem nach fünf Stunden gegen 17 Uhr der Einsatz beendet war. Die Polizei hat jetzt die Ermittlung zu den Brandursachen aufgenommen. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen.

Der Großeinsatz an den Turmarkaden hinderte übrigens vier der sechs Einheiten der Bergkamener Feuerwehr nicht, fast unmittelbar danach die lange vorher geplante Übung an einer Biogasanlage in Heil durchzuführen.




45-Jähriger bei Verkehrsunfall auf der A 1 lebensgefährlich verletzt

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 1 ist am Donnerstagmorgen ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Er fuhr mit seinem Pkw-Transporter auf einen Sattelzug auf.

Der Unfall ereignete sich gegen 8.20 Uhr in Fahrtrichtung Köln, zwischen den Anschlussstellen Kamen-Zentrum und Unna. Ein 63-Jähriger aus Gelting war zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs, als er seinen Sattelzug verkehrsbedingt abbremsen musste. Aus bislang ungeklärter Ursache übersah dies ein hinter ihm fahrender 45-Jähriger aus Polen und fuhr mit seinem Autotransporter auf.
Ein Rettungshubschrauber brachte ihn mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

Die A 1 musste an der Unfallstelle in Richtung Köln zunächst komplett gesperrt werden. Ab ca. 9.10 Uhr war der linke Fahrstreifen befahrbar, ab ca. 11.10 Uhr wieder alle drei.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 18.000 Euro.




Kontrolltag der Polizei „Ablenkung im Straßenverkehr“: 65 Fahrerinnen und Fahrer mit dem Handy in der Hand erwischt

Ziel der landesweiten Kontrollaktion zum Thema Ablenkung im Straßenverkehr ist die Senkung der Verkehrsunfallzahlen, die durch den missbräuchlichen Gebrauch elektronischer Geräte durch aktive Verkehrsteilnehmer verursacht werden.

In der Zeit zwischen 9 Uhr und 17 Uhr hat sich auch die Kreispolizeibehörde Unna in verschiedenen Kommunen diesem Thema gewidmet und entsprechende Kontrollstellen aufgebaut. Insgesamt wurden in dieser Zeit 256 Fahrzeuge kontrolliert. 65 Fahrerinnen und Fahrer konnten es nicht lassen, das Handy während der Fahrt zu benutzen. Sie erwartet jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Neben diesen Regelverstößen wurden weitere 106 verkehrsrechtliche Verstöße, insbesondere durch Geschwindigkeitsüberschreitungen und Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes festgestellt.

Fazit: Weitere 11 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, 93 Verwarnungsgelder und 2 Strafanzeigen.

„Keine Nachricht auf dem Smartphone und kein Anruf können so wichtig sein, dass man dafür das eigene und das Leben anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel setzt. Das gilt natürlich auch für die Fahrer von LKW, Bussen und Fahrrädern“, betont die Kreispolizei Unna.

„Schon in der Vergangenheit haben wir die Ablenkung im Straßenverkehr durch zahlreiche Kontrollen zu unserem Thema gemacht. Der gestrige Tag hat gezeigt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Aufklärung und konsequente Ahndung von Verstößen sind im Rahmen der Verkehrsunfallbekämpfung unabdingbar.“




Verdacht auf Wilderei: Spaziergängerin entdeckt abgetrennte Rehschädel in einem Mülleimer

Am heutigen Dienstag ist die Polizei gegen 9.00 Uhr zur Hansastraße in Overberge gerufen worden. Dort hatte eine Spaziergängerin mehrere abgetrennte Rehschädel in einem Mülleimer gefunden. Der zuständige Jagdausübungsberechtigte war ebenfalls am Fundort und entsorgte die Schädel.

Wegen des Verdachts der Jagdwilderei wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Wer hat Verdächtiges bemerkt? Hinweise bitte an die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0.




Raubüberfall auf Filiale der Bäckerei Braune in Kamen: Täter hält Verkäuferin ein Messer an den Hals

Am Montagmorgen öffnete eine 29 jährige Angestellte gegen 6 Uhr eine Bäckereifiliale an der Lessingstraße in Kamen. Kurz darauf betrat ein mit einem Schal vermummter unbekannter Mann das Geschäft und ging auf die Angestellte zu. Er forderte mit einem Messer in der Hand die Geschädigte auf, die Kasse zu öffnen. Gleichzeitig trat er hinter die Frau und legte ihr das Messer an den Hals.

Die Angestellte öffnete die Kasse und der Täter griff nach den Geldscheinen. Anschließend flüchtete er zu Fuß über den Eilater Weg in Richtung Lünener Straße. Die 29 jährige blieb äußerlich unverletzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 30 Jahre alt, ungefähr 175 bis 180 cm groß und von muskulöser Statur. Er war mit einer grauen Jacke, dunkler Jeanshose, grauem Cappy und einem grau-blauen Schal mit rosafarbenen Streifen bekleidet. Er sprach akzentfreies Deutsch und bedrohte die Angestellte mit einem schwarzen Messer.

Kurz vor der Tat soll sich noch ein weiterer Kunde in der Filiale aufgehalten haben. Dieser Mann oder weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur räuberischen Erpressung machen können, setzen sich bitte mit der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 0207 921 3220 oder 921 0 in Verbindung.




Diebstahl einer Flasche Whiskey in einer Tankstelle ist aufgeklärt: Täter hat sich bei der Polizei gemeldet

Der Diebstahl einer Whiskeyflasche am 21. Februar 2019 im Verkaufsraum einer Tankstelle an der Lünener Straße (Wir berichteten.) ist aufgeklärt. Der mutmaßliche Täter hat sich nach einem Aufruf der Polizei und Veröffentlichung eines Fotos von einer Überwachungskamera bei der Polizei gemeldet. Das Foto zeigte ihn und eine Komplizin. Beide radelten nach dem Diebstahl gemeinsam davon.

Wir haben die Meldung mit dem Link zum Foto der Beschuldigten gelöscht.




„Falscher Polizist“: Weiteres Bandenmitglied von überregional agierenden Telefonbetrügern gefasst

Der Kriminalpolizeidirektion Esslingen ist in Zusammenarbeit mit Ermittlern des Polizeipräsidiums Dortmund ein Ermittlungserfolg gegen eine überregional agierende Bande von Telefonbetrügern gelungen. Ein weiteres, mutmaßliches Mitglied der Bande, die sich auch im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen als Polizeibeamte ausgegeben und versucht hatte, vorwiegend ältere Menschen um ihr Vermögen zu bringen, ist am Dienstag in der Nachbarstadt Lünen festgenommen worden. Der 45-jährige türkische Staatsangehörige befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Bereits im Juli und November 2018 wurden zwei mutmaßliche Komplizen des Mannes in Ludwigsburg und Dortmund festgenommen.

Auch in Bergkamen versuchten sogenannte „falsche Polizisten“ Seniorinnen und Senioren zu betrügen. Ob es sich hier um die gleichen Tätern handelt, steht allerdings noch nicht fest.

Allen Festnahmen vorausgegangen war ein Fall des Betruges in Nürtingen am 18. Mai 2017. Eine damals 80-jährige Frau wurde von vermeintlichen Polizeibeamten mit der üblichen Masche, sie sei ins Visier von Einbrechern geraten, um eine erhebliche Bargeldsumme gebracht.

Die personal- und zeitintensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei führten auch auf die Spur des 45-Jährigen, der als sogenannter „Logistiker“ der Bande fungiert und unter anderem für die Rekrutierung von Geldabholern verantwortlich gewesen sein soll.
Nachdem von der Staatsanwaltschaft Stuttgart sowohl ein Durchsuchungsbeschluss als auch ein Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erwirkt worden waren, durchsuchten die Ermittler aus Esslingen und Dortmund am Dienstagmorgen dessen Wohnung in Lünen.

Der Mann wurde festgenommen und noch am gleichen Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht Dortmund vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl des Amtsgerichts Stuttgart in Vollzug. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu weiteren Taten sowie zu möglichen Mittätern dauern an.




Hochzeitsgesellschaft blockiert Autobahn A2 – Das hat ein strafrechtliches Nachspiel

Eine türkische Hochzeitsgesellschaft hat am Sonntag auf der A2 in Höhe von Bergkamen und Kamen den Verkehr ausgebremst. Nun ermittelt die Polizei.

Gegen 15 Uhr beobachteten Zeugen das gefährliche Schauspiel auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover. Knapp ein Dutzend hochwertige Fahrzeuge bremsten im Bereich Kamen/Bergkamen den Verkehr auf allen drei Fahrstreifen ab und blockierten damit die komplette Autobahn. Die Fahrer überholten zum Teil rechts unbeteiligte Fahrzeuge und bremsten diese aus. Diese laut Polizei „geistig umnachtete Aktion“ dauerte laut Zeugenaussagen mehrere Minuten, bevor der Konvoi dann an der Anschlussstelle Hamm die Autobahn verließ.

Die Beamten der Autobahnpolizei konnten die Fahrzeuge, zum Teil aus Recklinghausen und Dortmund, auf der Werler Straße in Hamm stoppen. Alle Beteiligten verhielten sich kooperativ. Das Ganze wird jedoch ein strafrechtliches Nachspiel haben. Neben begangenen Ordnungswidrigkeiten stehen Straftaten wie Nötigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr im Raum.

Es sei etwas anderes, wenn eine Hochzeitsgesellschaft durch die Straßen fährt und laut hupt. Den Verkehr auf einer Autobahn auszubremsen, gefährde Leben und sei mit absolut nichts zu rechtfertigen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.